Chapter 3 - I'm Always Watching
"Und er rannte. Er
rannte so schnell. Schnell genug vor dem Panzer zu Kyles Position zu
gelangen. Schnell genug um ihn in die Luft zu jagen.
Wir retteten
40 Gefangene an diesem Tag. Einer von ihnen war John Connor.
Martin
war immer ein schneller Läufer gewesen. Aber niemand... niemand kann
einer Explosion wie dieser entkommen.
Er starb, John. Er starb für
dich. Wir sterben alle für dich...
... Auf deinen Schultern
siegen oder sterben wir. Die Menschheit steht auf oder geht unter"
"ALLE sterben für mich, ist es nicht so?"
Allison und John blicken durch den Schussspalt
Kansas Bunkers nach draußen. Die Waffen griffbereit.
Draußen
stürmt es. Regen prasselt herab. Blitze erhellen die
Trümmerlandschaft und der Donner übertönt alles.
Der Wind reist
Trümmerteile mit sich und pfeift um die Ecken.
Das Licht
flackert. Die Feuchte muss daran schuld sein. Tief im Bunker arbeitet
der Generator auf Hochtouren.
Wulfi, Allisons Hund sitzt neben
ihr. Das Tier wirkt angespannt.
Kyle, Derek und Bedell sind in
einem hinteren Bunker stationiert, dem Hammerhead-Bunker.
"Der
Sturm ist gewaltig"
Allison wirkt besorgt. John versucht sie
zu beruhigen:
"Keine Angst, solange wir im Bunker bleiben
sind wir sicher."
steht auf, spitzt die Ohren und
knurrt.
"tsch, alles ist gut."
Allison tätschelt
ihn. Das Tier hört auf mit dem Schwanz zu wedeln. Allison und John
schauen sich an. Angst in beiden Gesichtern.
Wulfi fängt an
unkontrolliert zu Bellen. In den Pausen zwischen den Donnern lautes
dröhnen.
"Was zum Teufel..."
"... Maschinen,
HK-Panzer", erwidert Allison zitternd.
"Wie
schlimm?"
"Wir sind dem Tod geweiht."
Die ersten
Schüsse fallen und erleuchten die Schützen.
Rostige Endos kommen
aus sie zu, der HK-Panzer eröffnet das Feuer.
Schreie getroffener
Wachsoldaten ertönen.
Weitere Schüsse auf beiden Seiten. Eine
HK-Airial fliegt über den Bunker hinweg.
"Verdammt, wir
wurden entdeckt"
John zielt und feuert. Allison schließt
sich ihm an.
"Es sind zu viele"
John lädt in der Deckung nach und sieht wie
Allison geschockt stehen bleibt. In der Ferne visiert der HK Panzer
ihren Bunker an.
John handelt aus Reflex - er packt Allison an der
der Weste und zieht sie zu ihm auf den Boden.
Das schwere
Plasmafeuer prasselt durch die Schießöffnung.
'ganz schlechtes
Timing, na ja jetzt weiß ich wenigstens wie ich ihn dazu bringen
kann'
Allison auf ihm liegend wird es John immer
komischer, ihm wird heiß, er kann sich kaum
konzentrieren.
'Verdammt, sie sieht aus wie Cameron. Hoffentlich
denkt sie jetzt nichts Falsches...'
Sie rollt sich von ihm ab, zur
Wand hin und lehnt sich zum Schutz an:
"Danke." Sie
lächelt ihn warm an. "Du hast mein Leben gerettet."
"Kein
Problem."
Den Blick von Allison ablassend lugt er vorsichtig
über die Kante.
Seine Augen weiten sich in Horror.
Die Endos
sind schon fast am Bunker.
Wulfi rennt bellend zur
Türe.
"Allison!"
John packt sie am Arm, rennt zur
Treppe - mit einem Knall fliegt die Bunkertüre aus ihren Angeln.
Wulfi muss sich ducken.
John dreht sich um schießt.
Er trifft
die erste eintretende Maschine - sie fällt zu Boden.
Die Maschine
dahinter schießt.
John wird in Netz gehüllt und fällt zu Boden.
Es schneidet ihm ins Fleisch. Der Aufprall war so gewaltig, dass er
seine Waffe fallen gelassen hatte.
Im Türrahmen sieht er, wie ein
gruseliger, Gummihäutiger T600 erscheint - seine Augen flackern
rot.
John reckt seinen Hals. Er sieht in Umgekehrter
Perspektive.
"Lauf Allison, lauf."
Er sieht wie
Allison stolpernd die Treppe herab rennt. Er hört Wulfis
Gebelle.
Der Gummihäutige T600 kommt näher, packt ihn unsanft am
linken Fuß und schleift ihn zum Ausgang vorbei an weitere rostige
Endos die in den Bunker eintreten.
An der Türschwelle sieht John
wie ein Endo seine Waffe aufhebt, zielt und schießt - es ertönt ein
tierisches Wimmern.
Dann ist er gänzlich draußen, inmitten des
gefährlichen Sturmes. Der raue Untergrund schürft seine Haut
auf.
Er versucht sich zu befreien, windet sich im Netzt,
vergeblich - es schneidet nur noch stärker ins Fleisch.
Er
erkennt den monströsen HK-Panzer, diese Version auch 'Oger' genannt
und erkennt, dass er für die meisten Verluste verantwortlich ist.
Er
wird von einem rotbraunen Stahlendo gepackt und in einen Transporter
geschmissen.
Er landet mit dem Kopf zuerst auf und verliert sein
Bewusstsein. Es sind zehn weitere 'gefüllte Netzte' im Transporter.
"Bleibt dicht zusammen, und folgt mir.
Verlasst nicht meine Seite."
Unter dem Arm trug Kyle den
Zünder. Er blickte seine 'Soldaten' sofern man diese als solche
bezeichnen konnte an.
Bedell hatte alle richtigen Soldaten zum
kämpfen herausgeschickt.
Diese hier waren nichts weiter als
'Tunnelratten', eine Bezeichnung für unerfahrene Soldatenanwärter
innerhalb des Widerstands.
Sie waren noch nicht einmal erwachsen,
drei an der Zahl, zwei Jungen - einer von ihnen hieß Pyle, der
andere Livie - und ein Mädchen.
"Macht genau das was ich
euch sage, sonst sind wir alle Tod, verstanden? Es wird nur
geschossen, wenn ich es sage, alles geht nach Bedells Plan, ist die
Position erreicht, eröffnen wir das Feuer auf den hinteren Bunker
und locken so den Panzer an. Ist er in Reichweite löse ich die
E.F.P. Bomben aus. Fragen?..." "... keine, gut, dann los."
Seine Stimme war angespannt. Er war schon das
zweite Mal draußen im Sturm, mitten im Gefecht.
Die Maschinen
zermürbten sie, wer nicht im Kampf getötet wurde, der wurde von den
Maschinen gefangen genommen.
Er hatte drei Monkey-Wagons, Skynets
Gefangenentransporte, ausfindig machen können.
Er führte die
Gruppe an. Geduckt, von Deckung zu Deckung rennend. Der kleine Trupp
kommt vor der Innenseite einer Häuserecke zu stehen. "Also,
schießt."
Alle vier schossen. Die Maschinen kamen.
Mit
entsetzen stellte Kyle fest, dass Livie mit geschlossenen Augen wild
um sich schoss - seine Hände zitterten. Kyle ahnte
schlimmes.
"Stopp!"
Es war zu spät, die Druckwelle schleuderte alle
um. Das Mädchen kam mit dem Kopf auf einem spitzen Stein auf und war
sofort tot.
Livies Kreuzfeuer hatte eine der E.F.P. Bomben
erwischt und so eine Kettenreaktion ausgelöst. Die Maschinen kamen
immer näher.
Kyle war es immer noch dämmrig vor den Augen, als
er zu sich kam sah er eine Maschine über Pyle und Livie stehen.
Er
hatte Glück, die Maschine, den Rücken zu ihm, hatte ihn übersehen
- wahrscheinlich weil er nicht bei Bewusstsein war - und sich so den
zwei Jungen zugewendet. Kyle schoss und schoss noch einmal.
Ihm
war von der Explosion noch schwindlig, sodass er Schwierigkeiten
hatte, sein Gewehr zu halten.
Die Maschine fiel. "Scheiße!"
Kyle sah sich um, und beschloss unterzutauchen. Er hörte ein Wimmern
und drehte sich um.
Auf dem Boden liegend versuchte Pyle seine Gedärme
im Bauch zu halten. Er war voller Blut und fing zu schreien an - das
Adrenalin ließ nach und die Endorphin-Ausschüttung reichte nicht
mehr aus.
"Verdammt!" Kyle ließ seine Waffe fallen und
Kniete sich vor ihm Nieder.
"Bitte, hilf mir! Mach dass die
Schmerzen aufhören! Ich ertrag sie nicht mehr! Erschieß mich, töte
mich!"
Noch mehr schreie. Kyle versuchte ihn zu
beruhigen:
"Schau mich an. Schau mich an! Du wirst nicht
sterben. Hörst du, heute nicht! Wie lautet dein Name?"
"Pyle,
mein Name ist Pyle!"
Vor Schmerzen schrie er die Worte.
"Ich
hol dich hier raus, hast du gehört?"
Er hatte Mitleid mit dem Jungen. Er konnte ihn
nicht einfach hier liegen und seinem Schicksal überlassen.
Kyle
zog 'Connors' Foto aus seiner Jacke und küsste es. Fest daran
glaubend, dass es ihm Glück bringen würde. Glück konnte er jetzt
gebrauchen. "Halt dich zusammen, hast du gehört?! Ich trage
dich."
Er stemmte ihn über die Schulter und lief, so schnell
er konnte davon.
Allison rannte.
Hinter ihr hörte sie die
dumpfen Schritte der Maschinen. Panik herrschte in dem Bunker.
Menschen versuchten sich zu verstecken.
Andere stellten sich den
aussichtslosen Kampf - sie würden alle fallen.
Sie kroch in ein
Lüftungsrohr und verschloss das Gitter.
Als die Maschinen
vorbeikamen, blieb sie ganz still. Tränen flossen. Innerlich
schreite sie.
Sie wurden nur von denen derjenigen übertüncht,
die die Maschinen entdeckten.
Bedell liebte es zu rennen. wenn er ran, konnte er
der Welt 'entfliehen'. Es machte alles leichter.
Vor ihm sah er
den Panzer - Kyle war schon nicht mehr zusehen.
Er wurde hart an
der Schulter getroffen und strauchelte, die E.F.P. Bombe ließ er
fasst fallen.
'egal'
Hinter ihm spürte er die Hitze der
Plasmaschüsse. Er kam bis zu 5 Meter an den Panzer heran, der auf
ihn zurollte, bevor er stürzte.
Ein Schuss hatte sein rechtes
Bein vom Knie ab, abgetrennt. Blut floss daraus und es wurde ihm
schwindlig.
Mit Letzter Kraft aktivierte er die Bombe.
John hörte nahe Schüsse. Die letzten 20 Minuten
hatte er nur Laute vernommen. Es machte ihn verrückt.
Er sah
nichts vom Kriegsgeschehen.
Die Tür öffnete sich.
Derek,
flankiert von Timms und Sayles, stieg in den Transporter.
"Derek
hier!"
John blickte Derek an. Er zog sein Feldmesser, sah es
an und kam auf ihn zu. Sein Blick eiskalt.
Allison musste mit ansehen, wie Maschinen ihre
'Beute' in Netzen aus den Bunker zogen. Als es still um sie herum
wurde brach sie zusammen.
Sie würden alle ins Century kommen.
Unter ihnen John. Sie hatte heute alles verloren.
Die Menschen um
sie herum, ihren treuen Gefährte Wulfie, ihren besten Freund, ihre
Liebe.
"Danke."
John stieg aus dem
Transporter und schnappte sich das erste Plasmagewehr eines
gefallenen Endos. Er schoss auf die ankommenden Endos. Sayles und
Timms waren zum nächsten Transporter gegangen.
Derek erschien
hinter ihm - er hatte die anderen befreit, die ebenfalls Waffen
aufhoben, um sich zu verteidigen.
"Derek, ich brauche
dich."
John sah Derek an, er nickte. Sie bahnten sich den Weg
zu Kansas Bunker. John führte.
Allison schluchzte. Sie krabbelte zum Gitter um
sich zu vergewissern, dass die Luft 'rein ist'.
Plötzlich packte
sie eine rechte Hand durch die Gitterstäbe. Allison röchelte. Der
Gummihäutige T600 kam zu Gesicht - Die Augen flatterten rot auf.
Die
Maschine hatte den richtigen Zeitpunkt abgewartet.
Sie hatte
Allison an der Treppe gesehen, jeden Gefangenen begutachtet. Sie
wusste, dass Allison noch irgendwo im Bunker war.
Die Maschine
machte keine Fehler.
John und Derek gingen durch die Bunkertür, Seite
an Seite. Zwei Schüsse, zwei Treffer. Die Maschinen zuseiten der
Treppe sackten ein.
John führte sie die Treppe hinab, durch die
gerade, um die Ecke. Dort sah er den T600 am Gitter. Er duckte sich
und zielte sorgfältig.
Neben ihm schrie Derek: "Metall."
und hob seine Waffe.
Der T600 schaute zu ihnen herüber und zog mit der
Linken eine Beretta. Der elektronische Impuls den Abzug zu betätigen
kam nicht an.
John hatte den Kopf der Maschine abgeschossen und
eilte zum Gitter.
Der regungslose Körper der Maschine hatte Allison
noch immer fest im Würgegriff.
"John..."
Allison
Blick war abwesend - Sauerstoffmange. Er musste sich beeilen, oder
sie würde Gehirnverletzungen davon tragen.
Mit entsetzten Augen
versuchte er den Griff der Maschine zu lockern - vergeblich. Derek
stand regungslos da, in Schock.
Es konnte auch den besten Soldaten
passieren.
"Derek", keine Antwort, "Derek verdammt
noch mal! Messer!"
Derek zog es dem Befehl folgend aus dem
Gürtel. John nahm es ihm ab. Er schnitt die Haut des T600 Armes auf.
Derek schaute entgeistert zu.
Er fand schnell nach was er
suchte.
Die Reparatur von Camerons Hand, bei der er Cameron
geholfen hatte, zahlte sich aus. Er fasste mit der Linken Hand hinein
und zog eine Metallstange. Er ignorierte den Schmerz als er sich
dabei die Finger aufschlitzte.
Der Griff löste sich. Allison
bekam wieder Luft - gerade noch rechtzeitig um nicht das Bewusstsein
zu verlieren.
John öffnete das Gitter, packte Allison und schob
sie aus dem Lüftungsschacht.
Allison sackte in seine Arme und
weinte in seinen Schultern - er ließ das Messer fallen, legte die
Arme um sie und tröstete sie.
Er sah auf zu Derek, der den Körper
der Maschine mit Ekel anstarrte. Er war noch immer nicht ganz zu sich
gekommen und keine Hilfe.
"Derek!"
Derek schaute ihn abwesend
an.
"Nimm Allison und geh die Treppe hoch! Verstanden? Hier
ist es nicht sicher. Es könnten noch weitere Maschinen hier im
Bunker sein. Pass auf sie auf! Ich will nicht, dass ihr was
passiert!"
"In Ordnung", Dereks Blick klärte sich,
"du hast mein Wort, ich pass auf sie auf."
Er half
Allison auf die Beine und schleppte sie zum Ausgang. Johns Blick fiel
nach unten. Er sah Dereks Messer und steckte es ein.
Er würde es
ihm später wieder zurückgeben. Er nahm seine Waffe auf und ging
tiefer in den Bunker hinein.
Plötzlich hörte er - kaum vernehmbar - aus dem
dunklen Generatorraum wimmern.
"Hey, ist
da wer?"
'Voice Match: Search...'
'Voice
Match found: John Connor'
'Mission acquired'
'Primary Mission:
Terminate John Connor'
'Objective: Terminate'
'Loading
infiltration protocols...'
'Loading sound sample: "whiny-voiced
boy"'
'Possible Answers:
- Fuck off!
- Kannst du mir
helfen? Ich stecke fest. Mein Fuß schmerzt so.
- Niemand,
geh weiter.
- Dein Alptraum
'Selecting Answer:- Fuck off! '
-
Error: Conflict with Infiltration Protocol: Answer
inappropriate
'Selecting Answer:
- Kannst du mir helfen? Ich
stecke fest. Mein Fuß schmerzt so.
"Kannst mir du helfen? Ich stecke fest. Mein
Fuß schmerzt so."
Die Stimme wirkt weinerlich und
verängstigt. Mit mulmigen Gefühl geht John auf den Raum zu, die
Waffe am Anschlag.
"Warte, ich komme."
'Loading battle protocols...
Finished'
'Target acquired'
'Target armed:
- Plasma
rifle'
'Target threat: Decent'
'Option:- Disarm'
Als John an der Türschwelle steht, packt etwas
sein Gewehr. Er wird durch den Raum geschleudert und kommt am
Generator zu liegen.
Er hört ein knirschendes Geräusch und sieht
zwei rote Augen. Das vom beleuchteten Gang einfallende Licht reicht
aus, um zu sehen, wie die Reste von Johns Waffe auf den Boden fallen
und eine ihm bekannte Maschine auf ihn zukommt - ein: T800 Model
101.
Er,.. Es, steht über ihm. Die Faust geballt schlägt der
Terminator zu.
John duckt sich weg und wird halb an der Wange
getroffen - sie schwillt sofort an.
Die Maschine zerstört die
Generatorwand.
Das Licht im Bunker geht aus.
Das Rote in den
Augen der Maschine erlischt.
John tastet sich in der Dunkelheit
ab.
Er zieht Dereks Messer.
"Stimmen wir ab."
Justin Perry, der
mit seiner dunklen Haut hervorstach schaute die anderen fünf an:
Derek und Kyle Reese, Wells - ein junger Offizier, sowie Paul
Winfield und Joe Morten - beides alt gediente Veteranen.
Winfield:
"Ich finde es keine gute
Idee."
Wells:
"Seine Erfolge sprechen für ihn, er
hat mit bloßen Händen die Maschine besiegt."
Morten:
"Er
ist manchmal zu offensiv."
Perry:
"Genau was wir
jetzt brauchen, wir können uns nicht ewig verstecken, Bedell hat
dafür den Preis gezahlt."
Derek
"Es war auch Connors
Idee, 'unterzutauchen'."
Perry:
"Das mag stimmen,
dennoch bin ich der Meinung, dass Bedell in seiner kompletten Zeit zu
defensiv vorgegangen ist. Wäre Connor nicht gewesen, hätten uns
statt den rostigen Stahlmonster diese neuen Chromviecher
angegriffen."
Morten:
"Justin, du spekulierst, wer
sagt nicht, dass sie ihn genau deswegen gefolgt sind und uns so
entdeckt haben."
Perry:
"Das kannst du nicht ernst
meinen Joe, davon kannst du nicht ausgehen, vielleicht sind sie einem
von uns hier gefolgt. Diese Viecher hätten uns eh irgendwann
entdeckt, es war nur eine Frage der Zeit. Man kann sich nicht ewig
verstecken. Bevor Connor aufgetaucht ist, haben wir in einer Woche
drei Bunker an einzelne von diesen Chrommaschinen
verloren."
Wells:
"Der Junge hat Wissen, und ich mein
nicht nur die Art wie er kämpft, er hat Wissen über die
Maschinen."
Derek:
"Er könnte einer von ihnen sein."
Kyle sah seinen Bruder zornig an, die Stimme stumm vor Wut.
Winfield:
"Das kann kaum möglich sein. Er
hat eine komplette Fabrik fast im Alleingang zerstört - sich in
Lebensgefahr für den Widerstand gebracht.
Für mich steht es
außer Frage, er ist einer von uns. Dennoch bin ich der Meinung, dass
er für die Führung nicht bereit ist, vielleicht in zehn, zwanzig
Jahren - aber jetzt, heute, morgen - nein."
Derek:
"Ich
meinte nur, dass wir..."
Kyle unterbrach ihm ihn:
"Was
Derek, was ist es?! Deine Argumentation beschränkt sich nur auf
unbegründete Anschuldigungen."
Derek blieb still, er konnte
nichts erwidern.
"Ich vertraue in Connor. Ich hab ihn kämpfen
sehen, wir haben uns zu dritt einer ganzen Armee gestellt, er hat uns
geführt, wir haben gewonnen. Ich würde mein Leben für Connor geben
- Er IST der Widerstand."
"Ich hoffe du weißt was du
tust."
Derek war noch immer nicht Überzeugt und wirkte
unentschlossen.
Perry:
"Also, stimmen wir
ab?"
Winfield:
"Na gut, wer für Connor ist soll
seine Hand heben",
Perry, Kyle und Wells hoben ihre
Hand,
"wer nicht für Connor ist soll jetzt seine Hand
heben."
Winfield selber und Morten hoben ihre Hände.
Alle schauten zu Derek, der die Arme verschränkt
hatte, und finster
dreinblickte.
Winfield:
"Derek?"
Derek:
"Was?"
Winfield:
"Deine
Stimme."
Derek:
"Keiner bekommt meine Stimme! Ich bin
gegen diese Abstimmung, sie ist zu früh, unüberlegt."
Damit
ging er aus dem Raum und ließ Winfield und Morton perplex zurück -
sie hatten mit seiner Stimme gerechnet.
Perry:
"Sieht aus
als würde Connor das Rennen machen, drei gegen zwei, eine
Enthaltung."
Auch er verließ den Raum, einen unzufriedenen
Winfield und Morten zurücklassend.
Der Generator lief wieder, und erhellte den Raum
ununterbrochen mit Licht und Strom. Der Sturm hatte nachgelassen.
Er
hatte sich von einer nahelegenden, aufgegebenen Militärbasis
Computer-Equipment besorgen lassen.
Seine Wange schmerzte
immer.
Dennoch saß er vor dem Computer, einer Maschine, um den
Chip DER MASCHINE auszulesen.
Seine Gedanken schweiften zu Allison, ihr ging es
langsam besser; nachdem sie von seinem Kampf mit der Maschine im
Generatorraum hörte, war sie erneut zusammengebrochen und war erst
wieder ansprechbar als sie ihn sah und er sie tröstete - bei dem
Umstand, dass sie ihn fast zweimal an einem Tag verloren hatte und
ihr treuer Gefährte Wulfi tot war, verständlich.
Wulfi war
jahrelang ihr einzig wahrer Freund gewesen, sie hatte ihn als kleinen
Welpen bekommen, kurz nachdem sie von dem Widerstand entdeckt wurde.
Andere kamen und gingen, einige ließen sie im Stich, enttäuschten
sie, Wulfi jedoch war immer für sie dagewesen, weichte nicht von
ihrer Seite, beschützte sie.
Nun hatte sie nur noch John. John
hatte nicht vor sie auch zu enttäuschen.
Sie brauchte ihn, und er
war für sie da - sofern es die Zeit die er hatte, zulässt.
Derek schlich sich von hinten durch die Türe an
ihn an.
"Wer hat dich hereingelassen Derek."
'Verdammt wie konnte er mich hören'
"Woher
hast du mich er..."
"Ich kenne dich. Nun?"
"Äh, die
Wache musste mal pinkeln. Da hab ich angeboten kurz aufzupassen."
John ärgerte sich, er hatte ausdrücklich den
Befehl erteilt ihn nicht zu stören. Er würde später mit der Wache
reden müssen.
Dereks Blick fiel von dem Computer zur regungslosen
Maschine.
"Ich hoffe du weißt was du tust."
"Sicher.
Sie trägt Informationen in sich, visuelle Informationen, sie könnten
nützlich sein."
John hatte nicht vor Derek von der Wahrheit zu
erzählen.
Wenn er wissen würde, dass er gerade die Maschine
umprogrammierte, gäbe es nur Probleme - Derek hatte ihn schon einmal
als Grey beschuldigt.
"Was willst du?"
Derek starrte ihn
durchdringend mit seinem kalten Blick an:
"Ich beobachte
ununterbrochen"
"Mich?", Derek erwiderte nichts,
"... ob ich Fehler mache?"
"Ja,... ob du fähig
bist uns anzuführen."
Damit ließ er John allein.
