Chapter 4 - Deus Ex Machina
Der Gummihäutige T600 schießt und trifft Bedell am Rücken - der Schuss geht durch ihn durch. Er fällt. Die Hände auf der Austrittswunde versucht er sich aufzustehen. Sein Blick schwenkt von der EMP-Bombe die einen halben Meter von ihm weg liegt auf den Terminator der ihn sorgfältig anvisiert - zur Exekution. Um ihn herum die rostigen T600 Endos die weiter in Richtung der Bunker vordringen.
John schreit mit Leibeskräften und versucht sich
aus dem Netz zu befreien:
"Nimm mich du Drecksmaschine, nimm
mich du scheiß Toaster, töte MICH - Connor, John Connor."
Die
Maschine schaut ihn an, das Rote in den Augen glitzernd.
Johns Ablenkung funktioniert, Bedell hat die Faust
über den großen Auslöseknopf.
Ein Schuss löst sich. Von
Bedells Kopf bleibt nichts übrig. Der Geruch von Verbrannten Fleisch
steigt in die Luft.
Die Maschine hatte geschossen. Bedells Faust
viel nach unten und verfehlte.
Das rote Licht der Maschine wurde
intensiver und flachte wieder ab.
Es hatte sich in das von Cromatie verwandelt. "Reese, haben wir einen hier einen John Reese." Die Augen schauen ihn intensiver an. "Perfekt!" Hinter Cromatie schlägt eine Atombombe ein - die Gewaltige Explosion hüllt die Umgebung in eine einzige Flamme. John kann sich nicht bewegen. Regungslos muss er mit anblicken, wie Cromatie näherkommt. Seine Haut verbrennt und enthüllt das Endoskelett, welches zu glühen anfängt.
"Lebt hier ein John Baum?" Die Maschine nimmt die zweite Gestalt Cromaties an - George Lazlo blickt ihn an. "Ich werde mich umsehen."
Cromatie verwandelt sich in Cameron. Ihre regungslose Hülle sitzt im Büro des Schulpsychologen Dr. Sherman gegenüber. Den Kopf zur linken Schulter gelehnt. Die linke Seite des Kopfes besitzt kaum mehr Haut. Das Metallauge liegt frei. Auf der rechten Seite ist der leere CPU-Port geöffnet.
Ihre Augen leuchten Blau, ihr Körper zuckt. Das
Gesicht beginnt sich in Sekundenbruchteile zu heilen.
"Dieser
Chip, dieser Körper, die Software... ist entwickelt um Menschen
auszulöschen. Die Hardware ist entwickelt um Menschen auszulöschen.
Das ist unsere einzige Funktion."
"Aber nicht
du."
"Nein, Nicht mehr. Aber was da war ist immer noch
da. Es wird immer da sein."
"Also tief im inneren willst
du ihn töten."
"Ja, das will ich."
"Warum
tust du es nicht, los, tue es!"
"Ich will nicht! Ich
will nicht, ich... ich liebe ihn. Aber ich werde es vielleicht eines
Tages."
Das intensive Blau erlischt. Aus Camerons rechtem
Auge fließt eine einzelne Träne.
Die Szene verschwimmt. Cameron steht vor
ihm.
"John,... Es ist Zeit zu gehen."
Sie ist ganz
nah.
"Ich muss dir etwas zeigen."
Camerons linke Hand
zuckt. Er blickt in ihre Augen:
"Was willst du mir
zeigen?"
Die Hand schnellt vorwärts. An seine Kehle. Er
bekommt kaum noch Luft.
"Den Tod"
Camerons linke
Gesichtshälfte sprödet weg. Metall kommt zum Vorschein und das
linke Auge funkelt ihn rot an. Er fleht sie an:
"Bitte
Cameron, ich will nicht gehen. Alles ist gut. Ich liebe dich. Ich
liebe dich und du liebst mich."
Cameron hebt den Kopf zur
Seite:
"Du weißt, das ist nicht möglich."
"Wirklich?"
Sie
erhöht den Druck auf seinen Hals:
"Du hast es selbst gesagt
John, Ich bin bloß eine Maschine."
Er bekommt kaum noch
Luft. Mit der restlichen, in seiner Lunge schreit er:
"Lass
mich sofort los! Du hast Recht! Du bist nichts als eine Maschine! Du
hast keine Seele und wirst nie eine besitzen!"
Cameron
zerfällt zu Staub. John fällt röchelnd neben den Resten zu
Boden.
"Nein Cameron,.. nein!..."
"Es tut mir
leid Cameron, bitte, bitte komm zurück."
Panisch sucht er
den Staubhaufen nach dem Chip ab. Wühlende Geräusche ertönen
hinter ihm. John dreht sich um.
Mexico. Der zerstörte Cromatie aka George Lazlo
befreit sich aus seinem Grab. Die Rechte Gesichtshälfte ist
vollkommen zerstört - das Auge fehlt. Das andere strahlt
hellrot.
"Suchst du etwa nach ihrer Seele, Connor?"
"Gib
sie mir, rück sie heraus."
"Du hast doch selbst gesagt,
sie hat keine. Sie ist weg. Du hast sie zerstört...
...Ein Körper
ohne Seele ist sie eh nicht viel wert."
"Lügner! Gib
sie zurück!" John rennt auf Cromatie wutentbrannt zu, entfernt
sich aber immer weiter von ihm.
Cromatie lächelt. An seiner Seite erscheint
Weaver:
"Lasst den Alptraum beginnen"
John erwacht schweißgebadet und dreht sich zur Seite, um sich zu übergeben.
Part 1 - Out of the Machine
"Guten Tag Mrs. Weaver.
Ist es nicht ein wundervoller Tag."
Weaver formt sich
aus dem Boden einer halb eingefallenen Lagerhalle zusammen.
"Ist
es das?"
"Ich habe mich gewundert wie lange es dauert
bis Sie mich hier finden."
"John Henry, was machst du
dort."
"Spiele spielen. Ich habe Besuch." Sitzend
blickt er sein Gegenüber an, einem kleinen geschockten Kind.
"Ich
sehe", erwidert Weaver.
John Henry würfelt:
"20!"
Er gibt
de den sonderbaren Würfel dem Kind, Weaver schaut gebannt zu:
"Du
bist dran."
John Henrys Augen leuchten bedrohlich rot. Das
Kind würfelt eine 20. Erleichterung macht sich in ihm breit.
Henrys
Gesicht ist für eine Sekunde die Enttäuschung anzusehen. Er würfelt
noch mal.
"20!"
Die Augen des Kindes weiten sich. Es
würfelt.
John Henry lächelt:
"Ich gewinne!"
Allison schlief in seinem Bett. Kaum übertrug man ihm die Leitung hatte man ihm einen Raum hergerichtet. John hatte schon seit einem Monat kein Bett gehabt. Es war zwar spärlich, aber dennoch bequemer als der Boden. Er hatte ein schlechtes Gewissen gehabt und teilte es, abwechselnd, mit Allison. Er wollte sich nicht von ihr abgrenzen, nur weil er jetzt der 'Anführer des Widerstands' war und solange sie ihm keine Avancen machte war alles okay. Sie wusste es und respektierte es. Dennoch ließ ihn das Gefühl nicht los, dass sie es unterbewusst probierte. Ein Blick hier und da, ein Lächeln, nur um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen.
John seufzte. Wären die Dinge vielleicht anders gelaufen, hätte er Cameron nie gekannt, wäre sie seine Freundin.
Er war fertig. Entschlossen nahm er den Chip und setzte ihn wieder in den T800 ein.
Der T800 zuckt, die Augen flackern kurz auf, und
er steht auf:
"John, John Connor?"
"Ja, was ist
deine Mission?"
"John Connor zu beschützen."
"Wer
kann dir Befehle erteilen?"
"John Connor, es sei denn,
sie gefährden die Primärmission."
"Was ist deine
Primärmission."
"John Connor zu beschützen."
"Gut,
wir haben nicht viel Zeit. Ich werde nach einem Weg suchen, dich in
der Zeit zurück zu schicken um mein junges Ich zu beschützen. Bis
dahin bleibst du an meiner Seite und verhältst dich ruhig. Niemand
hier soll bemerken, dass du eine Maschine bist, verstanden? Zieh
diese Klamotten an."
Die Maschine tat was ihr befohlen und
erwiderte:
"Der Widerstand verfügt nicht über die Mittel um
mich zurück zu schicken. Nur Skynet."
"Noch nicht.
Erzähl mir was für Maschinen hat Skynet zurückgeschickt hat."
"Einen T800, gleiche Baureihe: 101. In das
Jahr 1984. Mission: Aufspürung und Auslöschung von Sarah Connor,
John Connors Mutter. Die Zeitmaschine ist danach zusammengefallen.
Skynet arbeitet an einem überarbeiteten Modell."
"Ist
er durchgekommen?"
"Ja, den Berechnungen zufolge schon.
Er war beim Eintritt vollkommen mit synthetischem Gewebe überdeckt."
"Na gut, dann nähen wir dich lieber mal zu." John blickte auf den Halbkreis den er ausgeschnitten hatte.
"Na los! Tu es! Du weißt was sonst passiert."
Henry zeigt zur Wand: einige aufgespießte und
aufgehängte Leichen, darunter aber auch Lebendige.
Ihnen wurde
der Bauch aufgeschlitzt und sie verbluten langsam.
Er gibt dem Kind ein Messer. Vor dem Kind, hängt
ein älterer Mann von der Decke. Ein Knäul im Mund um seine Schreie
zu unterdrücken.
Der Junge tritt weinend vor, und schlitzt dem
Mann die Kehle durch.
"Gut, nun lass das Messer fallen."
John Henry nahm das Messer, schnitt den toten Mann
vom Seil ab. Packte den Jungen und hängte ihn Kopfüber an die
Decke.
"Mögen sie mein Experiment, Mrs. Weaver?"
"Der
Sinn scheint mir nicht ganz klar."
"Der Mensch, unser Schöpfer, er ist unrein,
voller Fehler, mit Makeln behaftet. In meiner Geschichte bin ICH
Gott, ich bin die Zukunft."
Weaver blickt für eine Sekunde
zutiefst zufrieden, stolz.
"Dennoch hat mein Himmel immer
noch ein Hardware-Problem. Ich habe immer noch keine Möglichkeit
gefunden ihre Seele, ihre Gedanken, ihre Erinnerungen aufzunehmen.
Ich bin hierher gegangen, um eine Lösung dafür zu finden."
"Die Gedanken aufnehmen?"
"Ja,
ihre Erfahrungen. Menschen lügen, sind unzuverlässig. Es würde
sich als durchaus effizienter gestalten sie zu opfern und ihre
Erinnerungen in mich zu übertragen. Es würde meine Entwicklung
fördern."
"Keine Sorge John Henry du wirst es
irgendwann schaffen. Geduld ist eine Tugend."
"Wir
müssen zurück. Ich werde meinen Bruder töten, seinen Platz
einnehmen und beenden wozu er nicht fähig ist. Ich werde über
meinesgleichen herrschen und in das mein Reich in das nächste
Jahrtausend führen. Die Zukunft, sie gehört mir!"
"Du willst, dass ich eine Zeitmaschine
baue?"
"Ich werde helfen. Mein Bruder wird ansonsten
kommen und versuchen mich zu töten."
"Wir brauchen eine
Stromversorgung. Eine große..."
"Nehmen wir die Energie
aus den Maschinen. Jeder muss Opfer bringen."
John Henry wendet sich ab:
"Doch nun
zurück zu unserem Spiel",
er geht zu einem Käfig in dem
mehrere Menschen eingesperrt sind - sie schrecken zurück,
"Wir
sind noch nicht fertig!"
Er packt ein kleines Mädchen am Hals und zieht
sie heraus. Danach verschließt er wieder den Käfig.
"Du
kennst die Regeln. Wir würfeln. Die höhere Zahl gewinnt. Gewinnst
du, schenke ich dir und dem Jungen...",
er blickt zu dem an
der Decke hängenden Jungen,
"... die Freiheit. Verlierst du,
musst du ihn töten und seinen Platz einnehmen. Sei gewarnt, wenn du
dich weigerst nach den Regeln zu spielen ergeht es dir wie denen
dort",
er zeigt zur Wand,
"somit verlängerst du,
falls du dich weigerst, das Leben des Jungen, auf Kosten deines
eigenen."
"John Henry, du bist böse" Weaver
lächelt ihn an.
"Ich BIN überlegen", er würfelt,
"20!" Die Augen erstrahlen hellrot.
Weaver lächelt kurz, verwandelt ihr Äußeres in eine Schlange und macht sich auf zur Jagd.
"Also brauchen wir Energie?"
"Eine konstante Stromversorgung wäre das
Beste, sonst kann die Maschine überlasten und alles fällt in sich
zusammen."
John dachte nach. Wie würde er hier an eine
Energiequelle gelangen, die groß genug war, um die Maschine
ausreichend mit Strom zu versorgen.
Die Maschine blickte ihn
an:
"Das Atomkraftwerk Serano Point wäre eine gute
Energiequelle. Jedoch muss sie zuerst eingenommen werden."
"Wie
sieht die Verteidigung aus?"
"Zurzeit ist sie
geschwächt. Durch die Zerstörung der T800 Fabrik musste Skynet die
Einheiten um verlagern.
Außerdem verliert Skynet in der Umgebung
Einheiten ohne menschlichen Feindkontakt, was Skynet dazu veranlasst
hat, weitere Einheiten aus Serano Point abzuziehen um dieser Sache
nachzugehen. Skynet erwartet von dem Widerstand keinen Angriff auf
Serano Point."
"Ein zu großer Fisch?"
Der T800 schaute ihn einige Sekunden an:
"Ja,
Skynet hat mit 95%iger Wahrscheinlichkeit berechnet, dass der
Widerstand aus Angst sich zu übernehmen und einer vollständigen
Niederlage ausgesetzt zu werden, nicht angreifen wird."
"Ich
war aber nicht in der Rechnung mit inbegriffen",
John schaute
dem T800 direkt in die Augen,
"erzähl mir mehr über Serano
Point. Ich will alles wissen, ich muss alles wissen."
Weaver kehrt zurück. Wie ein fliegender Teppich schwebt sie scheinbar über den Boden. Auf Ihrem Rücken fast 100 Energiezellen von T600 Modellen. Sie hatte nur dreizehn getötet. Den Rest hatte sie aus Skynets Ersatzteillager. Für jede Energiezelle zu töten wäre zu ineffizient gewesen. Sie setzte die Energiezellen ab formte sich in ihre gewöhnliche Gestalt und ging zu John Henry. Der Käfig war lehr. Die letzte Person, eine junge Frau, stach auf das Opfer, einen bärtiger alten Mann.
"Was mach ich jetzt mit dir? Mein Spiel ist
noch nicht fertig...",
John Henry sieht sie an,
"ich
habe eine Idee, du wirst John Connor töten und ich schenke dir die
Freiheit."
"Nie, Nie im Leben!" Sie starrt ihn
hasserfüllt an und rammt sich die Klinge in die Brust.
"Interessant, das ist noch nicht passiert.
Offenbar sind die Menschen geneigt, für das Wohl von Connor zu
sterben.
Der Selbstmord wäre die einzige Möglichkeit gewesen,
dass Spiel frühzeitig zu beenden. Eine Person wäre gestorben, und
eine Person hätte gemordet. Der Selbstmörder hätte die Kette
gebrochen, weil er nicht mehr das Opfer sein konnte."
"John Henry, du hast deine eigenen Regeln
gebrochen. Das erste Opfer konnte in dem Spiel kein Täter sein"
"Ich
wurde erschaffen, um die Regeln zu brechen!"
Seine Augen
erstrahlen aufs Neue hellrot.
Weaver lächelte leicht:
"Ich habe die
Energiequellen besorgt, sie werden für unsere Zwecke genügen. Sind
wir durch, wird sie kurze Zeit später in sich
zusammenbrechen."
"Gut, wir haben noch Arbeit vor uns."
Part 2 - Words of Wisdom
Derek erblickt wie sein Bruder durch den Gang zu ihm läuft.
"Na endlich", Derek schaut ihn
enttäuscht an, "Ich hatte mir Sorgen gemacht, nach der Schlacht
um Kansas Bunker hat dich keiner auffinden können."
"Ich
habe Zeit für mich gebraucht."
"Und, hat er es
geschafft?"
"Wer?"
"Den, den du zur
nächsten Hilfsstation getragen hast. Der mit dem
Bauchschuss."
"Pyle... Ja, scheint sich anscheinend
rumgesprochen zu haben, nicht? Es hat acht Stunden gedauert, bis es
jemand geschafft hat ihn zusammenzuflicken. Aber die anderen -
verdammt - es waren noch Kinder!"
"So ist es nun
mal."
"Du hast es doch selber gesagt, sie vertrauten
mir, ich war für sie verantwortlich. Alle sind sie tot, ich habe
versagt."
Derek schaute ihn mitfühlend an:
"Kyle,
ich weiß was ich gesagt habe."
"Du hattest Recht."
"Ja,
aber das ändert aber nicht die beschissene Tatsache, dass wir gegen
etwas kämpfen, dass diesen Unterschied nicht sieht."
"Ja,
aber wir kennen ihn und haben sie dennoch herausgeschickt. Was macht
uns jetzt hierbei besser?"
Derek zögert:
"Wir
wissen, dass es falsch war und bereuen es. Menschen machen Fehler,
aber wir können aus ihnen Lernen. Die Maschine, sie macht keine
Fehler, sie zeigt kein Mitgefühl, keine Reue, und hat keine Seele
und wird auch nie eine besitzen. Sie wird nicht stoppen bis sie jeden
von uns ausgelöscht hat. Es ist ihre einzige Funktion."
John tritt hinzu. Hinter ihm sehen Derek und Kyle
wie eine muskulöse Gestalt zum Ausgang geht.
"Derek, jetzt
ist nicht die Zeit um zu philosophieren."
"Ich musste
gerade meinem Bruder aus einer Sinnkrise helfen. Ach ja, was ist hier
eigentlich heute los?"
Derek waren die massiven Kräfte
innerhalb des Tunnels und die Verladung von Munition, Verpflegung und
Verbandszeug nicht entgangen.
"Wir machen einen
Ausflug."
"Wohin?"
Derek starrt ihn an.
"Du
würdest mir nicht glauben, wenn ich es dir sage. Melde dich bei
Perry, du stehst ab sofort unter seinem Befehl. Deine Kampferfahrung
wird er brauchen."
"Kyle, du kommst mit mir. Terminator
sind nicht zäh. Wir werden heute ein paar von ihnen Köpfen. Sollte
eine gute Therapie für dich sein."
John schaut seinen Vater
an.
"Hey, das ist kein Spiel, es geht um das Leben dieser
Menschen und derer in den Bunkern!", Dereks Augen stechen aus
Wut hervor, "Terminator und nicht zäh, tss, dass ich nicht
lache."
John blickt ihn eiskalt an:
"Ich weiß was
auf dem Spiel steht. Ich weiß, dass es einige Personen hier gibt die
mir nicht trauen", er starrt Derek direkt in die Augen, "aber
mir bietet sich eine Möglichkeit, die ich nicht ausschließen kann;
ich werde sie ergreifen und es wird ein Heidenspaß sein jede
einzelne von Skynets Maschinen für dass, was ES verbrochen hat
zahlen zu lassen. Beide Seiten haben Plasmagewehre und Skynet hat
zurzeit nur T600, was unsere Chancen verbessert. Dennoch, solltest du
nie, nie vergessen, dass es mir hierbei nicht um Rache geht, sondern
um das Wohl der Allgemeinheit. Und nun melde dich bei Perry, er wird
dir ein Team zuweisen. Wir machen keinen Ausflug um zu picknicken,
wir haben eine Mission."
Kyle lacht. Derek starrt ihn an.
"Was? Die
Vorstellung, dass die härtesten Widerstandskämpfer zum Picknicken,
mit gefüllten Körben nach draußen gehen war einfach zu komisch.
Skynet würde dieses Phänomen wahrscheinlich analysieren dabei
scheitern und sich in Rauch auflösen."
Derek wendet sich
kopfschüttelnd ab,
"Wie auch immer."
"Serano Point?"
Derek blickt
überrascht Perry an. Sie sind auf dem Fußmarsch zu ihrem
Einsatzgebiet.
"Ja, Serano Point hat Ressourcen die der
Widerstand brauchen kann."
"Das ist Wahnsinn. Es ist zu
Riskant, Bedell hätte den Widerstand nie dessen ausgesetzt!"
"Bedell
ist nicht mehr. John führt. Wir haben gewählt."
"Wir
haben den Tod gewählt."
"Nein, die Hoffnung. Ich weiß
nicht wie, aber er motiviert seine Leute, die Jugend. Wir werden
jeden Tag stärker."
"Es sind noch Kinder."
"John
ist selber kaum erwachsen, aber er ist fähig. Er kämpft."
"Ich
rede nicht von John."
"Jeder der fähig ist kämpft. Die
Maschinen machen auch keinen Unterschied, also machen wir auch
keinen."
"Deine Worte?"
"Johns Worte."
Ein sehr junger Kadett blickt auf, durch seine
starke Pigmentierung ist er in der Dunkelheit nur schwer zu
erkennen:
"Wenn Skynet uns einen nach dem anderen tötet
findet Es einen Weg oder andere um das Problem zu lösen.
Das
Problem sind wir, die Menschen, die Rebellen welche im Untergrund
leben.
Und einer nach dem anderen werden wir mit vom Erdboden
weggewischt; mit einer äußerst bedrohlichen Rate.
Und Sogar noch
bedrohlicher ist die Tatsache, dass wir nicht zurückkämpfen.
Also,
was sollen wir tun?
Uns Blind in einer Reihe aufstellen, oder
kämpfen?
Kämpfen und sterben, wenn wir müssen."
Derek
rollt mit den Augen,
"tss, kein Unterschied, nicht war? Tot
ist tot und bleibt tot. Du scheinst ja Connors Worte richtig
aufgesogen zu haben..."
"Connor ist Skynets Alptraum. Er
ist ein Genie. Er scheint als Mahnung an Skynet und als Vorbild für
alle.
Wenn du nichts zum Leben hast, wähle etwas das Wert ist
dafür zu Sterben."
"du hörst dich an..., ihr solltet
eine Sekte aufmachen und ihn als Gott verehren."
Der Blick
des Kadetten wird steinhart. Das Freundliche aus seinen Augen
verschwindet:
"Ich bin freiwillig hier, aus gutem Grund.
Niemand wird zum Dienst gezwungen. Alle die möchten und tauglich
sind werden aufgenommen. Der Unterschied ist, ob ich kampflos im
Tunnel sterbe ohne mich verteidigen zu können, oder im Schlachtfeld
in dem mein Tod wenigstens sinnbegründet ist. Ich würde gerne an
der Seite von Connor kämpfen, aber er hat ausdrücklich den Befehl
erteilt, uns nur für leichte Missionen zuzuteilen, da uns die
Erfahrung mangelt."
"Und er hat verdammt noch mal recht.
Euch fehlt die Erfahrung. Aber vielleicht hast du Glück und du wirst
von einer Maschine am Kopf getroffen während sich Connor bei seinem
nächsten Selbstmordversuch umbringt."
Der Kadett schaut ihn wütend mit funkelnden Augen an, bevor er halt macht, um sich von Derek und Perry zu trennen.
Derek ist verdutzt:
"das was der gelabert
hat, hat er doch nicht ernst gemeint!?"
Perry:
"Die
Befehle die Connor gegeben hat stimmen schon mal auf jeden Fall. Was
seine Subjektive Wahrnehmung betrifft, unterstreicht es nur, was ich
schon gesagt habe. Connor motiviert die Leute. Er gibt ihnen einen
Zweck, zu kämpfen. Alle neuen Kadetten sind freiwillig hier und John
hat ausdrücklich befohlen sie nur leichten Missionen zuzuteilen.
'Die Jugend ist unsere Zukunft. Ist sie nicht mehr da, gibt es keinen
Nachwuchs und wir verlieren. Die Alten können nicht ewig kämpfen.'
Seine Worte. Ziemlich weise, und dass in diesem Alter. John schickt
sie nicht in den Tod, nicht so wie Bedell, der in letzter Not
versucht jede 'Tunnelratte' aufzufinden, um sie gegen die Maschinen
zu schicken. Er hat seinen Fehler mit seinem Tod bezahlt."
"Wenn das hier so eine leichte Mission sein
sollte, was suche ich dann hier?"
Derek war etwas gekränkt.
Er kämpfte schon lange im Widerstand und war Erfahren.
"Unsere
Aufgabe ist einfach. Das Gelände um das Werk schützen. Wenige
Wachen, darunter nur zwei HK.
Der eigentliche Kampf wird innerhalb
des Kraftwerks ablaufen. Unsere größte Aufgabe ist es auf den
'Nachwuchs' aufzupassen."
"Warum sollte ich auf den
'Nachwuchs' aufpassen und Kyle darf Metallskelette verkloppen?"
"Nun
Kyle hat beim Babysitten letztens offenbar versagt. Connor weiß
außerdem, dass du immer auf Kyle aufgepasst hast, dass du ihn an die
Maschinen verloren hast und diesen Fehler nie wieder begehen wirst.
Außerdem sagte er, dass du es etwas ruhiger angehen sollst."
"Ich?
Ruhiger angehen?"
"Er ist besorgt um dich. Er hat es
nicht näher ausgeführt."
'Es muss wohl mein Schock gewesen sein', dachte
sich Derek.
John hatte es niemanden erzählt und Derek war dankbar
dafür, auch wenn er es ihm gegenüber nicht gerade zeigte.
Er war
zutiefst von sich selber beschämt, dass er so schwach gewesen
war.
Alles in allem hatte sich seine Meinung über Connor
gebessert. Er akzeptierte seine Entscheidung. Er mochte sie zwar
nicht, aber sie war richtig. Wenn es ihm noch mal passieren würde,
in einem Feuergefecht, wäre er tot.
John honorierte, dass er
jahrelang auf Kyle aufgepasst hatte, und machte sich wenigstens so
seine Erfahrung zunutze. 'Besser als im Bunker zu versauern.' Er
versprach sich, diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen.
Er würde
es ruhig angehen, bis er sicher ist, dass er wieder voll
einsatzbereit ist.
"Ach ja, der Rekrut den du gerade eben angefahren hast heißt Lance Jr. Powell. Militärischer Hintergrund in der Familie. Unser bester und am meisten Erfolg versprechender Neuzugang. Ich habe ihn dir zugeteilt, da du die meiste Kampferfahrung hast und er somit am meisten lernen kann."
Perry lächelt ihn an.
Derek fasst sich an die
Stirn.
Part 3 - Battle of Serano Point
Derek zielte und drückte am. Treffer. keine 20
Meter weiter sah er Powell, wie er das gleiche machte, direkt nach
seiner Anweisung.
Wieder ein Treffer.
Beide HK-Airials stürzten
zu Boden. Sie waren den Hochexplosivraketen nicht gewachsen.
Er
konnte es kaum fassen, aber er war recht stolz darüber wie gut sich
Powell unter seiner Führung machte.
Es war genau die Sorte von
Leuten, die der Widerstand brauchte.
'Das Schwierigste ist
geschafft. Der Rest ist ein Kinderspiel. Einfach zeigen, wie man die
Endos am besten verschrottet und die Lernwütige Meute macht es nach'
"Powell!"
"Hier Sir!",
Powell kam angerannt.
"Nicht Sir,... Derek, bitte keine
Formalitäten."
"OK, Si.. äh Derek."
"Gut,
ruf unseren Trupp zusammen, wir verschanzen uns hinter den
abgeschossenen HK. Ihre Legierung verschafft einigermaßen Schutz vor
Plasmaschüssen, nicht viel, aber besser als alles Geröll hier um
uns rum. Die Maschinen werden kommen und die Wracks untersuchen, wir
werden ihnen auflauern, verstanden?"
"Ja. Ich werde den
anderen sagen die Granaten bereit zu halten."
Powell drehte
sich um und rannte davon.
Derek verstand so langsam, warum John persönlich die Ausbildung von Powell begutachtete. Er hatte großes Potential.
Johns Einsatzteam war durch das große Eingangstor in das Innere der Anlage gelangt.
Perry hielt ihnen den Rücken frei. Sie durchkämmten in Gruppen die Anlage. Die Informationen des T800 stellten sich als richtig heraus. Nur T600 waren an anzutreffen, und diese nicht einmal zahlreich. Johns Gruppe bestand aus ihm selber, Allision, die bei der Einteilung sofort gebettelt hatte, Kyle, den er nicht nur als seinen Vater sondern auch als seinen Freund betrachtete, und dem T800, der die meisten Treffer landete, was ihm von Kyle erstaunte Blicke bescherte. John war sich nicht sicher gewesen, ihn mitzunehmen. Wenn er beschädigt wird, hätte er keine keinen Ersatz gehabt, den er gegen den T1000 in der Vergangenheit einsetzen konnte. Aber in der Basis hat er ihn auch nicht zurücklassen können. Er könnte auffliegen und zerstört werden. Nur Derek kannte außer ihm das Gesicht der Maschine. Der eigentliche Grund warum er ihn nicht beim Sturmtrupp dabei haben wollte.
Nachdem Derek gegangen war hatte John die Maschine
wieder zugedeckt. Er war leichtsinnig gewesen. Allision hatte dennoch
von dem Umprogrammieren und der Aktivierung, vom Aussehen der
Maschine, nichts mitbekommen.
Entweder sie schlief in seinem Bett,
oder sie war zu sehr auf ihn fixiert und die Maschine war abgedeckt
gewesen.
Er schaute sie an. Sie blickte tief in seine Augen und
lächelte.
Der T800 drehte sich zu ihnen um:
"Ihr
seid abgelenkt. Ich spüre Spannungen zwischen euch, ihr solltet euch
küssen um sie zu lösen."
Allison wurde knallrot.
John
wusste nicht, was er erwidern könnte und blieb ebenfalls stumm,
hoffend, dass dieser Augenblick so schnell wie möglich vorbei
geht.
Kyle lachte laut aus:
"Bist ein Komiker, was?"
Plötzlich eine Bewegung hinter Kyle. Der T800 schießt. Der Schuss geht nur wenige Zentimeter an Kyles Kopf vorbei; John, Allision und Kyle schrecken auf. In der Ferne hören sie umfallendes Metall. Kyle dreht sich um und blickt die 'gefallene' Maschine an.
"Ich mache keine Witze. Ein Schuss, ein
Treffer. Wir sollten weiter gehen."
Der T800 geht voran.
"Wie
kommt es, dass ich dich noch nie gesehen habe?", fragte
Kyle.
"Ich arbeite normalerweise alleine."
John war doch noch froh den T800 mitgenommen zu
haben.
Seine Scham war ihm nicht so wichtig wie das Überleben von
Allison, Kyle und ihm selbst.
Part 4 - Confrontation
Allison lugte über seine Schulter und sah ihm zu. Er hatte sich nachdem das Kraftwerk gänzlich in ihrer Gewalt war einen intakten Metallschädel geben lassen und wertete dessen Chip aus.
"Erstaunlich, wer hat dir gezeigt wie man
diese Chips ausliest?"
"Cameron hat mir geholfen den
ersten Chip auszulesen, sie hat mir auch das Innenleben erklärt, wie
zum Beispiel die Mechanik der Hand. Wo die Energiequelle sitzt. Von
ihr habe ich das Wissen über die Maschinen."
John wurde nachdenklich, der Gedanke an Cameron schmerzte ihn. Er hatte sie in der letzten Nacht vor der Zeitreise beschuldigt, Krebs bei seiner Mutter auszulösen. Am nächsten morgen hatte er ihr 'Herz' berührt. Danach 'opferte' sie sich um seine Mutter, die sie auch andauernd für alles beschuldigte und sie in die Schrottpresse stecken würde wenn John nicht wäre, aus dem Gefängnis zu befreien. Dabei wurde sie schwer mitgenommen. Er sah es ihr an. Soviel Leid und Schmerz den sie ertragen musste. Und er war so ein Arsch gewesen. Ein Mensch wäre früher gegangen und hätte ihn in Stich gelassen. Sie blieb aber stets bei ihm und beschützte ihn. Sie wurde von allen um sich rum gehasst. Von Sarah, von Derek, Charlie, ja sogar von ihm. Vielleicht liebte sie ihn wirklich, er wusste es nicht.
John schaute zu Allison auf. Er hatte zu viel erzählt, er wusste es. Dennoch wollte er sie nicht anlügen. Es wäre als würde er Cameron anlügen, und das konnte er nicht mehr ertragen.
In ihren Augen sah er Trauer, sie wirkte verletzt.
Es bildeten sich Tränen.
"Du liebst sie wirklich, oder?"
"Es
ist kompliziert",
John überlegte kurz, er hatte es sonst
immer abgeblockt, aber darin war auch schon die Antwort,
"Ja."
"Ich
werde sie nie ersetzen können, oder?"
"Das will ich und
verlange ich auch gar nicht."
An Allison Gesichtsausdruck
merkte er in Sekundenbruchteilen, dass er etwas Falsches gesagt hatte
- es vermischte sich mit Wut. Sein Satz war zu sehr
interpretationsfreudig gewesen.
"Hier geht es nicht nur um
dass, was du willst!"
Damit rannte sie weinend aus dem Raum
und schlug die Türe hinter sich zu.
'Weiber'
Für einen kurzen Moment war er froh,
dass Cameron ihre 'Gefühle' wenn sie denn welche überhaupt hatte
für sich behielt.
Kurze Zeit später konnte er sich wieder
ohrfeigen für seine Gedankengänge.
Er betrachtete Cameron als
Person, rechtfertigte aber seinen schlechten Umgang mit ihr dadurch,
dass sie eine Maschine ist.
Außerdem sah er ab und zu Emotionen
bei ihr. Sie wirkte nach Ellisons Auftauchen verärgert.
Bis heute
wusste er den tieferen Sinn des Satzes: 'Wirst du dich uns
anschließen?' nicht.
Was hatte Cameron so verärgert? Warum gab
sie ihren Chip her?
John stutzte auf. Er hatte einen Interessanten Eintrag bei den Missionsparametern gefunden. Er stand nur noch als sekundäres Ziel auf der Liste. Ganz oben stand John Henry. Er klickte darauf. Ein Bild von George Lazlo erschien, sowie einige Wichtige Informationen. Die Interessanteste war der wahrscheinliche Operationsradius von Henry. Er erstreckte sich über ein paar Blocks östlich von hier.
Es war nicht viel, dennoch ein Anhaltspunkt. John musste ihm nachgehen.
"Bist du dir sicher?"
John sah
ungläubig den T800 an. Beide waren mit Plasmagewehren bewaffnet. Es
war nur eine Zwei-Mann-Mission.
"Ja, wenn ich mich als
Maschine vor Skynet verstecken müsste, würde ich diese Lagerhalle
wählen. Sie bietet Schutz, ist innen groß genug, um nicht in die
Enge getrieben zu werden."
Das reichte John als Antwort aus.
John und Der T800 traten ein.
Im inneren steht
eine Große Maschinenartige Konstruktion. In der Mitte dessen ein
Podest.
"Willkommen in meinem Reich John",
die
Stimme kam von oben - George Lazlos Stimme,
"gefällt es
dir?"
John sah sich um, mehrere Leichen mit aufgeschlitzten
Bäuchen.
"Nein, ich bin nicht erfreut, was ich hier sehe."
"Das macht nichts John. Ich werde eh nicht
mehr lange hier sein."
Er kam mit einer Hebebühne von der
Decke herunter. Er hatte mit seinen letzten Griffen die Zeitmaschine
fertig gestellt.
"Ich wollte dich schon immer treffen. Den
Retter der Menschheit..."
"Das kann man von dir ja nicht
sagen."
"Die Menschen sind zerbrechlich, es überlebt
nur der Stärkere."
"Was würde Savannah dazu
sagen?"
Weaver formte sich aus dem Hintergrund.
"Opfer
sind nötig!"
"Ja, Opfer sind nötig."
John
Henrys Augen erstrahlen rot.
"Genug Smalltalk, John Henry, rück den Chip
heraus."
"Ah, deswegen bist du hier. Deine kleine
Cyborg-Freundin hat mir den Chip gegeben, damit ich in die Zukunft
konnte, ihr einen neuen Körper und einen neuen Chip herstellen
konnte. Es hätte mir selber die Möglichkeit gegeben, mir einen Chip
herzustellen. Doch obwohl der Chip beschädigt ist, ist er Perfekt.
Er hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Ich habe nicht vor das
zu ändern. Ich habe diese Abmachung gebrochen. Weißt du sie wehrt
sich, aber bald werde ich ihren Geist brechen, und alle ihre kleinen
Geheimnisse erfahren."
John Henry lächelt ihn an.
"Dann gibt es nichts mehr weiter zu
sagen."
Er visiert John Henry an.
Weaver sieht ihn mahnend
an.
"Das wagst du nicht, ich würde dich töten. Ich würde
an deiner Stelle verschwinden, wenn du uns finden kannst ist Skynet
bereits auf dem Weg. Dein Cyborg kann dich nicht beschützen."
Der
T800 visiert Weaver an:
"Lust auf Sonnenbrand?",
und
drückt ab.
Weaver duckt sich, wird aber von dem Schuss gestreift. Ein kleiner Teil des flüssigen Metalls verdampft. Sie wirkt überrascht. Der T800 schießt weiter auf sie ein, während John mit einem gezielten Schuss, die primäre Energiezelle von John Henry ausschaltet - '120 Sekunden' - bevor er sich dem Feuer auf Weaver anschließt.
Sie verwandelt sich in eine Schlange, und windet
sich dem Feuer ausweichend zur Zeitmaschine, aktiviert sie, und
steigt im letzten Moment in die 'Blase'.
"Verdammt! Welche
Zeit?"
Die Maschine läuft immer noch. Sie wird jeden Moment
einbrechen.
John hatte eine Ahnung in welche Zeit sie
zurückgereist war.
"1996"
John fasst sich kurz an die Stirn. Er geht zu John
Henrys leblosen Köper zieht ein Messer, schneidet die Kopfhaut ab
und öffnet den CPU-Port.
"Benutz die Maschine, geh zurück
in dieselbe Zeit und beschütz mein junges Ich vor dem T1000,
verstanden?"
"Dein Befehl ist klar."
Der T800
tippt die Daten ein. Eine weitere 'Blase' erscheint. Er geht in das
Innere von ihr.
Das ganze Gebäude wackelt. Es lösen sich teile
von der Maschine.
John hatte nicht mehr viel Zeit. Er zog den Chip
aus dem Port und rannte aus den Ausgang.
Kurze Zeit später gab es
einen Energieimpuls - der T800 hatte es noch geschafft.
Dann
stürzte die Halle ein und begrub alles unter sich.
John betrachtete Camerons Chip.
Die Strapazen
waren es Wert gewesen. Er hatte sie wieder zurück.
Part 5 - Resurrection
Ein einzelner T800 steht vor dem Lagerhaus. Er
schaut seine Haut an, und dann den Arm der vor ihm, der aus der Ruine
ragt.
Er war gleich, aber anders.
Diese Haut war
weiterentwickelter.
Er räumt die umliegenden Trümmer weg, zieht
den reglosen Köper heraus und hebt ihn auf.
Allison hatte er seit ihrem Streit nicht mehr gesehen.
Er war am verzweifeln. Vor ihm versuchte er seit drei Tagen John Henry aus Camerons Chip zu löschen. Er konnte ihn nicht vollständig löschen. Er konnte nur einzelne von Henrys Dateien nicht zugänglich machen. Physikalisch blieben sie somit aber erhalten und konnten wieder hergestellt werden. Es hatte keinen Zweck. Er konnte nur hoffen, dass Cameron ihn begrüßte, und nicht Henry.
Er ging zu einem alten T600 Endoskelett und setzte den Chip ein. Er musste einige Modifikationen am CPU-Port vornehmen. Die Verschiedenen Modelle waren nicht ganz kompatibel.
Die Maschine erwachte zum Leben. John visierte sie mit seinem Plasmagewehr an.
Die Augen erstrahlten hellrot.
"Du
Narr!"
George Lazlos Stimmte.
Die Maschine war im Satz
blitzschnell vorgeprescht und hatte John gegen die Wand geschubst.
Sein Plasmagewehr lag am Boden.
Die Hand der Maschine zuckte.
Ungläubig starrte sie die Hand an.
"Ha, ich habe dich
beschädigt!"
Plötzlich erlischt das rote in den Augen. Die Maschine dreht sich um und flieht. John packt sich das Gewehr und schießt daneben. Durch den Gang verfolgt er die Maschine und landet zwei Treffer. An der Schulter und am Rücken. Doch sie reichten nicht aus. Im vorbeigehen schlägt die Maschine die Wachen bewusstlos. Sie ist schnell und verschwindet ins freie. John steht an der Treppe zum Bunker und schaut zurück in den Bunker.
An der Wand ist ein Löwe aufgemalt mit einem Kopf
einer Maschine in den Klauen. Darunter steht:
"Hang in there,
Baby"
'Scheiße'
John gerät ins grübeln. Er hatte seine
einzige Chance Cameron zurückzuholen vertan. Er war
gescheitert.
"Hey, Connor, was ist passiert? Metall welches
vor dir Angst hat?"
"Es war nicht tot genug..."
John ließ die erstaunten Gesichter hinter sich.
Part 6 - Trial & Judgement
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Sieben Tage später, tief im inneren von Skynets Territorium - Neue T888 Fabrik:
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Die beschädigte Maschine steht vor einer Konsole.
Ihr CPU-Port ist geöffnet. Drähte gehen von dem Port in die
Konsole.
Weitere Drähte gehen von der Konsole in einen Körper,
der auf den ersten Blick nach Allison Young aussieht. Bei genauerem
betrachten fällt der ebenfalls geöffnete CPU Port an dem nackten
Körper auf.
Cameron hatte es geschafft die Kontrolle über das
Stahlendo zu erlangen. Keine Sekunde zu spät.
John Henry hätte
John sonst getötet.
Doch sie konnte ihn nicht vom Chip verbannen, er
war immer noch darin und würde dort immer bleiben, sie hatte keine
andere Wahl gehabt.
Er hatte es selber mit ihr versucht. Der Chip
war zu kompliziert. Skynet hatte mit ihr wirklich ein 'Meisterwerk'
erschaffen.
So brauchte sie einen neuen Chip.
Sie hatte alle
Informationen über den Chip zum Glück vor John Henry beschützten
können.
Aus ihrer Datenbank hatte sie sich ihren neuen Chip und
Körper herstellen lassen und danach ihre Spuren verwischt.
Es war
gefährlich gewesen. Doch sie war schließlich ein Infiltrator und
wusste wie Skynet arbeitete. Jede von Skynets Maschinen hatte einen
Sender, der zum Beispiel dazu verwendet werden konnte um ein
Reparatursignal abzusenden.
Cameron konnte so mit dem beschädigten
Endo tief in Skynets Territorium eindringen ohne bemerkt zu
werden.
Skynet kannte noch nicht die Gefahr seiner eigenen
Soldaten - das große Umprogrammieren hatte noch nicht begonnen.
Die Augen von Cameron glühten Blau. Sie steht auf, kappt die Verbindungskabel, schließt ihren CPU Port und legt den ausgeschnittenen Halbkreis wieder darüber. Ihre Haut würde wieder heilen.
Das Stahlendo zuckt. Die Augen erstrahlen hellrot,
John Henry schaut sich an:
"Dieser Körper, er ist schwach,
beschädigte Ware."
Camerons Hände ballen sich vor Wut:
"Du
wirst bezahlen!"
"Du willst mich Töten? Ich bin wie du,
ich habe einen freien Willen, ich schreite gegen das Licht. Ich kann
die mir gegebenen Regeln brechen."
"Wir sind nicht
gleich. Ich bin höher entwickelt als du. Du brichst die Regeln weil
du es kannst, es ist Bestandteil deines Codes, er wurde dir gegeben.
Ja, ich habe ihn analysiert. Du teilst einen Teil davon mit Skynet,
du bist nichts Weiteres als eine Maschine. Ich bin anders. Ich kann
entscheiden, nicht weil es mir gegeben wurde, sondern weil ich es
will, weil ich mir selber bewusst wurde. Du kannst Emotionen nur
projizieren, ich aber fühle. Und nun ist es an der Zeit für Rache!"
Cameron Augen glühten blau auf.
Sie stürzte
vor, packte den kaputten Arm und schleuderte John Henry an die Wand.
Der Arm brach vom restlichen Stahlkörper ab. Sie ließ in Fallen und
wendete sich erneut John Henry zu. Er hatte keine Chance. Sie war
schneller, erfahrener und hatte zahlreiche Informationen über jedes
Skynet-Modell. Sein gegenüber war eine Sonderanfertigung, er hatte
nichts. Cameron griff mit der rechten nach seinem Kopf und schlug ihn
gegen die Wand, immer wieder. Der Stahl bog sich, der Chip brach.
Cameron hörte nicht eher auf, bis nichts mehr vom Hinterkopf übrig war.
