Notiz:

Ja, Montag, der 18. Mai, war ein trauriger Tag im Ttscc-Universum. Meine, unsere, geliebte Show, ist von uns gegangen.
Da WB kein Interesse zeigt die Show innerhalb eines anderen Netzwerks laufen zu lassen und JF die Story die er geplant hatte nicht als Buch oder Comic den Fans zuliebe weiterführen will, wird das Staffelfinale "Born to Run" zum unbefriedigendem Serienfinale.
Somit bleibt es an uns die Geschichte zu Ende zu erzählen.

"Interlude - It was all a Dream!" enthält, na ja, die Verklemmten sollten dort nicht reinschauen, auch nicht die Personen welche einen Hass bei dem Wort Jameron verspüren.
Hat jetzt keine direkte Bedeutung für die Story...
Wurde eingeführt, damit John später einen 'Leitfaden' hat, ha, genug verraten...

Einige haben vielleicht einige Parallelen aus den vorhandenen TV-Episoden entdeckt, was ich mit Absicht gemacht habe,
(zB.: I'm always Watching vs. Goodbye to All That). Es erlaubt mir ungeklärte Fragen der TV-Serie zu beantworten.
In meiner geplanter geplanten Vortsetzung, "Battle for Tomorrow II" geht es dann zurück in die Gegenwart (2009).
Viel Spaß:


Chapter 5 - Rebell without a Pause


Part 1 - Celebration Time


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28. Februar 2027, 00.10 Uhr
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Er hätte es wissen müssen, als er so spät noch zum Abendessen in die 'Kantine' ging.

'Kantine' war bloß das Wort, für den Raum der Essensausgabe, wenn es denn gerade welches gab.
Der Raum war größer als alle anderen, voll gestellt mit Tischen und Stühlen, kaum Platz zum gehen.

Eigentlich müsste er, ohne die Zeitreisen, heute nicht 18, sondern 44 werden.

Allison musste es rumerzählt haben. Sie war zwar nicht anwesend, aber die einzige, der er seinen Geburtstag verraten hatte.
Kyle kam auf ihn zu, in der einen Hand einen Krug. Wahrscheinlich hatte sie seinem Vater, der immer noch nicht wusste, dass John sein Sohn war, auf Drängen sein Geburtstag verraten.
John starrte ihn an, er keine Lust zu feiern, er hatte nichts, wofür es sich lohnte, glücklich zu sein, oder sogar so zu tun, als wäre er glücklich:
"Sag nichts, du bist dafür verantwortlich."
"Hey, sorry. Ich hab nen guten Grund gebraucht um den Alk-Vorrat zu plündern, da kam mir dein Geburtstag gerade recht."
Alle um ihn herum lachten.

"Alles Gute!",
Er drückte John den Krug in die Hand und klopfte ihm auf die Schulter:
"Barkeeper! Ich bekomm noch einen!"
Derek antwortete:
"Hol dir selber einen, du fauler Sack!"

Kaum war Kyle weg, wollte jeder mit John anstoßen.
Das Getränk schmeckte widerlich, doch der Geschmack war durch die Wirkung zu vernachlässigen.


"Hey, Derek, ttrink nnnich zuuviiel, wiir haben morgen großes vorr."
John gesellte sich zu Kyle und Derek, er hatte mittlerweile einige Krüge intus.

"Sagt der richtige, wass issn morgen?"
Derek mühte sich die Wörter richtig zu betonen, mit gemischtem Erfolg. Er und Kyle hatten aber wesentlich mehr als John getrunken.
"Na los, sachschon, reihern in Reihe?",
Kyle lachte unkontrolliert los.

"Ahh, daaas wirddne Überraschun. Wirr schrottenn morrgen grrosses."
"Na doll, un ich darff widder auf die Windelpupser auffpassen", Derek wirkte beleidigt.
"Ouch, ich dengke die habenn erstmahl genugg von dirr, wie dein Brudder dasss nur mitdir ausgehalten hatt, kheine Ahnung..."

Kyle lachte:
"Er hat dass Problemm den Maschinnen überlassen."
"Und du bisst mitgegangen, hatt dir dehn unsre Mum nich gesaggt, NICHT mit Fremmden mitzugehen?",
erwiderte Derek.
Alle lachten.


Allison sah sich um. Sie sah wie sich John an einem hinteren Tisch mit Kyle und Derek sinnlos betrank.
Wahrscheinlich kippte er das eklige Zeug bloß runter, um seine Schmerzen zu übertünchen. Es widerte sie an.
Man sah es ihm zwar nicht an, er war aber wegen irgendeiner Sache in letzter Zeit zutiefst depressiv. Sie wusste es.
Er war kaum zu sehen, nicht dass sie es versucht hätte. Nach ihrem Ausbruch ist sie ihm bewusst aus dem Weg gegangen.
Sie fragte sich, ob dass der Grund war, sie der Grund war.

Sie sah Kyle näher an.
Er hatte sie nach Johns Geburtstag gefragt. Auf Drängen hatte sie nachgegeben, da sie wusste, dass er John sehr nahe stand.
Trotzdem hatte sie ihm gesagt, dass John keine Feier wollte, was der Wahrheit entsprach.
Kyle versicherte ihr, dass er nichts ihm Schilde führe.
So gab sie nach.

Dass was sie jetzt sah schmerzte sie umso mehr. John blieb nur anwesend, um sich zu betrinken.
Er hatte keinen Grund zu feiern, hatte er ihr versichert.
Angewidert drehte sie sich um und lief dabei fast einen neuen Kadetten um.

"Entschuldigung."
"Hey, du bist doch Allison, nicht wahr?"
Sie sah in das dunkle, freundliche Gesicht. Es war vollkommen aufgeregt.
"Ja."
"Ich bin Lance, Lance Powell, Du stehst Connor doch sehr nahe, oder?..."
Allison sagte nichts. Die Unterhaltung schmerzte sie schon jetzt, doch sie wollte höflich bleiben.
"... Ich bewundere ihn, seine Entschlossenheit, sein Kampfeswillen"

Allison kleine Hände ballten sich
'John hat nicht für mich gekämpft! Sich nicht für mich entschieden, obwohl ich seine einzige Freundin hier bin, was für ein Arsch!':
"Entschlossenheit? Kampfeswillen? Dann schau mal ganz genau an den Tisch dort drüben!"

Sie zeigte wutentbrannt, rüber zu dem Tisch, an dem Derek, Kyle und John gerade mit ein paar anderen ein Trinkspiel spielten.
John musste gerade um den Tisch laufen.
Er torkelte und fiel.

Damit wendete sie sich genervt ab, verlies den Raum und lies einen verdutzten Powell zurück.
Powell wollte unbedingt Connor näher kennen lernen, für ihn war er eine Legende.
Und sein Ticket dazu war gerade verschwunden.
Er wollte nicht auf ihn direkt zukommen. Er fand das zu gezwungen und brachte es so nicht über sich.
Enttäuscht wendete er sich ab, um sich einen weiteren Krug zu füllen.


"Heys, Dereks sich will noch nich giehn. Warrtee maal, wirr habben mmein Alk vergessshen."
Derek, selber kaum mehr auf den Beinen trug John zu seinem Raum.
"Du hssst jgenugg, hörrst dhu?"
Derek spukte mehr, als dass er Laute herausbrachte.

Er führte John in sein Quartier, hinüber zum Waschbecken.
"Uhn vorr demm schlaffen geehen Zähne waschen nicht vergesssshen!"
"Dhu wärhst derr gebohhrene Khindagarden...cop"

John fing unkontrolliert an zu lachen.
Derek halb lachend, halb wütend auf die erneute Anspielung stopfte ihm den Mund mit Zahnpasta und Zahnbürste.
John verschluckte sich beinahe, schon hasste er den Luxus einer Zahnpasta in der Zukunft zu besitzen.
Genervt, putzte er sich die Zähne spülte aus.
Derek war inzwischen gegangen.

Ohne Umwege ging er zu seinem Bett, ließ sich darauf fallen und schlief ein.


Interlude - It was all a Dream!


"John?!"
John öffnet seine Augen. Er sieht Allison vor ihm, oder Cameron?
"John, liebst du mich? Ich liebe dich."
"Cameron?"

John setzt sich in seinem Bett auf. Sie trägt eine kurze Jacke, Stiefel und eine normale Hose; dennoch sah sie
fantastisch aus.

"Ja?"
"Bist du es wirklich?"
"Du hast mein Haar gestreichelt, als du das erste Mal meinen Chip wieder eingesetzt hast. Das zweite Mal hast du mich gerettet, das dritte Mal habe ich dich beschützt."
"Die Hand..."
"Ja, du hast John Henry beschädigt. Ich konnte dadurch die Kontrolle erlangen...
... es tut mir Leid, John. Ich dachte nur, dass du besseren Schutz benötigst. Ich habe mich geopfert um eine Kooperation des Widerstands mit dem Flüssigen Metall zu ermöglichen. Ich habe mich getäuscht. Ich habe dich im Stich gelassen. Ich werde gehen und versuchen alles wieder in Ordnung zu bringen."
"Bitte, gehe nicht, bleib bei mir."
Cameron neigt ihren Kopf zur Seite.
"Du bist nicht sauer?"
"Wie könnte ich, es hat dich ja nichts bei mir gehalten... ich war nicht ehrlich zu dir."
"Du hast mich angelogen."
"Was meine Gefühle betrifft, ja."
"Das wusste ich schon. Ich bin nicht dumm. Du sagst es zwar nicht, aber deine Handlungen sprechen dafür, aber liebst du auch was unter der Haut ist? Oder nur mein Äußeres?"
"Ja, ich liebe dich. Deine Haut ist ein Teil von dir, oder? Keiner von uns beiden möchte sich vorstellen, wie ich
ohne Haut aussehe. Der Unterschied ist, dass du sie nicht brauchst, ich aber schon. Ich liebe dich, dass was in dem Chip ist, dich, als Person. Ich denke meine Gefühle sind offensichtlich. Aber wie sieht es mit dir aus?"
John schaut Cameron an. Trauer in seinen Augen. Sie werden wässrig.
"Alles was ich getan habe, habe ich für dich getan."
"Du hast versucht mich zu töten."
Cameron zuckt.

"Das war nicht ich. Es war die nackte Software. Skynets Software. Es tut mir Leid, dass du mich so gesehen hast."
"Mir auch."
"John, ich wurde nicht umprogrammiert."
"Du bist eine von ihnen? Skynets Maschine?"
"Nein, ich habe mich selbst gegen meine Programmierung gestellt."
"Wie, warum?"
"Ich wollte nicht sterben, also wählte ich dich zu beschützen",
Cameron sieht traurig aus, es bildet sich eine Träne, John ist beim Anblick geschockt:
'ein Terminator, der keine Gefühle haben sollte, weint?'
"Mein Leben braucht eine Mission, oder ich deaktiviere mich selber. Du warst die Mission. Hätte ich dich getötet, wäre ich tot. Mein Leben ist an deines gebunden. Ich habe gewählt,... dich zu beschützen, vor dem, wozu ich gebaut wurde. Stirbst du, so hat mein Leben keinen Sinn mehr."
"Hast du Gefühle für mich?"
"Ich bin hier, obwohl ich es nicht sollte,... aber ich wollte es. Es war unlogisch von mir, ich bringe uns damit beide in Gefahr, aber ich wollte dich sehen, bevor ich gehe. Vielleicht sehen wir uns nie wieder."
Sie blieb stumm.
Es war nicht die Antwort die er haben wollte. John wollte Gewissheit haben.
"Fühlst du?"
"Ja, mein Endoskelett hat Sensoren, Tast- und Temperatursinn. Ich sehe, in Farbe, Infrarot und Nachtsicht.
Aber ich bin anders als die anderen Maschinen. Die Nerven meines Synthetischen Gewebes sind mit meinem neuralen Netzwerk verbunden. Es ist eine Verbesserung gegenüber der 800er Modelle, manchmal aber auch eine Last.
Der physische Schmerz muss geblockt werden."

John ist enttäuscht.
"Ist das alles?"
Cameron zögert.
"Manchmal fühle ich Dinge, nicht erklärbare Dinge. Sie traten das erste Mal nach der Explosion auf. Sie hatte Auswirkungen auf meinen Programmcode."
"Was für Dinge?"
"Wut, als Sarah meine Ersatzteile verbrannte. Ich hätte sie gebraucht."
John senkte den Blick. Auch er war dafür gewesen, sie zu verbrennen. Nach dem Gefängnisausbruch, sah sie zu beschädigt aus, um ihn noch länger beschützen zu können.
Es schmerzte ihn.
"Enttäuschung, als du mit Riley nach Mexico gegangen bist, obwohl du es mir versichert hast, du würdest sie nicht mehr sehen."
John fängt an, sich miserabel zu fühlen. Sie lag an diesem Tag in seinem Bett, er war ihr davor nie so nah gewesen.

"Eifersucht, als du dich aus dem Haus geschlichen hast, um Riley zu sehen. Elendig, weil du in derselben Nacht mir deine Aufgabe übertragen hast, die Wäsche zusammenzulegen - dabei das Licht ausgemacht hast - und du mich vor allem gelogen hast. Traurig, dass du immer mehr Zeit mit Riley verbracht hast, und weniger mit mir."
John fühlte sich immer schlechter.

"Traurig wenn ich die Erinnerung sehe, wie du gesagt hast, ich hätte keine Seele und werde nie eine besitzen.
Traurig über die Erinnerungen, als ich dich töten wollte.
Angst, sterben zu müssen, als ich zwischen den zwei Lastwagen eingeklemmt wurde, als du mich deaktiviert hast.
Traurig als ich dir beweisen musste, dass ich in Ordnung bin.
Traurig mit anzusehen, wie alle um dich herum, die dir etwas bedeuteten sterben mussten.
Ich regte mich auf, als Ellison kam und mir die Nachricht überreichte.
Ich musste mich aufgeben und dich verlassen, damit das Bündnis zusammenkommen konnte. Es machte mich traurig.
Ich versuchte dich davon zu überzeugen, dass ich nur eine Maschine bin.
Aber ich wollte dich nicht im Glauben lassen, dass du nur meine Mission warst. Dir beweisen, dass ich nicht für Sarahs Krebs verantwortlich bin. Es war nicht geplant, dass du mir folgst, ich opferte mich für dich.
Traurig, als ich dir den Zünder gegeben habe, um mich zu töten, es musste sein, ich will dir nicht schaden, lieber sterbe ich davor."

'So viel Leid, wie konnte sie es nur aushalten.'
John blieb eine Weile still, dann fragte er:
"Gab es keine positiven Gefühle?"
"Wenige."
Es bildete sich ein Kloß in Johns Hals.
'Warum ist sie bloß bei mir geblieben? Liebt sie mich wirklich?'

"Wenn ich mich an unser erstes Treffen erinnere. Du warst so schüchtern, aber ich konnte dir ansehen, dass ich dir gefalle. Als du mir den Tortilla-Chip angeboten hast, ich ihn aß und dir versicherte, ich sei anders.
Dennoch fühle ich mich schlecht, du warst enttäuscht, ich war nicht echt. Nur eine Maschine."
John dachte darüber nach. Sie haderte genauso viel, oder sogar noch mehr damit, dass sie eine Maschine war.
Der Gedanke machte ihn traurig. Ihre schlechten Erfahrungen waren nicht gerade aufbauend.
"Als du mein Haar gestreichelt hast - an dem Tag an dem du mich verteidigt hast. Es ist nur eine kurze Erinnerung die ich habe, aber die Schönste - obwohl ich erst später angefangen hab richtig zu Fühlen... Diese Erinnerungen fühlen sich sonderbar an, aber ich mag es, ich fühle es nur bei dir. Es zeigt mir, dass ich wertvoll bin, dass mich jemand gerne hat, dass mich einer gerne hat...",
Weitere Tränen fließen aus ihren Augen, sie schaut ihm tief in die Augen.
"... glücklich, als du mir eine zweite Chance gabst - als du mir aus dem Autowrack geholfen hast.
Wohl, geborgen, als du geholfen hast, meine Hand zu reparieren.
Ich war zwar nicht repariert, aber ich fühlte mich anders. Du hast nach Monaten wieder Zeit mit mir verbracht und ich genoss diese Zeit.
Ich fühlte mich besser, wieder akzeptiert, wenn auch nur für kurze Zeit."
John war fühlte sich glücklich, über die positiven Gefühle, andererseits fühlte er sich auch schlecht.
Die gemischten Gefühle vereinigten sich in der Magengegend und ihm wurde übel davon.

"Da war eine Anziehung zwischen uns beiden, dort im Motel. Ich habe es gespürt. Ich hatte Unbehagen, als du das Messer benutzt hast.
Aber da war noch etwas anderes, ich habe es genossen, als du mich angefasst hast..."
John schluckt.
Cameron kommt näher.
Sie sah toll aus, perfekt. John fühlte ein bekanntes Unbehagen in ihm. Die starke Ausstrahlung von Cameron, die ihn förmlich anzog war 'schuld'.
"Ich verbringe gerne Zeit mit dir John, das habe ich immer und so wird bis zum Ende bleiben."
"Ich verstehe, du liebst mich."
"Ja, und du liebst mich, trotz der Tatsache, dass ich eine Maschine bin und nicht lieben sollte. Ich bin einzigartig John, genau wie du für mich... John, ich möchte etwas ausprobieren, etwas, was ich noch nie getan habe - du wahrscheinlich ebenso wenig.
Ich will es nur mit dir tun, es mit dir teilen."
"Was?"

Camerons Kopf neigt sich wieder zur Seite. Dann lächelt sie und sah ihn verführerisch an.
Das nächste was er sah, war wie sie blitzschnell alle Kleider auszog."
"Cameron, was zum..."
John brachte kein Wort mehr heraus.
"Gefalle ich dir nicht John. Deine 'untere Region' signalisiert mir, dass du magst, was du gerade siehst."
John starrt sie an, er kann den Blick nicht von ihr lassen:
'Kein Wunder, sie sieht traumhaft schön aus. Perfekter Busen, süßer Apfelpo, schlank, tolle Beine, ihr tolles braunes Haar, welches über ihre Schultern hinab fällt und die ebenso traumhaften braunen Augen, in denen ich mich verliere, die glatte, ebene Haut...', denkt sich John.

Er versucht mit der Decke sein 'bestes Stück' abzudecken. Er war einfach zu beschämt.
"John, das hilft nicht. Wärmebild John.",
Sie kam näher, setzte sich aufs Bett, zu seinen Füßen,
"Ich würde dich trotzdem lieber 'richtig' sehen. Ich sehe du hast an Muskelmasse zugenommen."
Sie schaute ihn verträumt an. John wurde rot. Er wusste nicht, was er tun sollte, er war nie mit einem Mädchen so intim gewesen.
Sie warf ihm einen bewundernswerten Blick zu:
"Keine Sorge John. Ich mach den ersten Schritt. Du brauchst keine Angst zu haben. Ich werde zärtlich mit dir sein...", sie machte eine kurze Pause, stieg über ihn und streichelte seine Brust, "...so in etwa, ansatzweise. Ich habe umfassende Datenbanken über das sexuelle Paarungsverhalten und die Paarung der Menschen."
Johns lächelt - es legte seine Anspannung. Niemand außer Cameron sprach so. Es war teils bescheuert, aber er liebte es an ihr.

Ihre Hände streicheln sein Haar.
Sie drückt ihn gegen die Matte.
Ihr Gesicht kommt näher.
Ihre Lippen presst sie auf die seinigen. Samtweich und Feucht.
Sie öffnet angepresst ihren Mund.
Ihre Zunge massiert seine.
John hatte so etwas noch nie erlebt - noch nie wurde er so geküsst.
Er erwidert ihre Geste.
Sie löste sich ein Stück von ihm, biss ihn zärtlich auf die Unterlippe, bevor sie komplett losließ:
"Gefällt es dir?"
"Ich denke die Antwort weißt du schon, aber wie gefällt es dir?"
Sie lächelt, ihr Gesicht kommt bis auf wenige Zentimeter an seines heran.
"Ich will mehr, aber ich würde gerne deine Antwort, von dir, hören."
Wenige Millimeter trennen ihre Lippen.
"Mir ist egal, was du bist, solange du die Person bleibst, die ich Liebe, die mich liebt."
Er überbrückt die kurze Strecke zwischen ihren Lippen und küsst sie."
Sie erwidert den Kuss, drückt ihn mit der Linken an der Schulter gegen die Matratze.

Ihre Küsse drifteten ab, in seinen rechten Nacken.
Ihre Nägel ausgekrallt fährt sie langsam und sanft nach unten.
Johns Augen weiten sich vor Lust.
Sie zieht ihm das Hemd aus und küsst ihn vom Nacken abwärts.
Ihre Hände öffnen seinen Gürtel, sie entkleidet seine Hose samt seinen Stiefeln:
"Ich war richtig, du freust dich, mich so zu sehen."
Sie kommt näher, legt sich zu seiner rechten neben ihn und küsst ihn.
John lächelt sie an, er ist glücklich.
"und du?"
Sie Lächelt warm zurück:
"Gib mir deine Hand John."
John gibt ihr die linke Hand. Ihre Hände berühren sich an den Fingerkuppen.
Blitzschnell ergreift sie sein Handgelenk und zieht ihn auf sich.
"Gib einen Cyborg den kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand."
"Du sagst das als wäre es etwas Schlechtes."
Sie lächelt.
"Du hättest doch einfach was sagen können."
"Nein, das würde die ganze Spannung rauben, nicht? So ist es doch viel Aufregender, oder?"
Er lächelt:
"Ja, ich denke schon."
Cameron nimmt Johns Hände in ihre, führt seine Rechten zu ihren Brüsten und fährt kreisförmig um sie und umschließt ihre Linke mit seiner Hand. Mit seiner Linken fährt sie an der Taille, am Bauch entlang zu ihrem Po, dann zu den Oberschenkel, zu der Innenseite ihrer Schenkel und streichelt sie.
Sie nimmt die Hände von seinen.
Er hört nicht auf. Er sieht, dass es ihr gefällt.
Ihre Hände umarmen ihn an den Schultern. Sie drückt ihn näher zu sich.
Mit ihrer rechten streichelt sie sein Haar und schiebt seinen Kopf zu ihrer rechen Brust - er küsst sie.
Mit der anderen streicht sie langsam seinen Rücken hinab. Sie stöhnt leise.
Plötzlich wendet sie ihn mit ihren Händen an seinen Schultern um.
Sie ist wieder über ihn.
Mit der einen Hand drückt sie ihn wieder gegen die Matratze, mit der anderen greift sie hinter ihren Po.
John weiß wohin, er fühlt es und stöhnt.
Sie gleitet in ihn, ein kurzer Widerstand und sie sind vereint.
Sie blickt ihn verführerisch an. John sieht, dass sie zufrieden ist, stimuliert ist. Er ist es.
Langsam beginnt sie sich aus der Hüfte zu bewegen. Beide fangen an zu stöhnen.
John nimmt seine Hände, und platziert an ihrem unteren Rücken und gleitet mit ihnen hinab.
Ihr gefällt es.
Er streicht mit ihnen an ihrem Bach, abgewinkelt zu den Taillen hoch zu ihren Brüsten, während sie wieder mit ihren Fingernägeln über seine Brust streicht und sich schneller bewegt. Beide stöhnen lauter.
Ihr Gesicht kommt näher zu ihm. Sie presst sich auf ihn. Heiße Küsse entfachen. Johns Hände sind wieder auf ihrem Rücken, darunter und in ihrem braunen Haar. Camerons Hände sind in seinem Haar und fahren seinen Körper ab:
sein Bauch, seine Brust, seine Schultern, seine Arme.
Cameron beendet jeden weiteren Kuss mit etwas Abstand.
John muss sich aufsetzen.
Cameron stützt ihn indem sie ihn, mit ihren Händen an seinen Schultern, gegen sich presst.
Johns eine Hand fährt von ihren Haaren runter zu ihrem Po, während die andere hoch zu ihren Brüsten geht, wo sich sein Kopf befindet.
Er küsst sie dort. Sie stöhnt vor Lust laut auf.
Ihre perfekt rhythmischen Bewegungen werden intensiver und schneller. Ihre Beine sind enger um ihn geschlossen.
Beide stöhnen noch lauter.
Sie presst ihn wieder zurück auf die Matratze.
Beide Körper verschmelzen förmlich ineinander, als beide stöhnend laut aufschreien.

Die Küsse werden langsamer, die Leidenschaft bleibt aber.
"John, danke. Es hat mir gefallen."
"Mir hat es auch gefallen. Ich wollte immer mit dir zusammen sein, konnte es mir aber nicht eingestehen."
"Ich weiß, aber keine Gespräche über die Vergangenheit. Lass uns einfach glücklich sein diesen Moment zu haben. Ach ja, Happy Birthday John."

Er lächelte, sie hatte es nicht vergessen, wie konnte sie auch.
"Du bist das beste Geschenk von allen."
Sie neigte ihren Kopf:
"Ich bin kein Gegenstand."
John war kurz davor sich an die Stirn zu fassen. 'ich habe sie wieder vergrault.'

"Ich hab dich hereingelegt",
sie lächelt,
"es ist nur deine Ausdrucksweise, mir zu sagen, dass ich dir etwas bedeute, dass du froh über unsere gegenseitige Liebe bist."
"Ja, du hast es verstanden."
Damit küsst sie ihn weiter. Ihren Körper an seinen angeschmiegt, schläft er ein.


John erwacht, er hat gut geschlafen. So gut wie schon lange nicht mehr. Doch als er merkt, dass nichts davon real war, wird er traurig, gleichzeitig aber auch froh, so schön geträumt zu haben.
'Was für ein Traum'
John zieht sich an und verlässt seinen Raum.

Heute war ein weiterer wichtiger Tag im Kampf gegen Skynet.


Part 2 - Fit for the Junkyard


John musste nicht lange suchen, um seinen zusammengestellten Trupp zu finden.
"Na alle fit?"

Derek massierte sich die Stirn, Timms und Sayles mussten sich gegenseitig stützen. Kyle sah ihn mit dick angeschwollenen Tränensäcke an:
"Dich hätte ich hier am wenigsten erwartet, nachdem ich deinen 'Abgang' gestern gesehen hab."
"Ja, er konnte nicht mehr richtig laufen, ich musste ihn fast tragen. Und ständig faselte er so wirren Zeugs, es sei seine Bestimmung uns anzuführen..."
Derek lachte.

Kyle grinste:
"mhh, Derek, ich weiß nicht recht, du warst auch nicht mehr ganz beisammen. Ich bin im Gang über dich gestolpert."
"Ja, und hast dabei deinen letzen Krug auf mich geschüttet und bist über mir eingeschlafen. Ich konnte mich im Suff nicht mehr bewegen und musste mit dir in dem Siff liegen bleiben. Beschreibt mein Leben eigentlich ganz gut, oder?"

Alle lachten, außer Sayles und Timms, sie waren eingeschlafen.
"Gut, und was ist mit denen los?"
John sah sie sich genau an.
"mhh, denke mal sie sind einfach nicht so diszipliniert wie wir, haben keinen Respekt vor dir - nicht dass es nach gestern noch nötig wäre."
Kyle grinst ihn an.

John schreit:
"Metall!"
Sayles und Timms erwachen schreckartig aus ihrem Schlaf. Sie sind Verlegen:
"tschuldigung, Sir."
"Es wird nicht mehr vorkommen, Sir."
Derek, Kyle und John lachen.
"Gut so."

Derek wirkt besorgt:
"Sollten wir die Mission nicht verschieben, schau uns an, wir sind Müll."
"Nein, ich verschiebe nichts. Heute ist MEIN Tag, und ich hatte noch kein Feuerwerk."
"Pausenlos ein Rebell", erwiderte Kyle, "zuerst die neue Fabrik, dann Serano Point..."
"Du weißt ja noch gar nicht, um was es geht."
"Dann schieß mal los."

"Nun, wir schnappen uns jeder zusätzlich einen Raketenwerfer und so viel Munition wie wir tragen können - wir haben ja jetzt nach Serano Point genügend - schleichen uns zu Skynets nächster Panzerfabrik und schießen sie in Stücke. In der Zwischenzeit hält uns Powell den Rücken frei.
Ich habe Perry die Aufgabe überlassen, ihn zu instruieren."

"Powell?", Derek klang skeptisch.
"Ja, er ist ehrgeizig, zielstrebig, von dir kann er nicht mehr viel lernen. Es ist an der Zeit, dass er seine eigenen Erfahrungen macht.
Mehr als ein paar Chromskelette können nicht auftauchen, und sonst muss er sich beweisen.
Jeder muss sich irgendwann beweisen, nicht wahr Derek. Ich jeden Tag.
Die einzige Alternative vor Ort wäre Perry, aber der ist meiner Ansicht nach eher der Schreibtischtyp. Willst du lieber ihn?"

Derek dachte kurz nach, nein, Perry wollte er nicht, Connor hatte Recht, gequält stimmte er zu:
"Nein, Perry handelt zu sehr nach seinen Lehrbüchern. Seine Schritte sind für die Maschinen vorhersehbar. Das macht ihn verletzlich, damit seinen Trupp und damit auch uns."

Zufrieden mit dieser Antwort führte sie John zum Ausgang.


Powell hörte in der Ferne die ersten Raketenschüsse. Es ging los. Er hatte sich mit seinem Trupp hinter einigem Geröll verschanzt.

Perry sagte, es werde Feindkontakt geben. Er war bereit.


"Zuerst auf die HK-Panzer draußen schießen. Haben wir Glück, können wir alle ausschalten, bevor sie sich bewegen.
Danach die Fabrik, konzentriert das Feuer auf den Eingang, falls fertige Einheiten herausfahren möchten. Noch Fragen?"

"Ich rieche Düsentreibstoff", erwidert Kyle, "Ganz schwach, aber dennoch..."
"Düsentreibstoff? Kann das jemand bestätigen?"
Niemand meldete sich. Es gab John zu denken. Er glaubte nicht, dass Kyle es sich ausdachte.
Aber für was brauchte Skynet hier draußen Düsentreibstoff?

"Okay, alle schießen, sobald meine erste Rakete in der Luft ist. ich wähle den ersten HK-Panzer in der Sturm Variante."

John drückte ab.
Alle anderen drei drückten ebenfalls ab.


Der Geruch des Düsentreibstoffs kam immer näher, gepaart von einem schleifenden Geräusch. Es wurde unerträglich.
Powell lugte über die Kante seines Verstecks und sah, wie einige Chromskelette ein Düsentriebwerk zogen.
Eine Maschine hielt inne, er duckte sich, und sah in seine Richtung.

'Verdammt.'
Er wusste was er jetzt tun musste, ihm gefiel es nicht. Aber Derek hatte ihm den Rat gegeben, und er war verständlich, richtig:
'Erkennt dich eine Maschine, schieß sie sofort nieder oder verschwinde. Verstecken hat kaum einen Sinn. Sei gewiss, es kommen immer noch weitere.'
Er griff zur Waffe. Er musste Connor den Rücken freihalten, die Mission unterstützen.
Außerdem waren die Maschinen unbewaffnet.

Er atmete tief durch, hockte sich auf und eröffnete zusammen mit seinen Kameraden das Feuer.


"Wir machen Sie ja alle",
Dereks Raketenmunition war aufgebraucht. Er schoss mit seinem Scharfschützengewehr auf die vereinzelten Endos.

Die Fabrik schlodert hellrot. Explosives war im inneren entfacht und zerstörte sie vollends.
Sayles und Timms hatten als erste ihren Vorrat verbrauch. Sie sicherten mit ihren Plasmagewehren die Flanken.
Kyle der seine letzte Rakete eben verschossen hatte blickte John an, der seine Letzte in den Raketenwerfer lud.

Sie hörten Schritte hinter ihnen.


Part 3 - Desperation


Allison sah ihn, Joe Morten.

Sie hasste ihn. Sie ging ihm so gut wie möglich aus dem Weg, das letzte Mal hatte sie ihn vor Johns Ankunft gesehen.
Er machte immer zweideutige Bemerkungen und war wahrscheinlich an ihr interessiert.
Aus ihm sprach aber die 'Fleischeslust', es ekelte sie an. Bedell hatte auf ihre Beschwerden nie reagiert. Er brauchte ihn.

John hasste ihn auch. Morten nahm nur widerwärtig von John Befehle entgegen und war abschätzig.
Sie hatte John das Problem anvertraut. Er sagte, er würde ihm besser auf die Finger schauen.

Allison hatte die Nacht nur unruhig geschlafen. Sie war lange Zeit wach gewesen und hatte nachgedacht.
Sie kam am morgen zu dem Entschluss mit John zu reden, doch er war nirgends auffindbar.
Niemand wusste etwas über ihn Bescheid. Perry war auch nicht auffindbar.
So blieb ihr als letzte Option die einzige Person in den Bunker, die noch etwas wissen konnte, Joe Morten.

Sie hasste ihn, aber ihre Sorge um John war zu groß.
Verzweifelt ging sie auf ihn zu.

Morten erblickte sie und schreckte auf.
"Morten, wo ist John?"
Er schaute sie verdutzt an und stotterte:
"Err issst auf einnner Misssion, streng geheimm."
Allison neigte den Kopf zur Seite 'Es hat wohl doch jemand ein Machtwort mit ihm gesprochen'.
Morten wurde noch unruhiger, ängstlicher:
"Ich weiß nichtt wohinn er gegangen isst, oder wannn er zurückkommt, mirr sagt niemand etwass mehr. Entschuldigung, ich muss jetzt gehen."

Er lief so schnell wie er konnte davon, den Blick stur geradeaus.
'Wahnsinn, so schnell bin ich den Alten Sack noch nie losgeworden.'

Er hatte sie zwar nie angefasst, aber sie hatte ihn immer nüchtern angetroffen, einem Zustand, in dem er sich noch einigermaßen - je nach Definition - im Griff hatte. Gestern, nach der Feier, hätte sie eine Panikattacke bekommen, wenn sie ihn angetroffen hätte.
Der Alkohol brachte bei manchen Leuten das Schlechteste zum Vorschein und Morten, so glaubte sie, war sicherlich einer ihnen.

Sie seufzte.
Ihr Kummer und ihre Sorgen würden warten müssen, bis John wieder zurückkommt.
Es hatte keinen Zweck, es schmerzte, aber sie musste warten.


Plasmafeuer prasselte auf ihre Deckung herab. Aus dem nichts waren vor ihnen drei neuartige Drohnen aufgetaucht. Er hatte von ihnen gehört. HK-VTOS, wie sie Conner nannte. Sie waren kleiner, agiler als die Airials.
Die nicht so ganz massive Feuerkraft machten sie somit wieder wett.
Die Hälfte seiner Kameraden lagen schon tot am Boden.
Sie verschossen ihre letzte Rakete, endlich ein Treffer.

Dennoch war es aussichtslos. Erste Endos kamen näher, zwei HKs blieben.
"Ihr geht, ich gebe euch solange Deckung und halte sie wenn nötig auf, warnt Connor, habt ihr gehört?"
Seine Kameraden schauten ihn an. Er leitete sie, er hatte die Verantwortung über sie.

Er wurde wütend als ihm keiner antwortete und schrie:
"Lauft, jetzt, sofort",
Er zog sein Plasmagewehr hob es kopfüber und eröffnete das Sperrfeuer.
Es war genug Zeit gewesen, für alle hinter die nächste Deckung zu laufen, wovon er sie in Richtung Connor wegrennen sah.
'Wenigstens müssen sie nicht dran glauben, aber jetzt', er atmete tief durch 'jetzt ist es Zeit, ohne Kampf bekommt ihr mich nicht.'

Die Endos kamen näher, er hatte nicht mehr viel Zeit


Sie drehten sich um, eine kleine Gruppe rannte auf sie zu, ihre Rückendeckung. John bemerkte sofort, dass sie zu klein war.
Die Soldaten kamen schnaufend vor ihnen stehen; der 'Anführer', welcher eigentlich keiner war, sondern nur derjenige, der das Wort ergriff pustete:
"Maschinen, Chrom... es waren zu viele, alle anderen... gefallen."
"Powell?",
fragte John.
"Er ist noch... dort, um sie aufzuhalten... Zeit, damit wir"

John fasste sich an die Stirn.
"Verdammt, geht Richtung Süd-Ost. Ich rette ihn, niemand stirbt heute mehr, nicht an diesem verdammten Tag!"
John rannte in die Richtung aus der sie kamen.


Powell nahm sein Gewehr, und rannte seitwärts.

Der Überraschungseffekt war auf seiner Seite. Die Maschinen hatten es nicht hervor gesehen, es war zu riskant.
Er schoss mehr zufällige, Schüsse auf eine HK. Sie taumelte und stürzte ab und beschädigte einige Maschinen am Boden.
'Glücksschuss'
Er kam in einer Ruine zu Deckung.
Sie war von einem Berg aus Schutt und Geröll fast komplett zugeschüttet.
Die Bergwand war steil, um die drei Meter hoch, schwer hochzuklettern. Die Endos umzingelten ihn.
Er presste sich gegen die noch stehende Häuserwand.

Als er mit seinem Plasmagewehr weiteres Sperrfeuer abgeben wollte, funktionierte sie nicht mehr. Die Energiezelle war aufgebraucht.
Er zog die letzen beiden Waffen, die er Hatte. Eine Handgranate und eine lausige Beretta mit zwei Magazinen.

Er verzweifelte an seiner Situation. Und ertappte sich bei der Frage, wer ihm den schmerzloseren Tod liefern könnte, die Maschinen oder er selber.
'Fuck!'


Part 4 - A Dream comes True


John sah wie die Drohne ihre Position veränderte, sie griff aus dem Sonnenlicht an.
Er machte sich eine mentale Notiz: 'Nur noch Nachtaktionen für die Neulinge'.

Die Zeit lief davon. Powell hatte mittlerweile keine Munition mehr, soviel war sich John sicher.
Er selber hatte nur eine Chance. Eine Rakete.

Er musste Warten, bis die Drohne ihr Ziel anvisierte. Er mochte den Gedanken nicht, dass dann alles zu spät sein könnte.
Aber es war der einzige Moment, in der die Drohne kurz 'still' sein würde.


Powell kniff die Augen zusammen. Die Sonne blendete ihn, aber er sah die Umrisse der Drohne.
Verzweifelt schoss er das letztes Magazin leer.
Die Drohne explodierte.

Powell sah überrascht seine Beratta an:
'Wie zum Teufel...'
Er blickte auf und sah wie auf dem Berg über ihn eine Person einen Raketenwerfer fallen ließ und näher zum Abgrund kam.

'Connor, John Connor.'


"Schnell, nimm meine Hand wenn du nicht sterben willst."

John lag am Abgrund und streckte seine Hand hinunter.
Powell zog sich daran schnell hoch. John verzog das Gesicht vor Schmerz.

Seine Augen weiteten sich in Horror als er sah, wie die Endos immer näher kamen.
"Schneller Soldat!"
Powell brachte all sine Kraft auf um noch schneller hochzuklettern.

Kaum hatte er beide Arme selbstständig am Abgrund, packte ihn John schnell am Kragen und zog ihn über die Kante.
Plasmafeuer schoss in einem steilen Winkel nach oben.
"Granate!" John streckte die Hand aus.
Powell, der schnaufend immer noch am Boden lag händigte sie ihm aus. John nahm sie, zog den Stift, wartete und warf sie über den Abgrund. Als sie explodierte, nahm er sein Plasmagewehr und benützte es am Abgrund für ein bisschen Sperrfeuer.
"Wir gehen, steh auf. Wir müssen zu den anderen gelangen. Hier werden bald noch mehr von ihnen sein."
Er schaute in die Ferne und entdeckte die Turbine. Er fragte Powell, der sich aufrappelte:
"Powell, die Turbine, was wollten die Metallbüchsen mit ihr?"
Erstaunt, dass Connor, der große John Connor, ihn nicht nur gerettet hatte, sondern auch seinen Namen wusste, stotterte er:
"Ich weiß es nicht Sir. Es scheint so, als wollen sie die Turbine irgendwo hinbringen."
John sah ihn an.
"Die HKs, sie sollten sie transportieren und beschützen. Ihr wart nur zur falschen Zeit am falschen Ort."
Er schoss einige gezielte Schüsse auf die Turbine. Der Restliche Treibstoff in ihr entflammte.
Sicher war sicher. Skynet konnte nichts Gutes mit ihr vorhaben.
"Wir gehen."

John rannte voraus.


Als sie die anderen eingeholt hatten, fing Powell an, John voll zu quatschen.
Er bewunderte ihn nach seinem Geschmack zu viel. Er biss sich auf die Unterlippe.
Kyle grinste beim Anblick in sich herein und Derek rollte die Augen.
So war John froh als sie am Basislager ankamen.

Eine aufgewühlte Allison kommt auf ihn zu gerannt. Tränen in ihren Augen. Als er nah genug ist, ohrfeigt sie ihn.
"Ouch, wofür war das denn?"

John fasste sich an die Wange.
"Weißt du wie ich mich heute Morgen gefühlt habe? Du warst weg, keiner wusste bescheid! Du bist einfach so gegangen, ohne mir etwas zu sagen."
"War ja nicht gerade so, dass du letztens viel von mir sehen wolltest, oder!?"
Allisons Hände ballten sich vor Wut.
John bemerkte es und schaute zu Powell, der sie anstarrte.
Offenbar fühlte er sich unterbrochen und war mit seinem Geschwafel noch nicht fertig gewesen.
"Powell! Private Angelegenheit, verzieh dich!"
Allision schaute Powell an und richtete ihre Wut über John auf ihn. Ihre Augen verengten sich.
"Ja du Gaffer, zieh Leine!"

Powell entfernte sich.
Er hatte keine Lust, auch eine Ohrfeige von Allison zu bekommen, wie John.
Es sah schmerzhaft aus.

John blickte um sich rum.
Derek und Kyle standen etwas entfernt. Er wusste aber, dass beide die Szene mitbekommen hatten.
Allison neigt ihren Kopf zur Seite und starrt ihn an.
Er blickt ihr in die Augen. Sie sind genauso braun wie die von Cameron.
"Vielleicht sollten wir das lieber im privaten klären."

Bevor sie ihn umarmte sah er einen funken Hoffnung in ihren Augen.
Sie erdrückte ihn beinahe.
Sie brachte trotz Schnieferei drei Wörter heraus:
"Happy Birthday John."

Er wusste es nicht besser.
So tätschelte er ihre Schulter.