Notiz:
We're Back!;
zu meinem neuen Kapitel: dem
ersten Teil eines 2-Teiler:
"One has to go so... der Name ist
leider zu lang"
Kleine Hilfestellung:
Cameron: ist die
Terminatrix, dessen Chip durch John Henry zurück in die Zukunft
gereist ist
'Cameron': ist im Prinzip auch Cameron, die jüngere
Version von ihr, die in der Zukunft hergestellt wird, soll heißen,
in dieser Zeitlinie gibt es also zwei. (deswegen in
Anführungszeichen, damits leichter fällt sie
auseinanderzuhalten;)
Allison Young: Ist die Person, nach der das
Äußere von Cameron/'Cameron' gemacht ist/wird...
Also, alle 3 sehen/werden gleich aus/aussehen, Verwechslungen sind somit vorprogrammiert.
So, viel Spaß:
Chapter 6 - One has to go so the Other can live
Part 1 - Got Love for Ya
Allision und John saßen nebeneinander auf seinem Bett. Sie hatte ihn nach dem Wiedertreffen in sein Quartier begleitet.
"John, ich habe über uns nachgedacht",
Sie
sah ihn mit wässrigen Augen an,
"Ich liebe dich, es schmerzt
nicht mit dir zusammen zu sein."
John senkte den Kopf in seine Hände, er wusste,
dass er dieses Gespräch führen musste, es würde nicht einfach
werden.
"Es tut mir leid Allison. Du siehst wie sie aus. Ich
mag dich zu sehr, als dass ich dich auf das Äußere beschränken
könnte."
"Du liebst mich nicht."
Allison brach
in Tränen aus. John ertrug den Anblick nicht.
"Es ist
anders, hätte ich dich zuerst getroffen..."
Er schaut sie
an, auch er hat wässrige Augen.
"Du hast Schuldgefühle, ihr
gegenüber."
"Nicht nur. Das Schlimmste ist, dass ich es
ihr nie gezeigt habe, es mir nicht eingestehen wollte, und jetzt ist
sie weg, für immer verschwunden."
Er brach in Tränen aus.
Allison, selber noch wässrige Augen, legte ihre
Hand auf seine Schulter.
Die Geste war nett, sie half.
"Jeder
stirbt wegen mir Allison, jeder der mir nah ist, selbst wenn,... ich
könnte es nicht über mein Herz bringen, du bist mir zu
wichtig."
"Ist sie wegen dir gestorben?"
"Ich
weiß es nicht, ich weiß nicht... ich denke, ja. Jeder stirbt um
mich herum. Es ist mein Schicksal, es ist einsam."
"Das
muss es nicht. Du musst nicht einsam sein. Ich hab gesehen, wie du
dich abgeschottet hast. Du hast niemanden, außer mir, du hast mich
John."
"Ich weiß. Ich fühl mich schlecht Allison. Ich
erwidere deine Liebe nicht, obwohl du es verdient hättest."
Er
sah auf, Allison war traurig, genau wie er. Sie weinte.
"Du
wirst mich nie so lieben wie sie. Ich verstehe. Dennoch liebst du
mich, das reicht mir. Wenigstens bist du aufrichtig. John, wir haben
nur einander, dass weißt du. Du solltest nicht schon wieder die
gleichen Fehler machen. Du liebst uns beide. Die Frage wen du mehr
liebst stellt sich dir gar nicht, sie ist weg. Ich bin aber hier,
hier bei dir."
"Du meinst wir sollten unsere Zeit
nutzen...",
Er sah ihr in die Augen, es schmerzte ihn. Tränen
bildeten sich.
"Allison, ich kann nicht beide Personen
verlieren, die mir am nächsten stehen. Es würde mich
zerstören."
"Menschen sterben jeden Tag John, besonders
hier."
Sie sah ihn weiter mit wässrigen, bittenden Augen
an:
"Bitte tu uns das nicht an, was du dir und Cameron
angetan hast. Bevor ich sterbe, möchte ich dich geliebt haben. Ich
will, dass du das weißt. Ich will wenigstens eine schöne Erinnerung
an mein Leben haben. Bevor wir auseinander gerissen werden, möchte
ich Zeit mit dir verbringen, so viel wie möglich. Ich möchte mit
dir zusammen sein."
John sah sie an.
"Es bereut nicht
der, welcher wegen Liebe stirbt, sondern der, welcher stirbt ohne
geliebt zu haben."
"Ja John, genau das meinte ich.
Verstehst du?"
John dachte über Allisons Worte nach, sie hatte
niemand, er hatte niemand. Die Kurze Zeit als sie einander hatten,
wenn auch nur als Freunde, war schöner gewesen.
"Ja, ich
verstehe. Du hast Recht Allison."
Er greift ihre Hand mit
seiner und drückt sie. Ihre Tränen hören auf zu fließen.
Sie
lächelt wieder, warm.
"Ich habe etwas für dich. ich wusste nicht
wann ich es dir geben sollte, da...",
John brachte einen
Armreif hervor und legte ihn um Allisons Hand.
"Ein Geschenk?
Für mich?"
Sie war überglücklich.
"So in etwa. Es
ist ein geheimer Pass. Ich werde mein Hauptquartier nach Serano Point
verlagern, nichts mehr mit 'Hang in there Baby' - von dort können
WIR austeilen. Ich verteile in den nächsten Wochen solche Armbänder,
an die Personen, die ich brauche. Manche weil sie mir wichtig
sind",
er schaute tief in Allisons Augen,
"manche
weil ich sie zwangsläufig brauche",
er wendete seinen Blick
ab,
"Dieses Armband ist etwas Besonderes. Es ist eines der
wenigen, die dich ganz zu mir bringen können. Es gibt nicht viele
davon, nur zwei, das andere bekommt Kyle. Und anders als er, darfst
du immer eintreten..."
John lachte.
Allison strahlte:
"Ich
bin was Besonderes, für dich?"
"Ja"
John lehnte sich vor und küsste sie sanft auf den
Mund und wischte ihre letzten Tränen aus dem Gesicht.
Sie wurde
ein bisschen rot und erwiderte die Geste, ihn umklammert.
Interlude - Call-Back
John sieht in die braunen Augen, genau wie
Camerons Augen.
Er erinnert sich an den Traum... und was Cameron
in seinem Traum gefiel.
Er wollte es ausprobieren.
'Kann ja
nicht schaden, bevor ich planlos komplett versage.' - schließlich
war er nie intim gewesen.
Er küsste sie noch mal, diesmal aber mit
Zunge.
Allison war erst etwas überrascht. Ihr gefiel es aber sehr
gut - sie drückte ihn näher an sich - und John war froh
darüber.
Durch die positive Resonanz von Allison dachte sich
John, dass er den Traum als 'Referenz' nehmen sollte.
Sie legte sich auf das Bett und zog ihn, ihre
Hände auf seinen Schultern, zu sich, um ihn weiter zu küssen.
John
streichelte ihr Haar, ihre Schultern und Arme. Ihre Hände gingen
nach unten und griffen nach seinem Shirt. Sie half ihm beim
ausziehen.
Er öffnete ihre Jacke.
Ihr enges Top darunter
zeichnete ihre Kurven fast komplett ab.
John führ mit seinen
Händen strich er ihre Taillen ab, an der Seite ihre Brüste zum
Bauch, und half ihr aus dem Top.
Er fühlte ihre Hände auf seinem
Bauch, seiner Brust, als er versuchte den Verschluss ihres BHs zu
öffnen.
'Verdammt, meine "Traum-Cameron" hat mir
nicht gezeigt wie ich dieses verfluchte Ding öffnen soll'
John
brachte nur noch ein verzweifeltes Lächeln raus.
Allison stoß
ihn ein bisschen weg und setzte sich auf. Sie kicherte und öffnete
den Verschluss:
"Den Rest darfst du machen."
Sie sah
ihn verführerisch an.
Es war keine Bitte gewesen, eher eine
Aufforderung.
John half ihr aus dem BH, presste sie zurück auf
die Matratze und küsste sie leidenschaftlich.
Seine Küsse
drifteten ab, in den Nacken und darunter. Seine Hände auf ihrer
Taillen zu den Brüsten streichend.
Sie sah genauso aus, wie er
sich Cameron im Traum vorgestellt hatte.
Allison Hände waren in
Johns Haar, gingen darunter, an den Schultern den Rücken runter zu
den Taillen, dann zum Bauch.
Sie öffnete seinen Gürtel.
Ihre
Hände gingen leicht unter die Gürtellinie.
Johns eine Hand ging
- nach Anleitung - von der Taille, über den Po und ihren
Oberschenkeln zur Innenseite ihrer Schenkel.
Beide atmen
schwerer.
John öffnet auch ihre Hose. Sie hat seine schon halb
ausgezogen.
Er zieht beide Hosen ab und schaut Allison an.
Etwas stimmt nicht ganz, sie ist ein bisschen
ängstlich.
Er kuschelt sich zurück zu ihr und küsst sie.
Sie
erwidert es, aber stoppt ihn zwischen drin:
"John, bitte sei
zärtlich... es ist, ähm... es ist mein erstes Mal."
Sie
wird rot. John lächelt sie warm an.
"Ich versprich
es",
Küsst sie auf die Wange,
"Ach, ich... ähm, es
ist auch mein..."
Allison grinst:
"Dann ist es was
ganz besonderes für uns beide.",
und küsst ihn intensiver.
John nahm Allisons Hand zu sich.
Zusammen vollendeten sie die
Vereinigung - Allision verzog kurz vor Schmerz das Gesicht.
"Allison,
alles ok? Es ist norm..."
Allison zog ihn zu sich und küsste
ihn.
Mit ihren Händen an seinem Po dirigierte sie den
Rhythmus.
Sie schloss ihre Oberschenkel enger um ihn. Beide
stöhnten lauter.
John strich seine Hände abwechselnd über ihre
Oberschenkel, ihre Taillen, ihre Brüste oder ihr Bauch und ihr
Haar.
Allison machte, als John endlich den Rhythmus behielt, der
ihr am meisten Lust verschaffte, dasselbe.
John atmete schwerer,
er schwitzte mehr.
Es war anstrengender als in seinem Traum, da er
der Aktive war.
Allison, gab ihm mit Blicken genau zu verstehen,
was sie wollte.
John küsste ihre Brüste.
Allison krallte ihre
Hände in die Matratze, und schrie laut auf, bevor auch John die
Kontrolle über seinen Körper verlor.
Beide schmiegten sich aneinander, streichelten und
küssten sich.
Allison lächelte ihn warm an, es hatte ihr, wie
ihm, Spaß gemacht, gefallen.
"John, ich bin glücklich, ich
liebe dich"
"Ich liebe dich auch."
"Wer hat
dir beigebracht so zu küssen, und meine 'Knöpfe' richtig zu
drücken?"
Sie hatte ein aufgesetztes, gespieltes
eifersüchtiges Gesicht.
"Ich hab es Geträumt",
erwiderte
John lachend.
"Du hast von mir geträumt? Und wir
haben..."
John sah ein Funkeln in ihren braunen Augen.
"Ja,
ich träume nur von der wunderschönsten Frau."
Er bekam ein warmes Lächeln zurück, ohne ein
schlechtes Gewissen zu bekommen.
Schließlich hatte er keine
Falschaussage gesagt, Allison und Cameron sahen identisch aus.
Der
zweite Teil seines Traums hätte theoretisch auch sie sein können.
Er war zufrieden mit sich selbst über seinen brillanten
Gedankenweg.
Er hatte eh keine Chance gehabt. Hätte er sagen
sollen, dass er von Cameron geträumt hat?
Das hätte sie bloß
wieder auf die Palme gebracht;
und da jetzt zwischen ihnen beiden
richtige Liebe entstand, wollte er ihr und ihm das nicht antun.
"Du bist so nachdenklich."
John sah
in die braunen Augen:
"Ich bin glücklich und ich bin
glücklich weil du glücklich bist."
Zufrieden mit der
Antwort küsste Allison ihn sehr leidenschaftlich.
Part 2 - Got Love for Ya II
Der Bunker wackelte.
Glühbirnen zerbrachen.
Ein tiefes unheilvolles Brummen.
John erwacht neben Allison, die angeschmiegt neben
ihn liegt, ihn festhält.
In ihren Augen sieht er Angst.
Sie
war über die letzten Wochen so oft wie möglich an seiner Seite.
Sie
war glücklich, und ihn tröstete es.
Sie schliefen jede Nacht
beieinander, zusammen.
Er richtet sich auf, zum
gehen.
"John..."
"Keine Angst, ich bin gleich
wieder da." Er küsste sie, zog sich schnell an und ging aus
seinem Quartier.
Cameron war fast da.
Die großen Tore öffneten
sich und ließen Eintritt in den Skynet Systemkomplex, einer riesigen
vier-seitigen Pyramide, dem Herz Skynets, dem Kern.
Zwei Wochen
hatte sie gebraucht, um unbemerkt vor Skynet herzukommen.
Diese
zwei Wochen waren nicht spurlos an ihr vorbei gegangen.
Sie musste
mehrere Tripple Eights deaktivieren.
Auf beiden Wangenseiten
fehlte Haut. Ihr linker Arm war nur noch zu 50% funktionstüchtig -
ein Plasmaschuss hatte sie an der Schulter getroffen.
Die Waffe
des Angreifers trug jetzt sie.
Ihre Kleider waren zerrissen, nur
noch Fetzen, und bedeckten gerade noch die schlimmen Verletzungen
darunter.
Sie musste es machen.
Es war ihr Fehler
gewesen, sie hatte John Henry vertraut, er wurde zu etwas
anderem.
Und John ist ihr gefolgt, aus Liebe, Judgment Day kam,
und sie hatten alle versagt.
Es war allein ihre Schuld, da war
sich Cameron sicher.
Sie musste es wieder gut machen, auch wenn
sie dabei zerstört werden sollte.
Die zweite Schleusentüre öffnete sich und sie
trat ein in den dunklen Hallenartigen Gang ein.
Cameron
schaltet auf Infrarot...
'Searching for threats....
Threat
found: HK-Centurion #1
Threat level: Very High
Threat found:
T888 #12
Threat level (one): Decent
Threat level (all): Very
High
Complete threat level: Very High
Options: evade'
Cameron duckte sich.
Die Maschinen hatten sie
entdeckt.
Der Centurion, ein Prototyp eines auf vier Beinen
laufenden Panzers eröffnete das Feuer.
Cameron schoss mit ihrem
Plasmagewehr dort, wo der Chip war - vergeblich. Die Panzerung war
einfach zu dick.
Die Endos rückten näher - sie konnte noch einen
Kopfschuss mit einem Kopfschuss zerstören, als sie von dem Centurion
am Bein getroffen wurde.
Sie fiel - vom Bein war nicht mehr viel
übrig.
Cameron warf die Waffe weg - es hatte keinen Sinn
- und versuchte zum nächsten Lüftungsschacht zu fliehen.
Es
waren nur 10 Meter.
Nur noch 5 Meter.
Ein weiterer Schuss
deaktivierte ihr anderes Bein - die Maschinen waren schlau, ein
bewegungsunfähiges Ziel war leichter zu treffen.
3 Meter.
Sie
viel, beide Beine waren zerfetzt, nutzlos. Obwohl sie übermenschlich
schnell war konnte sie dem Sperrfeuer nicht komplett ausweichen.
2
Meter, sie zog sich mit ihren Händen am Boden
vorwärts.
Streifschüsse versengten die wenige Haut, die noch
übrig war.
Das Coltan darunter fing zu dampfen an - sie müsste
wieder eine Fabrik aufsuchen, sollte sie den Ausflug überleben.
1
Meter, sie bekam einen Schuss in die Seite, unterhalb der
Schulter.
In ihrem HUD blinkte es auf:
'Warning! Warning! Warning!'
'Immediate
Shutdown: Primary Energy-Cell is hit'
Ein Counter aktivierte sich:
25s:
Nur noch
50 Zentimeter, Cameron spornte sich selber an. Ihre Primäre
Energiezelle würde eh gleich kaputtgehen.
Also konnte sie sie
auch ruhig überlasten.
20s:
Sie war am Gitter und öffnete und
zerdrückte es mit einem Schlag nach innen - es entstanden an den
Seiten scharfe Metall Ecken, aber auch ein loch, groß genug für sie
um irgendwie hineinzugelangen.
15s:
Sie stemmte sich vorwärts
in den Lüftungsschacht. Sie bekam einen weiteren Schuss in den
Rücken.
Die scharfen Metallkanten rissen ihre restliche Haut auf
und verkanteten sich mit ihrem Endoskelett darunter, was sicherlich
nicht gut war.
Sie windete sich und schaffte es
vorwärtszukommen.
10s:
Etwas hielt sie fest.
Cameron
schaute zurück und sah, wie ein T888, selber zu groß für den
Lüftungsschacht, sie an den Beinfetzen festhielt und langsam zu sich
zog.
Cameron blieb nichts weiter übrig, als den Notbefehl zu
geben, ihre Bein-Reste vom restlichen Körper abzutrennen.
Mit
letzter Kraft stieß sie sich vorwärts und viel in einen senkrechten
Lüftungsschacht.
5s:
Sie kam am Boden auf, Sie war
'sicher'.
In den letzten Momenten spielte sie eine ihrer
besonderen Erinnerungen:
Sie kommt zu Bewusstsein, und fühlt wie jemand
ihr Haar streichelt.
Zuckend kommt sie gänzlich zu sich und sieht
noch, wie Johns Hand zurückschnellt.
Er sitzt auf der linken
Bettseite, seine Hand auf der der rechten Bettseite, er ist somit
halb über ihr.
Sie kennt die Geste, schaut seine Hand an.
John
bemerkt es, wird unsicher und nimmt sie weg.
Er schaut sie
interessiert an:
"Und, wie war es? Was hast du gesehen?"
Sie
blickt ihm tief in die Augen:
"Ich habe alles gesehen."
John
zuckt zusammen.
1s:
'Warning: Shutdown immediately
Switching to secondary Energy-Cell'
0s:
Und es wurde Schwarz
vor Camerons Augen.
John sprach die erst beste, fähige Person an.
"Sayles!"
"Ja, Sir?"
"Sie
Kyle, Derek und Timms gehen raus und schauen, wo die
Centaurus-Patrouille herkommt."
"Sollen wir diese
HK-Panzer zerstören, wenn wir sie finden?"
"Nein, ich
will einfach nur die Richtung wissen und ob wir lokalisiert wurden.
Kein Feindkontakt wenn möglich!"
"Alles klar,
Sir"
Sayles drehte ab und John ging zurück in sein Quartier.
Im Gang sitzen Kyle und Derek mit dem Rücken an
der Wand angelehnt.
Derek versucht mit einem Tuch Wasser welches
er in seine Feldkanne umschüttet zu reinigen - um Metall
herauszufiltern.
Kyle schaut zu ihm:
"Du bist echt nen Vollidiot... das ist nur
ein Ammenmärchen, ein Schwindel."
Er wendet sich ab:
"Es
funktioniert nicht. Das ist Einbildung."
Derek der seine
Feldkanne bis oben gefüllt hat, untersucht das Tuch, er hebt es Kyle
hin:
"Funktioniert."
Er packt es ein, während Kyle
erwidert:
"Ich mach's nicht und ich war seit zwei Jahren
nicht krank."
"Deine Eingeweide sind auch aus Metall,
wie dein Kopf, wärst du ein bisschen klüger wärst du ne
Blechdose."
"Ich finde du verschwendest nur deine Zeit,
schon wieder... Als ich im Centri war"
Derek blickt auf und unterbricht Kyle:
"Hey
Timms, hast du gehört?",
Timms setzt sich mit dem Rücken
zur Wand ihnen gegenüber,
"Mein Bruder Kyle war im
Centri-Arbeitslager."
"Echt? Kein Scheiß?"
"Fahr
zur Hölle!"
"Ist er etwa ausgebrochen?"
Derek
lacht:
"Es heißt er habe Bedell ohne einen Kratzer durch nen
Massaker gelotst."
"Nein, stimmt nicht, ich hab gehört
es waren drei Massaker, und er hat Bedell getragen."
Beide
lachen.
Kyle fühlt sich unwohl, er erwidert:
"Es
war nur ein Massaker und vier Bedells."
"Ja, sicher,
dass muss es gewesen sein."
Timms Stimme war sehr ironisch.
Der Bunker fängt an zu beben.
Eine Wache kommt
vorbei:
"Es geht wieder los, seid ganz ruhig, ganz ruhig!"
Derek schaut zur Decke, während Kyle das Foto von
Sarah Connor herausholt und es betrachtet.
"Die
Centaurus-Patrouille"
Eine Glühlampe geht zu Bruch.
Mehrere
schrecken auf.
Derek schaut Kyle an, der den Blick im Nacken spürt
und seinen Bruder anschaut:
"Was?"
"Ich finde
das grässlich."
"Es ist nur ein Foto."
"Es
ist Connors Mutter! Warum hat er dir das geschenkt?"
Kyle
wendet sich ab und verstaut das Foto wieder in seiner
Jackentasche:
"Sie bringt mir eben Glück."
Derek
rollte mit den Augen:
"Und das macht mich nervös."
Sayles kam durch den Gang und unterbrach
sie:
"Derek, Kyle, Connor will, dass wir raufgehen,
feststellen, woher die Centauren gekommen sind."
Derek, Kyle und Timms stiegen auf und folgten
Sayles.
Zu der Treppe, die zum Leiterausgang führte, einer der
zwei Ausgänge aus dem Bunker.
Als John rein kam, sah er schon eine ungeduldige
Allison auf ihn warten, mit sorgenvollen Augen.
'Mann, das Mädel
ist echt ne Klammer. Keine 3 Minuten kann sie ohne mich. tss, richtig
krank vor Liebe'
Trotzdem, war es schön jemanden zu haben, der
sich um einen sorgte, mit dem man Zärtlichkeiten austauschen konnte.
"Na alles in Ordnung?"
Er nahm ihre
beiden Hände in seine und schaute ihr in die wunderschönen braunen
Augen.
"Es geht schon."
Sie lächelte.
Es war aber
nicht ganz so warm wie sonst; sie war zu angespannt.
Er küsste
sie wieder und erwiderte:
"Du brauchst keine Angst zu haben,
bleib bei mir und dir passiert nichts. Okay? Du darfst heute den
ganzen Tag an meiner Seite bleiben, egal was. Ich bin eh der Anführer
hier, ha. Also kann ich gewisse Regeln für dich bestimmt umgehen..."
Bei der Möglichkeit NOCH mehr Zeit mit ihm zu
verbringen weiteten sich Allisons Augen.
Sie war ihm wirklich
total verfallen.
'Oh Gott, ich hoffe das war keine schlechte
Idee.', dachte sich John.
Dennoch wollte er Allison so nicht
alleine lassen. Er nahm Allisons Hand:
"Komm, ich bin gerade
erst aufgestanden und habe noch nichts gegessen. Gehen wir in die
'Kantine'."
Allison sah ihn mit bittenden Augen an:
"Kannst
du dir nicht was holen lassen? Können wir nicht hier essen...",
sie wurde rot, "...im Bett?"
John sah in ihre braunen Augen. Er konnte ihnen
einfach nicht widerstehen.
Sie wusste es und setzte es ein. Ihm
war es klar.
Dennoch, ein Frühstück im Bett mit Allison wollte
er sich nicht entgehen lassen. Sie war so süß wenn sie aus Scham
rot wurde.
So willigte er ein, es war eine gute Idee - es würde
ihn ablenken:
"Sicher"
Sie lächelte ihn warm an. Er
lächelte zurück ging zur Tür und sagte der Wache bescheid. Kurze
Zeit später war ein reich gefülltes Tablett da.
John stellte es
auf den Nachttisch.
Allison legte sich aufs Bett und sah ihn
verführerisch an:
"John, ich liebe dich." Sie packte
ihn am Kragen und zog ihn zu sich um ihn zu küssen.
'Sie ist ja
unersättlich' - er lächelte - es gefiel ihm.
Sie nahm ein
bisschen von dem Brot mit Aufstrich und schob es zur hälfte in den
Mund. John wusste was sie wollte.
Er umschloss die andere Hälfte
mit seinem Mund und küsste sie so dabei.
Sie lächelte und ihm
gefiel es auch.
So fütterten sie sich gegenseitig - das Essen
schmeckte viel besser als sonst.
Und als Nachtisch gab es...
Part 3 - Thick Fishes
Derek und Timms gehen an einem Wrack in Deckung,
ihnen gegenüber machen Kyle und Sayles dasselbe.
Alle sind außer
Atem.
Sayles:
"Jungs, ich glaub wir haben die
Spur verloren"
Kyle:
"Gehen wir noch ein paar Blocks
weiter, nach Nord-Nordost, wenn ich ein Cyborgpanzer wär, würd ich
wohl aus Nord-Nordost kommen"
Kyle rümpft seine Nase:
"Ich
riech Düsentreibstoff."
Derek
"Als wir die
Panzerfabrik zerstört haben hast du auch Düsentreibstoff
gerochen."
Timms:
"Ich hab Gerüchte gehört, dass
Connor Trupps draußen hat um nach ner Skynet Geheimwaffe suchen; er
will dickere Fische als Fabriken."
Sayle:
"Haben die
nicht genug Waffen, wozu noch ne Geheimwaffe?",
er schaut zu
Kyle:
"wie sieht's damit aus Kyle, hat dir Connor was davon
gesagt?"
"Nein, nicht ein Wort",
Kyle schreckt
auf.
Schleifende Geräusche, nicht weit entfernt.
Drei
Endos ziehen ein Düsentriebwerk an ihnen vorbei.
Derek:
"Was war das denn!? Kyle..."
Er
gibt ihm ein Handzeichen.
Kyle rennt los zum nächsten Wrack und
duckt sich, während die anderen ihm Rückendeckung geben.
Er
verschnauft kurz, steht auf und rennt weiter.
Plötzlich kommt ein
Schuss aus dem Himmel.
Zwei HK-VTOL kommen aus dem Himmel. Derek
schreit um Kyle zu warnen:
"Hunter Killer!",
Kyle
gibt ein Schuss auf eine HK ab - vergeblich,
"Hunter
Killer!"
Die HKs feuern weitere Schüsse ab. Kyle hechtet
sich hinter ein weiteres Wrack, und landet hart auf den Kopf - er
verliert das Bewusstsein.
"Kyle!"
Derek geht aus der
Deckung, schießt daneben. Die HKs visieren ihn an - er wird in
Scheinwerferlicht eingehüllt.
"Kyle!"
Derek geht
sich fallend lassend in die Hocke, um den Schüssen zu entkommen.
Er
schießt selber zwei nichttreffende Schüsse auf eine der HKs ab,
bevor er sich vor den Plasmageschossen weghechten muss.
Er rappelt
sich auf,
"Kyle!"
Und rennt geradewegs in den
Würgegriff einer Maschine.
John erwachte angeschmiegt an Allison.
Sie
waren, erschöpft vom Akt, wieder eingeschlafen. Sechs Stunden
Schlaf:
John wunderte sich, warum ihn niemand geweckt hatte. Kyle,
Derek, Sayles und Timms müssten längst wieder da sein.
Er küsste Allison, die noch schlief auf die
Wange. In ihrem Gesicht zeichnete sich ein Lächeln ab.
Er zog
sich an, und schrieb Allison eine kurze Notiz.
John hielt es für
besser sie schlafen zu lassen - es reichte, wenn er sich Sorgen um
Kyle und Co. machte.
Er setze noch ein 'ich liebe dich' und ein
Post Skriptum 'Du kannst nachkommen' darunter und verließ sein
Quartier.
"Sind Kyle, Derek, Sayles und Timms
zurück?",
fragte er seine Wache
"Nicht das ich
wüsste, tut mir Leid, Sir"
'Verdammt, wo sind sie nur? Doch
nicht immer noch draußen?'
John fühlte sich immer unwohler, er
musste doch sichergehen, dass es Kyle gutging, wenn - Gott bewahre -
er tot wäre, könnte er doch nicht existieren. John ging den Gang
hektisch den Gang entlang, auf der Suche nach einer Person, die
näheres über den verbleib des Trupps wusste.
Sumner genehmigte
sich gerade einen kräftigen Schluck aus seiner Feldflasche, als er
Connor auf ihn zukommen sah.
"Sumner!"
"Ja, Sir? Kann ich
helfen?"
"Wo sind Kyle, Derek, Sayles und Timms. Ich
habe sie heute Morgen früh herausgeschickt, wegen der
Centauren-Patrouille."
"Tut mir Leid Sir, sie sind nicht
zurück."
Er sah die Anspannung in Conner wachsen, kein
Wunder, sie müssten längst zurück sein.
"Wir sollten
nachschauen, nach Kampfspuren, meine ich. Ich könnte mit ein paar
Männern in 5 Minuten draußen sein."
"Ja, machen sie
das, aber passen sie auf, Feindkontakt vermeiden, bleibt ungesehen,
kein Risiko eingehen, ein verlorener Trupp reicht heute, besonders
dieser..."
"Alles Klar."
Sumner wandte sich ab.
Beim Umdrehen erblickte er gerade noch Allison, die auf John zu lief.
Allison kam aus Johns Schatten, und nahm ihn bei
der Hand. John wendete sich überrascht ihr zu.
"John, was
ist los? Etwas stimmt nicht, oder?"
Ihr Händedruck wurde
fester.
"Kyle, Derek, Sayles und Timms sind nicht
zurück."
Ihr Blick war geschockt, dennoch versuchte sie John
zu beruhigen. Sie umarmte ihn.
"Keine Sorge John, Kyle geht
es bestimmt gut..."
Es half nur wenig, schließlich war Kyle
Johns Vater, und für seine Existenz essentiell, aber dass wusste sie
nicht.
Sumner stoppte.
Seine Männer hinter ihnen
taten das gleiche.
"Verteilt euch!"
Er hatte mit seinem Trupp über zwei Stunden die
näheren Blocks abgesucht, bis sie jetzt auf frische Kampfspuren
stoßen:
Plasmaeinschüsse auf dem Boden.
"Sucht die Gegend ab!"
"Hey,
alle mal hier rüber, ich hab einen! Es ist... Kyle."
Sumner
rannte herüber. Es war in der Tat Kyle.
An seinem Kopf hatte er
eine kleine Platzwunde, nichts ernsthaftes - nur ein bisschen Blut,
und die Tatsache, dass er Bewusstlos war.
Sumner nahm seine
Feldkanne heraus und schüttete ein bisschen Wasser in sein Gesicht.
Kyle wachte auf.
Sumner drückte ihn mit seinem Arm wieder zu
Boden.
"Vorsicht Kyle, mit einer möglichen
Gehirnerschütterung sollte man vorsichtig sein!"
Sumner
schaute sich um, es gab keine Zeichen weiterer Überlebender
hier.
"Tragt ihn! Vorsichtig! Wir gehen zurück."
"Derek,
wo ist Derek?..."
Kyle sackte wieder schlafend in sich ein.
John saß in der 'Kantine'. Ihm gegenüber war
Allison - sie ließ ihn nicht mehr aus den Augen.
Beide stocherten
ihn ihrem Essen.
John stand schlagartig auf, als er Sumner
erblickte und lief ihm entgegen.
Allison holte ihn auf halbem Weg
ein und nahm ihn wieder seine Hand.
Sumner schaute das
'Händchenhalten' überrascht an. Sein Blick wanderte in Allisons
Gesicht, was ihn ein bisschen gezwungen anlächelte, zu dem besorgen
Gesichtsausdruck Connors.
Er hatte die Gerüchte gehört. Dennoch hatte er,
und bestimmt kein anderer zuvor, es so deutlich gesehen.
Es machte
jetzt schon etwas mehr als zwei Wochen die Runde. Der erste, der es
gesagt hatte war Joe Morten, ein widerlicher Kerl der selber ein Auge
auf Allison geworfen hatte, gewesen; Connors Wachen bestätigten es.
Aber in der 'Öffentlichkeit' hatte er es nie jemanden gezeigt.
Doch
nun war es überdeutlich - John Connor und Allison Young waren ein
Paar...
"So, was gibt es nun zu berichten."
Sumner
schreckte aus seinem überraschten Gesichtsausdruck zurück, seine
Gedanken konzentrierten sich wieder auf das Wesentliche.
"Kampspuren
von Plasmageschossen, durch den Eintreffwinkel höchst wahrscheinlich
aus der Luft abgefeuert, ein paar Blocks entfernt von
hier."
"Überlebende?"
Allison schaute John
sorgevoll an, drückte seine Hand fester - sie war bei ihm, bereit,
um ihn notfalls zu trösten.
"Wir haben Kyle gefunden, er hat
eine leichte Gehirnerschütterung, ist aber wohl auf. Er hat nicht
viel gesagt, ist gleich wieder eingepennt.
Wir haben ihn zum
ausruhen in den Erste-Hilfe-Raum gelegt - dort war die einzig
verfügbare Liege."
"Gut, ich muss ihn sehen. Ich mich
davon überzeugen, dass es ihm gut geht."
"Wenn er nach
seinen persönlichen Gegenständen fragt, sie sind in seiner Truhe,
besser dort als bei ihm - bei den 'Tunnelratten' hier, die alles
klauen..."
Sumner drehte ab, und machte sich zur
Essensausgabe.
"Allison, kommst du mit?"
Er hielt
ihre Hand noch immer - es hatte etwas Beruhigendes. Sie schaute ihn
mit ihren warmen braunen Augen an:
"Sicher", sie
lächelte, "Ich lass dich meiner Liebe nicht mehr
entkommen."
Sie küsste ihn, was er erwiderte.
Mehrere
umher stehende schauten überrascht auf.
Kyle war schon aufgewacht um aufstehen.
"Kyle,
was ist passiert?"
Kyle sah John an, sein Gesicht spiegelte
seine Misere wieder.
"John, wo ist Derek? Wo sind Derek und
die anderen?"
"Nicht zurückgekehrt, es tut mir leid...
...alle sterben wegen mir."
Allison schaut John besorgt
an.
"Das darfst du nicht sagen, sie haben alle gewählt zu
kämpfen, das Risiko ist ihnen bewusst. Denk dran was wir ohne dich
wären. Du bist der Widerstand. Ohne deine Führung wären wir alle
im Centri, oder schlimmer... tot."
"John, wo sind meine
Sachen... das Foto, wo ist das Foto."
Kyle tastete unruhig
seine Jackentaschen ab.
"Wo ist das Foto..."
"Es
ist sicher Kyle, deine Sachen sind in deiner Box eingesperrt, sie
sind sicher."
"Ich muss es bei mir tragen, es bringt mir
Glück... es hat mir Glück gebracht, ohne es fühle ich mich nicht
sicher, verwundbar."
"Ganz ruhig Kyle, ruh dich bitte
erst noch ein bisschen aus, okay."
Kyle schaute John an, und
nickte.
"Ach ja, was habt ihr gesehen?"
"Wir
hatten die Centauren-Patrouille verloren, als ich Düsentreibstoff
roch. Wir sahen mehrere Endos wie sie ein Triebwerk zogen. Ich bin
zum Auskundschaften hinterher, die anderen haben mir Feuerschutz
gegeben, HKs kamen, ich musste in Deckung gehen, stoß mich am Kopf
und dann war alles schwarz."
Kyle sah John fragend an:
"John,
was ist das für eine Geheimwaffe, die Skynet baut?"
Auch
Allison blickte ihn jetzt interessiert an:
"Geheimwaffe, was
für eine Geheimwaffe?"
John zuckte und fasste sich an die
Stirn:
"Ich weiß es nicht sicher, aber es wäre nicht die
erste Superwaffe dieser Art, aber wahrscheinlich die erste, die sie
mehr als einmal verwenden können. Die Düsentriebwerke, es geht
nicht darum, etwas fliegen zu lassen, sondern Energie zu erzeugen,
viel Energie, sie werden als Turbinen benutzt...
...wahrscheinlich."
"Du weißt näheres, nicht
wahr."
Kyle sah ihn forsch an.
"Ich werde es euch
sagen, aber nicht hier... in meinem neuen HQ, wenn alles bereit
ist."
"Wir ziehen um? Wo?"
"Ja, die Bänder,
die ich ausgeteilt habe. Sie sind die Eintrittskarte. alles zu seiner
Zeit. Ruh dich erst einmal aus..."
John nahm Allison an der Hand, und bugsierte sie
aus dem Zimmer. Außer Hörweite von Kyle sprach er mit
ihr:
"Allison, ich möchte, das du von hier verschwindest,
hier gehen zu viele Sachen vor sich. Ich werde Sumner sagen, dass er
dich, bevor er weiter nach Derek und die anderen sucht, in einen
anderen Bunker bringen soll. Am besten in den in der Innenstadt. Ich
gehe nach Serano Point und bereite alles weitere vor."
"John,
ich will dich nicht allein lassen... ich will bei dir sein."
"Vertrau
mir, wenn alles glatt läuft, bist du Sicher, ich hole dich ab und
wir sind dann praktisch unverwundbar."
Er schaute ihr in die
braunen Augen:
"Hier laufen zu viele Merkwürdige Dinge ab.
Kyle soll nachkommen, wenn es ihm besser geht, er wird auf dich
solange aufpassen."
Sie küssten sich.
"Ich liebe
dich, John."
"Ich liebe dich auch."
"So, wie lange geht das schon, zwischen dir
und Connor?"
Allison sah Sumner an, sie war sich nicht sicher
was sie antworten sollte, es ging ihn eigentlich nichts
an.
"Was?"
"Na ja, man hat gemunkelt, heute hat
man es gesehen. Du siehst glücklich aus, das ist gut, wenigsten
einer der sein Glück in dieser beschissenen Welt findet."
Allison
lächelte ihn an.
"Ja, wir sind trotz Sorge glücklich, da
wir einander haben."
"Ich hoffe das trübt nicht sein
Urteilsvermögen, wir brauchen Connor in Topform, wenn wir gegen
Skynet bestehen wollen."
Allison Lächeln verschwand.
"Du
redest von ihm, als dürfte er keine Gefühle haben, keine zeigen,
sie nicht mit anderen teilen. Als sollte er eine Maschine
sein."
Sumner zuckte zusammen.
"Stopp, so war das
nicht gemeint, ich..."
Allison neigte ihren Kopf zur
Seite.
"Doch, so war es, nicht. Dir gefällt nicht, dass ich
ein Auge auf ihn geworfen habe, dass wir uns lieben. Du denkst ich
könnte ihn manipulieren, ihn so schwächen."
Sumner gab
nach, sein Blick nach unten.
"Ja, ja... sich selber die
Wahrheit über seine Gedanken einzugestehen, schmerzt manchmal, sie
scheinen falsch zu sein."
"John braucht etwas, wofür es
sich zu Kämpfen lohnt, er hat mich gewählt, ich bin sein Grund, und
er ist meiner. Du kannst dich beruhigen, John ist genauso stur und
dickköpfig wie ich. Bei den wichtigen Sachen setzt er sich durch.
Mir gefällt DIESE Idee hier gar nicht, ich wäre jetzt lieber bei
ihm."
Sumner stöhnte innerlich, 'Krank vor Liebe', den
restlichen Weg müsste er sich jetzt anhören, was sie an John toll
fand, was sie nicht verstand etc.
Keiner von den beiden merkte die
Maschine, die ihnen seit einigen Kilometern folgte, es war die
gleiche Maschine, die vor einen halben Tag in diesem Gebiet drei
Gefangene gemacht hatte. Skynet vermutete in der nähe einen Bunker,
Connors Bunker.
Normalerweise hätte sie eingegriffen, aber die
Informationen die sie unbemerkt erhielt waren wertvoll - es war
effizient.
Ein Mädchen, in einer engen Bindung mit John Connor,
plus eine Möglichkeit einen Bunker im Stadtinneren aufzuspüren -
Skynet müsste zufrieden sein... ... das Voice-Sample würde zur
Identifikation reichen.
Part 4 - Build Day
--
Unter Skynets Systemkomplex,
unterirdisches Skynet-Labor
--
Cameron zog sich mit ihren Händen vorwärts.
Die
Maschinen suchten nach ihr, sie konnte sie im Gang hören - Skynet
ließ nach ihr suchen.
Überall, standen komische Apparaturen, und
Testaufbauten.
Sie stemmte sich in eine der Testaufbauten - eine
Silberne Wanne.
Sie musste sich unbemerkt einige Minuten ausruhen,
damit sie Energie sammeln konnte.
Sie lief nur noch auf ihrer
Sekundären, kleineren, nicht so leistungsstarken Energiezelle.
Sie
müsste noch einmal eine von Skynets Fabriken aufsuchen.
Dafür
war es aber erst einmal nötig hier zu verschwinden, was in ihrem
Zustand schier unmöglich war.
'Zweiter Versuch beginnt in 5 Sekunden.'
Cameron
schreckte auf.
'3 Sekunden'
Auf sie kam ein Hebearm zu, an dem
Ende - eine Waffe?
'1 Sekunden, Warnung: Versuchsaufbau
verunreinigt!'
Cameron versuchte aus der Wanne zu entfliehen.
'0
Sekunden'
Ein großer elektrischer Stoß versengte Camerons
Schaltkreise.
Es wurde ihr schwarz vor den Augen.
--
McQuire Truppenübungsgelände ehemaliges
Waffendepot Depot 37
Jetzt Skynet T888-Fabrik
--
In einem von dem Fließband abgesperrten Bereich,
in einem eigenen Raum, stellte eine Fertigungsmaschine einen
neuartigen Terminator fertig.
Äußerlich war er ähnlich dem
T888, dennoch anders, überarbeitet, kleiner, schneller, trotzdem
stark und widerstandsfähig.
Mit dem besten neuralen Chip den
Skynet je entwickelt hatte, größtenteils dem Menschlichen Gehirn
nachempfunden, aber verfeinert.
Die Augen der Maschine waren eine
Neuentwicklung, besser als die des T888.
Der perfekte Infiltrator,
zu einem großen Grad konnte sie selbstständig denken, ein Risiko,
aber notwendig.
Sie wurde einzig für einen Zweck entwickelt, den
Menschen zu töten, der am meisten Ahnung und Wissen über Skynet und
dessen Maschinen hat:
John Connor.
Sie musste dafür Emotionen
zeigen können, sich wie Menschen verhalten können. Sie erwachte,
die Augen blitzten rot auf.
Sie bekam Informationen, direkt von
Skynet zugespielt:
'Primary Mission: Terminate John Connor.'
In Sekundenbruchteile, bekam sie alle
Informationen die auch Skynet besaß.
Sie stutzte kurz auf, bei
Informationen, über rebellierende Maschinen...
Auch die der
Maschine, die an einem Tag drei Gefangene gemacht hatte, und im
selben Einsatzradius, ein Mädchen, Connors Liebe entdeckt hatte.
Sie
sah sich an, Skynet hatte ihr noch keine Haut geschenkt. Sie dürfte
sie sich selber aussuchen.
Die Maschine konnte keinen 3D
Körperscan von dem Mädchen machen, die Lichtverhältnisse und
Blickwinkel waren nicht ausreichend gewesen, was blieb war ein
Voice-Sample, zur Identifikation.
Sie machte sich zwei Pläne: Das
Mädchen zu fangen, die drei Gefangenen zu verhören und dabei die
Person des Mädchens anzunehmen.
Sie würde so beiden Spuren
nachgehen. Sie informierte Skynet über ihren Plan:
'Objectives accepted. Access to
unlimited resources obtained.'
Sie war zufrieden, ihr
standen alle notwendigen Mittel zu.
Sie leitete den entsprechenden
Gefangenentransport zum Century Work Camp um und machte sich auf den
Weg, das Mädchen aus ihren Bunker zu holen.
Part 5 - Dungeons & Dragons
Die Wachen stehen vor der Tür, nichts Besonderes war heute geschehen. Ein Soldat namens Sumner hatte ein junges Mädchen hergebracht und ist wieder gegangen, sie war anscheinend wichtig, mehr wusste keiner hier.
Es Klopfte an der Tür, einmal kurz, dreimal
lang.
Einer der Wachen öffnete das Sichtfenster. Ein bulliges
Gesicht starrte ihn an.
"Was willst du?"
"Eintreten."
"Ist
dir jemand gefolgt?"
"Wir sind zu viert."
Die Wache stutzte 'wir sind zu viert?' was war das
für eine Antwort.
"Sind euch MASCHINEN gefolgt, meine
ich?"
"Nein."
"Gut, warte kurz"
Die
Wache öffnete die Türe. Vier schwerbewaffnete große Männer traten
ein.
"Hey, das ist eine ganz schöne Sammlung was ihr dort
rumschleppt. Auf der Jagd?"
Die Person mit dem bulligen
Gesicht schaute seine Waffen an:
"Ja"
'Sind ja nicht sehr Gesprächig, die Typen.'
Der
Soldat zögerte:
"Macht doch bitte die Türe wieder zu, kein
Grund, Skynet anzulocken."
"Wir sind noch nicht
komplett."
Die Wache viel, kaum war der Satz beendet zu
Boden. Der Plasmaschuss ging durch seine Aorta durch und sein Blut
spritzte die Wände voll.
Schüsse auf beiden Seiten
vielen.
Geruch, von verbrannter Haut, verbrannten Fleisch,
verdunsteten Blut und versengtem Metall stieg in die Luft und
vermischten sich - der letzten Wache wurde übel davon. Sie hechtete
sich um die Ecke, konnte so dem Plasmabeschuss entgehen. Sie stand
auf, rannte. Keine zehn Meter weiter musste sie anhalten und sich
übergeben.
Durch die Türschwelle des Bunkers ging ein sonderbares Endo hindurch, sie hatte die letzte Wache fliehen sehen. Es überprüfte ihre Waffen, Plasmagewehr, Flammenwerfer, Netzwerfer - alles war bereit.
"Maschinen, Maschinen! Sie kommen!"
Schreiend
lief ein Soldat durch den Gang.
Ein Schuss er fiel und er
versuchte sich aufzurappeln. Die Schmerzen waren zu stark. Hinter ihm
leuchteten zwei Augen rot auf.
Als nächstes kamen von dem
Schatten Flammen welche die Umgebung in Feuer hüllten. Der Soldat
verbrannte beim lebendigen Leibe.
Die Schreie waren unerträglich.
"Sie haben Flammenwerfer! Versteckt euch",
schrie Allison. sie rannte den Gang entlang, zu den
Lüftungsrohren.
Sie wusste es nicht, sie hatte sich gerade selbst
verraten. Jede Maschine konnte jetzt ihr Gesicht zuordnen; sie war
der Grund.
Im Gang rannten Menschen planlos herum, auf der
Suche nach einem guten versteck - die Wachen waren nicht mehr zu
sehen, sie mussten schon alle tot sein. Menschen fielen schreiend,
umhüllt von Flammen, auf den Boden. Zu der einen Maschine gesellten
sich noch vier andere.
Sie waren mit Haut überzogen, die an
manchen Stellen Plasmaverbrennungen und Löcher hatte - Das Chrom
schaute durch.
Sie durchkämmten den Bunker, setzten alles in
Brand, töteten alle.
Allison saß ein gekullert in dem Lüftungsschacht.
Sie hielt sich die Ohren zu.
Die Schreie der Sterbenden waren
unerträglich, der Gestank unerträglich.
Sie konnte die Maschinen
spüren, wie sie den Bunker durchkämmten, jede Ecke absuchten. Sie
waren auf der suche nach etwas, dass wusste sie.
'Was ist es?'
Allison versuchte sich mit der
Frage abzulenken - vergeblich.
Die Maschinen würden noch Stunden
den Bunker nach ihr durchsuchen.
Stille, seit einer Stunde.
Die Maschinen
mussten weg sein. Sie krabbelte aus den Lüftungsschacht. Die Leichen
waren alle entfernt worden - wozu?
Hatte sie sich alles nur
eingebildet? - es war unmöglich. Die Plasmaeinschüsse waren immer
noch zu erkennen, ebenso wie der Ruß, den die Flammen hinterlassen
hatten. Wahrscheinlich hatten die Flammen alles aufgefressen. Sie
durchstreifte den Bunker, ungewiss, was sie tun sollte.
Sie war am
Ende.
Es war noch schlimmer gewesen, als in der Schlacht um Kansas
Bunker. Sie musste überleben - zu John gehen.
Sie hörte Schritte, metallenen Schritte, hinter
ihr. Sie drehte sich um und sah zwei funkelnd rote Augen.
Allison
rennt, um die Ecke.
Sie rennt einen Stuhl um, rappelt sich wieder
auf, rennt weiter. Hinter ihr die metallenen Schritte, die immer
näher kommen.
Sie stolpert, fliegt auf den Boden und muss wieder
aufstehen. Die Schritte hinter ihr erhöhen das Tempo.
Allison
rennt nimmt den Gang zu ihrer Linken, sie rennt dem Ausgang entgegen.
Die Türe klemmt, sie schlägt aus Verzweiflung dagegen. Als sie das
Scharnier entfernt schaut sie hinter sich - sie wird von weißem
Scheinwerferlicht angestrahlt.
Sie muss ihre ganze Kraft
einsetzten, um die Türe zu öffnen.
Panisch rennt sie nach
draußen, in die Trümmerlandschaft. Sie stolpert noch einmal und
landet hart auf dem Boden.
Mit schmerzen steht sie langsam auf.
Sie schaut zur Tür zurück, als der Schuss kommt.
Sie schafft es noch die Hände auf ihren Kopf zu
heben, um ihr Gesicht zu schützen. Sie wird hart von einem Netz
umschlungen.
Der Stoß lässt sie wieder rückwärts hart auf den
Boden fallen. In Panik versucht Allison sich mit den Händen aus dem
Netz zu befreien.
Die Maschine kommt näher, Allison kann sie
nicht sehen.
Es ist 'Cameron'. Sie verengt das Netz, Allison
schreit auf, Ihre Haut wird am linken Auge eingeschnitten.
'Cameron'
zieht Allison bei den Füßen zu dem nahegelegenen
Gefangenentransporter.
Ein T888 Endo hebt die schreiende Allison
auf und verfrachtet sie.
