Notiz:

We're Back!;
zu meinem neuen Kapitel: dem ersten Teil eines 2-Teiler:
"One has to go so... der Name ist leider zu lang"

Kleine Hilfestellung:
Cameron: ist die Terminatrix, dessen Chip durch John Henry zurück in die Zukunft gereist ist
'Cameron': ist im Prinzip auch Cameron, die jüngere Version von ihr, die in der Zukunft hergestellt wird, soll heißen, in dieser Zeitlinie gibt es also zwei. (deswegen in Anführungszeichen, damits leichter fällt sie auseinanderzuhalten;)
Allison Young: Ist die Person, nach der das Äußere von Cameron/'Cameron' gemacht ist/wird...

Also, alle 3 sehen/werden gleich aus/aussehen, Verwechslungen sind somit vorprogrammiert.

So, viel Spaß:


Chapter 6 - One has to go so the Other can live


Part 1 - Got Love for Ya


Allision und John saßen nebeneinander auf seinem Bett. Sie hatte ihn nach dem Wiedertreffen in sein Quartier begleitet.

"John, ich habe über uns nachgedacht",
Sie sah ihn mit wässrigen Augen an,
"Ich liebe dich, es schmerzt nicht mit dir zusammen zu sein."

John senkte den Kopf in seine Hände, er wusste, dass er dieses Gespräch führen musste, es würde nicht einfach werden.
"Es tut mir leid Allison. Du siehst wie sie aus. Ich mag dich zu sehr, als dass ich dich auf das Äußere beschränken könnte."
"Du liebst mich nicht."
Allison brach in Tränen aus. John ertrug den Anblick nicht.
"Es ist anders, hätte ich dich zuerst getroffen..."
Er schaut sie an, auch er hat wässrige Augen.
"Du hast Schuldgefühle, ihr gegenüber."
"Nicht nur. Das Schlimmste ist, dass ich es ihr nie gezeigt habe, es mir nicht eingestehen wollte, und jetzt ist sie weg, für immer verschwunden."
Er brach in Tränen aus.

Allison, selber noch wässrige Augen, legte ihre Hand auf seine Schulter.
Die Geste war nett, sie half.
"Jeder stirbt wegen mir Allison, jeder der mir nah ist, selbst wenn,... ich könnte es nicht über mein Herz bringen, du bist mir zu wichtig."
"Ist sie wegen dir gestorben?"
"Ich weiß es nicht, ich weiß nicht... ich denke, ja. Jeder stirbt um mich herum. Es ist mein Schicksal, es ist einsam."
"Das muss es nicht. Du musst nicht einsam sein. Ich hab gesehen, wie du dich abgeschottet hast. Du hast niemanden, außer mir, du hast mich John."
"Ich weiß. Ich fühl mich schlecht Allison. Ich erwidere deine Liebe nicht, obwohl du es verdient hättest."
Er sah auf, Allison war traurig, genau wie er. Sie weinte.
"Du wirst mich nie so lieben wie sie. Ich verstehe. Dennoch liebst du mich, das reicht mir. Wenigstens bist du aufrichtig. John, wir haben nur einander, dass weißt du. Du solltest nicht schon wieder die gleichen Fehler machen. Du liebst uns beide. Die Frage wen du mehr liebst stellt sich dir gar nicht, sie ist weg. Ich bin aber hier, hier bei dir."
"Du meinst wir sollten unsere Zeit nutzen...",
Er sah ihr in die Augen, es schmerzte ihn. Tränen bildeten sich.
"Allison, ich kann nicht beide Personen verlieren, die mir am nächsten stehen. Es würde mich zerstören."
"Menschen sterben jeden Tag John, besonders hier."
Sie sah ihn weiter mit wässrigen, bittenden Augen an:
"Bitte tu uns das nicht an, was du dir und Cameron angetan hast. Bevor ich sterbe, möchte ich dich geliebt haben. Ich will, dass du das weißt. Ich will wenigstens eine schöne Erinnerung an mein Leben haben. Bevor wir auseinander gerissen werden, möchte ich Zeit mit dir verbringen, so viel wie möglich. Ich möchte mit dir zusammen sein."
John sah sie an.
"Es bereut nicht der, welcher wegen Liebe stirbt, sondern der, welcher stirbt ohne geliebt zu haben."
"Ja John, genau das meinte ich. Verstehst du?"

John dachte über Allisons Worte nach, sie hatte niemand, er hatte niemand. Die Kurze Zeit als sie einander hatten, wenn auch nur als Freunde, war schöner gewesen.
"Ja, ich verstehe. Du hast Recht Allison."
Er greift ihre Hand mit seiner und drückt sie. Ihre Tränen hören auf zu fließen.
Sie lächelt wieder, warm.

"Ich habe etwas für dich. ich wusste nicht wann ich es dir geben sollte, da...",
John brachte einen Armreif hervor und legte ihn um Allisons Hand.
"Ein Geschenk? Für mich?"
Sie war überglücklich.
"So in etwa. Es ist ein geheimer Pass. Ich werde mein Hauptquartier nach Serano Point verlagern, nichts mehr mit 'Hang in there Baby' - von dort können WIR austeilen. Ich verteile in den nächsten Wochen solche Armbänder, an die Personen, die ich brauche. Manche weil sie mir wichtig sind",
er schaute tief in Allisons Augen,
"manche weil ich sie zwangsläufig brauche",
er wendete seinen Blick ab,
"Dieses Armband ist etwas Besonderes. Es ist eines der wenigen, die dich ganz zu mir bringen können. Es gibt nicht viele davon, nur zwei, das andere bekommt Kyle. Und anders als er, darfst du immer eintreten..."
John lachte.
Allison strahlte:
"Ich bin was Besonderes, für dich?"
"Ja"

John lehnte sich vor und küsste sie sanft auf den Mund und wischte ihre letzten Tränen aus dem Gesicht.
Sie wurde ein bisschen rot und erwiderte die Geste, ihn umklammert.


Interlude - Call-Back


John sieht in die braunen Augen, genau wie Camerons Augen.
Er erinnert sich an den Traum... und was Cameron in seinem Traum gefiel.
Er wollte es ausprobieren.
'Kann ja nicht schaden, bevor ich planlos komplett versage.' - schließlich war er nie intim gewesen.

Er küsste sie noch mal, diesmal aber mit Zunge.
Allison war erst etwas überrascht. Ihr gefiel es aber sehr gut - sie drückte ihn näher an sich - und John war froh darüber.
Durch die positive Resonanz von Allison dachte sich John, dass er den Traum als 'Referenz' nehmen sollte.

Sie legte sich auf das Bett und zog ihn, ihre Hände auf seinen Schultern, zu sich, um ihn weiter zu küssen.
John streichelte ihr Haar, ihre Schultern und Arme. Ihre Hände gingen nach unten und griffen nach seinem Shirt. Sie half ihm beim ausziehen.
Er öffnete ihre Jacke.
Ihr enges Top darunter zeichnete ihre Kurven fast komplett ab.
John führ mit seinen Händen strich er ihre Taillen ab, an der Seite ihre Brüste zum Bauch, und half ihr aus dem Top.
Er fühlte ihre Hände auf seinem Bauch, seiner Brust, als er versuchte den Verschluss ihres BHs zu öffnen.

'Verdammt, meine "Traum-Cameron" hat mir nicht gezeigt wie ich dieses verfluchte Ding öffnen soll'
John brachte nur noch ein verzweifeltes Lächeln raus.
Allison stoß ihn ein bisschen weg und setzte sich auf. Sie kicherte und öffnete den Verschluss:
"Den Rest darfst du machen."
Sie sah ihn verführerisch an.
Es war keine Bitte gewesen, eher eine Aufforderung.

John half ihr aus dem BH, presste sie zurück auf die Matratze und küsste sie leidenschaftlich.
Seine Küsse drifteten ab, in den Nacken und darunter. Seine Hände auf ihrer Taillen zu den Brüsten streichend.
Sie sah genauso aus, wie er sich Cameron im Traum vorgestellt hatte.
Allison Hände waren in Johns Haar, gingen darunter, an den Schultern den Rücken runter zu den Taillen, dann zum Bauch.
Sie öffnete seinen Gürtel.
Ihre Hände gingen leicht unter die Gürtellinie.
Johns eine Hand ging - nach Anleitung - von der Taille, über den Po und ihren Oberschenkeln zur Innenseite ihrer Schenkel.
Beide atmen schwerer.
John öffnet auch ihre Hose. Sie hat seine schon halb ausgezogen.
Er zieht beide Hosen ab und schaut Allison an.

Etwas stimmt nicht ganz, sie ist ein bisschen ängstlich.
Er kuschelt sich zurück zu ihr und küsst sie.
Sie erwidert es, aber stoppt ihn zwischen drin:
"John, bitte sei zärtlich... es ist, ähm... es ist mein erstes Mal."
Sie wird rot. John lächelt sie warm an.
"Ich versprich es",
Küsst sie auf die Wange,
"Ach, ich... ähm, es ist auch mein..."
Allison grinst:
"Dann ist es was ganz besonderes für uns beide.",
und küsst ihn intensiver. John nahm Allisons Hand zu sich.
Zusammen vollendeten sie die Vereinigung - Allision verzog kurz vor Schmerz das Gesicht.
"Allison, alles ok? Es ist norm..."
Allison zog ihn zu sich und küsste ihn.

Mit ihren Händen an seinem Po dirigierte sie den Rhythmus.
Sie schloss ihre Oberschenkel enger um ihn. Beide stöhnten lauter.
John strich seine Hände abwechselnd über ihre Oberschenkel, ihre Taillen, ihre Brüste oder ihr Bauch und ihr Haar.
Allison machte, als John endlich den Rhythmus behielt, der ihr am meisten Lust verschaffte, dasselbe.
John atmete schwerer, er schwitzte mehr.
Es war anstrengender als in seinem Traum, da er der Aktive war.
Allison, gab ihm mit Blicken genau zu verstehen, was sie wollte.
John küsste ihre Brüste.
Allison krallte ihre Hände in die Matratze, und schrie laut auf, bevor auch John die Kontrolle über seinen Körper verlor.

Beide schmiegten sich aneinander, streichelten und küssten sich.
Allison lächelte ihn warm an, es hatte ihr, wie ihm, Spaß gemacht, gefallen.
"John, ich bin glücklich, ich liebe dich"
"Ich liebe dich auch."
"Wer hat dir beigebracht so zu küssen, und meine 'Knöpfe' richtig zu drücken?"
Sie hatte ein aufgesetztes, gespieltes eifersüchtiges Gesicht.
"Ich hab es Geträumt",
erwiderte John lachend.
"Du hast von mir geträumt? Und wir haben..."
John sah ein Funkeln in ihren braunen Augen.
"Ja, ich träume nur von der wunderschönsten Frau."

Er bekam ein warmes Lächeln zurück, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.
Schließlich hatte er keine Falschaussage gesagt, Allison und Cameron sahen identisch aus.
Der zweite Teil seines Traums hätte theoretisch auch sie sein können. Er war zufrieden mit sich selbst über seinen brillanten Gedankenweg.
Er hatte eh keine Chance gehabt. Hätte er sagen sollen, dass er von Cameron geträumt hat?
Das hätte sie bloß wieder auf die Palme gebracht;
und da jetzt zwischen ihnen beiden richtige Liebe entstand, wollte er ihr und ihm das nicht antun.

"Du bist so nachdenklich."
John sah in die braunen Augen:
"Ich bin glücklich und ich bin glücklich weil du glücklich bist."
Zufrieden mit der Antwort küsste Allison ihn sehr leidenschaftlich.


Part 2 - Got Love for Ya II


Der Bunker wackelte.
Glühbirnen zerbrachen. Ein tiefes unheilvolles Brummen.

John erwacht neben Allison, die angeschmiegt neben ihn liegt, ihn festhält.
In ihren Augen sieht er Angst.
Sie war über die letzten Wochen so oft wie möglich an seiner Seite.
Sie war glücklich, und ihn tröstete es.
Sie schliefen jede Nacht beieinander, zusammen.
Er richtet sich auf, zum gehen.
"John..."
"Keine Angst, ich bin gleich wieder da." Er küsste sie, zog sich schnell an und ging aus seinem Quartier.


Cameron war fast da.
Die großen Tore öffneten sich und ließen Eintritt in den Skynet Systemkomplex, einer riesigen vier-seitigen Pyramide, dem Herz Skynets, dem Kern.
Zwei Wochen hatte sie gebraucht, um unbemerkt vor Skynet herzukommen.
Diese zwei Wochen waren nicht spurlos an ihr vorbei gegangen.
Sie musste mehrere Tripple Eights deaktivieren.
Auf beiden Wangenseiten fehlte Haut. Ihr linker Arm war nur noch zu 50% funktionstüchtig - ein Plasmaschuss hatte sie an der Schulter getroffen.
Die Waffe des Angreifers trug jetzt sie.
Ihre Kleider waren zerrissen, nur noch Fetzen, und bedeckten gerade noch die schlimmen Verletzungen darunter.

Sie musste es machen.
Es war ihr Fehler gewesen, sie hatte John Henry vertraut, er wurde zu etwas anderem.
Und John ist ihr gefolgt, aus Liebe, Judgment Day kam, und sie hatten alle versagt.
Es war allein ihre Schuld, da war sich Cameron sicher.
Sie musste es wieder gut machen, auch wenn sie dabei zerstört werden sollte.

Die zweite Schleusentüre öffnete sich und sie trat ein in den dunklen Hallenartigen Gang ein.
Cameron schaltet auf Infrarot...

'Searching for threats....
Threat found: HK-Centurion #1
Threat level: Very High
Threat found: T888 #12
Threat level (one): Decent
Threat level (all): Very High
Complete threat level: Very High
Options: evade'

Cameron duckte sich.
Die Maschinen hatten sie entdeckt.
Der Centurion, ein Prototyp eines auf vier Beinen laufenden Panzers eröffnete das Feuer.
Cameron schoss mit ihrem Plasmagewehr dort, wo der Chip war - vergeblich. Die Panzerung war einfach zu dick.
Die Endos rückten näher - sie konnte noch einen Kopfschuss mit einem Kopfschuss zerstören, als sie von dem Centurion am Bein getroffen wurde.
Sie fiel - vom Bein war nicht mehr viel übrig.

Cameron warf die Waffe weg - es hatte keinen Sinn - und versuchte zum nächsten Lüftungsschacht zu fliehen.
Es waren nur 10 Meter.
Nur noch 5 Meter.
Ein weiterer Schuss deaktivierte ihr anderes Bein - die Maschinen waren schlau, ein bewegungsunfähiges Ziel war leichter zu treffen.
3 Meter.
Sie viel, beide Beine waren zerfetzt, nutzlos. Obwohl sie übermenschlich schnell war konnte sie dem Sperrfeuer nicht komplett ausweichen.
2 Meter, sie zog sich mit ihren Händen am Boden vorwärts.
Streifschüsse versengten die wenige Haut, die noch übrig war.
Das Coltan darunter fing zu dampfen an - sie müsste wieder eine Fabrik aufsuchen, sollte sie den Ausflug überleben.
1 Meter, sie bekam einen Schuss in die Seite, unterhalb der Schulter.
In ihrem HUD blinkte es auf:

'Warning! Warning! Warning!'
'Immediate Shutdown: Primary Energy-Cell is hit'

Ein Counter aktivierte sich:
25s:
Nur noch 50 Zentimeter, Cameron spornte sich selber an. Ihre Primäre Energiezelle würde eh gleich kaputtgehen.
Also konnte sie sie auch ruhig überlasten.
20s:
Sie war am Gitter und öffnete und zerdrückte es mit einem Schlag nach innen - es entstanden an den Seiten scharfe Metall Ecken, aber auch ein loch, groß genug für sie um irgendwie hineinzugelangen.
15s:
Sie stemmte sich vorwärts in den Lüftungsschacht. Sie bekam einen weiteren Schuss in den Rücken.
Die scharfen Metallkanten rissen ihre restliche Haut auf und verkanteten sich mit ihrem Endoskelett darunter, was sicherlich nicht gut war.
Sie windete sich und schaffte es vorwärtszukommen.
10s:
Etwas hielt sie fest.
Cameron schaute zurück und sah, wie ein T888, selber zu groß für den Lüftungsschacht, sie an den Beinfetzen festhielt und langsam zu sich zog.
Cameron blieb nichts weiter übrig, als den Notbefehl zu geben, ihre Bein-Reste vom restlichen Körper abzutrennen.
Mit letzter Kraft stieß sie sich vorwärts und viel in einen senkrechten Lüftungsschacht.
5s:
Sie kam am Boden auf, Sie war 'sicher'.
In den letzten Momenten spielte sie eine ihrer besonderen Erinnerungen:

Sie kommt zu Bewusstsein, und fühlt wie jemand ihr Haar streichelt.
Zuckend kommt sie gänzlich zu sich und sieht noch, wie Johns Hand zurückschnellt.
Er sitzt auf der linken Bettseite, seine Hand auf der der rechten Bettseite, er ist somit halb über ihr.
Sie kennt die Geste, schaut seine Hand an.
John bemerkt es, wird unsicher und nimmt sie weg.
Er schaut sie interessiert an:
"Und, wie war es? Was hast du gesehen?"
Sie blickt ihm tief in die Augen:
"Ich habe alles gesehen."
John zuckt zusammen.

1s:
'Warning: Shutdown immediately Switching to secondary Energy-Cell'
0s:
Und es wurde Schwarz vor Camerons Augen.


John sprach die erst beste, fähige Person an.

"Sayles!"
"Ja, Sir?"
"Sie Kyle, Derek und Timms gehen raus und schauen, wo die Centaurus-Patrouille herkommt."
"Sollen wir diese HK-Panzer zerstören, wenn wir sie finden?"
"Nein, ich will einfach nur die Richtung wissen und ob wir lokalisiert wurden. Kein Feindkontakt wenn möglich!"
"Alles klar, Sir"
Sayles drehte ab und John ging zurück in sein Quartier.


Im Gang sitzen Kyle und Derek mit dem Rücken an der Wand angelehnt.
Derek versucht mit einem Tuch Wasser welches er in seine Feldkanne umschüttet zu reinigen - um Metall herauszufiltern.
Kyle schaut zu ihm:

"Du bist echt nen Vollidiot... das ist nur ein Ammenmärchen, ein Schwindel."
Er wendet sich ab:
"Es funktioniert nicht. Das ist Einbildung."
Derek der seine Feldkanne bis oben gefüllt hat, untersucht das Tuch, er hebt es Kyle hin:
"Funktioniert."
Er packt es ein, während Kyle erwidert:
"Ich mach's nicht und ich war seit zwei Jahren nicht krank."
"Deine Eingeweide sind auch aus Metall, wie dein Kopf, wärst du ein bisschen klüger wärst du ne Blechdose."
"Ich finde du verschwendest nur deine Zeit, schon wieder... Als ich im Centri war"

Derek blickt auf und unterbricht Kyle:
"Hey Timms, hast du gehört?",
Timms setzt sich mit dem Rücken zur Wand ihnen gegenüber,
"Mein Bruder Kyle war im Centri-Arbeitslager."
"Echt? Kein Scheiß?"
"Fahr zur Hölle!"
"Ist er etwa ausgebrochen?"
Derek lacht:
"Es heißt er habe Bedell ohne einen Kratzer durch nen Massaker gelotst."
"Nein, stimmt nicht, ich hab gehört es waren drei Massaker, und er hat Bedell getragen."
Beide lachen.

Kyle fühlt sich unwohl, er erwidert:
"Es war nur ein Massaker und vier Bedells."
"Ja, sicher, dass muss es gewesen sein."
Timms Stimme war sehr ironisch.

Der Bunker fängt an zu beben.
Eine Wache kommt vorbei:
"Es geht wieder los, seid ganz ruhig, ganz ruhig!"

Derek schaut zur Decke, während Kyle das Foto von Sarah Connor herausholt und es betrachtet.
"Die Centaurus-Patrouille"
Eine Glühlampe geht zu Bruch.
Mehrere schrecken auf.
Derek schaut Kyle an, der den Blick im Nacken spürt und seinen Bruder anschaut:
"Was?"
"Ich finde das grässlich."
"Es ist nur ein Foto."
"Es ist Connors Mutter! Warum hat er dir das geschenkt?"
Kyle wendet sich ab und verstaut das Foto wieder in seiner Jackentasche:
"Sie bringt mir eben Glück."
Derek rollte mit den Augen:
"Und das macht mich nervös."

Sayles kam durch den Gang und unterbrach sie:
"Derek, Kyle, Connor will, dass wir raufgehen, feststellen, woher die Centauren gekommen sind."

Derek, Kyle und Timms stiegen auf und folgten Sayles.
Zu der Treppe, die zum Leiterausgang führte, einer der zwei Ausgänge aus dem Bunker.


Als John rein kam, sah er schon eine ungeduldige Allison auf ihn warten, mit sorgenvollen Augen.
'Mann, das Mädel ist echt ne Klammer. Keine 3 Minuten kann sie ohne mich. tss, richtig krank vor Liebe'
Trotzdem, war es schön jemanden zu haben, der sich um einen sorgte, mit dem man Zärtlichkeiten austauschen konnte.

"Na alles in Ordnung?"
Er nahm ihre beiden Hände in seine und schaute ihr in die wunderschönen braunen Augen.
"Es geht schon."
Sie lächelte.
Es war aber nicht ganz so warm wie sonst; sie war zu angespannt.
Er küsste sie wieder und erwiderte:
"Du brauchst keine Angst zu haben, bleib bei mir und dir passiert nichts. Okay? Du darfst heute den ganzen Tag an meiner Seite bleiben, egal was. Ich bin eh der Anführer hier, ha. Also kann ich gewisse Regeln für dich bestimmt umgehen..."

Bei der Möglichkeit NOCH mehr Zeit mit ihm zu verbringen weiteten sich Allisons Augen.
Sie war ihm wirklich total verfallen.
'Oh Gott, ich hoffe das war keine schlechte Idee.', dachte sich John.
Dennoch wollte er Allison so nicht alleine lassen. Er nahm Allisons Hand:
"Komm, ich bin gerade erst aufgestanden und habe noch nichts gegessen. Gehen wir in die 'Kantine'."
Allison sah ihn mit bittenden Augen an:
"Kannst du dir nicht was holen lassen? Können wir nicht hier essen...", sie wurde rot, "...im Bett?"

John sah in ihre braunen Augen. Er konnte ihnen einfach nicht widerstehen.
Sie wusste es und setzte es ein. Ihm war es klar.
Dennoch, ein Frühstück im Bett mit Allison wollte er sich nicht entgehen lassen. Sie war so süß wenn sie aus Scham rot wurde.
So willigte er ein, es war eine gute Idee - es würde ihn ablenken:
"Sicher"
Sie lächelte ihn warm an. Er lächelte zurück ging zur Tür und sagte der Wache bescheid. Kurze Zeit später war ein reich gefülltes Tablett da.
John stellte es auf den Nachttisch.

Allison legte sich aufs Bett und sah ihn verführerisch an:
"John, ich liebe dich." Sie packte ihn am Kragen und zog ihn zu sich um ihn zu küssen.
'Sie ist ja unersättlich' - er lächelte - es gefiel ihm.
Sie nahm ein bisschen von dem Brot mit Aufstrich und schob es zur hälfte in den Mund. John wusste was sie wollte.
Er umschloss die andere Hälfte mit seinem Mund und küsste sie so dabei.
Sie lächelte und ihm gefiel es auch.
So fütterten sie sich gegenseitig - das Essen schmeckte viel besser als sonst.
Und als Nachtisch gab es...


Part 3 - Thick Fishes


Derek und Timms gehen an einem Wrack in Deckung, ihnen gegenüber machen Kyle und Sayles dasselbe.
Alle sind außer Atem.

Sayles:
"Jungs, ich glaub wir haben die Spur verloren"
Kyle:
"Gehen wir noch ein paar Blocks weiter, nach Nord-Nordost, wenn ich ein Cyborgpanzer wär, würd ich wohl aus Nord-Nordost kommen"
Kyle rümpft seine Nase:
"Ich riech Düsentreibstoff."
Derek
"Als wir die Panzerfabrik zerstört haben hast du auch Düsentreibstoff gerochen."
Timms:
"Ich hab Gerüchte gehört, dass Connor Trupps draußen hat um nach ner Skynet Geheimwaffe suchen; er will dickere Fische als Fabriken."
Sayle:
"Haben die nicht genug Waffen, wozu noch ne Geheimwaffe?",
er schaut zu Kyle:
"wie sieht's damit aus Kyle, hat dir Connor was davon gesagt?"
"Nein, nicht ein Wort",
Kyle schreckt auf.

Schleifende Geräusche, nicht weit entfernt.
Drei Endos ziehen ein Düsentriebwerk an ihnen vorbei.

Derek:
"Was war das denn!? Kyle..."
Er gibt ihm ein Handzeichen.
Kyle rennt los zum nächsten Wrack und duckt sich, während die anderen ihm Rückendeckung geben.
Er verschnauft kurz, steht auf und rennt weiter.
Plötzlich kommt ein Schuss aus dem Himmel.
Zwei HK-VTOL kommen aus dem Himmel. Derek schreit um Kyle zu warnen:
"Hunter Killer!",
Kyle gibt ein Schuss auf eine HK ab - vergeblich,
"Hunter Killer!"
Die HKs feuern weitere Schüsse ab. Kyle hechtet sich hinter ein weiteres Wrack, und landet hart auf den Kopf - er verliert das Bewusstsein.
"Kyle!"
Derek geht aus der Deckung, schießt daneben. Die HKs visieren ihn an - er wird in Scheinwerferlicht eingehüllt.
"Kyle!"
Derek geht sich fallend lassend in die Hocke, um den Schüssen zu entkommen.
Er schießt selber zwei nichttreffende Schüsse auf eine der HKs ab, bevor er sich vor den Plasmageschossen weghechten muss.
Er rappelt sich auf,
"Kyle!"
Und rennt geradewegs in den Würgegriff einer Maschine.


John erwachte angeschmiegt an Allison.
Sie waren, erschöpft vom Akt, wieder eingeschlafen. Sechs Stunden Schlaf:
John wunderte sich, warum ihn niemand geweckt hatte. Kyle, Derek, Sayles und Timms müssten längst wieder da sein.

Er küsste Allison, die noch schlief auf die Wange. In ihrem Gesicht zeichnete sich ein Lächeln ab.
Er zog sich an, und schrieb Allison eine kurze Notiz.
John hielt es für besser sie schlafen zu lassen - es reichte, wenn er sich Sorgen um Kyle und Co. machte.
Er setze noch ein 'ich liebe dich' und ein Post Skriptum 'Du kannst nachkommen' darunter und verließ sein Quartier.

"Sind Kyle, Derek, Sayles und Timms zurück?",
fragte er seine Wache
"Nicht das ich wüsste, tut mir Leid, Sir"
'Verdammt, wo sind sie nur? Doch nicht immer noch draußen?'
John fühlte sich immer unwohler, er musste doch sichergehen, dass es Kyle gutging, wenn - Gott bewahre - er tot wäre, könnte er doch nicht existieren. John ging den Gang hektisch den Gang entlang, auf der Suche nach einer Person, die näheres über den verbleib des Trupps wusste.
Sumner genehmigte sich gerade einen kräftigen Schluck aus seiner Feldflasche, als er Connor auf ihn zukommen sah.

"Sumner!"
"Ja, Sir? Kann ich helfen?"
"Wo sind Kyle, Derek, Sayles und Timms. Ich habe sie heute Morgen früh herausgeschickt, wegen der Centauren-Patrouille."
"Tut mir Leid Sir, sie sind nicht zurück."
Er sah die Anspannung in Conner wachsen, kein Wunder, sie müssten längst zurück sein.
"Wir sollten nachschauen, nach Kampfspuren, meine ich. Ich könnte mit ein paar Männern in 5 Minuten draußen sein."
"Ja, machen sie das, aber passen sie auf, Feindkontakt vermeiden, bleibt ungesehen, kein Risiko eingehen, ein verlorener Trupp reicht heute, besonders dieser..."
"Alles Klar."
Sumner wandte sich ab. Beim Umdrehen erblickte er gerade noch Allison, die auf John zu lief.

Allison kam aus Johns Schatten, und nahm ihn bei der Hand. John wendete sich überrascht ihr zu.
"John, was ist los? Etwas stimmt nicht, oder?"
Ihr Händedruck wurde fester.
"Kyle, Derek, Sayles und Timms sind nicht zurück."
Ihr Blick war geschockt, dennoch versuchte sie John zu beruhigen. Sie umarmte ihn.
"Keine Sorge John, Kyle geht es bestimmt gut..."
Es half nur wenig, schließlich war Kyle Johns Vater, und für seine Existenz essentiell, aber dass wusste sie nicht.


Sumner stoppte.
Seine Männer hinter ihnen taten das gleiche.
"Verteilt euch!"

Er hatte mit seinem Trupp über zwei Stunden die näheren Blocks abgesucht, bis sie jetzt auf frische Kampfspuren stoßen:
Plasmaeinschüsse auf dem Boden.

"Sucht die Gegend ab!"
"Hey, alle mal hier rüber, ich hab einen! Es ist... Kyle."
Sumner rannte herüber. Es war in der Tat Kyle.
An seinem Kopf hatte er eine kleine Platzwunde, nichts ernsthaftes - nur ein bisschen Blut, und die Tatsache, dass er Bewusstlos war.
Sumner nahm seine Feldkanne heraus und schüttete ein bisschen Wasser in sein Gesicht. Kyle wachte auf.
Sumner drückte ihn mit seinem Arm wieder zu Boden.
"Vorsicht Kyle, mit einer möglichen Gehirnerschütterung sollte man vorsichtig sein!"
Sumner schaute sich um, es gab keine Zeichen weiterer Überlebender hier.
"Tragt ihn! Vorsichtig! Wir gehen zurück."
"Derek, wo ist Derek?..."
Kyle sackte wieder schlafend in sich ein.


John saß in der 'Kantine'. Ihm gegenüber war Allison - sie ließ ihn nicht mehr aus den Augen.
Beide stocherten ihn ihrem Essen.
John stand schlagartig auf, als er Sumner erblickte und lief ihm entgegen.
Allison holte ihn auf halbem Weg ein und nahm ihn wieder seine Hand.
Sumner schaute das 'Händchenhalten' überrascht an. Sein Blick wanderte in Allisons Gesicht, was ihn ein bisschen gezwungen anlächelte, zu dem besorgen Gesichtsausdruck Connors.

Er hatte die Gerüchte gehört. Dennoch hatte er, und bestimmt kein anderer zuvor, es so deutlich gesehen.
Es machte jetzt schon etwas mehr als zwei Wochen die Runde. Der erste, der es gesagt hatte war Joe Morten, ein widerlicher Kerl der selber ein Auge auf Allison geworfen hatte, gewesen; Connors Wachen bestätigten es. Aber in der 'Öffentlichkeit' hatte er es nie jemanden gezeigt.
Doch nun war es überdeutlich - John Connor und Allison Young waren ein Paar...

"So, was gibt es nun zu berichten."
Sumner schreckte aus seinem überraschten Gesichtsausdruck zurück, seine Gedanken konzentrierten sich wieder auf das Wesentliche.
"Kampspuren von Plasmageschossen, durch den Eintreffwinkel höchst wahrscheinlich aus der Luft abgefeuert, ein paar Blocks entfernt von hier."
"Überlebende?"
Allison schaute John sorgevoll an, drückte seine Hand fester - sie war bei ihm, bereit, um ihn notfalls zu trösten.
"Wir haben Kyle gefunden, er hat eine leichte Gehirnerschütterung, ist aber wohl auf. Er hat nicht viel gesagt, ist gleich wieder eingepennt.
Wir haben ihn zum ausruhen in den Erste-Hilfe-Raum gelegt - dort war die einzig verfügbare Liege."
"Gut, ich muss ihn sehen. Ich mich davon überzeugen, dass es ihm gut geht."
"Wenn er nach seinen persönlichen Gegenständen fragt, sie sind in seiner Truhe, besser dort als bei ihm - bei den 'Tunnelratten' hier, die alles klauen..."
Sumner drehte ab, und machte sich zur Essensausgabe.

"Allison, kommst du mit?"
Er hielt ihre Hand noch immer - es hatte etwas Beruhigendes. Sie schaute ihn mit ihren warmen braunen Augen an:
"Sicher", sie lächelte, "Ich lass dich meiner Liebe nicht mehr entkommen."
Sie küsste ihn, was er erwiderte.
Mehrere umher stehende schauten überrascht auf.


Kyle war schon aufgewacht um aufstehen.
"Kyle, was ist passiert?"
Kyle sah John an, sein Gesicht spiegelte seine Misere wieder.
"John, wo ist Derek? Wo sind Derek und die anderen?"
"Nicht zurückgekehrt, es tut mir leid... ...alle sterben wegen mir."
Allison schaut John besorgt an.
"Das darfst du nicht sagen, sie haben alle gewählt zu kämpfen, das Risiko ist ihnen bewusst. Denk dran was wir ohne dich wären. Du bist der Widerstand. Ohne deine Führung wären wir alle im Centri, oder schlimmer... tot."
"John, wo sind meine Sachen... das Foto, wo ist das Foto."
Kyle tastete unruhig seine Jackentaschen ab.
"Wo ist das Foto..."
"Es ist sicher Kyle, deine Sachen sind in deiner Box eingesperrt, sie sind sicher."
"Ich muss es bei mir tragen, es bringt mir Glück... es hat mir Glück gebracht, ohne es fühle ich mich nicht sicher, verwundbar."
"Ganz ruhig Kyle, ruh dich bitte erst noch ein bisschen aus, okay."
Kyle schaute John an, und nickte.
"Ach ja, was habt ihr gesehen?"
"Wir hatten die Centauren-Patrouille verloren, als ich Düsentreibstoff roch. Wir sahen mehrere Endos wie sie ein Triebwerk zogen. Ich bin zum Auskundschaften hinterher, die anderen haben mir Feuerschutz gegeben, HKs kamen, ich musste in Deckung gehen, stoß mich am Kopf und dann war alles schwarz."
Kyle sah John fragend an:
"John, was ist das für eine Geheimwaffe, die Skynet baut?"
Auch Allison blickte ihn jetzt interessiert an:
"Geheimwaffe, was für eine Geheimwaffe?"
John zuckte und fasste sich an die Stirn:
"Ich weiß es nicht sicher, aber es wäre nicht die erste Superwaffe dieser Art, aber wahrscheinlich die erste, die sie mehr als einmal verwenden können. Die Düsentriebwerke, es geht nicht darum, etwas fliegen zu lassen, sondern Energie zu erzeugen, viel Energie, sie werden als Turbinen benutzt... ...wahrscheinlich."
"Du weißt näheres, nicht wahr."
Kyle sah ihn forsch an.
"Ich werde es euch sagen, aber nicht hier... in meinem neuen HQ, wenn alles bereit ist."
"Wir ziehen um? Wo?"
"Ja, die Bänder, die ich ausgeteilt habe. Sie sind die Eintrittskarte. alles zu seiner Zeit. Ruh dich erst einmal aus..."

John nahm Allison an der Hand, und bugsierte sie aus dem Zimmer. Außer Hörweite von Kyle sprach er mit ihr:
"Allison, ich möchte, das du von hier verschwindest, hier gehen zu viele Sachen vor sich. Ich werde Sumner sagen, dass er dich, bevor er weiter nach Derek und die anderen sucht, in einen anderen Bunker bringen soll. Am besten in den in der Innenstadt. Ich gehe nach Serano Point und bereite alles weitere vor."
"John, ich will dich nicht allein lassen... ich will bei dir sein."
"Vertrau mir, wenn alles glatt läuft, bist du Sicher, ich hole dich ab und wir sind dann praktisch unverwundbar."
Er schaute ihr in die braunen Augen:
"Hier laufen zu viele Merkwürdige Dinge ab. Kyle soll nachkommen, wenn es ihm besser geht, er wird auf dich solange aufpassen."
Sie küssten sich.
"Ich liebe dich, John."
"Ich liebe dich auch."


"So, wie lange geht das schon, zwischen dir und Connor?"
Allison sah Sumner an, sie war sich nicht sicher was sie antworten sollte, es ging ihn eigentlich nichts an.
"Was?"
"Na ja, man hat gemunkelt, heute hat man es gesehen. Du siehst glücklich aus, das ist gut, wenigsten einer der sein Glück in dieser beschissenen Welt findet."
Allison lächelte ihn an.
"Ja, wir sind trotz Sorge glücklich, da wir einander haben."
"Ich hoffe das trübt nicht sein Urteilsvermögen, wir brauchen Connor in Topform, wenn wir gegen Skynet bestehen wollen."
Allison Lächeln verschwand.
"Du redest von ihm, als dürfte er keine Gefühle haben, keine zeigen, sie nicht mit anderen teilen. Als sollte er eine Maschine sein."
Sumner zuckte zusammen.
"Stopp, so war das nicht gemeint, ich..."
Allison neigte ihren Kopf zur Seite.
"Doch, so war es, nicht. Dir gefällt nicht, dass ich ein Auge auf ihn geworfen habe, dass wir uns lieben. Du denkst ich könnte ihn manipulieren, ihn so schwächen."
Sumner gab nach, sein Blick nach unten.
"Ja, ja... sich selber die Wahrheit über seine Gedanken einzugestehen, schmerzt manchmal, sie scheinen falsch zu sein."
"John braucht etwas, wofür es sich zu Kämpfen lohnt, er hat mich gewählt, ich bin sein Grund, und er ist meiner. Du kannst dich beruhigen, John ist genauso stur und dickköpfig wie ich. Bei den wichtigen Sachen setzt er sich durch. Mir gefällt DIESE Idee hier gar nicht, ich wäre jetzt lieber bei ihm."

Sumner stöhnte innerlich, 'Krank vor Liebe', den restlichen Weg müsste er sich jetzt anhören, was sie an John toll fand, was sie nicht verstand etc.
Keiner von den beiden merkte die Maschine, die ihnen seit einigen Kilometern folgte, es war die gleiche Maschine, die vor einen halben Tag in diesem Gebiet drei Gefangene gemacht hatte. Skynet vermutete in der nähe einen Bunker, Connors Bunker.
Normalerweise hätte sie eingegriffen, aber die Informationen die sie unbemerkt erhielt waren wertvoll - es war effizient.
Ein Mädchen, in einer engen Bindung mit John Connor, plus eine Möglichkeit einen Bunker im Stadtinneren aufzuspüren - Skynet müsste zufrieden sein... ... das Voice-Sample würde zur Identifikation reichen.


Part 4 - Build Day


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Unter Skynets Systemkomplex, unterirdisches Skynet-Labor
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Cameron zog sich mit ihren Händen vorwärts.
Die Maschinen suchten nach ihr, sie konnte sie im Gang hören - Skynet ließ nach ihr suchen.
Überall, standen komische Apparaturen, und Testaufbauten.
Sie stemmte sich in eine der Testaufbauten - eine Silberne Wanne.
Sie musste sich unbemerkt einige Minuten ausruhen, damit sie Energie sammeln konnte.
Sie lief nur noch auf ihrer Sekundären, kleineren, nicht so leistungsstarken Energiezelle.
Sie müsste noch einmal eine von Skynets Fabriken aufsuchen.
Dafür war es aber erst einmal nötig hier zu verschwinden, was in ihrem Zustand schier unmöglich war.

'Zweiter Versuch beginnt in 5 Sekunden.'
Cameron schreckte auf.
'3 Sekunden'
Auf sie kam ein Hebearm zu, an dem Ende - eine Waffe?
'1 Sekunden, Warnung: Versuchsaufbau verunreinigt!'
Cameron versuchte aus der Wanne zu entfliehen.
'0 Sekunden'
Ein großer elektrischer Stoß versengte Camerons Schaltkreise.
Es wurde ihr schwarz vor den Augen.


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McQuire Truppenübungsgelände ehemaliges Waffendepot Depot 37
Jetzt Skynet T888-Fabrik
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In einem von dem Fließband abgesperrten Bereich, in einem eigenen Raum, stellte eine Fertigungsmaschine einen neuartigen Terminator fertig.
Äußerlich war er ähnlich dem T888, dennoch anders, überarbeitet, kleiner, schneller, trotzdem stark und widerstandsfähig.
Mit dem besten neuralen Chip den Skynet je entwickelt hatte, größtenteils dem Menschlichen Gehirn nachempfunden, aber verfeinert.
Die Augen der Maschine waren eine Neuentwicklung, besser als die des T888.
Der perfekte Infiltrator, zu einem großen Grad konnte sie selbstständig denken, ein Risiko, aber notwendig.
Sie wurde einzig für einen Zweck entwickelt, den Menschen zu töten, der am meisten Ahnung und Wissen über Skynet und dessen Maschinen hat:
John Connor.
Sie musste dafür Emotionen zeigen können, sich wie Menschen verhalten können. Sie erwachte, die Augen blitzten rot auf.
Sie bekam Informationen, direkt von Skynet zugespielt:

'Primary Mission: Terminate John Connor.'

In Sekundenbruchteile, bekam sie alle Informationen die auch Skynet besaß.
Sie stutzte kurz auf, bei Informationen, über rebellierende Maschinen...
Auch die der Maschine, die an einem Tag drei Gefangene gemacht hatte, und im selben Einsatzradius, ein Mädchen, Connors Liebe entdeckt hatte.
Sie sah sich an, Skynet hatte ihr noch keine Haut geschenkt. Sie dürfte sie sich selber aussuchen.
Die Maschine konnte keinen 3D Körperscan von dem Mädchen machen, die Lichtverhältnisse und Blickwinkel waren nicht ausreichend gewesen, was blieb war ein Voice-Sample, zur Identifikation.
Sie machte sich zwei Pläne: Das Mädchen zu fangen, die drei Gefangenen zu verhören und dabei die Person des Mädchens anzunehmen.
Sie würde so beiden Spuren nachgehen. Sie informierte Skynet über ihren Plan:

'Objectives accepted. Access to unlimited resources obtained.'
Sie war zufrieden, ihr standen alle notwendigen Mittel zu.
Sie leitete den entsprechenden Gefangenentransport zum Century Work Camp um und machte sich auf den Weg, das Mädchen aus ihren Bunker zu holen.


Part 5 - Dungeons & Dragons


Die Wachen stehen vor der Tür, nichts Besonderes war heute geschehen. Ein Soldat namens Sumner hatte ein junges Mädchen hergebracht und ist wieder gegangen, sie war anscheinend wichtig, mehr wusste keiner hier.

Es Klopfte an der Tür, einmal kurz, dreimal lang.
Einer der Wachen öffnete das Sichtfenster. Ein bulliges Gesicht starrte ihn an.
"Was willst du?"
"Eintreten."
"Ist dir jemand gefolgt?"
"Wir sind zu viert."

Die Wache stutzte 'wir sind zu viert?' was war das für eine Antwort.
"Sind euch MASCHINEN gefolgt, meine ich?"
"Nein."
"Gut, warte kurz"
Die Wache öffnete die Türe. Vier schwerbewaffnete große Männer traten ein.
"Hey, das ist eine ganz schöne Sammlung was ihr dort rumschleppt. Auf der Jagd?"
Die Person mit dem bulligen Gesicht schaute seine Waffen an:
"Ja"

'Sind ja nicht sehr Gesprächig, die Typen.'
Der Soldat zögerte:
"Macht doch bitte die Türe wieder zu, kein Grund, Skynet anzulocken."
"Wir sind noch nicht komplett."

Die Wache viel, kaum war der Satz beendet zu Boden. Der Plasmaschuss ging durch seine Aorta durch und sein Blut spritzte die Wände voll.
Schüsse auf beiden Seiten vielen.
Geruch, von verbrannter Haut, verbrannten Fleisch, verdunsteten Blut und versengtem Metall stieg in die Luft und vermischten sich - der letzten Wache wurde übel davon. Sie hechtete sich um die Ecke, konnte so dem Plasmabeschuss entgehen. Sie stand auf, rannte. Keine zehn Meter weiter musste sie anhalten und sich übergeben.

Durch die Türschwelle des Bunkers ging ein sonderbares Endo hindurch, sie hatte die letzte Wache fliehen sehen. Es überprüfte ihre Waffen, Plasmagewehr, Flammenwerfer, Netzwerfer - alles war bereit.


"Maschinen, Maschinen! Sie kommen!"
Schreiend lief ein Soldat durch den Gang.
Ein Schuss er fiel und er versuchte sich aufzurappeln. Die Schmerzen waren zu stark. Hinter ihm leuchteten zwei Augen rot auf.
Als nächstes kamen von dem Schatten Flammen welche die Umgebung in Feuer hüllten. Der Soldat verbrannte beim lebendigen Leibe.
Die Schreie waren unerträglich.

"Sie haben Flammenwerfer! Versteckt euch", schrie Allison. sie rannte den Gang entlang, zu den Lüftungsrohren.
Sie wusste es nicht, sie hatte sich gerade selbst verraten. Jede Maschine konnte jetzt ihr Gesicht zuordnen; sie war der Grund.

Im Gang rannten Menschen planlos herum, auf der Suche nach einem guten versteck - die Wachen waren nicht mehr zu sehen, sie mussten schon alle tot sein. Menschen fielen schreiend, umhüllt von Flammen, auf den Boden. Zu der einen Maschine gesellten sich noch vier andere.
Sie waren mit Haut überzogen, die an manchen Stellen Plasmaverbrennungen und Löcher hatte - Das Chrom schaute durch.
Sie durchkämmten den Bunker, setzten alles in Brand, töteten alle.


Allison saß ein gekullert in dem Lüftungsschacht. Sie hielt sich die Ohren zu.
Die Schreie der Sterbenden waren unerträglich, der Gestank unerträglich.
Sie konnte die Maschinen spüren, wie sie den Bunker durchkämmten, jede Ecke absuchten. Sie waren auf der suche nach etwas, dass wusste sie.

'Was ist es?'
Allison versuchte sich mit der Frage abzulenken - vergeblich.
Die Maschinen würden noch Stunden den Bunker nach ihr durchsuchen.


Stille, seit einer Stunde.
Die Maschinen mussten weg sein. Sie krabbelte aus den Lüftungsschacht. Die Leichen waren alle entfernt worden - wozu?
Hatte sie sich alles nur eingebildet? - es war unmöglich. Die Plasmaeinschüsse waren immer noch zu erkennen, ebenso wie der Ruß, den die Flammen hinterlassen hatten. Wahrscheinlich hatten die Flammen alles aufgefressen. Sie durchstreifte den Bunker, ungewiss, was sie tun sollte.
Sie war am Ende.
Es war noch schlimmer gewesen, als in der Schlacht um Kansas Bunker. Sie musste überleben - zu John gehen.

Sie hörte Schritte, metallenen Schritte, hinter ihr. Sie drehte sich um und sah zwei funkelnd rote Augen.
Allison rennt, um die Ecke.
Sie rennt einen Stuhl um, rappelt sich wieder auf, rennt weiter. Hinter ihr die metallenen Schritte, die immer näher kommen.
Sie stolpert, fliegt auf den Boden und muss wieder aufstehen. Die Schritte hinter ihr erhöhen das Tempo.
Allison rennt nimmt den Gang zu ihrer Linken, sie rennt dem Ausgang entgegen. Die Türe klemmt, sie schlägt aus Verzweiflung dagegen. Als sie das Scharnier entfernt schaut sie hinter sich - sie wird von weißem Scheinwerferlicht angestrahlt.
Sie muss ihre ganze Kraft einsetzten, um die Türe zu öffnen.
Panisch rennt sie nach draußen, in die Trümmerlandschaft. Sie stolpert noch einmal und landet hart auf dem Boden.
Mit schmerzen steht sie langsam auf. Sie schaut zur Tür zurück, als der Schuss kommt.

Sie schafft es noch die Hände auf ihren Kopf zu heben, um ihr Gesicht zu schützen. Sie wird hart von einem Netz umschlungen.
Der Stoß lässt sie wieder rückwärts hart auf den Boden fallen. In Panik versucht Allison sich mit den Händen aus dem Netz zu befreien.
Die Maschine kommt näher, Allison kann sie nicht sehen.
Es ist 'Cameron'. Sie verengt das Netz, Allison schreit auf, Ihre Haut wird am linken Auge eingeschnitten.
'Cameron' zieht Allison bei den Füßen zu dem nahegelegenen Gefangenentransporter.
Ein T888 Endo hebt die schreiende Allison auf und verfrachtet sie.