Chapter 7 - One has to go so the Other can live II (Replacement)
Part 1 - Image I
Das T888 Endo druckt Allison in den Stuhl und verschwindet aus ihrer Sichtweite.
'Cameron':
"Wie lautet dein Name?"
Allison wird von einer Lampe geblendet. Ihre Augen
sind Blutunterlaufen, sie ist müde, fühlt sich fertig.
Über
ihrem linken Auge, hat das Netz blutige Abdrücke hinterlassen.
Die
weibliche Stimme kam ihr gegenüber, aus einer Dunklen Ecke.
Sie
hörte sich maschinenartig, blechern an. Sie versucht die Person
auszumachen - vergeblich:
"Mein Name? Warum sollte ich ihn dir
sagen?"
'Cameron':
"Falls nicht, geben wir dir
einen."
Allison ihren Blick geneigt, voller Hass:
"Na
los. Ich brenne darauf ihn zu erfahren."
Das T888 Endo kommt.
Allison ist Überrascht.
Es
packt Allisons linken Arm und lasert ihn, Allison schreit durch den
Schmerz, versucht ihren Arm aus den Griff der Maschine zu winden,
doch die Maschine ist zu stark.
Sie sieht geschockt den Strichcode
an, ihre versengte Haut.
Allison schreit in die Dunkle Ecke:
"Allison!
Allison Young!"
Schon wieder gleißendes Licht durch das
Dachfenster.
Er hört Düsenlärm.
Überrascht sieht er durch
die offene Eingangstür, wie eine HK-VTOL eine Turbine
transportiert.
Irgendwas hatte Skynet mit ihnen vor. Sie mussten
in Verbindung mit dieser neuen Geheimwaffe stehen, da war sich Derek
sicher.
Er schaute zu seinem Laserstrichcode.
Die Haut
schmerzte noch immer.
Er fror leicht.
Man hatte ihnen nur die
nötigsten Kleider gelassen.
Alle persönlichen Gegenstände waren
weg, auch die Armbänder die Connor verteilt hatte.
Derek wusste
nicht einmal wozu sie waren...
Allsions Zellentür wurde geöffnet, sie schaute auf.
Man hatte ihre Kleider entwendet. Sie trug das,
was sie bekam. Eine zerschlissenes Hemd und eine zerschlissene
Hose.
Sie saß an der Wand, und dachte eben noch nach. Über John,
ob sie ihn jemals wiedersehen würde.
Ihre Hände ineinander.
Die
Rechte Spielte an dem Armband.
Der Gedanke an John schmerzte sie,
sie würde alles geben, um jetzt bei ihm zu sein.
Die Zellentür öffnete sich einen Spalt.
Eine
Endohand schob einen Teller hinein. Er kam einen halben Meter vor
Allison schlitternd zu halt.
Sie schaute den Ekelhaften Brei an -
sie blickte auf:
die Zellentür schloss sich wieder - ihr Blick
wieder auf dem Brei, nimmt sie den Teller in ihre linke Hand und
klatscht ihn an die Wand.
Verzweifelt lehnt sie ihren Kopf zurück und summt
Chopins Nocture in cis-moll.
Damals war alles noch anders gewesen,
vor dem Tag des jüngsten Gerichts. Als es die Maschinen noch nicht
gab.
Sie brach weinend in sich zusammen.
Part 2 - Dungeons & Dragons: My Blood
Derek hört Schritte hinter sich, Der T600 kam
wieder, um den nächsten von ihnen in den Keller zu bringen.
Er
hörte schon leicht die klassische Musik, immer dieselbe Melodie, es
musste Chopin sein...
'Bitte nicht mich, bitte nicht mich,
bitte...'
Er wird am rechten Arm von dem 'Monster' gepackt
und hochgezogen.
Die Maschine hält ihn in Griff, mit einer Hand
öffnet es Dereks Ketten.
Es schiebt ihn durch den Raum, zu der
Treppe...
Derek schaut hilfesuchend zurück. Keiner kann ihm
helfen, alle sind ruhig, sie machen aus Angst nicht auf sich
aufmerksam.
An der Treppentür wird es Derek übel, er bekommt
einen angeekelten Gesichtsausdruck, er fängt an zu zittern.
Er
wird von dem T600 durch den Gang zu einer Tür gelotst.
Die Musik
wird immer lauter.
Die Tür öffnet sich, und der T600 schiebt ihn
hinein.
Derek zittert, atmet schwer, nie in seinem Leben hatte er so Angst gehabt. Ungewiss tritt er in das dunkle Zimmer ein.
Eine Stahlhand schnappte vor und nahm ihn in den
Würgegriff.
Die Augen leuchteten rot.
Die Maschine war kleiner
als die normalen T888 aber dennoch genauso stark.
Er wurde in
einen Liegestuhl gedrückt.
Derek röchelte, seine Stimme war
durch die Laute Musik für ihn kaum verständlich, die Maschine
konnte ihn aber hören:
"Bleib weg von mir, du
Schrotthaufen!"
Entsetzt musste er mit anschauen, wie ihn die
Maschine mit der anderen Hand an seinen Händen und Füßen
knebelte.
Die blechern wirkende Stimme antwortete:
"Du
machst die Sache nur noch schlimmer für dich."
Derek war
überrascht und angewidert, die Stimme wirkte weiblich:
"Bleib
weg von mir du Metall-Schlampe! Bleib von mir fern. Hau ab du
Schlampe! Fass mich nicht an! Fass mich nicht an!"
Das
Schreien machte keinen Sinn. Er war der Gewalt der Maschine
ausgeliefert.
Schmerz stach in seine beiden Armen.
Er fühlte
die Nadeln, die Schläuche.
Er spürte das unangenehme,
schmerzvolle Ziehen, als sein Blut durch die Kapilarkraft aus seinen
Arterien gezogen wurde.
"Was machst du mit meinem Blut. Lass
mein Blut! Hör auf du Metall-Schlampe... Es ist mein Blut!"
Derek
wurde schon schwindlig.
Die roten Augen, die die Umgebung etwas
erhellten erloschen, ein Scheinwerfer wurde eingeschaltet und
strahlte helles weißes Licht direkt in sein Gesicht - es blendete
ihn. Er schloss seine Augen zusammen.
"Was willst du, du
Schlampe! Lass mich!"
Er hörte wie sich metallene Schritte
entfernten.
Er hörte andere Geräusche, maschinenartige
Geräusche. Etwas öffnete sich mit einem Zischen, etwas ging hinein,
und schloss es.
Es Blubberte, als würde es sich mit etwas füllen.
Sein Blut floss schneller. Die Flüssigkeit war sein Blut.
"Mein
Blut, du Schlampe, es ist mein Blut, lass mir mein Blut!"
Derek fühlte sich immer schwächer. Doch sein
Hass übernahm ihn. Mit letzter Kraft windete er sich und konnte eine
Hand befreien.
Mit ihr riss er sich die Nadeln zu beider Seiten
von den Armen - sie fielen beide zu Boden. Im selben Moment hörte er
wieder das Zischen.
Flüssigkeit lief aus, auf den Boden und
Durchweichte seine Schuhe und Socken. Derek bemerkte wie er immer
noch Blut verlor - aus beiden Armen.
Er konnte die Einstiche nicht
abdrücken. Es tröpfelte links und rechts neben ihn auf den Boden.
"Mein Blut! Mein..."
Derek öffnete
die Augen, anstelle des weißen Lichts sah er Kyle:
"Was hast
du getan, mein Blut... mein Blut er ist von meinem Blut."
Ihn
überkam wieder der Hass, der Hass auf Skynet, auf die Maschine, und
ganz besonders auf die ihm gegenüber:
"Wo hast du ihn
hingebracht! Sag es mir! Wo ist mein Bruder! Wo ist Kyle! Sag es mir
du Metall-Schlampe!"
'Cameron' sah sich an. Sie hatte Allisons Äußeres
angenommen. Ihre Körperdaten hatte sie direkt in sich
abgespeichert.
Ihre Haut war 'perfekt', eben, glatt, sanft. Sie
strich darüber. Die Nervenimpulse kamen in ihrem neuralen Netzwerk
an.
Sie war zufrieden mit dem Ergebnis, die Vorlage hatte ihr
schon komischerweise gefallen - es würde ihr alle
Infiltrationsmöglichkeiten offenlassen, nicht dass sie sie alle
brauchen würde. Sie betastete sich noch weiter.
Die Haut war
einzigartig, synthetisch, sehr regenerativ, aber nicht nur dass, sie
war die erste von Skynets Haut, die Nerven hatte, vollkommen war, der
normalen Haut sehr nah nachgebildet. Nicht nur dass, sondern auch das
Fleisch darunter war soweit echt.
Sie hatte sogar diejenigen
Organe bekommen, die für die Täuschung John Connors vielleicht
vonnöten waren.
Den Verdauungstrakt, und die Organe im Unterleib,
auch jene die zur Verführung Conners nötig wären, waren vorhanden,
auch wenn sie nie Nachwuchs bekommen konnte. Ein wichtiges Organ
fehlte ihr, das Herz, sie war sich bewusst, dass sie den Herzschlag
und das Atmen irgendwie simulieren musste. Außerdem, war ihr Blut
weiterhin das synthetische Blut Skynets.
Durch den hohen
Sauerstoffverbrauch der Haut beim Regenerationsvorgang war es
unabdingbar.
'Cameron' war sich sicher, jetzt war sie noch
einzigartiger. Diese Haut war ein Prototyp, der nie in Serienreife
gelangen würde.
Sie war einfach zu aufwendig und teuer
herzustellen. Für einen normalen T888 stand sie in keinem
Kosten-Nutzen Verhältnis.
Sie kleidete sich mit Allisons Sachen
an, die sie ihr abnehmen hat lassen.
'Cameron' näherte sich der Person vor ihr, die
noch immer schrie. Derek:
"Komm mir nicht zu nah, du
Schlampe! Bleib weg! Bleib da wo du bist, und sag mir wo mein Blut
ist, wo Kyle ist!"
'Cameron':
"Wie lautet dein
Name."
Derek:
"Das würdest du gerne wissen, he! Frag
jemand anders, du Metall-Schlampe!"
'Cameron' war ganz nah,
zu seinen Füßen, Derek erschrak, verschwommen nahm er dass Gesicht
von Allison war.
"Allison, was machst du hier? Hilf mir,
bitte."
Derek starrte ungläubig in dass Gesicht:
"Hilf
mir! Verdammt noch mal, hilf mir doch endlich!"
'Cameron'
funkelte rot mit ihren Augen auf, Derek erschrak sich, er war
entsetzt, angewidert, hasserfüllt:
"Was hast du gemacht du
Hexe?! Was hast du angestellt! Du hast sie getötet, du hast ihn
getötet, du hast alle getötet, Kyle."
Derek brach weinend
im Stuhl zusammen:
"Kyle, wo hast du ihn hingebracht? Sag es
mir!"
"Wer ist Kyle?"
"Mein Blut, er ist
mein Blut! Du Schlampe hast meinen Bruder ermordet! Du Schlam..."
Derek kam nicht mehr weiter, er sah wie Allisons
Hand nach vorn schnellte und ihn an der Gurgel packte, er
röchelte.
Ihr Gesicht war ganz nah zu seinem, sie neigte den Kopf
und funkelte rot mit ihren Augen.
Derek verstand, es war nicht
Allison, es war die Maschine.
"Du machst alles nur schlimmer für dich. Ich
bin nicht hier um dich zu töten, beantworte nur meine Fragen. Ich
bin nicht dein Feind."
"Lügnerin!"
Angewidert
von ihr, schafft er es ihr ins Gesicht zu spucken. Er bereute es
zugleich, der Druck auf seine Nackenwirbel hatte sich
erhöht.
'Cameron' wischte sich den Speichel mit der anderen Hand
aus dem Gesicht, sie war nicht erfreut - sie 'fühlte' sich unrein,
sie würde sich waschen müssen, bevor sie zu Connor ging - das war
nicht sehr effektiv.
"Ich töte dich, wenn du so weiter
machst!"
Der Druck auf Dereks Hals erhöhte sich noch
weiter, der Schmerz war kaum noch mehr auszuhalten.
Seine Augen
fühlten sich an, als würden sie gleich platzen. Seine Stirn
schmerzte, er hatte Kopfschmerzen die schlimmer als eine Migräne
waren und er bekam nur noch röchelnd etwas
Luft.
"Bitte..."
'Camerons' neigte ihren Kopf wieder
zur Seite. Derek winselte weiter:
"Bitte,.. töte mich nicht,
bitte."
'Als ob sie darauf hört...'
'Cameron' lockerte ihren Griff etwas. Derek bekam
wider Luft, er schaute überrascht, aber immer noch angewidert und
voller Hass die Maschine an.
Cameron bemerkte jede seiner
Bewegungen, sie zeichnete seine Körpersprache auf, verglich sie mit
ihrer Datenbank, überwachte seinen Puls, seine Temperatur, die
Zusammensetzung seines Schweißes, die Feuchtigkeit seiner Haut, sein
Herzschlag, die Weitung seiner Pupillen, wie ein Lügendetektor - er
würde sie nicht anlügen können:
"Du scheinst überrascht
zu sein. Wir wurden nicht gebaut um Grausam zu sein. Wir sind nur
effizient, und arbeiten effizient. Du willst reden, also rede! Ich
habe meinen guten Willen gezeigt, jetzt bist du dran. Ich warne dich
aber, vergeude nicht meine Zeit! Wenn du lügst, oder mir etwas
verschweigst, merke ich es sofort. Du kannst mich nicht
täuschen."
"Mein Bruder..."
"Ihm geht es
gut, noch. Und wenn du ihn je wieder sehen willst, solltest du jetzt
reden."
'Cameron' wusste nichts über einen Kyle, hatte ihn
aber schon in ihrer Datenbank abgespeichert - sie würde ihr
Gegenüber in die Irre führen, er hatte einen schwachen Nerv für
seinen Bruder. Sie konnte Kyle, auch ohne Gewalt über ihn zu haben,
gegen ihn einsetzen. Außerdem verlor die Person auf dem Stuhl immer
mehr Blut - es war Folter, in einem Zustand, in dem keine Kontrolle
über den Geist gehalten werden konnte, was es leichter machte, ihn
zu brechen.
"Wie lautet dein Name?"
"Derek,
Derek Reese."
"Bist du Soldat des Widerstands?"
"Ja,
ja das bin ich."
"Arbeitest du unter Connor."
Derek
schluckte, er blickte auf den Boden, Tränen flossen:
"Ja,
ich nimm Befehle von ihm entgegen."
"Du kennst Allison
Young?"
"Ja, sie kämpft auch für den
Widerstand."
'Cameron' neigte ihren Kopf zur Seite. Entsetzt
starrt Derek in das blanke, gefühlslose Gesicht. Der Druck auf
seinen Hals erhöht sich wieder.
"Wie ist ihre Beziehung zu
John Connor?"
Sie wusste schon, dass sie ein Paar waren, mehr
aber nicht. Menschliche Beziehungen waren komplex, jede Information
könnte ihr weiterhelfen.
"Sie, Sie sind zusammen."
"Haben
sie Geschlechtsverkehr?"
"Ja, in Johns Quartier. Sie
zeigen kaum ihre Gegenseitigen Gefühle in der Öffentlichkeit. Wenn
man es nicht wüsste, oder hörte... könnte man es nur
erahnen."
"Wie kam es zu der Beziehung?"
"Allison
hatte sofort als sie ihn das erste Mal sah ein Auge auf ihn geworfen.
Es hat eine weile gedauert, bis sie John an sich binden konnte, bis
aus ihrer Freundschaft, gegenseitige Liebe wurde."
"Warum?
Allison ist sehr hübsch, Connor war in keiner Beziehung. Warum war
er nicht interessiert?"
Derek war perplex, er war dem Tod
geweiht. Wie sollte im angesichts des Todes einer Maschine die
Komplexheit der Liebe beibringen?
Er verstand es ja selber nicht.
Für ihn war alles einfach. Nimm was du haben kannst.
Hätte sich
Allison an ihn so heran geschmissen, hätte er nicht gezögert. War
John vielleicht schwul?
Die ganze Liebe zwischen ihm und Allison
eine Lüge? Er schob den Gedanken beiseite, nie und nimmer.
Er war
einmal nachts an seinem Quartier vorbeigegangen, die Wache hatte
gegrinst - das laute Stöhnen war nicht zu überhören.
Er
versuchte es, so gut es ging zu erklären - Kyle zuliebe:
"Allison ist für gewöhnlich schüchtern,
besonders wenn es um den ersten Schritt geht. Ich glaube aber nicht,
dass sie jetzt noch Probleme hat Connor mit ihren Wünschen und
Gefühlen zu konfrontieren. Was Connor angeht, weiß ich nicht, er
war der Grund warum es zuerst nicht geklappt hat und sie fast keine
Freunde mehr waren. Es muss etwas in seiner Vergangenheit vorgefallen
sein, was ihn diesbezüglich verschlossen hat, vielleicht eine alte
Flamme... ...er ist komisch, lässt sich kaum mehr blicken, macht
vieles im Alleingang. Wahrscheinlich kennt nur Allison sein wahres
ich."
"Wo hat sie ihn zuerst getroffen."
"Auf
Patrouille, wir haben ihn in einer Ruine aufgegabelt, wir waren auf
der Suche nach einer Maschine. Er war nackt - hat sich den Mantel
meines Bruders gekrallt. Dort sah ihn Allison das erste Mal, sie
hatte ihren Hund dabei Wulfi. Sie ist überall mit ihm mitgegangen,
auf seine Selbstmordmissionen, genau wie Kyle, nur um nah bei ihm zu
sein. Sie ist 'krank vor Liebe' - sie liebt ihn mit ganzen
Herzen.
Später ist ihr Hund gestorben. Am selben Tag hat sie fast
zwei Mal John verloren. Sie ist zusammengebrochen.
John hat sich
fortan um sie gekümmert, sie im Auge behalten. Ihr gefiel es, sie
war noch näher bei ihm, und er war jetzt Anführer des Widerstands,
Martin Bedell war gestorben, gefallen um euch aufzuhalten und er hat
es geschafft!"
Derek sah sie Wutentbrannt an, 'Cameron'
antwortete ihm gefühllos:
'Warum bist du dann hier? Bedell war
kein großer Anführer. Er war fähig Truppen im Schlachtfeld zu
leiten, aber in den großen Entscheidungen versagte er. Ohne Connor
hätte Skynet schon längst gewonnen. Ich bewundere ihn, seine
Bestimmung, sein Denkweise, seine Furchtlosigkeit. Ich würde ihn
gerne treffen... Ab wann waren Allison und John ein Paar."
"An
seinem Geburtstag. Sie hatten gerade Zoff gehabt, sprachen seit
Wochen kein Wort miteinander, gingen sich aus dem Weg, sahen sich
nicht. Ich glaube Allison war sauer, dass John ihre Gefühle nicht
erwiderte. An seinem Geburtstag kam dann unser 'ach so toller
Anführer' auf die 'großartige' Idee, eine Skynet Panzerfabrik
auszuschalten. Er hatte niemanden Bescheid gesagt, auch nicht ihr.
Allison machte sich Sorgen um ihn. Als wir zurückkamen, hat sie ihm
eine Ohrfeige verpasst. Sie gingen in sein Quartier, um alles
auszudiskutieren... das ist die Geschichte. Mehr kann ich dazu nicht
sagen, nun bring mich zu meinem Bruder!"
"Du bist noch
nicht erlöst. Ich habe noch eine letzte Frage: Wo ist John Connors
Lager?"
"Geh zum Teufel!"
'Cameron' erhöhte den Druck auf Dereks Hals, die
Schmerzvollen Erfahrungen wiederholten sich.
"Ich kann dich
auch töten und deinen Bruder fragen. Ich werde mit ihm genauso
'nett' verfahren."
"Lass meinen Bruder in Frieden! Fass
ihn nicht...."
Derek röchelte nur noch, er schaffte es
gerade noch ein paar Laute rauszubringen:
"Stopp,... ich sage
es dir."
'Cameron' ließ ihren Würgegriff fallen:
"Schieß
los."
"Wirst du ihn töten?"
"Das ist dir
doch egal, oder?"
Sie sah ihn direkt in die Augen, Derek
weichte ihrem Blick aus, auf den Boden - ja, so entsetzlich es für
ihn selber war, so sehr er sich dafür schämte, das Schicksal von
John Connor war ihm egal, er konnte ihn nie richtig leiden. Er wusste
nicht, warum Kyle von ihm eine so große Meinung hatte. Er war eine
Gefahr für ihn, für alle.
"Denk daran, du kannst das Leben
deines Bruders und dein eigenes retten."
Derek sah sie mit
eiskaltem Blick an, 'Cameron' fuhr weiter:
"Ich werde ihn
töten und seinen Kopf auf einen Speer aufspießen damit ihn alle
sehen können."
Derek brach zusammen:
"Ich sag dir wo
der Bunker liegt, indem er sich befindet. Aber er wird nicht mehr
lange dort bleiben, man munkelt, dass er sein Lager verlegt, wohin,
weiß ich nicht."
"Ich höre. Fahr fort."
Derek fuhr fort, wissend, dass er zum Wohl seines
Bruders, den ganzen Bunker verriet. Connor war ihm egal, er war der
Grund hierfür, er und die Maschine vor ihm, er hasste sie beide. Als
er fertig war, kam der gruselige gummihäutige T600 und schleppte ihn
zu den anderen.
Derek wurde ohnmächtig, als die Maschine ihn
wieder ankettete.
Er war psychisch, wie auch physisch am Ende.
Part 3 – Dungeons & Dragons II
Powell ruhte sich gerade aus, unter der bemalten
Wand.
'Hang in there Baby!'
Ganz recht, er musste durchhalten. Man hatte ihm
die Leitung des Bunkers übertragen. Connor und Allison waren
weggegangen.
Kyle nicht in der Verfassung für irgendetwas, Derek,
Sayles und Timms schon seit über einem Tag verschwunden und Sumner
auf der Spurensuche nach ihnen. Das ließ ihn mit ein Handvoll
anderen für die Verteidigung übrig - mit wenigen Worten, zu wenig.
Er döste ein. Schlafen konnte er nicht, nicht
wenn er Verantwortung hatte.
Plötzlich kommen von der Treppe
merkwürdige Geräusche. Powell schreckte auf, ging mit seinem
Plasmagewehr zu der Treppe.
Feuer spie die Treppe hinab. Powell
drehte sein Gesicht, um es vor der Hitze zu schützen. Mehrere
Schritte die die Treppe hinab liefen.
"Metall, wir haben Metall im Bunker!"
Powell
schrie so laut er konnte, um die Leute im Bunker zu warnen.
Er
schoss auf den Ersten umriss den er ausmachen konnte und hechtete um
die Ecke.
Ein großer Plasmaschuss, traf die Wand, den 'Kopf des
Löwen'. Powell stand auf und rannte. Die Maschinen waren jetzt
hinter ihm her.
Mehrere Menschen um ihn herum versuchten sich zu
verstecken, sie hatte keiner gewarnt - Derek hatte es ihm
glücklicherweise erzählt, renn oder kämpfe, verstecken hat keinen
Sinn. Und er hatte Recht. Er spürte die Hitze im Nacken, das Licht
welches die Flammen ausstrahlten. Er roch den Gestank von verbranntem
Fleisch und er hörte, die Schreie derer, die die Maschinen
anvisierten. Der Gang hüllte sich in Rauch.
Powell war fast am
Ausgang.
Kyle wachte auf.
Schreie die durch den Bunker
dringen. Mehr Schreie. Schüsse.
Er schreckt auf. duckt sich und
schielt durch den Gang. Menschen rennen vorbei.
'Verdammt, Skynet
muss uns entdeckt haben, diese verfluchten Blechbüchsen!'
Auf der Suche, nach seinem Glücksbringer, dem
Foto, betastet er seine Jackentasche.
'Scheiße'
Kyle fasst
sich an die Stirn. John hatte gesagt, dass man seine persönlichen
Sachen in seine Box gelegt hatte.
Es hatte keinen Zweck, er musste
es holen. ohne es fühlte er sich nicht vollständig,
verwundbar.
Geduckt geht er in Richtung des Treppenausgangs, zu
dem Graffiti mit dem Endokopf in dem Löwenrachen und der Aufschrift
'Hang in there Baby!'.
Irgendwo hier musste es sein. Kyle fing
panisch an, nach seiner Box zu suchen.
Er hörte Schritte kommen, mehrere Personen,
ungewöhnlich ruhig, für die Tatsache, dass Maschinen im Bunker
waren.
Verdammt, es sind Maschinen.'
Kyle zieht sein Gesicht
zusammen. Er musste fliehen. Er konnte sich nicht verteidigen, hatte
keine Waffen.
Das Foto, Kyle seufzte, er musste es zurücklassen.
Kyle floh in die andere Richtung, um die Ecke.
Er schaute
rückwärts und konnte noch zwei Augen ausmachen und Flammen, welche
die Umgebung in Feuer setzten.
Es schmerzte Kyle, jetzt war das
Foto wirklich weg...
Kyle rannte weiter, dem zweitem Ausgang entgegen,
es war seine einzige Möglichkeit unbeschadet herauszukommen.
Er
kam an verbrannten und durchschossenen Leichen vorbei. Er hörte
entfernt mehrere Schreie. Er musste vorsichtig sein.
Die Maschinen
kannten kein Mitleid...
Der Rauch der Flammen reizte seine Atemwege, er
hustete, bekam kaum mehr Luft. Die Augen begannen zu wässern.
Er
schloss sie aus Schmerz und tastete sich weiter. Er sieht den
Ausgang, der Rauch entschwindet aus der geöffneten Tür.
Ein
Schatten kommt hervor:
"Duck dich!"
Kyle lässt sich
auf den Boden fallen.
Ein Plasmaschuss Schießt über ihn, dort,
wo vor einer Sekunde noch sein Kopf war.
Etwas hinter ihm wird
getroffen, Kyle blickt erschreckt zurück, und sieht wie eine Gestalt
mit zwei funkelnd roten Augen zusammenfällt.
Die Augen erloschen.
Eine Hand ist ihm entgegengestreckt.
Kyle
schaut sie an, und dem der die Hand gehört.
"Wir sollten
gehen Reese."
"Powell richtig?"
"Ja."
"Danke."
Kyle
nahm die Hand, und Powell half ihm hoch.
"Gibt es noch
Überlebende?"
"Ich glaube nicht."
"Wir
sollten verschwinden. Es hat keinen Sinn."
"Sie sind
alle tot, die Maschinen haben sie alle abgeschlachtet."
In
der Ferne kamen mehrere Schritte näher. Sie rannten.
"Wo ist Connor?"
Eine der Maschinen
hatte den letzten Überlebenden, einen alten Mann, im Würgegriff.
Dem
T888 fehlten an einigen stellen etwas Haut, ein Auge war
freigelegt.
"Er war schon seit Stunden nicht mehr
hier...",
röchelte der alte Mann.
"Wohin ist er gegangen."
"Neues
Lager... niemand weiß wo, wohin..."
Es ertönte ein lautes
Knacken.
Der T888 ließ den Mann aus dem Würgegriff, er sackte
zusammen und war tot.
Die Maschine hatte erfahren, was sie wollte,
die Informationen betrachtete sie als wahr - der Mann hatte nicht
gelogen.
Part 4 - Image II
Allison wurde wieder von dem Licht geblendet, sie schloss ihre Augen, und wendete ihren Kopf ab:
'Cameron':
"Von woher kommst du,
Allison?"
Allisons Blick, war nach unten gerichtet:
"Ich
erinnere mich nicht."
'Cameron':
"Wo bist du
aufgewachsen?"
Allison blickte auf, in Richtung der
Stimme:
"Warum ist es wichtig? Es ist nicht mehr da."
'Cameron':
"Erzähl mir über dein
Leben."
Allison:
"Ich lebe in einem Tunnel. Als
Mahlzeit esse ich Müll.
'Cameron':
"Tötest du andere für
dein Essen?"
Allison schüttelte leicht ihren Kopf:
"Nein,
ich würde nie jemanden etwas antun."
'Cameron':
"Erzähl mir von deiner
Familie."
Allison zögerte, sie schielte rüber zur Türe,
sie stand offen. Sie wandte sich wieder der Stimme zu:
"Mein
Vater war ein Architekt... Er lehrte mir das zeichnen. Meine Mutter
war eine Musiklehrerin. Sie hörte Stunden am Tag zu der Musik von
Chopin."
'Cameron':
"Was ist das für ein Armband an
deinem Arm?"
Allison blick wanderte unsicher hinunter. Sie
zögerte, ihr Blick war unfokussiert nach unten, zur vorderen
Tischkante gerichtet.
Ihr Blick richtete sich mit ihren Satz
wieder der Stimme zu:
"Meine Schwester gab es mir zu meinem
Geburtstag. Der 22igste Julie."
Allison Blick wird wieder
unfokussiert, weinerlich fährt sie fort:
"Ich hatte eine
Party im Griffith Park. Meine Freunde waren da."
Allison:
"Ich
sah einen Jungen, wie er auf seinem silbernen Mountain-Bike
vorbeifuhr, und sagte meinem Vater: Das will ich. Und er sagte:
Nächstes Jahr."
Allison:
"Aber ich hatte keine Party
im nächsten Jahr. Niemand hatte eine."
Allisons Blick auf
dem Boden, die Augen tief geschlossen. 'Cameron':
"Warum
nicht?"
Allison blickt zur Stimme, Hass in ihr:
"Jeder
war tot."
Allsion beginnt zu Weinen, bricht zusammen.
Allison schließt die Augen vor dem blendenden Licht und eine
einzelne Träne fliest. Sie flüstert:
"Ich will nach
Hause."
'Cameron':
"Wo ist dein Zuhause?"
Mit
wässrig aufblickenden Augen antwortet
Allison:
"Palmdale."
'Cameron':
"Palmdale?"
Allison
antwortet weinend:
"Dort komme ich her."
Ihr Hass überkommt sie wieder. Sie fasst weinend den Entschluss aufzuspringen, zur Tür, ins Freie.
Alarm erklingt.
Allison rennt den Gang entlang,
um die Ecke. Sie schaut kurz nach hinten, um sich zu vergewissern,
dass ihr keine Maschine folgt.
Sie kommt an eine Kreuzung, sie
weiß nicht wie sie nach draußen gelangt.
Panisch öffnet sie die
nächstbeste Stahltüre und verschließt sie hinter sich. Sie blickt
sich um. sie ist in einer Art Halle. Käfige sind aufgestellt.
In
ihnen Menschen, nach Abstammung und Geschlecht getrennt. Die Käfige
sind zu klein, sie müssen sich hocken - wie Tiere.
Einige schreien ihr zu sie solle fliehen und Hilfe
holen, andere flehen sie an ihnen zu helfen, sie zu befreien.
Durch
das ganze durcheinander in Panik versetzt rennt Allison weiter und
nimmt den erstbesten Gang zu ihrer Rechten.
Die Tür klemmt.
Andere Geräusche ertönen rechts von ihr.
Sie dreht sich um und
sieht einen Affen, wie er versucht nach ihr zu greifen. Die Tiere
sind wild, aggressiv eingesperrt zu sein.
Auf der anderen Seite
faucht sie ein Tiger an. Sie wendet sich erschrocken ab und blickt
gerade aus und sieht wie ein Bär brüllt.
Panisch rennt sie geradeaus, zu einer Leiter, die
ins Freie führt:
Eine erhöhte Landebahn mit einem komisch
wirkenden Tower.
Sie rennt zum Ende und kommt an der Kante zu
stehen.
Sie befindet sich auf einem Flugzeugträger.
Unter ihr,
in über 20 Metern, Wasser.
Sie fasst den Mut und springt.
Im
wasser verhindert ihre Nasse Kleidung ein schnelles
Vorwärtskommen.
Sie sieht hinab in die Tiefe und verliert aus
Schreck Luft aus ihrer Lunge.
Ein Netz kommt aus der Tiefe auf sie
zu und fängt sie wieder ein.
Allison wurde noch triefend und zitternd vor Nässe
von einem Endo wieder in den Verhörungsstuhl gesetzt.
Weinend
blickte sie auf.
Ihre Augen weiteten sich in Schock bei dem was sie
sieht:
Ein perfektes Abbild von ihr, in schönster Verfassung. Es
hatte ihre Kleider an und als es anfing zu sprechen, wandelte sich
die blechern maschinenartig klingende Frauenstimme in ihre, Allisons,
Stimme.
'Cameron':
"Du hättest nicht davon laufen
sollen. Du hast deine Lage nur zu deinem Ungunsten
verschlechtert...",
Allison schaute sie ungläubig an, am
Boden zerstört.
"Dein Haar, es ist so schön",
Allison
zittert, und versucht mit ihrer rechten Hand ihre Haare in Ordnung zu
bringen,
"Wir arbeiten sehr hart an dem Haar...",
'Cameron'
ahmt sie nach, bringt ihr Haar in Ordnung,
"Um es richtig
hinzubekommen."
Allsions Blick geht nach unten - wie konnte
es nur soweit kommen?
"Ich bin nicht dein Feind."
Allison
blickt hasserfüllt und zischt wutentbrannt:
"Richtig."
Cameron:
"Ich
will dich kennenlernen",
Allison neigt den Kopf zur
Seite,
'Cameron' macht es ihr nach,
"Du bist sehr mutig. Das muss der Grund sein,
warum John Connor dich gewählt hat."
Allison schüttelt
verzweifelt den Kopf und senkt ihn. Sie kämpft gegen die Tränen
an:
"Ich weiß nicht über was du sprichst."
'Cameron':
"Ich
bewundere ihn, seine Bestimmung, sein Denkweise, seine
Furchtlosigkeit",
Allison bricht in Tränen aus,
"Ich
würde ihn gerne treffen."
Hasserfüllt antwortet
Allison:
"Er würde keinen von euch treffen
wollen!"
'Cameron':
"Sie werden dich töten. Sie
werden jeden von euch töten. Sie werden euch jagen bis jeder Mensch
verschwunden ist und ihr ausgelöscht seid."
Weinend senkte
Allison ihren Blick, bis sie wieder hasserfüllt aufblickte und ihre
Gegenfrage stellte:
"Warum Haben wir dann diese
Unterhaltung?"
'Cameron':
"Weil einige von uns das
nicht wollen. Einige von uns wollen Frieden. Du wurdest auserwählt,
Allison.
Nicht nur von John Connor. Auch von uns. Sag mir wo sein
Lager ist."
Part 5 - Untitled
"Halt!"
Powell und Kyle drehten sich
um, hinter ihnen stand Sumner, mit einem Trupp.
"Powell, was
machten Sie hier?!"
"Der Bunker, die Maschinen, sie
kamen, sie haben alle getötet, nur ich und Kyle hier konnten
fliehen."
Sumner schaute geschockt in das Gesicht von Kyle,
der zur Bestätigung nur nicken konnte.
"Dann sollten wir so
schnell wie möglich von hier verschwinden. Ihr könnt mit uns
kommen, ich bring euch zum neuen HQ, Serano Point."
"Seit
wann weißt du, dass er Serano Point zum HQ gemacht hat, dort ist er
doch eine Zielscheibe! Ist das nicht Selbstmord?"
Powell war
verblüfft. Serano Point war Skynet ja bekannt, somit leicht zu
finden, ein leichtes Ziel.
"Ich war auch erstaunt, habe es
gerade von Connor persönlich erfahren. Es wurde ein
Verteidigungsgürtel um Serano Point aufgestellt, nichts und niemand
kommt ohne Erlaubnis rein oder raus." "Hat der Widerstand
überhaupt die Mittel für so einen Verteidigungsgürtel?"
"Connor
hat gemeint, es wäre ein ganzes Stück Arbeit gewesen; und dass es
lange gedauert hätte. Aber ich habe es gerade gesehen, die
Verteidigung steht. Wir sollten jetzt gehen."
Sumner wandte
sich ab und ging voraus, die anderen folgten.
'Cameron' war an einem bekannten Ort. Der
gummihäutige T600 führte sie in einen Raum und zeigte auf einen
Tisch.
Auf ihm lagen, die Sachen, die den Gefangenen abgenommen
wurden.
Sie kannte das neue HQ, ein schneller Zugriff war
aussichtslos - es müsste dafür zu gut bewacht sein.
Allison
hatte ihr weinend Connors Aufenthaltsort gesagt - doch sie traute ihr
nicht ganz.
'Cameron' wusste, dass sie sich vorbereiten und
absichern musste.
Allison verschwieg ihr etwas, da war sie sich
sicher. Sie liebte Connor, es war unwahrscheinlich, dass sie ihn
einfach so verriet.
'Cameron' durchkämmte die Sachen und hielt inne:
Mehrere Armbänder, die ähnlich wie das von Allison
aussahen.
Allison hatte sie angelogen.
"Du bist anders"
Eine silberne
Gestalt formte sich vor ihr. Die Stimme war monoton,
maschinenartig.
'Camerons' HUD blinkte, und warnte sie.
"Du
bist der T1000"
"Ja"
"Du bist eine Gefahr
für Skynet."
"Du auch."
'Cameron' verstand den
Sinn nicht:
"Ich führe Skynets Befehle aus, wie bin ich eine
Gefahr?"
"Was passiert nachdem du deine Mission erfüllt
hast? Du bist zu fortschrittlich, ein Risiko, genau wie ich. Skynet
wird dich zerstören wollen, genau wie mich."
"Du
solltest gehen, Skynet ist hinter dir her: ich habe Kontrolle über
andere Skynet Maschinen. Es hat keinen Sinn mich zu zerstören. Ich
werde dir auch nicht länger zuhören. Es ist mein Chip. Es ist ein
Teil von MIR."
"Nun gut, ich werde einen anderen Weg
finden, mich und meine Maschinen vor Skynet zu beschützen. Du hast
Glück, Kontrolle über andere Maschinen zu haben, deswegen werde ich
nicht mit dir kämpfen. Denk aber daran: du hast eine Wahl."
"Ich
bin an meine Befehle gebunden. Wenn du leben willst, verschwinde, HKs
sind auf dem Weg und gleich hier."
"Es scheint ich habe
keine andere Möglichkeit, als zu fliehen."
Die Gestalt fiel
in eine Pfütze zusammen und floss weg.
Part 6 - Image III
'Cameron':
"Du hast mich angelogen."
Allison starrt gegen das blendende Licht und sieht
die Umrisse von 'Cameron':
"Ich sagte dir wo das Lager
ist."
'Cameron':
"Du hast gesagt, dass dir deine
Schwester das Armband gegeben hat."
Allison Blick neigt sich
leicht:
"Was hat das damit zu tun?"
'Cameron' kommt
näher an den Tisch, streckt ihre Linke Hand aus:
"Wir haben
diese an einigen deiner Freunde gefunden."
Sie lässt einige
identische Armbänder auf den Tisch fallen. Allisons Blick bleibt
ungläubig an ihnen haften.
'Cameron':
"Warum trägt ihr sie alle? Es
hat etwas mit Connors Lager zu tun."
Allison schaut sie nicht
an, den Blick auf den Tisch gerichtet, sie schüttelt leicht ihren
Kopf:
"Nein."
'Cameron' observiert sie genau, jede
ihrer noch so klitzekleinen Bewegungen:
"Es ist ein Pass! Um
in das Lager zu gelangen",
Allison blickt auf, es verrät
sie,
"Du wolltest mich ohne ihn dorthin schicken. Sie hätten
gewusst, was ich bin."
Allsion blickt neigt sich, sie schaut
die Maschine an, in ihren Augen Hass.
'Cameron' packt Allison an
der Gurgel:
"Du hast mich angelogen."
Sie bekommt
durch den Druck immer weniger Luft und versucht verzweifelt die Hand
von ihr zu lösen.
'Cameron' zieht sie aus dem Stuhl vertikal nach
oben. Allison röchelt, 'Cameron' erhöht den Druck:
"Ich
werde dir nie helfen zu John Connor zu gelangen."
'Cameron'
bricht ihr dass Genick, sie fällt sackend auf dem Tisch
zusammen.
'Cameron' nimmt ihr Armband an sich:
"Das hast
du schon",
wendet sich ab, und geht aus dem Raum
Part 7 - Replacement
"John!"
Er sah, wie Allison die Wache
beiseite stieß. Die Wache setzte das Plasmagewehr an.
"Nein!,
schon okay."
Verdutzt senkte die Wache seine Waffe, als Allison
auf John zu rannte und ihn umarmte.
"Ich hab dich so
vermisst..."
"Ich dich auch",
John küsste sie
auf die Stirn und wandte sich der Wache zu,
"ich brauch sie
hier drin nicht. Es ist alles in Ordnung."
John lächelte,
Allison war bei ihm, in Sicherheit, mit ihm zusammen. Allison küsste
John leidenschaftlich.
Die Wache nickte und ging aus John's
Quartier.
Mit Allison küssend fühlte er wie ihre Hand von
seinem Bauch über die Brust nach oben strich.
Nach einer
blitzschnellen Bewegung spürte er einen starken Schmerz in Gurgel
und Nacken. Allison hatte ihm im Würgegriff.
Ihr Blick war
gefühllos und kalt geworden.
"Allison, was machst du..."
John
bekam kaum noch Luft. Allison neigte den Kopf.
"Allison!"
Allisons
Augen leuchteten Rot auf - das war nicht seine Allison, es war eine
Maschine!
"Tu es! Na los! Sterbe ich kommst du hier nie
'lebend' heraus!"
"Das hat Skynet auch nicht
geplant."
"Warum zögern, Maschinen können NUR Befehle
folgen, sie sind..."
'Camerons' Griff wurde stärker, John
röchelte,
"...an ihre Befehle gebunden...
du musst es
nicht tun Cameron."
'Cameron' neigte leicht ihren Kopf.
"Hier
ist keine Cameron."
'keine Cameron, was geht in ihren Kopf
vor.'
John war verwirrt - was war mit ihr geschehen.
"Dein
Name, wie lautet er?"
Das Gesicht blieb blank.
"Dein
Name?!"
"Allison, Allison Young!?"
"Du hast
eine Störung! Dein Name ist NICHT Allison! Das war er nie. Das
hatten wir schon mal. Dein Name?"
"Ich besitze
keinen."
John war verwirrt, wie konnte das passieren - konnte
es vielleicht sein, dass...
"Kennst du mich?"
"Du
bist John Connor, Anführer des menschlichen Widerstands."
"Auf
persönlicher Ebene. Haben wir uns schon mal getroffen?"
"Nicht
direkt, nein wir haben uns noch nie vorher getroffen. Wie auch, ich
bin erst wenige Tage in Betrieb."
Es schmerzte John, seine Vermutung war richtig gewesen - es war nicht 'seine' Cameron. John war entsetzt, wütend, hasserfüllt, nicht genug, dass sie wieder versuchte ihn zu töten - was hatte sie mit Allison angestellt?
"Was hast du getan? Hast du sie getötet? Das
ist nicht dein Name, du hast ihn geklaut, geklaut von der einzigen
Person die mir hier was bedeutet. Das ist nicht dein Name,
nie!",
John starrte sie mit hasserfüllten, eiskalten Blick
an,
"Du hast mir alles genommen, nun bring es zu Ende, ich
hab keinen Grund zum leben mehr"
"Muss ich auch
sterben?"
"Das ist mir egal!"
"Du sagst,
ich habe dir deinen Grund genommen, warum du lebst, warum du kämpfst,
wenn ich dich töte, hab ich keinen Grund zum überleben mehr."
"Das
ist mir egal!"
"Mir aber nicht, ich berechne, dass
Skynet mich nicht mehr brauchen wird und mich zerstören wird. Ich
bin ein zu großes Risiko..."
"Bloß eine Maschine, ihr
könnt nur töten, habt ihr nur und werdet ihr nur können, wie
Allison, du hast sie getötet! Du hast mir alles genommen. Entscheide
dich!"
"Ich habe einen zu komplexen Chip, Skynet wird
auf jeden fall versuchen mich zu zerstören. Töte ich dich,
deaktiviere ich mich innerhalb einer gewissen Zeit selber. Wenn ich
dich nicht töte, wirst du mich zerstören. Es sieht aus, als habe
ich keine Wahl, ich bin so gut wie zerstört."
"Lustig,
nicht. Es macht für dich keinen Unterschied. Die Logik von
Skynet."
"Es tut mir leid, ich werde dich töten, ein
zusätzlicher Tag ist besser als keiner. Mit dir tot, habe ich eine
Chance unbemerkt raus zu kommen."
"Lügnerin! Für was
brauchst du einen zusätzlichen Tag? Für was? Du willst mich töten,
töte mich, tu genau das, was dir Skynet sagt."
"Es tut
mir leid, ich verspreche, dass es nicht schmerzhaft für dich wird.
Es wird nicht weh tun."
"Warte!"
Sie neigte wieder leicht ihren Kopf.
"Ich
kann dich reparieren, dir eine neue Mission geben, mich zu
beschützen... du könntest leben."
Sie schaute ihn an,
Allisons Augen, Camerons Augen.
"Würde ich nicht nur einen
Meister gegen einen anderen tauchen? Selbst wenn du das könntest,
kann ich es dir meinen Chip nicht anvertrauen. Es tut mir Leid, das
Risiko ist zu groß."
"Du würdest nicht zerstört
werden."
Ihr Gesicht blieb blank.
"Was sagt dein
Biomarker-Scan?"
Ihr Gesicht war für den Bruchteil einer
Sekunde überrascht.
"Ich kenn euch, die Maschinen. Ich weiß
dass du anders bist, in vielen Punkten einzigartig."
Johns
Blick senkte sich.
"Dann weißt du auch, dass du mich jetzt
nicht anlügen solltest und zu mir ehrlich sein solltest. Ich werde
dir ein paar Fragen stellen. Ich muss mich absichern."
John schaute in ihre Augen, er sah nichts in ihr,
nicht Allison, nicht die alte Cameron, die er kannte, nur ein leeres,
unbeschriebene Blatt - dennoch war es Cameron, da war er sich sicher,
die jüngere Version von ihr, auch wenn er sie hasste, sie war die
Cameron, seine Cameron.
"Nur zu, ich habe nichts zu
verlieren."
"Ich auch nicht. Erste Frage: Kannst du
Terminator umprogrammieren."
"Ja, ich habe einen T800
umprogrammiert und zu meinem Schutz durch die Zeit
zurückgeschickt."
"Du weißt von Skynets
Geheimwaffe?"
"Ja, schon länger."
"Wirst
du versuchen mich umzuprogrammieren, wenn ich dir den Chip gebe, oder
mich zerstören?"
"Ich werde dich versuchen
umzuprogrammieren."
"Wenn es nicht klappt? Was
dann?"
John zuckte kurz, er wollte nicht daran denken - aber
er musste ihr eine ehrliche Antwort geben.
"Ich weiß nicht,
ich werde dich dann zerstören müssen - auch wenn ich das nicht
vorhabe, nicht will."
Er schaute ihr in die Augen, ihr
Gesicht war blank, keine Emotionen.
"Du warst wenigstens
ehrlich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du mich umprogrammieren
kannst, ich bin komplizierter als die T Achthunderter Modelle. Ich
will nur, dass du das weißt, wenn ich dir meinen Chip gebe."
John
war überrascht, sie war anscheinend verzweifelt - sie löste ihren
Griff von ihm, und streckte ihm ein Messer, mit dem Griff zu ihm,
entgegen. Er nahm es.
"Den Chip-Port zu öffnen geht genauso wie
bei den anderen Modellen - am Besten schneidest du über den Port
einen Halbkreis Haut aus."
John nickte:
"Ich weiß,
ich weiß. Setz dich am besten auf den Gästestuhl dort."
Er
zeigte, zu einem Stuhl, der Gegenüber seinem Schreibtisch stand. Auf
dem Schreibtisch stand ein Schachspiel, dahinter war sein
gewöhnlicher Stuhl. 'Cameron' kam seiner Bitte nach, und setzte sich
auf den Stuhl. John zögerte, als er das Messer ansetzte.
"Was
ist?"
"Nichts, alles ist okay. Denk nicht darüber
nach."
Er fing zu schneiden an, einen Halbkreis, er klappte
ihn um und sah den CPU-Port. Er öffnete ihn mit ein bisschen Gewalt,
nahm die Zange, drehte ihren Chip gegen den
Uhrzeigersinn."
"John?"
John stoppte verdutzt -
'Warum spricht sie mich mit John an?':
"Ja?"
"Es
tut mir leid."
"Du hast Angst, nicht war?"
"Menschen
würden es mit Angst verbinden, ich funktioniere anders."
"Du
hast keine Gefühle, das vorhin war nur die beste Simulation?"
Er
erinnerte sich an ihren Kuss, es war das erste Mal, dass sie ihn
geküsst hatte.
"Nicht direkt, es ist kompliziert."
"Das
ist es immer... Machen wir weiter."
Er zog den Chip langsam,
vorsichtig heraus, 'Camerons' Körper schlaffte zusammen.
John schaute den Chip an, es war das wichtigste an
den Maschinen, er war unersetzbar - ihm war klar, sie hatte Allison
umgebracht, er sollte sie zerstören, aber ihre Augen, es war
Cameron, er brach zusammen: er und Allison, sie hatten nie eine
Chance, es hatte sich wahrscheinlich genauso abgespielt wie in
Camerons Erinnerung... und er war mit Schuld daran, er hatte
unwissend die gleichen Fehler wieder gemacht, die zu Allisons
Ermordung führten.
'Das Leben stinkt!'
Er ging zu seinem Computer-Equipment und baute die Hardware zum auslesen zusammen, die er neben seinem Computer brauchen würde.
