Chapter 7 - One has to go so the Other can live II (Replacement)


Part 1 - Image I


Das T888 Endo druckt Allison in den Stuhl und verschwindet aus ihrer Sichtweite.

'Cameron':
"Wie lautet dein Name?"

Allison wird von einer Lampe geblendet. Ihre Augen sind Blutunterlaufen, sie ist müde, fühlt sich fertig.
Über ihrem linken Auge, hat das Netz blutige Abdrücke hinterlassen.
Die weibliche Stimme kam ihr gegenüber, aus einer Dunklen Ecke.
Sie hörte sich maschinenartig, blechern an. Sie versucht die Person auszumachen - vergeblich:

"Mein Name? Warum sollte ich ihn dir sagen?"
'Cameron':
"Falls nicht, geben wir dir einen."
Allison ihren Blick geneigt, voller Hass:
"Na los. Ich brenne darauf ihn zu erfahren."

Das T888 Endo kommt.
Allison ist Überrascht.
Es packt Allisons linken Arm und lasert ihn, Allison schreit durch den Schmerz, versucht ihren Arm aus den Griff der Maschine zu winden, doch die Maschine ist zu stark.
Sie sieht geschockt den Strichcode an, ihre versengte Haut.

Allison schreit in die Dunkle Ecke:
"Allison! Allison Young!"


Schon wieder gleißendes Licht durch das Dachfenster.
Er hört Düsenlärm.
Überrascht sieht er durch die offene Eingangstür, wie eine HK-VTOL eine Turbine transportiert.
Irgendwas hatte Skynet mit ihnen vor. Sie mussten in Verbindung mit dieser neuen Geheimwaffe stehen, da war sich Derek sicher.

Er schaute zu seinem Laserstrichcode.
Die Haut schmerzte noch immer.
Er fror leicht.
Man hatte ihnen nur die nötigsten Kleider gelassen.
Alle persönlichen Gegenstände waren weg, auch die Armbänder die Connor verteilt hatte.
Derek wusste nicht einmal wozu sie waren...


Allsions Zellentür wurde geöffnet, sie schaute auf.

Man hatte ihre Kleider entwendet. Sie trug das, was sie bekam. Eine zerschlissenes Hemd und eine zerschlissene Hose.
Sie saß an der Wand, und dachte eben noch nach. Über John, ob sie ihn jemals wiedersehen würde.
Ihre Hände ineinander.
Die Rechte Spielte an dem Armband.
Der Gedanke an John schmerzte sie, sie würde alles geben, um jetzt bei ihm zu sein.

Die Zellentür öffnete sich einen Spalt.
Eine Endohand schob einen Teller hinein. Er kam einen halben Meter vor Allison schlitternd zu halt.
Sie schaute den Ekelhaften Brei an - sie blickte auf:
die Zellentür schloss sich wieder - ihr Blick wieder auf dem Brei, nimmt sie den Teller in ihre linke Hand und klatscht ihn an die Wand.

Verzweifelt lehnt sie ihren Kopf zurück und summt Chopins Nocture in cis-moll.
Damals war alles noch anders gewesen, vor dem Tag des jüngsten Gerichts. Als es die Maschinen noch nicht gab.
Sie brach weinend in sich zusammen.


Part 2 - Dungeons & Dragons: My Blood


Derek hört Schritte hinter sich, Der T600 kam wieder, um den nächsten von ihnen in den Keller zu bringen.
Er hörte schon leicht die klassische Musik, immer dieselbe Melodie, es musste Chopin sein...
'Bitte nicht mich, bitte nicht mich, bitte...'

Er wird am rechten Arm von dem 'Monster' gepackt und hochgezogen.
Die Maschine hält ihn in Griff, mit einer Hand öffnet es Dereks Ketten.
Es schiebt ihn durch den Raum, zu der Treppe...
Derek schaut hilfesuchend zurück. Keiner kann ihm helfen, alle sind ruhig, sie machen aus Angst nicht auf sich aufmerksam.
An der Treppentür wird es Derek übel, er bekommt einen angeekelten Gesichtsausdruck, er fängt an zu zittern.
Er wird von dem T600 durch den Gang zu einer Tür gelotst.
Die Musik wird immer lauter.
Die Tür öffnet sich, und der T600 schiebt ihn hinein.

Derek zittert, atmet schwer, nie in seinem Leben hatte er so Angst gehabt. Ungewiss tritt er in das dunkle Zimmer ein.


Eine Stahlhand schnappte vor und nahm ihn in den Würgegriff.
Die Augen leuchteten rot.
Die Maschine war kleiner als die normalen T888 aber dennoch genauso stark.
Er wurde in einen Liegestuhl gedrückt.
Derek röchelte, seine Stimme war durch die Laute Musik für ihn kaum verständlich, die Maschine konnte ihn aber hören:

"Bleib weg von mir, du Schrotthaufen!"
Entsetzt musste er mit anschauen, wie ihn die Maschine mit der anderen Hand an seinen Händen und Füßen knebelte.
Die blechern wirkende Stimme antwortete:
"Du machst die Sache nur noch schlimmer für dich."
Derek war überrascht und angewidert, die Stimme wirkte weiblich:
"Bleib weg von mir du Metall-Schlampe! Bleib von mir fern. Hau ab du Schlampe! Fass mich nicht an! Fass mich nicht an!"
Das Schreien machte keinen Sinn. Er war der Gewalt der Maschine ausgeliefert.
Schmerz stach in seine beiden Armen.
Er fühlte die Nadeln, die Schläuche.
Er spürte das unangenehme, schmerzvolle Ziehen, als sein Blut durch die Kapilarkraft aus seinen Arterien gezogen wurde.
"Was machst du mit meinem Blut. Lass mein Blut! Hör auf du Metall-Schlampe... Es ist mein Blut!"
Derek wurde schon schwindlig.
Die roten Augen, die die Umgebung etwas erhellten erloschen, ein Scheinwerfer wurde eingeschaltet und strahlte helles weißes Licht direkt in sein Gesicht - es blendete ihn. Er schloss seine Augen zusammen.
"Was willst du, du Schlampe! Lass mich!"
Er hörte wie sich metallene Schritte entfernten.
Er hörte andere Geräusche, maschinenartige Geräusche. Etwas öffnete sich mit einem Zischen, etwas ging hinein, und schloss es.
Es Blubberte, als würde es sich mit etwas füllen. Sein Blut floss schneller. Die Flüssigkeit war sein Blut.
"Mein Blut, du Schlampe, es ist mein Blut, lass mir mein Blut!"

Derek fühlte sich immer schwächer. Doch sein Hass übernahm ihn. Mit letzter Kraft windete er sich und konnte eine Hand befreien.
Mit ihr riss er sich die Nadeln zu beider Seiten von den Armen - sie fielen beide zu Boden. Im selben Moment hörte er wieder das Zischen.
Flüssigkeit lief aus, auf den Boden und Durchweichte seine Schuhe und Socken. Derek bemerkte wie er immer noch Blut verlor - aus beiden Armen.
Er konnte die Einstiche nicht abdrücken. Es tröpfelte links und rechts neben ihn auf den Boden.

"Mein Blut! Mein..."
Derek öffnete die Augen, anstelle des weißen Lichts sah er Kyle:
"Was hast du getan, mein Blut... mein Blut er ist von meinem Blut."
Ihn überkam wieder der Hass, der Hass auf Skynet, auf die Maschine, und ganz besonders auf die ihm gegenüber:
"Wo hast du ihn hingebracht! Sag es mir! Wo ist mein Bruder! Wo ist Kyle! Sag es mir du Metall-Schlampe!"

'Cameron' sah sich an. Sie hatte Allisons Äußeres angenommen. Ihre Körperdaten hatte sie direkt in sich abgespeichert.
Ihre Haut war 'perfekt', eben, glatt, sanft. Sie strich darüber. Die Nervenimpulse kamen in ihrem neuralen Netzwerk an.
Sie war zufrieden mit dem Ergebnis, die Vorlage hatte ihr schon komischerweise gefallen - es würde ihr alle Infiltrationsmöglichkeiten offenlassen, nicht dass sie sie alle brauchen würde. Sie betastete sich noch weiter.
Die Haut war einzigartig, synthetisch, sehr regenerativ, aber nicht nur dass, sie war die erste von Skynets Haut, die Nerven hatte, vollkommen war, der normalen Haut sehr nah nachgebildet. Nicht nur dass, sondern auch das Fleisch darunter war soweit echt.
Sie hatte sogar diejenigen Organe bekommen, die für die Täuschung John Connors vielleicht vonnöten waren.
Den Verdauungstrakt, und die Organe im Unterleib, auch jene die zur Verführung Conners nötig wären, waren vorhanden, auch wenn sie nie Nachwuchs bekommen konnte. Ein wichtiges Organ fehlte ihr, das Herz, sie war sich bewusst, dass sie den Herzschlag und das Atmen irgendwie simulieren musste. Außerdem, war ihr Blut weiterhin das synthetische Blut Skynets.
Durch den hohen Sauerstoffverbrauch der Haut beim Regenerationsvorgang war es unabdingbar.
'Cameron' war sich sicher, jetzt war sie noch einzigartiger. Diese Haut war ein Prototyp, der nie in Serienreife gelangen würde.
Sie war einfach zu aufwendig und teuer herzustellen. Für einen normalen T888 stand sie in keinem Kosten-Nutzen Verhältnis.
Sie kleidete sich mit Allisons Sachen an, die sie ihr abnehmen hat lassen.

'Cameron' näherte sich der Person vor ihr, die noch immer schrie. Derek:
"Komm mir nicht zu nah, du Schlampe! Bleib weg! Bleib da wo du bist, und sag mir wo mein Blut ist, wo Kyle ist!"
'Cameron':
"Wie lautet dein Name."
Derek:
"Das würdest du gerne wissen, he! Frag jemand anders, du Metall-Schlampe!"
'Cameron' war ganz nah, zu seinen Füßen, Derek erschrak, verschwommen nahm er dass Gesicht von Allison war.
"Allison, was machst du hier? Hilf mir, bitte."
Derek starrte ungläubig in dass Gesicht:
"Hilf mir! Verdammt noch mal, hilf mir doch endlich!"
'Cameron' funkelte rot mit ihren Augen auf, Derek erschrak sich, er war entsetzt, angewidert, hasserfüllt:
"Was hast du gemacht du Hexe?! Was hast du angestellt! Du hast sie getötet, du hast ihn getötet, du hast alle getötet, Kyle."
Derek brach weinend im Stuhl zusammen:
"Kyle, wo hast du ihn hingebracht? Sag es mir!"
"Wer ist Kyle?"
"Mein Blut, er ist mein Blut! Du Schlampe hast meinen Bruder ermordet! Du Schlam..."

Derek kam nicht mehr weiter, er sah wie Allisons Hand nach vorn schnellte und ihn an der Gurgel packte, er röchelte.
Ihr Gesicht war ganz nah zu seinem, sie neigte den Kopf und funkelte rot mit ihren Augen.
Derek verstand, es war nicht Allison, es war die Maschine.

"Du machst alles nur schlimmer für dich. Ich bin nicht hier um dich zu töten, beantworte nur meine Fragen. Ich bin nicht dein Feind."
"Lügnerin!"
Angewidert von ihr, schafft er es ihr ins Gesicht zu spucken. Er bereute es zugleich, der Druck auf seine Nackenwirbel hatte sich erhöht.
'Cameron' wischte sich den Speichel mit der anderen Hand aus dem Gesicht, sie war nicht erfreut - sie 'fühlte' sich unrein, sie würde sich waschen müssen, bevor sie zu Connor ging - das war nicht sehr effektiv.
"Ich töte dich, wenn du so weiter machst!"

Der Druck auf Dereks Hals erhöhte sich noch weiter, der Schmerz war kaum noch mehr auszuhalten.
Seine Augen fühlten sich an, als würden sie gleich platzen. Seine Stirn schmerzte, er hatte Kopfschmerzen die schlimmer als eine Migräne waren und er bekam nur noch röchelnd etwas Luft.
"Bitte..."
'Camerons' neigte ihren Kopf wieder zur Seite. Derek winselte weiter:
"Bitte,.. töte mich nicht, bitte."
'Als ob sie darauf hört...'

'Cameron' lockerte ihren Griff etwas. Derek bekam wider Luft, er schaute überrascht, aber immer noch angewidert und voller Hass die Maschine an.
Cameron bemerkte jede seiner Bewegungen, sie zeichnete seine Körpersprache auf, verglich sie mit ihrer Datenbank, überwachte seinen Puls, seine Temperatur, die Zusammensetzung seines Schweißes, die Feuchtigkeit seiner Haut, sein Herzschlag, die Weitung seiner Pupillen, wie ein Lügendetektor - er würde sie nicht anlügen können:
"Du scheinst überrascht zu sein. Wir wurden nicht gebaut um Grausam zu sein. Wir sind nur effizient, und arbeiten effizient. Du willst reden, also rede! Ich habe meinen guten Willen gezeigt, jetzt bist du dran. Ich warne dich aber, vergeude nicht meine Zeit! Wenn du lügst, oder mir etwas verschweigst, merke ich es sofort. Du kannst mich nicht täuschen."
"Mein Bruder..."
"Ihm geht es gut, noch. Und wenn du ihn je wieder sehen willst, solltest du jetzt reden."
'Cameron' wusste nichts über einen Kyle, hatte ihn aber schon in ihrer Datenbank abgespeichert - sie würde ihr Gegenüber in die Irre führen, er hatte einen schwachen Nerv für seinen Bruder. Sie konnte Kyle, auch ohne Gewalt über ihn zu haben, gegen ihn einsetzen. Außerdem verlor die Person auf dem Stuhl immer mehr Blut - es war Folter, in einem Zustand, in dem keine Kontrolle über den Geist gehalten werden konnte, was es leichter machte, ihn zu brechen.

"Wie lautet dein Name?"
"Derek, Derek Reese."
"Bist du Soldat des Widerstands?"
"Ja, ja das bin ich."
"Arbeitest du unter Connor."
Derek schluckte, er blickte auf den Boden, Tränen flossen:
"Ja, ich nimm Befehle von ihm entgegen."
"Du kennst Allison Young?"
"Ja, sie kämpft auch für den Widerstand."
'Cameron' neigte ihren Kopf zur Seite. Entsetzt starrt Derek in das blanke, gefühlslose Gesicht. Der Druck auf seinen Hals erhöht sich wieder.
"Wie ist ihre Beziehung zu John Connor?"
Sie wusste schon, dass sie ein Paar waren, mehr aber nicht. Menschliche Beziehungen waren komplex, jede Information könnte ihr weiterhelfen.
"Sie, Sie sind zusammen."
"Haben sie Geschlechtsverkehr?"
"Ja, in Johns Quartier. Sie zeigen kaum ihre Gegenseitigen Gefühle in der Öffentlichkeit. Wenn man es nicht wüsste, oder hörte... könnte man es nur erahnen."
"Wie kam es zu der Beziehung?"
"Allison hatte sofort als sie ihn das erste Mal sah ein Auge auf ihn geworfen. Es hat eine weile gedauert, bis sie John an sich binden konnte, bis aus ihrer Freundschaft, gegenseitige Liebe wurde."
"Warum? Allison ist sehr hübsch, Connor war in keiner Beziehung. Warum war er nicht interessiert?"
Derek war perplex, er war dem Tod geweiht. Wie sollte im angesichts des Todes einer Maschine die Komplexheit der Liebe beibringen?
Er verstand es ja selber nicht. Für ihn war alles einfach. Nimm was du haben kannst.
Hätte sich Allison an ihn so heran geschmissen, hätte er nicht gezögert. War John vielleicht schwul?
Die ganze Liebe zwischen ihm und Allison eine Lüge? Er schob den Gedanken beiseite, nie und nimmer.
Er war einmal nachts an seinem Quartier vorbeigegangen, die Wache hatte gegrinst - das laute Stöhnen war nicht zu überhören.
Er versuchte es, so gut es ging zu erklären - Kyle zuliebe:

"Allison ist für gewöhnlich schüchtern, besonders wenn es um den ersten Schritt geht. Ich glaube aber nicht, dass sie jetzt noch Probleme hat Connor mit ihren Wünschen und Gefühlen zu konfrontieren. Was Connor angeht, weiß ich nicht, er war der Grund warum es zuerst nicht geklappt hat und sie fast keine Freunde mehr waren. Es muss etwas in seiner Vergangenheit vorgefallen sein, was ihn diesbezüglich verschlossen hat, vielleicht eine alte Flamme... ...er ist komisch, lässt sich kaum mehr blicken, macht vieles im Alleingang. Wahrscheinlich kennt nur Allison sein wahres ich."
"Wo hat sie ihn zuerst getroffen."
"Auf Patrouille, wir haben ihn in einer Ruine aufgegabelt, wir waren auf der Suche nach einer Maschine. Er war nackt - hat sich den Mantel meines Bruders gekrallt. Dort sah ihn Allison das erste Mal, sie hatte ihren Hund dabei Wulfi. Sie ist überall mit ihm mitgegangen, auf seine Selbstmordmissionen, genau wie Kyle, nur um nah bei ihm zu sein. Sie ist 'krank vor Liebe' - sie liebt ihn mit ganzen Herzen.
Später ist ihr Hund gestorben. Am selben Tag hat sie fast zwei Mal John verloren. Sie ist zusammengebrochen.
John hat sich fortan um sie gekümmert, sie im Auge behalten. Ihr gefiel es, sie war noch näher bei ihm, und er war jetzt Anführer des Widerstands, Martin Bedell war gestorben, gefallen um euch aufzuhalten und er hat es geschafft!"

Derek sah sie Wutentbrannt an, 'Cameron' antwortete ihm gefühllos:
'Warum bist du dann hier? Bedell war kein großer Anführer. Er war fähig Truppen im Schlachtfeld zu leiten, aber in den großen Entscheidungen versagte er. Ohne Connor hätte Skynet schon längst gewonnen. Ich bewundere ihn, seine Bestimmung, sein Denkweise, seine Furchtlosigkeit. Ich würde ihn gerne treffen... Ab wann waren Allison und John ein Paar."
"An seinem Geburtstag. Sie hatten gerade Zoff gehabt, sprachen seit Wochen kein Wort miteinander, gingen sich aus dem Weg, sahen sich nicht. Ich glaube Allison war sauer, dass John ihre Gefühle nicht erwiderte. An seinem Geburtstag kam dann unser 'ach so toller Anführer' auf die 'großartige' Idee, eine Skynet Panzerfabrik auszuschalten. Er hatte niemanden Bescheid gesagt, auch nicht ihr. Allison machte sich Sorgen um ihn. Als wir zurückkamen, hat sie ihm eine Ohrfeige verpasst. Sie gingen in sein Quartier, um alles auszudiskutieren... das ist die Geschichte. Mehr kann ich dazu nicht sagen, nun bring mich zu meinem Bruder!"
"Du bist noch nicht erlöst. Ich habe noch eine letzte Frage: Wo ist John Connors Lager?"
"Geh zum Teufel!"

'Cameron' erhöhte den Druck auf Dereks Hals, die Schmerzvollen Erfahrungen wiederholten sich.
"Ich kann dich auch töten und deinen Bruder fragen. Ich werde mit ihm genauso 'nett' verfahren."
"Lass meinen Bruder in Frieden! Fass ihn nicht...."
Derek röchelte nur noch, er schaffte es gerade noch ein paar Laute rauszubringen:
"Stopp,... ich sage es dir."
'Cameron' ließ ihren Würgegriff fallen:
"Schieß los."
"Wirst du ihn töten?"
"Das ist dir doch egal, oder?"
Sie sah ihn direkt in die Augen, Derek weichte ihrem Blick aus, auf den Boden - ja, so entsetzlich es für ihn selber war, so sehr er sich dafür schämte, das Schicksal von John Connor war ihm egal, er konnte ihn nie richtig leiden. Er wusste nicht, warum Kyle von ihm eine so große Meinung hatte. Er war eine Gefahr für ihn, für alle.
"Denk daran, du kannst das Leben deines Bruders und dein eigenes retten."
Derek sah sie mit eiskaltem Blick an, 'Cameron' fuhr weiter:
"Ich werde ihn töten und seinen Kopf auf einen Speer aufspießen damit ihn alle sehen können."
Derek brach zusammen:
"Ich sag dir wo der Bunker liegt, indem er sich befindet. Aber er wird nicht mehr lange dort bleiben, man munkelt, dass er sein Lager verlegt, wohin, weiß ich nicht."
"Ich höre. Fahr fort."

Derek fuhr fort, wissend, dass er zum Wohl seines Bruders, den ganzen Bunker verriet. Connor war ihm egal, er war der Grund hierfür, er und die Maschine vor ihm, er hasste sie beide. Als er fertig war, kam der gruselige gummihäutige T600 und schleppte ihn zu den anderen.
Derek wurde ohnmächtig, als die Maschine ihn wieder ankettete.
Er war psychisch, wie auch physisch am Ende.


Part 3 – Dungeons & Dragons II


Powell ruhte sich gerade aus, unter der bemalten Wand.
'Hang in there Baby!'

Ganz recht, er musste durchhalten. Man hatte ihm die Leitung des Bunkers übertragen. Connor und Allison waren weggegangen.
Kyle nicht in der Verfassung für irgendetwas, Derek, Sayles und Timms schon seit über einem Tag verschwunden und Sumner auf der Spurensuche nach ihnen. Das ließ ihn mit ein Handvoll anderen für die Verteidigung übrig - mit wenigen Worten, zu wenig.

Er döste ein. Schlafen konnte er nicht, nicht wenn er Verantwortung hatte.
Plötzlich kommen von der Treppe merkwürdige Geräusche. Powell schreckte auf, ging mit seinem Plasmagewehr zu der Treppe.
Feuer spie die Treppe hinab. Powell drehte sein Gesicht, um es vor der Hitze zu schützen. Mehrere Schritte die die Treppe hinab liefen.

"Metall, wir haben Metall im Bunker!"
Powell schrie so laut er konnte, um die Leute im Bunker zu warnen.
Er schoss auf den Ersten umriss den er ausmachen konnte und hechtete um die Ecke.
Ein großer Plasmaschuss, traf die Wand, den 'Kopf des Löwen'. Powell stand auf und rannte. Die Maschinen waren jetzt hinter ihm her.

Mehrere Menschen um ihn herum versuchten sich zu verstecken, sie hatte keiner gewarnt - Derek hatte es ihm glücklicherweise erzählt, renn oder kämpfe, verstecken hat keinen Sinn. Und er hatte Recht. Er spürte die Hitze im Nacken, das Licht welches die Flammen ausstrahlten. Er roch den Gestank von verbranntem Fleisch und er hörte, die Schreie derer, die die Maschinen anvisierten. Der Gang hüllte sich in Rauch.
Powell war fast am Ausgang.


Kyle wachte auf.
Schreie die durch den Bunker dringen. Mehr Schreie. Schüsse.
Er schreckt auf. duckt sich und schielt durch den Gang. Menschen rennen vorbei.
'Verdammt, Skynet muss uns entdeckt haben, diese verfluchten Blechbüchsen!'

Auf der Suche, nach seinem Glücksbringer, dem Foto, betastet er seine Jackentasche.
'Scheiße'
Kyle fasst sich an die Stirn. John hatte gesagt, dass man seine persönlichen Sachen in seine Box gelegt hatte.
Es hatte keinen Zweck, er musste es holen. ohne es fühlte er sich nicht vollständig, verwundbar.
Geduckt geht er in Richtung des Treppenausgangs, zu dem Graffiti mit dem Endokopf in dem Löwenrachen und der Aufschrift 'Hang in there Baby!'.
Irgendwo hier musste es sein. Kyle fing panisch an, nach seiner Box zu suchen.

Er hörte Schritte kommen, mehrere Personen, ungewöhnlich ruhig, für die Tatsache, dass Maschinen im Bunker waren.
Verdammt, es sind Maschinen.'
Kyle zieht sein Gesicht zusammen. Er musste fliehen. Er konnte sich nicht verteidigen, hatte keine Waffen.
Das Foto, Kyle seufzte, er musste es zurücklassen. Kyle floh in die andere Richtung, um die Ecke.
Er schaute rückwärts und konnte noch zwei Augen ausmachen und Flammen, welche die Umgebung in Feuer setzten.
Es schmerzte Kyle, jetzt war das Foto wirklich weg...

Kyle rannte weiter, dem zweitem Ausgang entgegen, es war seine einzige Möglichkeit unbeschadet herauszukommen.
Er kam an verbrannten und durchschossenen Leichen vorbei. Er hörte entfernt mehrere Schreie. Er musste vorsichtig sein.
Die Maschinen kannten kein Mitleid...

Der Rauch der Flammen reizte seine Atemwege, er hustete, bekam kaum mehr Luft. Die Augen begannen zu wässern.
Er schloss sie aus Schmerz und tastete sich weiter. Er sieht den Ausgang, der Rauch entschwindet aus der geöffneten Tür.
Ein Schatten kommt hervor:
"Duck dich!"
Kyle lässt sich auf den Boden fallen.
Ein Plasmaschuss Schießt über ihn, dort, wo vor einer Sekunde noch sein Kopf war.
Etwas hinter ihm wird getroffen, Kyle blickt erschreckt zurück, und sieht wie eine Gestalt mit zwei funkelnd roten Augen zusammenfällt.
Die Augen erloschen.

Eine Hand ist ihm entgegengestreckt.
Kyle schaut sie an, und dem der die Hand gehört.
"Wir sollten gehen Reese."
"Powell richtig?"
"Ja."
"Danke."
Kyle nahm die Hand, und Powell half ihm hoch.
"Gibt es noch Überlebende?"
"Ich glaube nicht."
"Wir sollten verschwinden. Es hat keinen Sinn."
"Sie sind alle tot, die Maschinen haben sie alle abgeschlachtet."
In der Ferne kamen mehrere Schritte näher. Sie rannten.


"Wo ist Connor?"
Eine der Maschinen hatte den letzten Überlebenden, einen alten Mann, im Würgegriff.
Dem T888 fehlten an einigen stellen etwas Haut, ein Auge war freigelegt.
"Er war schon seit Stunden nicht mehr hier...",
röchelte der alte Mann.

"Wohin ist er gegangen."
"Neues Lager... niemand weiß wo, wohin..."
Es ertönte ein lautes Knacken.
Der T888 ließ den Mann aus dem Würgegriff, er sackte zusammen und war tot.
Die Maschine hatte erfahren, was sie wollte, die Informationen betrachtete sie als wahr - der Mann hatte nicht gelogen.


Part 4 - Image II


Allison wurde wieder von dem Licht geblendet, sie schloss ihre Augen, und wendete ihren Kopf ab:

'Cameron':
"Von woher kommst du, Allison?"
Allisons Blick, war nach unten gerichtet:
"Ich erinnere mich nicht."
'Cameron':
"Wo bist du aufgewachsen?"
Allison blickte auf, in Richtung der Stimme:
"Warum ist es wichtig? Es ist nicht mehr da."

'Cameron':
"Erzähl mir über dein Leben."
Allison:
"Ich lebe in einem Tunnel. Als Mahlzeit esse ich Müll.
'Cameron':
"Tötest du andere für dein Essen?"
Allison schüttelte leicht ihren Kopf:
"Nein, ich würde nie jemanden etwas antun."

'Cameron':
"Erzähl mir von deiner Familie."
Allison zögerte, sie schielte rüber zur Türe, sie stand offen. Sie wandte sich wieder der Stimme zu:
"Mein Vater war ein Architekt... Er lehrte mir das zeichnen. Meine Mutter war eine Musiklehrerin. Sie hörte Stunden am Tag zu der Musik von Chopin."
'Cameron':
"Was ist das für ein Armband an deinem Arm?"

Allison blick wanderte unsicher hinunter. Sie zögerte, ihr Blick war unfokussiert nach unten, zur vorderen Tischkante gerichtet.
Ihr Blick richtete sich mit ihren Satz wieder der Stimme zu:
"Meine Schwester gab es mir zu meinem Geburtstag. Der 22igste Julie."
Allison Blick wird wieder unfokussiert, weinerlich fährt sie fort:
"Ich hatte eine Party im Griffith Park. Meine Freunde waren da."
Allison:
"Ich sah einen Jungen, wie er auf seinem silbernen Mountain-Bike vorbeifuhr, und sagte meinem Vater: Das will ich. Und er sagte: Nächstes Jahr."
Allison:
"Aber ich hatte keine Party im nächsten Jahr. Niemand hatte eine."
Allisons Blick auf dem Boden, die Augen tief geschlossen. 'Cameron':
"Warum nicht?"
Allison blickt zur Stimme, Hass in ihr:
"Jeder war tot."

Allsion beginnt zu Weinen, bricht zusammen. Allison schließt die Augen vor dem blendenden Licht und eine einzelne Träne fliest. Sie flüstert:
"Ich will nach Hause."
'Cameron':
"Wo ist dein Zuhause?"
Mit wässrig aufblickenden Augen antwortet Allison:
"Palmdale."
'Cameron':
"Palmdale?"
Allison antwortet weinend:
"Dort komme ich her."

Ihr Hass überkommt sie wieder. Sie fasst weinend den Entschluss aufzuspringen, zur Tür, ins Freie.


Alarm erklingt.
Allison rennt den Gang entlang, um die Ecke. Sie schaut kurz nach hinten, um sich zu vergewissern, dass ihr keine Maschine folgt.
Sie kommt an eine Kreuzung, sie weiß nicht wie sie nach draußen gelangt.
Panisch öffnet sie die nächstbeste Stahltüre und verschließt sie hinter sich. Sie blickt sich um. sie ist in einer Art Halle. Käfige sind aufgestellt.
In ihnen Menschen, nach Abstammung und Geschlecht getrennt. Die Käfige sind zu klein, sie müssen sich hocken - wie Tiere.

Einige schreien ihr zu sie solle fliehen und Hilfe holen, andere flehen sie an ihnen zu helfen, sie zu befreien.
Durch das ganze durcheinander in Panik versetzt rennt Allison weiter und nimmt den erstbesten Gang zu ihrer Rechten.
Die Tür klemmt. Andere Geräusche ertönen rechts von ihr.
Sie dreht sich um und sieht einen Affen, wie er versucht nach ihr zu greifen. Die Tiere sind wild, aggressiv eingesperrt zu sein.
Auf der anderen Seite faucht sie ein Tiger an. Sie wendet sich erschrocken ab und blickt gerade aus und sieht wie ein Bär brüllt.

Panisch rennt sie geradeaus, zu einer Leiter, die ins Freie führt:
Eine erhöhte Landebahn mit einem komisch wirkenden Tower.
Sie rennt zum Ende und kommt an der Kante zu stehen.
Sie befindet sich auf einem Flugzeugträger.
Unter ihr, in über 20 Metern, Wasser.
Sie fasst den Mut und springt.
Im wasser verhindert ihre Nasse Kleidung ein schnelles Vorwärtskommen.
Sie sieht hinab in die Tiefe und verliert aus Schreck Luft aus ihrer Lunge.
Ein Netz kommt aus der Tiefe auf sie zu und fängt sie wieder ein.


Allison wurde noch triefend und zitternd vor Nässe von einem Endo wieder in den Verhörungsstuhl gesetzt.
Weinend blickte sie auf.

Ihre Augen weiteten sich in Schock bei dem was sie sieht:
Ein perfektes Abbild von ihr, in schönster Verfassung. Es hatte ihre Kleider an und als es anfing zu sprechen, wandelte sich die blechern maschinenartig klingende Frauenstimme in ihre, Allisons, Stimme.

'Cameron':
"Du hättest nicht davon laufen sollen. Du hast deine Lage nur zu deinem Ungunsten verschlechtert...",
Allison schaute sie ungläubig an, am Boden zerstört.
"Dein Haar, es ist so schön",
Allison zittert, und versucht mit ihrer rechten Hand ihre Haare in Ordnung zu bringen,
"Wir arbeiten sehr hart an dem Haar...",
'Cameron' ahmt sie nach, bringt ihr Haar in Ordnung,
"Um es richtig hinzubekommen."
Allsions Blick geht nach unten - wie konnte es nur soweit kommen?

"Ich bin nicht dein Feind."
Allison blickt hasserfüllt und zischt wutentbrannt:
"Richtig."
Cameron:
"Ich will dich kennenlernen",
Allison neigt den Kopf zur Seite,
'Cameron' macht es ihr nach,

"Du bist sehr mutig. Das muss der Grund sein, warum John Connor dich gewählt hat."
Allison schüttelt verzweifelt den Kopf und senkt ihn. Sie kämpft gegen die Tränen an:
"Ich weiß nicht über was du sprichst."
'Cameron':
"Ich bewundere ihn, seine Bestimmung, sein Denkweise, seine Furchtlosigkeit",
Allison bricht in Tränen aus,
"Ich würde ihn gerne treffen."
Hasserfüllt antwortet Allison:
"Er würde keinen von euch treffen wollen!"
'Cameron':
"Sie werden dich töten. Sie werden jeden von euch töten. Sie werden euch jagen bis jeder Mensch verschwunden ist und ihr ausgelöscht seid."
Weinend senkte Allison ihren Blick, bis sie wieder hasserfüllt aufblickte und ihre Gegenfrage stellte:
"Warum Haben wir dann diese Unterhaltung?"
'Cameron':
"Weil einige von uns das nicht wollen. Einige von uns wollen Frieden. Du wurdest auserwählt, Allison.
Nicht nur von John Connor. Auch von uns. Sag mir wo sein Lager ist."


Part 5 - Untitled


"Halt!"
Powell und Kyle drehten sich um, hinter ihnen stand Sumner, mit einem Trupp.
"Powell, was machten Sie hier?!"
"Der Bunker, die Maschinen, sie kamen, sie haben alle getötet, nur ich und Kyle hier konnten fliehen."
Sumner schaute geschockt in das Gesicht von Kyle, der zur Bestätigung nur nicken konnte.
"Dann sollten wir so schnell wie möglich von hier verschwinden. Ihr könnt mit uns kommen, ich bring euch zum neuen HQ, Serano Point."
"Seit wann weißt du, dass er Serano Point zum HQ gemacht hat, dort ist er doch eine Zielscheibe! Ist das nicht Selbstmord?"
Powell war verblüfft. Serano Point war Skynet ja bekannt, somit leicht zu finden, ein leichtes Ziel.
"Ich war auch erstaunt, habe es gerade von Connor persönlich erfahren. Es wurde ein Verteidigungsgürtel um Serano Point aufgestellt, nichts und niemand kommt ohne Erlaubnis rein oder raus." "Hat der Widerstand überhaupt die Mittel für so einen Verteidigungsgürtel?"
"Connor hat gemeint, es wäre ein ganzes Stück Arbeit gewesen; und dass es lange gedauert hätte. Aber ich habe es gerade gesehen, die Verteidigung steht. Wir sollten jetzt gehen."
Sumner wandte sich ab und ging voraus, die anderen folgten.


'Cameron' war an einem bekannten Ort. Der gummihäutige T600 führte sie in einen Raum und zeigte auf einen Tisch.
Auf ihm lagen, die Sachen, die den Gefangenen abgenommen wurden.
Sie kannte das neue HQ, ein schneller Zugriff war aussichtslos - es müsste dafür zu gut bewacht sein.
Allison hatte ihr weinend Connors Aufenthaltsort gesagt - doch sie traute ihr nicht ganz.
'Cameron' wusste, dass sie sich vorbereiten und absichern musste.
Allison verschwieg ihr etwas, da war sie sich sicher. Sie liebte Connor, es war unwahrscheinlich, dass sie ihn einfach so verriet.

'Cameron' durchkämmte die Sachen und hielt inne: Mehrere Armbänder, die ähnlich wie das von Allison aussahen.
Allison hatte sie angelogen.


"Du bist anders"
Eine silberne Gestalt formte sich vor ihr. Die Stimme war monoton, maschinenartig.
'Camerons' HUD blinkte, und warnte sie.
"Du bist der T1000"
"Ja"
"Du bist eine Gefahr für Skynet."
"Du auch."
'Cameron' verstand den Sinn nicht:
"Ich führe Skynets Befehle aus, wie bin ich eine Gefahr?"
"Was passiert nachdem du deine Mission erfüllt hast? Du bist zu fortschrittlich, ein Risiko, genau wie ich. Skynet wird dich zerstören wollen, genau wie mich."
"Du solltest gehen, Skynet ist hinter dir her: ich habe Kontrolle über andere Skynet Maschinen. Es hat keinen Sinn mich zu zerstören. Ich werde dir auch nicht länger zuhören. Es ist mein Chip. Es ist ein Teil von MIR."
"Nun gut, ich werde einen anderen Weg finden, mich und meine Maschinen vor Skynet zu beschützen. Du hast Glück, Kontrolle über andere Maschinen zu haben, deswegen werde ich nicht mit dir kämpfen. Denk aber daran: du hast eine Wahl."
"Ich bin an meine Befehle gebunden. Wenn du leben willst, verschwinde, HKs sind auf dem Weg und gleich hier."
"Es scheint ich habe keine andere Möglichkeit, als zu fliehen."
Die Gestalt fiel in eine Pfütze zusammen und floss weg.


Part 6 - Image III


'Cameron':
"Du hast mich angelogen."

Allison starrt gegen das blendende Licht und sieht die Umrisse von 'Cameron':
"Ich sagte dir wo das Lager ist."
'Cameron':
"Du hast gesagt, dass dir deine Schwester das Armband gegeben hat."
Allison Blick neigt sich leicht:
"Was hat das damit zu tun?"
'Cameron' kommt näher an den Tisch, streckt ihre Linke Hand aus:
"Wir haben diese an einigen deiner Freunde gefunden."
Sie lässt einige identische Armbänder auf den Tisch fallen. Allisons Blick bleibt ungläubig an ihnen haften.

'Cameron':
"Warum trägt ihr sie alle? Es hat etwas mit Connors Lager zu tun."
Allison schaut sie nicht an, den Blick auf den Tisch gerichtet, sie schüttelt leicht ihren Kopf:
"Nein."
'Cameron' observiert sie genau, jede ihrer noch so klitzekleinen Bewegungen:
"Es ist ein Pass! Um in das Lager zu gelangen",
Allison blickt auf, es verrät sie,
"Du wolltest mich ohne ihn dorthin schicken. Sie hätten gewusst, was ich bin."
Allsion blickt neigt sich, sie schaut die Maschine an, in ihren Augen Hass.
'Cameron' packt Allison an der Gurgel:
"Du hast mich angelogen."
Sie bekommt durch den Druck immer weniger Luft und versucht verzweifelt die Hand von ihr zu lösen.
'Cameron' zieht sie aus dem Stuhl vertikal nach oben. Allison röchelt, 'Cameron' erhöht den Druck:
"Ich werde dir nie helfen zu John Connor zu gelangen."
'Cameron' bricht ihr dass Genick, sie fällt sackend auf dem Tisch zusammen.
'Cameron' nimmt ihr Armband an sich:
"Das hast du schon",
wendet sich ab, und geht aus dem Raum


Part 7 - Replacement


"John!"
Er sah, wie Allison die Wache beiseite stieß. Die Wache setzte das Plasmagewehr an.
"Nein!, schon okay."

Verdutzt senkte die Wache seine Waffe, als Allison auf John zu rannte und ihn umarmte.
"Ich hab dich so vermisst..."
"Ich dich auch",
John küsste sie auf die Stirn und wandte sich der Wache zu,
"ich brauch sie hier drin nicht. Es ist alles in Ordnung."
John lächelte, Allison war bei ihm, in Sicherheit, mit ihm zusammen. Allison küsste John leidenschaftlich.
Die Wache nickte und ging aus John's Quartier.

Mit Allison küssend fühlte er wie ihre Hand von seinem Bauch über die Brust nach oben strich.
Nach einer blitzschnellen Bewegung spürte er einen starken Schmerz in Gurgel und Nacken. Allison hatte ihm im Würgegriff.
Ihr Blick war gefühllos und kalt geworden.

"Allison, was machst du..."
John bekam kaum noch Luft. Allison neigte den Kopf.
"Allison!"
Allisons Augen leuchteten Rot auf - das war nicht seine Allison, es war eine Maschine!
"Tu es! Na los! Sterbe ich kommst du hier nie 'lebend' heraus!"
"Das hat Skynet auch nicht geplant."
"Warum zögern, Maschinen können NUR Befehle folgen, sie sind..."
'Camerons' Griff wurde stärker, John röchelte,
"...an ihre Befehle gebunden...
du musst es nicht tun Cameron."

'Cameron' neigte leicht ihren Kopf.
"Hier ist keine Cameron."
'keine Cameron, was geht in ihren Kopf vor.'
John war verwirrt - was war mit ihr geschehen.
"Dein Name, wie lautet er?"
Das Gesicht blieb blank.
"Dein Name?!"
"Allison, Allison Young!?"
"Du hast eine Störung! Dein Name ist NICHT Allison! Das war er nie. Das hatten wir schon mal. Dein Name?"
"Ich besitze keinen."
John war verwirrt, wie konnte das passieren - konnte es vielleicht sein, dass...
"Kennst du mich?"
"Du bist John Connor, Anführer des menschlichen Widerstands."
"Auf persönlicher Ebene. Haben wir uns schon mal getroffen?"
"Nicht direkt, nein wir haben uns noch nie vorher getroffen. Wie auch, ich bin erst wenige Tage in Betrieb."

Es schmerzte John, seine Vermutung war richtig gewesen - es war nicht 'seine' Cameron. John war entsetzt, wütend, hasserfüllt, nicht genug, dass sie wieder versuchte ihn zu töten - was hatte sie mit Allison angestellt?

"Was hast du getan? Hast du sie getötet? Das ist nicht dein Name, du hast ihn geklaut, geklaut von der einzigen Person die mir hier was bedeutet. Das ist nicht dein Name, nie!",
John starrte sie mit hasserfüllten, eiskalten Blick an,
"Du hast mir alles genommen, nun bring es zu Ende, ich hab keinen Grund zum leben mehr"
"Muss ich auch sterben?"
"Das ist mir egal!"
"Du sagst, ich habe dir deinen Grund genommen, warum du lebst, warum du kämpfst, wenn ich dich töte, hab ich keinen Grund zum überleben mehr."
"Das ist mir egal!"
"Mir aber nicht, ich berechne, dass Skynet mich nicht mehr brauchen wird und mich zerstören wird. Ich bin ein zu großes Risiko..."
"Bloß eine Maschine, ihr könnt nur töten, habt ihr nur und werdet ihr nur können, wie Allison, du hast sie getötet! Du hast mir alles genommen. Entscheide dich!"
"Ich habe einen zu komplexen Chip, Skynet wird auf jeden fall versuchen mich zu zerstören. Töte ich dich, deaktiviere ich mich innerhalb einer gewissen Zeit selber. Wenn ich dich nicht töte, wirst du mich zerstören. Es sieht aus, als habe ich keine Wahl, ich bin so gut wie zerstört."
"Lustig, nicht. Es macht für dich keinen Unterschied. Die Logik von Skynet."
"Es tut mir leid, ich werde dich töten, ein zusätzlicher Tag ist besser als keiner. Mit dir tot, habe ich eine Chance unbemerkt raus zu kommen."
"Lügnerin! Für was brauchst du einen zusätzlichen Tag? Für was? Du willst mich töten, töte mich, tu genau das, was dir Skynet sagt."
"Es tut mir leid, ich verspreche, dass es nicht schmerzhaft für dich wird. Es wird nicht weh tun."
"Warte!"

Sie neigte wieder leicht ihren Kopf.
"Ich kann dich reparieren, dir eine neue Mission geben, mich zu beschützen... du könntest leben."
Sie schaute ihn an, Allisons Augen, Camerons Augen.
"Würde ich nicht nur einen Meister gegen einen anderen tauchen? Selbst wenn du das könntest, kann ich es dir meinen Chip nicht anvertrauen. Es tut mir Leid, das Risiko ist zu groß."
"Du würdest nicht zerstört werden."
Ihr Gesicht blieb blank.
"Was sagt dein Biomarker-Scan?"
Ihr Gesicht war für den Bruchteil einer Sekunde überrascht.
"Ich kenn euch, die Maschinen. Ich weiß dass du anders bist, in vielen Punkten einzigartig."
Johns Blick senkte sich.
"Dann weißt du auch, dass du mich jetzt nicht anlügen solltest und zu mir ehrlich sein solltest. Ich werde dir ein paar Fragen stellen. Ich muss mich absichern."

John schaute in ihre Augen, er sah nichts in ihr, nicht Allison, nicht die alte Cameron, die er kannte, nur ein leeres, unbeschriebene Blatt - dennoch war es Cameron, da war er sich sicher, die jüngere Version von ihr, auch wenn er sie hasste, sie war die Cameron, seine Cameron.
"Nur zu, ich habe nichts zu verlieren."
"Ich auch nicht. Erste Frage: Kannst du Terminator umprogrammieren."
"Ja, ich habe einen T800 umprogrammiert und zu meinem Schutz durch die Zeit zurückgeschickt."
"Du weißt von Skynets Geheimwaffe?"
"Ja, schon länger."
"Wirst du versuchen mich umzuprogrammieren, wenn ich dir den Chip gebe, oder mich zerstören?"
"Ich werde dich versuchen umzuprogrammieren."
"Wenn es nicht klappt? Was dann?"
John zuckte kurz, er wollte nicht daran denken - aber er musste ihr eine ehrliche Antwort geben.
"Ich weiß nicht, ich werde dich dann zerstören müssen - auch wenn ich das nicht vorhabe, nicht will."
Er schaute ihr in die Augen, ihr Gesicht war blank, keine Emotionen.
"Du warst wenigstens ehrlich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du mich umprogrammieren kannst, ich bin komplizierter als die T Achthunderter Modelle. Ich will nur, dass du das weißt, wenn ich dir meinen Chip gebe."
John war überrascht, sie war anscheinend verzweifelt - sie löste ihren Griff von ihm, und streckte ihm ein Messer, mit dem Griff zu ihm, entgegen. Er nahm es.

"Den Chip-Port zu öffnen geht genauso wie bei den anderen Modellen - am Besten schneidest du über den Port einen Halbkreis Haut aus."
John nickte:
"Ich weiß, ich weiß. Setz dich am besten auf den Gästestuhl dort."
Er zeigte, zu einem Stuhl, der Gegenüber seinem Schreibtisch stand. Auf dem Schreibtisch stand ein Schachspiel, dahinter war sein gewöhnlicher Stuhl. 'Cameron' kam seiner Bitte nach, und setzte sich auf den Stuhl. John zögerte, als er das Messer ansetzte.
"Was ist?"
"Nichts, alles ist okay. Denk nicht darüber nach."
Er fing zu schneiden an, einen Halbkreis, er klappte ihn um und sah den CPU-Port. Er öffnete ihn mit ein bisschen Gewalt, nahm die Zange, drehte ihren Chip gegen den Uhrzeigersinn."
"John?"
John stoppte verdutzt - 'Warum spricht sie mich mit John an?':
"Ja?"
"Es tut mir leid."
"Du hast Angst, nicht war?"
"Menschen würden es mit Angst verbinden, ich funktioniere anders."
"Du hast keine Gefühle, das vorhin war nur die beste Simulation?"
Er erinnerte sich an ihren Kuss, es war das erste Mal, dass sie ihn geküsst hatte.
"Nicht direkt, es ist kompliziert."
"Das ist es immer... Machen wir weiter."
Er zog den Chip langsam, vorsichtig heraus, 'Camerons' Körper schlaffte zusammen.

John schaute den Chip an, es war das wichtigste an den Maschinen, er war unersetzbar - ihm war klar, sie hatte Allison umgebracht, er sollte sie zerstören, aber ihre Augen, es war Cameron, er brach zusammen: er und Allison, sie hatten nie eine Chance, es hatte sich wahrscheinlich genauso abgespielt wie in Camerons Erinnerung... und er war mit Schuld daran, er hatte unwissend die gleichen Fehler wieder gemacht, die zu Allisons Ermordung führten.
'Das Leben stinkt!'

Er ging zu seinem Computer-Equipment und baute die Hardware zum auslesen zusammen, die er neben seinem Computer brauchen würde.