Chapter 9 – Battle for the Future


Part 1 - The Battle


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Vor dem geheimen Skynet Komplex
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"Kyle, Gib mir Deckung."

John nahm eine Stabbombe und schielte zu dem HK-Panzer.
"Das ist keine Gute Idee..."
"Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, oder. Wir sind zu weit vorgedrungen, wir können keine Hilfe mehr von den anderen erwarten, und unsere Raketen sind alle aufgebraucht."

Er nickte seinen Männern zu:
"Ihr schießt kurz aus der Deckung, der Panzer wird euch anvisieren, also muss es schnell gehen. Es gibt mir ein Paar Sekunden, um dort vorzurücken und die Bombe scharf zu machen. Noch Fragen?"
"Viel Glück!"

Der gesamte Trupp stand auf und eröffnete das Sperrfeuer auf die anrückenden Endos, John rannte...


Wells zielte, und wollte gerade Abdrücken, als ihn ein Endo seitlich an der Gurgel packte.
Ihm wurde es schwarz um die Augen, er sah gerade noch, wie ein Schatten zwischen sie ging.

'Cameron' schlug von oben auf den Arm des Endo ein, das Metallskelett lies Wells fallen, dieser sackte auf den Boden zusammen.
Mit ihrer Rechten holte sie zum Schlag aus, das Endo blockte ihn ab, mit seiner Linken hielt er ihren Arm fest, während er selber mit seiner Rechten zuschlug und Cameron im Torso traf. Er schlug nochmal zu, und nochmal.
'Cameron' schafte es seine Schlaghand abzufangen und festzuhalten.
Beide versuchten die Oberhand gegen den anderen zu erlangen.
Das Endo hatte durch seine Größe und Stärke die besseren Chancen.
'Cameron' bemerkte dies, streckte das Bein hoch und trat dem Endo in den Torso.
Es fiel rückwärts und rappelte sich wieder hoch.


Kyle schielte über die Deckung, irgendetwas stimmte nicht. John hätte die Bombe schon längst scharf machen sollen, doch er spielte immer noch mit dem Zünder. Die Maschinen rückten immer näher, waren schon fast bei ihm.
'Verdammt, der Zünder muss kaputt sein!'

"John!"
Kyle stand auf, aus der Deckung und zielte mit seinem Gewehr.


John war gerade hinter dem Wrack mit dem Zünder beschäftigt, er klemmte.
Es war als hätte jemand den Drehmechanismus mit Zement eingeschmiert...
... das war ungewöhnlich, normalerweise waren diese Rohrbomben, welche an einem Ende durch eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn aktiviert wurden, zuverlässig.

Er hörte wie die Maschinen näherkamen, der HK-Panzer rollte an.
'Verdammt, was mach ich jetzt nur?!'
Der Zünder klemmte, sie hatten keine anderen Waffen mehr, die gegen den Panzer etwas ausrichten konnten, und er war gleich von den Maschinen eingekesselt.

In seiner Verzweiflung schaute er zu seinem Trupp.
'Wenigstens muss ich meinen Vater nicht in den Tod schicken, um meine eigene Existenz zu sichern.'

Er erschrak, als er diesen aus der Deckung hervorkommen sah:
"John!"


'Camoron' rannte und verpasste dem Endo einen weiteren Tritt, direkt in das Gesicht. Es fiel noch einmal, packte Cameron aber dabei an der Kleidung und zog sie mit sich zu Boden. Es Drehte sich um und war über ihr, und schlug mit beiden Metallfäusten auf ihr Gesicht ein, das Chrom kam zu Vorschein.

Ein gezielter Schlag auf das Rechte Auge und sie sah durch die rechte Linse nur noch rot.

Sie neigte ihren Kopf zur Seite, ihre Augen waren zu kostbar, und tastete das Endo ab.
Sie griff hinein.
Das Endo hörte auf, auf ihren Kopf Einzuprügeln und versuchte sie dabei zu hindern.
Ihre rechte Hand war nahe der Energiezelle, sie schlug zu.

Das Endo erlosch, 120 Sekunden hatte sie Zeit. Sie zog ihre Hand heraus - ihre Haut war zerstört, die klapprigen Endofinger kamen zum Vorschein.
Sie kippte das Endo um, wisch mit ihrer Endohand das Äußere von ihrem rechten Auge, was noch übrig war, weg, ging zurück zu Wells und hob ihr Plasmagewehr auf und feuerte einen gut gezielten Schuss auf den Endoschädel, der in flüssiges Metall zerfloss.


'Was denkt er sich dabei nur?'

John schaute von seinem Vater, zu der Bombe - konnte es sein, dass...
Er hatte eh nicht mehr viel Zeit, also stand er auf, drehte sich um und warf sie auf den anrückenden Panzer. Er wurde sogleich von einem Endo hart an der Schulter getroffen, und fiel.


Kyle sah wie John die Bombe warf und zielte. Sie kam kurz vor dem Panzer zu Boden. Er drückte ab.

Das Bild durch sein Zielfernrohr verwandelte sich in einen riesigen Feuerball. Er wandte sich ab, um sich vor dem blendenden Licht zu schützen.
Die Druckwelle ging vorbei, Kyle schaute auf, der Panzer war nur noch Schrott.
Er schaute zu John, er lag am Boden und hob sich an der Linken Schulter.
'Verdammt'
Kyle wurde von einem von Johns Trupp nach unten gezogen.

Ein paar Endos hatten die Explosion überstanden und feuerten.


Wells merkte, wie er auf über den rauen Boden geschliffen wurde, er blickte auf, und sah wie ein Mädchen, halb Fleisch halb Metall, ihn an seinen Beinen zog. Er hatte noch immer sein Gewehr umgehängt.

Er zog es, richtete es aus.
"Stopp, du Blechbüchse! Was hast du mit mir vor?!"
"Ich würde an deiner Stelle nicht abdrücken."
"Ich will wissen, wo du mich hinbringst."
"In Deckung."
Ungeachtet der aus sie gerichteten Waffe zog sie ihn weiter, hinter einen kleinen Felsenvorsprung und ließ von ihm los.

"Du hattest Glück, dass ich so schnell eingegriffen habe, ein bisschen länger und das Endo hätte dich getötet."
Wells betastete seinen schmerzenden Hals und sah dann auf zu 'Cameron', er erschrak förmlich. Von dem hübschen Gesicht war etwa nur noch die Hälfte übrig, es waren nur noch deren Züge zu erahnen. Chrom schaute durch, ein blau leuchtendes Metallauge schaute ihn an.
"Du hättest auch schießen können..."
"Du hast wie wild gezappelt, ich hätte dich treffen können."

'Cameron' schaute von ihm, auf das Schlachtfeld. Zweierpärchen kämpften Seite an Seite miteinander gegen die Endos.
Mensch neben Maschine.
Es war nötig gewesen, wie 'Cameron' befand.
Die Soldaten konnten sonst nicht von den eigenen und den anderen Maschinen unterscheiden.
"Ich finde sie machen sich gut, nur minimale Verluste..."

Wells schnaubte, ihm Gefiel der Gedanke, dass Maschinen für sie kämpften überhaupt nicht, dennoch konnte er den Tatsachen nicht widersprechen, zumal hatte eben eine Maschine sein Leben gerettet.

"Wir sind weit genug für die Luftunterstützung, ich sehe schon den Komplex."
"Hä?"
Wells schaute aus der Deckung hervor, er sah den Komplex nicht, nur schwarze Nacht.
"Ich sehe keinen Komplex, und seit wann haben wir Luftunterstützung."
'Cameron' schaute ihn an:
"Seit ich hier bin, und der Komplex ist dort drüben, ich sehe ihn, ich funktioniere anders als ihr..."

'Funktioniere anders als ihr, tss'
Wells duckte sich aus Schreck.
Hinter ihnen kamen 3 HK-Airials in Formation, begleitet von 12 HK-VTOLs.

Sie ebneten den Weg frei, die Airials schossen auf die großen Panzer, während die wendigen VTOLs Jagd auf die Endos machten.
Wells sah nur noch aufgehende Feuerbälle.
Die hälfte ihrer HKs konzentrierten jetzt das Feuer in die Ferne, auf ein scheinbares nichts.

"Wir haben jetzt Zugang zu dem Komplex."
"Hey, du jagst mir eine Höllenangst ein. Du hast Kontrolle über diese Maschinen, nicht wahr?"
"John hat sie unter mein Kommando gestellt, sie sind temporär für mich verfügbar. Ich kann ihnen über Funk Befehle erteilen, dass erleichtert unsere Aufgabe, macht es unkomplizierter, schneller."
"Er traut DIR?"
"Wir gehen..."

'Cameron' rannte voraus, in Richtung Komplex.


John hielt sich seine Schulter, er hatte sich schon öfters vorgestellt, wie sich diese Plasmaverbrennungen wohl anfühlen würden. Und jetzt konnte er antworten: Es schmerzte höllisch.
Er schielte vorsichtig rüber zu der Schulter - überall Blut. Er hatte Glück gehabt, die Wunde war relativ außen, und dürfe den Knochen nicht getroffen haben. Er versuchte den betroffenen Arm zu bewegen. es ging, aber nur unter Qualen.
Er schaute rüber zu seinem Trupp, der aus der Deckung das Feuer auf die Restlichen Endos erwiderte.

Er sah wie Kyle sich von dem Trupp löste und auf ihn zu rannte. Schüsse prasselten hinter ihm nieder.
"John, verdammt. Wir sollten dich hier so schnell wie möglich rausbringen."
"Helf mir mal lieber auf und gib mir mein Gewehr..."
John zeigte mit seinem guten Arm zu seinem Gewehr. Kyle richtete ihn schnell gegen das Wrack auf und drückte ihm sein Gewehr in die Hände.
"Du willst das wirklich durchziehen, bis zum bitteren Ende?"

John schaute verdutzt in das Gesicht seines Vaters - er verstand es nicht, wie konnte er auch.

"Ich muss es, leider!"
"Na gut. Kannst du laufen."
"Ich muss nicht getragen werden, falls du das meinst, meine Beine wurden nicht getroffen. Dort drüben seh ich den Komplex, wir haben ihn fast erreicht."

John rappelte sich hoch, mit dem Gewehr im Anschlag und schoss.
Kyle tat es ihm gleich.


Part 2 - The Battle II


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Innerhalb des Geheimen Skynet Komplex
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"Stopp! dass ist die Türe. Dahinter verbirgt es sich."

John, Kyle, und ihr Trupp standen vor einer großen, robusten Stahlschiebetüre.
Plötzlich hörten sie Schritte hinter sich, sie drehten sich um.

Drei Männer, wahrscheinlich Maschinen eröffneten das Feuer. Die Hälfte von Johns restlichen Soldaten war tot, bevor ein Schatten hinter den Maschinen 3 platzierte Treffer abgab. Alle Maschinen fielen.
Vom Gang sah man nur den Umriss der Person, die etwas schmächtig, und klein wirkte:
"John, es ist Zeit!"

"Allison! Seit wann kannst du so gut schießen, dass war ja besser als dieser, wie hieß er doch gleich, kann mich kaum erinnern wie er überhaupt aussah..."
Kyle starrte John an, der seine Hände auf der Stirn hatte:
"Bob, wir nannten ihn Bob."
"Mhh, Leute gehen und kommen, was ist mit ihm passiert?"
"Spezialmission, hat doch gesagt, er arbeitet lieber allein... Kyle, geh hier mit dem Männern in Deckung, ich geh mit ihr und Wells um den Komplex unter unsere Kontrolle zu bringen.
Kyle nickte.

John rannte durch den Gang 'Cameron' entgegen, und erschrak bei ihrem Anblick.
Sie war nur noch etwa halb mit Haut bedeckt, ein Auge war enthüllt.
Er wandte seinem Blick den Boden zu, zu sehr schmerzte ihn gerade seine Erinnerung an die Cameron vor der Zeitreise.

'Cameron' neigte im Laufen den Kopf, ihm zu:
"Bob war eine Maschine."
John stutzte:
"Was?"
"Er war eine Maschine. Wenn er annähernd so gut schießen konnte wie ich, war er eine Maschine. Zudem arbeiten Maschinen größtenteils alleine, besonders die Infiltrator-Modelle. Du hast ihn zurückgeschickt, nicht wahr, dass ist die Spezialmission."
Sie beobachtete ihn genau.

Er schaute geradeaus, und sah Wells:
"Wells, ist alles in Ordnung?"
"Hui, Commander, dass ist eine ganz schöne Wunde dort."

'Cameron' schaute John genauer an. Berührte mit ihrem Finger die Wunde.
"Autsch, verdammt was soll das? Hatten wir nicht was ausgemacht?"
John schreckte zurück.
"Du hattest Glück. Sie wird heilen. Du solltest dich schonen... du hast viel Blut verloren. Dein Adrenalinspiegel übertüncht das. Deswegen, habe selbst ich zuerst nichts davon bemerkt."
John fuhr sie an:
"Danke, wenn ich ne Krankenschwester brauche gehe ich ins Feldlazarett."
"Hier gibt es keins in der Nähe. Du könntest davor verbluten."
"Ist das eine komplizierte Ausdrucksform um mir zu sagen, dass ich auf deine Hilfe angewiesen bin?"
'Cameron' riss sich den einen Ärmel von Allisons Jacke ab, ging auf John zu, drückte ihn zu Boden, packte den verwundeten Arm, und verband die Schulter damit.
"Das dürfte für's erste reichen."

John verzog das Gesicht, Wells lachte.
"Was gibts da zu grinsen Wells?"
"Och, nichts Sir, ich habe gerade nur Gedacht, dass ihr zwei gut zusammenpasst, beides Dickköpfe. Zumal sie wie All..."
"Kein Wort weiter!"
John starrte ihn mit eiskaltem Blick an.

Wells lies seinen Scherz lieber fallen.
Zugegebenermaßen war er auch von schlechtem Geschmack gewesen.

'Cameron' unterbrach die Stille:
"Wir sollten weiter, links den Gang entlang, die erste Türe rechts."
Sie hielt ihre rechte enthüllte Endohand John entgegen, der noch am Boden lag, um ihm aufzuhelfen.

Zu ihrem Erstaunen zog er sich daran hoch.


John und 'Cameron' waren alleine im Kontrollraum. Wells und die anderen mussten draußen warten.

Er packte das Computerequipment aus seinem Rucksack und Riss ein Gitter von der Konsole vor ihnen.
Mehrere Kabel kamen zum Vorschein. John stöhnte:
'Welches ist bloß das Richtige.'
"Soll ich dir helfen, John?"

Er schaute zu ihr, das blaue Auge leuchtete - wahrscheinlich hatte sie alle Anschlusskabel schon zugeordnet, charakterisiert und hatte den Kompletten Plan der Konsole.
"Ja, bitte."
Sie ging zur Konsole, griff einmal hinein, nahm ein Bündel heraus und trennte einige Kabel durch und schloss sie mit de Hardware zusammen.
"So muss es funktionieren."

Sie streckte John ein Feldmesser entgegen, er nahm es, und legte sich flach auf den Boden.
John fing an, mit dem Messer den Port zu öffnen. Die Haut musste er diesmal dafür nicht wegschneiden, da sie schon fehlte.
Es machte 'klick', der Deckel öffnete sich und er sah den Chip, der blaues Licht aus dem inneren des Endoschädels reflektierte.
"John, bitte bleib bei mir."
"Du brauchst keine Angst zu haben. Dir passiert nichts."

Er drehte den Chip gegen den Uhrzeigersinn und zog ihn heraus. Den Chip platzierte er danach, in die Hardware-Vorrichtung.
Es würde klappen, es hatte ja schon damals mit dem Verkehrsüberwachungssystem geklappt.
'Cameron' würde sich in den Komplex einhacken und alle Zugangscodes ändern, die gegnerischen Maschinen, so gut es ging einsperren und ihnen so den Weg bahnen.

John wurde ungeduldig, er musste zurück zu Kyle, sicherstellen, dass er lebend in die Zeitmaschine kam.
Es dauerte zu lange, viel länger als damals. Plötzlich gingen alle Lichter aus.
Die Systeme in dem Komplex fuhren neu hoch - das Licht ging wieder an. 'Cameron' hatte ihm gesagt, das dies passieren würde.
Es war ein Zeichen, dass es geklappt hatte. Für die Änderungen musste sie alle Prozesse innerhalb des Komplexes herunterfahren und wieder neu starten, damit sie wirksam wurden.

John nahm den Chip aus der Halterung, setzte ihn wieder in 'Camerons' Körper ein und verschloss den CPU-Port.
Er ging zur Tür und drehte sich um, er hatte ein schlechtes Gewissen, aber er konnte ihrer Bitte einfach nicht nachgehen, er musste zu Kyle zurück.

Er trat aus der Türe, und lief Wells entgegen:
"Wells, sie passen hier auf, bis sie wieder aufwacht, ich muss zurück zu Kyle und den anderen."
"Und was ist, wenn sie anders drauf ist? Uns jetzt alle töten will?"
"Keine Sorge, dass wird nicht passieren, noch 80 Sekunden, ich muss los..."

John rannte davon.


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80 Sekunden später:
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'Cameron' kommt zu sich, die Augen flackern kurz blau auf.

Sie sieht sich um, John ist nicht mehr bei ihr - er war ihrer Bitte also nicht nachgekommen.
Es war dumm von ihm gewesen, unüberlegt, er befand sich in Gefahr. Sie müsste mit ihm reden, er machte es ihr schwierig ihn zu beschützen.
Es waren noch einige Maschinen in den Gängen, eine Maschine bereitete sogar gerade einen Zeitsprung vor - John wollte zu der Zeitmaschine.

Sie stand auf und ging aus dem Raum. Wells empfing sie unruhig:
"Ähh, ist... ist alles ok?"
"Nein, wir müssen zu John."
"Er ist vor knapp eineinhalb Minuten gegangen."
"Er ist in Gefahr."
"Woher willst du dass so genau wissen."

'Cameron' richtete ihren Blick auf die Nebentür, und gab ihn mit ihrer Linken zu verstehen, dass er leise sein sollte.
Sie richtete sich vor der Türe aus, und schlug sie mit einem Heftigen tritt aus den Angeln.
Die Türe flog waagrecht weiter und traf eine Person, die von der Wucht des Aufpralls, hinfiel.

'Cameron' trat ein, der Staub verzog sich, und stellte die Person senkrecht wieder auf. Sie hatte den Mann, der etwa 40 war in dem Würgegriff ihrer Endohand.

Wells trat ein und schaute sich in dem kleinen Gefängnis um, drei Zellen, alle leer - der Stromausfall hatte die Zellentüren geöffnet:
"Was soll das hier? Lass den Mann in Frieden! Sofort!"

'Cameron' verglich das Gesicht des röchelnden Mannes mit ihrer Datenbank. Eine Nummer kam zum Vorschein, mehr nicht. Dennoch war ihre Vermutung richtig gewesen.
"Er war nicht im Zentralrechner vermerkt. Er wurde erst kürzlich hergebracht."

Sie schmiss ihn in die andere Ecke, er kam hart auf dem Boden auf.
"Ich muss zu John, Bewacht ihn!"
"Überlebender oder Gefangener?"
'Cameron' sah in das verwirrte Gesicht von Wells:
"Gefangener, er hat Skynet beim Bau der Geheimwaffe geholfen. Lasst ihn nicht entkommen, er darf nicht fliehen, aber tötet ihn nicht, wir brauchen seine Informationen."

'Cameron' rannte aus der Türe. Der Mann spuckte Blut, und sah Wells bittend an:
"Hey, lass mich laufen, du glaubst doch keiner Maschine, oder? Sie sind alle bösartig."
"Wie heißt du?"
"Ist doch nicht so wichtig."
"Du willst, dass ich dir traue, und du verrätst mir nicht mal deinen Namen?"


John rannte, zu seinem Trupp, an Kyle vorbei, zu dem Interface der Großen Türe.
Er gab den neuen Code ein.
Die Türen öffneten sich langsam.
"Kyle, du kommst mit mir, alle anderen sichern weiter den Ausgang! Verstanden."
"Ja Sir!"

Kyle und John rannten durch die Türe, John kannte den Weg zur Zeitmaschine, 'Cameron' hatte ihn beschrieben. Als sie die Zeitmaschine sahen, konnten sie noch ausmachen, wie eine Person in sie hineinstieg.
'Verdammt, es muss Cromatie sein.'

"Schieß Kyle!"
Beide schossen, doch es war zu spät. John warf aus Wut sein Plasmagewehr in die Ecke.
"Scheiße!"

Cromatie war durch, John war sich sicher, dass er es gewesen war. Er konnte es zwar nicht sehen, er fühlte es aber.
Er ging zum Interface der Zeitmaschine und tippte die Daten für Kyles Reise ein. Er würde ins Jahr 1984 nach Los Angeles reisen, was für ein Kulturschock für eine Person, die erst später geboren werden wird.

"Du bist dir sicher Kyle, sicher, dass du das willst?"
"Ja John, ich tue es."
"Viel Glück Kyle."
Kyle umarmte ihn:
"Es war mir eine Ehre John."
John schluckte.

Kyle stieg in die Energieblase.
Johns Augen begannen zu tränen
'Er wird sterben,...'
Kyle verschwand mit einem elektrischen Zirpen.


'Cameron' sah, wie mehrere Maschinen Johns Soldaten angriffen, alles Endos, außer einem Infiltrator.
Die letzen vier Soldaten wurden mit Netzen gefangen genommen, der Infilrator rannte durch die Türe.

Sie schoss auf den ersten der fünf verbliebenden Endos, mehrere Schüsse in den Torso, es sackte ein.
Die anderen Endos erkannten die Gefahr. 'Cameron' musste hinter der Ecke in Deckung gehen.
Sie schoss, aus der Deckung und traf ein Endo im Unterleib, es viel in zwei Hälften und konnte sich nur noch vorkraxeln.
Sie schoss noch einmal auf das nächste Endo, und traf es am Kopf, dort wo der Chip war, es fiel zusammen.
Sie visierte das nächste Endo an und schreckte zurück. Sie presste sich zurück zur Wand, und sah ihre linke Taille an.
Das Endo hatte sie nahe der Energiezelle getroffen. Sie wurde warm.

'Cameron' sah ihr geschmolzenes Metall an. Sie hatte nicht mehr viel Zeit - sie musste John beschützen, egal mit welchen Mitteln.
Sie war seine Mission.
Die Endos kamen näher.
Sie verlagerte ihre Schussposition zur anderen Wand.
Die Endos werden dies nicht erwarten, sie werden sie direkt hinter der Ecke vermuten.

Sie sah Chrom blitzen und schoss. Das Endo lies seine Waffe fallen und rannte auf sie zu, sie schoss noch einmal, und traf die Energiezelle.
Das zweite Endo kam und feuerte, ein Schuss traf 'Cameron' im Bein. Sie fiel hin, zielte noch und drückte ab.

Danach wurden ihre Systeme heruntergefahren, die Primäre Energiezelle war am Ende.
120 Sekunden würde es zum Neubooten brauchen.
Das letze verbliebene Endo, zog sich am Boden entlang auf sie zu. Mit jedem Zug etwas weiter...

Die gefangenen Soldaten konnten nichts tun, außer zusehen, und selbst wenn, sie hätten auch 'Cameron' angegriffen, niemand von ihnen wusste bescheid, dass sie zu ihnen gehörte.

Das Endo war angekommen, zog sich zum CPU-Port hin, versuchte diesen mit den klobigen Metallfingern zu öffnen, als 'Cameron' erwachte.
Sie trat dem Endo ins Gesicht, zerstörte dabei eine der Linsen. Stand auf, nahm ihr Plasmagewehr und schoss, das Endo war nur noch eine Pfütze.

Sie ging um die Ecke, auf die gefesselten Soldaten zu. Diese schreckten zurück, versuchten sich aus dem Netz zu winden.
"Wo ist John?"
"Verreck du Schrotthaufen!"

'Cameron' wandte sich dem Gefangenen zu, der sie beleidigt hatte, unschlüssig wie sie mit ihm verfahren sollte, sie neigte ihren Kopf:
"Ich habe dafür keine Zeit, Ich werde euch jetzt befreien, John braucht euch, er ist in Gefahr, der T888 Infiltrator ist hinter ihm her."
"Warum sollten wir einer Maschine vertrauen, verdammt, warum rede ich überhaupt mit dir, ich bin doch eh tot!"
'Cameron' zog das Feldmesser, ging auf ihn zu. Der Soldat zappelte wild in dem Netz rum.

"Bitte entspann dich, ich könnte dich sonst verletzen."
Sie packte das Netz, richtete es halb auf und Schnitt ihn frei. Der Soldat rappelte sich verdutzt frei.
"Befreie die anderen!"

Er starrte sie ungläubig an,
"Was bist du?!"
'Cameron' ging durch die Türe.


John hatte sein Gesicht in seinen Händen, er grübelte, er trauerte - was tat er überhaupt?
Die Realität traf ihn, es müsste sich alles gleich abspielen, wie in der Zukunft, aus der Cameron kam.
Und er, was wird er jetzt tun, wo er ea jetzt bemerkt hat? Cromatie war durch, in das Jahr 1999. Er musste 'Cameron' hinterherschicken, um ihn zu beschützen. Ein nicht enden wollender Kreislauf.

Er brach zusammen und übergab sich, ihm war einfach schlecht, schlecht wegen seinem Gewissen, schlecht wegen dieser Gedanken.
Das Erbrochene vermischte sich mit dem Blut aus seiner Wunde, aus der es stärker floss.
Er hörte schritte hinter ihm und richtete seine wässrigen Augen darauf.
'Verdamnt'

"John? John Connor?"
Die Person richtete ihr Plasmagewehr auf ihn. Er hechtete zurück. Der Schuss streifte seinen Rechten Oberschenkel.
John zielte und drückte ab.
Nichts passierte. Die Munition seines Plasmagewehrs war aufgebraucht.
Die Maschine merkte dies, kam näher um in eine bessere Schussposition zu kommen.

John schaute sich um, wo war Kyles Gewehr? Er blickte zu der Zeitmaschine - er war damit rein gestiegen, es war weg, pulverisiert.
John fasste sich an die Stirn und zog mit der Rechten seine Pistole.
Er feuerte das komplette Magazin auf die Maschine ab, nichts passierte.

Die Maschine stand über ihm, zielte:
"John Connor, sie sind terminiert."

Die Maschine drückte ab, und schoss in Johns Torso, mittig.
John schrie, nie hatte er solche schmerzen ertragen müssen.
Sein Blick verschwamm, er betastete die Wunde, sah seine Hände an - alles voller Blut.
Der Terminator über ihm senkte den Blick:

"Du scheinst zäher als die anderen deiner Spezies zu sein",
und zielte noch einmal, John sah noch, wie die Maschine die Waffe fallen ließ.

'Cameron' stand am Ende der Halle und sah den Terminator, wie er John anvisierte.
Sie schoss. Ihr gezielter Schuss durchtrennte den Schussarm. Die Maschine drehte sich um, zu ihr. Kam auf sie zugerannt.
'Cameron' schoss weiter auf sie ein, traf sie an den Schultern, die Maschine zuckte kurz, darauf hatte sie gewartet.
Sie schoss weitere Schüsse Richtung Torso und Kopf - die Maschine fiel und die roten Augen erloschen.

"John!"
'Cameron' rannte auf ihn zu.
"John hörst du mich?"

Er sah nur noch ihr blau glühendes Auge - es musste sie sein:
"Bring mich hier raus, Cameron... bitte."
"Nicht bewegen."

Sie presste ihre Hand auf die Wunde.
Er schrie auf.

Die Soldaten die Sie befreit hatte kamen angerannt und richteten die Waffen auf sie:
"Stopp! Geh weg von ihm! Sofort!"
John hob seinen Kopf in Richtung der Soldaten, stoppte sie mit ausgestreckten Arm:
"Es ist okay, sie... sie gehört zu mir, tut was sie sagt, sie handelt in meinem Befehl."
Er brach zusammen und wurde bewusstlos.

'Status:
Vitial Signs Critical
Expiration Imminent'

'Cameron' stoppte die Analyse - sie wusste genug, sie musste John so schnell wie möglich in ein Feldlazarett bringen und ihn verarzten.
"Wir müssen ihn so schnell wie möglich rausbringen. Ich trage ihn. Ich muss sicherstellen, dass der Transport so sacht wie möglich verläuft. ihr deckt uns."

Die Soldaten schauten sie überrascht an:
"Du bist nicht Allison, Connor war nicht mehr bei Sinnen, als er dass gesagt hat."
'Cameron' stand auf, hob John so sacht wie möglich auf und trug ihn den Gang entlang.
"Hey Stopp!"
"Ich habe keine Zeit, John braucht innerhalb der nächsten Stunde ärztliche Behandlung."
Sie rannte davon.

Die Soldaten schauten sich an, was sollten sie bloß tun?
Sie entschieden sich, ihr hinterherzurennen, konnten sie aber schon nichtmehr einholen.


Part 3 - After the Battle


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Widerstands-Feldlager, vor Topanga Canyon - Lazarett
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'Cameron' legte John vorsichtig auf die Liege, er kam stöhnend zu sich, seine Kleider waren voller Blut:
"Cam... wie bin ich so..."
'Cameron' drückte Johns Hand mit ihrer Linken.
"Schh, John, ich pass jetzt auf dich auf, du wirst nicht sterben, keine Angst, ich bin bei dir.
Wir sind den größten Teil geflogen, falls du dich wunderst. Bei deinen Verletzungen war es notwendig."
"Die ander..."
"Ich bin ein Infiltrator John, ich habe sie abgelenkt. Ich habe einen kleinen Sprengsatz hochgehen lassen um unbemerkt hereinschleichen zu können. Entspann dich jetzt, ich flicke dich wieder zusammen."

'Cameron' richtete ihren Blick auf, in das Gesicht des schockierten und geschockten Feldarztes:
"Nadel, Faden, Binde, Tupfer und Alkohol, sowie Morphium, schnell!"
"Ich lass keinen von euch an ihm rumschnippeln!"
'Cameron' zog ihre Pistole, ihre Augen funkelten blau. Der Arzt erschrak und stolperte rückwärts über ein OP-Tischchen.
"Jetzt! Ich bin sehr ungeduldig, wenn das Thema meine Primärmission beinhaltet."

Der Arzt rannte und brachte ihr verängstigt die Sachen.

'Cameron' nahm die Morphiumspritze und spritzte sie John.
Danach, nahm sie das Skalpell und schnitt die Wunde am Torso auf, nahm den Alkohol und reinigte sie gründlich.
John bekam davon nichts mehr mit, er war schon längst wieder Ohnmächtig geworden.


"Fertig. Er wird Ruhe benötigen. Verlegen sie ihn so schnell wie möglich nach Serano Point, verstanden? Jetzt gehen sie, und sagen Perry dass wir hier sind."

Der Arzt ging, alles war besser als länger in einem Raum mit einer Maschine zu sein, trotzdem musste er zugeben, dass sie Connor hervorragend behandelt hatte.

Einige Minuten später trat Perry, gefolgt von Winfield und mehreren schwer bewaffneten Soldaten in den Raum ein.
Die Soldaten richteten ihre Waffen auf 'Cameron'.

"Was ist passiert?"
Perry sah 'Cameron' vorwurfsvoll an.
"Es ist nicht meine Schuld. Er ist vorgeprescht, alleine. Ich kam gerade noch rechtzeitig an, um ihn vor der Maschine zu retten."
"Ich traue ihr nicht, Perry. Wir sollten sie zerstören, jetzt, hier gleich."
Perry schaute in das hasserfüllte Gesicht von Winfield:
"Das wäre gegen Connors Wille. Wenn sie uns töten wollte, wären wir längst tot, und sie hätte ihn nicht verarztet."

'Cameron' stand auf, und ging zum Ausgang. Winfield nahm sein Gewehr und zielte auf sie:
"Stopp, wo wollen wir hin Blechbüchse?!"
'Cameron' drehte sich um, kam näher. Winfield wurde unruhiger:
"Das geht dich nichts an. Ich führe die Befehle von John aus, und nur seine."
"Pah, das kaufe ich dir nicht ab."

'Camerons' blick wandte sich zu Perry:
"Die vier letzten Soldaten von Connors Trupp sind zurück. Was haben sie gesagt?"

Perry senkte den Blick zu Boden:
"Sie meinten, Connor sagte, wir sollen tun was du sagst."

'Cameron' sah Winfield an. Alle anderen senkten ihre Waffen.

"Ich trau dir trotzdem nicht. Ich vertrau keinem Metall. Ich nehme keine Befehle von Me...",

'Cameron' riss ihm die Waffe aus der Hand, verbog sie mit Leichtigkeit und gab sie ihm wieder zurück:

"Du wirst den Befehlen von John, wie jeder andere auch Folge leisten, verstanden. Ich bin eine Maschine, ich führe die Befehle aus, die John mir sagt. Also sind meine Befehle so, als würden sie von John kommen."

Ihre Augen glühten Blau. Winfield nahm ein paar Schritte zurück.
"Perry, ziehen sie alle Einheiten ab. Wir gehen zurück nach Serano Point. Ich sammle das, was wir brauchen können ein und lass es von unseren HKs transportieren. Wells werde ich mit der Aufgabe betrauen, damit ihr nicht unsere eigenen Einheiten abschießt. Danach sprenge ich die Anlage in die Luft."

'Cameron' ging. Perry nickte vier Wachen als Begleitung, oder besser gesagt Schutz zu - sie folgten ihr.
"Seit wann haben wir HKs?"

Perry blickte in das verblüffte Gesicht von Winfield:
"Keine Ahnung, keine Ahnung. Am Anfang war alles einfacher, nicht. Mensch gegen Maschine. Nun hat Skynet ihre Greys und Überläufer, die zu feige sind sich zu stellen, und wir haben umprogrammierte Maschinen. Dinge ändern sich."


'Cameron' war zum dritten Mal in ihrer Betriebszeit hier.

Sie trat in das Haus ein. Das dämmrige Landelicht der HK-Airial, mit der sie auch schon John, so nah wie möglich an das Feldlager gebracht hatte, erhellte ihr perfektes Äußeres. Sie war nach getaner Arbeit in dem Topanga Canyon in eine Skynet-Fabrik eingedrungen und hatte ihren Körper reparieren lassen.

Die Maschinen waren alle verschwunden, sie hatte den gummihäutigen T600 auf eine Spezialmission geschickt - würde er nicht wiederkehren war es nicht so schlimm. Der Widerstand hatte bessere Maschinen als ihn. Skynet hatte für die Gefangenen keine Verwendung mehr, der Plan war es, sie einfach hier Verhungern zu lassen.
'Cameron' lief in das Nebenzimmer und nahm ein Beil hervor. Sie kehrte damit in den Gefangenenraum - sie schliefen alle aus Erschöpfung.
Sie lief in die Mitte und legte das Beil auf den Boden.

"Es tut mir Leid."
Stand auf und stieg in die HK-Airial, um nach Serano Point zu gelangen.


Part 4 - Demons gone bad


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Serano Point HQ
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Wells und 'Cameron' waren auf dem Weg zu John, als sie plötzlich Schüsse und Schreie hörten.
'Cameron' presste Wells gegen die Wand, ging um die Ecke und schoss der Maschine mehrmals in den Rücken.
Sie taumelte, viel. Überall in dem Gang war Blut. Es schien als wäre die Maschine Amok gelaufen.

'Cameron' betrachtete die Maschine genauer.
"Es ist keine von meinen."

Wells kam um die Ecke und blickte sie an:
"Nunja, John hat einen Spezialtrupp aufgestellt, der Maschinen einfängt. Warum ist es bösartig geworden?"
"Es wurde nicht bösartig, die Maschine war voll funktionstüchtig."
"Voll funktionstüchtig, tss, dass ist heute schon die Zweite die durchdreht. Ach he warte, du bist ja selber eine, warnst du mich bitte bevor DU durchdrehst."

'Cameron' schaute ihn Gefühllos an:
"Maschinen machen das, was man ihnen sagt, weiter nichts. Beide Maschinen waren keine die durch mich umprogrammiert wurden. Wir sollten weitergehen, John erwartet uns sicher schon."
"Seit wann ist er wieder bei Bewusstsein? Dass waren ein paar ziemlich üble Wunden."
"Ich habe ihn wieder zusammengeflickt. Er ist seit einer halben Stunde wieder wach."


John lag in seinem Bett, er sah wie 'Cameron' und Wells eintraten, Wells schloss die Türe.

"Ich habe mich schon gewundert, wo ihr bleibt. Was hat euch aufgehalten."
'Cameron' sagte nichts, Wells antwortete:
"Eine Maschine ist bösartig geworden, schon die Zweite heute",
John senkte den Blick,
"Es ist ein großes Risiko, ist es denn wirklich notwendig?"

John blickte auf, alle umprogrammierten Maschinen waren doch voll funktionstüchtig, so hatte er es verordnet:
"Ja, es ist leider notwendig, wir haben nicht genügend Soldaten für diesen Krieg. Waren die Maschinen beim Umprogrammieren beschädigt?"

"Sie waren voll funktionstüchtig als ich sie ausgeschaltet hab."
John schaute in 'Camerons' Gesicht, keine Regung war zu erkennen.

"Und was gibt es sonst noch?"
"Alle Befehle wurden ausgeführt, die Sie",
Wells warf ihr einen etwas gehässigen Blick zu,
"uns aufgetragen hat."
"Gut, dann weiß ich ja, dass alles geklappt hat, wegtreten."

Wells ging aus Johns Quartier, 'Cameron' missachtete seine Bitte und blieb neben seinem Bett stehen.

"Was?"
"Wir müssen reden, John"
"Über was?"

'Cameron' setzte sich auf die Seite des Bettes, John wurde unruhig, nervös:
'Was hat sie bloß vor?'

"Diese Maschinen, die welche bösartig werden, es sind keine von meinen umprogrammierten."
"Worauf willst du hinaus?"
"Maschinen können nicht einfach so bösartig werden. Sie machen das, was man ihnen sagt."
"Sagt WER?"
John starrte sie direkt an, sie verstand, was er damit meinte.
"Dinge haben sich geändert John, ich bin anders, diese Maschinen aber nicht."

John erinnerte sich an das Gespräch im Motel, dass er mit Cameron geführt hatte:
"Vielleicht spielen die Tasks im Hintergrund verrückt. Die Software und die Hardware wurde dazu entwickelt um Menschen zu töten."
"Schon, aber die Maschinen müssen ihre Missionsziele wahren. Sie handeln nur im Interesse ihrer Mission",

John senkte den Blick:
'Im Interesse ihrer Mission, Cameron hatte mich also nie geliebt, dass was ich gemeint hatte zwischen uns beiden zu fühlen, war nur im Interesse ihrer Mission.'
"Die Menschen zu töten, die es beschützen sollte war nicht im Interesse der Mission, es ist nicht logisch."
"Was ist es dann? Warum laufen sie einfach so Amok?"

'Cameron' neigte etwas den Kopf und beobachtete ihn genau:
"Wer hat Zugang zu den neu umprogrammierten Maschinen, wer kann ihnen Befehle erteilen?"
"Was willst du damit Andeuten, dass einer aus dem Wiederstand den Maschinen befiehlt die eigenen Leute zu töten? Das ist Irrsinn, niemand käme auf so eine Idee!"
"Die Dinge haben sich geändert John. Maschinen tragen nur die Befehle aus, die sie erhalten. Es gibt einige die an deinem Führungsstil zweifeln, es gibt ein paar, denen ich nicht vertraue."
"Ja, ich denke da habt ihr etwas gemeinsam, sie vertrauen auch dir nicht... Ich will nichts mehr darüber hören, Maschinen machen nun mal das, wofür sie geschaffen wurden, fertig! Ist nun mal leider so."
"Sie wollen dich damit zwingen, das Umprogrammieren aufzugeben, es zu lassen, alle Maschinen zu zerstören. Sie wollen dich manipulieren, deine Entscheidungen beeinflussen, Kontrolle über dich erlangen. Das ist der Plan. Sie werden schon bald kommen und diese Entscheidung von dir verlangen."
John sah in 'Camerons' Gesicht, konnte sie recht haben, aber was tat sie denn?
"Und du? Was ist das, was du tust?"
"Ich helfe dir, das ist es doch was Freunde tun. Ich mache alles was richtig oder notwendig ist."

John starrte sie für einen kurzen Moment an:
"Hast du alles getan, was ich dir aufgetragen habe, hast du alles zerstört?"
"Nein."
"Wie bitte? Du missachtest meine Befehle?"
"Ich nehme keine Befehle entgegen, diese Dinge haben sich geändert. Ich mache, was richtig ist."
"Sag mir sofort was du angestellt hast."
John setzte sich ruckartig im Bett auf und zog eine Pistole und richtete sie auf 'Cameron', sein Finger zitterte am Abdruck.
"John!"
Er verzog das Gesicht.
"John!"
"Spiel keine Spielchen mit mir!"
Er schüttelte leicht den Kopf.
"John, leg die Waffe weg. Das willst du nicht machen. Du magst mich zwar hassen, für das, was ich bin und getan habe, aber ich dachte wir wären Freunde."
"Es ist nicht so einfach! Also, sag mir was du getan hast!"
"Erst wenn du die Waffe weglegst, es lenkt mich ab, du bedrohst mich! Beruhige dich und ich sage es dir, ich habe nur in deinem Interesse gehandelt"
"Sofort!"
'Cameron' blieb stumm, John zitterte so stark, dass die Waffe losging.

Ein lauter Knall. 'Cameron' schaute an sich runter, und betastete die Wunde. Synthetisches Blut klebte an ihrem Finger.
Sie schaute von der Wunde zu John. Die Kugel hatte sie im Bauch getroffen, und steckte irgendwo in inneren ihres Endo fest.
Die Wachen hatten von dem Schuss nichts mitbekommen, sein neues Quartier hatte John schalldicht versiegeln lassen, damit private Gespräche privat blieben.

"Ich komme später noch einmal."
Sie stand auf, und ging.
"'Cameron', es tut mir leid, komm zurück!"
John versuchte sich aus dem Bett zu steigen, doch er war noch zu sehr geschwächt. Er fiel und blieb auf dem Boden liegen. Er blickte voller Scham auf zu 'Cameron'.
"Bitte."

"Ich schau später nach dir, ich muss mich zuerst wieder instand setzen, weißt du überhaupt wie schwierig es für mich war mich nach der Schlacht um Topanga Canyon wieder herzustellen?"
"Es wird doch wieder heilen."
'Cameron' neigte ihren Kopf, schaute auf ihn herab:
"Mein Körper schon. Aber ich kann es nicht vergessen. Du hast Glück, dass ich eine Maschine bin, wäre ich ein Mensch, wäre ich tot - du hättest einen Freund weniger, oder was du als Freunde bezeichnest."

Damit ging sie aus seinem Quartier, und lies John auf dem Boden liegen.
'Verdammt, dass macht sie bestimmt extra, mich hier auf dem Boden liegen lassen. Naja, geschieht mir eigentlich recht.'


'Cameron' ging an der Wache vorbei, welche die Wunde anstarrte.
"John braucht Hilfe, können Sie reingehen und ihm helfen? Keine Sorge, das hier war nur ein Unfall... John hat nur schlechte Laune."
Die Wache starrte ungläubig in 'Camerons' Gesicht:
"Das ist doch ein schlechter Scherz, oder?"
'Camerons' Gesicht blieb blank. Nach einer kurzen Dauer entfernte sie sich.
Die Wache klopfte unruhig, etwas ängstlich an der Tür und trat ein.

Er sah wie Connor am Boden lag und sich versuchte am Bett hochzuwinden:
"Sir, darf ich ihnen helfen"
John sah ihn wutentbrannt an:
"Ja, bring sie zurück!"

Er trat vor und stützte Connor unter den Schultern, und half ihn auf:
"Ich weiß nicht wohin sie gegangen ist, Sir. Sie hat nicht viel gesagt."
"Gut, dann suchen wir sie eben."
"Ich halte das in ihrer Verfassung für keine gute Idee Sir."
"Ist mir egal! Befolgt eigentlich EINER hier was ich sage!?"
"Schon okay, ich stütze sie..."


John fand 'Cameron' in einen abgetrennten Lagerraum Ihr Oberkörper war nur von einem BH bedeckt, John senkte aus Scham seinen Blick. Werkzeuge und verschiedene Endoteile lagen dort herum, die Türe wurde von zwei Maschinen bewacht.
Er lies sich von seiner Wache auf einen Stuhl setzen und orderte sie raus.

"John, du hättest im Bett bleiben sollen, dich ausruhen."
"Es tut mir Leid, bist du mir böse?"
John verzog das Gesicht, als er sah, wie 'Cameron' sich die linke Taille von oben bis unten aufschnitt.
"Ja, ich versuche schon seit 15 Minuten, die Kugel aus meinem Endo zu entfernen..."
"Soll ich dir helfen?"
Sie drehte sich um und starrte ihn gefühllos an:
"Nein, das schaffe ich alleine."
Ihr Blick wendete sich ab. John schluckte:
'Habe ich ihre Gefühle verletzt? Stopp, sie hat doch keine!'

"Du solltest wieder zurück in dein Quartier. Leute könnten dich suchen, oder sehen wollen."
"Pff. Sie kommen nur, wenn ich es sage oder sie was von mir möchten."
"Ach so, ich verstehe."

John senkte den Blick, er hatte ein schlechtes Gewissen, und sie durchschaute ihn, kannte seine Schwächen, nutzte es aus, damit er sich noch schlechter fühlte, er wusste es.
"Willst du mir wenigstens sagen, was du getan hast?"
"Deswegen bist du also hier..."
John fasste sich grübelnd an die Stirn, das Gespräch verlief gar nicht, wie er es sich Gedacht hatte, er fühlte sich nur noch schlechter.

"... ich habe den Ingenieur der Zeitmaschine gefangen genommen, Wells passt auf ihn auf, damit er keine Dummheiten anstellt. Er baut, aus den Einzelteilen die ich in Topanga sichergestellt habe, die Zeitmaschine auf",

Sie blickte ihn an, er sah in ihre Augen, mit schlechten Gewissen,
"... ich dachte das wäre in deinem Interesse."
"Äh, ja, denke schon, danke."

Sie drehte sich um, er fühlte sich noch schlechter, sie hatte den Plan zwar verändert, es war aber zum Guten.
"Ist sonst noch etwas John?"
"Nein, warum?"
"Weil du noch da bist."
"Kann ich nicht bleiben?"
"Warum fragst du, ICH bin doch hier nur Gast, und du der Gastgeber - es ist deine Entscheidung."
Es schmerzte John tief im inneren.

'Cameron' fasste mit ihrer linken Hand, tief in die aufgeschnittene Taille hinein - John blickte aus Scham nach unten - und holte de Kugel hervor. Ihr kompletter Arm war in synthetisches Blut getränkt.
Sie ließ die Kugel auf den Tisch fallen, nahm ein Handtuch hervor und Tupfte das Blut ab.
John kam es so vor als würde sie ihn ignorieren:

"'Cameron' es tut mir leid, komm, rede wieder mit mir."
Sie sah ihn an:
"Warum entschuldigst du dich bei einer Maschine?"
Sie sah ihn an:
"Vielleicht, weil du mehr bist."
'Cameron' starrte zum Tisch, zur Kugel und dann wieder ihn an:
"Du solltest dir menschliche Freunde suchen."
Johns Augen begannen zu wässern, er fühlte sich einfach nur schwach:
"'Cameron' bitte, ich habe sonst niemanden, ich habe nur noch dich."
"Ich verstehe, alle um dich rum sterben, oder du schickst sie weg. Wo hast du Kyle hingeschickt?"
"Warum fragst du?"
"Er schien dich zu mögen, der einzige der dein Freund sein wollte, und du hast ihn ferngehalten. Es wäre gut wenn ich es verstehen könnte."
"Du weißt, dass ich ihn zurückgeschickt habe?"
"Ich nahm es an, ich habe ihn seitdem ihr Vorgeprescht seid, nicht mehr gesehen, weder tot noch lebend.
Es war töricht, gefährlich, du hättest sterben können, du wärst beinahe gestorben... du hättest auf mich warten sollen, so wie ich dich darum gebeten habe."
"Tss, mich hätte hier niemand vermisst, niemand hätte um mich, als Person getrauert."
"Das ist ziemlich egoistisch von dir."
John schnaubte, 'Sie versteht gar nichts!'

'Cameron' beobachtete ihn genau:
"Wärst du gestorben, hätte ich keine Mission mehr. Die Chancen meiner Selbstdeaktivierung binnen 24 Stunden standen zu 73,35%."
John wusste nichts darauf zu antworten, er senkte seinen Blick, 'Cameron' fuhr fort:
"Was ist an dem Datum 1984 so wichtig? Du kannst damals noch nicht auf der Welt gewesen sein."

John starrte sie an, selbst wenn er wollte, er konnte es ihr nicht sagen - er musste das Geheimnis seiner Existenz wahren. Außerdem, woher wusste sie das alles, er sah sie fragend an.

"Der letzte Eintrag war noch eingespeichert. Ich habe ihn gesehen. Ich habe auch gesehen, dass kurz davor eine Maschine ins Jahr 1999 gereist ist."
'Cromatie, es ist Cromatie gewesen.'
John dachte darüber nach, er wollte nicht 'Cameron' hinschicken, das gleiche tun, wie sein 'Vorgänger', er wollte doch die Zukunft verändern bzw. in diesem Fall durch die Vergangenheit - er musste sich etwas überlegen...
"Zum Schutz meiner Mutter, Kyle hat den Auftrag sie zu beschützen, vor der Maschine die zurückgeschickt wurde um sie zu töten."
"Und den T800 hast du für deinen eigenen Schutz zurückgeschickt."
John schluckte, 'Cameron' bemerkte dies:
"Eigenartig."
"Was?"
"Du schickst eine Maschine zu deinem eigenen Schutz aber einen Menschen zum Schutz deiner Mutter."
"Meine Mutter kann nicht gut mit Maschinen, sie hat eine richtige Apathie. Außerdem ist es leichter eine Maschine als Beschützer anzunehmen, wenn man sein ganzes Leben schon weiß, dass diese Dinger existieren."

'Cameron' sah ihn tief mit ihren braunen Augen an:
"Bitte John, schick mich nicht zurück, bitte."
"Was meinst du damit."
"Die Maschine im Jahr 1999, bitte schick jemand anderen. Du brauchst mich hier, bei dir, du bist labil.
Ich sorg mich um dich..."
"Ich bin nicht selbstmordgefährdet!",
schrie sie John an.
"Doch John, das bist du. Du hast es doch eben noch gesagt. Du hast niemanden hier, außer mir. Schick mich nicht fort. Jeden Tag bist du mehr umringt, von Leuten die dir Misstrauen, die dich anzweifeln."
"Ich will es doch selber nicht, denkst du es ist so einfach für mich, das alles. Wir werden eine Lösung finden, zusammen, okay?"

Er brach in Tränen aus. 'Cameron' kam näher. In ihrer Hand hielt sie etwas:
"John, es ist alles in Ordnung",
Sie druckte ihm Nadel und Faden in die Hand,
"du darfst mir helfen. Wir können über alles reden, was dich bedrückt. Ich kann gut zuhören. Ich weiß nur nicht ob du meine Ratschläge annehmen kannst."

John lächelte sie kurz an.


Notiz:
So, ich hoffe euch hat es gefallen.
Ich persönlich war mit den letzten beiden Kapiteln selber nicht vollständig zufrieden.
Aber wenigstens bin ich dort angelangt wo ich hinwollte, wa ne größere Arbeit als gedacht.
Eigentlich hatte ich nur 9 Kapitel für die Story geplant, konnte aber nicht mehr alles darin unterbringen, sodass jetzt 10 Kapitel daraus wurden.
Irgendwie wirds auch langsam langweilig, dass John immer den Maschinen entkommt...
wir brauchen mal wieder nen klassischen Character-Death.
Das letzte, Finale Kapitel ist auch schon fertig, muss nochmal durchgehen, un ein paar Kleinigkeiten ändern und es formatieren.
Ich sag nur: Drama! Drama! Drama!, es wird toll;)
Ist zwar etwas umständlicher zu lesen, da die 'Szenen' nicht chronologisch aufgeführt sind und teilweise in verschiedenen Zeitspannen spielen, aber manchmal ist es schöner und spannender, zuerst das Ergebnis zu sehen, und erst dann, wie es dazu kam.
Also freut euch auf das Finale! Danach gehts mit dem Sequel: "Battle for Tomorrow II" in die nächste, finale Runde...