Erstmal die Antworten auf die Reviews:
OD: DGDM heißt nichts anderes, als Die Grenzen des Möglichen, oder eben die 4 Anfangsbuchstaben!
Ina Bauer: Die Eigenschaften, die Harry bekommt, werden in den folgenden Kapiteln vorgestellt, genauso wie sich herausstellt, ob seine Freunde (und Sie sind nicht wegen des Ruhmes oder Geldes mit ihm befreundet) mit seinen Veränderugnen klar kommen.
Und nun viel Spaß bei Kapitel 5.
Kapitel 5 Amb
Als Harry die Augen aufschlug, bemerkte er, dass er sich wieder im Verließ seiner Eltern befand. Was war passiert? Was war das für ein seltsamer Traum? Und wieso war er überhaupt eingeschlafen? Mit brummendem Schädel richtete er sich auf. Der Ring, genau er wollte den Ring anlegen, doch anscheinend war er beim grüblen über die Entscheidung eingeschlafen. Er blickte in Richtung des Sarges, doch dieser war nun seltsamerweise geschlossen. Als er seine linke Hand jedoch zum Deckel des Sarges bewegte, um diesen zu öffnen, erblickte er den Ring an seinem Finger. Er hatte nun einen scharlachroten Farbton angenommen und die Runen waren in goldener Farbe zu lesen.
Das konnte nicht wahr sein, oder?! Wie kam der Ring an seinen Finger? War das alles eben doch kein Traum? Lebte dieser Kodóku wirlklich in dem Ring? War er jetzt ein...Seine Finger schnellten augenblicklich zu seinen Schneidezähnen. Als er sie berühte stellte er tatsächlich fest, dass sie länger waren. Nein, das konnte einfach nicht sein, er konnte kein Vampir sein. Doch er wusste, dass es wahr war, tief innendrin, wusste er es und diese Gewißheit breitete sich schnell in ihm aus.
Normalerweise wäre jeder bei einer solchen Erkenntnis in Panik geraten, doch Harry blieb erstaunlich ruhig. Da war es wieder, diese Gefühl, welches er auch schon im Inneren des Ringes gehabt hatte, diese Vertrautheit, dass einfach alles so war, wie es sein musste!
„Ah, wie ich sehe, sind Sie wieder zurück von Ihrer kleinen Reise, Mr Potter."
Harry fuhr herum. Vor ihm stand Griphook und grinste ihn auf eine kobolduntypische Art der ehrlichen Freundlichkeit an.
„Mr Griphook, wie kommen Sie hier rein?"
„Ich bin Mitarbeiter von Gringotts und komme in jedes Verließ. Irgendwie müssen das Gold oder andere Wertgegenstände ja auch in Hochsicherheitsverließe mit Passwörter. Aber keine Sorge, Mr Potter, ich kann aus keinem Verließ etwas entwenden." Harry blickte ihn ein wenig skeptisch an. Warum tauchte der Kobold hier auf? Klar, er war bei Gringotts angestellt, aber normalerweise betraten die Kobolde nie die Verließe, wenn die Eigentümer drinnen waren.
„Sie fragen sich nun bestimmt, warum ich hier bin." Harry nickte. „Nun, Sie müssen wissen, ich bin nicht nur einfacher Angestellter bei Gringotts, sondern habe einige Sonderfunktionen. Gringotts ist auch keine einfach Bank, die Vermögen verwaltet, sondern die Firma hat noch einige andere, nun nennen wir es „Gebiete" in denen sie sich betätigt. Eines dieser Gebiete ist die Kontaktvermittlung."
„Die Kontaktvermittlung? Welche Kontakte vermitteln Sie denn?" Harry war sichtlich verwirrt, warum erzählte ihm der Kobold das alles, was hatte das ganze mit ihm zu tun?
„Mr Potter, lassen Sie es mich mal so erklären. Sie haben gerade eben eine besondere Gabe erhalten und ich habe jemanden für Sie, der Ihnen beibringen kann, mit dieser Gabe umzugehen und sie zu nutzen, aber vor allem sie zu kontrollieren."
„Woher wissen Sie, was grade passiert ist?"
„Weil Mr Griphook alles weiß, was in der Bank geschieht, er ist einer der größeren Teilhaber an dem Unternehmen." sprach eine unbekannte Stimme.
Als Harry in die Richtung blickte, aus der die Stimme kam, konnte er eine Gestalt erkennen, die aus dem Schatten trat, Harry traute seinen Augen kaum, die Gestalt trat wirklich aus dem Schatten. Als ihre Umrisse klarer wurden, konnte Harry einen Mann erkennen, dessen Anblick dem eines Aristokraten glich. Er wirkte nobel, mit seinen edlen Kleider und seinen langen silbernen Haaren. Auf den ersten Blick erinnerte er ein wenig an Lucius Malfoy, allerdings nur auf den ersten Blick, denn wenn man sein Gesicht betrachtete konnte Wärme und Freundlichkeit darin erkennen.
„Einen schönen guten Tag Mr Potter, mein Name ist Ambrosius. Bevor Sie sich fragen, wie ich hier rein kommen, auch ich besitze einige Anteile an Gringotts und so ist es auch mir gestattet, mich frei in der Bank zu bewegen, allerdings kann ich, genau wie Mr Griphook, nichts entwenden, nicht dass ich das je beabsichtigt hätte."
Harry nickte nur zum Gruß, er war viel zu verwirrt von dem was geschah, auf der einen Seite, kam ihm das alles so richtig vor, auf der anderen Seite, wusste er nicht, was er von all dem halten sollte, was die Männer von ihm wollten und was jetzt mit ihm war.
„Ich sehe Ihnen an, dass Sie sichtlich verwirrt sind Mr Potter, aber folgen Sie am besten meinen Ausführungen, dann wird mit Sicherheit einiges klarer werden.
Wie ich bereits erwähnte, ist mein Name Ambrosius, meinen vollen Namen brauchen Sie nicht zu wissen und es reicht auch vollkommen aus, wenn Sie mich mit Amb anreden, denn ich habe eine ähnliche Abneigung gegen meinen Vornamen, wie die Ihnen wohlbekannte Nymphadora Tonks." Bei diesen Worten grinste Amb ein wenig und auch Harrys Mundwinkel zuckten leicht nach oben.
„Ich bin Mitglied einer Organisation namens „Die Ewigkeit", wir Mitglieder nennen uns „Die Ewigen". Wir existieren seit vielen, vielen Jahrhunderten und operieren weltweit. Falls Sie sich wundern, dass Sie noch nie von uns gehört haben, dann liegt das daran, dass wir immer im Verborgenen arbeiten und nie öffentlich auftreten."
„Und dennoch sind Sie hier, Amb." Harrys Stimme klang bei dieser Stimme ganz ruhig, er selbst wusste nicht warum.
„Um es auf den Punkt zu bringen, Mr Potter, ich bin hier, um Sie zu rekrutieren. Wir Ewigen sind alles Wesen mit besonderen Fähigkeiten oder Begabungen, von denen Sie teilweise noch nie gehört haben. Und Sie sind ebenso ein Wesen geworden, jemand mit besonderer Macht, Daywalker genannt. Denn Sie sind ein Vampir geworden, Mr Potter, allerdings besitzen Sie nicht die größte Schwäche eines Vampirs, Sie sind immun gegen das Sonnenlicht."
„Woher wissen Sie das alles? Ich meine, woher wissen Sie, dass ich überhaupt ein Vampir bin und woher können Sie wissen, dass dieser Kodóku mich Daywalker genannt hat? Und was bin ich nun überhaupt?"
„Ihre Ankuft wurde uns prophezeit." Na toll, schon wieder eine Prophezeihung, langsam aber sicher entwickelte er einen Hass auf diese Dinger.
„Außerdem kenn ich die Prophezeihung um den Ring der Nacht und auf wen sonst sollte Sie zutreffen, als auf Sie, Mr Potter?" Amb lächelte leicht.
„Ihr letzte Frage kann ich Ihnen nicht wirklich beantworten. Ob Sie ein „ganzer" Vampir sind, wird sich wohl er in der nächsten Nacht herausstellen, wenn Ihre Verwandlung einsetzt."
„Was geschieht jetzt mit mir, ich meine, was soll ich jetzt tun, wenn ich ein Vampir werde, muss ich doch sicherlich Blut trinken, oder? So kann ich doch nicht wieder nach Hogwarts. Ich wäre eine Gefahr für alle anderen, für meine Freunde, für Ginny." Obwohl Harry äußerlich noch ganz ruhig war, wurde ein Teil von ihm langsam richtig panisch.
„Das ist einer der Gründe warum ich hier bin, Mr Potter. Wie ich eben schon erwähnte, möchten wir Sie rekrutieren, dass heißt, Sie sollen uns beitreten. Wir werden Sie lehren mit ihren Fähigkeiten umzugehen, wir werden Sie ausbilden, damit Sie gegen Voldemort bestehen können. Als Gegenleistung werden Sie unserer Organisation Ihr Leben lang treu ergeben sein und uns als Mitglied der Ewigen voll und ganz unterstützen."
„Und wann soll ich diese Ausbildung machen? Die Schule geht in einem Monat wieder los und ich muss zurück nach Hogwarts."
„Keine Sorge Mr Potter, die Ausbildung wird zwar mindestens 2 Jahre dauern und Sie werden in dieser Zeit sicherlich durch die ein oder andere Hölle gehen, aber Sie werden pünktlich zum Schuljahresbeginn am Gleis 9 ¾ sein. Der Lauf der Zeit lässt sich beeinflußen und wir haben ein sehr fähiges Mitglied, welches unser kleines Problem mit der Zeitnot lösen kann. Also Mr Potter, sind Sie dabei?"
Wirklich lange überlegen musste Harry nicht. Er würde eine Ausbildung erhalten, die ihm helfen würde, Voldemort endlich zu vernichten. Man würde ihm mit seiner Veränderung helfen. Dieses Angebot konnte er eigentlich nicht ablehnen, aber was war mit...
„Kann ich Ginny vorher noch mal sehen? Ich möchte ihr sagen, was ich tun muss, ich möchte mich von Ihr und meinen Freunden verabschieden."
„Ich befürchte dies wird nicht möglich sein, Mr Potter. Niemand, wirklich niemand darf von uns erfahren, auch nicht Ihre engsten Freunde! Haben Sie das verstanden?" Harry nickte betrübt. „Mr Griphook wird Ihren Freunden sagen, dass Sie einige unaufschiebbare Dinge bezüglich Ihres Erbes regeln müssen. Außerdem wäre es keine gute Idee jetzt Remus Lupin zu begegnen, Werwölfe und Vampire sind nicht die besten Freunde und akzeptieren sich erst, wenn Sie die Rangordnung untereinander ausgefochten haben. Nun denn, Mr Potter, würden Sie so freundlich sein und dieses Pergament zu berühren, es ist ein Portschlüssel, er bringt uns in unser Hauptquartier. Auf drei. Eins, zwei, drei."
Harry und Amb verschwanden mit einem leichten Zischen und so befand sich nur noch Mr Griphook im großen Potterverließ, dem es ein wenig davor graute, der jungen Miss Weasley zu sagen, dass Mr Potter erst in einem Monat wieder zu Ihnen stoßen würde!
A/N: Das neue Kapitel ist online, ist diesmal ein wenig kurz geraten, aber das nächste wird länger, versprochen. Dieses Kapitel dient auch mehr als Übergang, viele Einzelheiten werden erst später aufgeklärt!
Und nun reviewt mal kräfitg!
