-räusper- äähm..jaa... -schnell hinter n Stein hüpf- also, nach langer Zeit mal wieder Update...ich hatte unglaublich Probleme mit dem Kapitel, also seid nich zu böse wenns geht
Quietscheentchen: Danke fürs liebe Review, auch wenns etwas erzwungen war ;) mir tats auch Leid die beiden so auseinanderzureißen, aaaber..ich hatte leider keine andere Wahl xD ich hoffe das Kapitel gefällt dir genau so gut wie die anderen beiden, auch wenn ich selbst nicht ganz überzeugt bin xD
Erklärungen
Als Gabrielle die kleine Lichtung betrat die ihr für diese Nacht Unterschlupf bot, sah sie Xena gerade durch die Tür verschwinden. Statt ihr zu folgen wandte sie ihre Schritte jedoch zu einem umgestürzten Baum, der einige Meter von der Hütte entfernt eine natürliche Bank bildete. Von diesem Platz aus hatte sie die Hütte und das noch immer glimmende Lagerfeuer bestens im Blick, und mit einem leisen Seufzen ließ sie sich darauf nieder, um dann die rastlosen Schatten, die das Lagerfeuer an die Hüttenwand warf, abwesend zu beobachten. Körperlich war sie noch anwesend, aber gedanklich war sie weit fort, in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort.
Callistos Erscheinen hatte mehr in ihr wachgerufen als ihr lieb war. Bilder von Perdicus schossen ihr durch den Kopf, wie er sterbend in ihren Armen gelegen hatte, Bilder von einer ruhigen Callisto als Xena in ihrem Körper wohnte, Bilder von Kampfszenen, Bilder von Callistos teuflischen Gesicht wenn sie einmal mehr versuchte ihr das Leben zu nehmen...und Bilder von Hope. Momentaufnahmen ihres Lebens, die die unterschiedlichsten Emotionen in ihr wachriefen, doch am stärksten von allen war der Schmerz. Tränen schossen ihr in die Augen als sie an ihre Tochter dachte. Sie war böse gewesen, das stand außer Frage, und sie musste sterben, auch das war ihr klar. Letztendlich war sie selbst es gewesen die ihr das Leben nahm, ebenso wie sie es ihr geschenkt hatte. Hope war böse gewesen, ja..aber sie war trotz allem auch ihre Tochter gewesen, und auch wenn sie gegenüber Xena so tat als hätte sie bereits alles hinter sich gelassen..den Schmerz über den Verlust ihres Kindes konnte sie nie ganz vergessen.
Sie konnte ihn verdrängen und ihn in den hintersten Winkel ihres Herzens verbannen, aber vergessen konnte sie ihn nicht, das hatte Callistos Auftauchen ihr nur allzu gut bewiesen. Sie atmete tief durch und wischte sich dann trotzig die Tränen aus dem Gesicht Sie wollte nicht weinen, nicht ihretwegen, nie mehr. Dieses Kapitel lag hinter ihr. Schließlich seufzte Gabrielle erneut, und lehnte sich an den Baum hinter ihr. Ihr Blick fiel auf das Fenster der Hütte, hinter dessen Vorhang sie Xenas schemenhafte Umrisse erkennen konnte. Ihre Gedanken schlugen eine neue Richtung ein, und kreisten nun um die Vorfälle vor wenigen Minuten. Es war ihr schleierhaft wie ausgerechnet Callisto in ein solche Lage kommen konnte, und noch unbegreiflicher war es das sie von allen Menschen auf der Welt ausgerechnet Xena um Hilfe bat, doch das alles verblasste hinter der einen Frage, die ihr immer wieder durch den Kopf schoss, und auf die sie einfach keine Antwort fand; warum hatte Xena ihr so bereitwillig geholfen? Xenas Antwort eben war mehr als ungenügend gewesen, sie hatte eher noch mehr Fragen aufgeworfen als sie zu beantworten. Erneut wanderte ihr Blick zu dem Fenster.
Mittlerweile war der Schatten davor verschwunden, und das leise Rascheln und Klappern, das bis vor kurzem die Luft durchdrungen hatte, war verstummt. Vermutlich versorgte sie gerade Callistos Wunden. Unwillkürlich verzog Gabrielle das Gesicht bei dem Gedanken, dass Xena ihrer Erzfeindin nun ebenso half, wie sie ihr selbst schon so oft geholfen hatte. Sie spürte, wie der Schmerz in ihrem Herzen von Hass verdrängt wurde, von einem so intensiven Hass wie sie ihn noch nie erlebt hatte. Gleichzeitig stieg Wut in ihr auf, Wut auf Xena, das diese ohne Wenn und Aber ihrer Feindin geholfen hatte und ihr nun mehr Aufmerksamkeit zuteil kommen ließ als ihr selbst. Sie hatte nicht mal bemerkt das Gabrielle ihr nicht gefolgt war.
Wütend wandte sie ihr Gesicht von der Hütte ab. Sie konnte jetzt nicht zu ihnen gehen, nicht jetzt, da so viele Gefühle in ihr tobten. Sie würde sich mit Xena aussprechen wenn der richtige Zeitpunkt war, aber der war definitiv nicht jetzt. Langsam stand sie auf und ging in Richtung Wald. Sie wusste, dass irgendwo dort draußen noch immer die Soldaten waren, und dass sie ihr noch immer gefährlich werden konnten, aber sie brauchte jetzt einen Moment für sich, fernab von allen anderen. Zeit sich zu beruhigen und den Kopf wieder frei zu bekommen.
Währenddessen war Xena in der Hütte damit beschäftigt Callisto zu versorgen, genau wie Gabrielle vermutet hatte. Ihr Hauptaugenmerk lag dabei auf der tiefen Schnittwunde am Arm, doch bei genauerem Hinsehen hatte sie noch mehr, obgleich oberflächliche, Schnittwunden und Verletzungen entdeckt, ebenso wie einen verletzten Knöchel. Nachdem sie nun Verbandsmaterial und einige nützliche Kräuter und Salben, die sie stets bei sich trug, bereit gelegt hatte, machte sie sich daran Callisto noch einmal gründlicher zu untersuchen; bislang hatte sie sie nur oberflächlich gemustert. Sie setzte sich neben die immer noch bewusstlose Blonde aufs Bett und hob die Hände, um sie vom Hals abwärts auf etwaige Knochenbrüche oder Sehnenverletzungen zu untersuchen.
Kurz bevor sie Callisto berührte, zögerte sie einen Moment. Sie wusste nicht warum, aber sie war seltsam nervös und scheute sich beinahe sie zu berühren. Schließlich schüttelte sie den Kopf und begann sie langsam abzutasten. Es gab keinen Grund zur Nervosität, schließlich lag Callisto in tiefer Bewusstlosigkeit. Das der eigentliche Grund keineswegs die Angst vor einem Angriff war, wurde ihr nicht bewusst.
Nachdem sie ihre unfreiwillige Patientin an Armen, Beinen und Wirbelsäule auf Verletzungen untersucht hatte, hob sie die Hände, um ihren Bauch auf mögliche innere Verletzungen zu untersuchen. Sie war sich darüber im Klaren, dass sie Callisto kaum würde helfen können sollte diese wirklich innere Verletzungen davon getragen haben, nicht hier ohne einen Heiler und die richtigen medizinischen Utensilien, doch es gehörte zu ihrer Routine und einmal Verinnerlichtes ließ sich nur schwer ablegen. Kurz bevor sie sie jedoch berühren konnte, spürte sie wie eine Hand ihre eigene ergriff und festhielt. Überrascht sah sie auf und schaute direkt in zwei dunkelbraune Augen, die unmissverständlich funkelten. Callisto sah sie einige Sekunden an während sie ihr Handgelenk weiterhin fest umklammerte, bis Xena schließlich leicht nickte. Sofort ließ der Druck an ihrer Hand nach und Callisto ließ sich zurücksinken, während sie wieder in ihre Bewusstlosigkeit zurückfiel.
Schweigend und ohne sich zu bewegen saß Xena einige Augenblicke neben ihrer bewusstlosen Feindin und betrachtete sie nachdenklich. Schließlich begann sie die leichten Schnittwunden und den verletzten Knöchel zu behandeln, eine Sache die nur wenige Minuten in Anspruch nahm. Dann wandte sie sich der tieferen Schnittwunde am Arm zu. Mit wenigen Stichen schloss sie die Wunde und verband sie geschickt, während sie immer wieder einen kurzen Blick auf Callistos Gesicht warf. Offensichtlich war sie wirklich wieder bewusstlos geworden, denn sie zuckte während der ganzen Prozedur nicht einmal mit der Wimper.
Schließlich stand Xena auf und verließ die Hütte, ohne noch einmal versucht zu haben sie auf innere Verletzungen zu untersuchen. Sie wusste nicht warum sie Callistos Wunsch respektierte, bei jedem anderen hätte sie sich einfach darüber hinweggesetzt sobald derjenige wieder bewusstlos war, doch bei ihr war es anders. Aus irgendeinem Grund konnte oder wollte sie sich nicht einfach über den Willen der Blonden hinwegsetzen.
In Gedanken versunken setzte sie sich neben das Feuer und holte aus alter Gewohnheit den Schleifstein hervor, obwohl es eigentlich keinen Grund gab das Schwert erneut zu schärfen. Sie hatte den Stein gerade an die Schneide gesetzt, als ihr auffiel, dass etwas fehlte.
„Gabrielle?" Stirnrunzelnd blickte sie sich um. Als sie keine Spur von ihr erblickte, stand sie auf und musterte ihre Umgebung genauer. Als erstes fiel ihr Gabrielles Stab ins Auge, der achtlos neben der halb gemachten Bettstatt lag, danach die Fußspuren die vom Feuer weg in den Wald führten. Ohne zu zögern stand sie auf und begann der Spur zu folgen, auch wenn eine kleine Stimme in ihrem Hinterkopf sie warnte, dass es dumm, ja sogar gefährlich sein konnte Callisto mit ihren Habseligkeiten allein zu lassen. Dennoch folgte Xena der Bardin, weniger weil sie um ihre Sicherheit besorgt war, denn die Soldaten waren vorübergehend aus ihren Gedanken verschwunden, sondern weil sie spürte das sie mit ihr reden musste. Sie schuldete Gabrielle eine Erklärung, dessen war sie sich bewusst; das Problem war nur, das sie keine Ahnung hatte wie diese aussehen sollte.
Sie konnte ja nicht einmal sich selbst genau erklären warum sie Callisto geholfen hatte, wie sollte sie es dann ihrer Freundin verständlich machen?
Trotzdem folgte sie den leichten Fußabdrücken weiter in den Wald, während sie beständig nach einem Zeichen ihrer Freundin Ausschau hielt. Gabrielles Verschwinden konnte nur bedeuten dass sie wütend war, und das eigentlich auch zu Recht, und obwohl Xena wusste nur zu gut das man Gabrielle besser in Ruhe ließ wenn sie in einer solchen Stimmung war, hatte sie das Bedürfnis sich mit ihr auszusprechen. Sie ertrug es einfach nicht wenn ihre Bardin ernsthaft böse auf sie war.
Als sie schließlich nach einigen Minuten am Ufer eines kleinen Baches ankam, wusste sie, obwohl sie ihre Freundin nirgends sah, dass Gabrielle in der Nähe war. Sie selbst fand den Anblick des Baches im Mondschein nicht unbedingt beeindruckend, doch sie lebte mittlerweile lange genug mit Gabrielle zusammen um zu wissen, dass ihr dieser Ort sicherlich gefallen würde. Langsam folgte sie dem Flusslauf, bis sie schließlich in einiger Entfernung eine Silhouette erkannte, die zweifellos Gabrielle gehörte. Ohne ein Wort näherte sie sich ihr, bis sie schließlich nur noch wenige Schritte hinter ihr stand. Krampfhaft überlegte sie, wie sie das Gespräch am besten beginnen könnte, doch Gabrielle nahm ihr schließlich diese Aufgabe ab.
„Verschwinde." Es war nicht Wut oder Verachtung was Xena erschreckte; was sie erschreckte, war vielmehr das völlige Fehlen einer Emotion in ihrer Stimme. Gabrielle hatte mit einer Ruhe gesprochen, die Xena mehr als nur beunruhigte. Sie hätte es begrüßt wenn sie geschrien hätte, hätte es verstanden wenn sie weggelaufen wäre, sie wäre sogar beruhigt wenn Gabrielle etwas nach ihr geworfen hätte… doch stattdessen schlug ihr diese Kälte entgegen, eine Kälte die sie sonst nur von sich selbst kannte. „Gabrielle, ich..." setzte Xena an, doch sie kam nicht weit. „Xena, ich meine es ernst…geh. Geh einfach. Ich will nichts sagen das ich hinterher bereue, und ich fürchte wenn ich jetzt mit dir rede wird genau das passieren." Während sie redete, blickte sie weiterhin auf den Bach vor ihren Füßen; sie weigerte sich, sich umzudrehen.
Xena schloss für einen Moment die Augen und seufzte leise. Sie hatte gewusst das sie den Unwillen ihrer Bardin auf sich geladen hatte als sie ihrer erbittertsten Feindin half, aber bis gerade war ihr nicht klar gewesen was für ein Ausmaß Gabrielles Wut hatte. Und dafür konnte sie ihr nicht einmal einen Vorwurf machen; obwohl diese Feindschaft eigentlich zwischen Callisto und ihr bestand, hatte Gabrielle viel mehr darunter leiden müssen als sie selbst, und ihr Hass auf Callisto war mehr als nachvollziehbar.
Vielleicht hatte Gabrielle Recht, und ein Gespräch würde jetzt nur eskalieren; andererseits war sie sich ziemlich sicher, dass wenn sie das jetzt nicht klärten, ihre Freundschaft einen Knacks bekam, den sie so schnell nicht würden beheben können.
Vorsichtig trat Xena neben Gabrielle und setzte sich. Ein kurzer Seitenblick auf das Gesicht ihrer Bardin zeigte ihr einen unnahbaren Ausdruck, zusammen mit der fortdauernden Weigerung Xena anzuschauen. Die Kriegerin schwieg einen Moment und setzte dann zum sprechen, um direkt darauf wieder zu verstummen. Nach mehreren missglückten Anläufen schaffte sie es schließlich zu sprechen.
„Gabrielle…ich weiß das du nicht mit mir reden willst, und ich...ich kann das absolut verstehen. Ich verlange auch gar nicht das du mit mir redest...ich möchte nur, das du mir einen Moment zuhörst." Noch immer gab die Bardin kein Zeichen, dass sie Xena überhaupt gehört hatte.
Diese seufzte leise. „Ich weiß, dass das was ich eben getan habe für dich unverständlich sein muss. Callisto hat uns so oft angegriffen, uns so oft bedroht…sie hat uns…so viel genommen. Ich kann deine Wut verstehen. Und, um ehrlich zu sein…ich weiß es selbst nicht genau warum ich ihr geholfen habe. Wenn nicht mal ich es verstehe, wie solltest du es dann…" Sie lächelte gequält.
„Alles was ich dir sagen kann…ist, dass ich…als ich Callisto da liegen sah, als ich sie, ausgerechnet sie um Hilfe flehen hörte…es kam mir einfach so…so falsch vor. Es fühlte sich einfach nicht richtig an. Ich meine, sie ist die Starke, die Böse, sie taucht immer wieder auf und richtet Unheil an, versucht uns das Leben schwer zu machen, und wir…wir kämpfen dagegen, wir versuchen möglichst viel wieder gut zu machen von dem Schaden den sie angerichtet hat. Sie ist…das Gegengewicht zu uns, verstehst du…ohne Böses würde das Gute nichts mehr wert sein…sie ist die Böse und wir sind das Gute, wir stehen uns gegenüber, wir halten uns gegenseitig im Gleichgewicht…und…Callisto hat dieses Gleichgewicht…" Sie brach ab und seufzte erneut.
„Vergiss was ich gesagt hab…ich versteh es selber nicht. Ich…verdammt Gabrielle, ich bin nicht gut mit Worten, das weißt du…es tat mir weh, die sonst so stolze Kriegerin verletzt und um Hilfe bittend zu sehen, ok? Ich konnte einfach nicht anders, deswegen hat sich aber nichts an meinen Gefühlen ihr gegenüber geändert! Sie hat mir meinen Sohn genommen, sie hat mir mehr als einmal beinahe dich genommen…und das werde ich ihr nie verzeihen können. Ich würde es nicht überleben dich zu verlieren. Ich brauche dich. Und im Moment habe ich das Gefühl das ich dich verliere…bitte Gabrielle…ich weiß wie schwer es dir fallen muss sie zu tolerieren, aber es wird nur für ein paar Tage sein…zwei…oder drei…ich verlange nicht von dir das du dich um sie kümmerst, oder das du es gut heißt was ich tue, ich möchte nur…ich möchte nur das es duldest, das du…das du bei mir bleibst…" Ihre Stimme versagte und sie schwieg.
Sie konnte nichts mehr sagen, sie wusste nicht was; sie konnte nur hoffen das Gabrielle wenigstens versuchte sie zu verstehen, und das sie ihr vielleicht irgendwann verzieh. Sie hatte mehr von sich preisgegeben als sie gewollt hatte, und ihre Ansprache war ihr unglaublich schwer gefallen. Jetzt saß sie schweigend da und wartete auf eine Reaktion von dem Menschen, der ihr am meisten bedeutete. Die Sekunden schienen endlos bis Gabrielle endlich den Kopf drehte und sie anschaute. Betroffen stellte Xena fest das sie weinte, und als sie sprach klang ihre Stimme gebrochen.
„Xena ich…du hast Recht, ich kann weder verstehen noch gutheißen was du tust. Callisto hat mir so unendlich weh getan, und das werde ich ihr nie verzeihen können. Ich verstehe nicht warum du ihr hilfst, und ich weiß nicht ob ich es je werde…aber ich vertraue dir. Ich werde dir nicht helfen, aber…Xena, glaubst du wirklich ich würde dich deswegen verlassen? Wir haben zu viel zusammen durchgemacht als das ich das könnte…du bist mein Leben Xena…wie könnte ich ohne dich weiterleben?" Sie schaute in die ihr so vertrauten blauen Augen und eine Spur eines Lächelns huschte über ihr Gesicht.
Xena spürte wie ihr die Tränen kamen, ob von ihren Worten oder vor Erleichterung das Gabrielle bei ihr blieb konnte sie nicht sagen. Es war selten dass die Kriegerin weinte, aber jetzt konnte sie nicht anders. Eine einsame Träne lief ihr über die Wange.
Ohne nachzudenken lehnte Gabrielle sich vor und wischte sie weg, dann rutschte sie nach vorne und umarmte Xena. Sie spürte wie Xena die Umarmung erwiderte und sie fest an sich drückte.
„Es tut mir so Leid…" Gabrielle lächelte leicht und strich ihr über die Wange. „Schon ok…es tut mir auch Leid…ich habe etwas überreagiert…" Xena lächelte nun ihrerseits und nahm die Bardin wieder in den Arm. „Vielleicht haben wir beide einen Fehler gemacht…lass uns einfach das Beste daraus machen." Sie gab Gabrielle einen Kuss auf die Stirn und stand auf. „Komm...mir ist nicht wohl bei dem Gedanken Callisto so lange allein zu lassen…nicht wenn unsere Sachen dort sind… und unsere Waffen."
Gabrielle wischte sich die letzte Träne aus dem Gesicht und stand ebenfalls auf. „Dann lass uns gehen…bevor noch was Schlimmes passiert." Xena legte ihren Arm um die Jüngere und grinste leicht „Viel schlimmer kann es jetzt auch nicht mehr werden" Sie wurde mit einem Lächeln und einem leichten Rippenstoß belohnt, doch dann wurde Gabrielle wieder ernst.
„Xena?" Die Schwarzhaarige wandte den Kopf zu ihr. „Ich finde es trotzdem nicht in Ordnung…und ich werde dir nicht dabei helfen. Sie ist nur vorrübergehend geduldet."
Xena strich ihr leicht über den Arm. „Mehr verlange ich auch nicht von dir…mir reicht es wenn du einfach in meiner Nähe bist."
Gabrielle schaute sie liebevoll an und nahm ihre Hand.
„Dann lass uns gehen…bevor Callisto unser Lager in Schutt und Asche legt."
