Ich möchte euch mit diesem Kapitel ein bisschen auf die Folter spannen…
@Eskaria: Hallo liebste Lady, wieder vielen Dank für's Korrekturlesen und viel Spaß mit deinem Lieblingsdämonen…
@Matorif: Wieder so viel Lob von dir!! Danke!! Du scheinst Kouga ja nicht besonders leiden zu können. *g* Aber sie werden beide nicht gewinnen. Dafür passiert etwas anderes…viel Spaß beim lesen – Hi Yasha (Rose)
@Soobin: Ah, danke für die Aufmunterung. Mit Reviews sieht es seit ein paar Wochen ja wirklich schlecht aus. Aber ich mache trotzdem tapfer weiter. Hoffentlich bleiben überhaupt noch ein paar Leser übrig. Viel Spaß mit meinem Kouga…der sich übrigens noch ziemlich wandeln wird…
@Lady_Rosha: Oh, schön wieder von dir zu hören! Es freut mich so, dass du meine Geschichte noch liest, und dann sogar als Morgenlektüre *strahl* Der Streit der beiden artet noch ganz schön aus…
Wer ist Kouga?
Kagome stand da und biss sich vor Sorge und Aufregung auf die Finger der geballten Faust. „Oh je, oh je, Mist, was soll ich nur machen?", jammerte sie verzweifelt.
„Um den Wolf brauchst du dir keine Sorgen machen", meinte Sesshoumaru ruhig.
„Aber er ist doch bald mit den Kräften am Ende…" „Er hat nicht mal richtig begonnen!" Was meinte er damit?
Kagome sah erstaunt zu ihm hin. „Wie kommst du denn darauf?" „Na, dann streng mal dein hübsches Köpfchen ein wenig an! Denke nach! Wer meinst du dass Kouga eigentlich ist? Ein kleiner Dämon aus dem Hinterland? Ein unscheinbarer Rudelführer einer verlausten Rotte Wölfe?"
„Hm, ich habe nie darüber nachgedacht. Er kam und ging, ich habe ihn ja nicht oft gesehen, aber er war immer nett und freundlich zu mir. Und im Endeffekt hat er uns immer aus der Patsche geholfen.", meinte sie nachdenklich.
"Hast du je einen Dämon getroffen, der so viele Scherben in sich trug und nicht vor Machtgelüsten und Bösartigkeit zerfressen wurde?", fragte Sesshoumaru langsam und eindringlich.
„Stimmt! Das ist seltsam!" Ihr rauschten Bilder von den vielen Dämonen durch den Kopf, die sie getötet hatten. So viele hatten Juwelenscherben, die sie gefunden oder geraubt hatten, um ihre Macht zu vergrößern. Und alle waren sie noch grimmiger und mordlustiger geworden, getrieben von Blutdurst griffen sie alles an, was um sie herum war. Wenn sie sich verwandelten, dann zu noch grauenhafteren Bestien, deren Aussehen einem schon das Blut in den Adern gefrieren ließ. Selbst der falsche Eremit, der doch ursprünglich sogar ein Mensch gewesen war, wurde durch die Scherben durch und durch böse und gemein.
Nur Kouga blieb ein Dämon in Menschengestalt, er veränderte sich nicht, nein, er war seit sie sich trafen sogar noch freundlicher zu ihr geworden. Sie hatte ihn nie in seiner reinen Dämonenform gesehen, er hatte sich nie verwandelt. Er nutzte nur die Scherben oder seinen Verstand, um Gefahren auszuweichen und in seinen Kämpfen zu bestehen. Tja, er wirklich eine große Ausnahme.
„Und was meinst du woher das kommt?", griff Sesshoumaru ihre Gedanken auf. „Was meinst du wohl wer und was er ist, dass er dazu in der Lage ist, wozu kein normaler Dämon fähig ist? Um ihn brauchst du dir keine Sorgen machen, eher um Inu Yasha, wenn er noch nicht soweit ist".
Kagome starrte erschreckt auf die Wiese im Tal, auf der die beiden jungen Männer immer noch wie die Wahnsinnigen hin und her rannten und versuchten, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.
Wer sollte Kouga nur sein? Wer ist mächtiger als ein Dämon? Und mit was sollte Inu Yasha noch nicht soweit sein?
