Hallo Leute, Teil II geht los…lasst euch überraschen!

An Inu Yasha Love: Danke fürs Lesen und fürs Rev!!!!

Liel: Ja, klar kommt er…schon bald, schon gleich…

Inu Yasha Vater heißt Inu Taisho. Gestorben ist er weil er seine Geliebte, Inu Yashas Mutter verteidigt hat. Das wurde mal angedeutet (von Sesshoumaru, er war sehr stinkig deswegen, dass sein Papa tot war wegen dem Menschenweib!!!) und es kam auch im Film Teil III.

Im Film war der Gegner ein Rivale, der ziemlich sauer drauf, dass er als Dämon eine Menschenfrau liebte…und dann noch seine…aber in der Serie wurde mal gesagt, Inu Taisho wäre bei dem Kampf gegen den.Drachendämon Ryuukotsei gestorben, den Inu dann später mit seinem ersten Bakuryuuha niedergemetzelt hat. Das Schwert war davor doch so schwer und würde laut Toutousai wieder leichter werden, wenn er den ‚Todfeind' seines Vater besiegen würde. Hab das auch so verwendet, da war der Film noch nicht raus. Na ja, die sind sich auch nicht einig…vielleicht war der Papi ja so geschwächt vom Kampf, dass er gegen den Rivalen dann verloren hatteder hatte sich ja auch in einen Dämon verwandelt – mit Sesshoumarus Arm übrigens…

Gruß auch wieder an Lara und all meine anderen Leser!!!!

Bei Kaede

Kagome und Inu Yasha waren schon einige Wochen wieder zurück. Miroku und Sango waren sehr besorgt gewesen weil sie so lange ausgeblieben waren und Shippo wollte Kagome gar nicht mehr loslassen. Sie mussten lange erzählen was sie erlebt hatten. Alle waren sehr erstaunt gewesen über Sesshoumarus seltsames Verhalten, besonders Kaede hörte nur schweigend zu. Sie hatte schon viel von dem jungen Lord des Westens gehört, ihn aber noch nie gesehen. Ihr war er nicht geheuer, und auch wenn es Kagome wohl mal wieder geschafft hatte, einen wilden Geist zu besänftigen, so war ihr nicht wohl bei dem Gedanken, dass das Mädchen so viele Tage allein bei dem als grausam bekannten Dämonen verbracht hatte.

Aber sie hatte bei ihm wirklich viel gelernt. Kaede hätte ihr das alles nie beibringen können. Sie war doch nur die kleine Schwester der großen Priesterin Kikyo. Ihre Fähigkeiten beschränkten sich auf das Errichten kleiner Barrieren und ihre guten Kenntnisse der Heilkräuter. Mit diesem Wissen stand sie den Dorfbewohnern zur Seite. Es war besser als nichts und die Menschen hier waren ihr sehr dankbar dafür. Aber die Fähigkeiten Kagomes überstiegen bei weitem die ihren und auch die Kikyos.

Kagome war dann eine Weile in ihre Welt zurückgekehrt. Sie musste unbedingt für die Schule nacharbeiten, damit sie die nächste Klasse überhaupt schaffen konnte. Inu Yasha passte das natürlich wie immer überhaupt nicht und er maulte ständig herum, wenn er bei Kaede in der Hütte war oder auf dem Dach lag. Kaede fiel nur auf, dass er an manchen Tagen nachts verschwand und dann auch nicht auf seinem Lieblingsast im Baum vor dem Dorf saß, in dem er sonst zu schlafen pflegte. Seine Laune war nicht ganz so unerträglich wie früher, wenn Kagome zum Lernen zuhause war. Sie vermutete, dass er die Nächte bei ihr in ihrer Welt verbrachte. Manchmal kam er auch tagelang nicht vorbei um dann plötzlich wieder auszutauchen und in den Bäumen der Umgebung herumzuhängen.

‚Nun, sie hat sein Herz wirklich gezähmt!', ging es Kaede durch den Kopf. Inu Yasha war freundlicher geworden, er half ihr immer wenn sie ihn darum bat, er hatte sie schon oft getragen und sie auch schon gerettet. Aber am liebsten döste er in der Sonne und sein freches Mundwerk hatte sich auch nicht gerade gebessert. Er nannte sie immer noch eine alte Hexe. Nun, sie hatte ihm damals die Kette verpasst, die ihn auf ein Wort von Kagome auf den Boden zwang. Das hatte er ihr sehr übel genommen, war er doch dem Mädchen hilflos ausgeliefert gewesen. Und Kagome hatte die Kette auch bedenkenlos eingesetzt, wenn sie wütend war. Da Inu Yasha sie ständig ärgerte, war das leider sehr oft geschehen. Umso mehr hatte sie sich gewundert, als sie bemerkte, dass er die Kette nicht mehr trug als die beiden zurückkamen. Nur Kagome konnte sie ihm abgenommen haben. Kaede hätte nie gedacht, dass die beiden sich trotz ihrer hitzigen Temperamente und der endlosen Streitereien einmal näher kommen würden. Aber anscheinend war das doch geschehen, wenn die beiden auch versuchten das in der Öffentlichkeit zu verbergen.

‚Das Mädchen ist alt genug. In unserer Zeit wäre sie schon längst verheiratet und hätte Kinder.' Kaede war sehr erstaunt, dass die Mädchen der modernen Zeit so lange in die Schule gingen und dann noch einen Beruf lernten. Sie bräuchten dort keine Männer mehr die sie versorgten und beschützten, hatte Kagome ihr erklärt. Aber schmunzelnd sah sie, wie Kagome es genoss von Inu Yasha beschützt und begleitet zu werden. ‚So sehr haben die Zeiten sich doch nicht geändert! Frauen lieben immer noch Männer um ungekehrt!'

Alle hatten sich wieder bei ihr versammelt und lagen inzwischen schlafend in ihrer kleinen Hütte um ein fast niedergebranntes Feuer. Sango und Miroku waren wieder gekommen, weil sie hier mit Kagome verabredet waren. Shippo hatten sie bei ihr gelassen. Auch bei den beiden hatte Kaede den Verdacht, dass sie ein Paar waren und auch den einen oder anderen Tag mal alleine sein wollten. Inu Yasha war durch den Brunnen gegangen um die vielen Taschen zu schleppen, die Kagome immer mitbrachte. Er trug sie gerne, wusste er doch ganz genau dass sie mit vielen leckeren Dingen aus ihrer Welt gefüllt waren.

Nach einem herrlichen Abendessen, zubereitet aus Kagomes Vorräten, waren sie fröhlich und entspannt eingeschlafen. Inu Yasha schlief als Einziger im Sitzen auf sein Schwert gestützt, den Rücken an die Wand gelehnt, alle anderen lagen unter ihren Decken auf den Futons am Boden.

Kaede hatte nur leicht geschlafen und horchte sofort auf, als sie ein Geräusch hörte. Irgendetwas Ungewöhnliches geschah vor ihrer Hütte. Sie glaubte ein helles Leuchten zu erkennen das durch die dünne Matte am Eingang schimmerte. Ein Lichtball schien sich auf die Erde zu senken und verschwand dann wieder.

Inu Yasha schnüffelte schon, auch Miroku raschelte unter seiner Decke. Beide Männer waren sofort hellwach. Sie schauten zur Türe als sich die Matte leicht bewegte. Eine lange, schmale Hand erschien und stützte sich am Türrahmen ab, ein Hand mit Krallen und zwei dunklen Streifen am Handgelenk. Auch die Mädchen waren jetzt wach und schauten wie gebannt auf die Türe. Inu Yashas Hand lag schon lange auf Tessaiga, aber er wusste auch schon, wer da kam. Die Matte in der Türe wurde zur Seite geschoben, und die große, blasse Gestalt seines Bruders stand da.

Sesshoumarus Kleidung war völlig zerfetzt und hatte Brandflecken, Blut klebte an dem Stoff, sein Haar hing ihm wirr und zersaust über die Schulter.

„Naraku hat Rin entführt. Ich brauche Tessaiga um durch seine Barriere zu kommen…" presste er noch hervor bevor er im Eingang zusammenbrach.

Kagome war sofort aufgesprungen und zu dem bewusstlosen Dämon gerannt. Sie zogen ihn gemeinsam herein, lehnten ihn an die Wand und betteten ihn vorsichtig in sein Fell, dass er stets trug. Es war rußgeschwärzt und zerzaust und in einem genau so üblen Zustand wie sein Träger. Besorgt blickte Kagome auf den leblosen Körper des Mannes. Wenn ein so mächtiger Dämon wie Sesshoumaru so schwer verletzt worden war, dass sein Geist ihn verließ, dann konnte nur Naraku der Gegner sein. Es musste ein harter Kampf gewesen sein…

Kagome riet den Anderen ab ihn auszuziehen und seine Wunden zu versorgen. Sie wusste, dass er nicht berührt werden wollte und beschränkte sich lediglich darauf, ihn mit ihren Fähigkeiten zu heilen. Die oberflächlichen Verletzungen waren eh schon verschwunden, seine Selbstheilungskräfte waren wie bei allen Youkais enorm. Aber Naraku musste seine volle Machte gegen ihn eingesetzte haben, sonst wäre er nicht bewusstlos zusammengebrochen. Wäre nicht Rin das Ziel gewesen, hätte er den Kampf bestimmt viel früher abgebrochen oder eh jede Konfrontation gemieden, vermutete Kagome.

Da der Dämon nicht wieder zu sich kam, legten sich alle wieder hin. Kaede konnte jedoch nicht schlafen, zu unheimlich war ihr ihr neuer Gast. Sie beobachtete ihn von ihrem Lager aus. Er sah aus wie ein Mensch, nur die Male in seinem Gesicht wirkten fremdartig. Schön war ein, ein wahrlich gut aussehender Mann, was auch unter dem Schmutz und den zerfetzten, eleganten Seidenkleidern noch durchaus zu erkennen war. Er war sehr groß, größer als alle Wesen, die sie bisher gesehen hatte. Seine schlanke Gestalt wirkte trotz seiner Regungslosigkeit muskulös und geschmeidig. Und das Gesicht mit den dunkeln Streifen hatte die perfekten Proportionen, wie sein ganzer Körper...oh je, jetzt saß sie schon da und schwärmte von dem guten Aussehen eines Mannes wie ein junges Ding. Sie kicherte leise in sich hinein. Das war doch eher was für die junge Kagome. Ob sie sich von dem ansprechenden Erscheinungsbild der Mitglieder dieser Familie betören hat lassen? Ob dieser hier wohl die gleiche Augenfarbe wie Inu Yasha hatte? Eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem kleinen Bruder war nicht zu verkennen.

Aber Kaede wusste auch, dass die menschenähnlichsten Dämonen die mächtigsten waren. Hinter dem oft verführerisch schönen Aussehen verbargen sich düstere Charaktere und gewaltige Kräfte. Wie konnten die anderen da so ruhig schlafen? Auch wenn Kagome sie beruhigt hatte dass der Youkai ihnen bestimmt nichts antun würde, sie wollte lieber die Augen offen halten.

Sie konnte sich noch zu gut an die schrecklichen Wunden erinnern, die dieser Dämon seinem Bruder zugefügt hatte. Wochenlang musste die den zerfetzten Hanyou behandeln, der nicht aufhörte zu bluten. Das Gift aus Sesshoumarus Klaue war tief in den Körper Inu Yashas eingedrungen und hatte die Heilung verzögert. Und da der junge Hitzkopf nie still halten konnte, brach die Wunde immer und immer wieder auf. Und dieser Mann, der selbst vor dem eigenen Bruder nicht halt machte, lag nun in ihrer Hütte. Immer wieder wachte sie auf und schaute prüfend zu dem Dämonen hinüber um sich zu überzeugen, dass er noch bewusstlos war.

Nach einer Nacht unruhigen und oft unterbrochenen Schlafes erwachte sie am nächsten Morgen müde und erschlagen. Die jungen Leute waren schon wach und hatten Frühstück zubereitet. Der fremde Dämon war wieder zu sich gekommen und saß unbeweglich in sein Fell gebetet an der Wand. Alle aßen außer ihm.

„Was ist passiert?" Kagome schaute ihn fragend an. „Naraku hat Rin entführt. Er kam mit seinen Abkömmlingen und jeder Menge Dämonen, die versuchten mich abzulenken. Kagura nahm Rin und Naraku drohte sie zu töten wenn ich sie angreifen würde. Naraku schütze sie dann mit einer Barriere, die ich nicht durchdringen konnte. Ich brauche Tessaiga um durch diese Barriere zu kommen und Rin zurückzuholen." Sesshoumaru blickte mit unbewegtem Gesicht zu seinem Bruder. Der hob nur schmollend die Nase. „Keh, das bekommst du nicht, das weißt du genau!" „Inu Yasha!" Kagome schaute den Hanyou vorwurfsvoll an.

Sesshoumaru verzog keine Miene. Er hatte eine solche Antwort erwartet, aber er wusste auch, dass es keine andere Möglichkeit gab, Narakus Barriere zu überwinden. Ohne Tessaiga hatte er keine Chance und so musste er zu seinem Bruder kommen, obwohl ihm nicht der Sinn danach stand um einen Gefallen zu bitten. Er, Sesshoumaru hatte noch nie jemanden um Hilfe gebeten, schon gar nicht seinem schwachen kleinen Bruder. Aber er brauchte das Schwert um Rin zu befreien.

Kagome funkelte Inu Yasha immer noch böse an. „Du willst doch bestimmt auch nicht, dass Rin etwas zustößt. Also hilf sie zu befreien." „Aber er bekommt das Schwert nicht, er kann es doch nicht einmal halten!" Inu Yasha Stimme klang wie immer gereizt wenn es um seinen Bruder und das Schwert ging. Da hatte wohl auch der lange Aufenthalt bei diesem nichts verändert.

„Ach, jetzt hör auf! Du weißt, er kann es halten, wenn auch unter Schmerzen." Kagome dachte mit Grausen daran, wie Sesshoumaru das Schwert schon ergriffen hatte um es gegen tausende von Dämonen einzusetzen, die Naraku ihnen auf den Hals gehetzt hatte. Er hatte sie alle verteidigt, vor allem seinen Bruder, vor dem er schützend gestanden hatte. Aber nach der Schlacht schaute er nur stumm in seine Hand, die völlig verbrannt war. Er gab Inu Yasha damals ohne ein Wort des Schmerzes das Schwert zurück. Ob er erkannt hatte dass es einfach nicht für ihn bestimmt war? Aber er brauchte immer wieder seine Macht, obwohl er doch so selbst mächtig war...Naraku war wirklich ein schrecklicher Gegner.

„Na gut, um Rin zu helfen komm ich selbst mit!" Kagome lächelte. „Und ich komme auch mit. Vielleicht kann ich ja mit meinen neuen Fähigkeiten eine gute Hilfe sein!" Sango und Miroku blickten sie beide an und schauten dann zu Sesshoumaru hinüber. „Naraku ist auch mein Feind. Ich komme auch mit!" Miroku schaute den Dämonen ernst an. „Und ich auch!" bemerkte Sango zum Schluss.

Sesshoumaru zog irritiert die Brauen hoch. Warum sollten diese schwachen, nutzlosen Menschen, die er bisher nur bedroht hatte, auf einmal mit ihm kommen wollen?

„Es ist meine Angelegenheit, ich kämpfe alleine. Ihr habt damit nichts zu tun. Ich will nur das Schwert haben." Kühl und bestimmt trug er seine Ablehnung vor.

„Ach komm, Sesshoumaru. Wir wollen alle, dass Rin so schnell wie möglich wieder frei ist. Und jeder von uns hat spezielle Fähigkeiten und auch eine Rechnung mit Naraku offen. Also lass uns alle zusammen aufbrechen. Zeig uns wo der Mistkerl sich aufhält, damit wir Rin so schnell wie möglich befreien können. Sie erleidet bestimmt furchtbare Ängste." Kagome war vor den Dämonen getreten und redete beschwörend auf ihn ein. So wie sie dastand duldete sie keine Widerrede.

Er schaute sie nur fragend an, sagte aber kein Wort. Dann stand er auf und ging durch die Türe.