Lara Anime: Danke für deine regelmäßigen Revs. Ich freu mich sehr eine so treue Leserin zu haben. DANKE!

Hallo Liel: Ja, Naraku ist wirklich furchtbar böse. Ich rätsel immer noch über sein Ende...was der wohlverdient? Sesshoumaru kommt aber nicht grade um um Hilfe bitten, er will ja nur das Schwert. Unser Sesshy, der bittet doch nicht...

Zu deinen Fragen:Inu Taishos Geliebte war wohl die Verlobte von dem Rivalen, so genau weiss ich das nimmer, da müste ich nochmals nachschauen. Bakuryuuha ist eine fortgeschrittene Variante des Kaze no Kizu von Tessaiga, die Inu seit dem Kampf mit Ryuukotsei, dem Drachendämon drauf hat. Tessaiga umgibt sich mit seiner eigenen Energie und wenn Inu genau trifft, schleudert es dann die vom Gegner ausgesandte Energie plus seine eigene auf diesen zurück. Das klappt aber nur bei dämonischer Energie. Kommt übrigens in Episode 54 vor...ich glaub so weit ist RTLII nie gekommen, oder?

Hi Navara-Baby und Inu Yasha Love: auch euch beiden wieder Danke fürs Review!!!

Gedanken vor der Schlacht

Sie sahen noch ein helles Licht, dann war Sesshoumaru verschwunden. Alle schauten sich fragend an. Kagome seufzte. Würde er es denn nie lernen, sich einmal mit anderen zu besprechen? Sein kühles und wortloses Vorgehen half ihm nicht gerade, Verbündete zu finden.

Inu Yasha war inzwischen zur Türe gerannt. „Sesshoumaru, warte…" Aber sein Bruder war schon längst über alle Berge.

Schnell schnappten sie sich ihre Waffen und rannten nach draußen. Kagome schaute dem hellen Licht nach. „Inu Yasha, geh du alleine, wir müssen schnell sein, sonst verlieren wir ihn. Sango, Miroku, nehmt ihr Kirara. Und du, Shippo, bleibst hier bei Kaede. Es ist zu gefährlich für dich."

Um Kagome erschien eine blaue Aura und schon erhob sie sich in die Luft und setzte dem schon weit entfernten Gleißen von Sesshoumarus Energieball nach. Sie schaute zurück und sah, wie Sango und Miroku auf der verwandelten Kirara hinter ihr her eilten. Die Flammen um ihre Beine trugen den Katzendämon hoch in die Lüfte mit ihrer Herrin und dem Mönch auf dem Rücken. Inu Yasha fegte als roter Punkt mir unglaublicher Geschwindigkeit durch die Wipfel der Bäume unter ihr.

Sie hatten Mühe dem großen Dämon zu folgen, hatten ihn aber trotzdem nach einiger Zeit eingeholt. Vielleicht hatte er auch seinen Flug etwas verlangsamt. Bei ihm wusste man nie, woran man war. Ob er damit einverstanden war dass sie ihm folgten? Bemerkt hatte er es bestimmt. Er führte sie über weite Täler und Wiesen, über Wälder und Berge hinweg immer weiter dem Aufenthaltsort Narakus entgegen.

Kagome stob durch die Luft ihm hinterher. Sie versuchte ihre verwirrten Gedanken zu ordnen und sich auf den bevorstehenden Kampf vorzubereiten. Ob ihre neu erlernten Fähigkeiten ausreichen würden, um eine Hilfe zu sein?

Wie lange hatte sie daran arbeiten müssen, um alles zu lernen. Sie dachte daran, wie sie geübt hatte, eine Barriere zu errichten. Sie hatte zwar nicht lange gebraucht, bis es ihr gelang, eine dünne Blase um sich herum zu bilden, aber ein lässiger Steinwurf Sesshoumarus hatte sie leider sofort zum Platzen gebracht. Sie hatte damals beide Brüder gebeten, ihr zu helfen, auch mit der stillen Hoffnung sie dazu bewegen zu können, auch einmal etwas gemeinsam zu tun.

Inu Yasha hatte sie erst einmal überredet, dass sie die Barriere nicht um sich herum aufbauen durfte. Sie wäre den Angriffen der beiden ja schutzlos ausgeliefert gewesen solange sie diese Kunst nicht richtig beherrschte. So hatten sie eine Statue aus Melonen gebaut und Kagome hatte diese mit ihrer Barriere schützen müssen.

Gegen Steinwürfe war sie schon bald gewappnet gewesen, aber Inu Yasha hatte es ja mal wieder übertreiben müssen und einen riesigen Felsbrocken herbeigeschleppt und ihn in hohem Bogen auf die schimmernde Blase geworfen Sie hatte sich so konzentrierte und gewaltig angestrengt. Die Barriere hatte eine Beule bekommen und sich verformt, aber sie hatte sie aufrechterhalten können und der riesige Stein war seitlich auf den Boden gerollt. Kagome grinste als sie an den Augenblick zurückdachte. Sie war wirklich stolz auf sich gewesen.

Als nächstes hatten die beiden Brüder das Feld mit ihren Krallen angegriffen. Kagome war verzweifelt gewesen. Sie hatte nie gedacht, dass es so schwer sein würde, gegen so einfache Waffen anzukommen, auch wenn sie gewusst hatte, dass Inu Yasha mit ihnen große Dämonen zerfetzten konnte. Die Melonen im Innern waren schon längst in kleine Schnitze zerteilt gewesen, von denen Rin sich immer wieder einen geholt hatte um ihn aufzuessen. Die Kleine hatte sie voll Begeisterung unterstützt und ihr Mut gemacht. Kagome wurde traurig bei dem Gedanken an das kleine Mädchen, dass nun wieder einmal von diesem elenden Mistkerl Naraku entführt worden war.

Ihre Gedanken schweiften wieder zurück zu ihren Übungsstunden. Nach vielen Versuchen hatte sie es dann doch geschafft, die Angriffe der beiden Brüder abzuwehren. Sogar Sesshoumarus Peitsche hatte ihr Feld nach einigen Versuchen nicht mehr durchdringen können.

In einer Pause hatte sie sich erschöpft auf die Wiese gelegt und in den herrlich blauen Himmel hinauf geblickt, Inu Yasha war in einem Baum auf einem Ast gehangen und hatte vor sich hin gedöst, Sesshoumaru hatte an einem Baumstamm gelehnt. Kagome lächelte als sie daran dachte, dass sie es wirklich geschafft hatte, dass die Brüder einmal ein gemeinsames Ziel hatten. Sie hatten zwar inzwischen schon beide gegen den gleichen Gegner gekämpft, taten dies aber nie gemeinsam. Welche Kräfte hätten die beiden, wenn sie sich zusammen tun würden.

Die Tage waren damals noch sehr anstrengend für sie gewesen. Die Macht der Schwerter war gewaltig gewesen, ihre Barriere war ständig aufgeplatzt. Sie hatte ewig gebraucht um dem bösen Leuchten um Toukijins, Sesshoumarus Schwert aus den Fangzähnen eines von Narakus Abkömmlingen, etwas entgegen setzen zu können. Das Schwert hatte ihr Schutzfeld immer und immer wieder zerrissen bis es dann endlich standgehalten hatte.

Danach hatte sie mit Tessaiga weiter geübt. Die einfache Attacken hatte sie leicht abwehren können, aber dem Kaze no Kizu hatte sie einfach nichts entgegen zu setzen. Sie hatte es aufgegeben. Inu Yasha hatte sie getröstet, dass sein Schwert nun mal auch besonders stark und er ganz froh sei, wenn es von niemandem aufzuhalten war.

Ob sie nun in einem Kampf gegen den schlimmsten Feind schon stark genug war um sie alle zu schützen? Da ging es nicht mehr darum, Melonenschnitten zu behüten, sondern sie musste ihre Freunde vor dem Übergriff Narakus schützen können.

Immer weiter flog sie dem Dämonen hinterher. Kirara würde bestimmt bald erschöpft sein und auch Inu Yasha konnte dieses Tempo nicht ewig durchhalten. Er sprang immer noch mit einem unglaublichen Tempo von Fels zu Fels durch das Gebirge, dass sie gerade überquerten.

Da merkte sie, dass Sesshoumaru sein Tempo verlangsamte und in einem engen, lang gezogenen Tal zum Boden hinunter schwebte. Und sie sah auch ihre Gegner. Ein violettes Schutzfeld umhüllte das Ende des Tales. Dort musste Naraku mit seinen Abkömmlingen verborgen sein. Sie hoffte, dass er Rin auch noch bei sich hatte. Nun hieß es schnell handeln.