Hallo Fans! Ich wollte schon lange on stellen, aber der Server war überlastet. Jetzt kommt endlich die Fortsetzung!

Hallo Liel: Schön dass du noch am Lesen bist. Naraku, der alte Mistkerl, hat Rin übel mitgespielt. Ob es wieder wird…lies einfach. Von Sesshoumarus Mutter hat man nie was gehört, ich habe keine Ahnung wer sie war. Sie tauchte nie auf, weder im Manga, noch im Anime oder den Filmen.

Navara-Baby, LaraAnime und Inu Yasha Love: Danke fürs Rev…und hier gleich die Auflösung was passiert ist.

Narakus Fluch

Sesshoumaru wandte seinen Blick nicht von Rin. Der Kampf interessierte ihn nicht mehr. Sein Bruder würde sich schon um den Gegner kümmern. Er wollte nur noch wissen, was mit Rin passiert war. Irgendetwas ging in ihrem Körper vor. Er schaute sie beklommen an. Was mochte Naraku nur wieder ausgeheckt haben?

Er tastete mit all seinen Sinnen nach dem kleinen Menschenmädchen, dass er endlich wieder in seinen Armen halten konnte Und da spürte er es! Sie fing langsam an…zu wachsen.

Er bemerkte, dass sich ihr Körper dehnte und streckte, der kleine Kimono wurde immer mehr gestrafft. Er spürte, wie sich der kleine Körper in seinen Armen bewegte, wie ihre Beine in seiner Hand wuchsen, wie der kleine Körper sich streckte und immer länger wurde. Ihr Gesicht veränderte sich, die kindlichen Züge verschwanden und unter seinem erstaunten Blick formte sich das bildhübsche Gesicht einer jugendlichen Frau. Er stand da, das Mädchen in seinen Armen und starrte sie gebannt an. Was hatte Naraku getan?

Rins Veränderung ging weiter, verlief immer schneller. Ihre Taille wurde schmaler, ihre Körperform wurde weicher und runder, ihr wuchsen in Sekunden Brüste, die sich durch den Stoff des seidenen Kimonos abzeichneten. Dieser bedeckte ihre Beine nur noch bis knapp bis an die Oberschenkel, die Arme ragen weit aus den Ärmeln heraus. Die Haare, die hinter seiner Hand schaukelten, die ihre Schulter umfing, wuchsen von Minute zu Minute.

Ihr Gesicht veränderte sich weiter rasant. Die Konturen wurden prägnanter, das Gesicht einer erwachsenen Frau bildete sich aus. Er sah volle Lippen, ein schmale Nase, die zarten Bögen ihrer Wangenknochen, ihre geschlossenen Augen von langen, schwarzen Wimpern bekränzt. Ihr Körper war nun voll ausgewachsen, lag aber immer noch leicht in seinen Armen. Diese Frau war so schön. Das sollte seine kleine Rin sein?

Aber die Entwicklung ging unaufhaltsam weiter, immer älter wurde das Mädchen. Die ersten Falten bildeten sich schon um ihre Augen, die Haut, erst straff und zart, fing an zu runzeln und auszutrocknen. Die straffe Figur fing langsam an weicher zu werden, der Busen fiel etwas zusammen, die Taille wurde kräftiger. Rasend schnell ging nun die Verwandlung weiter.

Er stöhnte auf. Naraku hatte einen Alterungsfluch auf sie gelegt. Daher merkte er selbst keine Anzeichen. Als Riesendämon konnte er tausende von Jahre alt werden, der Fluch würde sich bei ihm nur sehr langsam bemerkbar machen. Aber bei einem schnell vergänglichen Menschenleben bedeutete ein solcher Fluch den baldigen Untergang.

Entsetzen stand in seinem sonst so unbeweglichen Gesicht. Er konnte den Blick nicht von der Frau in seinen Armen lassen, obwohl er nun wusste, was ihr bevor stand. Zum Glück war sie bewusstlos, so musste sie die grausamen Schmerzen, die diese beschleunigte Verwandlung mit sich bringen musste, nicht spüren.

Kagome stand ihm auf einmal gegenüber und blickte erstarrt auf die Frau in seinen Armen. Sie schaute ihn mit geweiteten Augen an, dann wieder auf das Mädchen hinunter.

Sesshoumaru legte die Frau sanft ins Gras ab. Beide knieten nun neben ihr.

Die Verwandlung ging schon stürmisch weiter. Die Falten im Gesicht eroberten ihre Augen, die Mundwinkel und die Stirn. Die langen Haare wurden langsam grau, die Haut immer faltiger und trockener. Das ganze Wesen vertrocknete vor ihren Augen. Sie Haut wurde schlaff und eingefallen, das schöne Gesicht war schon völlig verrunzelt, der Körper abgemagert und bestand nur noch aus Haut und Knochen. Die Haare waren inzwischen schlohweiß. Das Gesicht glich inzwischen dem einer Mumie.

Beide schauten entsetzt auf den sich rasant verändernden Körper. Sesshoumaru hob den Blick und sah Kagome gequält an. Er konnte hier nichts tun, hatte keine Möglichkeit einzugreifen und diesen Fluch zu unterbinden. Sie war seine einzige Hoffnung Rin vor dem Zerfall zu retten. Sie als Priesterin konnte vielleicht etwas gegen diesen Zauber unternehmen. Seine zitternden Lippen formten nur ein Wort. „Bitte!"

Kagome schaute ihn überrascht an. Dieser Mann hatte noch nie um etwas gebeten. Er hatte immer nur gefordert. Das Mädchen schien ihm wirklich sehr am Herzen zu liegen. Sie war wohl das einzige Wesen dass er fähig war zu lieben.

Und er erhoffte sich von ihr Hilfe? Sie schalt sich selbst dass sie vor Schreck erstarrt gewesen und nicht selbst darauf gekommen war, dass sie mit ihren neuen Fähigkeiten vielleicht die Macht besaß, hier einzugreifen. Sie nickte ihm kurz zu und legte dann sofort die Hände auf den Bauch der nun schon uralten Frau.

Sie schloss die Augen und sammelte all ihre Gedanken, um sie nur noch auf ein Ziel zu richten…aber sie wusste nicht was sie tun musste. Dies hatte sie nie geübt. Ob sie überhaupt in der Lage sein würde zu helfen? Panik stieg in ihr auf. Was sollte sie nur machen? Schnell versuchte sie ihre wirren Gedanken zu ordnen. Durchzudrehen war das Schlimmste, was ihr passieren konnte. Damit war niemandem geholfen. Also, was hatte Sesshoumaru immer gesagt? „Tu es einfach!" Voller Zweifel konzentrierte sie ihre Gedanken auf den weiter alternden Körper unter ihren Handflächen.

Eine blaue Aura ging von ihren Händen aus und umhüllte schnell den ganzen Körper. Erst geschah nichts, die alte Frau lag unverändert auf der Erde, nicht mehr weit vom Tod entfernt. Der Dämon schaute gebannt in das uralte Gesicht. Geschah etwas? Hatte die Miko Erfolg? War sie mächtig genug um gegen Narakus Fluch antreten zu können? Er hatte seine Zweifel, zu kurz war die Zeit die das Mädchen mit Üben verbracht hatte, und sie war sich ihrer gesamten Mächte immer noch nicht richtig bewusst. Aber da…irgendetwas im Gesicht der Greisin erregte seine Aufmerksamkeit. Die Falten, die in die pergamentartige Haut des Schädel eingefurcht waren, sie wuchsen nicht mehr weiter! Der weitere Zerfall schien immerhin gestoppt zu sein. Sesshoumaru atmete erleichtert auf.

Dann schien es ihm, als ob der Körper ganz langsam anfing sich wieder leicht zu straffen. Unmerklich verschwand eine Falte nach der anderen aus dem Gesicht, der Körper wurde zögerlich wieder fester.

Er sah auf Kagomes angestrengtes Gesicht. Sie schien die ganze Macht ihrer Kräfte einzusetzen, und doch ging die Rückverwandlung nur sehr langsam voran. Rins langen Haare nahmen wieder mehr Farbe an und wechselten zu Schwarz, das aber immer noch mit vielen, silbrigen Fäden durchzogen war. Die Haut ihrer Arme und Beine wurde wieder straffer, der Körper fester, das Gesicht füllte sich wieder mit Fleisch. Ganz allmählich verwandelte sich die Greisin wieder zurück.

Und weiter konnte Kagome die Verwandlung rückgängig machen. Der Busen wurde wieder straffer, die Taille eng und schmal, das Gesicht glättete sich weiter und erblühte wieder in der strahlenden Schönheit, die sie vor wenigen Augenblicken schon einmal erhascht hatten.

Kagome rann der Schweiß über das Gesicht. Sie war völlig ausgelaugt und meinte bald umzukippen. Aber sie hielt weiterhin die Hände auf den Bauch der Frau gelegt und konzentrierte sich so sehr sie nur konnte. Noch mehr Falten verschwanden, das Gesicht war wieder jugendlich glatt und schön, die Haut am ganzen Körper zart und glatt und die Glieder fest. Kagome seufzte auf. Sie war kurz davor ohnmächtig zu werden. Sesshoumaru blickte schnell zu ihr hinüber. Sie gab ihr Letztes, ihr gepresstes Gesicht sprach Bände. Lange würde sie dieser Belastung nicht mehr standhalten können. Er wunderte sich eh, wie dieses junge Mädchen solche gewaltigen Kräfte aufbieten konnte.

Mit einem letzen Stöhnen sackte Kagome in sich zusammen. „Mehr kann ich nicht tun!"

Vor ihnen lag Rin als erwachsene Frau. Ihr Alter lag schätzungsweise bei 20 Jahren.