Hallo Leute, jetzt gibt es ein Kapitel von Eskaria. Diese Story wurde nämlich zu eine Gemeinschaftsarbeit. Wer weiss, vielleicht finden sich ja noch mehr Autorinnen, die mitmachen wollen, Naraku endlich ins Jenseits zu beförden und ein paar Menschen glücklich zu machen? Und wem dieses Kapitel gut gefällt, der schaue doch auch mal in Eskarias Geschichte 'Ushiro Kugishime'. Dort gibt es mehr in ihrem unvergleichlichen Stil zu lesen...

Navara-Baby: Auf Sesshoumaru können wir wohl noch eine ganze Weile warten. Aber das mit Miroku musste so...und ich hoffe auch, dass sich Rin erholt und an ihr neues Leben gewöhnt. Was wohl aus den beiden wird? Lies einfach weiter...Grüße: Hi

Julia: Nicht wundern, das ist noch nicht das Kap dass du schon kennst. Rin ist jetzt groß, aber wie weit ist sie gereift? Das ist noch die Frage. Ich stelle es mir schon hart vor, die langsame Entwicklung des Körpers in einem Augenblick durchzumachen. Normal kann frau sich an all das doch langsam gewöhnen. Schreib auch du bald weiter! Liebe Grüße und Danke: Hi-chan

Karo: Was hat dir denn an dem letzten Kapitel nicht so gefallen? Mir gefielen andere nicht so, musste sie aber bringen um die Story weiter zu treiben. Da hat wohl jeder seineFavoriten. Jetzt bekommst du ja eines von Eskaria zu lesen. Viel Spaß damit: Hi

Inu Yasha Love: Hallo, auch wieder dabei? Das freut mich aber sehr! Ich hoffe, die Story kann dich weiter fesseln.

lilredfox/Geli: Hach, schön dass es dir soooo gefällt -freu, jubel-Ja, Miroku musste sein. Obwohl ich seine perversen Spielchen sonst nicht so mag. Und ob Sessh das jemals mitkriegt? Wo der Herr sich doch grimmig in China rumtreibt? Mal sehen...Bye - Hi-chan

Tally: Danke für die netten Wünsche. Meine Muse ist grad gut in Form, da wird es noch einige lustige und auch tiefgründige Kapitel geben. Und Kämpfe...mal sehen, wer alles mit macht. Da gibt es noch mehr Menschen und Dämonen, die Naraku abgrundtief hassen. Schau selbst. Und: schreib doch deine Story noch mal ausführlicher und stell sie kapitelweise on. Die hat so viel Potential! Liebe Grüße: Hi

Der Duft nach Freiheit

Der Wind wehte durch ihre schwarzen Haare, als sie auf ihrer Feder leicht durch die Lüfte flog. Nichts und niemand der sie aufhielt, sie bevormundete oder ihr das Leben schwer machte. Eigentlich sollte sie glücklich sein, sollte sie sich freuen. Der Wind unter ihr und die Sonne über ihr vermittelten ihr ein Gefühl der Freiheit…dieser Freiheit, die sie so gern besessen hätte. Doch sie wusste, dass es ein trügerisches Gefühl war, denn noch war sie nicht frei. Es war so, wie wenn man einer Kuh noch einmal zu fressen gab, ehe man sie zur Schlachtbank führte. Kagura war klar, dass sie nie die Freiheit erlangen würde, die sie haben wollte, solange Naraku noch am Leben war. Es spielte keine Rolle, ob er hier war, in China oder wo auch immer – er lebte, und das zählte. Aber er war geschwächt!

Sie war den beiden Hundedämonen gefolgt als sie Naraku über das Meer bis nach China gejagt hatten. Sie wollte vorsichtigerweise in der Nähe bleiben falls Naraku die Schlacht doch noch für sich gewinnen sollte. Wenn sie dann nicht gleich zur Stelle war wenn er sie rief, hatte sie mit Strafen und Folter zu rechnen. Er hatte ihr Herz gestohlen und wenn sie nicht gehorchte, presse er es in seinen Händen zusammen so dass sie meinte zu sterben. Und so folgte sie ihm lieber als wieder seine grausamen Erziehungsmaßnahen am eigenen Leib spüren zu müssen.

Was hatte dieser Mann sie gequält und gedemütigt. Er hatte sie wochenlang in seinem Schlossverlies eingesperrt und gefoltert, als sie versuchte hatte sich zu befreien. Er überwachte sie ständig mit seinen verfluchten Bienen, sie verfolgten sie auf Schritt und Tritt um ihr jede Möglichkeit der Verschwörung oder des Betrugs unmöglich zu machen. Naraku hatte kein Vertrauen in sie. Sie lachte kurz auf bei diesem Gedanken. Dazu hatte er auch keinerlei Anlass. Sie hasste ihn aus tiefstem Herzen, diesen egoistischen, machtversessenen Dämonen. So schön sein Äußeres manchmal schien, so hässlich und abstoßend war seine Seele. Aber nun war er vollkommen geschwächt. Die beiden Hundedämonen hatten ihm gewaltig zugesetzt und von seinem Körper war nichts mehr übrig geblieben. Nur die böse Aura seiner üblen Seele war noch existent, die sich in irgendeinem Winkel verkrochen hatte. Aber nicht einmal sie konnte sie noch aufspüren. Eigentlich der günstigste Zeitpunkt um ihn endgültig zu vernichten. Aber wer sollte das schon tun? Sesshoumaru? Sicher nicht! Zwar hatte Naraku Rin entführt und verflucht und sich so Sesshoumaru zum Feind gemacht, aber der große Hundedämon würde kaum den Rest seines Lebens darauf verwenden, nach Naraku zu suchen. Und für sie schon gar nicht. Sie hatte schon einmal versucht, ihn für ihre Pläne zu gewinnen und sie konnte sich noch genau an das beschämende Gefühl erinnern, als er sie eiskalt abblitzen ließ obwohl sie ihm 2 Juwelensplitter geboten hatte. Noch nie hatte sie einen Dämon erlebt, der einen Juwelensplitter abgelehnt hatte, aber Sesshoumaru schien nicht das geringste Interesse an ihnen zu haben. Er war ihr ein Rätsel, aber es war sich sicher, dass eine Anfrage bei ihm trotz seines Hasses auf Naraku taube Ohren stoßen würde.

Wer käme sonst noch in Frage? Inu Yasha? Naraku hatte diese Priesterin Kikyo umgebracht, an der ihm wohl viel gelegen war. Und er suchte mit diesem seltsamen Mädchen Kagome die zerborstenen Juwelensplitter wieder ein. Sie waren beide eindeutig Narakus Feinde und hätten ich bestimmt lieber tot als lebendig gesehen. Aber sie konnte es nicht wagen, bei den beiden vorzusprechen.

Im Auftrag Narakus hatte sie Kagome entführt. Und sie selbst hatte das Baby auf Kagomes Brust gelegt, damit es die dunkle Seite ihres Herzen finden konnte. Damit sollte die junge Priesterin willenlos gemacht werden um sie dann mit einem verunreinigten Kristall zu einem Werkzeug Narakus zu verwandeln. Er wollte ihre Augen damit sie die restlichen Juwelensplitter für ihn findet. Aber das Mädchen war stark gewesen. Sie konnte ihren verunreinigten Splitter als auch den eisernen Griff dieses kleinen Miststückes Akago auf ihrer Brust abwehren, dass sie in eine Welt aus Hass ziehen wollte um sie fügig zu machen wie schon die Priesterin Kikyo. Dieser kleine Bastard hatte dem Mädchen fast die Seele zerbrochen, die doch nur erfüllt war mit ihrer teils verzweifelten und unglücklichen Liebe zu dem jungen Halbdämonen. Sie war ergriffen gewesen von der Stärke, mit der das Mädchen zu ihrer Liebe stand, auch wenn sie sie mit Schmerz erfüllte. Trotz der Falle, die Inu Yasha mit einem Gerücht um das angebliche Wiederauftauchen Kikyos gestellt worden war, tauchte er doch wieder auf, um seine Kagome zu retten. Und Inu Yasha selbst hatte sie schon oft im Aufrag Narakus erbitterte Kämpfe geliefert, Nein, bei den beiden sollte sie sich besser nicht blicken lassen.

Und Kouga, der junge Wolfsdämon? Der war durchaus stark und hasste Naraku abgrundtief. Aber sie hasste er auch, weil sie seine Kameraden umgebracht hatte und ihn auch noch gegen Inu Yasha aufzuhetzen versuchte, dem sie die Morde in die Schuhe geschoben hatte.

Und sonst kannte sie, Kagura, niemanden, der stark genug und hilfsbereit gewesen wäre, um Naraku zu besiegen. Selbst wenn dieser geschwächt war und einige Zeit brauchen würde, um sich wieder zu regenerieren. Vor ihrem inneren Auge wanderten alle die Gegner vorbei, die gedacht hatten, sie könnten ihn vernichten und dann kläglich gescheitert waren. Es waren unzählige und Kagura konnte sich nicht einmal mehr an alle erinnern. Plötzlich erstarrte sie. Ein Gesicht tauchte tief in ihren Erinnerungen vor ihr auf, schattenhaft zuerst, kaum zu fassen, doch immer klarer und deutlicher wurde es. Sie runzelte die Stirn. Konnte es sein? Wäre es möglich, dass…? Sie schüttelte den Kopf. Nein! Das ging nicht! Er war tot! Doch der Gedanke ließ sie nicht mehr los. Unbewusst drehte sie den verunreinigten Splitter, den sie immer noch besaß, in den Händen, während sie über Wälder, Felder und Wiesen dahinschwebte.

Sie erinnerte sich noch genau an den Tag, als Naraku losgezogen war und dann in Begleitung dieser stinkenden Menschen wieder aufgetaucht war. Ja, sie hatten gestunken! Nach Graberde, und Kagura hatte gewusst, dass es Untote waren. Erst hatte sie sich nicht sonderlich für sie interessiert, doch bald war ihr der Anführer der Shichinintai, wie sie sich nannten, aufgefallen. Er hatte etwas an sich gehabt, das sie stutzig gemacht hatte, ohne dass sie hatte sagen können, was es war. Und obwohl er ein einfacher Mensch gewesen war, hatte sie sich doch unwohl in seiner Nähe gefühlt und ihn fortan gemieden. Bald darauf war Naraku dann wieder auferstanden und seinem Wesen gemäß hatte er versucht alle zu vernichten, egal ob Freund oder Feind. Kagura hatte erst später erfahren, dass unter den ‚Opfern' auch jener Mann gewesen war, der der letzte und der stärkste der Shichinintai gewesen sein sollte. Dennoch war er dem Halbdämon Inu Yasha unterlegen gewesen.