Sozusagen als Animagic Special: da ich ja am Wochenende weg bin, gibt's heute schon eine Folge. Und weil ich bei den anderen Kapiteln doch noch nicht ganz weiter weiß, gibt es 'ausnahmsweise' jetzt gleich die Fortsetzung von unserern beiden Superschätzchen! Ob Rin wohl überlebt?

Navara-Baby: Nicht weinen! Ja, das Leben ist ein Drama, und manchmal weiß man nicht mehr weiter und sieht nur noch eine Lösung. Aber das Leben sollte auch immer andere, schönere Lösungen parat haben...und ehrlich: wenn das Leben keine hat, dann muss man sie für sich selbst finden, jawoll! Aber hier haben wir ja eine wildromantische Geschichte...also lies einfach weiter - vielleicht kann dich der Ausgang ja etwas trösten. Bussis - Hi

Tally: "HI! Wie kannst du mir nur so was antun!" Ja, ich bin gemeine -pfeif- So taffe Dämonen sollen es nicht so einfach haben und über andere Köpfe und Herzen hinweg so einfach entscheiden. Sieht man was dabei raus kommt. Dafür muss er sich jetzt ganz schön ins Zeug legen wenn er noch was retten will, der Herr Lord. Also schnell lesen und freun - Hi

Azhura: Also ich glaub ich hab euch alle ganz schön geschockt, was? Aber 'Love is the power', dass kriegt auch ein gewisser langhaariger Dämon noch mit. Egal was NACH dem Leben ist, das Leben selbst ist so schön, da sollte man es nie einfach hinwerfen. Aber unsereFreunde sterben ja auch schon mal öfter, und werden wiederbelebt. Da ist dann wohl alles etwas relativ. Aber daran hat Rin wohl nicht gedacht. Na, irgendwie kann ich es schon verstehen, wenn jemand ohne den Anderen nimmer leben will. Der Schmerz ist wirklich grausam. Mal sehen, ob es diesmal wieder weiter geht...ich wünsch es ihr ja schon. Liebe Grüße - Hi

Zu HP6 bin ich noch nicht gekommen, eure Stories sind grad alles was ich lesen kann...keine Zeit, leider

Inu Yasha Love: OH DOCH! Rin war IMMER mit ihm zusammen, er hat sie gerettet...schwer verliebt das Mädel und dann ist es auch noch ihre erste Liebe. Da sieht man alles etwas drastisch! Also ab und runter die Klippe...mal seh ob noch jemand vorbei kommt (zwinker) - Hi

Und noch an Miro Fan, an meine liebe Julia, die mir Beta gelesen hat (Danke!), an Geli und Xena und wer sonst noch so reinschaut: Danke fürs Lesen und eure Reviews. Liebe Grüße an euch alle! Hi

Und ich bin 3 Tage in Koblenz undwerd wieder viel Fotos machen und es genießen, so lange unter lauter verrückten Leuten zu sein. Und Kassel ist auch schon gebucht, wie schon seit 2 Jahren!

Zeit

Sesshoumaru horchte auf. Er war weiterhin ruhelos durch das Schloss gewandert, fand immer noch keinen Frieden. Seine Augen zuckten als er den Schrei hörte. Rin!

Sofort umgab seine Gestalt ein gleißendes Licht, eine Kugel reiner Energie umhüllte ihn und er schoss in Sekundenbruchteilen hinaus aus dem Schloss, dem Schrei entgegen. Blitzschnell erreichte die Kugel den Abhang, stob hinunter dem Laut hinterher. Er fing sie auf, kurz vor dem harten Steinboden am Fuße des Abgrunds, griff sie mit seinen Armen und nahm sie mit hinauf auf die Klippe. Oben angekommen erlosch die gleißende Hülle, er stand mit ihr auf den Armen im Gras.

„Rin, was hast du getan?" Er konnte sein Entsetzen nicht verbergen, als er ihre Absicht erkannt hatte. Seine geweiteten Augen blickten auf die Frau in seinen Armen, ihr Gesicht war ausdruckslos, sie starrte mit leeren Augen in die Ferne.

Nur sehr langsam kehrte das Leben in ihre Gestalt zurück. Sie fühlte sein Wärme durch ihre Kleidung, seine schützenden Arme um ihren Körper. Langsam wand sie ihm das Gesicht zu. Der Schmerz kehrte zurück in ihre Augen, sie füllten sich wieder mit Tränen, verzerrten ihr blasses Gesicht. Als sie ihn erkannte, schlang sie ihre Arme um seinen Hals und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter. Sie bebte vor Schluchzen, weinte völlig hemmungslos und klammerte sich dabei an ihm fest.

Er löste sich vom Boden, schwebte lautlos in der Luft und kehrte mit ihr zurück zum Schloss. Er glitt in sein Zimmer, landete an seinem Bett und legte sie dort sanft ab. Sie ließ ihn nicht los, klammerte sich weiter an seinen Hals, so dass er sich bücken musste, um neben ihr auf sein Lager zu gleiten. Er legte sich neben sie, umfasste sie mit beiden Armen und zog sie zu sich. Sie weinte immer noch, ihr Körper wurde geschüttelt von den Schluchzern, die immer noch ihre Seele quälten. Er strich ihr sanft übers Haar, wiegte sie vorsichtig und küsste sie auf die Stirn.

„Rin, es ist ja gut!" „Sesshoumaru-sama, ich will nicht gehen!" Sie presste seinen Namen unter Schluchzen heraus. Ihre Stimme klang erstickt.

„Du brauchst nicht gehen, Rin." Er flüsterte es in ihr Ohr, drückte sanft seine Wange gegen ihre. „Alles ist gut, Rin. Bleib hier, du brauchst nicht gehen. Weine doch nicht mehr!" Sie beruhigte sich ein wenig, die Schluchzer erschütterten in länger werdenden Abständen ihren Körper. Immer noch hielt sie ihn umklammert. Langsam löste sie ihren Kopf von seinem Hals und suchte seinen Blick. Er sah sie an, mit ruhigem Gesicht, und blickte in ihre dunklen Augen. Er wusste, er hatte aufgegeben! Er konnte nicht mehr länger standhalten, er konnte ihr das nicht antun. Es gab nur diese Lösung!

Sie sah ihn flehend an. „Ich kann ohne dich nicht leben, Sesshoumaru!"

Ihr Gesicht war genau vor dem seinen, sie schaute ihn sehnsüchtig und verzweifelt an. Langsam näherte sie sich seinen Lippen, angetrieben von einer Macht, von der sie nichts wusste, die sie aber so drängend in sich spürte. Sie begann zu zittern, schloss die flatternden Lider und ergab sich ihrem ungekannten Schicksal. Er konnte ihrem Anblick kaum widerstehen, so verlockend war ihr Mund, die zarte Haut ihres wunderschönen Gesichtes verlangte danach berührt zu werden, forderte, aber wartete auch auf die Initiative von ihm. Er zögerte dem Feuer nachzugeben, das längst in ihm brannte. Er wollte nicht im Rausch der Leidenschaft versinken und sie mitreißen in den endlosen Strudel der reinen Lust.

Sie war immer noch ein Kind, ein Kind im Körper einer erwachsenen Frau. Sie wusste so wenig von der Liebe wie er. Er war zwar erfahren was die körperlichen Liebe betraf, hatte er doch schon mit einigen Dämonenfrauen das Lager geteilt, aber geliebt hatte er noch nie. Nein, er würde ihr Zeit lassen, sich Zeit lassen die für sie beide neuen Gefühle vorsichtig und bedächtig zu erforschen und zu ergründen. Er wusste nicht, wie viel Zeit sie haben würden, ob und wann Naraku zurückkehren oder andere Dämonen seine Schwäche ausnutzen würden. Aber für Rin wollte er sich alle Zeit der Welt nehmen.

Sanft legte er seine Lippen auf ihre und spürte, wie sie bei der ungewohnten Berührung erbebte. Dann löste er sich wieder. Langsam öffnete sie wieder die Augen.

Er blickte in ihr Gesicht, in dem noch die Spuren der vielen vergossenen Tränen zu erkennen waren. Er fuhr ihr sanft mit den Fingern seiner rechten Hand über die angespannte Stirn und schob ihr eine Locke beiseite. Sie schaute tief und forschend in seine unergründlichen, goldenen Augen. Sie kamen ihr unendlich warm vor, ein ungewohnter Anblick in seinem sonst immer so kühlen Gesicht. Er strich ihr weiter über ihr Haar. Seine Berührung war kaum zu spüren, ein Hauch der sie jedoch bis ins Innerste erbeben ließ.

Rin erschauderte, wusste nicht, was mit ihr geschah. Dieses Brennen in ihrem Innern hatte sie noch nie erlebt. Ein Blitz schoss ihr den Rücken entlang, die Härchen auf ihren Armen stellten sich unter ihrem Schlafgewand auf. Ihr ganzer Körper bebte bei seiner doch so geringen Berührung. Er spürte ihre aufkeimende Erregung und ihre Furcht vor dem unbekannten Gefühl, dass sie ergriff. Sanft nahm er sie in die Arme und hielt sie einfach nur fest. Er breitete die Decke über sie beide und wartete, bis sie erschöpft aber glücklich in seinen Armen eingeschlafen war.