Sweatpants,
Ice Cream, and Runaways
- Kapitel 14/14 -
What
am I supposed to do?
There's no way I'll survive
I really need
to turn to you
But you're not by my side
'Cause
you just disappeared
Walked away from me
And left me all
alone
Without a reason why
Didn't even say goodbye
James erinnerte sich nicht daran, wie er den Airport verlassen hatte, aber er wusste, dass er irgendwie vor Lilys Haus gelandet war. Er starrte es nur an, versuchte hart, nicht zu weinen. Er dachte an die Zeit vor einer Woche, in der er und Lily sich geküsst hatten, seufzte und setzte sich auf die unterste Stufe.
Kyra öffnete die Türe und blieb überrascht stehen. „James?"
James blickte auf, sagte aber nichts.
Kyra seufzte und ließ sich neben James nieder. „Hast du Lily gefunden?"
James nickte mürrisch.
„Hast du mir ihr gesprochen?"
James nickte niedergeschlagen.
"Ist sie trotzdem nach Australien gegangen?"
James nickte langsam.
„Willst du darüber reden?", fragte Kyra.
James musterte sie.
„Ich schätze, da du bisher noch nichts gesagt hast, wirst du auch nicht darüber reden wollen", mutmaßte Kyra.
James lächelte schwach. „Ich habe gesagt, dass ich will, dass sie bleibt, aber sie hat sich entschlossen, zu gehen. Es gibt nichts zu reden."
Kyra seufzte und zuckte mit den Schultern. „Tut mir Leid. Ich kann nicht glauben, dass sie trotzdem gegangen ist."
Auch James zuckte mit den Achseln und stand auf. „Ich denke, ich werd' jetzt gehen."
„Wohin?", fragte Kyra.
James zuckte erneut mit den Schultern. „Heim... oder vielleicht irgendwo hin, von wo ich von einer Klippe springen kann."
Kyra lächelte schwach, als James aufstand. „Es tut mir so Leid, James", murmelte Kyra.
James wandte sich um und flüsterte ein „mir auch", bevor er wegspazierte.
x-x-x-x-x
James seufzte und öffnete seine Wohnungstüre. Er schloss die Türe und blickte auf, weil Sirius ihn angrinste. James seufzte und trottete langsam in sein Zimmer, schloss die Türe hinter sich.
Sirius blickte zu Remus, der James nicht hatte reinkommen hören. „Ich glaube nicht, dass es gut lief."
Remus sah auf. „Wirklich? Wie kommst du nur darauf?"
„Na ja, er weint fast und sieht aus, als wäre er gerade gestorben und... oh, weil Lily nicht bei ihm ist!", rief Sirius.
Remus seufzte. „Ich will hier nicht noch mehr Eiscreme haben. Ich werde noch verrückt!"
„Glaubst du, er hat sie erwischt? Oder ist er niedergeschlagen, weil er sie verpasst hat?", fragte Sirius.
Remus dachte darüber nach. „Ich denke, er hat sie definitiv erwischt."
"Bedeutet das, dass sie wirklich geflogen ist? Sogar nachdem James sie gebeten hat, zu bleiben?"
„Woher wollen wir wissen, dass er sie darum gebeten hat?", wollte Remus wissen.
„Warum debattieren wir darüber, was passiert sein könnte, wenn wir James auch einfach selbst fragen können?"
„Glaubst du, das würde er uns sagen? Irgendwas sagt mir, dass er dazu nicht in der richtigen Stimmung ist", sagte Remus.
„Wir mussten vier Jahre lang zusehen, wie er wegen Lily den Kopf hat hängen lassen, er schuldet uns eine Erklärung", sagte Sirius. „Und wenn das nicht hilft, werde ich ihm drohen."
Remus lachte, dann standen sie auf, gingen zu James' Zimmer und klopften an die Türe. Als keine Antwort kam, öffneten sie langsam die Türe. „Was ist passiert, Krone?"
James lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. Er erwiderte nichts.
„Krone?"
James sagte noch immer nichts.
„Wie geht's Lily?", fragte Sirius. Remus funkelte wütend zu Sirius, als er das fragte. Sirius zuckte mit den Schultern, als wollte er sagen: ‚Ich wusste nicht, was ich sonst sagen sollte.'
James blitzte zu Sirius, seufzte aber. „Ich bin genau das, was ich dachte, das ich bin... ein absoluter Vollidiot."
„Ja, das wissen wir", sagte Sirius. „Aber warum?"
„Ich habe sie am Flughafen abgefangen, aber sie wollte gehen, egal, was ich gesagt habe."
„Sie ist weg?", rief Sirius.
„Neeiin, ich lüge", sagte James sarkastisch. „Eigentlich verhalte ich mich immer so, wenn ich glücklich bin."
„Was hat sie gesagt?", wollte Remus wissen.
James zuckte mit den Achseln. „Sie hat vorgegeben, dass sie wegen ihrem Job geht. Sie hat gesagt, sie ist nicht wegen mir gegangen."
„Das macht keinen Sinn", rief Remus.
„Ich weiß", murmelte James. „Ich habe nie gemerkt, wie wichtig ihr ihr Job ist. Aber das ist jetzt schon das zweite Mal, dass sie ihren Job vor mich gestellt hat."
„Aber das ist keine logische Erklärung", sagte Sirius. „Ich meine, das letzte Mal war sie jung und hatte Angst, aber jetzt..."
„Jetzt ist sie älter und hat Angst", knurrte James.
„Da muss doch noch mehr gewesen sein", beharrte Remus.
„Sieh mal, das ist jetzt egal, okay?", nuschelte James. „Es gibt nichts, was ich jetzt noch tun könnte."
„Oh, also wirst du einfach hier sitzen und die Deckenfliesen zählen?"
„Natürlich nicht", sagte James. „Ich habe keine Deckenfliesen."
Sirius rollte mit den Augen. „Komm mit ins Wohnzimmer und rede mit uns."
„Nein", murmelte James.
„Fein, dann reden wir eben nicht. Wir werden hier einfach stumm rumsitzen", meinte Sirius Achsel zuckend.
James funkelte Sirius an. „Seit wann kannst du stumm sein?"
"Komm schon. Wir können Eis essen und noch etwas länger wegen den Mädchen den Kopf hängen lassen", warf Remus ein.
"Mir geht's gut hier drin", sagte James leise.
„Wir können trinken und darüber reden, wie die Mädchen uns ruinieren", schlug Sirius vor.
„Das würde ich sogar tun", sagte James und folgte seinen Freunden ins Wohnzimmer.
Sirius und Remus betraten die Küche, um Bier und Eis zu holen. Als es an der Türe klopfte, schlurfte James zur Türe. Er keuchte, als er Lily vor der Türe stehend entdeckte.
„Ich will auch bleiben", flüsterte Lily. James fing an zu grinsen und ging auf sie zu, um sie zu umarmen, drückte sie so fest er konnte. „Ich kann nicht glauben, dass ich dachte, Arbeit wäre wichtiger als du."
„Ich auch nicht", murmelte James, ließ sie nicht los.
„Ich hatte eben Angst", wisperte Lily. „Ich hatte Angst, dass es nicht funktionieren würde und ich dann hier in London feststecken würde."
„Es wird funktionieren", sagte James sanft, umarmte sie immer noch fest. „Es muss."
„Ich weiß", lächelte Lily. „In der Minute, in der ich den Flieger betreten hatte, sagte ich zu mir, dass ich ein Idiot bin, und eilte raus."
„Du warst ein Idiot", merkte James an. Sie standen einfach nur da und James umarmte Lily fest.
Lily lächelte. „James?"
"Hmm?"
"Du kannst mich jetzt loslassen."
James lächelte und drückte seine Lippen auf Lilys.
„Hey, Krone, wie wäre es, wenn wir Dartpfeile auf ein Bild von Lil-", setzte Sirius an, hielt aber inne, als er sah, dass James Lily küsste. Sirius stand eine Sekunde dort, dann ging er zurück in die Küche.
„Was hat er gesagt?", fragte Sirius und schöpfte Eis aus dem Karton.
„Nichts", lächelte Sirius. „Er war etwas geistesabwesend."
Remus zuckte mit den Schultern und brachte die Eisbecher ins Wohnzimmer, blieb aber stehen, als auch er sah, dass James Lily küsste. Er sah ihnen ebenfalls eine Sekunde lang zu, bevor er zurück in die Küche ging.
„Ich schätze, wir brauchen kein Bild von Lily", nahm Remus an. „Wir können die Pfeile gleich auf sie werfen."
Sirius lachte und Remus und Sirius beschlossen, dass es sicher war, ins Wohnzimmer zu gehen. James und Lily kamen zurück und sahen sie dort stehen.
„Also... Lily ist zurück", gab Sirius von sich.
"Oh mein Gott! Wirklich? Das wusste ich gar nicht!", scherzte James.
„Und wann ist die Hochzeit?", neckte Remus.
„Uh oh, haben wir vergessen, es euch zu sagen?", fragte Lily. „Wir brennen zusammen durch."
„Ihr könnt nicht durchbrennen, weil ich der Trauzeuge sein muss", sagte Sirius stolz.
„Darf ich da nicht ein Wörtchen mitreden?", fragte James.
„Nee", erwiderte Sirius sofort.
„Oh, na, solange das geklärt ist", lachte James.
„Kann ich dich jetzt etwas fragen?", meldete sich Remus zu Wort.
„Natürlich", sagte James.
„Können wir bitte endlich das Eis aus der Gefriertruhe loswerden?", flehte Remus und brachte Lily, Sirius und James zum Lachen.
Ende
Dat war's, hehe ;-) Hat euch auch das letzte Kapitel gefallen:-)
An dieser Stelle möchte ich allen Reviewern herzlich danken! Ihr wart großartig und habt mich so toll unterstützt. Danke!!
Meine nächste Übersetzung wird folgende sein:
Titel: Rude Awakenings (zu dt.: Unanständiges Erwachen)
Originalautor: NatiFcs28
Pairing: Lily Evans/ James Potter
Darum wird es gehen: Lily Evans hat Träume von James Potter, welche beginnen, ihr Schulleben zu beeinflussen. Als James das herausfindet, nutzt er dieses Wissen zu seinem Vorteil.
Kapitelanzahl, abgeschlossen?: 12, ja
Gebt mir ein wenig Zeit, um ein paar Kapitel offline zu übersetzen, damit ich euch ein regelmäßiges Posting ermöglichen kann. ;-)
Ich hoffe, wir lesen uns wieder?
°knuddel°
Dia
