Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich verdiene hiermit kein Geld.
A/N: Jaahh... ganz ehrlich, als ich das letzte Kapitel ins Net gestellt habe, war ich enttäuscht. Enttäuscht über eure Reaktionen. Es kamen nämlich keine... DACHTE ich und als ich dann unter meine Reviews geschaut habe, wäre ich fast ausgeflippt vor Freude, denn ihr habt mich doch nicht vergessen :snif vor glück:. Aber sagt mal, kann das vielleicht sein - oder bin einfach nur ich die Dumme hier xP - sendet die gesendeten Reviews nicht mehr per Mail? Das ist nämlich echt schlecht, dabei war es doch immer so praktisch...
Okay, jetzt aber zu den "Vielleicht-Update-Mails" in eurem Postfach. Keine Ahnung ob Mails gekommen sind, indem ein paar Updates von "Vampire" angezeigt werden, aber falls - um es gleich mal zu klären - kann ich sagen, dass es nur eine Überarbeitung der letzten Kapitel war (keine Ahnung ob das jetzt jemand kapiert hat xD). Nichts dramatisches, ich habe nur gemerkt, dass der Fehlerteufel ziemlich gewütet hat und alles noch einmal drübergelesen. Ich weiß es zeugt von einem schlechten Stil es nach dem Schreiben nicht noch einmal zu tun, doch ich kann das einfach nicht wirklich, denn sonst bleibt mein Finger auf Taste für die Entfernung vollkommen kleben xP. Wie auch immer, ich habe mich vorgenommen in Zukunft besser darauf zu achten und euch nicht so etwas zuzumuten - allerdings kann ich nicht wirklich dafür garantieren, dass alle Fehler gefunden habe xP.

Natürlich will ich auch ganz herzlich meinen Reviewern danken, deren Reviews ich Gott sei Dank doch noch unter den Verschollenen gefunden habe :phu:. Einen großen Keks an dramine, Heimdall, Herm, Indigo 111 und julschn. Wenn Schwarzleser sich endlich durchringen zu reviewen, gibt's auch für die einen Keks :nick: - so aber nicht!

dramine: Dein Wunsch sei mir Befehl ;).

Heimdall: Hoffentlich wird das Angenehme nicht schnell zu OCC. Kann's nicht ausstehen, doch es passiert irgendwie zu schnell... Vor allem bei diesem Kapitel habe ich das Gefühl, dass er es irgendwie is xD. Danke für dein Review, hat mich wirklich sehr gefreut :).

Herm: Freut mich, dass du ihn bis jetzt noch nicht zu OCC findest, allerdings hoffe ich auch, dass du keine Stelle in der FF entdecken wirst. Wie aber schon gesagt, denke ich, hier wird er es ein bisschen. Hoffentlich krieg ich trotzdem ein Review xP. Wie genau Hermione sich dann in so einer Situation zurecht finden wird, wirst du dann später erfahren - und... ob es überhaupt dazu kommt, oder... (Ich schweige wie ein Grab :lol: ;). Thanx fürs Review!

Indigo 111: Schön, dass dir das Kapitel gefallen hat. Schade, dass du es dir nicht vorstellen kannst. Doch in glaube, in erster Liene ist Hermione ein ziemlich verantwortungsbewusster Mensch, der niemanden in Gefahr bringt, nur weil sie einen Vorteil aus der Situation ziehen kann. Das geht eben über ihre Prinzipien und wenn es so sein soll, dann soll es eben so sein. Aber, fürs erste wars ja nur ein Entschluss - ob sie es dann wirklich in die Tat umsetzt (Alleine wegen dem menschlichen Aspekt, der sie wahrscheinlich nie zu einem Mord fähig sein lässt.), ist eine ganz andere Frage. Danke für dein Review!

julschn: Danke, danke, danke :g:. "Biss zum Morgengrauen" will ich mir auch mal besorgen und auch "Der Kuss des Vampirs". Zur Zeit habe ich aber leider nicht die Kohle dazu :snif: - keine Ahnung, wie ich das immer schaffe xD. Die einzigen Bücher, die ich bisher über Vampire gelesen habe, sind "Fluch über Eden" und "Schatten über Eden" - irgendwie allerdings ein bisschen seltsam zu lesen. Um was geht's eigentlich in "Biss zum Morgengrauen"?

Uhii... irgendwie ein bisschen lang geworden. Tya, manchmal fällt mir gar nix ein und manchmal schreib ich einfach nur :lol:. Gott sei Dank bin ich aber noch nicht so, dass mein Geschreibsel die Länge des Kapitels übersteigt. Genau um das aber zu verhindern muss ich jetzt hier Enden (Hey, wo sind die "Och... wie schade"-Rufe ;)?). Allerdings will ich euch noch zuvor bitten ein Review nach dem Lesen zu hinterlassen. Es ist eben ein schönes Gefühl, wenn einem gezeigt wird, dass man sich für das, was man macht, interessiert. Ich will ja einfach nur wissen, woran ich genau bin.
Bussal, eure Tanya


Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Leise Annäherungen

Entschlossen ließ sich Hermione am nächsten Tag zwischen Harry und Ron zum Frühstück nieder. Sie hatte viel geschlafen und vor allem gut, ohne irgendwelche Lucien-Träume, durchgestanden.
„Okay", begann sie entschlossen. „wir werden Lucien nicht helfen."
„Wie?", fragte Harry verwundert.
„Wir werden ihn töten."
Entsetzt sah Ron sie an. „Was?"
„Kannst du mal sagen, was dich zu Vernunft gebracht hat?", wollte Harrys schließlich ungläubig wissen.

Beinahe wäre Hermione „Malfoy!" entkommen, gerade noch im letzten Moment konnte sie den Namen jedoch hinterschlucken. „ähm... du." In gewisser Art und Weise war es nicht mal eine Lüge. So sah sie ihn etwas beschämt an. Ja, eigentlich war es überhaupt keine Lüge, denn er hat ihr die Augen geöffnet.
„Aha.", meinte Harry aber nur. Er schien nicht richtig zu begreifen.
Hermione seufzte. „Ich hab Lucien unterschätzt.", gab sie benommen zu. „Ihr habt Recht. Er ist ein Vampir und wenn wir ihm helfen, wird er wahrscheinlich noch viele Menschen töten. Es liegt einfach in seiner Natur und wir müssen verhindern, dass so etwas Schreckliches geschieht."
„Und deswegen willst du ihn gleich töten?"

Der Schock war noch deutlich in Rons Stimme zu vernehmen. So als würde er dem Tod gleich ins Angesicht blicken, griff er nach seiner Tasse und nahm daraus einen kräftigen Schluck Kaffee.
„Ja, Ron. Je schneller er weg ist, desto besser. Ich habe mir das gut überlegt und hoffe, ihr werdet mir dabei helfen."
„Also, ich hoffe aber, dass du bei dieser Entscheidung bleibst.", meinte Harry ernst. „Ein Vampir ist wirklich eine ziemlich gefährliche Sache."
„Ich..." Hermione schluckte. „werde sicher dabei bleiben."
Wenn sie ehrlich war, tat es ihr im Herzen weh, doch sie hatte eine Verantwortung, der sie nicht entkommen konnte. Lucien musste vernichtet werden, koste es was es wolle.


Hermione wusste nicht wirklich, was sie ritt, als sie sich wieder hier fand. Doch tatsächlich stand sie genauso wie gestern Abend um die gleiche Uhrzeit wieder vor dem Krankenflügel. Vorsichtig trat sie ein. Dieses Mal hatte sie aber nicht mehr so viel Glück, denn nun traf sie direkt auf Madame Pomfrey.
Als die Krankenschwester Hermione erblickte, zog sie verwundert die Braune hoch. „Hast du was mein Schätzchen?", wollte sie wissen.
Sie jedoch schüttelte zaghaft den Kopf und musste dabei schlucken.
„Wieso bist du dann hier?", fragte sie verständnislos.
„Ich..." Die Worte blieben Hermione im Halse strecken. Stattdessen aber starrte sie auf Malfoys Zimmer. Madame Pomfrey folgte ihrem Blick, begriff anscheinend sofort und sah sie dann erstaunt an. „Ähm... ja, er ist wach.", meinte sie nur und ging in ihr Büro zurück.

Hermione trat vorsichtig in sein Zimmer ein. Auch dieses Mal war Malfoy wach, doch heute wirkte er nicht vollkommen emotionslos, sondern eher mehr als überrascht.
„Was willst du hier?", fragte er erstaunt.
„Na ja... ich..."
Beklommen brach Hermione ab. Was sie eigentlich genau wollte, wusste sie heute nicht wirklich. Malfoy betrachtete sie für ein paar Sekunden aufmerksam und blickte dann auf den eine weiße Rose, die in der Vase an seinem Nachttisch stand.
„Ich habe heute eine Blume bekommen.", erklärte er mit einem beiläufigen Tonfall. „Ich nehme mal an, du weißt nicht wieso?"

„Doch", gab Hermione zu und setzte sich schließlich. „Ich wollte mich damit bei dir bedanken. Gestern ging es ja irgendwie nicht. Aber... woher wusstest du, dass die Blume von mir ist?"
„Na ja, Pansy würde mir wohl das ganze Zimmer damit vollschütten und außerdem wagt es kein anders Mädchen ihr in die Quere zu kommen. Manchmal gibt es eben Ausnahmen."
Hermione errötete. „Hast du jetzt etwa Stress mit ihr? Ich meine, sie kann ja jetzt alles mögliche denken."
„Nein, ich hab ihr erzählt die Rose wäre von meiner Mutter."

Hermione war erleichtert darüber, ihn nicht in eine Streit mit Pansy befördert zu haben, so wenig sie sie auch leiden konnte. Gleichzeitig aber störte sie etwas daran, dass er Pansy gesagt hatte, die Rose wäre von seiner Mutter.
Nachdenklich musterte sie ihn aufmerksam. Noch immer sah er ziemlich mitgenommen aus. Seine Augenringe waren tiefer geworden und sein Gesicht sogar noch etwas blasser. Dieses Mal aber trug er ein neues Hemd, an dem die Knöpfe noch dran waren. Allerdings legte er auch dieses Mal keinen Wert darauf sie zu zuknöpfen.
„Du siehst schrecklich aus...", meinte sie dann nach ein paar Minuten der Stille.

Ein schiefes Grinsen zog sich über Malfoys Gesicht. „Danke", erwidert er.
Ihre Augen weiteten sich erschrocken. „Oh, nein!", rief sie und schüttelte dabei den Kopf. „Das meinte ich nicht, ich-"
„Ich weiß wie du es gemeint hast.", unterbrach Draco Hermione. „Ich fühl mich aber auch nicht wirklich gut."
Da war es wieder. Tief in Hermiones Brust spürte sie etwas Besorgnis in sich aufkeimen. Es war seltsam, doch gleichzeitig hatte sie auch das Gefühl, als würde Malfoy so langsam einen anderen Stellenwert bei ihr erreichen. Empfand sie etwa Zuneigung für ihn? Das Gefühl, dass man eigentlich nur für Freunde empfand und nicht für Muggel-Hasser? Es musste wohl sein, denn nur so konnte sie sich ihren heutigen Besuch erklären.

„Was hast du denn eigentlich?"
Malfoy zuckte mit den Achseln. „Pomfrey sagt, ich bin überarbeitet und die ganze Hitze dazu hat mir schwer zugesetzt. Ich glaub das aber nicht, denn es muss schon was großes passieren, bevor ich viel arbeite."
Unwillkürlich huschte Hermione ein Lächeln über die Lippen. Schnell wich sie seinem Blick aus uns sah wieder auf ihre Hände hinab. „Und... wann wirst du wieder entlassen?"
„Vielleicht in ein paar Tagen, sie weiß es noch nicht sicher. Ich hoffe aber bald, denn so langsam wird mir langweilig."

Bei seinem Worten fiel Hermione plötzlich wieder etwas ein. Schnell griff sie nach ihrer Tasche, die sie auf den Boden sinken hat lassen. „Da fällt mir ein. Du warst ja heute nicht im Unterricht."
„Ich kenne unsere Hausaufgaben."
Schnell schüttelte sie den Kopf, zog darin einen Block hervor und reichte ihn ihm. „Das sind meine Notizen, damit du auf dem Laufenden bleibst."
Ungläubig starrte er auf den Block. Er streckte aber nicht die Hand aus, um ihn anzunehmen. „Das ist ein Witz, oder?", fragte er stattdessen mit hochgezogener Braune.

„Nein...", erwiderte Hermione wieder etwas unsicher. „Ich dachte..." Sie stockte.
„Das habe ich nicht gemeint.", entgegnete er. „Aber du willst tatsächlich deine heißgeliebten Notizen in meine Hände geben? Was ist wenn ich Kaffee darüber schütte, nur um dich zu ärgern?"
Hermione sah ihn nachdenklich an. „Na ja, dann verwandle ich dich in ein Frettchen. So siehst du übrigens unheimlich süß aus."
Im selben Augenblick wollte Hermione sich am liebsten auf die Zunge beißen. Hatte sie das gerade wirklich gesagt?

Das schien sich auch Malfoy zu fragen. Er wirkte verdutzt, aber auch beeindruckt. Dann aber geschah etwas, was Hermione nie für möglich gehalten hätte. Draco Malfoy begann zu lachen.
Vollkommen entsetzt starrte sie ihn an. War wirklich sie dafür verantwortlich? Hatte wirklich sie Malfoy zum Lachen gebracht?
Nach einigen Sekunden hatte er sich wieder beruhigt. Seine Miene wurde wieder verschlossener, doch seine Augen blicken ihr wachsam entgegen. „Ich... na ja, das war ein guter Spruch.", versuchte er sich zu verteidigen. „Außerdem hättest du dein Gesicht sehen müssen."

„So schlimm?"
„Goldwert.", lächelte er.
Sonderbarerweise wurde ihr in diesem Moment ziemlich warm ums Herz und die Wärme schien sich auf ihren ganzen Körper ausbreiten zu wollen.
„Ich glaub ich geh jetzt mal.", erklärte sie dann langsam, stand wieder auf und schob den Vorhang beiseite. Kurz vorm Hinausgehen sah sie sich noch einmal um.
„Bis bald.", lächelte sie ihn an.


Als Hermione am Abend in den Gryffindor-Gemeinschaftsraum kam, war dieser seltsamerweise fast leer. Das störte sie jedoch weniger, denn ein ruhiger Abend mit ihre Freunden war genau das, was sie in diesem Moment brauchte. Erschöpft ließ sie sich auf einen der besten Sessel am Kamin nieder, die Harry, Ron, Ginny und Neville Longbottom besetzten.
Während Harry und Ron damit beschäftigt waren den Aufsatz für Snape, über die wahre Wirkung von Kleeblättern in Zaubertränken, fertig zustellen, spielte Ginny zusammen mit Neville Snape explodiert und war auf dem besten Weg zu gewinnen, während Neville angestrengt das Gesicht verzogen hatte und so aussah, als würde er versuchen die Steine vor ihm zu hypnotisieren.

„Wo warst du denn?", fragte Ron neugierig und sah von seiner Pergamentrolle auf.
„In der Bibliothek.", entgegnete sie ihm.
Es war eine Ausrede, für die sie nicht lange überlegen musste. Dieses Wort war in ihrem Sprachgebraucht Standart und auch Ron schien nicht recht überrascht darüber zu sein. Aber sie konnte ihren Freunden auch schlecht erzählen, dass sie Malfoy im Krankenflügel besucht hatte. Sie wollte sich nicht mal vorstellen wie die beiden ausflippen würden, wenn sie das über die Lippen brachte.

Eine Weile hatte Hermione ihnen zugesehen (Das Angebot Ginnys, mitzuspielen, hatte sie dankend abgelehnt) und war dann in ihren Schlafsaal gegangen. Von Parvati und Lavender war keine Spur zu sehen. Sie vermutete, dass die beiden sich wahrscheinlich einen netten Abend mit ihren Ravenclaw-Jungs machen. Bei dem Gedanken daran, kam in Hermione Wehmut auf. Langsam setzte sie sich auf ihr Bett, nahm das große Kissen in Herzform mit der Aufschrift „Best Friend", dass ihr Harry und Ron zum 17. Geburtstag geschenkt hatte und drückte es gegen ihre Brust.

Sie spürte wie ihr die Tränen aufkamen. Best Friend… Mehr als das war sie noch für niemanden gewesen. Lucien aber hatte alles verändert und jetzt musste Hermione in töten. Die einzelnen Tränen verwandelt sich schnell zu einem Fluss und schließlich schluchzte sie verzweifelt in ihr Kissen. Es war nicht fair. Wieso war ihr denn nicht auch ein wenig Glück vergönnt?


Am nächsten Tag besuchte Hermione Malfoy wieder. Jedoch schlief er seelenruhig und sie hatte das Gefühl, dass er diesen Schlaf auch dringend benötigte. Wenn man bis jetzt geglaubte hatte er würde „unnormal" aussehen, dann konnte man sich wirklich vom Gegenteil überzeugen, wenn man ihm einen Krankenbesuch abstattete.
Einen Moment musste sogar einen erschreckten Aufschrei unterdrücken, weil sie geglaubt hatte, er wäre tot. Erst später war ihr aufgefallen, dass er ruhig atmete. Die blasse Farbe seiner Haut schien sich langsam auch auf seine Lippen auszuwirken, während die Augenringe in um mehr als zehn Jahre älter wirken ließen.

Trotzdem, egal wie schlecht es ihm ging, Hermione musste zugeben, dass er gut aussah. Dennoch machte ihr sein Bild aber etwas Angst. Würde denn so Lucien aussehen, wenn er tot war? Diesen kleinen Gedanken verwarf Hermione aber schnell wieder. Lucien war tot und wenn man ihn vernichtet hatte, würde er zu Staub zerfallen. Sich darüber aber den Kopf zu zerbrechen, brachte nichts.
So leise wie möglich legte Hermione ihre Notizen von den heutigen Unterrichtsstunden auf seinen Nachttisch und verschwand dann auch wieder, um ihn nicht zu stören.


TBC