Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf
basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte
an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich
verdiene hiermit kein Geld.
A/N: Hier bin ich wieder
:hihi:, mit einem knuffig kleinen Kapitel und nettem Cliffhanger am
Ende :lol:. NEIN! Nicht runterscrollen oder vielleicht auf den
"Zurück"-Button gehen, das wird jetzt alles brav nach
der Reihe gelesen und dann AUCH ein Review dazu abgegeben (Da unten
auf "Go", meine Schwarzleser. Ich glaube nicht an eure
Blindheit, da könnt ihr noch so oft "Schwarz" in euren
Namen schreiben xP). Jetzt will ich aber ganz herzlich meinen
Reviewern danken. dramine, Ginger, Heimdall,
Tanea und Valpuri ihr seit einfach nur super :total aus
dem häusschen hin und her hüpf:, heagdl!
Okay, jetzt
will ich aber noch ein bisschen Schleichwerbung machen :lol:. Hab
nämlich mit Gemeißelt in Eis und When I'm the
little Girl zwei neue FFs am Start! Die erste handelt natürlich
von unserem heißgeliebten Pairing Hermione & Draco, während
ich mit der zweiten Hermione in die Marauder-Zeit schicke und mit
Sirius verkupple :lol:. Tya, in letzter Zeit mit ich richtig Fan der
Marauder-FFs geworden. Wollt ihr eine coole - ach was sag ich,
geniale - Comedy aus dieser Zeit lesen, dann empfehle ich euch
Himbeerdauerkaugummis sind tückisch! und die Fortsetzung
davon Der geflügelte Horror! von Cherlemagne.
Einfach klasse, was sie da so zusammen schreibt :).
dramine: Ja genau, ich habe mir ein solches Ende erlaubt :lol:. Nichts überstürzen, meine Kleine ;). War das schnell genug? Nya, eigentlich kann ja nie was schnell genug gehen :lol:.
Ginger: Hui, noch ein neuer Leser :hihi:. Ich danke dir herzlich für dein Review und das Kompliment. Hoffe auch dir war das Schreiben schnell genug.
Heimdall: Oh, anscheinend findet die Heimdall gefallen am Schreiben langer Reviews :lol:. Nur weiter so, nur weiter so :). Aber du hast Recht, dass mit dem OOC ist wirklich zum Haareraufen und vor allem ist es blöd, wenn man sich diese Charaktere selbst ausgedacht hat und diese dann vom "richtigen" Weg abkommen xD. Also ich persönlich hasse es ja, Dinge zu überarbeiten, weil irgendwie alles durcheinander gerät. Deswegen kann ich dir nur mein Beileid wünschen xD. Auch was das Weinen betrifft, hast du Recht - meine Charaktere weinen von Haus aus viel (jedoch nur die Weiblichen). Auch diese Hermione ist nicht davon verschohnt geblieben, vor allem gegen Ende xP. Danke, danke, danke für dein mehr als langes Review. Ach, ich liebe sie einfach :hihi:.
Tanea: Danke D. Es freut mich, dass es dir gefallen hat.
Valpuri: Tya, der Schluss. Keiner von euch mag ihn, wie ich festgestellt habe :lol:. Ich hingegen um so mehr ;P. Auf die Zukunft kannst du aber wirklich gespannt sein :hihi:, denn ich habe mir da so eine kleine Überraschung zurechgeschrieben, die ich eigentlich schon am liebsten sofort updaten will :snif:.
Tya, aber weil das nun mal nicht geht und auch erst dieses
Kapitel kommt, müsst ihr euch eben mit dem zufrieden geben. Ich
mag es eigentlich ganz gerne. Handelt mal wieder vom Schulalltag,
doch wenn ihr genau aufgepasst habt, dann läuten, mit diesem
Kapitel, die Glocken den "Finalentag" an. Es geschieht bei
Nacht :hihi:. Freu mich über eure Reviews, also bitte schreibt
mir doch.
Bussi, eure Tanya
Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Konfrontation vor Verwandlung
Als Hermione am nächsten Morgen erwachte, fühlte sie sich nicht nur ziemlich schlapp, sondern auch unheimlich krank. Ein Blick in den Spiegel sagte ihr auch, dass sie sich nicht alleine so fühlte, sondern auch so aussah. Die verblassten Tränen hatten ihre Augen unheimlich geschwollen und man konnte sogar noch eine leichte Spur von Röte in ihrem Gesicht um die Augen entdecken. Am liebsten würde sie sich sofort wieder ins Bett legen und den Tag einfach verschlafen wollen, doch aber rang sie sich dazu durch mit einer kalten Dusche und ein wenig Zauber-Make-Up ihr Aussehen wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen.
Es würde nichts nützen den ganzen Tag im Bett zu
verbringen. Ihre Gedanken würden sowieso nur um zwei Themen
kreisen und sie somit nur noch mehr leiden lassen. Lucien und Draco.
Draco und Lucien.
So setzte sie sich auch eine halbe Stunden
später an den Frühstückstisch in der Großen
Halle, um danach sofort in die Bibliothek zu gehen. An einen Besuch
bei Malfoy verschwendete sie keinen Gedanken. Er wollte sie nicht
sehen und sie wollte ihn nicht sehen, somit war das Thema abgehackt.
Thema Harry und Ron allerdings noch nicht. Sie wusste, sie war den
beiden eine Erklärung schuldig. „Es ist nichts", mit einem
verheulten Gesicht zu sagen, war nicht nur eine große Lüge,
sondern auch ziemlich offensichtliche Lüge und damit würden
sie sich sicher nicht zufrieden geben. Von Draco Malfoy würde
sie allerdings kein Wort verlieren.
Just in dem Moment spürte
sie auch schon wie sich eine Hand sanft auf ihre Schulter legte.
Überrascht sah Hermione auf und in das Gesicht Harrys. Er setzte
sich neben sie. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen,
seine Augen und die Gesichtszüge wirken aber ernst und besorgt.
„Morgen", murmelte Hermione leise und nahm einen Schluck aus
ihrer Kaffeetasse. Schnell versteckte sie wieder den Kopf in den
morgendlichen Tagespropheten um den Anschein zu erwecken, alles wäre
„normal". Damit gewann sie aber nur Zeit, um eine Erklärung
kam sie so nicht wirklich herum.
„Geht es dir heute besser?",
fragte Harry auch sofort.
Er griff nach einem Brötchen und
bestrich es großzügig mit Butter und Marmelade. Hermione
gab nur ein „Mhm" auf seine Frage von sich.
„Hör mal,", begann Harry dann. Er legte sein Messer
beiseite und sah sie an. „Ron hat das gestern wirklich nicht so
gemeint. Du kennst doch seine Sprüche. Er macht den Mund auf,
bevor er richtig nachgedacht hat, was er da eigentlich von sich
gibt."
Langsam faltete Hermione den Propheten zusammen und legte
ihn neben sich. Schließlich bettete sie ihr Gesicht ein paar
Sekunden in ihre Hände und sah dann erschöpft auf. „Ich
weiß wie Ron ist.", erklärte sie Harry.
„Dann weißt
du auch, dass man seine Sprüche nicht so ernst nehmen
darf."
„Harry, das ist es aber nicht." Traurig senkte sie
ihren Blick. „Ich... ich liebe Lucien."
Augenblicklich weiteten sich Harrys Augen vor Überraschung.
Er wusste einfach nicht was er sagen sollte, denn bis jetzt hatte
Hermione noch nie von „Liebe" und sich selbst in einem Satz
gesprochen. Allerdings musste er auch nichts darauf erwidern, denn
Hermione für erklärend fort:
„Deswegen wollte ich ihn
auch um jeden Preis retten, egal was ihr dazu sagt. Jetzt seh ich
diese Sache zwar anders, allerdings sind meine Gefühle für
ihn nicht verschwunden und Rons Spruch... der hat mich einfach so
verletzt, mich daran erinnert, dass ich meine große Liebe töten
will!"
„Ich... verstehe...", war der einzige was er hervorbringen
konnte.
„Bitte, erzähl aber Ron nichts davon.", bat
Hermione schließlich. „Es ist zwar unfair, doch ich will
nicht das es noch mehr erfahren und außerdem hasse ich dieses
Mitleid."
„Noch mehr?", fragte Harry verwundert. „Wer denn
noch?"
Hermione ging aber überhaupt nicht auf diese Frage
ein. „Versprich es!"
„Oh, schaut mal wer da ist.", höhnte Ron auf einmal
missmutig hinter den beiden und ließ sich neben ihnen
nieder.
Überrascht sahen Hermione und Harry auf und folgten
seinem Blick. Hermiones Herz zog sich zusammen und sie spürte,
wie jemand einen Dolch ganz tief hineinstieß. Malfoy wurde von
seinen Slytherin-Freunden mit Gegröle und Geklatsche freudig
empfangen und sofort schloss ihn Pansy überglücklich in die
Arme und küsste ihn.
„Ich wünschte, Pomfrey hätte
ihn gar nicht mehr hergegeben. Ihn für schizophren erklärt
oder so was.", meinte Ron finster. „Jetzt müssen wir ihn
wieder ertragen. Super."
Hermione schaffte es nicht, irgendetwas zu erwidern. Genauso wenig
wie sie es schaffte ihren Blick von der Szene abzuwenden. Malfoy
jedoch sah nicht ein einziges Mal in ihre Richtung und das verletzte
sie noch mehr.
„Tja, manch Glück will uns Gott nie
schenken.", seufzte Harry ebenfalls betrübt.
„Und dann
auch noch gleich Verwandlung mit den Slytherins. Bäh!"
Die große Hoffnung Hermiones, McGonagall wäre vielleicht schon da, zerplatzte wie eine Seifenblasse als sie sich zusammen mit Harry und Ron vor verschlossener Tür wiederfand. Ihr war so, als würde sich gleich ihr Magen umdrehen. Das bedeutete nun, dass sie Malfoy weiterhin im Blickfeld hatte, zusammen mit Pansy, die anscheinend eine Art Dauerkleber an sich und seinem Arm befestigt hatte. Irgendwie tat es ihr mehr weh, als sie zugeben wollte. Wieso wusste sie aber nicht wirklich. Sie liebte doch Lucien und außerdem war er noch Draco Malfoy! Die Verlockung zwischen den beiden war genauso groß wie sie auch gering war, denn in beiden Fällen hieß es auch: Unheimliche Schwierigkeiten.
Ein paar Sekunden später, war auch schon ein aufgeregtes
Geplapper und Gelächter um die Ecke zu hören. Der Schmerz
in Hermiones Brust wurde jeden Moment noch etwas stärker und als
Malfoy zusammen mit Pansy kam, drehte sich Hermione fast der Magen
um. Das Schlimme daran war auch, dass er anscheinend nicht
beschlossen hatte sie zu ignorieren.
„Na sieh mal einer an.
Potter und Weasley.", lachte er freudlos. „Wie immer im Duo. So
langsam kann sich da schon einer Sorgen um euch machen."
Wenn
Hermione in diesem Augenblick noch gedacht hatte, er würde sie
nicht ignorieren, dann musste sie sich nun verbessern. Sie ignorierte
er nämlich, Harry und Ron allerdings nicht. Das machte die Sache
jedoch auch nicht besser.
„Was soll das denn heißen?", wollte Ron scharf
wissen.
Hermione merkte, wie sich wieder leichte Röte in sein
Gesicht zog. Es war immer ein erstes Zeichen, dass er ausflippte, was
ziemlich oft geschah, wenn er wütend war. Jedoch wusste sie
nicht, ob sie ihn dann auch zurückhalten würde. Ein paar
blaue Flecken würden Malfoy sicher gut stehen und sie war
überzeugt davon, wenn erst mal seine Nase schief säße,
dann würde auch Pansy endlich die Finger von ihm lassen.
„Oh
Weasley, bist du wirklich so begriffsstutzig?", lachte Pansy mit
schriller Stimme. „Gibt's doch zu, ihr macht es euch doch
gegenseitig, oder? Immerhin will euch doch Keine, nicht mal Granger.
Ob-"
„Verdammte Scheiße, halt endlich's Maul!" Hermione
hatte nicht gemerkt wie sie ein paar Schritte auf sie zugetreten war
und nun direkt vor ihr stand. Pansy war einen Kopf größer
als sie, dass sie störte sie allerdings nicht im Geringsten.
Einzig und allein Wut kochte in ihr, die durch Pansy süffisantes
Lächeln nur noch mehr geschürt wurde.
„Was Granger?
Ein Problem damit, das ich sage was Sache ist?", fragte sie
kalt.
„Man kann nur sagen was Sache ist, wenn man selbst einen
Durchblick hat, Parkinson. Bei dir sehe ich da jedoch schwarz. Du
bist und bliebst strunzdumm, Mädchen. Kapier es doch endlich."
Es war eine Wortwahl, die sie eigentlich noch nie in den Mund
genommen hatte. Doch aber tat es gut, so wütend zu sein und noch
besser war es, Pansy anzuschreien.
„Nimm das zurück.",
wisperte sie gefährlich.
Hermione ignorierte, wie Harry
hinter ihr warnend ihren Namen rief und auch Pansy Drohung.
„Einen
Dreck werde ich tun."
Urplötzlich zog Pansy aus ihrer
Tasche ihren Zauberstab hervor und richtete ihn auf Hermione. Genau
aber in dem Moment, als sie einen Fluch aussprechen wollte, riss
Malfoy ihr den Zauberstab aus der Hand.
Erschrocken sahen Hermione und Pansy ihn an. Beide konnten nicht
wirklich glauben, was er soeben getan hatte. Er anscheinend selbst
nicht. Für eine Sekunden wirkte er verdutzt, dann aber war
wieder die Selbstsicherheit und Lässigkeit in seinen
Gesichtszügen zu erkennen.
„Lass das, Süße.",
meinte er zu Pansy und gab ihr ihren Zauberstab mit einem eleganten
Schlenker wieder. „Das bringt bloß wieder Ärger und
kostet am Ende doch nur Punkte."
Hermione merkte, wie er strikt
versuchte, sie dabei nicht anzusehen. Auch wusste sie, dass er recht
hatte, denn genau in diesem Moment kam Professor McGonagall, der eine
große Schülerschar folgte, um die Ecke.
Sie blieb stehen und ließ ihren Blick aufmerksam über die fünf wandern, wobei ihr Augenmerk kurz auf dem Zauberstab in Pansys Hand verweilte. Kurz schien sie zu überlegen, beschloss aber dann die Sache nicht extra zu vertiefen und öffnete die Tür zum Klassenzimmer, um den Unterricht zu beginnen.
Den Nachmittag verbrachten Hermione, Harry und Ron wieder in der Bibliothek, um noch mehr über Vampire herauszufinden. Doch wenn Hermione ehrlich war, dann hatte Ron Recht, es war vollkommen nutzlos. Sie fanden nichts, was sie bereits schon wussten. Irgendwie gewann sie den Eindruck, als wären Vampire wie ein offenes Buch.
Vielleicht klammerte sich Hermione auch nicht nur deswegen so an die Bücher, um von ihrem Schmerz mit Lucien abgelenkt zu werden, sondern auch deshalb, weil so die Tage wie im Flug vergangen waren und heute bereits der Letze war. Heute Nacht würde Lucien vernichtet werden, entweder durch Elizas Fluch oder sie.
In der ganzen letzten Woche hatte er nicht ein einziges Mals versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen und darüber war Hermione ziemlich froh. Die nicht bestehende Nähe gab ihr auch die Kraft weiter daran festzuhalten und standhaft zu blieben. Lucien musste einfach sterben. Es gab einfach keine andere Möglichkeit. So sehr Hermione es auch quälte.
Langsam schlenderte sie die Regale ab, die sie mindestens schon
zwei Mal durchforstet hat. Von Muggel, die gerne Vampire wären
bis Die besten Vampir-Rezepte war wirklich alles vorhanden.
Sogar Vampir-Liebesgeschichten, von denen sie aber beschlossen hatte,
die Finger zu lassen.
Urplötzlich packte sie jedoch jemand
von hinten am Handgelenk, presste ihr die Hand auf den Mund, so dass
ihr kein Schrei entweichen konnte und drückte sie gegen das
Bücherregal. Erschrocken weiteten sich ihre Augen, als sie
Malfoy vor sich erkannte.
TBC
