Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich verdiene hiermit kein Geld.
A/N: Huhu :)! Hier erfahrt ihr nun endlich, die letzten Unklarheiten, die eigentlich schon seit Beginn der FF im Raum stehen. Hoffentlich ist das Rätsels Lösung für euch zufriedenstellend ;). Ich will auch nicht lange drum herum schreiben, sondern gleich zu meinem lieben kleinen Leutchen da draußen kommen, die mir nach jedem Kapitel ein ultraliebes Review hinterlassen :knuddel:. Dank geht an Bint-Anath, dramine, EmmaFreak, Heimdall, julschn, Mondschatten, Samy Deamon, Valpuri und ein Danke an Sam plus einem fetten SORRY, da ich erst dein Review bemerkte, als ich das Kapitel hoch geladen hatte. Hoffentlich wird mir verziehen xD.

Bint-Anath: Freut mich, dass du es so geheimnisvoll und düster findest, denn ich bin mit dieser Grundstimmung ehrlich gesagt nicht wirklich zufrieden, deswegen will ich dem zweiten Teil auch noch mehr Sünden reinpacken :lol:. Ach, ja, da es Teil 2 gibt, wird dieser Teil hier nicht allzu schlimm enden ;) - ob du allerdings Taschentücher brauchst, kann ich dir nicht sagen. Ich wünsch dir allerdings viel Kreativität für dein nächstes Kapitel!

dramine: Neues Kapitel kommt schon geflogen :lol:! Danke für dein Review!

EmmaFreak: Ich find's toll welche Meinung du von Eliza hast, denn genauso war es auch beabsichtigt :hihi:. Danke, für die lieben Worte und ich hoffe, jetzt bist du nicht mehr so sauer, wie du noch ein Kapitel zuvor warst ;D.

Heimdall: Meinst du damit, Vampire soll mit Happy End enden, oder WiG? Zu der ersten FF kann ich dir das sagen, was ich oben schon mal gesagt habe: Es wird nix versprochen, wenn aber kein happy rauskommt, endet es nicht wirklich traurig - immerhin soll es ja weitergehen :hihi: und für Story No. 2 habe ich schon eine Grundidee für das Ende, bin mir aber nicht wirklich sicher, ob ich sie auch übernehmen werde. Ich würde dir auch gerne antworten, allerding habe ich deine Mail-Addy nicht, und ein "Reply" kann ich nur verschicken, wenn du auch eine Addy hinterlassen hast. Deswegen sag ich dir einfach hier: Denk an mich :)! Danke, für dein Review!

julschn: Schon erledigt :)! Danke!

Mondschatten: :hihi: Glaub mir, niemand weiß in diesem Moment was wirklich los ist - bis auf ich :lol:, deswegen kann du ruhig verwirrt sein ;). Ob Draco wirklich tot ist, erfährst du hier und ob jemand sterben wird, wird später einmal beantwortet. Zufrieden :)?

Valpuri: Damit du nicht verbrennst, geht es hier ganz schnell weiter :hihi:. Es lässt sich sicher was für deine Brandwunden finden und wenn nicht, dann beißt Eliza einfach zu. Tut zwar ein bisschen mehr weh, am Ende allerdings lebst du ewig und dafür auch noch schmerzfrei ;).


Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Der Fluch des Vampirs

Wenn Hermione zuvor geglaubt hätte, er wäre verletzt, dann stellte sie spätestens jetzt fest, dass er nun wirklich mehr als niedergedrückt war.
Es blieb ihr aber keine Zeit um länger darüber nachzudenken, denn auf einmal regte sich Malfoys Hand in Hermiones. Erschrocken wandte sie sich ihm zu. Ihr war als würde sie träumen, doch eine Sekunde später spürte sie ein weiteres Mal, wie sie sich regte. Hermione schrie auf, Lucien aber packte sie und zog sie von Dracos totem Körper weg.
„Jetzt kann es also los gehen, Lu", lächelte Eliza ihn an. „Ich spüre es, heute bekomme ich meine Rache. Endlich, nach 500 Jahren.""


Hermione erkannte, dass es keine Einbildung gewesen ist. Sie merkte nicht, wie Luciens Hände fest ihre Schultern umklammert hielten, zu entsetzt war sie davon, wie der eben noch tote Draco sich langsam aufrichtete.
Auch Harry und Ron trauten ihren Augen nicht, den beiden hatte es aber schon längst die Sprache verschlagen. Nun aber fühlten sie sich eher wie zwei kleine Ameisen, die zum ersten Mal im Weltall schwebten.

Als sich Draco dann schließlich zu Lucien und Hermione umwandte, war es um diese geschehen. Bevor Lucien rechtzeitig reagieren konnte, riss sie sich von ihm los, rannte auf Draco zu und fiel ihrem mit einem lauten „Draco!" um den Hals.
„Hermione, nein!"
Hermione spürte wie Lucien sie aus der Umarmung mit Draco zehren wollte und es gelang diesem auch, wenn auch mit großer Anstrengung.

„Lass mich los!", rief sie wütend und schlug wie wild um sich.
Doch wirklich los kam sie von ihm nicht. Seine Kräfte waren bei weitem stärker als ihre eigenen.
In all ihrer Aufgewühltheit bemerkte Hermione auch nicht, unter welchem Schock Draco stand. Ungläubig starrte er das Bild von Hermione und Lucien an und sah dann hinab auf seine Hände. Ein unheimlicher Drang erfüllte ihn und eben als Hermione ihm um den Hals gefallen war, da hätte er am liebsten... Nein, oder?

Plötzlich spürte er, wie Eliza sanft den Arm um sie legte und ihm mit einem zarten Lächeln entgegensah.
„Und wie fühlt man sich so?", fragte sie. „Als Vampir?"
Augenblicklich gab Hermione ihren Versuch von Lucien loszukommen auf. Als dieser merkte, dass sie nicht mehr versuchte von ihm loszukommen, ließ er sie von selbst frei.
Hermione war aber so, als hätte sie sich eben verhört. Draco? Vampir? Nein, das konnte doch nicht sein!

Jetzt erst merkte sie, wie müde sie sich fühlte und welch Schmerz im Kopf heftig gegen ihre Schläfen pochte. Ungläubig schüttelte sie langsam den Kopf. Ihr ganzer Körper zitterte und ein dicker Kloß hatte sich in ihrer Kehle gebildet. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Tränen hervorbrechen würden. Das musste einfach die Hölle sein. Es war alles nicht wahr...
„Nein...", wisperte sie atemlos. „Es hat ihn niemand von euch ausgesaugt. Das... kann einfach nicht sein."

Draco konnte Eliza allerdings nicht wiedersprechen. Noch immer starrte er Hermione wie vom Donner gerührt an.
„Er ist verflucht, Hermione", erklärte Lucien mit ruhiger Stimme. „Es war ihm bestimmt heute, in dieser Nacht zu sterben und zum Vampir zu werden. Dazu musste ihn niemand von uns aussaugen."
„Der Fluch? Aber... oh nein." Erneut hätte sie die Kraft verlassen um aufrecht stehen zu bleiben. Erschöpft sackte sie zusammen und wurde gerade noch im letzten Moment von Lucien aufgefangen, indem er seine Arme um ihre Taille schlang.
„Ich... ich hätte ihn brechen können, nicht wahr?"
„Nein", antwortete er ihr. „Dazu musst du mich um meiner selbst lieben."
„Aber... ich liebe-" Bevor sie aber den Satz vollenden konnte, verstummte sie. Sie liebte ihn nicht mehr. Hatte ihn auch nie wirklich geliebt. Es war mehr das reine Gefühl gewesen, zu wissen, von jemandem begehrt zu werden. Ihr Herz gehörte nur Draco und zwar ganz alleine ihm. Trotzdem wurde ihre Miene bitter. „Aber, ich hätte es gekonnt. Jetzt nicht mehr, doch bevor das alles geschehen ist, als wir uns das letzte Mal sahen. Wenn ich gewusst hätte, dass Draco Opfer dieses Fluches sein würde, hätte ich-"

„Sag mal", unterbrach sie plötzlich Eliza. „Ist dir eigentlich bewusst, welches Opfer du bringen musst um diesen Fluch zu brechen?"
Überrascht sah Hermione sie an. Darüber hatte sie bis dahin noch gar nicht nachgedacht, jedoch gab es in ihr ein ungutes Gefühl, dass sie es gar nicht wissen wollte. Zögerlich schüttelte sie den Kopf und merkte, wie Lucien den Griff um ihre Taille verstärkte.
„Der Fluch kann nur gebrochen werden, wenn der Mensch, der Lucien um seiner selbst liebt, sich für ihn opfert, um sein Leben und das seiner Nachfahren zu retten. Es ist diese Liebe, die er mir nicht geben konnte. Er hatte mich niemals um meiner selbst willen geliebt, nachdem ich das wurde, was ich jetzt bin."

Hermione merkte, dass Eliza bei ihrer Erklärung nicht sie ansah, sondern Lucien. Man konnte das, was sich in ihren Augen spiegelte, mit einem Wort beschreiben. Enttäuschung. Wieder kam in ihr das Gefühl des Mitleides auf, trotzdem war es aber dieses Mal nicht ganz so stark wie zuvor. Noch immer starrte sie mit ausdrucksloser Miene Draco entgegen. Er erwiderte ihren Blick, doch sie konnte nicht lesen was er dachte und erst Recht nicht, was er nun in diesem Moment fühlte.

Auf einmal schien sie aber zu begreifen, was Eliza eben erklärt hatte. Ihre Augen weiteten sich und sie sah sich zu Lucien um.
„Du... du wolltest, dass ich mich für dich opfere?"
Lucien musste schlucken. Kurz schloss er die Augen, öffnete sie dann wieder und nickte. „Seit 500 Jahren war es mein einziges Ziel diesen Fluch zu brechen. Doch ich habe es nie geschafft. Bis ich auf dich traf. Die ganzen Träume habe ich dir geschickt, damit du dich im mich verliebst und ich mit deiner Hilfe den Fluch brechen kann. Ich aber habe mich in dich verliebt, Hermione. Deswegen konnten wir uns nicht wiedersehen und genau deswegen habe ich letztendlich deine Hilfe abgelehnt. Ich wollte nicht, dass dir etwas geschieht."

Obwohl sie sich letztendlich nicht wirklich in Lucien verliebt hatte, war es doch ein harter Schlag für Hermione, das alles heute zu hören.
„Hast du mich etwa wirklich für so naiv gehalten?"
Darauf erwiderte er nichts. Musste er aber gar nicht, denn sein Blick sprach Bände genug. Hermione versuchte sich enttäuscht von seinem Griff um ihre Taille zu befreien. Er ließ sie kommentarlos los.
„Was bitte schön hat dieser ganze Fluch dann mit mir zu tun?", donnerte auf einmal Dracos wütende Stimme durch die Nacht. Erschrocken zuckte Hermione zusammen und schenkte ihm wieder ihre Aufmerksamkeit. Blanker Zorn spiegelte sich in seinen grauen Augen, der sich allein gegen Lucien richtete. „Wieso musste ich dafür sterben und das werden?"

„Alle hundert Jahre wird der jüngste Spross Luciens Nachfahren mit diesen Fluch belegt. Du bist dieser Nachfahre, aus der Linie seines Bruders", erzählte Eliza. „Deshalb hast du dich die ganze Zeit mit Träumen von Lucien herumschlagen müssen. Wenn er etwas ganz intensiv gefühlt hat, dann hast du das auch gefühlt. Die Schwächeanfälle in den letzten Tagen haben dich auf deinen Tod vorbereitet. Dir wurde einfach ganz langsam das Leben herausgesaugt."
„Dann ist alles seine Schuld!", schrie Draco wütend und kam ein paar Schritte auf Lucien zu.
„Nein!", entgegnete Lucien in einem ebenso aggressiven Ton. „Es ist ihre!" Er deutete mit dem Finger auf Eliza. „Sie hat den Fluch heraufbeschworen und über uns beide gelegt."

Draco wirbelte zu Eliza um. Diese blieb trotz seiner zornigen Miene ruhig und gelassen auf der Stelle stehen. „Lucien lügt", sagte sie einfach nur. „Er wusste genau, dass ich keine Kontrolle darüber hatte."
„Was soll das heißen?", schrie Draco. Mit diesen Worten kam er auf Eliza zu, packte sie fest an den Schultern und drückte sie unsanft gegen einen Baumstamm. „Was heißt keine Kontrolle darüber? Wusstest du etwa nicht, was du tatest, als du den Fluch erschaffen hast?"

Noch immer war Eliza die Ruhe selbst. Nicht mal Angst konnte man in ihrem toten Augen erkennen, angesichts dieses Wutausbruchs Dracos. Langsam schüttelte sie den Kopf. „Erlischt die Liebe eines Menschen für einen Vampir, obwohl dieser Mensch den Vampir zu seinen Lebzeiten geliebt hatte, dann ist der Schmerz dieses Vampirs so groß, dass sein Herz einen Fluch ausspricht. Selbst wenn ich es gewollt hätte, hätte ich nichts gegen meinen Kummer unternehmen können. Du bist einfach nur deswegen jetzt ein Vampir, weil mir Lucien das Herz gebrochen hatte. Würde dieses Mädchen" Sie zeigte eine Geste in Richtung Hermione. „deine Liebe verschmähen, dann würde sie auch mit dem ewigen Fluch der Liebe belegt werden. Egal ob du es wolltest oder nicht."

Hermione sah zu, wie Draco sie losließ und langsam zurücktrat. Noch niemals in ihrem Leben hatte sie ihn so erschüttert und verzweifelt gesehen. Seine hängenden Schultern sahen aus, als hätte er sich aufgegeben.
Langsam trat sie auf ihn zu und legte dann ihre Arme um ihn, so dass sie ihren Kopf auf seinem Rücke betten konnte. „Ich bin da, Draco", wisperte sie unter Tränen. „Ich bin für dich da, weil ich dich liebe."
Sie spürte wie seine Muskeln sich unter ihren Worten anspannten. Zögerlich wandte er sich zu ihr um und auf den ersten Blick wäre Hermione fast erschrocken. Wenn wie es bis jetzt noch nicht geglaubt hatte, dann musste sie es nun erkennen. Seine Augen waren nicht mehr von dem grauen Glitzern wie früher, sondern vollkommen leer. Tot.

Vorsichtig streckte er seine Hand nach Hermiones Gesicht aus und strich eine Strähne daraus. Dabei merkte sie, dass er zitterte. Trotzdem aber genoss sie seine Berührung auf ihrer Haut.
Plötzlich aber wandte er seinen Blick von Hermione ab und blickte in Richtung Harry und Ron. „Potter! Weasley!", rief er. „Passt auf sie auf!"
Er befreite sich aus Hermiones Umarmung und schritt entschlossen an ihr vorbei, Lucien gegenüber.
„Was hast du vor?", fragte Hermione verwirrt.
Bevor sie sich aber wieder ihm in den Weg stellen konnte, spürte sie auch schon die Hand von Harry auf ihrer Schulter.
„Er will sich rächen", erklärte er düster.


TBC

:hihi: Schon wieder einer dieser gemeinen Cliffhanger. Allerdings der Letzte, das kann ich versprechen ;)! Review me, please!