Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf
basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte
an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich
verdiene hiermit kein Geld.
A/N Also erst mal muss ich
sagen, dass ich vollkommen aus dem Häusschen bin :hihi:. Ich
glaube ich danke euch viel zu wenig für eure unglaublich lieben
Reviews, deswegen ein ganz fettes DANKE von mir! Besonders an
Bint-Anath, dramine, EmmaFreak, Heimdall,
julschn, Mondschatten und Valpuri :euch ganz
fest knuddel:. Eine Runde Schoko-Milchshake für alle
:hihi:!
Allerdings will ich hier auch noch ein kleines
Missverständnis klären, was ich wohl unabsichtlicherweise
im letzten Kapitel in die Welt gerufen habe xD. Dies hier ist nicht
das letzte Kapitel - es folgen noch drei weitere ;). Mit "letzten"
habe ich lediglich die Cliffhanger gemeint, denn ab nun müsst
ihr keine mehr ertragen ;D.
Zu diesem Kapitel muss ich echt
sagen... es war einfach nur schwer zu schreiben und ich bin froh,
dass ich es hinter mir habe :phu: xD. Wirklich, da sinnt man die
ganze Zeit auf dieses Kapitel hinaus und dann findest es man auch
noch zum... nya... vielleicht könnt ihr ja meine Laune bessern.
Meiner Meinung ist der Kampf mit Lucien ja irgendwie nicht so gut
geworden. Irgendwie bin ich wohl nicht der Typ für (oder muss es
noch extra üben :lol:). Aber Kämpfen ist doch immer wieder
das Gleiche und außerdem mit viel zu viel Gewalt verbunden.
Bäh, mag ich nicht...
Dafür habe ich euch aber lieb
:hihi:. Jetzt krieg ich doch ein Review oder xP?
Bussi, die Tanya
:)
Bint-Anath: Freut mich das du das so siehst :hihi:. Ich hoffe auch, du kommst bald darüber hinweg, dass er nun ein Vampir ist :lol:. Ach, auch wenn ich mich wiederhole: Ich will DiF lesen :snif: - aber Das sechste Element geht jetzt natürlich vor ;D.
dramine: Hm, ich würde jetzt so gerne was zum Ende sagen, aber das geht ja nie xD. Auf jeden Fall steht es schon fest und wenn es nicht ganz so gut aussehen wird, dann gibts ja immer noch Teil 2 :lol:. Hab ich das schon mal gesagt?
EmmaFreak: Lucien hat Hermione beschissen und du magst ihn noch :glucks:. Ungaublich :lol: ;)!
Heimdall: Jetzt weiß ich wenigstens, dass du die Erst in "Sex Education by Charlie Weasley" gewesen wärst :lol: (und ein Review kann man ja wiederholen... xP). Aber du wirst über nicht an meine Mail-Addy kommen, wenn du nicht angemeldet bist (glaub ich zumindest...). Deswegen geb ich sie dir hier: SilverAlecis (at) aol (dot) com. Wieder so eine Eigenheit von Die Klammern und Leerzeichen kommen natürlich raus und dafür die entsprechenden Zeichen rein. Sonst würde sie nicht angezeigt werden xP.
julschn: Sorry, dass ich dich damit aufs Glatteis geführt habe - war nicht Absicht xD. Danke für dein Review :)!
Mondschatten: Zum Ende sag ich nix :lol:. Aber danke für dein Review und überhaupt für alle fleißigen Kommentare zu meine FFs ;)!
Valpuri: Danke, für dein Review :).
Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Staub zu Staub
Er befreite sich aus Hermiones Umarmung und schritt
entschlossen an ihr vorbei, Lucien gegenüber.
„Was hast du
vor?", fragte Hermione verwirrt.
Bevor sie sich aber wieder ihm
in den Weg stellen konnte, spürte sie auch schon die Hand von
Harry auf ihrer Schulter.
„Er will sich rächen", erklärte
er düster.
Hermione schrie auf, als Draco plötzlich mit der Faust auf Lucien einschlug. Dieser schaffte es seinen Schlag abzuwehren, indem er ihn mit seiner Hand aufhielt. Im selben Moment jedoch packte Draco ihn am Kragen und schlug ihn mit voller Wucht, genau wie Eliza zuvor, gegen einen Baumstamm.
Draco hatte allerdings nicht lange die Macht über den Kampf, den Lucien stieß ihn mit voller Wucht von sich, so dass er ein paar Meter zurück auf den Boden krachte.
Wenn Hermione nicht so viel Angst um Draco gehabt hätte, dann
hätte sie sich gefragt, wie das möglich sein konnte, dass
die beiden Kräfte besaßen, die weit über die eines
normalen Menschen gingen.
Schnell wollte sie auf Draco zurennen,
doch Harry schaffte es noch im letzten Moment sie mit seinen Armen zu
umklammert und fest zuhalten. Nichts half anscheinend gegen ihn
anzukommen, egal wie sehr sie schrie und um sich schlug. Ron
unterstützte ihn dann dabei, indem er sich vor Hermione stellte
und versuchte sie unter Kontrolle zu bringen.
„Lass mich doch los!", keuchte Hermione verzweifelt. „Ich
muss zu ihm."
„Ach ja und was willst du dann machen?",
schrie Ron energisch. „Verdammt noch mal, Hermione siehst du es
denn nicht? Dieser Kampf zwischen ihnen wird nur beendet, wenn einer
von ihnen stirbt. Nicht mal du kannst daran was ändern."
Erneut
spürte Hermione die Tränen, die schon ein paar Sekunden
später langsam über ihre Wangen rannten. „Nein...",
wisperte sie. „Das kann nicht sein. Draco darf nicht sterben. Nicht
schon wieder!"
Lucien stürzte auf den am Boden liegenden Draco zu, noch eher
dieser sich aufrichten konnte. Wütend schlug er mit den Fäusten
auf ihn ein.
„Glaubst du wirklich, dass so jemand wie du mich
vernichten kann!", schrie er dabei zornig. „Ich habe schon 500
Jahre lang gegen Vampire wie dich gekämpft, egal welche
Blutsverwandtschaft bestand, sie schafften es nie mich zu bezwingen!"
Mit Bestürzung und unter Schreien sah Hermione zu, wie Luciens wütende Faustschläge in Dracos Gesicht trafen und nach der Zeit sogar Blut spritzte. Sie hatte es inzwischen aufgegeben von Harry und Ron loszukommen, stattdessen grub sie nun die Finger fest in seinen Arm, weil sie sonst glaubte den Boden unter den Füßen zu verlieren. Die Tränen rannten und rannten über ihre Wangen. Noch nie zuvor, hatte sie sich zu hilflos gefühlt wie jetzt. Einer von beiden würde sterben, sie liebte Draco, doch Lucien war ihr nicht vollkommen egal, gleich was er getan hatte und genau das war auch der Grund, warum sie sich schuldig fühlte. Es war falsch Angst um Lucien zu haben, darüber hatte sie jedoch keine Macht.
Als Draco es urplötzlich schaffte Lucien von sich zu reißen und ein paar Meter zurückzustoßen, machte sich Erleichterung in Hermiones Herz breit. Langsam und unter Schmerzen rappelte er sich auf. Er sah wirklich schrecklich aus. Die blonden Haare vollkommen zerzaust und das Blut rannte nur so in Strömen aus seiner Nase und tropfte auf sein weißes Schulhemd. Auch zeichneten sich etliche Kratzer in seinem Gesicht. Bei näherem Hinsehen konnte Hermione aber erkennen, dass die Wunden von Sekunde zu Sekunde weniger wurden. Sogar das Blut trocknete und schließlich war nichts mehr davon übrig, außer den Tropfen auf seinem Hemd.
Die Erleichterung ihn ihr verwandelte sich fast in ein wahres Freudenfeuerwerk. Anscheinend wurden Vampire von selbst geheilt! Dennoch wusste sie aber, dass der Kampf zwischen ihm und Lucien noch lange nicht zu Ende war. Innerlich schickte sie Stoßgebete zu Gott, er möge Draco beschützen. Vielleicht hatte er auch für einen Vampir, Wandler zwischen Leben und Tod, ein Herz?
Als Draco auf einmal die Handfläche kräftig nach vorne gegen Lucien streckte, genauso wie es zuvor Eliza getan hatte, zuckte Hermione erschrocken zusammen. Lucien wurde von einem heftigen Luftzug erfasst, der es schaffte seinen Körper mit voller Wucht gegen einen Baumstamm zu knallen. Langsam sank sein Körper an dem Stamm herab und blieb regungslos liegen.
Mit starrer Miene betrachtete Hermione wie Draco auf Lucien
zuging. Ihre Finger hatten sich inzwischen schon so fest in Harrys
Fleisch gekrallt, so dass es sie wunderte, dass er immer noch nicht
aufschrie, oder zumindest Schmerzen zeigte. In diesem Moment aber
konnte sie auch nicht anders. Ist es wirklich schon vorbei?,
war ihr einziger Gedanke.
Langsam beugte er sich vor Lucien herab
und hob einen Ast empor, doch bevor er mit der Spitze auf sein Herz
einstechen konnte, schaffte es Lucien Draco am Kragen seines Hemdes
zu packen und sich auf ihn zu stürzen.
Die beiden landeten hart auf dem Boden und genau in diesem Augenblick durchfuhr ein Schrei die Nacht. Zuerst glaubte Hermione daran, Draco sei etwas geschehen, doch plötzlich zerfiel Luciens Körper über ihm zu Staub. Als er verschwand, konnte sie erkennen, dass Lucien direkt mit dem Herzen auf Dracos Ast gelandet war, den er aufrecht in der Hand hielt.
Ein merkwürdiges Gefühl machte sich in ihr breit, als
sie dabei zusah, wie Draco erschöpft liegen blieb und die Augen
schloss. Die Staubreste lagen auf seinem ganzen Körper verteilt,
doch es störte ihn nicht im geringsten. Hermione musste
schlucken. Nun war es wirklich vorbei, schoss ihr durch den
Kopf. Lucien? Tot.
Sie wusste nicht wirklich was sie
empfand. Es tat weh, doch gleichzeitig machte es sich umso
glücklicher, dass Draco überlebt hatte. Bei diesem Gedanken
aber zog sich ein schmerzvoller Stich durch ihr Herz. Draco überlebt?
Er war ein Vampir. Überleben war das Letzte was er getan hatte.
Langsam versuchte sie auf Harrys Umklammerung frei zu kommen und
dieses Mal ließ er sie auch wortlos los. Vorsichtig trat sie
auf Draco zu und beugte sich zu ihm hinab. Als ihre Finger sein
Gesicht berührten, rannte ihr ein Schauer über den Rücken.
Er war kalt. Vollkommen kalt.
Für eine Sekunde wünschte
sie sich, er hätte es nicht getan, doch er tat es. Seine Augen
öffneten sich und sie sah in die tote graue Leere. Wieder kam
die Erkenntnis, wieder kam die Erinnerung. Hermione schaffte es nicht
mal für einen kurzen Moment zu vergessen, dass er nun ein Vampir
war.
„Hermione...", murmelte er leise.
Zu gerne hätte sie
ihm was erwidert, es gelang aber nicht. Ihre Lippen blieben nicht nur
versiegelt, sondern auch ihr Kopf war vollkommen leer. Da war einfach
nur der Schmerz, die Wut und Trauer in ihrem Gesicht. Sie wusste
nicht, wen sie hassen sollte und wem die Schuld für dieses ganze
Desaster zustand. Das einzige was klar war, war das sie nun zwei
Welten trennten, deren Grenzen einfach nicht überschritten
werden konnten.
Als sie Lucien kennen gelernt hatte, wollte sie
dies nicht wahrhaben, doch als sie dann Draco sterben hat sehen, ist
es ihr schmerzlich bewusst geworden.
Draco richtete sich auf und wischte sich den Staub von Lucien von den Kleidern. Auch Hermione kam auf die Beine, doch sie fühlte sich so benommen das sie fast wieder den Boden unter den Füßen verlor. Mit letzter Kraft schaffte sie es aufrecht stehen zu bleiben. Am liebsten würde sie aber jetzt einfach die Augen schließen und sich fallen lassen. Als ihr Blick auf Eliza fiel, zuckte sie zusammen. Eliza stand da wie in Stein gemeißelt. Schön, anmutig und unheimlich zerbrechlich. Ihr Blick war von einem Schmerz gezeichnet, wie Hermione ihn selten gesehen hatte, während sie auf Luciens Asche starrte. Litt sie an seinem Tod? Sie konnte es sich schwer vorstellen, doch irgendetwas sagte ihr, dass es so war.
Plötzlich aber kamen die Erinnerungen wieder an das, was sie
ihr zuvor gesagt hatte. Ich verspreche dir, ich bringe dich zu
ihm. Ihr werdet wieder vereint sein... Lucien hatte ihr gesagt,
dafür müsse sie sterben, doch es war ihr immer noch Recht.
Sterben mochte vielleicht wehtun und zu dem werden was Draco war,
mochte eine Sünde sein, ihr aber war er jede Sünde und
jeder Schmerz gleich, solange sie bei ihm sein konnte.
„Eliza!",
rief sie ihr zu.
Als ihr Name erklang, schien die schöne Vampirin wieder aus
ihrer Trance zu erwachen. Langsam hob sie ihren Blick und sah sie an.
Verletzt, doch stark.
„Du hast es mir versprochen...",
murmelte Hermione.
„Hermione!", rief Harry verärgert,
denn er wusste genau worauf sie hinaus wollte und auch Ron zog
schnelle Schlüsse aus ihren Worten. „Lass den Scheiß,
das kannst du vergessen", meinte er.
Sie aber strafte die beiden
nur mit einem kalten Blick. „Ich vergesse hier gar nichts. Das ist
alleine meine Entscheidung. Haltet euch da raus."
„Nein, Hermione", meinte plötzlich Dracos Stimme hinter
ihr.
Verwundert wirbelte sie um und wollte etwas entgegnen, er
aber fiel ihr ins Wort, noch ehe sie den Mund auf machen konnte.
„Ich
will nicht, dass du ein Vampir wirst."
„Aber dann können
wir für immer vereint sein!"
„Vergiss es." Sein Blick
war mit einer Kälte erfüllt, die Hermione nicht von ihm
kannte. Zumindest war es der Blick, den sie nicht mehr von ihm
gewohnt war. Vielleicht mag sie sich aber auch nur täuschen.
Immerhin waren seine Augen nun tot. „Auch wenn du zu dem wirst, was
ich bin, werden wir niemals vereint sein."
„Wieso denn
nicht?", fragte sie ihn verständnislos.
„Weil ich es
nicht will. Ich liebe dich nicht."
In diesem Moment wollte Hermione schreien und wütend sein,
doch kein Ton drang über ihre Lippen und erst Recht nicht ein
wütender Gedanke durch ihren Kopf. Stattdessen wiederholten sich
seine Worte. Laut, hart und kalt.
Wie in Trance sah sie zu, wie
Draco sich abwand, und davon schritt, bis ihn die Nacht des Waldes
vollkommen verschluckt hatte. Noch niemals hatte sie sich so leer und
verzweifelt gefühlt. Sogar sein Tod bereitete ihr nicht so viel
Schmerzen, wie dieser Augenblick. Es gab einen Teil in ihr, der seine
Worte nicht glauben wollte, der andere Teil redete ihr aber Vernunft
ein. Er war Draco Malfoy und ein Vampir und selbst wenn es eine Lüge
gewesen war, würde es letztendlich nichts bringen.
Abermals sackte sie zu Boden. Jetzt rannten ihr aber keine Tränen
mehr über die Wangen. Sie wollten nicht mal den Versuch
unternehmen, hervorzubrechen.
„Ist das wahr?", murmelte sie
schließlich leise. Vorsichtig sah sie über ihre Schulter
zurück auf Eliza. „Ist das wahr?"
„Wie meinst du das?",
fragte die Vampirin. Mit stummen Schritten kam sie näher.
„Ich weiß, das du so etwas wissen kannst!", rief
Hermione. Ihr Ton klang wütender, als sie beabsichtigte, doch
war der Schmerz in ihr einfach viel zu groß, um ihn
zurückzuhalten. „Ist es wahr, was er gesagt hatte?"
Eliza
zuckte aber zu ihrer Enttäuschung nur mit den Schultern. „Ich
weiß es nicht wirklich. Es könnte sein. Wir vergessen,
einige wiederum nicht. Wenn er für dich gefühlt hat, könnte
er vielleicht jetzt nur noch eine leise Ahnung davon haben oder er
erinnert sich fast überhaupt nicht mehr an dich."
„Ihr habt mir alles genommen. Ich wünschte, ihr wärt
nie in mein Leben getreten."
„Der Schmerz wird vergehen.",
meinte Eliza.
Langsam hievte sich Hermione wieder auf, so dass sie
ihr gegenüber stand. „Ist denn dein Schmerz je vergangen?"
Das
einzige was Eliza darauf aber antwortete, war stilles Schweigen.
Vorsichtig hob sie den Ast empor, mit dem Lucien vernichtete wurde
und betrachtete diesen nachdenklich. „Mein Schmerz wird vergehen,
auch wenn er eben noch größer geworden ist. Aber ich
wusste, dass es irgendwann passieren würde. Ich war darauf
vorbereitet und mir blieb einfach keine andere Wahl."
Hermione konnte nicht schnell genug reagieren um irgendetwas
dagegen zu unternehmen. Plötzlich stach sich Eliza den Ast durch
ihr Herz und fast im selben Augenblick fiel ihr Körper zu Staub
zusammen.
Niemals im Leben hätte Hermione damit gerechnet.
Das einzige was ihr übrig blieb, war, ungläubig auf die
Überreste aus Staub zu starren, von denen sie jetzt nicht mehr
wusste, ob es Luciens oder Elizas waren. Eine leichte Windbrise kam
auf und wirbelte den Staub durch die warme Nachluft. Nun waren sie
wieder vereint. Gott hatte ihre Seelen geholt, und wenn es nicht Gott
war, dann war es jemand anderes, doch bestimmt nicht der Teufel...
TBC
Review? Büüüüddddeeee!!!
