Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich verdiene hiermit kein Geld.
A/N: :hehe:... Seht, seht - ich knack die 100 :lol:. Eigentlich hab ich ja gehofft, ich würde es schon beim letzten Kapitel schaffen - tya, die Hoffnung wurde zerstört xD - da haben die Schwarzleser leider Gottes nicht mitgespielt. Nya, wie auch immer. Heute hab ich nicht so viel Zeit, von daher will ich nur alle meinen Reviewern danken (Schick euch ein "Reply"). Ein großer Schokokeks, mit ganz vielen Streuselchen verzieht gehn an Bint-Anath, Chanzine, EmmaFreak, Heimdall, HexenLady, julschn, Mondschatten, sam, Samy Deamon und Valpuri :euch alle druchknuddel:).
Jetzt viel Spaß!
Bussi, eure Tanya ;)


Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Schnell vergessen kann man nicht

Müde starrte Hermione auf die schwarzen Buchstaben im Tagespropheten. Mittlerweile hatte sie den Artikel schon zum siebten Mal gelesen, doch noch immer war ihr der Sinn der Worte schwer verständlich. Einerseits konnte sie nicht, andererseits wollte sie auch nicht begreifen.
„Morgen", gähnte Ron verschlafen und setzte sich neben sie.
Langsam schenkte er sich eine Tasse Kaffee ein und betrachtete Hermione dann nachdenklich. Sie zeigte keine Reaktion, sondern las weiter den Artikel mit der Überschrift Neuste Vermutungen zum rätselhaften Verschwinden Malfoy juniors.

Das Zauberministerium bestätigte nun die neusten Vermutungen, dass es sich bei dem Verschwinden von Draco Malfoy (17), Sohn von Lucius Malfoy (40), möglicherweise um einen Wechsel auf die schwarze Seite zum Dunklen Lord handeln könnte. Malfoy senior wollte zu dem keine Stellungnahme nehmen. Er meinte nur, dass seine Familie „tief schockiert und tottraurig über den Vorfall sei".
Seit gut einer Woche fehlt von Malfoy junior nun jede Spur. Bis jetzt ist er der einzige Schüler seit der Geschichte Hogwarts, der auf solch mysteriöse Art und Weise verschwand. Die Gerüchte wonach Sie-wissen-schon-wer im Spiel sein könnte, entstanden durch die Erklärung Albus Dumbledores, der meinte, dass kein Schüler dazu in der Lage wäre das Gelände von Hogwarts und Hogsmeade ohne schwarze Magie zu überschreiten, so dass niemand im Schloss alarmiert werden würde.
Bei der Gründung der Zauberschule wurde dieser Sicherheitsvorkehrung genauesten von den vier Gründern ...

„Alles Quatsch", murmelte Hermione finster und legte den Propheten beiseite.
Die Worte schienen nun vollkommen zu ihr durchgedrungen zu sein. Der Schmerz in ihrem Inneren wurde größer und sie spürte, wie ein Brennen sich in ihrer Kehle ausbreitete. Schnell versuchte sie aber die Tränen zu unterdrücken und warf einen Blick auf den Slytherin-Tisch. In der letzten Wochen waren sie seltsam ruhig geworden und hin und wieder hatte Hermione gemeint, Pansy weinen zu sehen, dessen war sie sich aber nicht wirklich sicher. Letztendlich waren sie auch ziemlich mitgenommen von Dracos Verschwinden, die einzigen, die aber wirklich wussten was geschehen war, waren Harry, Ron und sie.

Hermione fiel es schwer mit dem Wissen zu Leben, dass er nicht wirklich tot war. Viel schwerer aber fiel es ihr, über sein Vampir-Dasein Bescheid zu wissen und mit der Liebe für ihn zu Leben.
Harry und Ron waren seit diesem Tag ziemlich verhalten mit ihr umgegangen. Sie konnte es ihnen nicht wirklich verübeln, aber sie wusste, was in ihnen vorging. Einerseits brachten sie ihrer Liebe für Draco immer noch Unverständnis entgegen und andererseits tat sie ihnen Leid. Das alles war aber das letzte was Hermione wollte. Sie selbst versuchte schon um jeden Preis stark zu sein, Harry und Ron waren da aber eher eine schlechte Unterstützung.

Kurz warf Ron einen kleinen Seitenblick auf die Zeitung und wandte sich dann schnell wieder seinem Rührei zu. Zu dem Thema „Malfoy ist ein Vampir, doch Hermione liebt ihn trotzdem deswegen..." hatte er sich schon längst eine eigene Meinung gebildet und Harry war sogar der selben Ansicht. Hermione würde aber das ganze nicht wirklich gefallen, deswegen unterließ er es auch, sie darauf anzusprechen.
„Ich geh mal in die Bibliothek", meinte Hermione schließlich, stand auf und machte sich mit ihren Büchern davon.
Genau in diesem Moment kam Harry in die Große Halle. Er setzte sich neben Ron und warf seiner besten Freundin noch einen besorgten Blick nach, ehe er sich ihm zuwandte.

„Sie geht schon wieder?", fragte er bekümmert.
Ron nickte. „Früher war sie ja schon schlimm, doch in der letzten Woche versucht sie einfach nur noch wie eine Blöde eine Lösung zu finden. Dean hat mir erzählt, dass sie gestern sogar Arithmantik hat sausen lassen."
„Ihr fällt es einfach schwer zu akzeptieren."
„Aber ich versteh es nicht!", rief Ron aufgebracht und knallte die Tasse auf den Tisch, die er soeben an die Lippen führen wollte. „Ich meine, mal ganz davon angesehen, dass es ausgerechnet Malfoy ist, hat sie es denn nicht mit eigenen Augen gesehen? Er ist gestorben und wiederauferstanden und zwar als Vampir! Es gibt keinen Weg zurück. Tot ist tot, verflucht ist verflucht und Vampir ist Vampir. Dieses Mal werden ihr ihre schlauen Bücher auch nicht weiterhelfen können."

Harry seufzte und legte sein Gesicht in die Hände. „Ich weiß."
„Ja, schön das du es weiß!" So langsam wurde Ron von Sekunde zu Sekunde wütender. Es hatte sich sogar schon ein leichter Hauch von Röte in sein Gesicht gezogen. „Ich weiß es auch, aber kannst du mir mal verraten warum sie es nicht weiß? Nicht wissen will?"
„Weil sie ihn liebt."
Die Wut in Rons Gesicht schien langsam zu verblassen. Zurück blieb einfach nur Missmut. „Malfoy...", murmelte er. „Ich hätte ihr gleich sagen können, dass dieser Typ sie nur traurig machen wird."


Man wird zu einem Vampir, wenn man von solch einem ausgesaut wird; Vampire verscheucht man durch Knoblauch, Immun gegen Kreuze; verbrennen bei Sonnenaufgang; kann man mit einem durchs Herz gestoßenen Pflock, Enthauptung, Feuer usw. töten.
Noch nie war Hermione so mutlos gewesen, wie in diesem Augenblick. In den Unmengen von Büchern, die sie über Vampire gefunden hatte, konnte man wirklich alles finden. Von zu einem Vampir werden, bis dahin wie man sie am besten los wird und schließlich ganz vernichtet, einfach alles. In einfach jedem Buch stand das selbe, doch in keinem wurde auch nur erwähnt wie man einem Vampir wieder zum Menschen macht.

Erschöpft betete sie den Kopf auf die Arme und schloss die Augen. Es musste einfach eine Lösung geben. Sie konnte spüren, dass sie ganz nah war und doch zu weit entfernt um sie zu entdecken. Ja, es musste einfach so sein, denn es würde sie umbringen, wenn Draco nie wieder ein Mensch werden würde!

„Hermione?", fragte plötzlich eine weibliche Stimme, die sie als Ginny ausmachte.
Langsam hob sie wieder den Kopf und blinzelte ihre Freundin an. Ginny hatte sich ihr gegenüber setzte, stützte den Kopf auf ihre Hände und sah sie fragend an.
„Alles okay mit dir?", wollte sie wissen. „Bist du in Ordnung? Tut mir Leid, wenn ich es so sage, doch in letzter Zeit siehst du überhaupt nicht gut aus."
Hermione schaffte es, ein mattes Lächeln zustande zu bringen. Sie schloss ihr Buch, legte es auf den Stapel, sprang auf und stellte diesen wieder zurück ins Regal.
„Natürlich bin ich in Ordnung", erwiderte sie Ginny, während ihre Augen wieder nach neuem Vampir-Informationen Ausschau hielten.

„Und warum geht es dir dann so schlecht?", hackte Ginny misstrauisch weiter. Sie war aufgestanden und ihr gefolgt.
Hermione wusste, dass sie es nur gut mit ihr meinte, doch in diesem Moment empfand sie es als besonders lästig. Ginny alles zu erzählen, würde nur bedeuten weiterhin noch mehr Mitleid zu bekommen und darauf konnte sie wirklich dankend verzichten.
„Die anstehenden Prüfungen", erwiderte Hermione knapp. „Lernen, das ist alles."
„Aha", meinte Ginny aber nur und nahm ihr das Buch aus der Hand, dass sie eine Sekunde zuvor aus dem Regal gezogen hatte. Kritisch betrachtete sie die goldenen Letter darauf. „Vampirismus und seine Folgen? Seit wann beschäftigt ihr euch denn mit Vampiren? Ich habe gedacht die werden erst bei einer Ausbildung als Auror näher studiert und so viel ich weiß, willst du überhaupt kein Auror werden."

Mit finsterer Miene nahm Hermione Ginny das Buch wieder. „Ja und? Weiterbildung schadet trotzdem nicht."
„Dir vielleicht nicht. Ron aber tut so, als würde er in solchen Momenten immer Selbstmord begehen, wenn er etwas lernt. Erzähl mir nicht, dass er freiwillig ein Thema durchnimmt, was ihn erst später wirklich interessieren muss. Ich kenne meinen Bruder und habe euch letzte Woche in der Bibliothek beobachtet. Gibt es etwa wieder irgendetwas was Hogwarts bedroht oder angreift? Ist Malfoy vielleicht-"
„Sprich nicht von ihm!", wurde sie aber wütend von Hermione unterbrochen.
Ginny hob verwundert die Braune und sah kurz verwirrt drein. Schließlich zeichnete sich aber Erkenntnis auf ihrem Gesicht. „Weißt du etwa irgendetwas darüber? Hab ich vielleicht Recht?"

Hermione seufzte. Wie sehr sie es doch hasste, immer wieder erklären zu müssen und wie sehr sie es hasste, überhaupt darüber zu reden. Jedoch hatte sie keine Lust die ganze Zeit eine nervende Ginny ertragen zu müssen, die unbedingt wissen wollte, was los war.
„Also gut", murmelte sie und ließ sich wieder auf ihrem Platz nieder.
Mit interessierter und zufriedener Miene setzte sich ihr Ginny gegenüber. Sie war nicht wirklich begeistert darüber, dass die drei immer Alleingänge unternahmen. Nur zu gerne wurde sie auch in deren Geheimnisse eingeweiht.
„Draco... ist ein Vampir."

Nach einer guten Viertelstunde endete Hermione Erzählung. Die letzten Worte waren ihr immer schwerer gefallen, denn der Kloß in ihrem Halse wurde von Minute zu Minute dicker. Schließlich saß sie nun mit Tränen in den Augen einer entsetzten Ginny gegenüber.
Für einen kurzen Moment trat Stille zwischen die beiden, dann aber räusperte sich Ginny. „Das... wow... damit hätte ich nicht gerechnet.", wisperte sie.
Hermione konnte nicht anders, als nur zu nicken. „Ich auch nicht."
Plötzlich waren die Tränen nicht mehr zurückzuhalten. Sie ein gebrochener Damm kamen sie hervor und letztendlich schluchzte sie, während sie ihre Hände um ihren Oberkörper klammerte. „Es ist al-les... meine Sch-uld", brachte sie stockend hervor.

„Nein!", rief Ginny.
Schnell kam sie zu ihr hinüber und nahm sie in den Arm. „Nein", murmelte sie abermals. „Nichts ist deine Schuld. Es war der Fluch-"
„Ja! Der Fluch, doch ich hätte ihn brechen können."
„Aber dann wärst du gestorben. Er wäre doch dann auch nicht glücklich darüber gewesen, es würde ihm dann sicher so wie dir jetzt gehen. Hättest du denn gewollt, dass er diese Hölle durchmachen muss?"
„Oder ich hätte Lucien zuvor töten können. Als er starb, brach der Fluch automatisch. Hätte ich es schon zuvor erledigt, wäre es für ihn nicht zu spät gewesen."
„Hätte, hätte, wäre, wäre. Das sind alles nur Vermutungen. Letztendlich weißt du nicht was wirklich geschehen wäre. Es stand nicht in deiner Macht, Hermione. Das musst du akzeptieren."


TBC

A/N: Ich weiß, relativ lasch, doch es war einfach mal nötig - fand ich zumindest. Harry und Ron sind ja wirklich keine große Hilfe in dieser Sache, zumal Ginny als Mädchen besser geeingnet ist.
Ich bitte die Schwarzleser sich auch mal zu erbahmen und mir ein Review zu schreiben, denn es ist wirklich schade, wenn man das Gefühl hat, dass seine eigene FF so wenig Anklang findet, man dann allerdings auf die Alert-Listes schaut und sieht, wie viele Leute das hier eigentlich lesen, jedoch einfach nur zu faul sind, um mir eine kleine Freunde zu machen, dabei gebe ich mir jedes Mal die Mühe ein neues Kapitel aus dem Hut zu ziehen und meine Update-Pausen ziehen sich nicht wirklich ewig in die Länge - also versuche ich auch, so schnell wie möglich zu sein. Bitte, ein Review. Mehr verlange ich gar nicht...
In love, eure Tanya :)


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Schaut doch auch mal hier vorbei :)! Es würde mich freuen einen bekannten Namen unter meinen Reviews zu finden ;).

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