Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf
basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte
an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich
verdiene hiermit kein Geld.
A/N: :langsam den deckel von
meiner keksdose öffne und hineinschau: Krümelchen...
Leer... Wer will Krümel xP? Tya, heute sind irgendwie keine
Kekse zu vergeben xD. Trotzdem will ich meinen überalles
geliebten Reviewern danken! Endlich, die 100 geknackt :lol:.
Bint-Anath, Heimdall, HexenLady, julschn,
Valpuri und Vero - hier seit echt die besten :D. Hier
ist also nun das VORletzte Kapitel. Mit dem Nächsten endet also
diese Geschichte :) - also auch eure VORletzte Möglichkeit für
Reviews :hihi:. Nach dem Lesen also bitte einen kleinen Klick auf den
"Go"-Button setzten und lostippen ;).
Ich will auch
nicht lange um den heißen Brei reden, jedoch nur noch so viel
verraten, dass eigentlich alles ab dem 17. Kapitel, als eine kleine
Vorgeschichte für Teil 2 zu verstehen ist. Okay, eigentlich ist
dieser Teil sowieso die Vorgeschichte, doch Dinge die ab diesem
bestimmten Punkt geschehen, spielen schließlich noch eine
größere Rolle in der Fortsetzung (das andere sowieso :).
Also, falls es für euch jetzt ein bisschen "nur damit sie
noch was zu schreiben hat" rüberkommt, es ist nötig
:hihi:.
Okay, jetzt aber: Viel Spaß beim Lesen ;)!
Bint-Anath: Wie kannst du mich nur "bestätigen"
:lol:? Danke, für dein Review :D!
Heimdall: Joah...
irgendwie können die beiden Hermione verstehen, doch hier wirst
du sehen, dass sie auch ihre Bedenken haben. In erster Linie ist der
Typ nun mal "Draco Malfoy" und jetzt auch noch ein Vampir.
Es wäre wohl sehr OOC, wenn ich sie nicht zweifeln lassen
würde.
HexenLady: :hihi: - Wohl schon vorausgelesen,
was :lol:?
julschn: Wie ich da oben schon gesagt habe,
dieses hier und dann noch eines :). Ob sich die beiden wiedersehen
werden, erfährst du also spätestens im nächsten
Kapitel :hihi:. Im zweiten Teil gibt es aber sicher ein
Wiedersehen!
Vero: Uhiii :D - danke :hihi:! Ich bin der
selben Meinung wie du und sexy Typen kann man ja nie genug haben
:lol:.
Valpuri: Da hast du Recht, wie man auch in diesem
Kapitel hier sieht. Danke :) - vor allem für die Gummibärchen
:mampf: ;)!
Bussi, eure Tanya ;)
Vampire – Bite in the Hell of Feelings – Er war ein Mensch
Der Gryffindor-Gemeinschaftsraum war fast vollkommen leer. Nur
noch ein paar Siebklässler spielten zusammen Snape
explodiert, während ein wenig davon abgeschieden Harry und
Ron saßen, und ihre Aufsätze für Verwandlung
vollendeten, welche sie bis zu letzt hinausgeschoben hatten.
Als
Ron mit seinem Geschrieben fertig war, legte er müde die Feder
beiseite und betrachtete die Pergamentrolle zufrieden. „Da wird sie
aber Augen machen", grinste er.
„Wieso das denn?", wollte
Harry verwundert wissen und hob den Kopf, um seine Arbeit ansehen zu
können. „Denkst du wirklich es ist etwas besonderes, wenn man
einen Aufsatz über die Verwandlung in Mistkäfer
zusammenbekommt?"
„Nein, natürlich nicht. Aber schau es dir doch mal genauer
an. Zum ersten Mal habe ich so geschrieben, dass wirklich die ganze
Rolle ausgefüllt ist."
Harry betrachtete die Pergamentrolle
genauer und tatsächlich hatte sich Ron wirklich bei seiner
Arbeit angestrengt. Keine großen Lücken und
durchgestrichenes Geschreibsel war so erkennen. „Hey, werd uns ja
nicht zum Musterschüler", grinste Harry.
Schnell aber
schüttelte Ron den Kopf. „Nein, nein. Das schaff ich ja nicht.
Diesen Thron verteidigt Hermione doch mit gezücktem Zauberstab
und Todesfluch auf den Lippen."
Harry lachte kurz auf. Dann aber
verstummte er. Seine Miene wurde nachdenklich, als er die Feder
beiseite legte. „Denkst du wir sollten sie wirklich darauf
ansprechen?"
Ron seufzte. „Natürlich."
„Aber überleg doch mal, es würde nichts bringen.
Malfoy ist eben ein Vampir und gilt in der Zauberwelt als
verschwunden. Es macht doch keinen großen Unterschied, ob sie
erfahren, was wirklich geschehen ist."
„Doch denn macht es",
meinte Ron entschlossen. „Schon vergessen warum wir in den
Verbotenen Wald gegangen sind? Wir wollten Lucien töten! Und
schon vergessen warum wir das wollten? Weil er ein Vampir ist! Malfoy
ist jetzt ebenfalls einer und er bringt Menschen um!"
„Schon
aber... wenn wir ihnen die Wahrheit erzählen, werden sie ihn
jagen."
„Genau das ist der Sinn der Sache, Harry. Wir müssen
verhindern, dass es Tote gibt und können so vielen Menschen das
Leben retten. Überleg doch mal, was ist wenn Malfoy vielleicht
eines Tages wieder kommt und Hermione aussaugt? Dann wird sie sterben
und noch dazu noch so eine Blutsaugerin. Vielleicht sind sogar wir
dann die nächsten, unsere Freunde und schließlich unsere
Familien. Das ist alles ein Teufelskreis. Hast du denn nicht gelesen
was in den Büchern gestanden ist? Ich zitiere: ‚Viele
Vampire sind boshafte Kreaturen. Sie leben von Blut und weiden sich
an der Angst ihrer Opfer. Meist suchen sie sich ihre ersten Opfer in
Menschen die ihnen nahe stehen, weil sie sich als leichte Beute
erweißen und das, in diesem Falle, besonders große Leid
ihrer Opfer ihnen eine gewisse Stärke gibt'. Mehr brauch
ich doch da nicht zu sagen, oder?"
„Natürlich, du hast ja
Recht. Das können wir nicht riskieren. Vielleicht aber wird sie
es nicht zulassen?"
„Dann ist sie verdammt noch mal eine Heuchlerin!", meinte Ron
entschieden.
„Überleg doch, genau deswegen, weil sie
weitere Opfer verhindern wollte, wollte sie Lucien töten, doch
jetzt als Malfoy dieser Vampir ist, hat sie nicht mehr den Schneid
dazu, nur weil sie ihn liebt. Damit denkt sie doch nur an sich und
ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ein ewiges Leben als Vampir
keine schöne Sache ist."
„Das stimmt vielleicht, aber du
hast nicht Recht damit, dass sie keinen Mut besitzt. Hermione hat
Lucien geliebt."
Verwundert hob Ron die Braune. „Wie?"
Harry nickte. „Ich weiß nicht wie das mit Malfoy passiert
ist, doch sie hatte Lucien geliebt. Ihre Liebe ist wahrscheinlich
erloschen, als das mit ihm angefangen hat. Immerhin war er kein
Vampir, sondern die Chance aufs richtig glücklich werden.
Vielleicht aber schafft sie es jetzt einfach nicht mehr der Wahrheit
ins Gesicht zu sehen, weil sie zwei Menschen verloren hat, die ihr
viel bedeuten."
Stille kehrte zwischen den beiden ein. Nur noch
das Gelächter von ihren Mitschülern war zu hören und
ein paar Knallgeräusche des magischen Spiels. Schließlich
packte Ron seine Sachen zusammen. „Okay, ich denke wir sollten sie
einfach Morgen darauf ansprechen. Dieses Diskutieren bringt nichts
mehr, außerdem bin ich müde."
Gesagt, getan. Harry fiel es schwer und er wusste, Ron ebenso, doch als Hermione am nächsten Morgen in der Großen Halle zum Frühstück erschien, musste es einfach aus ihnen heraus.
Er war sogar richtig überrascht, als sich eine fröhliche Hermione neben ihn setzte. Auch hatte sich ihr Aussehen etwas verbessert. Die Augenringe schiene langsam zu verblassen und ihr Gesicht wieder etwas Farbe zu bekommen. Sie hatte den beiden sogar ein Lächeln geschenkt und beherzt nach einer Kürbispastete gegriffen, obwohl sie sich die letzten Tage nur von einer Scheibe Brot und den morgendlichen Tassen Kaffee ernährt hatte.
Diese Tatsache machte Harry etwas mehr Mut. Vielleicht ging es
langsam mit ihr bergauf? Obwohl er aber nicht für einen erneuten
Abstieg ihrerseits verantwortlich sein wollte, sprach er endlich das
Thema an, dass Ron und ihn zur Zeit so sehr
beschäftigte.
„Hermione?", brachte er zögerlich
hervor.
„Mhm?"
„Ron und ich haben nachgedacht."
„Über
was denn?"
„Es geht um Malfoy", erklärte Ron.
Hermione,
die eben noch einen Bissen von ihrer Pastete nehmen sollte, senkte
sie schlagartig und legte sie wieder zurück aufs Teller. Ihr
Blick richtete sich regungslos auf das Gebäck und Harry
vermutete, sie würde jede Sekunde zu weinen anfangen, stellte
aber dann erleichtert fest, dass dies nicht geschah.
Trotzdem aber wurde er wieder unsicherer. Schnell wechselte er
einen Blick mit Ron. Dieser atmete tief durch und nickte ihm zu.
„Er
ist jetzt ein Vampir", fuhr er entschlossen fort. „Hermione, er
ist eine Gefahr."
Langsam hob Hermione ihren Blick und sah Ron
fassungslos an. „Was meinst du damit?"
„Damit meine ich,
dass es besser ist, wenn wir Dumbledore bescheid geben."
Schnell
schüttelte sie den Kopf. „Nein, das geht nicht. Sie
werden-"
„Natürlich werden sie ihn jagen und das ist auch
gut so!"
„Wieso soll das gut so sein?"
An Hermiones
Tonfall konnte Harry merken, wie so langsam wütend wurde. Ron
brachte es ihr auch ziemlich taktlos bei, doch wenn er ehrlich war,
war es vielleicht gut so. Ein Vampir war kein Thema was man schön
reden konnte und das musste sie endlich begreifen.
„Hermione,", mischte sich nun Harry wieder ein. „wir wollten
Lucien töten, weil er einer war und bei Malfoy ist es genau der
gleiche Fall. Er wird auch Menschen umbringen um zu überleben.
Verstehst du denn nicht? Malfoy ist kein Mensch mehr, sondern ein
Jäger, der sich schonungslos seine Beute sucht!"
Für
einen Augenblick war Hermione still. Schließlich presste sie
dann aber ein „Ich weiß" hervor.
„Ja also!", rief
Ron. „Dann wirst du ja einsehen, dass wir Dumbledore Bescheid geben
müssen, damit so etwas verhindert wird."
„Nein", entschied sie schlicht.
„Wieso nein?", wollte
er verständnislos wissen.
„Weil es nicht geht."
„Geht
es etwa deswegen nicht, weil du ihn liebst?", fragte Harry. „Das
musst du vergessen, Hermione! Irgendwann werden diese Gefühle
verschwinden. Man liebt nicht ewig. Er wird dich auch vergessen.
Falls er es nicht schon längst hat."
Harry erinnerte sich
an die letzten Worte Malfoys. Wirklich viel Liebe seinerseits für
Hermione hatte er nicht feststellen können.
Hermione allerdings antwortete wieder mit einem entschlossenen
„Nein!". Auch wenn es dieses Mal wütender, aufgebrachter und
verzweifelter klang. „Das können wir nicht tun."
„Dann
sag mir mal bitte warum!", drängte Ron.
„Draco war ein
Mensch, verdammt noch mal!", schrie sie zornig.
Augenblicklich
verstummten einige Schüler um sie herum und betrachteten sie
teils verwundert, teils neugierig. Davon ließen sich die drei
jedoch keinesfalls beeindrucken, sondern mühten sich nur, ihre
Lautstärke etwas zu senken.
„Ja und? Lucien war doch auch ein Mensch."
„Das ist es
nicht...", murmelte Hermione. Benommen sah sie noch immer auf ihre
Kürbispastete. Sie merkte wie ihr Körper zitterte und ihre
Hände aufgeregt einander umfassten. Ihr Inneres bebete. Wirklich
wusste sie aber nicht, welche Gefühle in ihr tobten und
letztendlich Überhand gewinnen würde. „Habt ihr Lucien
jemals als Mensch erlebt? Nein? Ich auch nicht, aber Draco. Er war
uns verhasst – zumindest euch, doch er hat gelebt, so wie wir auch.
Wenn wir Dumbledore davon erzählen, ist das wie ein Mord an
einen Menschen für mich. Noch dazu an einem Menschen, den ich
liebe. Das kann ich nicht."
Abermals trat Schweigen zwischen die drei und Harry und Ron
tauschen wieder Blicke. Dieses Mal jedoch bekümmerte. Wenn Harry
ehrlich war, hatte er noch gar nicht daran gedacht. Allerdings hatte
er Malfoy - gleich nachdem er erfahren hatte was er sei - als als
solchen gesehen. Für ihn war es klar gewesen, er war böse
und würde töten.
Behutsam legte er seine Hand auf
Hermiones Schulter und beugte sich ein wenig zu ihr vor. „Hermione...
dieser Mensch in ihm, ist verschwunden. Er ist nicht mehr derjenige,
der er einmal war. Das ist vorbei."
„Er wird nie
zurückkehren", versuchte Ron ihr dann weiter klar zu machen.
„Egal was du versuchst, es gibt nichts Menschliches mehr in ihm. Du
wirst keine Möglichkeit finden, um ihm wieder zu dem zu machen,
was er einmal war."
Harry merkte, dass ihre Worte Hermione nicht kalt ließen.
Noch immer zitterte sie und noch kein einziges Mal hatte sie es
geschafft wenigstens auch nur einen von ihnen anzusehen.
„Aber...
wenn er noch sein Gewissen hat, dann wird er vielleicht keine
Menschen töten. Es gibt viele Möglichkeiten an Blut zu
kommen, ohne dafür zu morden", zog Hermione ihren letzten
Strohhalm. „Wir haben in Luciens Falle überhaupt nicht daran
gedacht, doch..."
„Wenn er wirklich noch sein Gewissen hatte,
dann würde er dich auch noch lieben", unterbrach Ron sie
entschlossen. „Und so wie es aussah, tut er das nicht
mehr."
Abermals brachte Hermione ein „Aber..." hervor.
Dieses verklang jedoch kläglich in der Stille. Auf einmal sprang
sie auf, packte ihre Bücher und rannte davon. Benommen sah die
beiden ihr hinterher. Harry hoffe nur, dass Hermione endlich einsehen
würde.
TBC
Wie gesagt VORletzte Chance! Nutzen, please :)!
