Titel:Dangerous Kind
Teil: 3/3
verfasst: 08.12.2010 – 04.08.2011
Autor: MissLu
Genre: romance, canon!fic
Warnungen: slash, incest, rimming, dubious consent
Pairing:RAB/SB
Disclaimer: Für alle die's noch nicht wussten: Ich bin nicht JKR… Dementsprechend habe ich keinerlei Rechte am HP-Universum, den Charakteren etc. Ich leihe sie mir nur aus und gebe sie leicht verstört wieder zurück… *unschuldig pfeif*
Und ich verdiene auch kein Geld hiermit... :'(
Der Song „Dangerous Kind" ist von der Gruppe „The Rasmus" aus ihrem Album „Black Roses".
Der Spruch zur Trauerkarte entstammt der Seite trauerspruch .de

Kommentar: Uiuiuiiiiiiiiiii~~ ^^"
Ich habe schon lange kein Lemon mehr geschrieben… Ich hoffe es gefällt euch! :S
Ich hatte einige Bedenken, ob ich am Ende auch den Dreh hinbekomme und den armen Sirius nicht komplett zerstöre… Ich meine, die Beziehung der beiden Brüder wird nie aufgeklärt und er scheint Regulus verachtet und gehasst zu haben, aber… Ganz ohne den Spaß der Charaktere an ihrem Lemon macht es dann ja doch auch uns keinen Spaß, oder? ^^"


You're the dangerous kind

Now look at what you've done to me

What you've done to me, baby

You've got a criminal mind

Your motive is to plant the seed

Now I'd kill for you, baby


"Vestitus Evanesco!"

"Bei Merlins stinkenden Käsefüßen, was soll das?"

Sirius' Herz schien sein Blut mit Lichtgeschwindigkeit durch seine Adern jagen zu wollen, so schnell schlug es, als der ältere Black erkannte, dass er seiner Kleidung beraubt worden war.

Regulus unterdessen betrachtete seinen Bruder mit unverhohlener Bewunderung.

„Du bist…so wunderschön! Noch viel schöner, als ich es mir vorgestellt hatte."

„Regulus, was ist denn in dich gefahren?"
Langsam aber sicher löste sich Sirius aus seiner ängstlichen Schockstarre. Adrenalin peitschte durch seinen Körper und ließ ihn erschaudern.

Der Ältere versuchte krampfhaft seine Arme zu befreien, doch selbst seine Schultern wollten ihm nicht mehr gehorchen und so zappelte er bloß wie ein Fisch auf dem Trockenen.

„Beruhig dich, ich werde dir nicht wehtun."

Regulus schnippte mit den Fingern die Knöpfe seiner Robe auf und ließ sie hinter sich aufs Bett fallen. Dann beugte er sich langsam zu Sirius herunter und strich mit den Fingerspitzen sanft über die Kontur seiner Lippen, die sich sogleich zu kräuseln begannen.

„Würdest du mir noch eine Frage beantworten?"
„Gerne, wenn du mich dann losmachst und gehen lässt!"
Regulus schloss mit einem sanften Lächeln die Augen und schüttelte den Kopf.

„Ich kann dich nicht gehen lassen", ein tiefes Seufzen entfloh seiner Kehle, bevor der jüngste Black weitersprach, „Ich weiß nicht, seit wann ich so fühle, aber ich glaube eigentlich, ich habe es schon immer getan. Ich… Erst war es wohl nur das störrische Verhalten eines kleinen Bruders, der seinen großen Bruder für sich haben wollte, aber…irgendwann…irgendwann war es einfach viel mehr als das."

Sirius starrte seinen jüngeren Bruder mit offenem Mund an. Das konnte doch nicht wahr sein! Er musste sich einfach verhört haben, das war unmöglich!

„Und darum muss ich es wissen. Also bitte, sag mir die Wahrheit… Ja?"
Regulus sah ihn in diesem Moment mit so verstörtem, aber hoffnungsvollem Blick an, dass Sirius ihm alles versprochen hätte. Genauso wie in ihrer Kindheit konnte der Hundeblick seines Bruders ihn zu allem verleiten und Sirius nickte unwillkürlich.

Eine dumme Kurzschlussreaktion, wie ihm nur wenige Sekunden später bewusst wurde, die seinem kleinen Bruder noch mehr Macht über ihn gewährte.

„Liebst du ihn…? Liebst du Potter? …James?"
In Regulus' Gesicht zeichnete sich große Angst ab und so blieb Sirius das Lachen im Halse stecken. Stattdessen entfloh ihm ein erstickter Laut, der einer Mischung aus Keuchen und Husten ähnelte. Zuletzt gelang es ihm doch noch mit leicht verwirrter Miene den Kopf zu schütteln.

„Wirklich nicht?"
Regulus' Züge hellten sich merklich auf, als er die Information verarbeitete.

„Nein! James ist…mein Freund, ich…mag ihn, wir sind beste Freunde… Aber… Ich hatte, weiß Merlin, genug Mädchen zur Verfügung, um der Versuchung widerstehen zu können!"

Sirius versuchte sich an einem ironischen Lächeln, doch just in diesem Moment setzte sich Regulus rittlings auf seine Hüfte.

„Das heißt also, du bist noch…jungfräulich?"

„Regulus…?"

Der Jüngere beugte sich zu seinem Bruder herunter und flüsterte: „Umso besser…", bevor er ihn hungrig auf die geöffneten Lippen küsste.

Sirius starrte mit weit aufgerissenen Augen an die Decke. Er glaubte nicht was gerade geschah. Er fühlte sich für einen Moment körperlos. Als stünde er neben sich und betrachtete die Szene, die sich auf seinem Bett abspielte, als unbeteiligter Beobachter.

Wie er dort lag, regungslos, komplett entkleidet. Wie sein Bruder auf seiner Hüfte saß und ihn küsste. Auf den Mund!

Doch der Moment währte nicht lange, denn als Sirius spürte, wie sich die fremde Zunge in seinen Mund stahl, endete die metaphysische Erfahrung unvermittelt und der ältere Black versuchte augenblicklich sie aus seinem Territorium zu vertreiben.

Unglücklicherweise schien sein Bruder sein Bemühen falsch zu verstehen und versuchte stattdessen den Kuss zu intensivieren. Die vorwitzige Zunge des Jüngeren strich über Sirius' Zähne, stieß wild an die Zunge des anderen, Regulus' Hände packten den Älteren am Schopf und versuchten ihre Gesichter einander noch näher zu bringen.

Zuletzt brach Regulus den Kuss. Sirius blickte seinen Bruder keuchend an, sein zerzaustes Haar Zeugnis von Regulus' Leidenschaft.

Er brachte keinen Ton heraus. Nicht als Regulus ihm sanft über die Wange strich, nicht als er sein Hemd öffnete und es achtlos auf den Boden warf (und Sirius deutlich das Dunkle Mal auf dem linken Unterarm seines Bruders erkennen konnte) und auch nicht als er sich erneut zu ihm hinabbeugte, um ihn, diesmal weitaus sanfter, abermals zu küssen.

„Sirius", keuchte der jüngste Black schließlich an seinem Ohr. Regulus' Arme umklammerten den Körper des Älteren, bevor sie suchend and ihm herabwanderten, seine Hüfte entlang strichen, über seine Oberschenkel fuhren und zurück über seinen Bauch zur Brust, wo sie schließlich liegen blieben und sanft die helle Haut liebkosten.

Die Blicke des Jüngeren, der sich inzwischen wieder aufgerichtet hatte, wanderten bewundernd über jeden Zentimeter Haut, den sie erwischen konnten.

„Du bist bildschön…"

„Regulus…"

Sirius' Versuch zu sprechen glich mehr einem Krächzen.

„Shh…", Angesprochener schüttelte langsam den Kopf und legte Sirius einen Finger auf die Lippen, „Lass es mich versuchen zu erklären… Ich glaube so richtig bewusst wurde es mir, als ich dich das erste Mal mit deinen Freunden sah… Nein, als ich dich mit ihm sah."

Regulus sah förmlich durch Sirius hindurch, als blickte er in weite Ferne.

„Ich kam zum ersten Mal in die Große Halle, bevor die Wahl in unsere Häuser stattfand und ich sah dich sofort. Du saßt zwischen Potter und Lupin, hast mit ihnen getuschelt und dein Blick… So wie du Potter angesehen hast, schon damals… Ich hätte ihn am liebsten verhext!"

„Reg…", Sirius stockte und überlegte kurz, ob nachzufragen an dieser Stelle ein unkluger Schachzug sei, wagte aber schließlich doch seine Frage zu stellen. Was hatte er schließlich noch großartig zu verlieren? Wenn er ehrlich war, war sein Schicksal schon längst besiegelt!

„Regulus, ich weiß überhaupt nicht, was du meinst! Wie soll ich James denn bitte angesehen haben?"

Der jüngste Black blickte auf seinen Bruder hinunter und sein schwarzes Haar fiel ihm ins Gesicht, verlieh ihm eine geheimnisvolle Aura. Die dunkeln Augen funkelten im letzten Licht der untergehenden Sonne, das durch das Fenster fiel.

„Als wäre er der wichtigste Mensch für dich. Der wichtigste Mensch auf der ganzen Welt."

Sirius verzog das Gesicht. Diese Beobachtung lag durchaus im Bereich des Möglichen. Nachdem sich Sirius gegen seine Familie gestellt und auch seinem Bruder den Rücken gekehrt hatte, waren ihm seine Freunde das Wichtigste gewesen. Und James als sein bester Freund machte da keine Ausnahme, war vielmehr das Zentrum seiner kleinen Welt gewesen. Natürlich nur bis die Mädchen kamen.

Regulus griff nach einer von Sirius' Haarsträhnen und verwebte sie mit seinen Fingern, als er weiter sprach.

„Früher hast du mich so angesehen. Wenn Mutter wieder sauer auf uns war und wir uns gegen sie verschworen. Oder wenn wir mal wieder die Portraits in Vaters Arbeitszimmer umhängten, um ihn zu ärgern! Daran musste ich denken…", plötzlich verschwand der verträumte Ausdruck aus Regulus' Zügen und sie verhärteten sich, „Er hat dich mir weggenommen!"

Mit großen Augen beobachtete Sirius, wie sein jüngerer Bruder sich von ihm erhob und den Reißverschluss seiner schwarzen Hose öffnete, wie der Stoff von den schmalen Hüften glitt und neben seinem Bett zum Liegen kam. Er sah, wie der Erbe der Black'schen Ehre, des Anwesens und allen reinen Blutes sich vor ihm entblößte, wie er sich neben ihn auf besagtes Bett kniete. In diesem Moment fiel ihm wieder ein, dass auch er nackt war, dass er sich nicht bewegen konnte und er erblickte den Zauberstab in der Hand seines Bruders, hörte die gemurmelten Worte und spürte die ungewohnte, kühle Feuchtigkeit, die seine schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen schien.

Es war nicht mehr zu leugnen. Bisher hatte Sirius alle Gedanken dahingehend erfolgreich verdrängt, hatte auf irgendein seltsames Todesser-Ritual spekuliert, das ihn als Opfer vorsah oder etwas ähnlich Krankes, doch das hier… Das war mehr, als er verkraften konnte!

„Regulus, das kannst du nicht machen! Wir sind Brüder!"

„Glaubst du, das hätte ich mir nicht oft genug gesagt? Dass es dumm ist, selbstsüchtig und zudem noch gefährlich? Aber das waren schon immer unsere Makel, nicht wahr, Bruderherz? Unser Black'sches Erbe, sozusagen", Regulus lachte bitter, „Ignoranz, Übermut, Dummheit in allen Gefühlsdingen? Selbstsucht, Habgier und ein Hang zur Gefahr, der nicht gesund sein kann", der Jüngere schob Sirius' Beine auseinander und kniete sich dazwischen, „Ich wollte dich, seit ich denken kann. Als meinen Beschützer, meinen Bruder. Später wollte ich dich mir unterwerfen, über dich herrschen! Bis ich begriff, dass ich nur deine Nähe will, weil ich dich liebe. Mehr als gut sein kann."

„Aber…", Sirius versuchte irgendeinen Einwand zu finden, irgendetwas, das seinen Bruder von seinem Vorhaben abbringen könnte, ihm Aufschub gewähren würde bis er einen Fluchtplan ersonnen hätte, „Aber…wieso dann jetzt? Warum…"

Doch Regulus schnitt ihm das Wort ab und schüttelte vehement den Kopf.

„Das ist unwichtig. Ich habe meine Gründe und möglicherweise wirst du sie eines Tages verstehen, vielleicht aber auch nicht. Es ist jedenfalls besser für dich, wenn du nichts davon weißt."

„Wie bitte? Besser, wenn ich…!"

Regulus war es wohl Leid sich die Proteste seines Bruders anzuhören und so presste er seine Lippen erneut auf die des Älteren, drückte dessen Beine auseinander und drängte sich gegen ihn.

Sirius spürte das erigierte Glied seines Bruders an seinem Eingang und verkrampfte sich augenblicklich. Er wollte das nicht! Schon gar nicht mit seinem Bruder, seinem kleinen süßen Bruder, der so törichte Entscheidungen getroffen, so selbstzerstörerisch gehandelt hatte!

Regulus strich ihm erneut das Haar aus dem Gesicht und begann nun an seinem Hals zu lecken und zu saugen.

„Sirius… Sirius…!", hörte er ihn immer wieder zwischen sanften Küssen murmeln. Er fühlte wie die Zähne seines jüngeren Bruders die zarte Haut an seinem Hals malträtierten und fragte sich, wie er diese Nacht jemals vergessen sollte, wenn Regulus so sehr darauf erpicht zu sein schien, sich sowohl auf seiner Seele als auch auf seinem Körper zu verewigen.

Keinen Millimeter Haut schien der jüngste Black auslassen zu wollen. Immer tiefer wanderte er mit seinen Liebkosungen, küsste Schlüsselbein und Brust und verweilte schließlich bei Sirius' Brustwarzen, die sich bereits zusammenzogen.

Sirius versuchte seiner Gefühlslage Herr zu werden. Er wollte sich durch die körperliche Nähe, die Zärtlichkeiten nicht erregt fühlen, doch es war unmöglich. Viel zu lange hatte er, um des Krieges willen, auf Körperkontakt verzichtet. Und sowieso hatte es in letzter Zeit keine Frau gegeben, die ihn besonders gereizt hatte und so war er überaus empfänglich für alles, was sein kleiner Bruder mit ihm anstellen mochte.

„Sirius, so lange wollte ich das schon mit dir tun. Kannst du das verstehen…?"

Angesprochener schüttelte mit verachtungsvollem Blick den Kopf, doch Regulus war schon unlängst wieder damit beschäftigt seine Brustwarzen zu liebkosen. Er leckte und biss und kniff die andere dabei mit der freien Hand, bis sie ebenso hart war.

Als Regulus sich an ihm zu reiben begann, entfloh Sirius ein erschrockenes und zu seinem Entsetzen auch erregtes Keuchen und er spürte wie ihm das Blut in die Wangen schoss. (Und ja, auch in andere Regionen!)

Wie konnte das sein? Wieso erregte ihn diese Intimität so sehr? War es der Reiz des Verbotenen? Die Verlockung ein weiteres Tabu zu brechen? Den perfekten Sohn in einer so unfeinen Situation zu erleben, im eigenen Elternhaus. Während ihre Mutter unten Kondolenzen empfing, ‚vergnügten' sich die Brüder im Obergeschoss miteinander. Das fürnehme und gar alte Haus der Blacks – toujours pur. Passend, wie die Faust aufs Auge. Fast hätte Sirius gelacht!

Ein Finger schob sich erbarmungslos in ihn und Sirius schrie überrascht auf.

„Shh… Soll dich etwa noch jemand hören?", Regulus fuhr behutsam durch das dunkle Haar des Älteren und küsste ihn auf die zugekniffenen Augen, „Du musst dich entspannen. Glaub mir, es wird nur halb so schlimm sein, wie du es erwartest. Vielleicht gefällt es dir sogar, aber du musst dich erst an das Gefühl gewöhnen… Jungfrau… Wer hätte das gedacht…"

Diese Worte waren das Salz in der Wunde, die Regulus geschlagen hatte. Sirius riss die Augen auf und funkelte den Jüngeren böse an.

„Du…!"

Es war mehr ein Knurren, eine wortlose Drohung, die Regulus einen Schauer über den Rücken jagte, darüber seine Erregung jedoch nur noch steigerte.

Jeder verachtende Blick Sirius', jeder Wutausbruch gegen ihn hatte ihm immer neue Bilder, neue Fantasien für seine Tagträume geliefert, waren wie Öl, das man in eine Flamme goss und hatten sein Verlangen geschürt.

Und so war auch dieser Anblick seines Bruders, wie er unter ihm lag, sich wand und ihn dabei aus zornerfüllten Augen anblickte nur weitere Nahrung für sein hungriges Herz.

Den Finger vorsichtig in ihm bewegend sah er seinen großen Bruder mit lustvollem Blick an, führte schließlich vorsichtig, jedoch bestimmt einen zweiten Finger ein.

„Sirius, bitte! Es ist mein einziger Wunsch. Lass mich der erste sein, der jemals deinen wunderschönen Körper und deinen unbeugsamen Geist auf diese Weise für sich beanspruchen darf. Und du wirst für den Rest meines kläglichen Lebens der letzte für mich gewesen sein, das schwöre ich!", Sirius verengte die Augen zu Schlitzen und starrte Regulus wortlos an, „Entspann dich doch bitte endlich, ich will dir nicht wehtun…"

Doch Sirius dachte gar nicht daran klein beizugeben. Blacks waren von Natur aus stur und wenn sein kleiner Bruder das hier tatsächlich durchziehen wollte, dann würde Sirius es ihm so schwer wie möglich machen. Sollte er doch hinterher ein schlechtes Gewissen haben! Geschähe ihm schließlich nur recht!

Regulus seufzte leise und runzelte die sonst so faltenlose Stirn.

Als sich die Finger aus ihm zurückzogen, glaubte Sirius schon gewonnen zu haben und schloss erleichtert die Augen, als nur einen kurzen Moment später jene Finger durch etwas anderes ersetzt wurden.

Etwas Warmes und Feuchtes berührte seinen Eingang und ließ ihn zurückweichen. Sogleich ergriffen ihn zwei unbarmherzige Hände an der Hüfte und hielten ihn an Ort und Stelle. Sirius vernahm ein paar gemurmelte Worte und spürte wie sich ein Kissen unter seinen Hintern schob.

Ein vorsichtiger Blick nach unten bestätigte seine Befürchtungen. Regulus lag zwischen seinen Beinen. Der jüngste Black starrte ihn mehrere Sekunden aus dunkelgrauen Augen an, bis er schließlich seinen Kopf zwischen Sirius' Pobacken senkte und dessen Eingang mit seiner Zunge zu liebkosen begann.

Die heiße Intrusion ließ Sirius den Kopf in den Nacken werfen. Er bäumte sich auf und stöhnte unter den Berührungen der geschickten Zunge. Es fühlte sich gut an. Viel zu gut!

Unweigerlich ließ er sich gehen. Sirius war noch nie der Typ gewesen, der seine Emotionen und besonders seine Lust unter Kontrolle hatte.

Regulus' Zunge wand sich ihren Weg in die heiße Enge, seine Hände fuhren beruhigend über Bauch und Hüften des Älteren, bis dieser sich langsam entspannte und schnell atmend die brüderlichen Bemühungen zu akzeptieren schien.

Immer tiefer, immer weiter schlängelte sich die feuchte Wärme in Sirius empor, löste seine Verkrampfung und jagte heiße und kalte Schauer der Lust durch seinen Körper. Er biss sich auf die Unterlippe, um nicht neuerlich laut aufzustöhnen, doch als die rechte Hand des Jüngeren ihren Weg von seiner Hüfte zu seinen Hoden fand und nun dort ihre zärtlichen Berührungen fortführte, entfloh ihm abermals ein Laut der Leidenschaft.

Das Begehren wuchs in ihm und es machte Sirius Angst. Wo kam dieses plötzliche Verlangen her? Es war nicht nur das Bedürfnis nach solch geschickter Stimulation auch befriedigt zu werden.

Nein, er wollte Regulus in seine Arme schließen, sich an ihn klammern, ihn beschützen. Genau so wie er es als großer Bruder immer hätte tun sollen.

Er liebte ihn, auch wenn er sich von seiner Familie losgesagt hatte. Und mit seinem Verhalten hatte er das Schicksal des Jüngeren praktisch besiegelt, hatte ihm keinen Ausweg mehr gelassen, ihn der vergifteten Umgebung ihres Elternhauses und Slytherins ausgeliefert. Sirius spürte wie die Schuld, das schlechte Gewissen in ihm hoch kroch, ihn in ihren Schleier hüllte und ihn gierig zu verschlingen suchte.

Tränen brannten in seinen Augen, als er keuchend Regulus' Namen ausstieß, wieder und wieder, während die Sehnsucht nach dem Jüngeren immer größer wurde. Sirius glaubte fast sein Herz müsse zerspringen, wenn er seinen kleinen Bruder nicht gleich umarmen und halten durfte, ihm sagen konnte, dass sie gemeinsam einen Weg finden würden ihn da raus zu holen, ihn zu befreien.

Und plötzlich war Regulus bei ihm und sah ihn aus großen Augen an, strich ihm über die Wange und küsste ihn sanft auf die geröteten Lippen.

„Mach mich los. Regulus, bitte…"
Der Jüngere schien kurz zu überlegen, presste verzagt die Lippen aufeinander und nickte resigniert, als er leise den Gegenfluch murmelte.

Beschämt drehte Regulus sich weg. Er wusste, dass es vorbei war, er konnte Sirius nicht wehtun, auch wenn er alles gegeben hätte, ihn lieben zu dürfen. Doch bevor er sich gänzlich abwenden konnte, schlang Sirius die Arme um den dünnen Körper und vergrub sein Gesicht an Regulus' Halsbeuge.

Der Jüngere riss erstaunt die Augen auf und erwiderte zögerlich die Geste. Bald spürte er die Tränen, die sich ihren Weg durch sein Haar auf seine Haut bahnten, fühlte wie der Körper seines älteren Bruders unter der Macht seiner Gefühle zu beben begann.

„Regulus… Ich…", stieß der ehemalige, immer so stolze Gryffindor zwischen vereinzelten Schluchzern hervor, „Es…tut mir so Leid… Ich… Wir…"
Sirius fehlten die Worte, sie blieben ihm förmlich im Halse stecken und so blieb ihm nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass sein Bruder ihn auch so zu verstehen wusste.

Regulus wusste nicht wie lange er seinen Bruder so gehalten hatte, als dieser sich endlich zu beruhigen schien und sich verschämt über die Augen wischte. Der Jüngere lächelte liebevoll und strich seinem Bruder eine Strähne aus dem tränennassen Gesicht.

„Oh, Siri…"

Als der Ältere ihn schließlich anblickte, verschlug es ihm nur wieder den Atem und Regulus schluckte schwer. Wie hatte er ihm nur jemals wehtun können?

Ein vorsichtiges Lächeln umspielte Sirius' Mundwinkel.

„Wir sind so verkorkst…"

Mit einem leisen Seufzen schloss Regulus die Augen und zog seinen Bruder wieder näher an sich heran. Wenn er ihn nur noch etwas länger so halten dürfte…

Ein Paar starker Arme schlängelte sich um seine Hüfte und drückte ihn ebenso nah an den anderen Mann wie sein eigenes es tat.

„Ich hol dich hier raus, ich verspreche es dir, Reg…"

Der jüngste Black schluckte schwer und er vergrub sein Gesicht im Haar seines Bruders.

„Siri… Dafür ist es zu spät. Ich habe zu lange gebraucht, um die Wahrheit zu erkennen."

„Aber…!", Sirius' Arme zogen seinen kleinen Bruder nur noch fester an sich, „Reg, ich… Der Orden, wir…!"

Ein weiterer Schluchzer durchfuhr seinen Körper und Sirius konnte nicht weiter sprechen. Doch es war sowieso unnötig. Regulus verstand ihn auch ohne Worte und schüttelte ebenso wortlos den Kopf.

Einige Zeit sagte keiner etwas, nur stumme Tränen liefen über ihre Gesichter, bis Sirius schließlich die Worte hervorbrachte, die ihm auf der Seele brannten.

„Regulus… Ich liebe dich…genauso, ich wollte nie, dass…dass alles so endet…"
„Ich weiß…"

Ihre Lippen fanden zueinander, fast zaghaft waren ihre Berührungen im Mondschein bis Sirius seinen Bruder mit neuer Leidenschaft zu küssen begann, ihn zurückdrängte, bis er über ihm lag und seinen Mund mit aller Macht für sich beanspruchen konnte.

Regulus ließ seine Hände am Körper des Älteren hinabwandern, strich dessen Rücken hinab bis zur sanften Rundung, die er so oft schon berühren wollte. Langsam, vorsichtig, wie um Sirius nicht in seinem leidenschaftlichen Vorgehen zu stören, fuhr er mit den Fingern in die Spalte zwischen seinen Pobacken, ließ sie über die feuchte, entkrampfte Öffnung fahren und schließlich behutsam darin versinken.

Sirius warf den Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf, bevor er sein Gesicht wieder in der Halsbeuge des Jüngeren verbarg. Die Finger bahnten sich ihren Weg zögerlich immer tiefer in ihn, bevor sie sich zurückzogen, um dann deutlich energischer wieder in ihn zu stoßen.

Sirius stöhnte erneut und biss sich in der hellen, weichen Haut des Jüngeren fest, als würde er versuchen das Dunkle Mal durch seine eigenen Zeichen zu ersetzen.

Keuchend ließ sich der älteste Sohn des Hauses auf die Matratze zurückfallen und zog seinen Bruder mit sich. Zwischen Küssen und Stöhnen drängte Sirius sich der Hand des Jüngeren entgegen und presste seine Erregung gegen den schweißnassen Körper des anderen.

„Regulus…"

Der Jüngere schluckte schwer, bevor er seine Finger zurückzog und sich zwischen die Beine seines Bruders schob. Regulus biss sich auf die Unterlippe und warf einen sehnsüchtigen Blick in die weit aufgerissenen Augen des Älteren, bevor er sich zu einem weiteren verzehrenden Kuss hinunterbeugte und schließlich in die heiße Enge drang, die er so sehr begehrte.

Der Schmerzenschrei des anderen stoppte ihn in seinem Tun und er sah Tränen aus den emotionsgeladenen grauen Augen fließen. Sanft leckte er sie auf, küsste sie hinfort, murmelte beruhigende Worte.

„Sirius, ich liebe dich so sehr, bitte vergib mir…"

Doch Sirius schüttelte den Kopf und strich selbst die Tränen hinweg, die aus den Augen des anderen auf seine Brust tropften.

„Es gibt nichts zu verzeihen, kleiner Bruder."

Er lehnte sich nach vorn, um die Lippen des Jüngeren zu einem neuerlichen Kuss einzufangen, drehte sie in einer schnellen Bewegung herum und stöhnte in den Mund des anderen, als er dessen Härte tiefer in sich dringen spürte. Langsam ließ er sich auf den anderen sinken, pfählte sich selbst, bis das Glied seines Bruders gänzlich in ihn gedrungen war. Er fühlte wie es in ihm pulsierte, konnte die Erregung spüren, die es durch seinen Körper jagte und ihn selbst zu voller Größe anschwellen ließ.

Ihre Körper schienen zu verschmelzen, schienen eins zu werden und Sirius vermochte nicht mehr zu sagen, wer wen küsste, wer die Bewegungen ausführte, die so wunderbare Gefühle durch seinen Körper jagten oder wessen Hand schließlich seine Erektion ergriff und ihn zum Höhepunkt brachte.

Er wusste nur, dass er den kleinen Bruder, den er all die Jahre vermisst hatte, den er in den Augen des hinterhältigen, kaltherzigen Slytherins gesucht und nie hatte finden können, endlich in den Armen hielt.

Und er wusste, dass er alles daran setzen würde, diesen zu retten, koste es, was es wolle.


You're the dangerous kind

Now look at what you've done to me

What you've done to me, baby

You've got a criminal mind

Your motive is to plant the seed

Now I'd kill for you, baby