Sorry, dass das Kapitel so kurz ist, aber zu dem Lied ist mir nicht wirklich viel eingefallen. Ich fände es nett, wenn ihr mir ein paar mehr Reviews schreiben würdet. Ich werde daher auch vermutlich erst mal wieder die nächsten Stories auf Englisch schreiben und auf hochladen.

Kapitel 8 (Encounter – Klaus Badelt [Equilibrium (movie)])
Es war bereits Nacht geworden, als die Agenten wieder im Büro ankamen.
„Abby, was machst du denn hier?", fragte McGee überrascht, als er die Forensikerin an seinem Computer sitzen sah.
„Ich hab Cristal Quest gespielt", antwortete diese, beendete schnell ein Programm und stand auf. „Gute Nacht", fügte sie hinzu und verschwand.
Verwundert setzte sich McGee an seinen Rechner und öffnete die notwendigen Programme und seinen speziellen Browser.
„Wie lange brauchst du dafür, McHack?", fragte Tony.
„Weiß nicht. Die haben viele sichere Firewalls…"
„Ich hol Kaffee", beschloss Gibbs und verschwand. Ziva und Tony setzten sich an ihre Schreibtische und begannen zu schlafen.
„Ich hab was…und es wird euch gar nicht gefallen!", weckte McGee die anderen beiden Agenten. Im Halbschlaf liefen diese zu seinem Computer hinüber.
„Es gab in letzter Zeit vermehrte Konversation zwischen CIA und MI6. Der MI6 hat nämlich das Fehlen der NCIS Akten aufgedeckt und die CIA informiert. Sie wollten zwei Agenten schicken, die sich im NCIS umschauen, aber es soll unter keinen Umständen auffallen. Ratet mal, was sie dann gemacht haben?"
„Kein Ahnung, McGeek!", antwortete Tony genervt.
„Sagt dir der Term ‚Dame, König, As, Spion' etwas, Tony?"
„Ja…was? Die haben zwei Agenten aus dem Ruhestand geholt, damit die uns ausspionieren?"
„Nicht aus dem Ruhestand, besser, Tony. Zwei Agenten, die gefeuert wurden aufgrund ihrer psychologischen Profile.
Sie haben mehr Zugangsrechte für diese Mission bekommen als irgendwer anders, was ziemlich gefährlich sein kann, denn sie beide gelten als psychopathisch und haben einen Hang zu Gewalt und Folter. Aber jetzt kommt das Beste, Tony."
„Lass hören, McGee."
McGee rief ein Foto auf, dass Carolyna in einem hübschen Kleid in einem Casino zeigte. „Carolyna!", rief Tony überrascht.
„Die mit den Akten und von eurer Party?", fragte Ziva schlaftrunken.
Beide nickten. „Carolyna Jones, 26, wurde nach mehreren Auffälligkeiten, unter anderem Liebe zu Terror und Folter, entlassen und wurde zur Auftragskillerin in Marokko, wo sie sich, ich zitiere „von Casinobesitzer zu Casinobesitzer durchschlief"."
„Auf mich hat sie nicht wie eine Nutte gewirkt…"
„Bestimmt auch nicht wie eine kaltblütige Mörderin…Ich glaube, sie hat die Akten gestohlen und bringt sie jetzt an den Schwarzmarkt. Dann wird der Spion anbeißen und ihr die abkaufen und die Daten zum Auftragsgeber schicken. Und Carol und die zweite Agentin werden alles überwachen…wow."
„Was ist mit der zweiten?"
„Ah, ja…" McGee klickte wie wild auf der Tastatur herum, was Ziva und Tony nur ihre Blicke austauschen ließ.
„Samantha…uh, die sieht aber nett aus…ich schätze sie hat die Akte besorgt…" Die drei starrten auf das Bild von der siebenundzwanzig jährigen Frau, deren viel zu blasse Haut über die Knochen gespannt zu schien. Sie war ziemlich dünn und ihre Augen waren pechschwarz und eiskalt. Sie hat lange, glatte, schwarze Haare und war nicht gerade die Person, der man nachts über den Weg laufen wollte.
„Sie ist danach zu Interpol gewechselt, wo nach einem halben Jahr ein Auftrag schief ging und sie sich einem Drogenhändler in Russland anschloss", fasste McGee zusammen, was er las. „Den brachte sie dann um und hat die Informationen an die DGSE verkauft, die den Drogenring aufdecken konnten. Sie blieb fünf Monate komplett verschwunden und tauchte wieder auf, als der MI6 sie suchte. Sie wurde ausgewählt, weil sie sich am besten in der Unterwelt auskennt."
„Dann wird sie vermutlich den Kontakt zum Unterhändler, also unserem Spion, herstellen", meinte Ziva.
„Alles okay, McGee?", fragte Tony der den bleichgewordenen Agenten anstarrte.
„Ich glaube, ich habe sie schon einmal gesehen. Sie war es, die meine Wohnung durchsucht hat, sie hat mich beobacht!"
Tony klopfte ihm nur auf die Schulter und ging an seinen Schreibtisch zurück. „Ich schätze mal, jetzt heißt es abwarten", murmelte er.
„Nicht ganz", erwiderte Fornell, der mit Gibbs gerade aus dem Fahrstuhl trat. „Ich schätze, sie haben soeben das herausbekommen, was die CIA uns gerade eben erzählt hat?"
Die Agenten nickten erstaunt.
„Seit ungefähr zehn Minuten sind die Daten online erhältlich…der Köder liegt aus, wir müssen nur darauf warten, dass jemand anbeißt. Mit den richtigen Tricks könnten wir das hier sehen", sagte Fornell und zeigte auf den Computer, wo die Agenten direkt wieder hin stürmten.