Beauty queen of only eighteen
She had some trouble with herself
He was always there to help her
She always belonged to someone else
I drove for miles and miles
And wound up at your door
I've had you so many times but somehow
I want more
I don't mind spending everyday
Out on your corner in the pouring rain
Look for the girl with the broken smile
Ask her if she wants to stay awhile
And she will be loved
Fred fuhr sich frustriert mit der Hand durch die Haare und setzte sich zurück in den bequemen Sessel im Gemeinschaftsraum. Seine Versuche, seine Zaubertränke-Hausaufgaben zu machen, waren nutzlos.
Er war schlecht gelaunt. Dieser Tage war er oft schlecht gelaunt gewesen. Neben Bagman, der ihn und George bei der Wette während der Weltmeisterschaft um all ihr Gold betrogen hatte, und den Belastung durch ihre Unterrichtsstunden und die Hausaufgaben, mochte Fred die Schule überhaupt dieses Jahr nicht gerne.
Er vermisste Angelina, aber sie verbrachte die meiste Zeit mit diesem Idioten Roger Davies.
Roger Davies. Fred blickte finster drein, wenn er nur an ihn dachte. Angelina, der arme Tropf, war vernarrt. Fred konnte nicht verstehen, warum. Davies war arrogant und von sich selbst überzeugt und noch nicht mal SO gut im Quidditch. Er war klug und er wusste es, und er spielte sich mit seiner Intelligenz allen gegenüber auf.
Unterdes hatte sich Angelina verändert. Oder zumindest veränderte sie sich, wann immer sie in seiner Nähe war, was sehr oft der Fall war. Fred konnte es nicht glauben. Wenn Davies und Angelina zusammen waren, war Angelina nicht sie selbst. Anstatt das toughe, unabhängige, lebenslustige und freimütige Mädchen, das sie normalerweise war, zu sein, verwandelte sie sich in die Art einfältig lächelnde, dümmliche Tussi, deren Anwesenheit Fred nicht ertragen konnte.
Das Schlimmste daran war jedoch, dass Fred mit Sicherheit wusste, dass Davies sie betrog.
Ein paar Tage zuvor, spät am Abend, war Fred mit George in der Bibliothek gewesen – nicht zum Lernen, sondern um nach alten Scherzprodukten für ihre eigene Produktentwicklung zu forschen – und als Fred zu den Bücherstapeln gegangen war und ein weiteres Nachschlagewerk aus den Regalen gezogen hatte, bemerkte er durch den Schlitz im Regal zwei Leute mitten in einer ziemlich enthusiastischen, aber lautlosen Knutschorgie. Sie waren in der nächsten Reihe zugange, und Fred wusste sofort, wer das Mädchen war. Ihr Haar verriet sie augenblicklich.
Fleur Delacour. Das abnormal schöne, teils Veela-Mädchen aus Beauxbatons, die auch trimagischer Champion für ihre Schule war. Fred war nicht überrascht, sie beim Knutschen zu sehen – die Hälfte der Kerle in der Schule, die die Pubertät hinter sich gebracht hatten, waren scharf auf sie (Fred selbst hatte für kurze Zeit die Fantasie gehabt, ihr an die Wäsche zu gehen). Aber dann drehten sich die beiden um und er sah, wer der Junge war. Es war Davies.
Fred wich zurück und kehrte zum Tisch zurück, sein Gesicht angespannt. Als George fragte, war los sei, schüttelte Fred lediglich den Kopf und sagte: „Nichts."
Aber diese Nacht, und in den letzten paar Nächten, hatte Fred sich ein bisschen übel gefühlt. Angelina war verrückt nach Davies. Wenn sie herausfand, dass er sie mit Fleur betrog, würde sie am Boden zerstört sein.
Fred seufzte und ignorierte die auf ihn gerichteten Blicke seines Zwillingsbruders und von Ron, Harry und Hermine. Er gab vor, sich auf seine Zaubertränke-Hausaufgaben zu konzentrieren, aber er konnte das Bild von den knutschenden Fleur und Roger nicht aus seinen Gedanken löschen.
Ein Teil von Fred wollte Angelina unbedingt sagen, was er gesehen hatte, aber dieser Teil von ihm wurde von dem anderen Teil unterdrückt, der wusste, dass sie ihm nicht glauben würde, der wusste, dass sie stattdessen wütend auf ihn werden und ihn beschuldigen würde, sie verletzen zu wollen. Fred verstand dies instinktiv. Hatte nicht Angelina aus genau dem selben Grund über Mariettas wahres Wesen geschwiegen? Weil sie wusste, dass Fred nicht hätte hören wollen, dass Angelina seine Freundin kritisierte?
‚Sie ist dein bester Kumpel' sagte eine Stimme in seinem Kopf. ‚Und sie ist verliebt in einen Idioten, der mit einem anderen Mädchen rumvögelt. Und du willst das einfach so weitergehen lassen?'
‚Ja,' dachte er. ‚Was kann ich sonst tun?'
„Bist du dir sicher, dass es Davies war?" sagte George zwei Stunden später
„Jep," sagte Fred. Er und George saßen auf Freds Bett; die Vorhänge waren zugezogen und Fred hatte sie so verzaubert, dass niemand ihr Gespräch belauschen konnte. Fred hatte niemandem von dem, was er gesehen hatte, erzählen wollen, aber es zehrte an ihm, und wenn von allen Menschen auf der Welt jemand ihn verstehen und ein Geheimnis für sich behalten würde, war es sein Zwillingsbruder.
„Verflucht," sagte George. „Was ein Arsch."
„Ohne Witz," sagte Fred. „Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll, George. Dieses Arschloch betrügt meinen besten Kumpel auf der Welt. Wenn ich's ihr sage, wird sie mir nicht glauben und sie wird mich hassen. Aber wenn ich's ihr nicht sage und sie's rausfindet...WENN sie's rausfindet..."
„Oh, sie wird's rausfinden," sagte George. „Er knutscht mit Delacour in der Bibliothek rum, es ist nicht so, als ob er versuchen würde, dabei besonders diskret zu sein, nicht wahr?"
„Stimmt schon," sagte Fred. „Was ist eigentlich verdammt noch mal verkehrt mit ihm? Angie ist fantastisch. Warum würde er sie betrügen wollen?"
„Na ja, Fleur IST teils Veela," sagte George vernünftig. „Ihresgleichen verdreht einem Mann immer den Kopf."
„Sie können einem Typen nicht den Kopf verdrehen, wenn er vorsichtig ist," sagte Fred.
„Das ist wahr," sagte George. „Hör mal, Fred, ähm, haben Angelina und Davies...du weißt schon..."
„Miteinander geschlafen?" sagte Fred. „Ja. Sie hat mir im Sommer in einem ihrer Briefe davon erzählt. Aber du darfst—"
„—nichts verraten," schloss George. „Werde ich nicht." Er hielt inne. „Dann wird's noch viel schlimmer sein, wenn sie's rausfindet."
„Warum das?"
„Nun ja," sagte George, „sie hatte Sex mit ihm. Du weißt, wie Mädchen sind, diese ganze Sache von wegen ihre Jungfräulichkeit verlieren. Die meisten von ihnen tragen praktisch Keuschheitsgürtel und wollen einen Heiratsantrag, bevor sie sie aufgeben."
„Nicht alle," sagte Fred in Erinnerung an Marietta.
„Ja, gut, es GIBT Ausnahmen," sagte George griesgrämig.
„Alicia hat immer noch nicht—"
„Nein," sagte George knapp. „Aber was Angelina anbetrifft," sagte er spitz, „ich meine, es muss für sie schon ernst sein, oder? Sie für Davies aufzugeben."
„Ja," sagte Fred und hasste dabei die bloße Vorstellung, dass Angelina und Roger Sex hatten.
„Sieh mal, Fred," sagte George. „Du weißt, was du tun musst. Du kannst es ihr nicht sagen. Du hast recht, sie würde dir nicht glauben."
„Also sitz ich nur rum und schau zu, wie auf dem Herzen meines besten weiblichen Kumpels rumgetrampelt wird?" sagte Fred. „Das ist Schwachsinn."
„Ich weiß," sagte George. „Aber das bedeutet Liebe für dich. Trübt den Verstand. Macht die Leute blind. All das Zeug."
„Ich will Davies zu Brei schlagen, weißt du," sagte Fred wütend. „Was denkt der sich eigentlich, Angelina zu betrügen? Wenn Angie mein Mädchen wäre, würde ich noch nicht mal eine andere Frau ANSEHEN."
„George warf ihm einen Blick zu. „Aha," sagte er. „Aber sie ist nicht dein Mädchen."
Fred schaute auf seine Füße herab. „Nein, ist sie nicht." Er seufzte und ließ sich vor lauter Frust zurück auf seine Kissen plumpsen.
„Ich will nicht zusehen, wie sie verletzt wird, George," sagte er. „Will ich wirklich nicht."
„Ich weiß, dass du das nicht willst," sagte George.
„Gibt es IRGENDWAS, das ich dafür tun kann?" sagte Fred.
„Sei einfach für sie da, wenn ihr Herz bricht," sagte George. „Sei ihre Schulter zum Anlehnen."
Nur eine Woche später wurde Freds Schulter zu genau diesem Zweck benötigt. Eines Abends betrat er spät den Gemeinschaftsraum, nach einer weiteren eifrigen Runde Produktentwicklungsstudien in der Bibliothek, nur um in leer vorzufinden.
Leer, abgesehen von einer langen, dunklen Gestalt, die auf dem Sofa neben dem Kaminfeuer saß.
Angelina. Sie hatte einen weißen Pyjama und einen Umhang an und ihre Beine waren unter ihr zusammengerollt. Ihre Haut glühte goldbraun im Licht des Feuers. Sie starrte in die knisternden Flammen. Ihr Gesicht war tränennass und sie weinte lautlos.
„Hey," sagte Fred zögernd, da er fühlte, wie sich sein eigenes Herz bei ihrem Anblick zusammenschnürte.
„Hi," sagte sie mit einer dünnen, schwachen Stimme. Sie sah ihn nicht an, sie starrte unverwandt ins Feuer.
Fred legte seine Bücher auf einem nahe gelegenen Tisch ab und näherte sich ihr langsam.
„Angie," sagte er langsam. „Ähm, was...was ist los?" Er setzte sich behutsam neben sie und legte eine Hand auf ihre Schulter.
Irgendetwas an diesem sanften Kontakt brachte einen erstickten Schluchzer aus Angelinas Kehle hervor.
„Fred," schluchzte sie, und ihre Schultern begannen zu zittern. Er zog sie in seine Arme und sie weinte bitterlich.
„Ich bin hier," flüsterte er und streichelte ihr geflochtenes Haar. „Erzähl's mir." Er wusste es schon, aber sie wusste nicht, dass er es wusste. Sie löste sich aus ihrer Umarmung und schaute ihn an. Ihre Augen waren geschwollen und blutunterlaufen, ihr Gesicht tränenverschmiert. Zärtlich wischte Fred mit den Daumen die Tränen von ihren Wagen. Sie sah sehr jung und verletzlich aus. Sein Herz zerbrach.
„Roger," sagte sie mit zitternder Stimme. „Er...ich habe ihn gesehen...mit...mit dieser Französin...sie haben..." Ihre Stimme stockte abermals. „Sie haben's...getrieben...in einem Korridor!"
Sie brach wieder zusammen, ihr Schultern sackten ein.
„Oh, Angie," flüsterte Fred, und er zog sie wieder in seine Arme. „Mein armes Baby." Er hielt sie an sich und streichelte ihr Haar, ihre Schultern.
Sie konnte nicht mehr reden, und er stellte ihr gar nicht erst Fragen. Er ließ sie einfach weinen.
„Was ist...nicht in Ordnung mit mir?" fragte sie endlich, gegen seine Schulter schluchzend.
„Was meinst du?" fragte er behutsam, hob ihr Kinn an und wischte mehr Tränen weg.
„Ich versteh's nicht," sagte sie.
„Was verstehst du nicht, Liebes?" fragte er.
„Ich dachte...ich dachte er liebt mich," sagte sie und blickte nach unten. „Er hat mir gesagt, er liebt mich."
DAS machte Fred wirklich böse. ‚Hat ihr wahrscheinlich gesagt, er liebt sie, um ihr an die Wäsche zu kommen,' dachte er wütend. ‚Und jetzt hat er ihr mal eben das Herz gebrochen."
Fred wusste nicht, was er sagen sollte, aber im nächsten Augenblick fing sie wieder an zu reden.
„Bin ich hässlich?" flüsterte sie.
Fassungslos starrte Fred sie an. „Was?"
„Bin ich...hässlich?" wiederholte sie und schaute dabei immer noch ihre Füße an.
„Nein," sagte Fred sofort und in einem nachdrücklichen Tonfall. „Nein, Angie. Woher um alles in der Welt hast du das denn?"
„Ich bin halt so...WUCHTIG," sagte sie kläglich.
„Du bist groß," berichtigte er.
„Gebaut wie ein verdammter Footballer," sagte sie.
„Athletisch," berichtigte er.
„Und Fleur ist dieses...dieses perfekte MÄDCHEN und ich bin nur ein wuchtiger Trampel—"
„Hör auf," sagte Fred und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Angie, du bist wunderschön. Hörst du? Wunderschön und klug und anmutig und athletisch und hoheitsvoll. Das beste Mädchen auf der Welt."
Sie schniefte und schaute zu ihm auf, ihre dunkelbraunen Augen glänzend vor Tränen. Ihr Gesichtsausdruck war der eines gequälten Welpen.
„Wirklich?" flüsterte sie.
„Wirklich," sagte er entschlossen, fühlte jedoch einen Kloß in seinem Hals, weil er es hasste, dass sie so unsicher war. Wo um alles in der WELT war das hergekommen? Angelina, kluge, toughe, selbstbewusste, hinreißende Angelina, dachte, sie sei wuchtig und hässlich? Nur weil sie groß und athletisch war anstatt zart und zierlich?
„Komm her," sagte er wieder, und er umarmte sie fest. „Denk niemals wieder schlecht über dich selbst, Angie. Hörst du mich?"
„Aber Roger—"
„Zur Hölle mit Roger," sagte Fred sanft. „Er verdient dich nicht."
Sie schniefte und er spürte, wie ihre Schultern wieder zitterten. „Ich...liebe ihn," flüsterte sie kläglich.
„Ich weiß," sagte Fred traurig. Er könnte ihr tausend Mal sagen, dass Davies ein Idiot war, dass er nicht gut genug für sie war, aber in dem Moment, trotz des Schmerzes, den er ihr zugefügt hatte, war Angelina immer noch in ihn verliebt.
Fred rutschte auf dem Sofa und zog sie mit sich, drückte sie an seinen Oberkörper, ließ sie dort sanft weinen und streichelte ihr Haar. Er ließ sie weinen bis sie in seinen Armen einschlief, und er hielt sie die ganze Nacht lang.
Tap on my window knock on my door
I want to make you feel beautiful
I know I tend to get so insecure
It doesn't matter anymore
It's not always rainbows and butterflies
It's compromise that moves us along
My heart is full and my door's always open
You can come anytime you want
I don't mind spending everyday
Out on your corner in the pouring rain
Look for the girl with the broken smile
Ask her if she wants to stay awhile
And she will be loved
She Will Be Loved by Maroon 5
Translator's Note: Bin ganz stolz auf mich, dass ich's geschafft hab, binnen zwei Tagen wieder zu posten. Musste aber auch sein, damit dieser Idiot Roger ganz schnell wieder aus Angies System verschwindet und sie viel Platz für Fred hat... G
Ich wollte auch mal endlich die Fragen beantworten, die mir gestellt wurden.
Candy222: Sorry, deine Mail ist leider nicht bei mir angekommen. Ich weiß es aber trotzdem sehr zu schätzen, dass du mir geschrieben hast :-)
AngelinaLovegood: Also, dass Lee und Katie ein Paar sind, wird nur ganz beiläufig mal angedeutet. Außerdem hält die Beziehung nicht bis zum Schluss, Lee endet mit jemand anderem. Ich muss sagen, ich bin auch eher ein Supporter von Katie/Oliver, nicht zuletzt weil der gute Sean Biggerstaff fantastische Bilder im Kopf kreiert und ich auf seinen schottischen Akzent noch mehr stehe als auf den britischen.
