Dienstagmorgen stand ich extra fr h auf und ging joggen. Das Gras drau en war noch nass vom Morgentau und die Stra en waren menschenleer. Die Sonne ging gerade auf und tauchte die Steingesichter der Hokage in ein zartes orange. Ich lief schon eine ganze Weile, als ich auf einer H gelkette in der N he des Dorfes eine kurze Verschnaufpause machte. Na? So fr h schon unterwegs? frage eine Stimme von der Wiese neben mir. Ich fuhr zusammen und drehte mich ruckartig in die Richtung aus der die Stimme kam. Puh! seufzte ich, als ich erkannte, dass es nur Shikamaru gewesen war. Mann, Shikamaru, was machst du denn hier so fr h?! keuchte ich. Tja, das k nnte ich dich genauso fragen. Ich JOGGE, sollte es dir nicht aufgefallen sein. Ich rollte mit den Augen. Und was hast du hier zu suchen? Wie kannst du da berhaupt so rum liegen? Dies Wiese muss doch total nass sein! Hm Ich denke nach Du scheinst dich von dem Schock gestern aber schon wieder schnell erholt zu haben. Er musterte mich. Tja, auch ich habe gestern viel nachgedacht. Und?? Wie und?? Mir ist klar geworden, dass das eine unglaublich wichtige Mission ist, und dass ich sie auf jeden Fall zu Ende bringen werde. Hast du nicht irgendwie Angst, dass Konoha wenn wir zur ckkommen naja zerst rt ist? Man konnte ihm ansehen, dass ihm diese Vorstellung ziemlich zusetzte. Genau deswegen m ssen wir die Mission ernst nehmen und so sie so schnell wie m glich erledigen! ICH habe jedenfalls vor, nach diesem Krieg meine Familie VOLLST NDIG wieder in die Arme nehmen zu k nnen. Und au erdem hab ich wirklich keinen Bock irgendwo ein zweites Konoha aufzubauen. Ich machte einen Schmollmund, was Shikamaru doch zu einem leichten Grinsen bewegte. Ich l chelte. Mach dir nicht so viele Sorgen. Du musst dir vor Augen halten, wo du mehr bewirken kannst. Und in unserem Fall ist es besser wenn wir uns auf die Suche nach Verb ndeten machen. Zumindest sehe ich das so. Der braunhaarige Shinobi blickte nachdenklich ber die H gellandschaft. Nun ja, wie auch immer, ich muss dann mal weiter, sonst bin ich nicht rechtzeitig zum Fr hst ck zur ck. Wir sehen uns ja Tsch ss!! Ich setzte meinen Weg fort und vollendete meine Runde. Als ich meinen Eltern und meinem Bruder beim Fr hst ck von der Mission erz hlte waren sie alles andere als begeistert, verstanden jedoch nach einiger Zeit, dass sie keine Chance hatten mich in irgendeiner Weise umzustimmen. Ich verbrachte die letzten beiden Tage in Konoha also damit mit meiner Familie zu Hause zu hocken, mit meinem Bruder durch Konoha zu spazieren und mich an vergangene Zeiten zu erinnern. Mittwochabend begann ich meine Tasche mit dem zu packen, was meine Mutter und ich zusammengestellt hatten. Als ich die Treppe runterkam warteten meine Eltern und Iroshi schon mit leicht betr bten Gesichtern auf mich. Ich versuchte zu L cheln, was mir g nzlich misslang. Meine Mutter kam mir entgegen, mit Tr nen in den Augen und schloss mich in die Arme. Danach kam mein Vater auf mich zu und auch mein Bruder sah mich mit verd chtig glitzernden Augen an und dr ckte mich fest, wobei er mir Sag Shikamaru, dass ich ihn umbringe, wenn er nicht gut auf dich aufpasst! ins Ohr fl sterte. Ich knuffte ihn in die Seite. Du h ltst doch nicht immernoch an deiner Shikamaru-Ino-Verkupplungstheorie fest!? Fragte ich misstrauisch und grinste. Hab ich nie gesagt. Grinste er. Mein Vater wandte sich noch einmal an mich. Ino wir haben da noch etwas f r dich begann er. Und schon h ngte mein Bruder mir etwas ber den Kopf. Ich schaute verdutzt auf das kleine Ding. Es war ein goldenes Medallion mit einem Herzanh nger. Mach es auf. Strahlte meine Mutter. Ich ffnete es und fand darin ein Familienfoto vom letzten Weihnachtsfest vor. Nun war es auch um mich geschehen. Ich heulte los und schmiss mich in die Arme meiner Eltern und meines Bruders. Nach einiger Zeit l ste ich mich. Ich muss los sagte ich matt. Meine Familie nickte bedr ckt, jedoch aufmunternd. Man sieht sich! lachte ich und machte mich auf den Weg zum Hokageturm.
