Und schon gibts eine Fortsetzung:
2. Ankunft in London
Gespannt auf das Bevorstehende saßen die 3 deutschen Mädchen in dem Flieger von Berlin nach London. Endlich würden sie diejenigen aus ihren Familien kennen lernen, die nicht beim Kampf gegen Voldemort gefallen waren.
Einen Tag vor der Abreise hatten ihre Eltern ihnen mitgeteilt, wer sie abholen würde.
Da alle 3 Familien in Deutschland unter falschem Namen lebten, wurde es etwas kompliziert.
Lisa Niestadt, eigentliche Davies, wurde von ihren Großeltern mütterlicherseits, der Schwester ihres Vaters, deren Mann und ihrem Cousin Roger abgeholt.
Kristin Dolbt, eigentliche Johnson wurde von ihren 2 Tanten, deren Töchtern Angelina und Patricia, sowie ihrer Großmutter väterlicherseits, ihrem Cousin Neville und ihrem großen Bruder abgeholt.
Tina Herbstlicht, eigentliche Perks, wurde nur von ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrem Cousin Jess erwartet.
Als die 3 Freundinnen aus dem Flugzeug stiegen, wartete eine große Frau in einem smaragdgrünen Kostüm am Flugsteig auf sie. Ihr schwarzes Haar war zu einem festen Knoten gebunden. Sie musterte die drei 16-jährigen aus den strengrein blickenden Augen. Sie versuchte den Namen Gesichter zuzuordnen, das gelang einigermaßen mit wenigen Informationen über die sie verfügte.
Lisa Davies- das musste das kleinste der Mädchen mit den blonden Haaren sein. Zierliche Gestalt, blau-grüne Augen mit einem respektvollen Blick. Ihr Haar hatte sie im Nacken locker mit einem Band zusammengebunden. Sie trug einen knielangen Jeansrock, schwarze Sandalen und ein T-Shirt mit der Aufschrift: Young, Free and Single. Ein Rucksack saß auf ihrem Rücken.
Kristin Johnson- das mittel große Mädchen mit der Brille und denn kurzen blonden Haaren, welche leicht hoch gegellt waren, musste es sein. Eine Brille saß auf ihrer Nase, dahinter glitzerten grüne Augen.
Sie trug eine olivgrüne Stoffhose mit Taschen an den Seiten, eine hellblaue Bluse und dunkle Stoffschuhe. Eine graue Umhängetasche hing an ihrer Seite.
Tina Perks - wenn sie nicht irrte blieb nur noch ein Mädchen übrig. Es musste das hochgewachsene Mädchen, mit den schwarz gesträhnten Haaren, die sie offen trug, und den eisgrauen Augen, die gefährlich blitzten, sein. Sie trug eine dunkelblaue Jeanshose, ein schwarzes Top, das im Nacken zusammen hielt, eine schwarze Jeansjacke und dunkle Turnschuhe. In den Händen hielt sie eine kleine schwarze Jeanstasche.
Sie schritt auf die Mädchen zu, begrüßte sie und stellte sich vor. „Willkommen in London, wie ich vermute haben ihre Eltern Ihnen schon einiges über Hogwarts erzählt. Ich bin die stellvertretende Schulleiterin Professor Minerva McGonagall. Ich möchte Ihnen noch einmal sagen, wie Leid uns diese ganze Sache tut. Nun ja, dann will ich Ihnen mal Ihre Familien vorstellen. Wenn Sie mir bitte folgen würden?" Sie schritt den Flugsteig herunter bis zu der großen Wartehalle, wo relativ große Gruppe von Menschen stand, die ungeduldig umhersahen.
Professor McGonagall lief genau auf diese Menschen zu und mit einem Blick brachte sie das aufgeregt klingende Gemurmel zum versickern.
„Hallo", grüßte sie in die Runde. „Darf ich vorstellen, das sind Lisa", sie deutete auf das Mädchen rechts neben sich. „Kristin", sie zeigte nach links. „und Tina", sie trat einen Schritt beiseite und das dritte Mädchen kam zum Vorschein.
Eine große, ältere Frau löste sich von der Gruppe und wandte sich mit Tränen in den Augen Kristin zu. Ohne Vorwarnung nahm sie das Mädchen fest in die Arme und begann hemmungslos zu weinen. Kristin, die keine Ahnung hatte wer das war, sah sich unsicher nach ihren Freundinnen um. Ihr Bruder kam auf die Beiden zu, gefolgt von zwei älteren Damen, zwei jüngeren Mädchen und einem rundlichen Jungen, der etwa in Kristins Alter sein musste.
Nach dem sich die große Dame etwas beruhigt hatte, ließ sie Kristin los und betrachtete sie genauer. „Du hast die Augen deiner Mutter und die Nase deines Vaters.", flüsterte sie. Kristins Bruder trat nun vor, drückte seine Schwester herzlich und stellte ihr die anderen vor. „Das ist", begann er." Unsere Grandma. Unser Cousin Neville. Tante Angela und Cousine Angelina. Dann noch Tante Paulina und Cousine Patricia. Naja und mich kennst du ja.", fügte er mit einem Grinsen hinzu.
Professor McGonagall, welche die Szene amüsiert betrachtet hatte, wandte sich den verbliebenen Personen zu.
Lisa wurde abwechselnd von ihren Großeltern, ihrer Tante und ihrem Onkel umarmt. Ihr Cousin Roger stand daneben und sah Lisa gedankenverloren an. Zwar beherrschte Professor McGonagall die Fähigkeiten der Leglimentik nicht besonders gut, trotzdem konnte sie seinen Blick entsprechend deuten. Er schien sich fest vor zunehmen, seine Cousine egal was passieren würde zu beschützen.
Auf dem Gesicht der Lehrerin erschien ein kleines Lächeln. Sie sah sich nach der dritten Familie um. Verblüfft stellte sie die Ähnlichkeit zwischen Tina und ihrem Cousin Jess fest.
Es waren die gleichen gefährlichen eisgrauen Augen und das gleiche dunkelblonde, dicke Haar (auch wenn Tinas schwarze und rote Strähnen hatten). Ihr erhabenes Auftreten und ihre kalte Ausstrahlung. Nur in der Größe unterschieden sie sich, denn Jess war ungefähr einen halben Kopf größer als das Mädchen.
Tief im Inneren hoffte Professor McGonagall nur, dass die Familie Perks in den verbleibenden 10 Tagen nicht zu sehr auf die 16- Jährige abfärben würde.
Seufzend schüttelte sie den Kopf und verschaffte sich durch ein leises Hüsteln Aufmerksamkeit. Das hatte sie sich im vergangenen Jahr von Dolores Umbridge abgeschaut.
Alle wandten sich zu ihr um und sie fing an zu sprechen. „Da sie sich nun bekannt gemacht haben, möchte ich ihnen noch einige Mitteilungen machen. Tina, Lisa und Kristin, Sie kommen bitte am 25. zum Tropfenden Kessel, wo Sie Professor Dumbledore treffen werden. Dort wird Ihnen mithilfe eines Zaubertrankes das fehlende Wissen vermittelt. Dann möchte ich Sie noch daran erinnern, dass das neue Schuljahr am 1. September beginnt. Sie werden mit dem Hogwartsexpress dort hin gelangen, der um 11:00 Uhr am Kings-Cross Bahnhof vom Gleis 9 ¾ fährt. Am 25. wird Ihnen nicht nur Wissen vermittelt, Sie werden auch denn sprechenden Hut aufsetzten, der Sie in die Häuser einteilt. Des Weiteren möchte ich die Familien daran erinnern die Einkäufe möglichst bald zu erledigen. Das wär's fürs erste. Wir sehen uns dann am 25. Auf Wiedersehen." Damit verließ sie den Flughafen und ließ die Familien allein.
Diese beschlossen noch, dass die Mädchen sich am 25. eine Stunde früher im Tropfenden Kessel treffen sollten.
Bitte, bitte das reviewen nicht vergessen...
Eure Sweety
