Hey Ihr Lieben...erstmal ein ganz dickes Bussl an meine lieben Reviewer fly-mausi-fly, King-Kili und cyna... ihr seid die besten ;-)
Aber über ein paar mehr reviews würde ich mich nicht beschweren XDD
Also zum neunen Chap...ich weiß es ist nicht das längste aba ich hab zur Zeit ein kleine Blockade.. trotzdem viel spaß beim lesen!
Eure Sweet-Teeni
Unschlüssig stand Tina zwischen den meterhohen Regalen und fuhr mit dem Finger über die Buchrücken. Hier und da zog sie ein Exemplar heraus, um es genauer zu betrachten. Nach einiger Zeit verließ sie die Abteilung und schritt zielstrebig in die Abteilung für Zaubertränke. Hier brauchte sie nur 5 Minuten, um ein paar passende Bücher zu finden.
Mit insgesamt 9 Werken machte sie sich auf den Weg in die Slytherin Kerker.
Nach einigem suchen, fand sie das Gemälde und versuchte sich das Passwort in Erinnerung zurufen.
Da blitze ein Gedanke durch ihren Kopf, sie sah sich und Blaise an genau dieser Stelle stehen, ihren Arm auf seinem, der intensive Blickkontakt und eine Wortgruppe: Gespaltene Zunge.
„Passsssssssssswort?", zischte ihr die Schlange entgegen. Tina grinste innerlich. „Gespaltene Zunge" Die Schlange zögerte.
Ein gefährlicher Blick von Seiten Tinas, und das Porträt schwang zur Seite. Wieder versuchte sich ein Lächeln auf ihre Lippen zu schleichen, doch sie unterdrückte es erfolgreich.
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Gemütlich trottete Kristin zum Gryffindorturm. Die fette Dame sah sie interessiert an. „Hi!", grüßte Kristin. Wieso zum Teufel hatte sie so gute Laune? Tina hatte sich eben wieder total daneben benommen, Lisa hatte nur Augen für Padma und jetzt musste sie noch einen Brief mit einer wirklich außergewöhnlichen Bitte an ihre Cousine schicken, wegen einem Mädchen, dass sie kaum kannte. Warum muss ich immer so verdammt nett sein?, fluchte Kristin innerlich. Vielleicht sollte ich einmal so sein wie Tina, mich um niemanden als um mich selbst kümmern und andere ignorieren.
Aber dann dachte sie daran, wie sich Tina früher immer um sie, Lisa und die ganzen anderen Muggelmädchen gekümmert hatte. Die fette Dame riss Kristin aus ihren Gedanken.
„Dich kenne ich noch gar nicht!", meinte sie. „Bist du eines der drei deutschen Mädchen?" „Jep bin ich! Ich komme aus Grimmen!" „Kenne ich auch nicht. Aber du erinnerst mich an jemanden. Mir ist nur gerade entfallen, an wen!" Sie dachte anscheinend angestrengt nach. „Diese Augen, diese Augen…", murmelte sie vor sich hin.
„Ähm…" „HA! Ich hab's! Angelina Johnson, das sind Angelina Johnsons Augen!", sagte sie triumphierend.
„Nee, das sind schon meine Augen, aber sie gleichen Angelinas ein bisschen." Die Fette Dame zog einen Flunsch.
„Angelina war nie so frech.", meinte sie schnippisch. „Du schon!"
„Das kommt daher, dass ich nicht Angelina bin, sondern ihre Cousine!"
Beleidigt sah die Fette Dame Kristin an. „Sorry, ich wollte Sie nicht kränken. Ich bin Kristin Johnson, schön Sie kennen zu lernen." „Ebenfalls", sagte das Porträt mit einem immer noch schmollenden Gesichtsausdruck.
„Nun dann, Passwort?" „Ähm… Idiot, nein Moment, Depp, nee das war's auch nicht… ach ja DUMMKOPF! Puh… Alle guten Dinge sind drei!"
Die Fette Dame schenkte ihr noch einen abwertenden Blick, bevor sie den Eingang zum Gryffindorturm frei gab.
Dumme Kuh! dachte Kristin und begab sich zu den Sesseln am Feuer, wo die anderen 6.Klässler saßen.
„Parvati? Kommst du mal kurz mit? Ich … ähm… soll dir was von Padma mitteilen!"
Die Mädchen mit den langen schwarzen Haaren, sah sie verwirrt an, bevor sie nickte, aufstand und der Blonden folgte.
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Harry saß währenddessen im Schlafsaal der Jungen und betrachtete seufzend die Karte des Rumtreibers.
Ein kleiner Punkt bannte seine ganze Aufmerksamkeit. Der kleine Punkte der ganz, ganz nah an einem anderen Punkt war.
Plötzlich bewegte sich der zum Ausgang des Ravenclawturms und in Richtung Hogwartssee bewegt.
Nach einer kurzen Überlegung fasste Harry einen Entschluss.
Er schnappte sich seinen Tarnumhang.
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„Wohin des Wegs, schöne Frau!" „Hi, Blaise" Tina schmunzelte.
„Hast du die Bibliothek ausgeraubt?", misstrauisch betrachtete der dunkelhaarige Slytherin die vielen Bücher auf dem Arm seiner Freundin. „Eigentlich hatte ich vor etwas zu lernen!", meinte Tina etwas verlegen.
„Du? Lernen? Da hast du doch gar nicht nötig.", er grinste schon wieder.
„Ich nicht… du aber!"
Der Slytherin lief puterrot an. „Stimmt doch gar nicht!", nuschelte er. Jetzt lächelte Tina. „Weiß ich doch."
„Doch, macht sicher Spaß, mit dir zu lernen. Also inner halben Stunde bei mir!"
Irgendwie fühlte sich Tina überrumpelt. Doch dann nickte sie.
„Gut in einer halben Stunde bei dir. Ach ja und die kannst du gleich mitnehmen."
Sie warf ihm die Bücher in die Arme.
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Lisa nahm den ganzen Weg zum See im Laufschritt. Sie merkte gar nicht, wie ihr Umhang und ihre Schuhe durchnässten, sie merkte nicht wie ihr einzelne Äste ins Gesicht peitschten, sie merkte nicht wie ihr Tränen übers Gesicht rannen und sie merkte nicht, dass ihr zwei Personen folgten.
Auf einem großen Stein ließ sie sich nieder und ließ ihren Gefühlen freien Lauf.
Wie konnte sie nur?, dachte sie verzweifelt. Ich dummes Huhn hab wirklich gedacht, dass sie meine Freundin war. Und er? Aber nein. Es ist doch immer so. Warum sind Jungs eigentlich nur so bescheuert. Was hat diese Kuh denn was ich nicht habe? Schon sie ist etwas größer, hat Beine bis zum Mond, Augen in den er versinken an und ein glockenhelles Lachen. Aber sonst?
„AHHHHH! ICH HASSE IHN!", schrie sie in die Nacht.
„Nein tust du nicht!", sagte plötzlich eine Stimme hinter ihr. Eine bekannte Stimme.
Sie drehte sich um, aber sah niemanden. „Wer ist da?", fragte sie leise. Doch es kam keine Antwort.
Plötzlich kam eine Person aus dem Schatten der Bäume.
Lisa stockte der Atem.
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„Lydia?"
Tina stand vor ihrem Spiegel und blickte hinein.
„Jaha?" „Ähm, ich wollte nur sagen, dass es heute etwas später wird." „Wo willst du denn hin?", fragte die Frau neugierig und besah sich Tina genauer.
Sie trug eine schwarze Sporthose, die dazupassende Jacke, schwarze Turnschuhe und ein bauchfreies dunkelgrünes T-Shirt. Die nassen Haare waren zu einem Pferdeschwanz hochgebunden.
„Willst du Sport machen gehen?" „Beeindruckende Wortwahl!", Tina lachte. „Ja, ich gehe Wissenssport machen. Bin bei Blaise lernen!" „Ach!" „Bis dann!" „Tschüßi!"
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„Roger! Du hast mich zu Tode erschreckt!", sagte Lisa erleichtert.
„Sorry, wollte ich nicht. Padma hat mir erzählt, was passiert ist. Aber, hey, du hast doch jetzt Anthony!"
„Ja, schon aber das ist einfach fies, was er gemacht hat!"
„Du hättest dich einfach nicht von Padma überreden lassen sollen, in diese Kugel zu schauen."
„Wer hätte den ahnen können, dass sie so über mich lästern!"
„Was hast du denn gedacht, dass sie trauern, das du, Kristin und diese Perks einfach mit einem Mal weg seid!"
„Aber Christiane war immer so ein nettes Mädchen. Wir haben viel gelacht. Ich hätte nie gedacht, dass sie mal mit Robin gehen würde. Und dann so über mich lästert!"
„Das kann dir doch jetzt echt egal sein! Du lebst hier bei uns. In einer anderen Welt! Lass diesen Scheiß hinter dir."
„Du hast Recht! Danke Roger!"
„Dafür bin ich doch da! Komm wir gehen uns jetzt mal den Stoff der ZAG. Prüfung anschauen. Ach ja und Samstag wird Quidditch gespielt!"
„Was aber, dass kann ich doch gar nicht!"
„ In unserer Familie konnten das alle. Also du auch!"
„Wenn du meinst."
Hoffentlich falle ich nicht vom Besen!, dachte sie beschämend.
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„KRISTIN!", rief eine Stimme plötzlich als die Gryffindor wieder auf dem Weg in ihren Turm war.
„Hi, Lisa." „Wo warst du denn noch?" „In der Eulerei" „Und?" „Ich habe einen Brief an Angelina geschrieben. Ähm..", sie sah verlegen zur Seite. „Naja ich hab sie gebeten mir ihren alten Besen zu schicken, ich möchte gern Quidditch spielen." „Du auch? Ich soll auch, aber ich hab Angst vom Besen zu fallen."
Kristin lachte lauthals auf. „WAS?", japste sie. „So einen Mist hab ich ja noch nie gehört! Mensch Lisa." „Was denn ist doch so!" „Du fällst doch nicht vom Besen!"
„Lisa? Nun komm endlich." „Oh… das ist Roger. Ich muss los… wir sehen uns!" „Bye!" „Bye!"
„Vom Besen fallen. NE, NE! Gibst es nich." Kristin wischte sich eine kleine Lachträne aus den Augen.
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Wütend stapfte Harry zurück in seinen Schlafsaal. Dieser dumme Davies!, schimpfte er innerlich. Muss alles kaputt machen! ICH HASSE IHN!
Scheiße ich bin doch nicht echt auf ihren Cousin eifersüchtig.
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„Boa, du hast ein Wissen. Da gibst doch nicht….", stöhnte Blaise und ließ sich rücklings auf sein Bett fallen.
„Ach komm, so schlecht bist du auch nicht.", meinte Tina und stand vom Bett auf, um nicht von dem Jungen zerquetscht zu werden.
„Wo willst du denn hin?"
„Ich glaub ich geh mal lieber! Es ist immer hin schon halb 12! Und ne Mütze Schlaf brauchst selbst du?" „Was? Schon halb 12? Wieso brauch ich ne Mütze Schlaf? HÄ? Du etwa nicht?"
„Nein, mein Hübscher! Ich brauch meinen Schönheitsschlaf!", sie zwinkerte ihm zu.
„Soll ich dich bringen?" „Blaise! Die 5 Schritte quer über den Flur schaff ich auch allein!" „Wenn du meinst!", nörgelte Blaise. „Ja, mein ich!", lachte sie und öffnete das Porträtloch.
Dann drehte sie sich noch einmal um. „Schlaf gut!" „Du auch! Und träum süß!" „Von was zum Beispiel?" „Von mir!" „Mal sehen! Bis morgen." „Ich weck euch wieder!" „Freu mich schon!"
Kichernd trat Tina auf den Flur und lief direkt in Draco rein.
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Kristin lag in ihrem Bett und starrte an die Decke. Tausende Gedanken schossen ihr durch den Kopf, doch keiner wollte sich so richtig klären. Plötzlich fasste sie einen Entschluss.
Morgen: Spatziergang mit Lisa und Tina- Widerrede wird nicht akzeptiert!
Dann schlief sie ein.
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Lisa und Roger hatten sich die ZAG Themen vorgenommen und einen Zeitplan erstellt, wann sie was üben wollten.
Auch Lisa schlief schon längst, mit einem guten Gefühl im Magen.
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„Oh Sorry, Draco. Das wollte ich nicht!" „Wo kommst du denn her?", fragte er und zog die Augenbrauen hoch. „Ich.. ähm…", stotterte sie.
Wieso zum Teufel machte seine Anwesenheit sie so nervös? Das war doch gestern auch nicht so und gestern war er ihr viel, viel näher.
„… ich war… bei Blaise… ähm... lernen!", versuchte sie ihre Verlegenheit irgendwie zu überspielen.
„Lernen? Mit Blaise?", er sah sie kalt an. Seine Augen, sein Gesicht, seine Haltung, nichts zeugte von irgendwelcher Emotion. In Tina kochte es vor Wut. Warum konnte er so beherrscht sein, wenn sie hier fast vor Nervosität starb?
„Ja, bei Blaise lernen! Hat der Herr ein Problem damit?", fauchte sie ihn an. Er zeigte keine Reaktion, seine grauen Augen bohrten sich in ihre, die Funken sprühten.
„Dann kann ich dir auch nicht helfen!", sie lief zur Hochform auf.
„Jetzt geh mir aus dem Weg! Ich hab besseres zu tun, als mich hier wegen dir aufzuregen! Gute Nacht!", damit stieß sie ihn bestimmt zur Seite, murmelte ihr Passwort und verschwand, ohne sich umzudrehen in ihrem Zimmer.
Draco sah ihr verwirrt nach. Auch er kochte vor Wut, doch er war nicht wütend auf sie sondern auf sich selbst! Wie konnte er nur so dumm sein?
Außerdem musste er morgen mal ein Wörtchen mit Blaise wechseln, es konnte ja nicht angehen, dass er, der Prinz von Slytherin, Lieblingsschüler von Snape, Erbe des Malfoy Imperiums, bestaussehensder Schüler Hogwarts, begehrtester Junge Hogwarts eifersüchtig auf seinen besten Kumpel war. Vielleicht sollte er mal so einen Muggel -Klempner aufsuchen. Waren die nich für so was wie Größenwahn zuständig?
Draco seufzte und machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Morgenfrüh würde Blaise ihn wieder mit dieser verdammten Guten- morgen- Laune wecken. Vielleicht würde ein guter Silencio Zauber reichen um ihn still zu stellen.
So das wars erstmal.. ich hoffe es hat euch gefallen und büdde,büdde drückt auf den kleinen reviewbutton... er hat es verdient oder?
Und das gilt auch für alle Schwarzleser! (Falls es welche gibt ;-))
Das nächste Chap kommt bald.. versprochen wenn ich mindestens drei RR hab Drohung
