Summary: ‚Charmed' ist nur eine Serie – oder? Als Julie eines Tages mitten in der magischen Welt aufwacht beginnt das Abenteuer ihres Lebens…

Disclaimer: Und falls hier jemand unter Wahnvorstellungen leidet: Schön wär's, aber nein, ‚Charmed' gehört nicht mir.

Note 1: Soso... keinem von euch ist aufgefallen, dass in Kapitel 1 ca. 200 Unschuldige in die Zukunft katapultiert wurden und im 2.waren es dann auf einmal 300... tz tz ‚g' – Ja, da hatte ich mich etwas vertan. Hat auch damit zu tun, dass mir die 200/300 eigentlich sowieso noch zu wenig sind. Ich meine, 6 Millionen hatten die Erstausstrahlung von ‚Chris Crossed' gesehen... davon 300 Hexen? Naja, gut, könnte schon sein. Aber so richtig zufrieden bin ich eigentlich nicht. Wie auch immer... ich lasse es jetzt mal bei 310.

Note 2: Ansonsten... danke ich euch natürlich für euer Feedback:)

Anna: Tut mir ja leid, wenn ich deine Pläne durcheinanderbringe. ;) Ich denke nur... eine Rebellengruppe, die auch nur ein wenig gegen Wyatt ausrichten will – die muss schon... hm. Ich meine, der Gegner ist immerhin Wyatt. Verstehst du, was ich sagen will? - .oO(Und dabei hast du dieses Kapitel und die Beschereibung über den Widerstand noch nicht mal gelesen! 'g')

Phania: Jap, ich finde es auch toll, dass man über soetwas Triviales (Hasst mich nicht, weil ich das sage! ;)) wie Fernsehserien nette Leute kennenlernen kann. Ist das Internet nicht was Schönes? – Was deine Wahl bezüglich der Serien/Filme angeht, in denen du landen möchtest... ich glaube, das wäre mir etwas zu gefährlich. Zumindest was ‚Fluch der Karibik' angeht. Große Schiffe, von denen ich 0 Ahnung habe, Schwertkämpfe, Seeungeheuer, Piraten (‚g')... insgesamt... eine explosive Mischung für eine Stadtpflanze der Moderne. – ‚Charmed'... ‚seufz'... ist nun mal ‚Charmed' – auch gefährlich für eine Normalsterbliche. Aber da wäre glaube ich der Reiz für mich größer. Die Mächtigen Drei kennenlernen... den kleinen Wyatt mal auf dem Arm halten... Chris! ‚g' Ja, das hätte was. – Gibt ja einen Grund, warum ich diese Geschichte hier schreibe ;)

Amidala: Hier geht's jetzt weiter!

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Zwischen den Welten

Kapitel 3

... Und als ich dann da war konnte ich nicht mit allem rausplatzen und sagen: Hier bin ich! – Jetzt werdet mir mir fertig. Also habe ich es so gemacht, wie ich es in den letzten Jahren gelernt habe: Mit Gerissenheit."

Connor nickte: „Und damit hast du bei ihnen verspielt."

Genau."

Tut mir leid..."

Chris lächelt traurig. "Danke."

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Nach dem Enthüllungsgespräch mit Connor, Chris und den Charmed Ones hatte sich Julie erstmal abgesetzt.

Sie hatte Chris gesagt, sie wolle sich etwas umsehen und er hatte ihr abwesend einen Plan in die Hand gedrückt. Ja, es gab tatsächlich eine Karte vom Versteck! Julie verstand auch bald wieso. Das Versteck war das Hauptquartier des Widerstandes und es war sehr viel größer als sie das bisher angenommen hatte. Bei genauerem Hinsehen gab es allein rund 200 Schlafplätze und dann noch Gästezimmer, die dauerhaft begelgt waren. Es war wie eine kleine Stadt. Es gab natürlich eine Krankenstation, eine große Küche, dann den Empfangsraum mit dem Portal, mehrere Beratungs- und Übungsräume, ein Vorratslager, ein Gewächshaus und eine Schule. Wow... sogar das! War aber auch logisch: Mitglieder des Widerstands konnten ihre Kinder schlecht auf eine öffentliche Schule schicken. Nicht hier... Vielleicht sollte sie den Kindern mal einen Besuch abstatten. Sie hatte was übrig für Kids.

Aber eigentlich interessierte sie im Moment eher etwas anderes. Ihr Blick suchte die Karte ab. Wo konnten sie sein? In den Gästequartieren? Julie hatte eigentlich vorgehabt, Chris noch zu fragen, wo die anderen Leute aus ihrer Welt untergebracht waren... doch er war etwas abgelenkt gewesen, hatte ihr den Plan in die Hand gedrückt und die Tür hinter sich und Connor zugemacht.

„Ähm... Julie?"

Julie drehte sich mit hochgezogenen Augenbrauen um. Wer kannte sie denn hier? „Ja?"

Die andere, eine blonde Frau in den 20ern, lächelte und schüttelte ihre Hand. „Ich bin Jen. – Chris hat mich hinter dir hergeschickt. Ich soll dir alles zeigen. – Und den Charmed Ones, sollten die uns über den Weg laufen."

Julie war erleichtert. „Oh, das ist gut. Er hatte mir zwar die Karte gegeben aber als ich gemerkt habe, wie groß das hier alles ist..." Hatte Chris sie also doch nicht vergessen... wie sie allein an einem fremden Ort mit einem Blatt Papier herumrannte...

„Schon klar. Ist sicher verwirrend für jemanden, der sich hier nicht auskennt. – Ah, da hinten ist Paige! – Paige! Hier!"

Die jüngste Charmed One kam auf sie zu. „Hi!"

„Lust auf einen Rundgang", fragte Jen.

„Gern", antwortete Paige. Phoebe war bei Piper... und es war bestimmt gut zu wissen, wo hier alles seinen Platz hatte.

„Gut, dann gehen wir. – Also, wir befinden uns hier auf Ebene 2. Der Empfangsraum, in dem ihr angekommen seid ist auf Ebene 1 – und ihr wart ja vorhin bei Connor, dann wisst ihr auch, wie es zu Ebene 3 geht. Dort unten sind auch noch mehrere Übungsräume und ein Magie-Kabinett. – Hier", sie öffnete eine Tür: „ist der Speisesaal. Meist nehmen wir hier alle zusammen das Frühstück ein... das heisst, wir sind so viele, dass es eher ein Kommen und Gehen ist. Die restlichen Mahlzeiten nimmt jeder so, wie er Zeit hat. Also: Frühstück ab um 6." Julie und Paige tauschten einen Blick. Um 6 Uhr morgens hatten sie beide noch eine 1 Stunde Schönheitsschlaf vor sich.

„Ja... ansonsten wird der Saal auch als Versammlungsraum genutzt, wenn mal größere Ansprachen oder Krisen anstehen."

„Und das ist sicher ziemlich oft der Fall", murmelte Paige.

Jen nickte. „Genau. – Deshalb ist es auch gut, dass Chris wieder da ist. Unser Anführer ist zur Zeit in einer Familiensache unterwegs und Connor ist zwar prima... Aber er hat eben nicht die Erfahrung." Sie gingen weiter.

„Wie lange macht Chris das denn schon", erkundigte Julie sich.

„In der Position? Lass mich überlegen... drei Jahre. Davor war er aber auch schon ein hohes Tier hier."

„Wie kommt das eigentlich? Er ist doch so jung. Gibt es da nicht ältere und erfahrenere Leute?" Paige war es ein Rätsel.

„Sagen wir, er hat auf Grund seiner Geschichte und Verbindungen ein gewisses Vorrecht. – Er macht es aber auch wirklich gut! Und dann... gibt es zwar auch ältere Leute... aber dierichtig mächtigen älteren Hexen sind alle tot. Dafür hat Wyatt schon ziemlich am Anfang gesorgt. So kommt es, dass er jetzt eine Menge sehr motivierte unverbrauchte Hexen gegen sich hat! Genauso wie Sterbliche. Nicht jeder, den ihr hier antreffen werdet, hat magische Fähigkeiten."

„Hast du welche", fragte Julie neugierig.

„Ja."

Okay, das war eine etwas einsilbige Antwort gewesen. Aber wer weiß, vielleicht war es einfach nicht üblich, gleich jedem Fremden von seinen Kräften zu erzählen... Oder Julie war in ein Fettnäpfen getreten. „Ah-ja..."

Paige erkundigte sich: „Ihr nehmt also theoretisch jeden hier auf?"

Jen nickte. „Jeden, der ernsthaft in Gefahr ist. – Trotzdem... wir müssen immer vorsichtig sein, denn jeder Flüchtling könnte ein Spion sein. Und jeder, der nur vorrübergehend hier ist und dann wieder nach draussen geht wäre in den Händen Wyatts eine gute Informationsquelle über den Widerstand. – Hier haben wir das Gewächshaus. Es ist ausser für die Zuständigen immer verschlossen. Lebensmittel, die zum Verzehr freigegeben sind, findet ihr in der Vorratskammer – die ist von der Küche aus zugänglich... Zum Essen noch: Keiner soll hier hungern. Aber Lebensmittel sind in dieser Zeit und vor allem für uns sehr kostbar. Wenn sich also jemand aus Langeweile einen Mitternachtssnack macht kann es sein, dass jemand am nächsten Tag kein Abendessen hat. Okay?"

Julie und Paige nickten, nahmen diese subtile Einweisung zur Kenntnis. Dann fragte Paige: „Wie läuft das hier mit der Organisation? – Ich meine, wer die eine Woche Wache beim Portal hat, macht der dann die nächste Dienst beim Gemüse?"

Jen lachte. „Nein, nein! Sowas wie wechselnde Dienstpläne gibt es bei uns nicht."

„Nein?" Bei der Größe der Anlage hätte sich Paige soetwas vorgstellt.

„Es ist so: Wir sind nicht viele. Gut, auf den ersten Blick mag es anders aussehen. Aber relativ zur Stadt gesehen... Die ‚traurige' Wahrheit ist, dass die meisten hier sich schon vorher gekannt haben... bevor.. vor allem. Als der Widerstand sich bildete hat der ‚harte Kern', wie wir heute sagen, die Aufgaben übernommen, die anfielen. Es hatte sich irgendwann eingepegelt, wer was macht. Und alle die dazugekommen sind in den letzten Jahren haben sich einfach eingegliedert... Jeder weiß was er zu tun hat, von wem er wann abgelöst wird... keine Probleme, denn keiner würde einen anderen hängen lassen – es könnte letztendlich den Widerstand gefährden."

„Also ist alles Friede, Freuer, Eierkuchen", schloß Julie irgendwie irritiert.

„Das würde ich nun auch nicht sagen. – Wir sind alle nur Menschen, egal ob Hexen oder Sterbliche. Und wo Menschen sind gibt es auch Streit; schlimmer noch: Politik. Aber die Aufgaben, die jeder hier übernimmt, die Pflicht, die wir alle erfüllen – die hat oberste Priorität."

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Später saß Julie allein auf ihrem Schlafplatz. Sie, Jen und Paige hatten den Rundgang beendet und Julie war bei den Menschen ihrer eigenen Welt zurückgeblieben. Man hatte ihr eine Isomatte und einen Schlafplatz zugewiesen – und fertig.

Jetzt saß sie hier. Und saß... und saß... Die anderen ignorierten sie nämlich irgendwie. Und Julie hatte keine Ahnung wieso. Es waren 20, wie Connor gesagt hatte, viele waren jung, ein paar schon in ihren 40ern oder älter. Trotzdem bildeten sie jetzt schon eine Gruppe. Sie saßen beieinander und redeten.

Julie hatte natürlich versucht sich zu ihnen zu gesellen. Aber nach 1, 2 Sätzen hatten die anderen einen Vorwand gefunden sich von ihr abzuseilen. Und das nicht mal besonders elegant. Es war ein klein wenig frustrierend.

Allerdings, sie war gerade am Überlegen, dass sie sich vielleicht eine andere Beschäftigung suchen sollte, betrat Chris den Raum und winkte sie zu sich.

„Hi", begrüßte sie ihn und die beiden gingen raus.

„Wie läuft es da drin", fragte er sie.

Sie zögerte. „Wie man es nimmt. Ich meine, als Unterkunft ist es prima. – Das Klima ist nur etwas... kühl."

Chris zog eie Augenbraue hoch. „Sie schneiden dich?"

Julie nickte. „Jap! Exakt!"

„Hm. Das tut mir leid. Aber wer weiß... das legt sich sicher wieder."

„Wer's glaubt", murmelte sie, dann sah sie ihn an. „Ist das hier ein Höflichkeitsbesuch? – Oder willst du was Bestimmtes?"

„Genaugenommen: Ja."

„Also?" Julie blieb stehen und lehnte sich an die Wand. „Worum geht's?"

„Du weißt, warum ich wollte, dass du mit hierher kommst... mit in diese Zeit. Aber die Situation hat sich geändert. Da drin", er deutete nach hinten zu den anderen. „sind mehr als ein Dutzend Leute mit denen ich arbeiten könnte.

„Prima, dann machs doch", schnappte sie... und hielt dann inne. Wieso bin ich doch gleich sauer auf ihn?

Etwas überrascht durch ihren Ausbruch trat Chris einen Schritt zurück. Aber er blieb ruhig. „Die Frage ist: Willst du es machen? Oder schicken wir dich mit der ersten Gruppe zurück in die Vergangenheit?"

„Das ist... eine gute Frage." Hierbleiben, mich am Ende vielleicht umbringen lassen? – Oder in die Vergangenheit gehen... wo ich am Ende genauso gut tot sein könnte? Die Auswahlmöglichkeiten sind wirklich gigantisch! – Da kann ich mich ja wenigstens noch nützlich machen! „In Ordnung, ich mache es."

Zu ihrer Überraschung und – wie sie selbst überrascht erkannte – zu ihrer Freude, lächelte er bei ihren Worten. Automatisch lächelte sie zurück und einen Moment lang standen sie so da. Dann räusperte er sich und wandte den Blick ab. „Also gut. In einer halben Stunde bei Connor im Büro?"

Sie nickte und er ging davon.

Verwundert ob ihrer gegensätzlichen Reaktionen während des Gesprächs schüttelte sie den Kopf. Was war das denn gewesen?

ooo

Als die 2 Dämonen Mike aus dem Verließ führten, schaute er sich erstaunt um. Das war ja alles richtig modern hier! Große helle Räume, ein Fahrstuhl, der die 3 an der Außenseite des Gebäudes nach oben brachte und im vorletzten Stockwerk dann der atemberaubende Blick auf die Stadt. Und das war er wirklich – atemraubend.

Mike war fast sofort geschnappt worden. Glücklicherweise nicht ganz sofort, denn dann wäre er jetzt ein toter Körper mit einigen unschönen Brandflecken. Aber als er auf die Dämonen gestoßen war, da hatte Wyatt schon den Befehl gegeben, jeden ohne Ausweis einzusammeln. Er hatte also nicht wirklich viel von San Francisco gesehen. Nur einen Häuserblock und das, was er durch „Chris-Crossed" aufgeschnappt hatte. Jetzt auf die ganze Stadt hinunterzusehen war da etwas ganz anderes. Er war so in den Anblick versunken, dass er gar nicht merkte, wie seine Wachen sich wegshimmerten und Wyatt den Raum betrat. „Nett, nicht wahr?"

Mike zuckte zusammen und drehte sich um. „Nun ja..."

Wyatt deutete auf einen Stuhl. Der Mann aus der anderen Welt setzte sich zögernd.

„Du magst dich gefragt haben, warum du hier bist. Du wirst dich das in der nächsten Zeit noch öfter fragen. Aber zum Schluß..."

Mike runzelte die Stirn. „Ja?"

„Zum Schluß wirst du es wissen." Wieder dieser Blick, der Mike an seinen Stuhl fesselte.

Am liebsten würde er fragen, was das alles sollte und sagen, dass er es nicht verstand. Doch das hatte er schon unten in seiner Zelle mehrfach gesagt. Und er hatte das Gefühl, dass Wyatt mit den Langsamen keine Geduld hatte. „Und vorher", fragte er stattdessen.

„-Erzählst du mir alles, was du weißt", sagte Wyatt ruhig und setzte sich ebenfalls.

„Worüber?" Mike wurde langsam wirklich nervös. Wyatt würde eine Frage stellen, die er nicht beantworten konnte. – Und dann?

o

Doch Wyatt hatte wirklich vor, sich zu unterhalten – vorerst wenigstens.

Er hatte seine Gründe dafür und die brauchte Mike nicht zu wissen. Zwar hatte er eigentlich anderes zu tun – ein kleiner Aufstand im Osten des Landes, ein brüchiger Vertrag mit einem Dämonenclan... aber... er nahm sich jetzt Zeit für ein Gespräch mit diesem Menschen.

Oh ja, es würde interessant werden!

ooo

Note 3: So... langsam sollte ich mal zu Potte kommen, hm? Aber irgendwie müssen sich ja erstmal alle kennenlernen, Dinge müssen erklärt bzw. für spätere Kapitel vorbereitet werden... Mal schauen ob ich es im nächsten Kapitel endlich schaffe...

Also bis dann!

June22