Summary: ‚Charmed' ist nur eine Serie – oder? Als Julie eines Tages mitten in der magischen Welt aufwacht beginnt das Abenteuer ihres Lebens…
Disclaimer: Und falls hier jemand unter Wahnvorstellungen leidet: Schön wär's, aber nein, ‚Charmed' gehört nicht mir.
Note 1: Halli Hallo! Hier ein weiteres Kapitel, was aber schrecklich kurz ist. Trotzdem, ich update jetzt schon! Und nein, es ist auch nicht wirklich ein Füller. Es ist nur schrecklich emotional, wenn ihr mich fragt und es wäre blöd gewesen, da jetzt einfach noch was dranzuhängen. Okay?
Note 2: Phania, ich muss sagen ‚Peanut' ist geklaut! Keine Ahnung, ob Piper das in der Serie mal zu ihm sagt, aber zumindest habe ich es jetzt schon oft in FanFictions gesehen und es passt eben einfach :-)
paige205, wo du so begeistert von Julie und Chris bist, ist dieses superkurze Kapitel wohl für dich :-) Die Auflösung kommt aber auch bald. Jaja, es nicht mehr lange hin bis zum Ende der Geschichte. ‚seufz'
Misato-6, jep! Sie haben ihn da wirklich in die Enge getrieben! Immerhin sind die ja die Charmed Ones. Wahrscheinlich hätte ich noch schreiben sollen, wie er während seines Rückzuges über Schlafsäcke stolpert, um den Effekt zu vergrößern:-) Schön, dass es dir gefallen hat!
persephone25, schön, dass du dabei auch an Mike denkst! Ich selbst habe beim Lesen von FanFiction manchmal so meine Probleme damit, den original characters eine gerechte Chance zu geben… Tja… Mike hat aber eine verdient, finde ich. :-)
Weiter geht's!
oo
Zwischen den Welten
Kapitel 20 - oder Kapitel 19.2
„Aber jetzt", fuhr Phoebe fort. „solltest du uns sagen, wer deine Mutter ist."
Wieder schloss er die Augen. Einerseits um sich zu sammeln und die anderen nicht zu sehen, wenn er es sagte, andererseits um die Tränen zurückzudrängen, die in ihm aufwallten. „Piper", murmelte er schließlich.
…
…
„Es wird eine Superparty, Peanut!"
„Mom! Kannst du bitte aufhören, mich in der Öffentlichkeit so zu nennen?"
Seine Mutter lächelte. „Ach, ist mein baby jetzt zu alt für süße Spitznamen? Ist es besser, wenn ich Christopher sage?"
Wie unfair! Sie wusste ganz genau, wie sehr er es hasste, wenn sie ihn bei seinem vollen Namen nannte. „Nein", sagte er kurz und bündig. „Chris reicht vollkommen, danke. – Aber… du hast Recht! Die Party wird Spitze!"
Sie lächelten einander enthusiastisch zu.
„Man wird immerhin nur einmal vierzehn!"
o
Er stand neben Wyatt. Auf dessen Schultern lagen die Hände ihres Vaters.
Die drei schauten auf einen Sarg.
Er blinzelte und riss sich von Piper los. „Es… es tut mir leid. Ich kann nicht!"
Bevor Piper etwas sagen konnte, stürmte er aus dem Raum.
ooo
Connor und Julie kamen gerade aus dem 2.Quartier der Leute aus Julies Welt – der Lagerhalle, zurück. Julie pendelte normalerweise nicht hin und her aber Connor hatte am Morgen angeboten sie mal mitzunehmen und sie hatte zugestimmt.
Ihr war schon klar, dass er als Chris' Freund vermutlich mit ihm über sie gesprochen hatte – Falls er mich noch nicht ganz vergessen hat! – und dass seine Einladung wahrscheinlich aus Mitleid und übertragenen Schuldgefühlen resultierte. Aber es war einfach nett auch mal wieder rauszukommen.
Als sie das Haus betraten, nickte sie Connor noch einmal zu und wollte schnell am Wohnzimmer vorbeischlüpfen. Dann jedoch hörte sie Paige, wie sie Anweisungen gab und hielt inne. Chris sollte doch jetzt gerade Unterricht geben! Wieso tat er es nicht?
Fragend sah sie seinen besten Freund an. Connor zuckte mit den Schultern. Er hatte keine Ahnung, wieso er nicht da war.
Gemeinsam gingen sie in die Küche. – Und wurden bei ihrem Eintreten sofort von Piper und Phoebe umschwärmt. „Hi – Schön, dass ihr da seid! – Wie lief es? – Alles in Ordnung drüben? – Wie war die Fahrt?"
„Okay. – Was ist los?", fragte Connor sich auch nur im Geringsten von Fleck zu rühren oder auf die Fragen einzugehen.
„Wir… hatten vorhin ein kleines Gespräch mit Chris", gab Phoebe zu.
„Dann ist er einfach abgehauen!", fügte Piper aufgeregt hinzu. „Und jetzt reagiert er nicht auf mein Rufen!"
„Ähm, Piper, darüber haben wir doch schon gesprochen. Ich glaube nicht, dass er dich momentan hören kann."
„Was soll das heißen?", fragte jetzt auch Julie.
Was hatten sie schon wieder getan?
oo
Es war der Park.
So wie es immer der Park gewesen war.
Es war ihr gemeinsamer Ort. Seiner und Biancas.
Und während er hier war und an sie dachte, musste er nicht an Piper denken.
An seine Mom.
oo
Connor hatte Recht gehabt. Sie hatte irgendwie bezweifelt, dass Chris gerade hierher zurückkehren würde. Denn immerhin hatte er diesen Ort zum letzten Mal bei Biancas Trauerfeier gesehen.
Aber Chris war hier.
Er saß mit angezogenen Beinen an die Engelsstatue gelehnt.
Nun ja, Connor war immerhin schon viel länger sein Freund als Julie es war. Es war also nicht weiter verwunderlich, dass er Recht behielt.
Dennoch war sie immer noch erstaunt darüber, dass er sie hatte hier haben wollen und nicht selbst gegangen war, um seinem Freund Beistand zu leisten. Er hatte seine Entscheidung sogar mehr als gut vor Piper und Phoebe verteidigt, bis sogar Mutter und Tante von Chris zustimmten, dass sie gehen sollte.
Und so war sie jetzt also hier.
Als Chris sie bemerkte, huschte ein trauriges Lächeln über sein Gesicht. „Du findest mich immer."
Erleichtert, dass sie nicht gleich von ihm fortgeschickt wurde, lächelte sie auch kurz. „Ja", sagte sie einfach. Sie würde ihm immer finden… wenn es nur die Möglichkeit geben würde, dass sie beide letztendlich in der gleichen Ebene bleiben würden. Wenn es so wäre… sie wusste, sie würde immer wieder zu ihm finden…
„Setz dich", sagte er und klopfte neben sich auf den Boden.
Sie ließ sich nieder und legte wortlos einen Arm um ihn. Er legte seinen Kopf an ihre Schulter. „Sie wissen es", sagte er nach einem Moment leise.
„Ich weiß."
…
„Woher wusstest du, dass ich hier sein würde?"
Sie lachte. Er mochte den Klang ihres Lachens. Sie sagte: „Wäre schön, dass ich behaupten könnte, dass ich dich schon so gut kenne… Aber es war Connor."
„Du kennst mich…"
…
„Julie?"
„Hm?"
„Es tut mir leid."
„Was tut dir leid", flüsterte sie, obwohl sie wusste, was er meinte. Doch sie musste es hören.
„Dass ich aufgehört habe, da zu sein."
Tränen traten ihr in die Augen. „Wieso hast du es getan?"
„Wenn du… gehst…. - Es würde zu sehr wehtun, wenn… wenn ich es nicht getan hätte. - Verstehst du?"
„Ich verstehe." Sie holte zitternd Luft und versuchte, die Tränen zurückzudrängen. Es gelang ihr nicht. „Aber jetzt tut es auch weh!"
Einen Moment lang vergaß er seinen eigenen Schmerz. Er richtete sich auf und umfasste ihr Gesicht mit seinen Händen. Dann wischte er sanft mit seinen Daumen über ihre Wangen. Sie erfasste die tränennassen Finger und führte sie zu ihren Lippen.
Danach sagten sie eine Weile nichts.
Julie betrachtete ihre vereinten Hände, während er ihr Gesicht anschaute, sich jede einzelne Linie einprägte.
Als sie schließlich aufblickte und ihn beim Starren erwischte, lächelte sie. Er wurde rot.
Doch keiner von beiden schaute weg.
Sie umfasste seine Hände fester. „Versprich mir nur eins!"
Er nickte. „Alles."
„Ich weiß, dass du es vermutlich jetzt noch nicht kannst. – Aber.. spätestens… spätestens wenn ich weg bin. Dann gehst du zu ihr. Und dann wirst du sie das sein lassen, von dem ich jetzt schon gesehen habe, dass sie es verzweifelt sein will."
„Was?", war alles, was er hervorbrachte.
„Deine Mom."
ooo
oo
o
Note 3: Versteht ihr was ich meine?
-
Bis zum nächsten Kapitel!
June22
