Ich muss sagen, ich brauche langsam eine Liste für all die Dinge, die Draco hasst *g* Am Anfang dachte ich ja, dass es eine ganz schöne Herausforderung wird, aus Dracos Sicht zu schreiben, aber je länger ich dabei bleibe, desto mehr Spaß habe ich dran. Er ist einfach herrlich erfrischend, verglichen mit Harry :P
Was sagt ihr zu dem 'fancy' Laden? Ich glaube ich würde da selbst gerne mal reingehen *g* Alle Cocktails, die ich erwähne, hab ich übrigends selbst ausprobiert und sie wurden auf diversen Harry-Potter-Themen-Parties in meiner WG für gut befunden :P (besonders die Snow Owl *g*)
Ok genug von mir, ihr wollt weiter lesen :P Disclaimer gilt wie immer, aber ich möchte die Rechte an den Kostümen der Kellerin haben *g*
Have Fun!
Kapitel 8 Crossing the River
Why am I afraid to lose you when you're not even mine...
Licht fiel zwischen den zugezogenen Vorhängen hindurch in den Raum, ein einzelner Strahl, der die Dunkelheit nur ungenügend durchbrach, doch er reichte aus um Draco aus dem Schlaf zu reißen. Er hatte ohnehin nicht gut geschlafen und sich immer wieder von einer Seite zur nächsten gedreht, ohne wirklich jemals tief zu schlafen. Die Uhr auf dem Tisch neben ihm hatte bereits 3:17am angezeigt, bevor er endlich so etwas wie Ruhe gefunden hatte, nur um jetzt, kaum drei Stunden später, von der Sonne wieder geweckt zu werden. Verzweifelt drehte er sich auf die andere Seite, nicht gewillt so früh auf zu stehen, und zog sich die Decke über den Kopf. Jene Decke, die ihn die halbe Nacht seines Schlafes beraubt hatte, denn sie roch intensiv nach Minze und damit nach Harry Potter. Das ganze verdammte Zimmer roch nach ihm.
Vielleicht liegt es daran, dass es sein Zimmer ist, gab die Stimme in seinem Kopf zu bedenken und Draco knurrte leise in die weichen Kissen. Ja, es war Harry Potter's Zimmer und ja er hatte in dessen Bett geschlafen – allein versteht sich. Besagter Besitzer des Bettes hatte ein Gästezimmer gewählt, da er es in diesem Raum nicht aushielt. Zu viele Erinnerungen, die ihn nun heimsuchten.
Natürlich erklärte das nur, warum Potter nicht in seinem eigenen Bett lag, aber noch lange nicht, wie Draco dorthin gekommen war und die einzige Erklärung die er dafür fand war, dass er doch irgendwie den Verstand verloren haben musste. Wieso war er am Abend zuvor nicht einfach nach Hause gegangen? Warum hatte er Potter auch versprechen müssen, ihn nicht allein zu lassen? Ein Blick in traurige grüne Augen und all seine guten Vorsätze waren den Bach runter gegangen.
Wie sollte er bei Verstand bleiben, wenn nur ein Wort von Potter genügte, um ihn dazu zu bringen, all seine Prinzipien über Bord zu werfen?
Potter? Warst du nicht gestern Abend schon bei Harry?, fragte die Stimme belustigt.
Potter! Definitiv Potter! Wenn er mit Harry erst einmal anfing, würde es keinen Weg mehr zurück geben und keine Möglichkeit Distanz zu schaffen. So viel Vertrautheit würde es nur schwerer machen, die Grenzen nicht zu überschreiten.
Mit einem Seufzen richtete Draco sich auf einen Ellenbogen gestützt auf und strich sich mit der freien Hand die Haare aus dem Gesicht. Er war Potters Bitte tatsächlich nachgekommen und hatte ihn nicht allein gelassen. Es war kein tiefgründiger Abend gewesen, aber er hatte dennoch Eindruck hinterlassen. Potter war ein erstaunlich angenehmer Gesprächspartner, auch wenn es nur um Belanglosigkeiten ging. Unterhaltungen mit Blaise nervten Draco oft schon nach wenigen Minuten, weil sie oft in Grundsatzdiskussionen mündeten, in denen keiner von beiden auch nur eine Handbreit von seinem Standpunkt abweichen wollte. Mit Potter hingegen war es ihm gelungen unterschiedlicher Meinung zu sein, ohne ihm dabei gleich den Kopf runter reißen zu wollen. Eigentlich hasste es Draco nämlich, wenn jemand nicht seiner Meinung war und sich auch nicht überzeugen ließ, dass Dracos Meinung die richtige war.
Ja, er hatte den Abend mit Potter genossen und als er es irgendwann gewagt hatte, auf die Uhr zu blicken war es bereits nach zwölf gewesen. Natürlich trennte ihr nur eine Reise durch den Kamin von seinem eigenen Zuhause, aber in dem Moment war es ihm wie eine gute Idee vorgekommen die Nacht bei Potter zu verbringen.
Jede weitere Hoffnung auf Schlaf aufgebend schob Draco sich schließlich aus dem Bett und wollte gerade zur Tür gehen, als sein Blick im Spiegel am Kleiderschrank hängen blieb. Eigentlich sah er aus wie immer, wenn er morgens um halb sieben sein Bett verlassen musste – das blonde Haar noch leicht verstrubbelt und etwas mürrisch drein schauende graue Augen, die aus seinem blassen Gesicht hervorstachen, doch was einfach gar nicht zu dem gewohnten Bild passen wollte, war der rote und goldene Pyjama, den er sich von Potter geborgt hatte.
Du wärst ein echt schlechter Gryffindor geworden. Die Farben stehen dir gar nicht, stichelte seine innere Stimme. Draco knurrte leise. Es stimmte, er sah einfach lächerlich in diesen Farben aus. Schnell sammelte er seine Kleidung vom Vortag ein und machte sich auf den Weg die Treppe hinunter – Duschen und wieder aussehen wie er selbst.
„Ich hab Kaffee gemacht, willst du welchen?", ertönte es aus der Küche, als Draco am Fuß der Treppe ankam, die Hände beladen mit Hose und Hemd.
„Ja gerne, aber ich werde erst unter die Dusche gehen, wenn es Recht ist", antwortete er, die Hand bereits auf der Türklinke zum Bad.
„Natürlich. Ich hab dir frische Unterwäsche und Handtücher ins Bad gelegt", Potter klang als hätte er jeden Tag unerwarteten Besuch, doch seine so leicht dahin gesagten Worte macht lustige Dinge mit Dracos Bauch. Es fühlte sich ein bisschen an, als würden seine Gedärme versuchen eine Schleife in seinem Unterleib zu bilden und dabei gleichzeitig auf und ab hüpfen.
„Äh… ja… danke", brachte er hervor und schlüpfte anschließend ins Bad, dankbar dafür so einer weiteren Unterhaltung zu entkommen.
Den Blick in den Spiegel mit Absicht meidend, schlüpfte er aus dem Pyjama und stieg unter die Dusche. Während das heiße Wasser über seinen Rücken wusch lehnte er die Stirn gegen die kühlen Kacheln und atmete geräuschvoll aus.
Wo war er da nur hineingeraten? Er hatte sich total in diese Sache verrannt und nun brachte er es kaum noch über sich wieder zum Alltag zurückzukehren.
Was wirst du tun, wenn du nicht mehr sein Anwalt bist und keine Ausrede mehr hast, ihn ständig zu sehen?, wollte sein Verstand wissen. Doch Draco kannte keine Antwort auf diese Frage. Allein die Aussicht darauf, wieder in ein Leben ohne Potter zurückzukehren fühlte sich an, wie glühende Eisen in seinen Eingeweiden. Er hatte Angst etwas zu verlieren, das gar nicht das Seine war.
Knurrend griff er nach einem Shampoo das leicht nach Apfel und Zimt roch und massierte sich den Schaum ins Haar. Als er anschließend das Duschgel öffnete stieg ihm der intensive Geruch nach Minze entgegen und sein Magen schien einen besonders großen Hüpfer zu vollziehen. Warum musste verdammt noch mal alles in diesem Haus nach Potter riechen?
Einige Minuten später stieg er nach Minze duftend aus der Dusche und griff nach einem der weichen weißen Handtücher, die Potter ihm bereitgelegt hatte. Er schlang es sich um die Hüfte und machte einen Knoten darauf, um anschließend vor den Spiegel zu treten und beide Hände auf dem Rand des Waschbeckens abzustützen. Er richtete gerade den Blick auf sein Spiegelbild als hinter ihm die Tür geöffnet wurde und er sich beinahe panisch umdrehte.
Im Türrahmen stand Potter, bekleidet mit einem grün und grau gestreiften Pulli auf den vorne ein großes H aufgenäht worden war. Der Blick der grünen Augen wanderte einen Moment über Dracos noch immer ziemlich unbekleideten Körper, sodass diesem die Röte in die Wangen schoss.
„Hey, ähm… kann es sein, dass ich meinen Zauberstab hier drin habe liegen lassen?", fragte Potter, dem die Peinlichkeit der Situation entweder entging oder er sie einfach ignorierte.
Blinzelnd blickte Draco sich im Raum um, bis sein Blick tatsächlich an einem Stück Holz hängen blieb, das auf einem kleinen weißen Schränkchen lag. Bemüht ruhig ging er drauf zu und reichte es Potter anschließend. „Ja, hast du. Lässt du ihn immer so herum liegen?", fragte Draco etwas schärfer als beabsichtig. Potters Nähe in einem solch intimen Moment kratze an seiner Selbstbeherrschung.
„Ähm… eigentlich nicht… ich bin etwas zerstreut seit… naja du weiß schon… Ginny…", antwortete Potter und lächelte reumütig als er den Zauberstab entgegen nahm.
Dracos Fingerspitzen prickelten von der Berührung mit dem magischen Holz. Ein Zauberstab war etwas sehr persönliches und er beinhaltete immer auch ein Stück der Persönlichkeit seines Besitzers. Darum schätzten die meisten Zauberer es nicht, wenn ein Fremder ihren Zauberstab in Händen hielt. Dass Potter sich nun also nicht beschwerte, bedeutete, dass er Draco genug vertraute, um ihn etwas so persönliches berühren zu lassen.
„Entschuldige, die Störung. Ich lass dich wieder in Ruhe", sagte er und verschwand, die Tür hinter sich schließend. Draco schloss die Augen, um sich wieder zu beruhigen. Seine Hände zitterten tatsächlich leicht und seine Wangen fühlten sich an, als würden sie jeden Moment in Flammen aufgehen.
Als er eine viertel Stunde später angezogen und mit wieder beruhigtem Puls aus dem Badezimmer kam, hörte er Potter leise in der Küche rascheln. Bereits im Flur roch es verdächtig nach Rührei und Dracos Magen gab ein eindeutig befürwortendes Geräusch von sich.
„Ah, da bist du ja. Ich hab Kaffee und Rührei fertig. Ich hoffe zu hast Hunger", begrüßte ihn Potter mit einem Lächeln. Wie es schien hatte immerhin einer der beiden gut geschlafen und entsprechend gute Laune.
„Oh… Danke. Du hättest dir keine Mühe meinetwegen machen brauchen", erwiderte Draco, als er sich an den Tisch setzte und eine Tasse Kaffee zu ihm herüber schwebte.
Potter grinste, während hinter ihm ein Pfannenwender Rührei gleichmäßig auf zwei Teller verteilte. „Du hast doch selbst gesagt, ich sollte lernen wie man kocht. Also wirst du wohl mein Versuchskaninchen sein müssen", sagte er, ehe er sich ebenfalls am Tisch niederließ.
„Du hast noch nie zuvor Rührei gemacht?", wollte Draco erstaunt wissen, den nun vor ihm stehenden Teller kritisch beäugend.
Potter schüttelte den Kopf, nahm aber selbstbewusst die Gabel zur Hand. „Nein. Ginny war für alles was mit Essen zu tun hat verantwortlich. Und wenn ich nicht verhungern soll, musst du ab jetzt wohl häufiger mit mir essen und meine Kochkünste bewerten".
Draco seufzte, schob sich aber dennoch etwas Rührei in den Mund. Salz! Viel zu viel Salz! Und wenn Draco etwas hasste, dann war es versalzenes Essen! „Bist du verliebt, Potter?", fragte er, nachdem er den Bissen hinter gewürgt hatte.
„Verliebt? Wie kommst du denn darauf?", fragte sein Gegenüber irritiert. Zwei schwarze Augenbrauen verschwanden unter überhängenden schwarzen Haarsträhnen.
„Weil dein Ei absolut versalzen ist", antwortete Draco und schob den Teller ein Stück von sich weg. In der Hoffnung dass Potter überhaupt etwas zubereiten konnte griff er nach der Tasse mit Kaffee.
Etwas verlegen blinzelnd probierte nun auch dieser von seinem Rührei und verzog das Gesicht. "Du hast Recht… das ist ziemlich… eklig. Es tut mir leid".
„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also mach dir nichts draus. Dafür ist der Kaffee echt gut", antwortete Draco und versuchte aufmunternd zu lächeln.
„Ich bin ein echt mieser Gastgeber, es tut mir Leid", Potter ließ kurz den Kopf hängen.
„Unsinn. Du hast nur einfach nie allein gelebt und das merkt man eben", erwiderte Draco.
„Du doch auch nicht."
„Stimmt. Ich habe nur trotzdem versucht so viel möglich zu lernen, um selbst gut klarzukommen. Hauselfen oder nicht"
Potter seufzte und ließ die Teller vom Tisch zur Spüle schweben. „So schlau hätte ich auch mal sein können, aber irgendein dummer Teil in meinem Hirn hat geglaubt, das mit Ginny sei für immer".
„Hör auf dich mit deinen eigenen Gefühlen zu quälen. Du hast sie geliebt und du wolltest, dass es nie endet".
„Ganz schön naiv, nicht wahr? Aber wem außer mir sollte sowas auch passieren? Ich habe mir so sehr eine Familie gewünscht und als ich endlich glaubte, sie zu haben, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es je wieder anders würde sein können. Natürlich lief es schon einige Zeit lang nicht gut zwischen Ginny und mir… aber… ich habe nie auch nur an Scheidung gedacht. Ich habe immer geglaubt, dass wir das alles schon irgendwie hinbekommen. Als sie mir eröffnet hat, dass sie sich scheiden lassen will kam das für mich wie aus heiterem Himmel", die Fröhlichkeit, die eben noch von Potter ausgegangen war, schien wie fortgewischt. An seine Stelle war eine tiefe Bitterkeit getreten, die Draco beinahe Angst machte.
„Und genau deshalb lassen wir nicht zu, dass sie dir noch mehr wehtut. Ich kann nicht ändern, was bereits geschehen ist… Harry. Aber ich kann alles versuchen, um weiteren Schaden abzuwenden. Vertrau mir, ich werde nicht zulassen, dass sie dir noch mehr wehtut", Draco spürte wie ihm der Mund trocken wurde.
„Danke. Ich weiß das wirklich zu schätzen… Du… solltest jetzt gehen… ich halte dich vom Arbeiten ab und das schon seit Tagen. Es tut mir wirklich leid", sagte Potter und erhob sich vom Tisch. Es schien als würde er förmlich flüchten. War Draco zu weit gegangen? War er zu deutlich geworden? Hatte er sich vielleicht sogar verraten mit seinen leidenschaftlichen Worten? Übelkeit schien sich über seine Eingeweide zu senken und er beschloss, dass Potter vermutlich Recht hatte und er zur Arbeit gehen sollte.
Seufzend leerte er die Tasse und stellte sie auf die Küchenablage, bevor er in den Flur trat und sich nach Potter umsah, von dem aber weit und breit keine Spur zu sehen war. Vermutlich wollte er einfach im Moment nicht gefunden werden – eine Entscheidung, die Draco akzeptieren musste. Ein letztes Mal strich er sich die Haare aus dem Gesicht, ehe er ins Wohnzimmer trat und vor dem Kamin nach dem Floopulver griff, welches ihn zurück in sein Büro bringen würde.
Als er aus dem Kamin trat saß Mafalda bereits an ihrem Schreibtisch und sortierte die eingegangene Post. Sie blickte von einem Stapel Briefe auf und lächelte ihn freundlich an.
„Guten Morgen Mr. Malfoy, Plätzchen?", fragte sie und schob ihm einen Teller mit Gebäck entgegen.
„Danke meine Liebe", antwortete Draco und griff nach einem der Kekse. Ihre guten Backfähigkeiten waren ein wunderbarer Zusatz seiner herzlichen Sekretärin, ohne die er vermutlich schon von langer Zeit den Verstand verloren hätte.
„Sie haben bereits Besuch, der in ihrem Büro auf Sie wartet", sagte sie, wobei ihre Stimme ein wenig düsterer klang als gewöhnlich.
Besuch? Wer würde morgens um halb acht bereits in seinem Büro auftauchen und das auch noch ohne Termin? Potter konnte es diesmal kaum sein, schließlich hatte er dessen Haus erst vor wenigen Minuten verlassen.
„Klingt nach einem wundervollen Tag. Ich schätze es wird Zeit meinen Besuch zu empfangen", Draco grinste Mafalda kurz zu, ehe er die Tür zu seinem Büro öffnete.
Auf einem Stuhl vor Dracos Schreibtisch saß niemand anderer als Blaise Zabini und seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war er alles andere als gut gelaunt. Eine steile Falte hatte sich zwischen seinen Brauen gebildet und das Haar war zerzaust, als habe er sich immer wieder mit der Hand hineingefasst.
„Blaise… was kann ich für dich tun?", fragte Draco, während er betont lautstark die Tür ins Schloss fallen ließ, um die Aufmerksamkeit seines besten Freundes auf sich zu ziehen.
„Wo warst du gestern?", fragte dieser ohne Umschweife. Seine Stimme klang hart und vorwurfsvoll. Verärgerung stieg in Draco auf und er ballte die Hände in den Hosentaschen zu Fäusten. Was bildete Blaise sich eigentlich ein? Seit wann hatte Draco ihm Rechenschaft darüber abzulegen wann er wo war?
„Ich wüsste nicht, was dich das angeht. Woher weißt du überhaupt, dass ich nicht zu Hause war?", fragte er mit gepresster Stimme zurück. Wie er es hasste, wenn Menschen sich ungefragt in sein Privatleben einmischten.
„Woher wohl, ich war bei dir und habe auf dich gewartet. Als du um Acht noch nicht zu Hause warst dachte ich, du arbeitest bloß lang, als du um Zehn immer noch nicht da warst, dachte ich du wärst ausgegangen und als ich um Zwölf gegangen bin, habe ich mich gefragt, ob du überhaupt noch vor hast heim zu kommen", sagte Blaise, in seinen braunen Augen funkelte etwas, das Draco nicht identifizieren konnte und auch gar nicht wollte.
„Dann nur zu deiner Information, nein ich habe nicht zu Hause geschlafen, ich war bei Potter und nein, es ist nichts passiert, um deine nächste Frage gleich vorweg zu nehmen", er wusste, dass seine Stimme schneidend klang, doch er versuchte gar nicht erst den Zorn zu unterdrücken.
„So, so du schläfst jetzt also schon bei Potter. Bin ich damit dann endgültig abserviert?", etwas Hohles schwang in den Worten mit, als würde Blaise versuchen seine wahren Emotionen unter Verschluss zu halten.
Draco ging um den Schreibtisch herum und ließ sich auf seinen Stuhl fallen. So hatte er sich seinen Morgen nicht vorgestellt. „Hör zu, ich weiß nicht, woher deine Eifersucht auf einmal kommt, aber ich dachte immer, es wäre klar, dass du und ich nur Freunde sind. Freunde, die ab und an ihre Bedürfnisse miteinander teilen, ohne deswegen gleich an einander gebunden zu sein. Du hast kein Recht eifersüchtig auf Potter zu sein, vor allem weil überhaupt nichts passiert. Er betrachtet mich als einen Freund, mehr nicht. Und in genau dieser Rolle habe ich die Nacht bei ihm verbracht. Klar? Wenn du damit nicht umgehen kannst, dass sich mein Leben nicht nur um dich dreht – du weißt wo die Tür ist".
Blaise' Augen huschten kurz zur Bürotür und dann zurück zu Draco. Langsam studierten sie dessen Gestalt mit nachdenklichem Ausdruck. Natürlich war solch ein Ultimatum ein großer Schritt, aber im Moment beherrschte die Wut über Blaise' Dreistigkeit Dracos Gedanken und er wusste, dass er aus einem Impuls heraus handelte, aber es konnte sich dennoch nicht daran hindern.
„Willst du, dass ich gehe?", fragte Blaise nach einer Weile des Schweigens.
„Nein, das will ich nicht. Du bist mein bester Freund seit ich denken kann. Du bist ein Teil meines Lebens und ich will dich in meiner Nähe haben, aber ich will mir nicht jedes Mal, wenn ich etwas mit Potter unternehme deine Eifersucht antun müssen. Du bist nicht mein… was auch immer… es ist nicht festes zwischen uns. Keine Gefühle", antwortete Draco, während er sich die Schläfen massierte. Zu wenig Schlaf und Streit am Morgen würden wunderbar wirken, um ihm Kopfschmerzen zu verpassen.
Blaise nickte und betrachtete Draco erneut nachdenklich. „Was ist, wenn es mir nicht mehr reicht? Freunde mit Bonusleistungen… was ist, wenn ich mehr will? Wenn ich alles will?", fragte er, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
„Dann muss ich dir leider sagen, dass du das nicht haben kannst. Ich habe nicht mehr zu geben, als du bereits hast"
„Es war immer er, nicht wahr? Ich hatte nie eine Chance, ganz egal wie lange ich gewartet hätte".
Draco senkte den Blick. Die Worte waren sanft und ohne Vorwurf gesprochen und doch schienen sie einen Punkt zu treffen, der mehr als alles sonst schmerzte. Blaise hatte Recht, das musste er einsehen. Es war immer Potter gewesen, immer nur Potter. Vom ersten Tag an hatte das Unerreichbare Draco so sehr fasziniert, dass er nie davon losgekommen war und egal, wie lange er noch versucht hätte, davor davon zulaufen, es wäre ihm doch nie gelungen. Jede andere Form von Beziehung mit einem anderen Menschen wäre nie glücklich verlaufen, weil diese Person nicht Harry Potter war.
„Ja, es war immer er. Du hattest nie eine Chance", antwortete Draco nun selbst so leise, dass man die Worte kaum hören konnte. Und doch schien Blaise genau mitbekommen zu haben, was die Antwort war, denn er stand ohne ein weiteres Wort auf, und verließ das Büro nicht durch den Kamin sondern durch die Tür und ließ Draco allein zurück mit dem Geständnis, dessen Worte noch immer schwer im Raum hingen.
Er wusste nicht wie lange er nach seiner Unterhaltung mit Blaise noch schweigend in seinem Büro gesessen und nachgedacht hatte, doch als sein Blick wieder zur Uhr wanderte, war es bereits nach elf und es war ihm noch immer nicht gelungen, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Eigentlich musste ein Antwortschreiben an Virgil Thurgood aufsetzen, dem Ministerium Druck machen, um endlich einen Termin für Goyles Scheidung zu bekommen und mit dem Erbschaftsfall über den historischen Besen hatte er sich auch noch nicht beschäftigt, aber so sehr er auch versuchte, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, so sehr wanderten seine Gedanken auch immer wieder zu anderen Dingen.
War seine Obsession für Potter nun das Ende seiner Freundschaft mit Blaise? Konnte er es schaffen, beides irgendwie miteinander zu vereinen? War es naiv gewesen, zu glauben, dass sich keine Gefühle bei Blaise entwickeln würden, die ihnen nun im Weg standen?
Verzweifelt ließ er den Kopf in die Hände sinken und starrte durch seine Finger hindurch auf die hölzerne Tischplatte. Wann war das alles nur so verdammt kompliziert geworden?
Ein leises Klopfen an der Tür ließ ihn aufblicken. Mafalda betrat den Raum, den Teller mit den selbstgebackenen Plätzchen in der Hand und neben ihr, zwei schwebende Tassen. Sie kam auf ihn zu setzte sich auf den Platz, an dem vorhin noch Blaise gesessen hatte. Mit einem Lächeln schob sie ihm eine Tasse entgegen und als Draco am Inhalt roch rollte eine Welle der Zuneigung über ihn hinweg – Kirsch-Marzipan Tee!
„Mit einem Stück Kandis drin", sagte Mafalda mit einem Zwinkern während ihr Chef die Tasse an die Lippen hob.
„Ich danke Ihnen. Genau das, was ich jetzt brauche", antwortete Draco und nahm ein Plätzchen mit dunkler Schokoglasur vom Teller.
„Ich dachte mir bereits, dass Sie etwas Aufmunterung gebrauchen können. Wilde Zeiten nicht wahr?"
Draco nickte bloß und richtete für einen Moment den Blick aus dem Fenster. Der Himmel war grau und wolkenbehangen.
„Wissen Sie, als ich meinen Edgar damals kennengelernt habe, vor fast 40 Jahren, da hatte er eine junge, hübsche Freundin mit der er ab und an ins Theater ging. Ihr Name war Hazel glaube ich. Ein nettes Ding, um ehrlich zu sein. Aber ich war so rasend eifersüchtig. Also beschloss ich Edgar nicht aufzugeben, obwohl er nur Augen für Hazel hatte. Sie machte sich rar und ging sogar mit anderen Jungen zum Rummel hin und wieder. Es dauerte eine Weile, aber irgendwann bemerkte Edgar, dass Hazel zwar sicher mehr Abenteuer bedeutete als ich, aber dass ich immer für ihn da war - stetig und sicher. Manchmal muss man einfach lernen, das zu lieben, was einem gut tut Mr. Malfoy, anstatt Träumen hinterher zu jagen, die niemals wahr werden".
Mafalda legte eine Hand auf Dracos und tätschelte sie leicht. Seine Augen suchten die ihren, in denen er Wärme und Mitgefühl lesen konnte. Hatte sie Recht? Würde er sich einfach nur für Blaise entscheiden müssen und damit sein Glück finden, genau wie Edgar Mommsen, der vor 40 Jahren Sicherheit über Spannung gestellt hatte?
„Danke für den Rat… ich werde… drüber nachdenken…", antwortete er, die Hände um die Tasse geschlossen.
„Gerne doch. Lassen Sie sich nur nicht zu viel Zeit, sonst ist er irgendwann unwiederbringlich weg", sagte Mafalda ehe sie sich erhob und Draco mit Tee und Plätzchen allein ließ.
Seufzend beschloss dieser das Thema erst einmal beiseite zu schieben und sich mit Arbeit abzulenken. Er musste noch immer Virgil Thurgood antworten. Also griff er nach Federkiel und Pergament und begann zu schreiben, obwohl er sich bereits denken konnte, wie die Reaktion des anderen Anwalts aussehen würde.
Sehr geehrte Mrs. Potter-Weasley,
im Auftrag ihres Ehegatten, Mr. Harry Potter, antworte ich hiermit auf das von Ihnen versendete Schreiben Anfang der Woche.
Nach sorgfältigem Abwägen sind Mr. Potter und ich zu dem Entschluss gekommen, dass es leider nicht möglich ist, den von Ihnen aufgestellten Behauptungen zuzustimmen. Wir lehnen eine Alleinschuld am Scheitern der Ehe ab und erwarten im Gegenzug von Ihnen, eine Anerkennung, dass beide Parteien zu gleichen Teilen für die Eheauflösung verantwortlich sind. In Folge dessen, soll keine der beiden Parteien gezwungen sein Entschädigungszahlungen an den jeweils anderen zu leisten. Beide behalten den Besitz, den sie bereits mit in die Ehe gebracht haben, sowie alles, was sie eigenständig erwirtschaftet haben. Besitz und Vermögen, welche gemeinsam erworben oder erwirtschaftet wurden, werden zu gleichen Teilen unter den Ehepartner aufteilt.
Stimmen Sie unseren Forderungen zu, so kann ohne weitere Umstände ein Termin zur Scheidung der Ehe angemeldet und ein entsprechender Vertrag zur Gütertrennung aufgesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Draco A. Malfoy
Zufrieden stellte Draco Feder und Tinte weg und griff zur Streusandbüchse um zu verhindern, dass die Tinte verschmieren würde. Er glaubte zwar nicht, dass Weaselette dem zustimmen würde, aber es kam auf einen Versuch an. Vielleicht konnte er Potter so einen Gang vor Gericht ersparen.
Und wieder würdest du alles für ihn tun, spottete seine innere Stimme. Ja! Ja, er würde alles für Harry Potter tun und deshalb konnte er nicht versuchen, sich auf Blaise einzulassen, Sicherheit oder nicht. Er würde den Gedanken an Potter niemals loswerden und das wäre auch einem anderen Partner gegenüber nicht fair. Draco Malfoy war eben nicht Edgar Mommsen. In seinem Leben gab es keine Mafalda, für die er sich entscheiden konnte, stattdessen würde er Hazel hinter her jagen bis zu dem Tag, an dem er entweder Erfolg haben oder daran zerbrechen würde.
Entschlossen faltete er den Brief und schob ihn in einen Umschlag, den er mit Ginevra Potter-Weasleys Adresse bei ihrem Bruder beschriftete und dann zur Seite legte, um ihn später, mit dem Rest seiner Korrespondenz zu verschicken.
So ereignisreich, wie der Mittwoch auch gewesen war, so langweilig und doch zum Glück auch stressfrei verging der Donnerstag und ehe Draco sich versah war es Freitagabend und er stand gekleidet in grünes Kaschmir und eine elegante Hose im Flur von Harry Potter, der noch immer im Bad war und seit einer gefühlten Ewigkeit nicht fertig wurde.
„Was treibst du da drin? Versuchst du noch schnell Vielsafttrank zu brauen?", wollte Draco wissen, die Arme vor der Brust verschränkt. Es war bereits nach sieben und eigentlich hatte er für halb acht einen Tisch reserviert in dem neuen Laden, von dem Blaise erzählt hatte. Allerdings war es bei Potters Geschwindigkeit sehr wahrscheinlich, dass die Reservierung verfallen und sie auf dem Boden sitzen würden.
„Schon gut, schon gut. Ich bin ja fertig", antwortete dieser als er aus dem Badezimmer kam. Er trug ein dunkelgraues Hemd über einer schwarzen Hose, was an sich etwas langweilig wirkte, aber seine kobaltblauen Roben mit den silbernen Nähten war absolut umwerfend.
„Ich wusste gar nicht, dass du so guten Geschmack hast, Potter", stichelte Draco als er zu seinem eigenen silbernen Umhang griff und ihn sich um die Schultern warf.
„Ha, ha Malfoy. Mir würden Stielberater die Tür einrennen, wenn ich sie nur ließe. Aber danke fürs Kompliment", antwortete Potter als er zum Kamin im Wohnzimmer ging, um zum Tropfenden Kessel zu reisen.
Es war Freitagabend und schon entsprechend voll im Pub, sodass sie sich ihren Weg zum Übergang in die Winkelgasse durch immer neue Grüppchen bahnen mussten, wobei Potter alle zwei Meter von irgendjemandem angesprochen wurde, der ihm unbedingt die Hand schütteln oder ein Autogramm auf immer neue Körperstellen haben wollte.
Als sie gute zwanzig Minuten später endlich in die nächtliche Winkelgasse traten war Draco dankbar dem Lärm im Inneren des Pubs zu entkommen und führte Potter an Gringotts vorbei zu einem kleinen, etwas windschiefen Gebäude, an dessen Vordertür ein Schild mit der Aufschrift ‚Zum tanzenden Hippogreifen' befestigt war.
„Wie einfallsreich", kommentierte Potter mit einem Grinsen auf den Lippen. Ja, manchmal waren Zauberer sehr leicht zu durchschauen.
„Hey, wenn wir Glück haben läuft drinnen Celestina Warbeck and the Banshees mit ‚A cauldron full of hot strong love'(Anmerkung: ehrlich, keine Ahnung wie die auf Deutsch heißen, es tut mir leid Leute v.v)", scherzte Draco mit einem Zwinkern.
„Oh bitte nicht, das ist der Lieblingssong meiner Schwiegermutter. Seit Arthur ihr einen dieser neuen Musikkristalle gekauft hat quält Molly uns jedes Jahr an Weihnachten damit", Potter verdrehte leicht die Augen.
„Tja, dann hoffe ich mal das Beste für dich", gab Draco zurück und öffnete schlussendlich die Tür zum Laden.
Sehr zu seiner Erleichterung schallte ihm nicht Celestinas volle Stimme zurück, sondern, passend zum Namen des Ladens, ‚Do the Hippogryff' von den Weird Sisters.
„Heute scheint dein Glückstag zu sein, Potter. Celestina hat wohl Urlaub". Der Angesprochene lachte leise, als hinter ihnen die Tür zu fiel und die Geräusche der abendlichen Straße verschluckte.
Einen Herzschlag später stand eine junge Kellnerin vor ihnen, die ein etwas merkwürdiges Kostüm mit Federn und Hufen trug. „Meine Herrn, was kann ich für Sie tun?", fragte sie, ihre Stimme magisch verändert sodass sie mehr wie sprechender Vogel klang.
Draco blinzelte kurz. Das war selbst für Zauberer bizarr, aber vielleicht wurde er auch langsam nur einfach zu alt für solch ‚schicke' Schuppen. „Ja, ich habe einen Tisch für zwei reserviert. Auf Malfoy", antwortete er.
„Ah, ja. Bitte folgen sie mir", krächzte die Bedienung und führte die beiden durch ein Labyrinth aus Tischen bis sie eine Nische im hinteren Teil des Ladens erreichte und den beiden deutete, sie sollten sich setzen. „Möchten sie auch etwas essen, oder soll es nur die Getränkekarte sein?", wollte sie wissen. Ihr magisches Gefieder schien im Licht des Raumes die Farbe zu verändern, sodass Draco nie sicher war, ob es nun grün, blau oder doch grau war.
„Ich bin für Essen", sagte Potter, während er sich setzte und warf der Vogel-Kellnerin ein umwerfendes Lächeln zu, das glühende Eifersucht durch Dracos Adern jagte.
„Dann schließe ich mich an und nehme ebenfalls die Speisekarte", warf er dazwischen, versucht dem unschuldigen Vöglein nicht den Hals umzudrehen.
„Ganz wie Sie wünschen. Ich lasse beide Karten zu ihrem Tisch kommen", sagte sie und wandte sich ab. Einen Moment später tauchten vier Karten auf der Holzoberfläche auf und Draco griff zuerst nach der mit den Speisen.
„Meinst du das Essen ist genauso ungewöhnlich wie die Kostüme?", fragte Potter belustigt, ohne von seiner Karte auszusehen.
Draco schnaubte leise, während sein Blick über ‚Schwarze und grüne Pasta mit Waldmeistersoße' glitt. „Ich fürchte ‚ungewöhnlich' ist das Motto des Ladens".
Zehn Minuten später hatten dann doch beide etwas Essbares gefunden und während Draco ganz simpel Roastbeef orderte, hatte sich Potter für die Knoblauchente entschieden. Viel mehr Mühe schien diesem dafür die Auswahl eines Cocktails zu machen.
„Merlins Bart, wie soll man sich denn da entscheiden?", fragte er verzweifelt, nachdem er die Karte schon gut Zehn Minuten angestarrt hatte.
„Was magst du denn?", fragte Draco schmunzelnd.
„Wie meinst du?"
„Naja, magst du was fruchtiges, oder mit Sahne, oder lieber sauer".
Potter blinzelte einen Moment. „Ich glaube Sahne klingt gut…", sagte er vorsichtig.
„Dann bestell eine Schnee Eule, die sind immer gut".
„Warum klingt das so barbarisch, wenn ich doch nur was trinken will?", wollte er kopfschüttelnd wissen.
Draco lehnte sich zurück und lachte leise. „Der Name ist doch nur übertragen. Du trinkst ja auch keinen wirklichen ‚Goldenen Schnatz'", sagte er lachend.
„Goldenen Schnatz? Was ist das?"
„Hast du wirklich noch nie einen Goldenen Schnatz getrunken?", fragte Draco erstaunt. Potter schüttelte den Kopf und wollte gerade antworten, als die Bedienung das Essen brachte und vor jedem der beiden einen üppigen Teller abstellte.
„So, was möchten die Herrn trinken?", fragte sie.
„Eine Schnee Eule", antwortete Potter, noch immer etwas unsicher.
„Ein Einhornblut und bitte zwei Goldene Schnätze dazu", sagte Draco mit einem Grinsen. Die Bedienung nickte kurz, ehe sie wieder verschwand.
„Ich hab so ein Teil schon mal fast verschluckt, aber das war mehr aus Versehen, Malfoy", sagt Potter mit einem Stück Ente auf der Gabel.
„Tja, heute Abend zeige ich dir eine ganz neue Art ‚Goldenen Schnatz' glaub mir", antwortete er mit einem Zwinkern. Er konnte es kaum erwarten, dass die Bedienung ihre Getränke an den Tisch bringen würde.
Kapitel 8 Ende
