Soooo ich hab die Klausuren hinter mir und eigentlich muss ich am ersten April eine Forschungsarbeit einrechen und hätte gaaaaaaanz viel zu tun, aber wie das nun mal so ist, hatte ich hierrauf mehr Lust XD Trotzdem werde ich mich nach dem Kapitel erstmal Joseph Conrad und dem Colonial Horror widmen müssen, ich hoffe ihr entschuldigt es, wenn das nächste Kapitel vielleicht erst Anfang April kommt.
Zu diesem Kapitel gibts nicht soooo viel zu sagen, ich wollte endlich mal, dass man auch sieht, wie es Harry eigentlich wirklich ergangen ist, in den letzten Jahren und nicht nur Draco. Außerdem wollte ich Astoria nicht rauslassen, sondern ihr hier halt auch eine etwas besondere Rolle zukommen lassen, da ich glaube, dass sie viel Potential als Charakter hat.
Viel Spaß!
Kapitel 11 Mirror in the Soul
Lie to me, say that you need me
That's what I wanna hear
That is what, what makes me happy
Hoping you'll be near
Leicht irritiert, aber doch auch neugierig folge Draco Harry aus der Küche , durch den Flur und die Treppe hinauf. Am anderen Ende des Korridors befand sich eine Tür, die Draco bisher nie wirklich aufgefallen war. Natürlich gab es Räume im Haus, in denen er noch nie gewesen war, also hatte er auch diese verschlossene Tür nicht weiter hinterfragt, aber nun, da Harry direkt darauf zu hielt, begann er sich doch zu fragen, was dahinter verborgen lag.
Wie wollte Harry ihm all die Details aus seinem Zusammenleben mit Ginny Potter-Weasley zeigen? Und warum sah er so unglaublich ernst aus, seit er die Küche verlassen hatte?
An der Tür angekommen, legte Harry eine Hand um den Knauf, der leicht unter seiner Berührung zu glühen begann. Ein Zauber, der erkannte, wer da gerade versuchte den Raum zu betreten und nur autorisierte Personen hineinlassen würde. Malfoy Manor selbst hatte Kammern, die auf diese Weise gesichert waren und ihr Inhalt war immer höchst brisant. Was also verbarg Harry Potter hinter einer so gut gesicherten Tür?
„Bevor wir hineingehen, muss ich dir einen Schwur abnehmen", sagte Harry mit fester, ernster Stimme. Ein Blick in seine Augen genügte, um zu wissen, dass er hier keinen Spaß verstand. „Alles was du in diesem Raum siehst, bleibt unser Geheimnis. Du wirst niemandem von den Dingen erzählen, die du hier siehst".
„Für einen Unbrechbaren Schwur brauchen wir eine dritte Person, die den Zauber spricht", antwortete Draco bemüht gleichmütig. Es ärgerte ihn, dass Harry ihm scheinbar nicht vertraute und deshalb auf einen Schwur bestand, aber das wollte er sich nicht anmerken lassen.
„Unbrechbaren Schwur? Soweit wollt ich nicht gehen. Ich dachte wir sind sowas wie Freunde, da müsste ein normaler Schwur es auch tun. Ohne, dass du tot umfällst, wenn du doch redest", erwiderte Harry, die Hand immer noch auf dem Türknopf.
„Ich… oh… tut mir leid… ich… natürlich werde ich niemandem erzählen, was sich in dem Raum befindet", brachte Draco erstickt hervor. Harry betrachtete ihn mit hochgezogener Augenbraue, als wäre er nicht sicher, wie er diese Reaktion einordnen sollte. Hatte Draco gerade das kleine Pflänzchen des Vertrauens zwischen ihnen unter seiner Ungeschicktheit zertreten?
Harry schien jedoch zufrieden und nickte kurz, ehe er die Tür öffnete und den Raum preisgab, der sich dahinter befand. Wenn er ehrlich war, hatte Draco mit etwas anderem gerechnet, denn was ihn erwartete war bestenfalls mit den Worten ‚unscheinbar' zu beschreiben. Der Raum selbst hatte keine Fenster und wurde nur von Kerzen erleuchtet, die von allein entfachten, als die beiden durch die Tür traten. In der Mitte stand ein großer, ausladender Tisch, der jedoch bis auf einen sehr falsch aussehenden Globus, völlig leer war. An den Wänden standen diverse Möbelstücke, die ihre besten Zeiten seit langem hinter sich hatten, darunter eine Truhe mit verblassten Ornamenten und ein Schrank, neben dem an der Wand ein Ring mit sieben Schlüsseln hing. Erst da wurde Draco bewusst, worum es sich handelte. So unscheinbar der Schrank auch aussah, er war ein seltener magischer Gegenstand. Jeder Schlüssel würde ihn öffnen und jedes Mal würde das Innere etwas anderes preisgeben.
„Woher… hast du den?", hörte er sich selbst fragen, während er mit der Hand über das alte, raue Holz strich und die Maserung unter seinen Fingern wahrnahm. Nur sehr wenige solche Objekte existierten überhaupt.
„Er… war ein Erbstück… Wie fast alles in diesem Raum. Es sind Dinge, die ich nur selten nutze, aber die zumeist durch tragische Umstände in meinen Besitz gekommen sind", erklärte Harry, der gegen den Tisch gelehnt hinter Draco stand.
„Ein Erbstück? Von wem?"
„Alastor Moody – in diesem Fall".
Draco schluckte hart. Er erinnerte sich selbst nur wage an jene Nacht, als Voldemort versucht hatte, Harry auf seinem Weg vom Lingusterweg zum Fuchsbau abzufangen. Es war einer dieser Tage gewesen, an denen Draco selbst versucht hatte, möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Lucius war noch fragiler gewesen als sonst, seines Zauberstabes beraubt und als die Mission gescheitert war, füllten Ollivanders Schreie aus dem Kerker Malfoy Manor für Stunden. Es war einer jener Abende gewesen, an denen Draco sich gewünscht hatte, dass Voldemort mit all seinem Fanatismus untergehen würde. Und es war der Abend, an dem Alastor Moody gestorben war. Rowle hatte das magische Auge mitgebracht und an Voldemort übergeben, der es wiederum im Ministerium eingesetzt hatte, bis es gestohlen wurde.
Ohne ein Wort wandte Draco sich um und blickte direkt auf ein Schwert, das in einer kunstvollen Halterung an der Wand befestigt war. Die Schneide war massiv und endete in einem goldenen Griff, in den Rubine eingelassen worden waren.
„Severus Snape", sagte Harry, der nun hinter ihn getreten war, so nah, dass Draco dessen Wärme durch seine Kleider spüren konnte.
„Bitte?", fragte er nach, da sein Hirn anscheinend das Arbeiten eingestellt hatte.
„Das Schwert von Godric Gryffindor . Snape hat es mir vererbt. Dumbledore eigentlich auch, aber das Ministerium hat es damals nicht freigegeben und so verblieb es in Snapes Besitz, bis er es mir zukommen ließ, um die damit die Horcruxe zu zerstören. Ich habe es in Gringotts an einen Goblin verloren, aber… naja… Neville hat es aus dem Sprechenden Hut gezogen und damit Nagini getötet. Trotzdem ging es hinterher laut Snapes Testament an mich. Und seitdem hängt es hier", erklärte Harry mit ruhiger Stimme.
„Wir sind aber nicht hier, damit du mir deine Sammlung an Artefakten zeigst, oder?", wollte Draco wissen, dem der Duft nach Minze in die Nase stieg und die wenigen Funktionen seines Gehirns noch weiter verschleierte.
„Nein, sind wir nicht. Wir sind deswegen hier", antwortete Harry und ging zum anderen Ende des Raums, in dem ein alter Schrank mit einem fast blinden Spiegel stand. Daneben befand sich ein Regal mit feinsäuberlich aufgereihten Phiolen, in jeder davon schwamm eine leuchtend silbrig-weiße Flüssigkeit.
Wie von allein öffnete sich der Schrank und draus hervor schwebte eine flache, steinerne Schale, um deren Rand herum sich Runen befanden, die Draco trotz einiger Jahre Alte Runen in Hogwarts, nicht entziffern konnte. Das musste er aber auch gar nicht, um zu wissen, was er da vor sich hatte.
„Du hast ein Denkarium?", fragte er erstaunt und betrachtete die Flüssigkeit in der Schale.
„Eigentlich ist es das Denkarium aus dem Büro des Schulleiters von Hogwarts, aber ich konnte es nicht dort lassen nach dem Ende des Krieges. Es enthält Erinnerungen, die niemand auch nur durch Zufall sehen sollte. Erinnerungen, die missbraucht werden könnten, um damit noch einmal eine Jagd nach Horcruxen nötig machen zu müssen", erklärte Harry, während er mit einer Hand nach einer der Phiolen griff und sie anschließend öffnete. „Heute jedoch, sind wir wegen anderer Erinnerungen hier.
Er ließ die silberne Flüssigkeit, die nun irgendwie an einen leuchtenden Faden erinnerte, in die Schale fließen und Draco sah, wie sie sich mit der Oberfläche verband. Im nächsten Moment glaubte er, durch in die Tiefe der Schale und dann durch die Decke direkt in Harry Potters Wohnzimmer zu fallen.
Es war derselbe Raum, der sich eine Etage unter ihm befand, in dem er nun stand, und doch war es ein völlig anderer. Neben ihm tauchte Harry auf und zugleich stand ein anderer, einige Jahre jüngerer Harry direkt vor ihm. Auf dem Sofa saß eine junge Frau mit roten Haaren, die ihr Gesicht in den Händen vergraben hatte.
„Der Zauber war schon wieder negativ…", schluchzte sie, ihre tränenerstickte Stimme gedämpft durch die Hände, durch die sie hindurch sprach. Der junge Harry setzte sich neben sie auf das Sofa und legte einen Arm um die Frau, die Ginny Potter-Weasley war, doch sie schüttelte ihn ab. „Lass das… ich kann das jetzt nicht…", ihre Stimme bebte und es folgten Tränen, die hinter ihren Händen verborgen blieben.
„Es wird schon noch klappen", sagte Harry, der etwas hilflos klang und anscheinend nicht richtig wusste, was er mit einen Händen tun sollte.
„Ach ja? Und wann? Schau dir Ron und Hermione an! Sie haben erst vor einem halben Jahr aufgehört mit dem Verhütungstrank und sie ist im fünften Monat… ich habe zur selben Zeit aufgehört… wir wollten doch, dass unsere Kinder zusammen aufwachsen! Aber bei uns passiert einfach nichts!", sie klang verzweifelt und als sie endlich die Hände vom Gesicht nahm, konnte Draco die Tränenspuren auf ihren Wangen und ihre geröteten Augen, sehen.
„Ich weiß… Ich weiß", antwortete Harry seufzend. „Aber das können wir doch immer noch. Dass es jetzt noch nicht geklappt hat, heißt ja nicht, dass es niemals klappen wird".
Die Szene löste sich vor Dracos Augen auf und setzte sich neu zusammen. Diesmal standen er und Harry neben einem jungen Harry, der gerade seine Arbeitskleidung im Flur an die Garderobe hing, ehe er in die Küche ging. Beide folgten ihm. Auch dieser Raum hatte sich kaum verändert, in den Jahren, die seit der Erinnerung vergangen sein mussten.
„Ah Harry, da bist du ja", begrüßte ihn eine recht ausgeglichene Ginny. „Ich war bei heute bei Heiler Tattersall und er hat eine Theorie, warum wir bisher keinen Erfolg hatten, mit dem Baby".
Harry ging auf sie zu und lehnte sich gegen die Arbeitsfläche, ohne den Blick von seiner Frau zu nehmen. „Und? Was machen wir falsch?", fragte er in etwas genervtem Ton.
„Wenn du schon so bist, macht es eigentlich keinen Sinn weiter zu reden! Was soll das?", wollte Ginny wissen, beide Arme vor der Brust verschränkt. In dieser Position erinnerte sie Draco auf erschreckende Weise an ihre eigene Mutter.
Harry hob abwehrend beide Hände. „Schon gut, schon gut. Also, was hat er gesagt?".
„Er ist der Meinung, dass wir zu oft Sex haben, wenn ich grade nicht fruchtbar bin. Wir sollten unsere Anstrengungen nur auf die jeweiligen Tage des Eisprungs beschränken und ansonsten abstinent leben – so haben wir die besten Chancen für eine Schwangerschaft. Dafür hat er mir auch einen Zauber verraten, mit dem sich der Körpertemperatur sehr genug messen lässt, sodass ich ganz genau weiß, wann mein Eisprung stattfindet", erklärte Ginny, deren Mine sich plötzlich deutlich aufgehellt hatte.
Wieder verschwamm die Umgebung und setzte sich kurz darauf neu zusammen. Wieder die Küche, doch diesmal saßen Harry und Ginny am Tisch. Beide hatten die Hände auf der Tischplatte gefaltet und Ginny schien deutlich um Fassung bemüht. „Negativ… Wie kann das sein?", fragte sie, schien jedoch keine Antwort zu erwarten. „Hast… du weißt schon… selbst Hand angelegt? Du weißt, dass wir das besprochen hatten".
„Nein habe ich nicht… und selbst wenn... Merkst du nicht, was hier geschieht? Wir haben seit Monaten nur noch Sex nach Terminplan! Das hat nichts mehr mit Liebe zu tun! Du bist wie besessen von dieser Sache!"
„Es ist mir wichtig! Ich war nochmal bei Tattersall und er hat mir einen Trank aufgeschrieben, den werde ich ab jetzt jeden Abend trinken, und du auch! Damit stimmen wir unsere Körper aufeinander ab".
„Heiler Tattersall mal wieder. Ich glaub er hat keine bessere Kundin, als dich", gab Harry zurück, nippe aber an dem Trank, der zu ihm geflogen kam und verzog anschließend das Gesicht.
„Was hast du bloß gegen ihn?", wollte Ginny mit schriller Stimme wissen. „Er versucht doch bloß zu helfen!"
„Warum ich ihn nicht mag? Jedes Mal, wenn du bei ihm warst, kommst du mit einer anderen Idee nach Hause. Zuerst waren es bloß häufigere Entspannungsbäder für dich, dann hast du angefangen dich nach dem Sex zu verrenken und die unmöglichsten Figuren zu machen, damit du schwanger wirst. Anschließend durfte ich nur noch lauwarm duschen, dann kam der Sex nach dem Terminplan und der Zauber mit der Körpertemperatur und nun soll ich jeden Abend diesen widerlichen Trank trinken, von dem ich nicht mal weiß, was da überhaupt drin ist", Harry stand auf und schüttete den Inhalt seiner Tasse in das Spülbecken, ehe er sich wieder zu Ginny umdrehte, um etwas zu sagen, doch dazu kam er gar nicht mehr, da ihn eine schellende Ohrfeige direkt ins Gesicht traf.
Das Bild löste sich auf und ersetze sich selbst, durch das Wohnzimmer. Dieser Harry war kaum noch jünger, als sein jetziges Ich und wirkte deutlich abgespannt. Die Schultern waren steif, die Augen müde. Was auch immer an Hingabe für die Frau vor ihm einmal da gewesen sein mochte, es war eindeutig verloren.
„Ginny ehrlich… wir sollten es aufgeben. Wir versuchen es seit Jahren… mit einer verrückten neuen Idee nach der anderen. Wie lange haben wir schon nicht mehr mit einander geschlafen, nur weil wir es wollten? Zwei Jahre? Drei? Ich weiß es schon nicht mehr… und ich kann auch nicht mehr… ich will nicht, dass wir noch eine neue Theorie ausprobieren… ich will, dass wir ein Kind adoptieren…", erklärte er mit niedergeschlagener Stimme. Neben ihm auf dem Sofa saß Ginny Potter-Weasley, gezeichnet von den Jahren, des verzweifelten Versuchs ein Kind in die Welt zu setzen und den endlosen immer neuen Prozeduren, denen sie sich zu diesem Zweck unterzogen hatte. Doch noch immer loderte ein Feuer in ihren Augen, das Draco genau verriet, dass sie den Traum vom eigenen Kind nie aufgeben würde.
„Nein! Das kommt gar nicht in Frage! Ich will ein Kind aus meinem Leib! Ich will schwanger sein! Es gibt einen neuen Zauber, der einen Körper empfänglicher machen kann und der die Chancen erhört. Ich würde mich für einige Monate sowohl einem Trank, wie auch einer Behandlung mit diesem Zauber unterziehen müssen, aber danach haben wir gute Chancen, dass es klappt, sagt Heiler Tattersall", sie griff nach Harrys Händen und sah mit einer Dringlichkeit an, die an Verzweiflung grenzte. Und vermutlich war sie auch genau das - verzweifelt. Wie viele Jahre hatte Draco im Schnelldurchlauf gesehen? Drei? Vier?
„Nein, Ginny. Ich will das nicht. Ich will ein Kind, dass aus Liebe entsteht und nicht aus Magie. Keine weiteren Zauber, Experimente und Tränke mehr. Ich habe genug davon. Ich möchte, dass wir ein Kind adoptieren und es lieben, statt eines mit Magie zu… kreieren".
Die letzte Szene löste sich auf und Draco schlug mit den Knien in Harrys Artefaktzimmer auf. Etwas wackelig richtete er sich wieder auf und sah zu dem Mann der neben ihm stand. Dem Mann, der all diese Unterhaltungen durchlebt hatte und mitangesehen hatte, wie seine Ehe an dem nicht erfüllten Kinderwunsch immer weiter zerbrochen war, solange bis nur noch Scherben übrig geblieben waren.
„Es tut mir leid…", flüsterte Draco, nicht wissend, wie er sonst reagieren sollte. Für ihn hatte es nie eine Frau gegeben, die ihm hätte Kinder schenken sollen und auch wenn das seine ‚Bestimmung' als Erbe der Familie Malfoy war, so sah er sich doch nicht in Zugzwang. Harry hingegen hatte die letzten Jahre kaum ein anderes Thema gekannt und war gefangen gewesen in einer spirale aus Hoffnung und Enttäuschung.
„Schon gut. Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen musst. Ich denke, die wichtigsten Fakten kennst du damit. Reicht das?", fragte Harry, seine Stimme klang belegt und rau.
„Ja… das sollte absolut reichen… ich… danke, dass du mir das gezeigt hast… also… ich meine… für dein Vertrauen… und so…", unfähig einen zusammenhängenden Satz heraus zu bekommen, versuchte er es stattdessen mit einem Lächeln.
„Schon gut… ich… vielleicht musste ich diese Erinnerungen endlich mal jemanden zeigen, damit ich sie so aus meinem Kopf hinaus bekomme", antwortete Harry, während das Denkarium wieder in den Schrank zurück schwebte und dieser sich verschloss.
„Ich schätze, ich sollte dann gehen. Es wird spät… ich seh dich… sagen wir übermorgen… zum Kochen?", fragte Draco, der tatsächlich schon eine Idee hatte, was er auftischen würde. Einen Moment schien Harry über die Worte nach zu denken, dann nickte er.
„Übermorgen klingt gut!"
Als Draco am nächsten Abend vor der Tanzenden Echse stand und auf Astoria wartete, fragte er sich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, sich mit ihr zu an einem so öffentlichen Ort zu verabreden. Es entsprach zwar der Wahrheit, dass die Malfoys einen großen Teil ihrer Reputation eingebüßt hatten, aber das hinderte die Menschen nicht daran zu tratschen und das er als einziger Sohn und Erbe der Familie noch immer nicht verheiratet war, regte gewiss zum Klatsch an. Genauso wie, sich in der Öffentlichkeit in Begleitung einer Frau sehenzulassen, die eine mögliche Kandidatin für den Titel der Mrs. Malfoy sein konnte. Die meisten Leute wussten schließlich nicht, dass er kein Interesse an Frauen hegte.
„Da bist du ja. Ich habe schon halb damit gerechnet versetzt zu werden", begrüßte ihn Astoria, die einen Moment später aus einer Nebengasse trat. Ihre silbernen Roben reflektierten sacht das Mondlicht der Wolkenlosen Nacht und das Sternenlicht tanzte auf ihren schwarzen Haaren. Draco bot ihr an sich bei ihm unterzuhaken, ehe er leicht den Kopf schüttelte.
„Wer könnte eine Frau wie dich schon versetzten?", fragte er leicht spöttisch und führte sie in das Restaurant.
Drinnen herrschte schummriges Licht, in immer wechselnden Farben, mal grün, dann blau, rot, violett… Draco liebte es, dem wechselnden Spiel zuzuschauen, auch wenn ihn das zuweilen von der jeweiligen Begleitung ablenkte, mit der er herkam.
Ein Kellner wies den beiden einen Platz in einer geschmackvoll dekorierten Ecke zu, von der aus man das Restaurant gut überblicken konnte, selbst aber nicht sofort auffiel. So konnte etwas Privatsphäre gewahrt werden. Ohne bestellt zu haben brachte der Kellner schon nach wenigen Augenblicken eine Peking-Suppe, die immer Teil des Essens und damit obligatorisch war. Während Astoria ihren Löffel in die Suppe tauchte, ließen ihre Augen Draco keinen Moment los, sodass dieser sich deutlich unwohl fühlte.
„Also, warum wolltest du mit mir reden?", fragte er, den Löffel noch ungenutzt in der Hand, obwohl ihm der Duft der Suppe bereits in die Nase stieg.
Astoria lächelte einen Moment lang ohne zu antworten ehe sie die Hände sinken ließ und ihn durchdringend ansah. „Ich kenne dich, Draco Malfoy. Ich weiß, dass du kein Interesse an… naja mir und meinesgleichen… hast. Dennoch hattest du in all den Jahren, die wir einander nun kennen noch nie einen Freund, abgesehen von Blaise, aber das zählt nicht. Also habe ich mich gefragt, wie das kommt", ihre Stimme klang sanft, nicht anklagend, als wollte sie sagen Vertrau mir.
Draco nahm einen Löffel von der ausgezeichneten Suppe und verfolgte mit den Augen eine vorbeischwebende Laterne, die den Raum gerade in sanftes oranges Licht tauchte, als würde hinter ihm die Sonne im Meer versinken. „Ich schätze Mr. Right ist mir einfach noch nicht begegnet. Außerdem bin ich vermutlich nicht grade das, was man eine gute Partie nennt. Und die wenigsten Menschen wissen überhaupt davon", erklärte er gelassen.
„Oder aber, es gibt jemanden. Jemanden, der zumindest dein Herz gefangen hält und der dich nicht loslässt", flüsterte Astoria, so leise, dass sogar Draco Schwierigkeiten hatten, sie zu verstehen. Dennoch wäre ihm beinahe die Suppe aus dem Gesicht gefallen und er war darum bemüht, sich nicht auch noch zu verschlucken, nachdem er sich nun schon die Zunge verbrannt hatte.
„Red keinen Unsinn", wehrte er sie ab, erntete jedoch nur ein verständnisvolles Lächeln.
„Erinnerst du dich noch an jenen Tag auf der Bank im Schnee? Damals konnte ich nicht verstehen, was los war. Heute, denke ich, sehe ich es klar und deutlich". Ihre Worte schnitten durch ihn hindurch wie scharfe Messer und brachten Erinnerungen an die Oberfläche, die er für lange verloren geglaubt hatte.
Flash Back
Es war einer jene endlos kalten Tage im Januar, in denen man bis zu den Waden im Schnee stand und die Sonne ohne Wärme auf die Erde herabblickte und einen klaren aber kalten Tag schenkte. Draco saß auf einer der Bänke vor den Mauern von Hogwarts. Trotz Winterroben und Schal war er bereits bis auf die Knochen durchgefroren und hatte die Knie an die Brust gezogen, um sich selbst warm zu halten. Sein Atem bildete kleine Wölkchen in der eisigen Winterluft und obwohl er schon längst wieder hätte nach drinnen gehen sollen, um sich aufzuwärmen, konnte er sich doch nicht dazu durchringen, denn nur wenige Meter von ihm entfernt stand… nein lief… Harry Potter durch den Schnee.
Eigentlich war auch laufen nicht ganz das richtige Wort, denn eben jener Harry Potter war in eine heftige Schneeballschlacht mit seinen Freunden verwickelt. Doch es war nicht der Schnee, und auch nicht die Aussicht auf einen Gewinner in diesem Spiel, der Dracos Aufmerksamkeit fesselte, es war die Tatsache, dass er zum ersten Mal seit der Schlacht von Hogwarts Harry Potter lachen hörte. Er wusste nicht, ob Potter nicht im Privaten bereits vorher sein Lachen wiedergefunden hatte, aber in der Öffentlichkeit war er seit jenem Tag im Mai letzten Jahres ernst und still gewesen, so still, dass Draco ihn kaum wiedererkannt hatte. Und wenn jemand Harry Potter kannte, dann er. Er hatte seine ganze Jugend damit verbracht diesen Jungen zu studieren und dabei hatte er sich selbst immer wieder erzählt, dass es bloß um die Sache ging, denn immerhin war er ein Todesser.
„Hier, das wird dich aufwärmen…", sagte eine freundliche Stimme neben ihm und als er es endlich schaffte, seinen Blick von Potter zu lösen, blickte er in das hübsche Gesicht von Astoria Greengrass, die sich neben ihn auf die Bank setzte und ihm eine Tasse mit dampfendem Tee reichte.
„Danke…", flüsterte er und nahm einen Schluck. Kamille und Pfefferminz breiteten sich auf seiner Zunge aus und die Flüssigkeit schien ihn von innen her zu wärmen.
„Schneeballschlacht… ich glaube es ist ewig her, seit ich Potter so ausgelassen gesehen habe", sagte sie, ihre Stimme klang leicht verträumt.
Draco zuckte nur mit den Schultern, als wäre ihm das noch gar nicht aufgefallen. „Schon möglich. Vermutlich kämpft er genauso mit den Folgen des Krieges, wie wir".
Astoria zog ebenfalls die Beine auf die Bank und legte den Kopf auf Dracos Schulter ab, während sie die Gryffindors im Schnee beobachtete. „Kommst du klar? Ich meine, mit dem wie die Welt jetzt ist… Kommst du zurecht?", wollte sie wissen, scheinbar davon überzeugt, dass er Potter wirklich keine größere Bedeutung beimaß.
„Ich war schon vorher das Oberhaupt meiner Familie. Es hat sich nicht viel geändert".
Flash Back Ende
„An jenem Tag hast du nicht bloß da gesessen und einen Tag im Freien genossen. Ich dachte, du hättest nur den Mauern entkommen wollen, die so viele Erinnerungen in sich tragen und es wäre Zufall gewesen, dass Potter und seine Freunde mit ihrer Schneeballschlacht in der Nähe waren. Stattdessen warst du genau deswegen dort, nicht wahr? Ein stiller Schatten, der über Potter wachte", sagte Astoria, die kindliche Naivität von damals hatte sie gänzlich verloren.
„Ja, ich war seinetwegen dort. Ich wollte ihn sehen und ich durfte Zeuge werden, das er wieder Lachen konnte, nach all den Monaten der Trauer. Was willst du hören? Das was mir jeder sagt, dass es immer Harry Potter war? Ja, es stimmt. Es gab immer nur ihn und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern. Zufrieden?", erwiderte Draco gereizt. Ihm war beinahe der Appetit vergangen und er durchblätterte eher missmutig die Speisekarte auf der Suche nach einer Hauptspeise.
„Nein, ich bin nicht zufrieden. Hör zu, ich will dir nichts Böses. Ich weiß ja nicht, wer ‚jeder' so alles ist, aber ich gehöre nicht dazu. Ich denke zwar auch, dass du Potter lieber hast, als gut für dich ist, aber das heißt nicht, dass ich das verurteile. Wehre mich bitte nicht so ab, Draco. Wir waren mal Freunde. Und ich will, dass wir es wieder sind. Ich will, dass du… glücklich wirst… mit Harry Potter", ihre Worte enthielten eine Aufrichtigkeit, die Draco aufsehen ließ. Für einen Moment studierte er das vertraute Gesicht. Es stimmte, sie waren einst Freunde gewesen, bevor sie sich in ihn verliebt und er ihr Herz gebrochen hatte, doch wenn sie diesen Schmerz überwunden hatte, was sprach dann dagegen, diese alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen?
Seufzend ließ Draco die Karte sinken. „Also gut, sagen wir… du hast Recht und wir können wieder… Freunde sein. Warum sitzen wir hier? Was bringt das alles?", wollte er wissen, und bestellte dann doch Entenbrust mit Erdnusssoße – den Klassiker.
„Ich bin natürlich mit dir hier, weil ich dir helfen will. Weil ich will, dass du naja… dass das mit dir und Potter klappt", Astoria grinste kurz, scheinbar selbst unsicher, ob der merkwürdigen Situation in der sie sich hier befanden.
„Ehrlich gesagt, ich weiß ja nicht mal ob Harry überhaupt Interesse an Männern hat… er war die letzten 10 Jahre mit einer Frau verheiratet. Und davor… keine Ahnung… war er nicht mal mit Cho Chang zusammen?", gab Draco zu.
„Zusammen kann man das eigentlich nicht wirklich nennen", erwiderte Astoria und rollte dabei mit den Augen.
„Was weißt du denn davon?"
„Na, mehr als du offensichtlich. Auch im Slytherin Gemeinschaftsraum wird geredet und nicht nur über die Mädels im eigenen Haus. Also Potter war mit fünfzehn für ein paar Monate nicht wirklich mit Chang zusammen. Die beiden haben sich einmal geküsst und waren am Valentinstag zusammen in Hogsmead. Das Ganze endete in einer Katastrophe und nachdem ihre komische Freundin… wie hier sie? Marietta oder so… Potters komischen Club bei Umbridge verraten hatte, da wars dann auch mit Chang vorbei. Das ist wohl kaum eine richtige Beziehung". Noch während die sprach brachte der Kellner die Hauptspeisen und Draco fischte mit seinen Essstäbchen Bambusscheiben unter der Entenbrust hervor.
„Mag sein, dass das mit Chang nichts Ernstes war, aber trotzdem war er die letzten 10 Jahre mit Weasleys Schwester zusammen. Und das war ja nun wirklich eine Beziehung. Sie ist zwar nicht gut ausgegangen, aber das lag auch nicht an ihm", Draco schüttelte den Kopf und kaute anschließend auf dem ersten Stück Ente herum. Astoria hob beide Augenbrauen, sagte aber zunächst nichts, während sie das Gemüse in ihren Bratnudeln hin und her schob. „Es hat nichts zu heißen…", sagte sie nach einer Weile des Schweigens.
„Wie meinst du das?"
„Ich meine… ach schau dir Potter doch an… natürlich kenne ich ihn nicht so gut wie du, aber er kommt mir nicht vor, wie ein Mensch, der sich jemals intensiver mit seiner eigenen Sexualität beschäftigt hat. Er hat die Schwester seines besten Freundes geheiratet, die auch noch dazu so ziemlich seine erste wirkliche Freundin war. Ich will nicht sagen, dass er sie nicht geliebt hat, ich denke nur, dass er selbst gar nicht weiß, worauf er steht, weil nie darüber nachgedacht hat".
Konnte das stimmen? Wusste Harry vielleicht wirklich nicht, worauf er stand? Gab es doch irgendwie Hoffnung, dass sie mehr sein könnten, als Freunde? Irgendwann, wenn die Scheidung vorbei war und Harry über seine Frau hinweg gekommen war.
„Naja… ich kann ihn nicht einschätzen… ich weiß, dass er mich als Freund sieht… und ich… vielleicht bilde ich mit das ein, aber manchmal denke ich, er sucht meine Nähe…".
„Bitte?"
„Naja, er steht plötzlich hinter mir, also so nah, dass er sich fast gegen mich lehnen kann… so nah, dass es mich wahnsinnig macht… oder er legt seinen Kopf auf meine Schulter… sowas eben… aber ich weiß nicht, ob das für ihn einfach zu Freundschaft dazu gehört".
Astoria legte den Kopf leicht schief und schien über seine Worte nahzudenken. „Hmm… es wäre ungewöhnlich für einen Kerl, aber auszuschließen ist es natürlich nicht. Vielleicht solltest du seine… Nähe… oder was auch immer… erwidern und sehen, wie er reagiert?", schlug sie vor.
„Ich weiß nicht. Oft habe ich das Gefühl die Kontrolle zu verlieren. Ich war schon so oft viel zu kurz davor alle Vorsicht über Bord zu werfen, und ihn zu küssen".
„Dann tu es einfach"
„Und dann? Was, wenn es für ihn nur Freundschaft ist und ich damit alles ruiniere? Diese Freundschaft ist bereits mehr, als ich mir je erhofft habe und ich will das nicht zerstören, bloß weil ich mich nicht zurückhalten kann". Astoria nickte lediglich und richtete den Blick auf ihren Teller. Erneut schien sie über seine Worte nachzudenken und Draco hoffte, sie würde aus all dem schlauer, als er selbst. „Also Fakt ist, du… sagen wir magst… Potter sehr gern und du weißt nicht, ob es von seiner Seite auch so ist, weil du ihn nicht einschätzen kannst und ich denke, du hast Angst, dass du seine Handlungen überinterpretierst, weil du willst, dass sie mehr bedeuten, nicht wahr?", ihre Augen bohrten sich förmlich in die seinen, sodass Draco nichts anderes tun konnte, als zu nicken. „Wann siehst du ihn das nächste Mal?, fragte sie.
„Morgen Abend, ich habe versprochen für ihn zu kochen", antwortete er mit dem letzten Stück Ente zwischen den Holzstäbchen.
„Ich würde vorschlagen du nutzt das, um Vertrautheit aufzubauen. Koch etwas Besonderes. Gib dir Mühe und lass ihn das auch spüren. Auf diese Weise kannst du vielleicht eine Reaktion aus ihm heraus kitzeln. Und vor allem, lad ihn auch mal zu dir ein!".
Draco blinzelte erstaunt. In der Tat war Harry bisher erst einmal zu ihm gekommen, an jenem Tag, als seine Frau ausgezogen war. Und alles was Draco getan hatte, war ihn vor die Tür zu setzen. Vermutlich hatte Astoria Recht und er musste sich und sein Zuhause öffnen und Harry erst hineinlassen, um dann zu sehen, was sich unter der Oberfläche ihrer Freundschaft verbarg. „Ja, ich sollte ihn fürs Wochenende einladen… mir etwas überlegen… er kennt mich eigentlich gar nicht… Wie kann ich da erwarten, dass er sich mir öffnet, wenn ich verschlossen bleibe?".
„Gute Entscheidung. Und erzähl mir hinterher bloß, wie es gelaufen ist!", erwiderte Astoria sichtlich lockerer, als noch vor einigen Minuten und scheinbar zufrieden mit ihrem ersten… Ratschlag… für Dracos Liebesleben.
Am nächsten Morgen hatte Draco bereits beschlossen, dass er die Kanzlei schon gegen Mittag schließen würde, um Zeit zu haben, alles was er für den Abend brauchen würde, einzukaufen. Natürlich hätte einen der Hauselfen schicken können, aber er wollte sich doch lieber selbst kümmern, um sicher zu gehen, dass auch wirklich nur die besten Zutaten gekauft wurden. Wenn er schon kochte, dann wollte er Harry doch auch beeindrucken mit seinen Fähigkeiten.
Also blätterte er während der Arbeitszeit im Kochbuch, statt sich um die letzten Fälle, die noch auf seinem Schreibtisch lagen, zu kümmern. Den meisten seiner Mandanten hatte er bereits geschrieben, dass er die Kanzlei aufgeben würde, um sich ‚neuen Herausforderungen' zu stellen. Während er also seine Selbstständigkeit dem Ende entgegen führte, bereitete Harry im Ministerium alles für seinen Neuanfang in drei Wochen vor, sodass er gleich die ersten Fälle auf dem Tisch liegen haben würde.
Nach einer weiteren Stunde des Blätterns in den Büchern hatte er sich schlussendlich dann für drei Gänge entschieden, mit denen er sein Können am Herd würde zeigen. Möhrensuppe mit roten Linsen und Minze als Vorspeise, anschließend Spaghetti mit grünem Spargel, dazu Saltimbocca alla romana und als Nachspeise Welfencreme mit Weinschaumsauce. Mit diesem Konzept jedoch wurde noch deutlicher, dass er einkaufen musste, da er nicht daran glaubte, dass Harry auch nur einen Bruchteil der Zutaten im Haus hatte, und zum Teil vermutlich nicht mal wusste, was Draco da eigentlich brauchte.
Also erhob Draco sich von seinem Schreibtisch und wollte gerade Mafalda Bescheid geben, dass er bereits gehen würde, als diese zur Tür hineinkam und einen Umschlag in der Hand hielt. „Ah Mr. Malfoy, gut dass Sie noch im Haus sind. Gerade ist eine Eule aus dem Ministerium gekommen", sagte sie und hielt ihm den Brief entgegen, auf dem mit geschwungener Schrift sein Name stand. Den Gedanken an das Abendessen erst einmal wieder beiseite schiebend, bedanke Draco sich bei seiner Mitarbeiterin und ging zum Schreibtisch zurück, wo er den Umschlag öffnete und ein Blatt Pergament daraus hervorzog.
Einige Minuten später stand fest, dass es für Harry Potter an diesem Abend mehr als nur ein besonderes Abendessen geben würde. Der Gerichtstermin für seine Scheidung stand fest. Schon in einer Woche würde er ein geschiedener Mann sein.
Kapitel 11 Ende
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