Ich habs endlich geschafft! Das hat wirklich lange genug gedauert, ich weiß. Das ist irgendwie nicht mein Jahr muss ich sagen. Es steht viel zu viel an v.v naja ich werde mir alle Mühe geben möglichst bald weiter zu schreiben. Mein Hirn spuckt auch im Sekundentakt neue Ideen für anderen Fanfictions aus, die ich so gerne schreiben würde, aber einfach nicht die Zeit dafür haben.

Zu diesem Kapitel ist zu sagen, eigentlich sollte es die erste Lemon Szene enthalten, aber die hat dann doch irgendwie nicht mehr reingepasst. Ich kann aber zu 99% versprechen, dass sie im nächsten Kapitel dann endlich drin sein wird! Trotzdem mag ich das Kapitel sehr gerne, weil ich der Meinung bin, dass es endlich voran geht mit Harry und Draco.

Euch wünsch ich jetzt viel Spaß und gehe derweil mein Ginny-Cosplay für die Frankfurter Buchmesse in 3 Wochen weiter nähen :P

Have fun!

Kapitel 13 Hope you're happy

"What we wait around a lifetime for with one person, we can find in a moment with someone else."

Er befand sich im freien Fall. Was auch immer geschah, war mit logischem Denken nicht mehr zu erfassen. Sein Herz raste und Hitze stieg ihm in die Wangen, während etwas Kribbelndes in seinem Bauch explodierte. Die ganze Welt schien sich nur noch um diese eine Sache zu drehen – Harry Potters Lippen. Es war als würde Strom durch Dracos Adern fließen und für einen Moment war er wie paralysiert. Einen Moment, den Harry nutze und plötzlich spürte Draco eine warme, freche Zunge, die über seine Lippen strich. Ein Seufzen entkam ihm, so leise und sanft und doch so unendlich erleichtert und voller Freude, als er endlich genug Kontrolle über sich zurück gewann und Harry zurück küsste. Und mit jedem verstreichenden Herzschlag wurde das Brennen in seinem Inneren stärker, wie ein Feuer, das alles verzehren würde.

Irgendwo in den Tiefen seines Hirns bemerkte er, wie ihm das Glas aus der Hand rutschte und mit einem dumpfen Schlag auf dem Teppich aufkam, doch es hätte ihn nicht weniger interessieren können. Sein ganzes Sein konzentrierte sich auf Harry, der seine Hände in Dracos Haaren vergraben hatte und dessen Zunge immer wieder gegen Dracos stupste.

Oh Merlin! Endlich!, schrie sein Verstand, als Draco dem Drängen nachgab und vorsichtig mit der Zunge über Harrys strich. Ein neuer Schauer Hitze schien in zu durchfluten und riss an seiner Selbstkontrolle. Wie leicht es wäre, sich für immer in diese Berührung fallen zu lassen.

Wie von selbst legten sich seine Hände auf Harrys Hüfte und zogen ihn näher zu sich, sodass er kurz drauf förmlich auf Dracos Schoß saß. Doch egal, wie nah Harry war, es schien nie genug. Egal wie sehr er seinen eigenen aufgeheizten Körper gegen Harrys presste, das Verlangen brannte wie Feuer unter seiner Haut und aus dem Seufzen wurde ein Keuchen, als Harry versuchte noch ein wenig näher an ihn heranzurücken, wobei dessen Schoß gegen Dracos bereits deutlich harte Erektion stieß.

Sanfte und doch fordernde Hände zogen ihn näher zu Harry, sodass er flach gegen dessen Brust gedrückt wurde. Die Hitze des anderen Körpers schien sich förmlich durch sein dünnes Hemd zu graben, als würde sie mit langen, feurigen Fingern nach ihm greifen und ehe er wusste, was geschah, spürte er, wie die Knöpfe seines Hemdes geöffnet wurden, während seine Zunge sich noch immer in einer Art Wettstreit befand: ‚Wer kann dem anderen mehr wohlige Seufzer entlocken?'.

Viel zu langsam für Dracos Geschmack, öffneten sich die Knöpfe und seinem eigenen Verlangen nach ‚mehr' nachgebend, ließ er eine Hand unter Harrys Shirt gleiten. Weich… warm… noch viel besser, als er es sich je erhofft hatte und doch traute er sich nicht, Harry des lästigen Kleidungsstücks zu entledigen, denn das hätte eine Unterbrechung des Kusses bedeutet und viel zu groß war seine Angst, dass dies die Magie des Moments für immer brechen würde.

Also begnügte er sich damit, die weiche Haut unter seinen Händen zu spüren, während Freude, wie flüssiges Feuer jeden Millimeter seines Seins zu schlingen schien. Er spürte, wie das Hemd ihm von den Schultern rutschte und neugierige Finger, über seinen Oberkörper tanzen, bis sie zu plötzlich und ohne Vorwarnung zum Halten kamen und Harry den Kuss brach.

Für einen Moment fürchtete Draco, die kalte Realität würde wieder wie Wellen über ihm zusammen schlagen und er riss die Augen auf, während sich Angst in seine Eingeweide senkte. Doch kaum hatte er die Augen geöffnet, blickte er in ein beinahe entsetztes und zugleich trauriges Paar. Harrys Blick hing wie magnetisiert an Dracos Oberkörper und seine rechte Hand ruhte direkt an der Stelle, an der die makellose helle Haut in eine leicht rosafarbene Narbe über ging, die sich quer über Dracos Brust zog. Sie allein war nicht die einzige. Eine Vielzahl dünner Narben zeichnete sich wie ein Netz von Dracos Brust ab.

„Ich habe das getan…", hauchte Harry, noch immer unbeweglich und wie erstarrt. Seine Worte waren so leise, dass Draco sie nicht verstanden hätte, wenn Harry nicht auf seinem Schoß gesessen hätte.
„Es ist elf Jahre her, Harry. Es gibt keinen Grund, sich jetzt Gedanken darüber zu machen", hauchte Draco zurück.

Zärtliche Finger strichen die Konturen jener großen, deutlichen Narbe nach, die Draco nach seinem Aufwachen am nächsten Tag, beinahe um den Verstand gebracht hätte.
„Sectumsembra… Wie konnte ich nur so dumm sein…?", fragte Harry, vermutlich eher sich selbst. Dennoch wollte Draco die Frage nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen: „Ich habe dich angegriffen, nicht anders herum. Ich habe versucht Unverzeihliche gegen dich einzusetzen. Du hattest jedes Recht auf dieser Welt, dich gegen mich zu verteidigen".

Harry ballte die Hände zu Fäusten und er löste zum ersten Mal seinen Blick von dem Netz aus Narben, sodass sein Blick auf Dracos traf. „Nein. Du hattest Angst. Du warst verzweifelt. Und statt dir zu helfen, habe ich dich beinahe getötet".

Draco griff nach Harrys Handgelenken und umfasste sie, nicht zu fest, aber doch bestimmt, mit den seinen. „Ich war ein Idiot. Mehr aber auch nicht. Du musstest dich verteidigen – wer weiß, was ich sonst noch getan hätte. Und wenn du gewusst hättest, was der Zauber bewirkt, hättest du ihn nie verwendet".

Einen Moment herrschte schweigen, ehe Harry die Stirn auf Dracos nackte Schulter sinken ließ und leise flüsterte: „Es tut mir leid… es tut mir so leid…". Allein dieses winzige Stück Hautkontakt jagte eine neue Welle der Begierde durch seinen Körper, doch Draco gab sich alle Mühe, sich zusammen zu reißen und legte eine Hand unter Harrys Kinn, sodass dieser den Kopf heben musste und ihre Blicke sich erneut trafen.

„Jetzt hör mir mal genau zu. Ich war ein dummer, verzogener Idiot, der sich in eine Sache verrannt hatte, die viel zu groß für ihn war und dann nicht mehr wusste, wie er da wieder raus kommen sollte. Und anstatt Hilfe zu suchen, habe ich jeden von mir weg geschoben, der in meine Nähe kam. Das galt auch für dich. Wenn ich schlau gewesen wäre, hätte ich an diesem Tag ganz anders reagiert, aber ich war eben ein Idiot. Es gibt nichts, dass dir leid tun müsste. Mir tut es leid, dass ich nicht stark genug war, mich zu öffnen. Aber ich habe gelernt damit zu leben. Ich bereue diese Narben nicht, sondern sehe sie als eine Mahnung dafür, nie wieder so verblendet zu sein. Aber verdient habe ich jede einzelne davon", erklärte Draco, ehe diesmal er den wenigen Abstand zwischen ihnen überwand und Harry küsste.

Alle Bedenken und Ängste waren wie fortgewischt. Er wollte nur noch, dass das hier, was auch immer das war, klappte. Und während seine Lippen Harrys sanft umschlossen konnte er Salz schmecken und wusste, dass der Mann auf seinem Schoß Tränen vergoss. Tränen über eine Schuld, die keine Schuld war und vielleicht auch Tränen über all die verlorenen Jahre, wenn an jenem Tag alles ein bisschen anders gelaufen wäre, aber die Vergangenheit konnte man nicht ändern, nur die Zukunft würde die Möglichkeit mit sich bringen, alte Fehler wieder gut zu machen.

Langsam hob Draco eine Hand und wischte Harry mit dem Daumen die Tränen von den Wangen, ohne den sanften Kuss zu brechen. Das feurige, heißglühende Begehren war zu einer kleinen, warmen Flamme herunter gebrannt - wärmend, wohltuend. Jede Berührung schien ruhiger, sanfter und vollständiger als zuvor. Die große Angst, dass jede Sekunde der Traum zerplatzen könnte hatte sich gelegt und der Sturm in Dracos Innerem war zu einem warmen Wind abgeklungen, sodass er nun endlich genießen konnte, was er fühlte. Harrys weiche Lippen - der klare, frische Duft nach Minze, der ihn völlig zu umgeben schien – das Gefühl der Haut unter seinen Händen – das Salz auf seinen Lippen. Es war als hätte er seine Sinne neu gefunden und könne sie zum ersten Mal in Gänze nutzen.

Jedes Zeitgefühl war längst vergessen und Draco wusste nicht, wie lange sie so dagesessen hatten, ehe der Kuss brach und Harry sich mit der Stirn gegen Dracos lehnte. „Ich wollte das schon so lange tun…", hauchte er.
Draco öffnete die Augen und versuchte das Bild, das sich ihm bot für immer in seinen Verstand einzubrennen. Harry Potter mit leuchtenden grünen Augen, leicht geröteten Wangen und einem umwerfenden Lächeln. „Seit wann?", fragte er mir rauer Stimme, während er die Arme um Harrys Hüfte schlang.

„Seit dem Morgen, an dem wir gemeinsam im Gästezimmer aufgewacht sind. Ich schätze das war der Moment, als mir bewusst wurde, dass du die Person bist, die mir alles geben kann, was ich bereits verloren glaubte. Ich weiß, dass es egoistisch von mir ist, aber ich war sicher bei dir… geborgen… Bitte verzeih mir…", antwortete Harry, wobei er den Kopf leicht hängen ließ.

Draco löste einen Arm aus der Umarmung, in der er Harry hielt und hob die Hand, um sie erneut unter Harrys Kinn zu legen. „Es gibt tausend Gründe jemanden gern zu haben, deine sind nicht schlechter als jeder andere davon. Es gibt nichts zu entschuldigen". Harry lächelte leicht. „Dennoch… ich sollte bei dir sein wollen, weil du ein guter Mensch bist… oder weil du so gut zu mir passt… oder… es sollte tausend Gründe geben, dich küssen zu wollen… die nur für sich selbst stehen… stattdessen habe ich dich, wie einen Ersatz gesehen… eine Person, die mir geben konnte, was ich so unbedingt zurück haben wollte…".

Wenn er ehrlich war, konnte Draco nicht leugnen, dass Harrys Worte einen wunden Punkt in seinem Inneren trafen. Er wollte nicht bloß ein Lückenfüller für Ginny Weasley sein, sondern wollte Harry aus einer Million anderer Gründe für sich gewinnen – um seiner selbst willen. Er wollte, dass Harry sah, was aus Draco geworden war und dass er nicht mehr der Junge von damals war, sondern zu einem Mann geworden war, der aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte und hoffte, nun ein besserer Mensch zu sein.

„Ich… weiß, dass du kein schlechter Mensch bist Harry…. Du würdest nie versuchen… jemanden einfach nur zu benutzen…", flüsterte Draco zurück und war doch nicht sicher, ob er versuchte sich selbst oder den Mann auf seinem Schoß mit seinen Worten zu überzeugen. Er konnte sehen, wie Harry zu einer Antwort ansetzte, doch er sollte nie erfahren, was dieser zu sagen hatte, da ein Klopfen gefolgt von einem grünen Lichtscheint aus Richtung des Kamins die beiden auseinander fahren ließ, sodass sie an unterschiedlichen Enden des Sofas saßen. Schnell streifte Draco sich sein Hemd wieder über und schloss mit einer Geübten Bewegung die Knöpfe, ehe Harry mit einem Wink seines Zauberstabs zuließ, dass die grünen Flammen die Gestalten von Ron Weasley und seiner Frau preisgaben.

Granger (Draco konnte sich einfach nicht dazu durchringen, sie Weasley zu nennen) lächelte leicht, während ihr Ehemann ein wenig zerknautscht aussah, als er sich den Ruß von der Robe klopfte. Grangers braune Augen glitten erst über Harry, der versucht hatte seine Haare einigermaßen zu ordnen, bevor die beiden aus dem Kamin geschritten waren, dann über Draco, der vermutlich ähnlich verstrubbelt aussah, doch was auch immer in ihrem Kopf vorging, war ihr nicht anzusehen.

Harry erhob sich vom Sofa und ging auf seine beiden Freunde zu. Granger löste derweil ihren Blick von Draco und schlang die Arme um ihren besten Freund, um ihn in einer vertrauten Umarmung an sich zu ziehen. Draco schloss für einen Moment die Augen, um die kleine Welle aus Eifersucht zu unterdrücken, die sich in seiner Brust ausbreitete.
Reiß dich zusammen, er steht schon nicht auf sie, versuchte sein Hirn ihm zu sagen.
Natürlich hatte er keinen Grund, eifersüchtig zu sein. Er wusste, dass Harry und Granger schon immer gute Freunde gewesen waren, aber nie mehr. Er wusste auch, dass Harry in seiner besten Freundin viel eher eine Schwester sah, als eine Geliebte. Aber dennoch hatte Draco so lange auf diese Form der Vertrautheit warten müssen, dass es ihm jetzt schwer fiel, zu sehen, wie leicht es für Granger war Harry so nah zu sein. Es war als lache ihm das Schicksal frech ins Gesicht.

Als sie sich von Harry löste, legte Weasley ihm kameradschaftlich eine Hand auf die Schulter. Diesmal jedoch blieb die Eifersucht aus. Draco wusste, dass Harry noch immer enttäuscht war, dass sein bester Freund bei der Trennung seine Schwester so weit über ihn gestellt hatte.
„Hey mate, alles klar bei dir?", fragte Weasley mit leicht beschämter Stimme. Anscheinend war Draco nicht der Einzige, dem aufgefallen war, dass sich hier jemand alles andere als freundschaftlich verhalten hatte.
„Ja… ich bin froh, dass die Sache jetzt geklärt ist", antwortete Harry vorsichtig. Draco konnte ihm die Zurückhaltung nicht verdenken, denn egal was auch geschah, am Ende wäre Weasley immer der ältere Bruder von Harrys Ex-Frau. Es war nicht schwer zu erraten, wo seine Loyalität liegen musste.

Weasley räusperte sich, während seine Frau ihm nachdrücklich zunickte. „Hör zu, Harry. Ich weiß, ich hab mich wie der letzte Arsch verhalten, als ich das letzte Mal hier war… es tut mir leid. Ich hätte sehen müssen, dass Ginnys Verhalten so nicht richtig war und dass du nicht Schuld bist daran, dass ihr euch getrennt habt. Ich hoffe, du kannst mir noch mal verzeihen", sagte er, wobei er unsicher von einem Fuß auf den anderen trat.

Harrys Blick huschte zu Draco, als würde er über etwas nachdenken. Dieser seufzte leise und erhob sich vom Sofa. „Ich glaube, es ist besser, wenn ich jetzt gehe", sagte er und wollte schon zum Kamin gehen, als Harry ihn verbal stoppte. „Warte! Kann ich dich noch kurz unter vier Augen sprechen?", fragte er und deutete mit dem Kopf in Richtung Küche.
Draco nickte ein verstehend und verließ das Wohnzimmer ohne zurück zu blicken. Er wollte Weasley und Granger nicht das Gefühl geben, dass sein Verhältnis zu Harry auch nur im Geringsten ein anderes war, als das von Anwalt zu Mandant.

Noch ehe er sich in der Küche umwenden konnte, hörte er, wie die Tür hinter ihm geschlossen wurde. Natürlich würde Harry mit ihm sprechen wollen, ohne dass seine Freunde jedes Wort mithören konnten. Doch Draco kam erst gar nicht dazu, etwas zu sagen, bevor sich weiche Lippen auf seine legten und eine forsche Zunge über seine Unterlippe strich. Scheinbar hatte Harry einiges an Selbstbewusstsein hinzugewonnen, seit dem ersten Kuss vor einigen Minuten. Kraftvolle Hände glitten über Dracos Rücken und vergruben sich in seinem Haar, während er selbst die Arme um Harrys Hüften schlang und ihn näher zu sich heran zog. Er spürte die Hitze, die sich in seinen Lenden sammelte, als Harrys Zunge verspielt die seine umtanzte.
Er wollte mehr. Wollte alle.
Wenn es nach Draco gegangen wäre, hätte er die Arbeitsfläche der Küche sofort zweckentfremdet und Harry über eben diese gebeugt, aber er würde sich nicht von seinen Hormonen dazu verleiten lassen, Harry in eine unangenehme Situation zu bringen. Immerhin warteten Weasley und Granger im Wohnzimmer und Draco was sicher, dass jegliche Interaktion, welche die Arbeitsfläche beinhalten würde, so lange dauern würde, dass die beiden sich gezwungen sähen, nach ihrem besten Freund zu suchen.

Folglich beschloss Draco widerwillig, den Kuss zu brechen und Harry auf Armeslänge von sich zu halten. Er musste bei klarem Verstand bleiben. „Ich… sollte wirklich gehen… Die beiden warten auf dich…", flüsterte er mit rauer Stimme.
Harry nickte leicht. „Sehen wir uns morgen?"
„Ich komme morgen Abend vorbei. Und dann achten wir darauf niemanden durch das Floonetzwerk einzulassen. Wir haben eine Menge zu besprechen, denke ich", antwortete Draco, ehe er an Harry vorbei ging und das Haus durch die Eingangstür statt durch den Kamin verließ. Er wollte Weasley und Granger lieber nicht im immer noch leicht erregten Zustand begegnen. Auch wenn er bezweifelte, dass Weasley begreifen würde was los war, war er sich da bei Granger wiederum unsicher. Die war immerhin die klügste Hexe des Jahrgangs gewesen.


Fuck… war das einzige, das Draco durch den Kopf ging, als sich auf sein Kingsize-Bett in Malfoy Manor fallen ließ. Er hatte bekommen, wonach er sich immer gesehnt hatte, aber dennoch war da dieses nagende Gefühl in seinen Eingeweiden, dem er einfach nicht entkommen konnte.

Harry hatte ihn geküsst… mehr als einmal… aber wo standen sie nun? Was bedeuteten diese Küsse? Würde Harry morgen bereits bereuen, was heute geschehen war? In der Hitze und der Freude des Moments? War es einfach nur die Euphorie über den Sieg im Gerichtssaal und die Erleichterung, dass alles gut ausgegangen war, die überhaupt zu den Küssen geführt hatten? Eigentlich forderte eine Situation wie diese ein langes Gespräch und nicht nur einige wenige Sätze über die Motive dafür, dass man den anderen küssen wollte und seit wann. Wie würde es jetzt weitergehen? Was erhoffte Harry sich von der Zukunft? Wollte er sich nur über seine Exfrau hinweg trösten? War er überhaupt emotional bereit sich wieder neu zu binden?

Ein Seufzen entkam Dracos Lippen und er bedeckte mit einem Arm seine Augen gegen das Licht der Flammen aus dem Kamin vor dem Bett. Eigentlich war es noch früh am Tag, doch Draco hatte keine Lust noch mal aufzustehen. Am liebsten hätte er einfach die Decke über den Kopf gezogen, um den quälenden Fragen zu entkommen. Stattdessen versuchte er verzweifelt die nagende Ungewissheit zu verdrängen und stellte fest, dass an ihren Platz nun ganz andere Bilder traten.

Er konnte nicht einfach vergessen, wie sich Harrys Lippen auf seinen angefühlt hatten. Warm… weich… der frische Duft nach Minze dazu. Es war wie… ein Zauber… dem er verfallen war… seine Haut hatte förmlich in Flammen gestanden, wann immer Harry ihn berührt hatte und er konnte auch jetzt spüren, wie sein Körper auf die Erinnerungen an die Nähe des anderen Mannes reagierte. Die Hitze war zurück, gepaart mit einem Verlangen, das Blut in die südlichen Regionen seines Körpers pumpte und ihm die Fähigkeit zum Denken raubte.

Stattdessen ließ er eine Hand über seinen Körper nach unten gleiten, während er sich vorstellte, es wäre Harrys. Die Erinnerung nach dessen Berührungen war frisch genug, um ihn beinahe schmerzhaft hart werden zu lassen, ohne dass überhaupt ein Kontakt stattgefunden hatte. Schon seit dem Moment, in dem er Harrys Haus verlassen hatte, hatte er sich gefragt, wie weit sie gegangen wären, wenn Weasley und Granger nicht gewesen wären.
Die ersehnte Antwort auf diese Frage trieb wohlige Schauer über Dracos Rücken und entlockte ihm ein leises Seufzen, als sich seine Hand um seine Erektion schloss, während sein Hirn ihm vorspielte, dass Harry noch immer auf seinem Schoß sitzen würde, diesmal jedoch jeglicher Kleidung entledigt. So oft hatte er sich genau das vorgestellt, doch mit den Erinnerungen an den heutigen Tag schien die Wirkung hundertfach verstärkt und hinterließ ihn schmerzhaft hart während er wusste, dass er dieser Fantasie nicht lange standhalten würde.

Allein die Vorstellung, Harry nackt auf seinem Schoß zu haben, ihn zu berühren und berührt zu werden ließ die Hitze in seinen Lenden beinahe unangenehm werden. In seiner Vorstellung fixierten ihn von Lust verdunkelte grüne Augen und eine sonnengebräunte Hand schloss sich um seine Erektion, während die andere mit den Fingerspitzen über das Narbengeflecht auf Dracos Brust strich und jede einzelne von ihnen nachzeichnete. Draco konnte die Erektion des anderen Mannes förmlich spüren, obwohl das Bild nur ein Trick seines Gehirns war. Und doch, die eingebildete Nähe war genug um ihn mit nie gekannter Intensität über die Schwelle zu schicken, sodass er keuchend und schwer atmend auf seinem Bett lag, während die letzten Bilder von Harry Potter langsam zu verblassen begannen.

Bisher hatte er nie geglaubt Ausdauerprobleme zu haben, aber wenn ihn allein die Vorstellung, was er mit Harry alles tun konnte, dermaßen schnell kommen ließ, wie wenig würde er aushalten, wenn es wirklich soweit käme, dass er den anderen Mann wirklich berührte? Vielleicht sollte er die umfangreiche Bibliothek seines Vaters nutzen, um einen Ausdauerzauber oder sowas rauszusuchen – falls er sowas überhaupt gab.

Falls Potter überhaupt sehen will, wie viel Ausdauer du hast, warf sein Gehirn ein, doch Draco versuchte die nun zurückkehrende nagende Ungewissheit zu verdrängen. Er würde morgen Abend nach der Arbeit bei Harry vorbei schauen und ein langes, hoffentlich klärendes Gespräch führen und erst danach würde er wissen, woran er wirklich war. Vorher war alles weitere reine Spekulation, die weder ihm, noch Harry weiterhelfen würde.

Seufzend erhob er sich vom Bett und entledigte sich der nun leicht klebrigen Kleidung, ehe er Richtung Bad ging, um eine Dusche zu nehmen. Um Hemd und Hose würden sich die Hauselfen kümmern. Er drehte den Wasserhahn auf und entschied sich für heiß mit Citrusduft. Draco liebte Citrus – frisch, ein wenig scharf, zugleich irgendwie süß. Wenn es nach ihm ging, passte diese Beschreibung ganz gut auf ihn selbst.

Mit einem leichten Lächeln trat er unter den heißen Wasserstrahl, das wohltuend über die verspannten Muskeln lief und ihm ein weiteres Seufzen entlockte. Er würde einfach die Geduld aufbringen, und den nächsten Tag abwarten, so schwer es ihm auch fiel. Leicht den Kopf schüttelnd lehnte er die Stirn gegen die kühlen Fliesen und atmete tief ein. Vermutlich würde er eh kein Auge zu bekommen heute Nacht, also konnte er sich auch genauso gut nach dem Duschen an seinen Schreibtisch setzen und die letzten Fälle bearbeiten, bevor er am nächsten Montag offiziell seinen neuen Job im Ministerium antreten würde. Natürlich hieß das nicht, dass er nicht noch Goyles Fall und die Erbsache mit den antiken Rennbesen zu Ende führen würde. Diese beiden Fälle würde er einfach abends, wenn er vom Ministerium zurück kam fertig bearbeiten und die Gerichtstermine als Privatanwalt durchziehen, bevor sein ersten Fall als Staatsanwalt fällig wurde und nach Abschluss dieser beiden letzten Fälle würde seiner Karriere als Seelenverkäufer den Rücken zukehren, um mit Harry Potter für etwas mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Ein leises Beinahe-Kichern entkam seinen Lippen beim Gedanken daran. Es brauchte schon einiges an Ironie, um Draco Malfoy auf die Seite des ‚Guten' zu holen, nicht wahr? Des Todessers Sohn als Verteidiger des Gesetzes. Selbst Lucius hätte sie Situation nicht besser einfädeln können, mit dem Unterschied, dass Draco gar nichts eingefädelt hatte, sondern sich ihm dieser neue Weg ohne Manipulation eröffnet hatte. Die Chance war zu ihm gekommen, obwohl, oder gerade weil, er einfach nur er selbst gewesen war und nicht versucht hatte, sich hinter der Malfoy-Maske zu verstecken.

Mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit griff er nach der Phiole mit Shampoo und schäumte sich das Haar ein. Vielleicht sollte ihm diese Gelegenheit eine Lehre sein, dass er im Leben weiter kam, wenn er nicht versuchte sich zu verstellen und Menschen zu beeinflussen, sondern wenn er zumindest ein bisschen zeigte, wer sich hinter dem geschichtsträchtigen Namen Malfoy wirklich verbarg. Zumindest bei Harry war er so weiter gekommen, als je zuvor. Vermutlich hätte der echte Draco auch schon in der ersten Klasse Harrys Freundschaft für sich gewinnen können, wenn er weniger arrogant und aufgesetzt gewesen wäre. Wie anders wäre sein Leben verlaufen, wenn er im Alter von elf Jahren Harry Potters Freund geworden wäre?
Beinahe geistesabwesend strich er mit den Fingerspitzen über das Dunkle Mal auf seinem linken Unterarm und spürte die Wölbung des Narbengewebes auf der Haut. Er wollte einfach glauben, dass ihm unter diesen Umständen viel Schmerz erspart geblieben wäre.

Nachdem er sein Haar vom Schaum befreit und das Gefühl hatte, die Hitze des Wassers würde ihm gleich die Haut vom Körper brennen, wenn er noch länger unter der Dusche bliebe, drehte er den Hahn zu und öffnete die Tür, um ins vergleichsweise kalte Bad zu treten und sich ein Handtuch um die Hüften zu wickeln. Mit einer Hand strich er sich durch das feine blonde Haar und kam vorm Spiegel zum Stehen.

„Du siehst besser aus, Liebes", meldete dieser sich zu Wort, was Draco nur ein verächtliches Schnauben entlockte.
„Es ist ja auch nicht fünf Uhr am Morgen. Da sieht niemand gut aus. Vielleicht sollte ich mir überlegen, dich abzuhängen", gab er zurück.
„Kannst du gar nicht. Ich hänge hier schon seit Jahrhunderten. Magisch festgeklebt", wenn der Spiegel einen Gesichtsausdruck hätte haben können, wäre dieser vermutlich mehr als selbstzufrieden gewesen.
„Ach sei still", erwiderte Draco und verließ das Bad, ehe er in gemütliche Kleidung schlüpfte und sich hinter seinen Schreibtisch setzte, um in irgendeiner Form weiter produktiv zu sein, auch wenn er keine Lust hatte, nochmal im Büro aufzutauchen.


In Dracos Vorstellung waren es für gewöhnlich Montage, die sich wie alter Vielsafttrank dahin zogen, aber in diesem Fall traf die Beschreibung eher auf seinen Dienstag zu. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen und da Draco auch logischer Weise keine neuen Fälle mehr annahm, hatte er auch nicht wirklich viel zu tun, sodass Mafalda ihm vorschlug, bereits zum Mittag hin nach Hause zu gehen, aber er wusste, dass er dort nur unruhig herumsitzen würde, weil Harry logischer Weise noch nicht von der Arbeit zurück war. Also zog er es vor, so zu tun als sei er produktiv, und unruhig im Büro rumzusitzen, anstatt zu Hause.

Als Mafalda um kurz vor fünf ins Büro kam, um ihm zu sagen, dass sie nun Feierabend machen würde, hielt auch ihr Chef es nicht mehr länger aus und wartete nur, bis seine Mitarbeiterin nach Hause gegangen war, ehe er den Kamin nutzte, um nach London zu reisen und Harry Potter einen Besuch abzustatten.

Dieser war gerade damit beschäftigt einige Bücher in ein Regal einzusortieren, als Draco aus dem Kamin ins Wohnzimmer trat. Grüne Augen fixierten ihn auf der Stelle und ließen ihn in der Bewegung erstarren. Doch auch Harry schien es nicht besser zu gehen, denn das Buch, das er einen Herzschlag zuvor noch in der Hand gehalten hatte landete mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden. Er räusperte sich und legte die restlichen Bücher auf einer freien Stelle im Regal ab, ohne sie auf besondere Weise einzusortieren. Stattdessen machte er einige Schritte auf Draco zu und blieb auf Armeslänge von ihm entfernt stehen.

„Hey… ich hatte noch gar nicht mit dir gerechnet…", sagte er mit einem für Draco nicht zu deutenden Lächeln auf den Lippen.
„Ja… ich hab das Büro heute ein paar Minuten früher geschlossen, um her zu kommen. Wie verlief dein Gespräch mit Weasley und … Weasley?", erwiderte Draco und entschied sich erstmal möglichst ungefährliches Terrain zu betreten, anstatt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, obwohl er sich eigentlich nichts sehnlicher wünschte, als endlich Klarheit über die Situation zu bekommen.
Harry atmete merklich aus ehe er zu einer Antwort ansetze: „Gut soweit. Ron hat sich nochmal entschuldigt für sein Verhalten und mir erklärt, wie es dazu kam, dass er gestern dann doch gegen Ginny ausgesagt hat", antwortete er mit deutlich festerer und sicherer Stimme.
Draco nickte leicht und versuchte sein Gewicht zu verlagern. Die Situation war doch merklich angespannt. „Willst du mir erzählen, wie es dazu kam?", fragte er nach, unsicher, auf welche Antwort er eigentlich hoffte.
Harry schüttelte leicht den Kopf. „Später vielleicht. Warum setzt du dich nicht? Ich glaube es gibt andere Dinge, über die wir zuerst sprechen sollten".

Draco nickte erneut, diesmal deutlicher als zuvor und ging auf das Sofa zu. Obwohl er diesem Gespräch den ganzen Tag entgegen gefiebert hatte, fiel es ihm nun schwer nicht völlig verspannt zu sein und der Unterhaltung noch positiv entgegen zu sehen. Harry setzte sich unterdessen ebenfalls aufs Sofa. Nicht nah genug, um Intimität zu suggerieren, aber auch nicht so weg, dass man den Eindruck gewinnen konnte, er würde bewusst Abstand von Draco halten.

„Also… wegen gestern…", setzte Harry an und holte sichtbar tief Luft. Draco fragte sich, ob seinem Gegenüber die ganze Sache jetzt doch unangenehm war und ob er bereute was geschehen war. „Ich weiß… ich hab dich überrumpelt… ich hab in dem Moment nicht nachgedacht… und für gewöhnlich baue ich Mist, wenn ich einfach handle und nicht vorher nachdenke… alte Gryffindor-Krankheit… was ich sagen will ist… ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen… oder irgendwas tun, dass du nicht auch willst…". Seine Stimme verlor sich und fragende, beinahe hilfesuchende grüne Augen fixierten Draco mit einem Blick, der ihm die Kehle zuschnürte.

„Bereust du es…?", hörte er sich selbst mit erstickter Stimme fragen. Es klang wie von fern, denn das schmerzhafte, viel zu schnelle Schlagen seines Herzens schien jedes andere Geräusch ersticken zu wollen, während eine bekannte Angst eiskalt nach seinen Eingeweiden griff.
Er bereut es! Er wollte es gar nicht!, schrie sein Verstand und Draco versuchte verzweifelt die Stimme auszuschalten, die nur dazu führte, dass seine Hände unkontrolliert zu zittern begannen, sodass er sie zwischen die Knie klemmte, damit Harry es nicht bemerken würde.

„Nein… nicht eine Sekunde lang…"

Draco blinzelte. Die Worte schienen seinen Verstand zu übersteigen. Er konnte sie einfach nicht begreifen. Hatte Harry gerade gesagt, dass er es nicht bereute ihn geküsst zu haben? Oder hatte er diesen Satz nur geträumt?
Vermutlich konnte man ihm seinen gegenwärtigen Geisteszustand recht deutlich ansehen, denn Harry rückte lächelnd ein weniger näher zu ihm hin, sodass ihre Knie einander berührten. Draco konnte die Körperwärme des anderen Mannes durch den Stoff seiner Hose spüren und fürchtete die Stelle würde jeden Moment in Flammen aufgehen. Doch er war noch immer nicht in der Lage etwas zu sagen.

„Ich bereu es nicht, dich geküsst zu haben. Und auch sonst nichts von dem, was gestern zwischen uns passiert ist", setzte Harry ausdrücklich nach.

Diesmal so schien es, erreichten seine Worte endlich auch Dracos völlig vernebeltes Gehirn und er schluckte hart, als sich das unsichtbare Band um seine Kehle endlich löste und eine Welle der Erleichterung ihn durchflutete, sodass ihm beinahe schwindelig wurde. „Ich… ich auch nicht…", würgte er hervor, seine Stimme noch immer rau von Emotionen, die er so lange in seinem Inneren verschlossen hatte. Mit dem Verschwinden der schlimmsten Unsicherheit meldete sich nun aber sein Verlangen deutlich wieder und er wurde sich Harrys Nähe und der Stelle, an der sie einander berührten schmerzhaft bewusst. Nichts hätte er lieber getan, als ihn in die Kissen des Sofas zu drücken und ihm gleich hier und jetzt zu zeigen, was er noch alles niemals bereuen würde.

Stattdessen zwang er seine Libido zur Ruhe und versuchte sich auf eine Unterhaltung mit Harry zu konzentrieren. Er musste wenigstens wissen, was diese Sache für den anderen bedeutete, ob er eine Beziehung mit ihm wollte, bevor Draco gänzlich die Kontrolle verlor. Und wenn Harry genau das nicht wollte, würde Draco hier und jetzt alle Bande brechen, denn wenn er eines nicht konnte, war es Ginny Weasleys Lückenfüller zu sein.

„Gut… ich hatte schon Angst, ich hätte mich dir irgendwie aufgezwungen", sagte Harry, die sonnengebräunten Wangen leicht gerötet.
„Nein… hast du nicht. Ich… war überrascht… aber positiv überrascht", begann Draco, ehe er tief einatmete und sich für die Frage der Fragen wappnete. „Trotzdem… muss ich dich fragen… Was bedeutet das alles für dich? Ich meine… so kurz nach der Trennung… ich… ich kann nicht nur ein Ersatz für deine Frau sein, den du fallen lässt, wenn es dir besser geht… Wenn es etwas zwischen uns geben soll… dann nur… eine Beziehung…". Einen Moment spielte er mit dem Gedanken den Blick von Harry abzuwenden, entschied sich dann aber doch dagegen und sah ihm weiter erwartungsvoll in die Augen.

Es schien für einen Herzschlag so, als würde so etwas wie Schmerz über Harrys Gesichtszüge huschen, ehe er den Kopf schüttelte. Draco konnte die nagende Angst erneut in seinen Eingeweiden spüren, schob sie diesmal aber erfolgreicher beiseite, um sich voll und ganz auf Harrys Antwort zu konzentrieren.

„Ich will mich nicht mit dir trösten… ich will mit dir zusammen sein… so richtig…"

Kapitel 13 Ende