Warnung!: 18+! Ja, zum ersten Mal wird es Zeit für eine Warnung. Dieses Kapitel enthält, man glaubt es kaum, Lemon! In diesem fall full BoyXBoy. Wer es nicht mag, sollte es nicht lesen. Außerdem möchte ich an dieser Stelle sagen, dass dies weder eine DracoXHarry noch eine HarryXDraco Fanfiction ist. Für mich sind beide sehr starke Persönlichkeiten und es gibt keine feste Rollenverteilung (wäre ja auch langweilig :P). Wenn jemand das Kapitel nicht lesen möchte, überspringt es einfach und wartet auf das nächste Update - es ist eh nicht sooooooo viel Handlung drin :P

Es hat ein paar Wochen gedauert, aber ich habe das Kapitel endlich fertig! Und das sogar trotz Cosplay auf der Frankfurter Buchmesser am Samstag (man glaubt es kaum, ich war wirklich als Ginny Weasley da XD).
Ich muss sagen, das Kapitel war eine ziemliche Herausforderung für mich, weil ich konsequent bleibe und nur aus Dracos Blickwinkel beschreibe, was in diesem Fall die Sache nicht einfacher macht. Eigentlich sollte das Kapitel auch mehr Handlung beinhalten, aber da es Harrys erster Mal mit einem Mann ist, habe ich mich dann doch entschlossen, den beiden die entsprechende Zeit zu geben, damit das Ganze in der richtigen Geschwindigkeit ablaufen kann. Ich muss auch festellen, dass ich in der letzten Zeit etwas zu viel von Kizukatana lese - die ganze Sache ist anders geworden, als ich zu Beginn der FFs geplant hatte, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Also wenn ihr eine Affinität für Naruto habt und gerne auf Englisch lest, geht und schaut euch Kizus FFs an! Sie sind super!

So, nun noch ein Versprechen von meiner Seite: In den nächsten Kapiteln nimmt der Story-Verlauf dann endlich wieder Fahrt auf!


Kapitel 14 Breath Again

"Darkness cannot drive out darkness: only light can do that. Hate cannot drive out hate: only love can do that."

Martin Luther King Jr.

Harrys Worte jagten eine Gänsehaut über Dracos Haut und die feinen Härchen in seinem Nacken stellten sich auf, während er erleichtert ausatmete, ohne jemals realisiert zu haben, dass er den Atem überhaupt angehalten hatte. Er hatte schon immer geglaubt, dass Worte viel bewirken konnten, aber jener Satz schien seine Welt aus den Angeln zu heben. Eher er wusste, was er tat schnellte sein Körper ganz ohne Zutun des Geistes, der scheinbar gerade ausgesetzt hatte, nach vor und versiegelte Harrys Lippen mit den seinen.

Der Kuss war anders als die beiden des Vortages. Diesmal gab es kein Erkunden und Ertasten, sondern nur das fiebrige Verlangen, mehr zu spüren. Ohne lange auf ein Zeichen der Zustimmung zu warten ließ er seine Zunge in Harrys Mund gleiten, umspielte die seine und strich über warmes, feuchtes Fleisch, die Hitze des anderen Mannes genießend. Seine Zähne strichen über Harrys Unterlippe und knabberten an ihr. Alles in ihm schrie nach mehr Kontakt und die Welt schien zum zweiten Mal in diesen wenigen Tagen in Flammen aufzugehen, als Harry mit gleicher Leidenschaft den Kuss erwiderte. Er war nichts Zaghaftes an der Art, die ihre Lippen mit einander rangen und Zähne über weiche Haut streiften, knabbernd und saugend. Für einen Moment fragte Draco sich, ob Harry seine Frau jemals so geküsst hatte, denn er selbst war überzeugt, dass solche Wucht des Empfindens nur mit den wenigsten Frauen möglich war.

Während seine Lippen mit fast brutaler Kraft gegen Harrys gepresst waren, drückte er dessen Handgelenke in die Polster des Sofas und nutzte das Gewicht seines eigenen Körpers, um den anderen Mann unten zu halten. Jeder Inch Abstand zwischen den beiden erschien ihm unerträglich, sodass er sich flach gegen dessen Körper presste, bis Hitze durch sein Hemd drang und seine Haut in Brand zu setzen schien. Harrys Hände glitten über Dracos Rücken und verkrampften sich, leicht an den blonden Strähnen ziehend, in dessen Haar. Das kurze Aufflammen von Schmerz schien den Kuss und den Kontakt mit Harrys Körper nur noch süßer zu machen und fachte Dracos Verlangen weiter an. Er entließ die Handgelenke aus seinem Eisengriff und strich stattdessen mit einer Hand über die empfindliche Haut an Harrys Hals und ließ seine Fingerkuppen über dessen Schlüsselbein tanzen, das noch unter dem Stoff seines Hemdes verborgen lag. Er konnte Harrys wohliges Seufzen gegen seine Lippen spüren und entschloss sich, den Kuss zu brechen, um den Mann unter ihm noch ganz anders wahrnehmen zu können.

„Darauf warte ich schon mein halbes Leben…", hauchte er, ehe seine Lippen die Konturen von Harrys Kiefer entlang wanderten und hier und da leicht knabberten. Am Ohr angekommen strich er kurz darüber, ehe er mit der Zunge die Muschel liebkoste und Harrys Geschmack in sich aufnahm – frisch und doch männlich.

„Dann lass dir nicht noch mehr Zeit", antwortete Harry, seine Stimme rau und leicht brüchig, als falle es ihm schwer, sich auf das Sprechen zu konzentrieren. Dracos Lippen verzogen sich zu einem Schmunzeln und alle Zurückhaltung flog aus dem Fenster, als er begann die Knöpfe von Harrys Hemd zu öffnen und dabei darauf achtete, mit den Fingerspitzen über jeden Inch frei werdender Haut zu streicheln und die Textur zu genießen. Er hatte so oft von diesem Moment geträumt, doch die Realität überstieg seine Vorstellung bei weitem und er konnte deutlich in seiner enger werdenden Hose spüren, wie sehr er auf Harry reagierte. Beinahe verzweifelt zwang er sich dazu, ihm das Hemd nicht gleich einfach vom Körper zu reißen, sondern langsam und mit Bedacht vorzugehen. Es war das erste Mal, dass Harry überhaupt intimeren Kontakt mit einem Mann hatte.

Draco ließ von Harrys Ohr ab und richtete seinen Blick auf dessen Gesicht, in den Augen nach der Antwort auf seine unausgesprochene Frage suchend. „Macht weiter", zischte Harry durch zusammen gepresste Zähne, sodass Draco ein leises Lachen entkam, als er sich wieder dem Hemd zu wandte und diesmal die freiwerdende Haut mit der Aufmerksamkeit seiner Lippen bedachte. Er konnte die wohl definierten harten Muskeln spüren, die vermutlich vom Quidditch Training herrührten, während er Harrys Körper erkundete. Als er einen der rosa Nippel des anderen Mannes erreichte, kreiste er mit der Zunge spielerisch darum, bevor er mit der Hand darüber rieb und zu seiner Zufriedenheit feststellte, wie sich das Fleisch unter seinen Fingern verhärtete. Spielerisch versenkte er seine Zähne in der Haut und hörte Harrys Zischen ob der leichten Schmerzen.

„Draco…"

Die raue, erhitzte Stimme schien eine direkte Verbindung zu Dracos Lenden zu haben, in denen sich seine Erregung deutlich spürbar gegen den engen Stoff wehrte, so sehr, dass es beinahe schmerzte. „Was denn?", säuselte er zurück, bevor er mit der Zunge entschuldigend über den Nippel leckte, der eben noch seine Zähne hatte zu spüren bekommen.
„Oh Merlin… das… das ist gut…", Dracos Augen fixierten Harrys, als er von dessen Brust aufblickte und süffisant zu grinsen begann. „Dabei habe ich noch gar nicht richtig angefangen. Bevor der Abend endet, schreist du meinen Namen, versprochen", gab er zurück und öffnete einen weiten Knopf, um mit den Fingern über die harten Bauchmuskeln zu streichen, während sein Blick den des anderen Mannes gefangen hielt. Er konnte Harrys Glied zucken spüren, gegen den Stoff, der die Lenden der beiden noch immer trennte. Scheinbar ging es ihm nicht besser, als Draco selbst.

Unwillkürlich leckte er sich über die plötzlich trockenen Lippen, eher er mit diesen die Strukturen und Linien der harten Muskeln nachzeichnete. Harrys Haut war weich im Kontrast zu seiner Muskulatur und wenn überhaupt, fand Draco eben diesen Unterschied nur noch anziehender. Während er weiter jeden Zentimeter erkundete, lösten seine Hände den letzten Knopf und streiften Harry das Hemd von den Schultern, sodass seine Augen endlich die Gelegenheit hatten, den entblößten Oberkörper in allen Details zu betrachten und sich jede noch zu geringe Kleinigkeit zu merken.

Wie lange hielt ihn diese Obsession schon gefangen? Dass seine kühnsten Wünsche sich zu erfüllen schienen, schnürte ihm beinahe die Luft weg, doch Draco versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr er diesen Moment herbei gesehnt hatte seit dem er als Teenager erkannt hatte, was Hormone sind und wie alles verschlingend sein Verlangen anschließend geworden war. Eine Gier, die er tief in sich verschlossen und versucht zu vergessen hatte, bis sie letztlich doch alle Grenzen gesprengt und Draco zu diesem Punkt geführt hatte. Er war sich sicher, wenn Harry jemals erfahren würde, wie nah seine Begierde an Wahnsinn grenzte, würde er sofort Reißaus nehmen und so viel Abstand zwischen die beiden bringen, wie nur irgendwie möglich. Doch Draco war bereit, das Monster in seinem Inneren schlummern zu lassen und langsam vorzugehen. Die Zeit würde seinen Hunger stillen und vielleicht würden sie beide einander irgendwann genug vertrauen, damit er Harry doch noch sagen, wie lange genau, er auf diesen Moment gewartet hatte.

Gerade als er seine Lippen wieder auf die erhitze Haut senken wollte, um weiter nach unten zu wandern und Harry endlich vollends spüren zu können, wurde eine Hand gegen seine Brust gedrückt und hielt ihn von seinem Vorhaben ab. Einen Moment fürchtete er, der andere Mann habe es sich anders überlegt und suchte dessen Blick, um zu erfahren, warum er in seinem Tun gestoppt wurde.

Von Lust verdunkelte Augen, einfasst und schweren Lidern, trafen auf die seinen und das Verlangen, das er in ihnen lesen konnte, ließ seine Erektion noch schmerzhafter werden. Was immer der Grund für die Unterbrechung war, es hatte nichts damit zu tun, dass Harry ihn nicht genauso sehr wollte, wie es umgedreht der Fall war.

„Bett…", presste dieser hervor, die Stimme noch rauer als zuvor und Draco spürte, wie sich seine Lippen ohne seinen Einfluss zu einem amüsierten Lächeln verzogen. Er musste Harry Recht geben, ein Bett, war dem Sofa zu jeder Zeit vor zu ziehen.

Draco grinste, ehe er sich rechts und links von Harry abstütze und sich vom Sofa erhob, woraufhin er dem anderen Mann eine Hand entgegen hielt, um ihn hochzuziehen. Doch statt ihm einfach nur auf die Füße zu helfen, nutze er den Schwung, um Harry flach gegen seinen eigenen Körper zu ziehen und schlang die Arme um dessen Hüfte, während er ein Bein zwischen seine Schenkel schob und mit seinen Lippen Harrys in einem Kuss einfing, der mit keuch rein gar nichts zu tun hatte. Oh ja, Draco würde ihm keine Gelegenheit geben, abzukühlen, während sie den plötzlich viel zu langen Weg zum Schlafzimmer zurücklegten.

Während er Harry Richtung Wohnzimmertür zu schieben begann, ohne dabei den Kuss brechen oder die Reibung zwischen ihren Lenden zu verringern, kämpfte dieser mit den Knöpfen an Dracos Hemd, ehe ihn die Geduld verließ und ein scharfes, reißendes Geräusch, gefolgt von springenden Knöpfen klar machte, dass Draco sich ein neues Hemd würde kaufen müssen.

Das ohnehin zerstörte Kleidungsstück landete unbeachtet auf dem Boden im Flur, während Draco ein Beinahe-Kichern entkam. Er hätte nie geglaubt, dass Harry Potter so grob sein konnte, wenn es um Sex ging, doch der Gedanke allein, machte es ihm schwer nicht auf der Stelle zu kommen, ohne dass überhaupt etwas passiert war.

Der schwierigste Teil der Strecke, war die Treppe. Harry rückwärts dort hinauf zu führen, ohne den Kuss zu brechen und gleichzeitig fokussiert genug zu bleiben, um dies überhaupt zu tun, da Harry damit begonnen hatte, Dracos Hose zu öffnen, entpuppte sich als wahre Herausforderung. Immer wieder war er kurz davor, sich einfach in das Gefühl der Begierde und der Hitze fallen zu lassen, sodass alles Denken ausradiert wurde, doch das hätte nur dazu geführt, dass sie beide über die verflixten Stufen gefallen wären und Draco war alles andere als sicher, dass er es noch mal zum Bett schaffen würde, wenn er jetzt irgendwo in eine Position geraten würde, bei der er Harry unter sich hätte. Seine Selbstbeherrschung, auf die er für Gewöhnlich so stolz war, hatte bereits zu viele Risse bekommen, um solch einer Versuchung zu widerstehen.

Also zwang er sich verzweifelt dazu, im Hier und Jetzt zu bleiben, während seine Zunge über Harrys glitt und seine Hände die weiche Haut liebkosten, ohne seinen Griff um die Hüfte aufzugeben. Am oberen Ende der Treppe angekommen, stieß er mit dem Fuß die Tür auf und spürte, wie seine Geduld letztlich in sich zusammen stützte, als er Harry einen groben Stoß gab, der den Kuss brach und den anderen Mann mit etwas Schwung rittlings aufs Bett beförderte.

Hungrig wanderten Dracos Augen über das Bild, das sich ihm nun bot. Harry lag auf dem Rücken, stütze sich aber mit den Ellenbogen auf dem weichen Untergrund ab. Seine Wangen hatten sich leicht rot verfärbt und smaragdfarbene Augen hatten sich, gefüllt von Lust, verdunkelt. Die Kante des Bettes befand sich unter seinen Kniekehlen und er hatte die Beine leicht gespreizt. Die dunkle Hose lag eng um seine Schenkel und konnte die Erregung nicht verbergen. Der Anblick allein war genug, um Dracos Verstand auszuschalten.

Langsam, beinahe raubtiergleich ging er auf Harry zu, ohne den Blickkontakt zu brechen, senkte ein Knie auf den weichen Stoff zwischen Harrys Schenkeln und beugte sich über ihn. Der Kuss, der folgte war weder sonderlich zärtlich, noch voller Leidenschaft. Er war langsam, heiß und voller Versprechen, auf das, was folgen würde und als er den Kontakt brach, um mit den Lippen über Harrys Hals zu dessen Ohr zu wandern, konnte er dessen Körper unter sich erzittern spüren. Er wusste, es gab kein Zurück mehr, doch er würde sich beherrschen und er würde jede Sekunde ausnutzen und dafür sorgen, dass ehe die Nacht vorbei war, Harry sich nach ihm und nach nichts anderem mehr verzehren würde.

Langsam wanderte seine Zunge von Harrys rechtem Ohr seinen Hals hinab zum Schlüsselbein, wo er mit den Zähnen an der weichen Haut knabberte und verräterische Spuren hinterließ, die man auch am nächsten Tag noch deutlich sehen würde. Das Biest in seine Brust knurrte zufrieden, als eine Welle der Habgier über ihn hinweg rollte. Das Verlangen, mit dem er diesen Mann besitzen wollte, war beinahe animalisch und die Abdrücke, die ihn als sein markierten, hinterließen eine nie gekannte Zufriedenheit in Draco.

Ein Keuchen entkam Harrys Lippen, als dieser die Hüften anhob und seine Erektion gegen Dracos rieb. „Ahhh… Shit…", knurrte Draco und schloss verzweifelt die Augen. Um ein Haar wäre es gänzlich vorbei gewesen mit jeglicher Zurückhaltung, doch das Verlangen danach, nicht nur zu nehmen, sondern gewollt zu werden, ließ ihn inne halten.
„Wenn du nicht willst, dass ich jegliche Selbstbeherrschung verliere und dich gleich hier und jetzt nehme, ohne Rücksicht, dann lässt du das besser", seine Stimme klang dunkler und härter, als er sie bisher gekannt hatte, getrieben von einem Verlangen, das ihm beinahe die Sinne raubte.

Er konnte spüren, wie Harrys Erektion erneut gegen den Stoff der Hose zuckte und ein raues Lachen entkam dem Mann unter ihm. „Wer sagt, dass ich nicht genau das will?", flüsterte er herausfordernd, die Lippen zu einem süffisanten Grinsen verzogen.

Irgendein Schalter in Dracos Kopf schien sich umzulegen und ihm war, als nehme er sich selbst von außen wahr, als er seine Selbstbeherrschung aus dem Fenster warf und stattdessen unsanft Harrys Hose öffnete, ohne dabei darauf zu achten, dass der Reißverschluss sein Vorhaben nicht überleben würde. Er hatte den Versuch sanft zu sein längst aufgegeben, als er seine Finger in den Hosenbund hakte und Harry von sämtlichem Stoff befreite, der störend den begehrten Körper vor seinen Blicken verbarg.

Völlig entblößt unter ihm, genoss Draco das Gefühl seine eigene Selbstkontrolle zwar völlig verloren zu haben, dafür aber einen anderen Menschen – den einen Menschen – völlig ausgeliefert unter sich zu spüren. Er gab ihm ein Gefühl der Macht, das nichts mit Todessern und dunkeln Flüchen zu tun hatte, sondern mit einer Seite an ihm selbst, die er endlich willkommen hieß, denn egal wie dunkel sie auch war, sie war nicht zerstörerisch –nur unendlich besitz ergreifend.

Dracos Augen wanderten über den Körper des anderen Mannes, während er nicht weniger rabiat mit seiner eigenen Hose verfuhr, ohne drüber nachzudenken, dass er für den nächsten Tag keine Kleidung mehr haben würde, die ihre Funktion ausreichend erfüllte, um damit vor die Tür zu gehen.

Während er sich vom letzten Stoff befreite, blieben seine Augen an Harrys Erektion hängen, hart und rot und zugleich der perfekteste Anblick überhaupt. Ohne weiter abzuwarten drängte er den anderen Mann weiter aufs Bett, sodass dessen Unterschenkel nicht mehr über die Kante hingen. Draco selbst hatte sich zwischen Harrys Beinen positioniert und lehnte sich über ihn, um seine Lippen in einem weiteren feuchten Kuss zu fangen. Er zwang seine Zunge in dessen Mund, nicht bereit auch nur einen Hauch seiner Dominanz abzugeben, während er ihre Lenden gegeneinander presste, um die lang ersehnte Reibung zu erzeugen.

„Nnnghhhhh…". Sein Körper schien förmlich in Flammen zu stehen unter der Berührung und das Bedürfnis danach, sich einfach in Harry zu versenken und dessen Hitze endlich vollends zu spüren, würde beinahe unerträglich. Seine Finger zitterten vor Verlangen und er konnte den leichten Schweißfilm auf seiner Stirn spüren. Dennoch… er musste sich zurückhalten. Der wenige verbliebene rationale Teil seines Verstandes, machte ihm klar, dass dies Harrys erstes Mal mit einem Mann war und dass er Vorbereitung brauchen würde, um den Schmerz zu minimieren. Egal wie egoistisch Draco zuweilen sein konnte, er würde lange genug bei klaren Verstand bleiben, um dafür sorgen, dass sie beide diese Nacht genießen würden.

Unter ihm bog Harry den Rücken durch und schob sich ihm damit nur noch mehr entgegen, was die Reibung weiter verstärkte. „Ahhh… Draco…", entkam es seinen Lippen und der Angesprochene spürte, wie Hitze sich in seinem Unterleib sammelte, so stark, dass er schnell eine Hand fest um den Ansatz seiner Erektion schlingen musste, um sich selbst davon abzuhalten, seinen Orgasmus vorzeitig und nur durch Reibung zu erreichen. Normalerweise hatte Draco keine Performanceprobleme, aber wie es schien konnte er bei Harry keine normalen Regeln anwenden.

Beinahe verzweifelt rief er sich selbst zur Ruhe und ließ sich weiter nach unten gleiten, während Hände und Zunge über Harrys Haut glitten. Er wusste aus Erfahrung, dass die erste Begegnung mit Penetration unangenehm sein konnte, und würde daher dafür sorgen, dass Harry durch ein anderes, viel intensiveres Gefühl abgelenkt war.

In weiser Voraussicht griff er nach dessen Zauberstab, der auf dem Nachtschränkchen lag und positionierte ihn nehmen sich auf dem Bett, ehe seine Zunge wieder über die harten Muskeln glitt und Harry unter ihm um Erzittern brachte. Er genoss Harrys Geschmack und dessen subtilen Geruch, gepaart mit der Frische und Schärfe der Minze, die Dracos Sinne beinahe vernebelte. Harrys Hände vergruben sich in den silberblonden Strähnen und zogen leicht daran, doch Draco konnte verstehen, dass er etwas zum ‚Festhalten' brauchte, zumal die Intensität der Berührung sich noch steigern würde.

Während seine Lippen kleine Kreise über Harrys Bauch zogen, schloss er eine Hand um dessen Erektion und strich mit dem Daumen über die bereits feuchte Eichel, bevor er langsam, mit pumpenden Bewegungen, den Schaft auf und ab glitt, die Reibung durch den Vorsamen nur noch verstärkt.

„Oh Merlin… mach weiter", keuchte Harry unter ihm, während er versuchte, in Dracos Hand zu stoßen und entlockte diesem damit ein dunkles, leises und sehr zufriedenes Lachen. Mit sanfter Gewalt hielt Draco Harry in Position, nicht gewillt auch nur einen winzigen Anteil seiner absoluten Dominanz abzugeben. Normalerweise war es für ihn kein Problem, auch am empfangenden Ende der Handlung zu stehen, oder zu liegen… Aber nicht heute. Heute würde er endlich bekommen, wo nach er sich seit seinen Teenager Tagen sehnte und er war nicht bereit auch nur einen Millimeter davon abzuweichen auch wirklich ALLES zu bekommen, was er wollte. Dazu gehörte vor allem auch, Harry absolutes Vergnügen zu bereiten, aber zu Dracos Konditionen. Er gab die Geschwindigkeit vor, sonst niemand.

Während seine Hand weiter über Harrys Schaft glitt, wanderte die Zunge weiter hinab und zog kleine Kreise über den schmalen Hüftknochen. Er konnte die Gänsehaut unter seinen Berührungen spüren und begann leicht zu grinsen. Mit der Zeit würde er jede empfindliche Stelle an Harrys Körper finden und mit ausreichend Aufmerksamkeit versehen, doch für heute war seine Selbstbeherrschung zu sehr aufgebraucht. Er hob seine Lippen von der weichen Haut und positionierte beide Hände rechts und links von Harrys Hüfte. Kurz blickte er auf und suchte den Blick des anderen, nur um fest zu stellen, dass dieser die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt hatte. Ein Auge öffnete sich und der fragende Blick war genug, um Draco ein weiteres Lachen zu entlocken, ehe er den Kopf senkte und mit der Zunge über Harrys Eichel glitt.

Er konnte das Zischen hören, das dessen Lippen entkam, als er mit der Zunge über den kleinen Spalt an der Spitze strich, ehe er die volle Länge in seinen Mund aufnahm und leicht daran saugte, während seine Zunge kreisende Bewegungen um den Schaft vollzog. Harry bäumte sich unter ihm auf und seine Hände krallten sich beinahe schmerzhaft in Dracos Haar, doch ein wenig Schmerz konnte Sex umso süßer machen.

Ohne von seinem Tun abzulassen, griff Draco mit einer Hand nach Harrys Zauberstab. Für den Zauber, den er beabsichtige, brauchte er keinen Spruch mehr aufzusagen. Zu oft hatte er ihn in der Vergangenheit zu Zeiten angewendet, in denen er des Sprechens bereits nicht mehr fähig war, obwohl er zugeben musste, dass keine dieser Gelegenheiten so intensiv gewesen war, wie die gegenwärtige.

Das Gel, das Draco mit dem Zauber herbei beschworen hatte, fühlte sich kühl an, auf seiner Haut. Er wusste, dass das was folgen würde, für Harry zumindest zu Beginn unangenehm sein würde und ließ für einen Moment von dessen Erektion ab, was ihm ein frustriertes Knurren einbrachte.
„Draco… was soll das?"
Leise lachend glitt er einmal mit der Zunge verspielt über die Eichel und entlockte Harry damit ein weiteres Schaudern. „Hör zu. Ich will, dass du dich gleich erstmal voll und ganz auf mich konzentrierst und nicht auf irgendetwas Unangenehmes, in Ordnung?", Draco zwang seine Stimme zur Ruhe, nicht wissend, wie Harry mit der ungewohnten Situation umgehen würde.

Dunkel grüne, lustverhangene Augen öffneten sich und hielten seinen Blick gefangen. „Ich weiß generell, wie Sex unter Männern funktioniert, Draco. Ich bin nicht aus Glas, also hör auf rücksichtsvoll zu sein", Harrys Stimme klang härter als gewohnt und der fordernde Unterton brachte Dracos Blut zum Kochen, sodass er sich, ohne weiter auf die Worte einzugehen, wieder hinabbeugte und Harrys Länge komplett in sich aufnahm. Er wusste, dass die Bewegung der Muskeln beim Schlucken Harry nur noch mehr Lust bereiten würde und versuchte somit die Aufmerksamkeit des anderen Mannes ausschließlich auf das zu lenken, was seine Lippen und Zunge taten, während er vorsichtig dessen Eingang mit einem Finger zu massieren begann. Er wollte und würde alles richtig machen.

Draco konnte spüren, wie Harry unter ihm erzitterte und wusste, dass er dem Orgasmus nicht mehr fern war. Dennoch wollte er diesen Moment des Vergnügens so lange wie möglich hinauszögern, und verlangsamte die Bewegungen seiner Zunge so weit, dass sie mehr einem sanften, neckenden Massieren ähnelten, als der harschen, fordernden Spiel zuvor.
„Fuck, Draco! Hör auf… mich zu necken… und mach weiter!", presste Harry hervor und entlockte Draco ein leises Lachen, während seine Lippen noch immer um die Erektion geschlossen waren. Die Vibration des Lachens ließ Harry lustvoll aufkeuchen und Draco nutzte den Moment um einen Finger vorsichtig in dessen Eingang zu schieben. Er konnte spüren, wie sich Harrys Körper kurz anspannte, dann aber schnell wieder ruhig wurde und es Draco erlaubte, erste Bewegungen zu machen.

Ein paar Mal veränderte der den Winkel, in dem er seinen Finger langsam vor und zurück bewegte bis Harry sich plötzlich unter ihm aufbäumte und stöhnte. Er hatte gefunden wonach er gesucht hatte. Jene eine Stelle, jenes Bündel Nerven, das endloses Vergnügen durch den Körper pumpte. Zufrieden mit der Reaktion die er erhielt ließ er den Finger langsam kreisen, um Harry auf das vorzubereiten was noch kommen würde. Als dessen Körper unter den Bewegungen entspannt und locker blieb, fügte er einen zweiten Finger hinzu und verstärkte die Aktivität seiner Zunge wieder, um von dem momentanen Schmerz abzulenken. Vorsichtig bewegte er beide Finger vor und zurück, während der sie immer wieder spreizte und dabei dennoch darauf achtete jenes Bündel Nerven mit jedem Stoß zu treffen.

„Nggggh… verdammt… schneller…"

Einen Moment schloss Draco die Augen und versuchte sich selbst unter Kontrolle zu bringen, denn Harrys Worten schienen erneut eine direkte Verbindung zu seinem Glied zu haben und brachten ihn beinahe über die Schwelle. Das Verlangen danach sich in dem Körper unter ihm zu versenken wurde beinahe unerträglich und er vergaß für einen Moment, dass er Harry eigentlich ablenken wollte und schob ohne weitere Vorwarnung einen dritten Finger in den heißen Körper unter sich.

Erst die deutlich spürbare Anspannung, die durch Harrys Muskulatur lief, rief Draco zurück von der Schwelle des Loslassens, und brachte ihn dazu mit seinen Bewegungen inne zu halten, damit Harry Zeit hätte, sich an das fremde Gefühl zu gewöhnen und sich zu entspannen. Zugleich schluckte er einmal und lenkte damit die Aufmerksamkeit wieder auf das, was sein Mund an Vergnügen zu bieten hatte, ehe er mit den Zähnen sanft aber bestimmt über den Schaft glitt. Seine Bemühungen zeigten Wirkung, denn Harrys Muskulatur entspannte sich deutlich, sodass Draco wieder anfangen konnte, seine Finger langsam zu bewegen und jenen Punkt in Harry zu massieren, der ihn alles sonst vergessen lassen würde.

„Oh fuck… Draco…", keuchte der Mann unter ihm und gab ihm genug Selbstvertrauen, um die Bewegungen seiner Finger harscher und schneller werden zu lassen, während er weiter darauf achtete, die enge Muskulatur zu dehnen. Dem schnelleren Rhythmus folgend, verstärkte sich auch das Spiel seiner Lippen um Harrys Erektion und er gab dessen Hüfte endlich frei, um es ihm zu erlauben frei in Dracos Mund zu stoßen. Während er selbst noch mit seiner Beherrschung kämpfte wurde nun klar, dass Harry sich bereits völlig hatte fallen lassen und die Gelegenheit nutzte seinem eigenen Verlangen zu folgen, als er ohne Rücksicht seine Hüften bewegte.

Es gab Draco ein Gefühl der Macht, den sonst so perfekten, von allen umschwärmten Harry Potter so unter sich ausgeliefert zu haben. Frei von allen Zwängen und Masken, bekam nur er den Helden getrieben von Lust und Verlangen zu sehen.

Er lachte zufrieden und spürte einen Moment später, dass die leichte Vibration seiner Stimmbänder alles gewesen war, das Harry gebraucht hatte, um ihn über die Schwelle zu führen, sodass er sich heiß und mit einem Keuchen in Dracos Mund ergoss und langsam die letzten Wellen des Orgasmus ausritt, während Draco ihn weiter umschlossen hielt, bis nur noch Zittern verblieb.

Beinahe beruhigend strich Draco noch einmal mit der Zunge über Harrys Glied, ehe er sich aufrichtete und ihn sanft und doch fordernd genug küsste. Er ließ seine Zunge erneut in Harrys Mund gleiten, ohne dabei darauf zu achten, dass dieser sich selbst würde schmecken können, während die drei Finger sich wieder langsam in Harry zu bewegen begannen und ein neues Keuchen von dessen Lippen rissen.

Draco ließ seinen Blick über Harrys Körper wandern, nachdem er den Kuss gebrochen hatte, und stellte fest, dass trotz des kürzlichen Orgasmus, sich Harrys Glied bereits wieder regte. Leise lachend wanderte Draco mit den Lippen erneut über dessen muskulöse Brust, während er mit den Finger weiter jene Stelle in Harry massierte, die für dessen schnelle ‚Erholung' verantwortlich war, als er spürte, wie sich lange Finger mit einem harten Griff um sein Handgelenk schlossen und seine Bewegungen zum Stillstand brachten.
„Genug Vorspiel! Nimm ich jetzt, oder ich dreh dich um und nehme dich", erklärte eine raue Stimme im Befehlston. Obwohl Draco nicht leugnen konnte, dass die Vorstellung, die Rollen wären vertauscht, eine Hitzewelle in seine Lendengegend schickte, konnte auch er nicht leugnen, dass seine Selbstkontrolle ohnehin nicht mehr lange halten würde.

Ohne weiter Zeit zu verschwenden zog er seine Finger zurück und griff erneut nach dem Zauberstab, um den Zauber von vorhin zu wiederholen. Diesmal jedoch trug er das Gel sorgsam auf seine eigene Erektion auf und positionierte sich auf den Knien zwischen Harrys Schenkeln. Mit fahrigen, beinahe rauen Bewegungen strichen seine Hände über Harrys Beine und legte eines davon über seine Schulter, um besseren Zugang zu haben. Ohne sich noch einmal zu versichern, dass seine Handlungen auch gewollt waren, beugte er sich vor und drang langsam in den Körper unter sich ein.

„Ahhhhh… Harry…"
Die Hitze und Enge, die ihn empfingen brachten ihn beinahe um den Verstand und er war nur einen winzigen Hauch davon entfernt, ohne Rücksicht in den Körper unter sich zu stoßen. Mit aller Kraft klammerte er sich an seinen Verstand und zwang sich behutsam zu sein, denn er konnte spüren, wie die Muskeln sich um ihn herum anspannten. Dennoch drang er erst gänzlich ein, bevor er bewegungslos verharrte, um Harry Zeit zu geben. Die feuchte Hitze sorgte dafür, dass noch mehr Blut aus seinem Gehirn nach Süden rauschte und ihm das Denken und Zurückhalten von Sekunde zu Sekunde schwerer machten.

Als Harry nach einer gefühlten Ewigkeit, die vermutlich keine war, begann sich langsam um ihn herum zu bewegen, brach für Draco auch der letzte Damm und er zog sich aus dem heißen Körper zurück, nur um sich dann wieder vollends darin zu versenken. Die Gier danach den anderen Mann zu besitzen und nur für sich zu haben, verwob sich mit der schier untragbaren Lust, die mit jedem Stoß durch seinen Körper pumpte und obwohl er darauf achtete, Harrys Prostata bei jedem Mal zu treffen, hatte er sich schon bald in dem Rhythmus verloren, den seine eigene brennende Begierde ihm vorgab. Die Stöße waren hart und ohne jede Zurückhaltung, während Draco glaubte, bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Er wollte besitzen und spüren, ohne dass auch nur ein einziger rationaler Gedanke seinen Empfindungen in den Weg kam.

Unter ihm hatte Harry damit begonnen, seinen Stößen entgegen zu kommen und damit die Reibung und Hitze nur noch zu verstärken, als sollte alles andere aus Dracos Gedanken einfach ausgebrannt werden.

Während er weiter mit harten, langen Bewegungen in den Körper unter sich stieß, legte er eine Hand wieder um Harrys vollständig harte Erektion und begann mit pumpenden Bewegungen, denn wenn er eines wollte, dann dass Harry zum zweiten Mal kam, bevor Draco sich selbst über die Schwelle würde tragen lassen.

Mehrmals hielt er sich selbst mit der freien Hand davon ab, zu kommen, indem er sie mit festem Griff um den Ansatz seiner Erektion legte, ohne dabei in seinen harten Stößen zu verlangsamen. Harrys Keuchen und Stöhnen klang wie Musik in seinen Ohren und trieb ihn nur noch weiter an, sodass er dessen zweites Bein mit der Kniekehle ebenfalls über seine Schulter legte und die Hüfte leicht anhob, um noch tiefer in ihn eindringen zu können und sich selbst in der Hitze begraben zu können, die ihm das Gefühl gab, gleich zu schmelzen. Seine Stöße waren hart und unkontrolliert und wäre er bei Verstand gewesen, hätte er vermutlich Angst gehabt, den Mann unter sich zu zerbrechen, aber die Bestie in seiner Brust hatte schon lange die Oberhand gewonnen und ließ ihn alle Vorsicht vergessen.

Er konnte spüren, wie Harry sich unter ihm zu winden begann und laut stöhnte - dem Höhepunkt nicht mehr fern. Die beinahe schwarzen Augen, fixierten ihn mit einer nie gekannten Intensität, als er mit der Hand weiter dessen Erektion entlang strich, jede Bewegung nur noch verstärkt durch die Feuchtigkeit des bereits austretenden Samens.

Draco!"

Seinen eigenen Namen von Harrys Lippen reißen zu hören, in dem Moment, in dem dieser zum zweiten Mal an einem Abend unter Schaudern und Zittern zum Höhepunkt kam, und sich in Dracos Hand ergoss, riss auch Draco mit über die Schwelle. Er konnte spüren, wie sich Harrys Körper um ihn herum verengte, als die Welle des Orgasmus ihn mit sich zog, und diesmal versuchte Draco gar nicht, sich selbst zu stoppen sondern genoss den Höhepunkt, der ihm alle Gedanken raubte und stieß ein letztes Mal mit aller Kraft in die wohlige Hitze, als alles andere um ihn herum in Wonne versank und er den intensivsten Höhepunkt seines Lebens erlebte, der ihn in weißglühende Vergessenheit beförderte, während er Harrys Name stöhnte.

Schwer atmend und mit zitternden Armen ritt er die letzten Wellen des Höhepunkts aus, ehe er sich langsam und vorsichtig aus Harry zurückzog und neben diesen aufs Bett sinken ließ. Nun, da sein Verstand wieder einsetzte, fragte er sich, ob er nicht doch zu grob gewesen war und Harry verletzt haben könnte in den Momenten, in denen er nicht in der Lage gewesen war, die Kontrolle zu behalten.

Er wandte den Blick dem Mann neben sich zu und wurde mit einem leichten Lächeln begrüßt, das etwas erschöpft aber sehr zufrieden wirkte. Erleichterung machte sich in Draco breit, als ihm klar wurde, dass er nicht zu weit gegangen war und es anscheinend geschafft hatte, Harry Vergnügen zu bereiten.

Lange, sonnengebräunte Finger strichen durch sein feuchtes Haar, als Draco zum Zauberstab griff und einen Reinigungszauber murmelte, ehe er einen Arm um Harry legte und ihn näher zu sich zog, obwohl ihm noch immer heiß war und sein Atem nur unregelmäßig ging.

„Das… war… unglaublich", keuchte Harry etwas außer Atem und schloss die Augen. „Wir… sollten das wiederholen". Draco nickte leicht, im ersten Moment nicht in der Lage verständliche Laute zu artikulieren, denn er spürte, wie Harrys Worte dafür sorgten, dass Dracos Lendengegend sich erneut neugierig zu regen begann.
„Vielleicht, sollten wir uns damit nicht allzu viel Zeit lassen", antwortete er nach einer Weile, bevor er Harrys Hüfte umschlang, ihn enger zu sich zog und seine Lippen mit einem langen Kuss versiegelte, welcher mit gleichem Verlangen erwidert wurde.

Draußen vor dem Fenster zeigten sich bereits die ersten Anzeichen des anbrechenden Tages, bevor die beiden in dieser Nacht den ersten Schlaf fanden.

Kapitel 14 Ende