Epilog
Wehmut ergriff Hermine, als sie ihr leeres Zimmer betrachtete, wo sie so viele Monate gelebt hatte. Sie würde das Lestrange-Anwesen mit seiner Bibliothek und dem wunderschönen Garten, das ihr Zuhause geworden war, vermissen, ebenso wie Tipsi, die sich von Anfang an rührend um sie gekümmert hatte und an deren kulinarische Künste sie wohl nie heranreichen würde, und natürlich Rodolphus, der nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten eine unverzichtbare Stütze und ein wertvoller Freund geworden war. Besonders um Rodolphus tat es Hermine leid. Sie vermisste jetzt schon ihre gemeinsame Gartenarbeit oder ihre Klavierstunden, in denen er ihr so erfolglos das Spielen beizubringen versucht hatte.
Rodolphus begleitete sie in ihr neues Zuhause, wo sie ein paar Tage zuvor die Renovierungsarbeiten abgeschlossen hatten. Überall standen noch halb ausgeräumte Kartons von ihrem Umzug herum. Sie stießen zur Einweihung ihres Hauses mit Orangensaft in Sektgläsern an.
„Herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Zuhause", sagte Rodolphus und hob sein Glas. „Ich werde euch vermissen."
„Du kannst uns jederzeit besuchen", sagte Hermine. „Deine Nichte wird sich freuen."
„Wie lang dauert es noch?", wollte Rodolphus wissen.
„Der Heiler sagt drei Wochen", sagte Rabastan voller Stolz und legte eine Hand auf Hermines Bauch. Den werdenden Eltern war die Vorfreude auf ihr Kind deutlich anzumerken. Rabastan sagte immer wieder, wie gespannt er darauf war, endlich Vater zu werden. Beide konnten es auch kaum erwarten, zu sehen, welche Kräfte ihre Tochter haben würde.
„Ich freue mich so darauf, sie endlich im Arm halten zu können", sagte Hermine. „Und ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sie wohl sein wird. Ob sie von Anfang an ihre Kräfte haben wird."
„Da bin ich auch gespannt", sagte Rabastan.
„Seid ihr euch beim Namen schon einig geworden?", wollte Rodolphus wissen.
„Ja. Nach langem Überlegen, haben wir beschlossen, dass wir sie nach zwei ganz besonderen Frauen benennen werden", erklärte Hermine. „Melinda Alexandrina."
„Nicht schlecht, das passt. Ich bin mir sicher, dass sie den beiden alle Ehre machen wird. Ich habe im Übrigen den alten Stammbaum wieder aufgehängt. Wir müssen unsere Familie bestimmt nicht verstecken."
Er zwinkerte Hermine zu, die daraufhin lächelte.
„Tja, Bruder, du bist jetzt auf dich allein gestellt. Dass du dich mir auch ja gut um das Haus kümmerst. Aber noch viel wichtiger, dass du dich um dich selbst kümmerst. Denkst du, dass du klarkommst?"
„Ja. Meine Therapie ist ja abgeschlossen und ihr zwei habt euch nun wahrlich lange genug um mich gekümmert", sagte Rodolphus. „Ich komme schon allein zurecht."
„Hast du das Haus schon verkauft?"
Rodolphus hatte das Anwesen, das er mit Bellatrix bewohnt hatte, zum Verkauf angeboten und sich entschieden, nach Hermines und Rabastans Auszug dauerhaft im Elternhaus der beiden Brüder wohnen zu bleiben.
„Ja, alles geregelt. Ich habe einen sehr guten Preis erzielt. Das Geld habe ich wohltätigen Zwecken gespendet."
Hermine füllte ihre Gläser auf und sie setzten sich auf ihr neues Sofa im Wohnzimmer.
„Das ist die erste Nacht hier. Also die erste richtige", meinte Rabastan, „wo wir nicht auf dem Boden schlafen müssen."
„Die erste Nacht in unserem gemeinsamen Zuhause. Ich weiß noch, als ich vor einem Jahr in einem fremden Haus aufgewacht bin und nur du da warst", sagte Hermine zu Rabastan. „Ich war plötzlich in einer fremden Welt voller Todesser. Damals hatte ich gar nichts mehr und der berühmte Bücherwurm Hermine Granger war ein Niemand. Ich war allein und wäre am liebsten gestorben, damit mein Leiden ein Ende hat. Und heute habe ich alles Glück der Welt und die tollste und liebste Familie, die ich mir niemals erträumt hätte oder die ich mir hätte wünschen können. Ich bin froh, dass ich euch zwei habe."
„Ich war auch einmal ein Niemand", sagte Rabastan. „Ich schloss mich dem Dunklen Lord an, um meinem Leben Bedeutung zu geben. Dabei bin ich nur durch die Dunkelheit geirrt und habe schlimme, unverzeihliche Dinge getan. Dann traf ich dich, Hermine, und auf einmal hatte mein Leben Bedeutung. Durch dich bin ich auf den richtigen Weg gekommen und habe alles bekommen, was dem Leben einen Sinn gibt. Die Frau, die ich liebe, und eine Familie. Mehr als ich mir jemals hätte wünschen können."
Hermine lächelte und küsste Rabastan.
„Gut gesagt, Bruder", sagte Rodolphus. „Auf die Zukunft."
Sie hoben ihre Gläser und stießen an.
18 Tage später wurde Melinda Alexandrina Lestrange geboren. Nur ein paar Wochen danach gaben sich Hermine Granger und Rabastan Lestrange im kleinen Kreis ihrer Familie und Freunde das Jawort.
Rabastan und Hermine waren vor zwei Monaten ausgezogen, sie hatten geheiratet und ihre ganze Aufmerksamkeit lag nun bei ihrer neugeborenen Tochter. Rodolphus hatte sie schon ein paar Mal in ihrem neuen Haus besucht und seine außergewöhnliche Nichte kennengelernt. Am liebsten hätte er jede freie Minute mit ihr verbracht, doch er hielt sich höflich zurück, um Hermine und Rabastan Zeit für sich zu geben. Sie hatten es verdient, endlich in Ruhe ihre Zweisamkeit und ihr neues Familienleben genießen zu können. Rodolphus wollte sich deshalb gerade in der ersten Zeit nicht zu sehr aufdrängen.
Wie erwartet spürte er schon nach kurzer Zeit die Einsamkeit, die er so sehr gefürchtet hatte. Das Alleinsein wog schwer auf ihm und von Tag zu Tag fiel es ihm schwerer, seine Zeit sinnvoll zu nutzen und sich mit irgendeiner Beschäftigung abzulenken. Er hatte sich so sehr an das Zusammenleben mit Hermine und seinem Bruder gewöhnt, dass ihm das Haus jetzt erdrückend leer vorkam.
Ihm war klar, dass es an ihm war, an seiner Situation etwas zu ändern und dass er auch etwas ändern konnte, wenn er nur wollte. Er wusste nur nicht wie und vor allem wusste er nicht wirklich, nach was er eigentlich suchen sollte.
Er erinnerte sich an Hermines Worte zurück, als sie zusammen im Garten gesessen hatten und Hermine ihm ihre Sorgen anvertraut hatte. Sie hatte mit ihrer Feststellung nicht Unrecht gehabt. Eigentlich war Rodolphus tatsächlich nicht zu alt, um noch einmal eine Frau zu finden und eine Familie zu haben. Er hatte sich immer eine glückliche Familie und Kinder gewünscht und wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann beneidete er Hermine und seinen Bruder. Wenn er seine Nichte im Arm hielt, dann wünschte er sich, sein eigenes Kind im Arm halten zu können. Wenn er Hermine und Rabastan sah, dann wurde er wehmütig und wünschte sich eine Frau an seiner Seite.
Gelegentlich musste er sich noch ermahnen, dass er Bellatrix nicht betrog und kein schlechtes Gewissen haben musste, weil sie vor langer Zeit gestorben war und er sich nicht vor ihr rechtfertigen musste, aber im Großen und Ganzen hatte er seine Vergangenheit und seine Ehe dank der Therapie hinter sich gelassen. Er trug jetzt auch seinen Ehering nicht mehr. Er war heute offen für eine neue Beziehung, er wusste nur nicht, wie er jemanden finden sollte. Er wohnte ungefähr drei Monate allein, als ihm das Schicksal zu Hilfe kam.
Rodolphus hatte gerade sein Mittagessen beendet, als Tipsi ins Esszimmer kam, sich tief verbeugte und ihm Besuch ankündigte. Verwundert ging er in die Eingangshalle. Als er zum Fenster hinaussah und erkannte, wer der unbekannte Besucher war, traute er seinen Augen kaum. Sie war nur älter geworden, sonst hatte sie sich gar nicht verändert.
„Tipsi", serviere Tee im Salon. Beeil dich!", befahl er seiner Hauselfe, die sofort verschwand und sie an die Arbeit machte.
Das Tor schwang auf und Rodolphus öffnete die Tür, um den besonderen Gast in Empfang zu nehmen.
Sie lächelte verlegen, als sie ihn sah. Rodolphus wurde von allen möglichen Gefühlen und Erinnerungen übermannt, als er seine alte Bekanntschaft aus Spanien nach so vielen Jahren wieder vor sich sah.
„Hola, Rodolphus", sagte sie.
„Isabel... Bist du es wirklich?", fragte Rodolphus und sein Herzschlag setzte für einen Moment aus.
„Sí, ich bin es. Darf ich reinkommen?"
Seit seiner überstürzten Abreise aus Spanien vor über 20 Jahren, nachdem Isabel García ihm seine Gefühle gestanden hatte und sie im Streit auseinandergegangen waren, hatte Rodolphus nie wieder etwas von dem damals 18-jährigen jungen Mädchen gehört. Heute nach all der langen Zeit saß sie hier in Rodolphus' Wohnzimmer. Sie tranken Tee und aßen Gebäck.
„Vielen Dank, dass du mich empfängst", sagte sie. Sie sprach gutes Englisch, wenn auch mit deutlichem Akzent.
„Ich hatte schon gedacht, ich würde dich nicht finden. Ich war bei dem anderen Haus, aber da hat man mir gesagt, dass es jetzt jemand anderem gehört."
„Ich habe es verkauft", erklärte Rodolphus. „Ich bin hierher in mein Elternhaus zurückgezogen."
„Ich verstehe. Ich freue mich so sehr, dich zu sehen", sagte Isabel, der die Freude über ihr Wiedersehen sichtlich anzumerken war. Rodolphus wusste noch nicht genau, ob er ihre Freude teilen konnte. „Du siehst sehr gut aus, auch wenn ich sehe, dass deine Gesundheit ein bisschen angeschlagen ist." Sie deutete auf seinen Arm.
„Alte Kriegsverletzung", meinte Rodolphus nur. „Du siehst auch gut aus. Du hast dich fast nicht verändert."
„Danke", sagte sie lächelnd.
„Was machst du denn hier?", wollte Rodolphus wissen. „Was führt dich nach England?"
„Ich suche hier eine Wohnung", erklärte sie, „und da habe ich an dich gedacht. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich kommen soll, aber schließlich war die Neugier doch größer und ich wollte doch einmal sehen, ob ich dich finde."
„Das hast du. Wir haben uns ja ewig nicht gesehen. Sag, wie ist es dir all die Jahre ergangen? Warum willst du nach England ziehen?"
„Ach, eine komplizierte Geschichte", meinte Isabel, während sie ihren Tee umrührte.
„Ich habe Zeit", sagte Rodolphus. „Wir haben alle Zeit der Welt."
Isabel sah verlegen nach unten.
„Wo soll ich anfangen? Ich war 17 Jahre lang verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Sie arbeiten beide jetzt hier in England, deshalb suche ich hier eine Wohnung."
„Du warst verheiratet? Was ist passiert?"
„Wir haben uns scheiden lassen", erklärte Isabel. „Es war von Anfang an etwas problematisch, obwohl ich dachte, dass es die große Liebe war. Er hat mich schließlich betrogen und irgendwann habe ich es dann nicht mehr ausgehalten, den Schein weiter aufrechtzuerhalten. Ich wollte Spanien hinter mir lassen und in England neu anfangen."
„Das tut mir sehr leid", sagte Rodolphus mitfühlend. „Ich habe meine Frau vor ungefähr 4 Jahren verloren. Es gab einen Kampf und sie starb für den Dunklen Lord."
„Ich hörte, dass es eine Schlacht in eurer Zaubererschule Hogwarts gegeben hat. Ein bisschen was ist sogar zu uns in den Süden durchgedrungen. Es tut mir sehr leid, dass zu hören."
„Der Dunkle Lord ist heute ebenfalls vernichtet. Bellatrix ist jetzt dort, wo sie immer sein wollte. An seiner Seite."
„Tut mir leid. Ich weiß, dass du deine Frau sehr geliebt hast."
Rodolphus schenkte sich Tee nach, damit seine Hände beschäftigt waren und er Isabel nicht ansehen musste. Sie saßen kaum eine halbe Stunde zusammen und schon fielen sie in ein peinliches Schweigen. Und schon waren sie bei ihrer unangenehmen Vergangenheit angelangt.
„Es ist kein schönes Gefühl, wenn alles, was man hatte, plötzlich zerbricht. Ich rechne es dir hoch an, dass du mich damals zurückgewiesen hast", sagte Isabel schließlich, „und deine Frau nicht mit mir betrogen hast. Heute, da ich weiß, wie es sich anfühlt, von seinem Partner betrogen zu werden, bin ich froh, dass du so gehandelt hast."
Rodolphus war überrascht von ihren Worten. „Ich habe dich verletzt, Isabel. Ich habe mich nicht richtig verhalten..."
„Doch, das hast du", widersprach sie ihm sofort. „Was ich damals gesagt habe, war vollkommen inakzeptabel. Ich hatte kein Recht, über deine Ehe und deine Beziehung zu Bellatrix zu urteilen. Du warst zurecht wütend."
„Ich war wütend, weil mir jemand, der mich und Bellatrix kaum kannte, die Wahrheit so unverblümt und knallhart ins Gesicht gesagt hat", sagte Rodolphus. „Zu dieser Erkenntnis bin ich aber erst viele Jahre später gelangt. In dem Moment wollte ich es nicht wahrhaben."
„Ich war 18 Jahre alt, Rodolphus. Ich war total in dich verliebt und eifersüchtig und verletzt, weil ich den Mann, den ich wollte, nicht haben konnte."
„Ich bin davongelaufen", sagte Rodolphus, „weil ich mich den Tatsachen nicht stellen wollte."
„Ich war wütend", sagte Isabel. „Sehr wütend und kurz nachdem du gegangen warst, ging es mir sehr schlecht. Ich muss heute zugeben, dass ich dich nie wirklich vergessen oder losgelassen habe. Ich habe mir nur eingeredet, dass ich dich überwunden habe. In Wirklichkeit bin ich am Scheitern meiner Ehe selbst schuld, weil ich dich all die Jahre nicht vergessen konnte."
Rodolphus wusste nicht, was er darauf erwidern sollte. Für einen kurzen Moment bereute er es, dass er Isabel überhaupt die Tür geöffnet hatte.
„Was hat dein Vater später gesagt?", wollte Rodolphus wissen. Isabels Vater war im spanischen Zaubereiministerium der Leiter der Abteilung gewesen, in der Rodolphus für kurze Zeit gearbeitet hatte.
„Er war enttäuscht, dass du so überstürzt gegangen bist. Er wusste zuerst nicht, dass ich in dich verliebt war. Ich glaube, er hat es sich wohl irgendwie zusammengereimt. Und dann ist er sauer geworden, ziemlich sauer. Er wollte dir schon eine Eule schicken, aber ich habe ihm gesagt, dass er das nicht tun soll."
„Ich habe Bellatrix nie von diesem Abend erzählt", sagte Rodolphus. „Sie hat mich gefragt, was passiert ist, aber ich habe es ihr nie gesagt."
„Rodolphus", Isabel legte ihre Hand auf die seine, „es war richtig, wie du gehandelt hast. Ich bin dir nicht böse deswegen. Das ist so lange her, das ist alles vergessen. Es freut mich einfach, dich heute wiederzusehen."
„Du sagst, dass du nie über mich hinweggekommen bist?"
„Ich fürchte, ja. Ich weiß, das ist..."
„Es tut mir trotzdem leid, dass ich dich verletzt habe", sagte Rodolphus ernst. „Du warst ein junges Mädchen und hast es nicht böse gemeint. Ich habe mich geschmeichelt gefühlt."
„Lass uns nicht weiter von der Vergangenheit sprechen", meinte Isabel. „Sag mir lieber, wie es dir sonst so ergangen ist. Was ist in deinem Leben passiert?"
„Erinnerst du dich an Rabastan, von dem ich dir mal erzählt habe?"
„Dein Bruder, oder? Ich erinnere mich dunkel daran."
„Er hat vor ungefähr einem Jahr eine junge Frau kennengelernt. Sie haben vor kurzem geheiratet und eine Tochter bekommen. Ich habe eine Schwägerin und eine Nichte, das macht mich richtig stolz."
„Herzlichen Glückwunsch. Das freut mich zu hören. Meine beiden Söhne denken noch nicht ans Heiraten oder an Kinder. Sie wollen erst etwas von der Welt sehen und arbeiten, bevor sie eine Familie gründen."
„Das verstehe ich. Du wolltest wahrscheinlich in der Nähe deiner Familie bleiben, oder? Deshalb suchst du hier in England eine Bleibe."
„Ja. Meine Eltern leben natürlich noch in Spanien, aber ich hatte den Wunsch, bei meinen Kindern zu bleiben. Zumindest für eine Weile. Und ich wollte einfach mal eine andere Umgebung sehen. Mein Englisch mal wirklich anwenden."
„Du sprichst im Übrigen sehr gut Englisch, muss ich sagen", sagte Rodolphus beeindruckt.
„Ich hatte ja auch einen guten Lehrer", sagte Isabel und lächelte.
Rodolphus hatte ihr damals auf Wunsch ihres Vaters Nachhilfeunterricht in Englisch gegeben. Auch wenn Isabel immer mehr Interesse an ihm als an der Sprache gehabt hatte, war offenbar doch etwas bei ihr hängengeblieben.
„Sag mir, was ist mit deinem Arm passiert? Ein Unfall?"
„Sozusagen, ja. Als ich dem Dunklen Lord noch gedient habe, bin ich einmal vom Besen gestürzt und habe mich dabei sehr schwer am Rücken verletzt. Meine Wirbelsäule ist steif. Den Arm habe ich mir bei der Schlacht in Hogwarts verletzt. Leider konnten die Heiler nichts mehr machen. Es ist schon besser geworden, aber es wird nie wieder so wie vorher."
„Und deine Frau, sagst du, ist verstorben?"
„Ja. Vor ein paar Jahren schon. Ich hatte deswegen eine schwere Zeit mit Alkohol und... naja, da gab es ein paar unangenehme Geschichten. Mein Bruder und Hermine, seine Frau, haben mir dann geholfen, wieder auf die Beine zu kommen."
„Es ist gut, eine Familie zu haben, die für einen da ist."
„Ja, das ist wahr."
Die Zeit verflog wie im Nu. Bis Rodolphus es sich versah, war es bereits Abend geworden und Isabel musste gehen. Er begleitete sie zur Tür.
„Es war ein schöner Nachmittag", sagte Isabel. „Wirklich. Es hat mich sehr gefreut, dich wiedersehen zu können. Danke, dass du mich überhaupt reingelassen hast. So, wie wir damals auseinandergegangen sind, habe ich schon gedacht, du willst mich nie wiedersehen."
„Ach, vergessen wir die Vergangenheit", sagte Rodolphus. „Es hat mich gefreut, dass du da warst und mich besucht hast.
„Also dann, mach's gut, Rodolphus."
Sie ging nach draußen. Rodolphus sah ihr nach, als sie die Einfahrt hinunterging.
„Isabel, warte mal."
„Ja?" Sie drehte sich um und sah ihn an.
Er wusste gar nicht, warum er sie zurückhielt und noch weniger wusste er, was er sagen sollte. Für einen Moment stand Rodolphus nur da und starrte sie an. Er brauchte einen Moment, bis er seine Sprache wiederfand.
„Ähm, jetzt da du ja ohnehin in England bist, möchtest du nicht öfter mal vorbeikommen?"
Er hatte keine Ahnung, warum er die Frage überhaupt gestellt hatte. Sein Verstand jedenfalls hatte in jenem Moment nicht die Oberhand. Vielleicht war er einfach verrückt oder vielleicht sprach auch nur die Einsamkeit aus ihm, aber Rodolphus wusste, dass er diese einmalige Gelegenheit, die sich ihm bot, ergreifen musste, denn wenn er sie ungenutzt verstreichen ließ, dann würde er dies auf alle Ewigkeit bereuen.
Isabel musterte ihn erst etwas verwundert und er hatte schon die Befürchtung, sie würde ablehnen, doch dann lächelte sie und sagte: „Liebend gern."
6 Jahre später
Das Rauschen der Wellen war in der Ferne zu hören und ein paar Möwen segelten über den Strand. Die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel und eine salzige Brise lag in der Luft. Es war ein herrlicher Tag. Einen besseren Tag für ihre Verlobungsfeier hätten sich Rodolphus Lestrange und Isabel García nicht aussuchen können.
Rabastan und Melinda warteten draußen im Garten auf Hermine, die sich nicht entscheiden konnte, welches Kleid sie tragen sollte. Melinda wurde schon ungeduldig, weil sie endlich ihren Onkel besuchen wollte.
„Hermine, wir kommen noch zu spät!", rief Rabastan nach oben. „Es ist egal, was du anziehst, du siehst in jedem Kleid gut aus."
Schritte waren zu hören und im nächsten Moment erschien Hermine in einem bunten Sommerkleid.
„Ist ja schon gut! Ich bin ja schon da!", sagte Hermine und zog die Haustür hinter sich zu.
„Ich will zur Verlobungsfeier meines Bruders nicht zu spät kommen", meinte Rabastan lachend und die kleine Familie machte sich auf den Weg.
Rodolphus wartete schon auf sie, als sie die lange Zufahrt vor dem Anwesen hinunter schritten.
„Onkel Rodolphus!"
Melinda lief ihrem Onkel freudig entgegen. Rodolphus nahm seine Nichte auf den Arm.
„Hey, da ist ja meine kleine Nichte. Meine Güte, bist du wieder gewachsen!"
„Ich wachse euch allen über den Kopf!", verkündete Melinda.
Rodolphus lachte. „Wenn du größer als Rowle wirst, dann mache ich mir Sorgen."
Er setzte seine Nichte wieder ab, die sofort nach drinnen ins Haus lief.
„Hallo, ihr beiden", sagte er dann zu seinem Bruder und seiner Schwägerin.
„Hallo, Rodolphus." Hermine umarmte Rodolphus und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.
„Gut siehst du aus."
„Du auch, Hermine", sagte Rodolphus.
Die beiden Brüder schüttelten sich die Hand. „Hey Mann, wie geht's dir?"
„Sehr gut."
„Dein Arm?"
„Fast wieder wie früher", erklärte Rodolphus. „Ich habe sehr viel geübt und ich glaube, dass Isabel ein gutes Stück dazu beigetragen hat."
„Das freut mich."
„Ich hoffe, wir sind nicht zu spät?", fragte Hermine.
„Deine Schwägerin ist schuld, sie hat nichts zum Anziehen gefunden", sagte Rabastan im Scherz, worauf Hermine ihn mit dem Ellbogen in die Seite knuffte.
„Kein Problem. Schön, dass ihr jetzt da seid. Gehen wir rein. Die meisten Gäste sind zwar schon da, aber ihr seid nicht die Letzten. Amycus und Vanessa fehlen noch."
Sie gingen hinters Haus in den Garten, wo eine festliche Tafel aufgebaut war. Die Hauselfen servierten gerade das Essen. Fast alle Gäste waren schon anwesend. Es war eine kleine und persönliche Runde, aber für Hermine hätte ihre Zusammenkunft kaum schöner sein können. Sie war mit allen Menschen zusammen, die sie liebte und die ihr etwas bedeuteten. Manche gehörten zu ihrer Familie, manche waren erst im Laufe der letzten Jahre in ihr Leben getreten, manche waren alte, andere wiederum neue Freunde. Keinen von ihnen wollte sie heute missen.
Rodolphus nahm neben Isabel García in der Mitte des Tisches Platz. Er küsste seine Verlobte und schenkte seinen Gästen Getränke ein. Neben Isabel saßen ihre beiden Söhne mit ihren Freundinnen. Neben Rodolphus saßen Lucius und Andromeda, die nach langem Zögern schließlich doch den Weg zueinander gefunden hatten. Teddy Lupin spielte mit Melinda im Garten. Hermine staunte nicht schlecht, wie viel er schon wieder gewachsen war. Neben seinem Vater saß Draco, der vor kurzem Astoria Greengrass geheiratet hatte, mit seiner Frau. Er hob sein Glas und prostete Hermine zu.
„Granger."
„Mrs. Lestrange, bitte", verbesserte Hermine ihn.
„Daran werde ich mich wahrscheinlich nie gewöhnen können", meinte Draco und grinste.
Hermine und Rabastan begrüßten die anderen und suchten sich einen Platz am Tisch. Tipsi hielt Hermine sofort ein Tablett mit Pasteten hin.
„Tipsi vermisst die junge Miss", piepste die Hauselfe und verbeugte sich tief.
„Ihr müsst öfter vorbeikommen. Tipsi redet ziemlich oft von dir Hermine", sagte Rodolphus amüsiert. „Sie mag dich."
Kurze Zeit später war ihre Runde vollständig.
„Da sind sie ja."
Amycus und Vanessa kamen als letzte mit ihrer Tochter Alexia und ihrem Sohn in den Garten. Das Paar hielt Händchen. Vanessa war hochschwanger; bis zur Geburt ihres dritten Kindes konnte es nicht mehr lange dauern.
Rodolphus erhob sich, um seine Gäste zu begrüßen.
„Hallo, ihr beiden. Setzt euch zu uns."
„Hey, Hermine", sagte Vanessa.
„Hi."
„Jetzt, da alle hier sind", sagte Rodolphus, „kann die Feier beginnen."
Etwas später zerstreute sich die Gruppe im Garten. Amycus und Vanessa saßen noch am Tisch und beobachteten die Kinder, die zusammen spielten. Hermine und Rabastan, die noch keine Gelegenheit gehabt hatten, mit ihnen zu reden, gesellten sich zu ihnen.
„Wir haben uns ja eine ganze Weile nicht gesehen. Wie geht es euch beiden denn?"
„Sehr gut. Es hat sich in den letzten Jahren ganz schön was getan", erklärte Vanessa strahlend. „Vor zwei Jahren habe ich endlich meine Tierheiler-Ausbildung abgeschlossen und seit einem Jahr habe ich meine eigene Praxis."
„Ja, das habe ich der Zeitung gelesen. Wie läuft es?"
„Vanessa hat da echt eine Marktlücke geschlossen", meinte Amycus.
„Das stimmt", sagte Vanessa und nickte. „die alte Praxis gibt es schon lange nicht mehr, weil der Tierheiler schon lange in Rente ist. Die Leute waren echt froh, dass ich diese Lücke ausgefüllt und in der Winkelgasse eine neue Praxis eröffnet habe."
„Und wie machst du das mit den Kindern?"
„Amycus ist wirklich eine tolle Unterstützung", sagte Vanessa und blickte stolz zu ihrem Mann. „Er hat sich so gut um alles gekümmert, als ich in der Schule war und die Praxisräume gesucht habe. Wenn unser drittes Kind dann da ist..."
„Nehme ich ihr so viel ab, wie ich kann", fügte Amycus hinzu.
„Wir sind so glücklich", sagte Vanessa. „Ich habe trotz aller Widrigkeiten alles geschafft, was ich erreichen wollte. Tante ist richtig stolz auf mich. Dann sind wir beide ja zusammengekommen und haben geheiratet. Und jetzt kommt noch unser drittes Kind. Drei war unser Wunsch, damit ist unsere Familie komplett. Es ist also alles perfekt."
Sie und Amycus küssten sich.
„Das freut mich sehr für euch beide."
„Ich habe es sogar geschafft, mich mit meiner Familie auszusöhnen", erklärte Vanessa.
„Wirklich? Mit deinen Eltern? Wie hast du das geschafft? Ich dachte, sie wollten keinen Kontakt mehr mit dir."
„Ja, das stimmt, aber offenbar ist ihnen aufgegangen, dass ich ihre einzige Tochter bin. Tante hat es endlich geschafft, sie davon zu überzeugen, dass sie wieder mit mir reden."
„Es ist noch nicht alles wieder gut", sagte Amycus, „aber immerhin haben sie die Situation akzeptiert."
„Es hat mich sehr verletzt, dass sie bei unserer Hochzeit nicht dabei waren und ihre Enkel nicht kennenlernen wollten", sagte Vanessa. „Aber ich will mich nicht beschweren. Heute sind sie gerne mit ihren Enkeln zusammen und, man sehe und staune, sie können sich langsam aber sicher auch mit ihrem Schwiegersohn anfreunden."
„Sie tun sich immer noch schwer, aber wir machen Fortschritte", sagte Amycus lachend. „Wir haben uns schon mal gegenseitig beschnuppert und ich darf bei Familientreffen dabei sein. Immerhin."
„Wir wollen uns nicht beklagen", fügte Vanessa hinzu. „Unsere Sorgen sind eher bei unserer Tochter."
„Wieso?"
„Unsere Tochter Alexia ist auch eine zauberstablose Hexe", erklärte Amycus.
„Wirklich? Was für Kräfte hat sie?", fragte Hermine neugierig.
„Wir haben es lange nicht bemerkt und dann mussten wir ein paar dutzend alte Bücher durchsehen, um einen Namen für ihre Fähigkeit zu finden. Sie hat eine Drachenhaut. Feuer kann sie nicht verbrennen. Dazu hat sie übermenschliche Kräfte. Alexia?"
Alexia lief zu den Erwachsenen an den Tisch.
„Alexia, willst du Hermine und Rabastan deine Fähigkeit mal zeigen?"
Alexia nickte eifrig. Amycus beschwor ein kleines Feuer auf einem leeren Teller herauf. Alexia hielt ohne zu zögern ihren Arm in die Flammen. Hermine und Rabastan erschraken, weil sie dachten, dass Alexia sich verbrennen würden, doch ihre Haut blieb völlig unversehrt. Haut und Fleisch wurden nicht durch die Hitze versengt. Hermine glaubte, so etwas wie graue Drachenschuppen auf ihrem Arm erkennen zu können, die im Feuer leicht schimmerten.
„Das ist beeindruckend!" Sie staunten nicht schlecht.
„Amycus und ich haben mal nachgedacht", meinte Vanessa. „Diese Prophezeiung traf in ein paar Punkten auch auf uns beide zu. In uns sind auch Licht und Schatten vereint worden und in Alexias Geburtsjahr gab es ebenfalls einen Blaumond. Ich bin mir auch sicher, dass wenn man in unseren Familiengeschichten graben würde, man mit Sicherheit auch zauberstablose Hexen und Zauberer finden würde, Voldemort hat sich aber für unsere Tochter nie interessiert. Es ist schon verrückt mit diesen Prophezeiungen."
„Rabastan und ich jedenfalls hoffen, dass wir nie wieder von irgendwelchen Prophezeiungen hören müssen!", meinte Hermine und alle nickten zustimmend.
Am Nachmittag servierten die Hauselfen Kaffee und Kuchen im Garten. Sie hatten sich im Garten verteilt. Rodolphus und Isabel zeigten Lucius und Andromeda ihre wunderschönen Rosenbeete und Rabastan unterhielt sich derweil mit Isabels Söhnen. Die Kinder spielten Verstecken und Fangen.
Draco und seine Frau saßen zusammen unter einem Apfelbaum und beachteten die Kinder. Astoria flüsterte ihrem Mann etwas ins Ohr. Hermine, die mit den beiden noch nicht gesprochen hatte, nutzte die Gelegenheit und ließ sich neben ihnen auf dem Gras nieder.
„Und?", fragte sie im Scherz. „Wann ist es bei euch so weit?"
Draco knuffte sie mit dem Ellbogen in die Seite. Astoria lachte.
„Wir überlegen schon", sagte sie lächelnd.
„Sind uns aber einig, dass wir noch ein bisschen warten wollen", entgegnete Draco sofort. Seine Wangen färbten sich leicht rosa.
Die Frauen lachten. „Ich habe gerade erst die neue Stelle angenommen!", verteidigte er sich. Astoria küsste ihn auf die Wange.
„Was ist denn mit euch? Nehmt euch an Amycus und Vanessa ein Beispiel. Wann bekommt Melinda ein Geschwisterchen?", wollte Draco wissen.
„Keine Ahnung", sagte Hermine, während sie Melinda zusah, die gerade Teddy und Alexia ihre Kräfte vorführte. Sie ließ einen Stock durch die Luft fliegen. Teddy wechselte daraufhin seine Haarfarbe. Sie lachten begeistert und klatschten.
„Wer hätte das gedacht", meinte Draco nachdenklich, „dass wir mal alle so friedlich zusammen sein würden. Dass wir mal Freunde sein würden. Dass meine Erzfeindin aus der Schule meinen Onkel heiratet!"
„Ja. Menschen ändern sich eben", meinte Hermine. „Und die Umstände auch. Ich hätte mir auch nie träumen lassen, dass ich mal Draco Malfoy zu meinem Freundeskreis zählen würde."
„Genau deshalb sollst du auch Patentante für unser Kind werden, wenn es soweit ist", sagte Astoria, woraufhin sie sowohl von Draco als auch von Hermine einen überraschten Blick erntete.
„Das wäre mir eine große Ehre", sagte Hermine voller Stolz.
„Wer hätte das gedacht", fügte Draco hinzu. „Wenn mir jemand 1998 erzählt hätte, dass Hermine Granger mal Patentante für meinen Sohn oder meine Tochter werden würde, dann hätte ich diesem jemand einen Aufenthalt im St. Mungo-Hospital empfohlen."
„Hättest du gedacht, dass Rodolphus nochmal heiraten würde? Dass er nochmal wirklich in einer richtig glücklichen Beziehung sein würde?"
„Nein, und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich Dad nach Mums Tod nochmal so sehen würde." Andromeda hielt Lucius' Hand und küsste ihn. „Damals habe ich echt befürchte, ich würde meinen Vater auch noch verlieren. Ich freue mich für die beiden."
„Vor langer Zeit hat mir Rodolphus mal etwas sehr weises gesagt. Er meinte, dass sich Türen schließen, aber dass sich dafür auch immer neue Türen öffnen. Ereignisse sind manchmal auf verrückte Weise miteinander verkettet."
„Das ist wahr."
Rabastan kam auf sie zu. „Ich wollte jetzt eine kleine Ansprache halten. Kommt ihr nochmal mit an den Tisch?"
Sie versammelten sich alle am Tisch. Rabastan schlug mit einem Messer vorsichtig an ein Glas, um die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zu lenken. Er erhob sich mit einem Glas in der Hand und räusperte sich. Alle Gespräche verstummten und jeder lauschte gebannt Rabastans Worten.
„Ich möchte gerne einen Toast aussprechen", sagte er in feierlichem Ton, „einen Toast auf das Paar, das bald den Bund der Ehe eingehen möchte."
Er wechselte einen kurzen Blick mit Hermine, die ihm zunickte.
„Vor ungefähr acht Jahren wurden die meisten von uns hier durch einige unvorhergesehene Ereignisse aus ihrem bisherigen Leben gerissen und für lange Zeit sah es nicht so aus, als würden sich die Dinge irgendwie zum Besseren wenden. Dann vor sechs Jahren ist jemand in unser Leben getreten, der sehr viel verändert hat und der es möglich gemacht, dass wir heute alle hier sitzen und diesen freudigen Anlass begehen können: Hermine Granger. Als Hermine Granger vor sechs Jahren in dieses Haus kam, da machte mein Bruder gerade eine sehr schwere Zeit durch. Ich dachte damals, ich würde ihn verlieren." Rabastan sah kurz zu Rodolphus, dann fuhr er mit seiner Rede fort. „Aber dank Hermine geht es ihm heute wieder sehr gut. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und ich bin richtig stolz auf meinen Bruder."
Rodolphus grinste.
„Ich kann nur sagen, dass ich richtig stolz auf dich bin, dass du diesen großen Schritt, nochmal zu heiraten, tatsächlich ein zweites Mal wagst. Und dir, Isabel, kann ich nur sagen: Du hast eine verdammt gute Wahl getroffen!"
Die Gäste lachten.
„Hiermit möchte ich dich ganz herzlich in unserer Familie willkommen heißen und im Namen aller wünsche ich euch beiden alles Gute für eure Ehre. Auf dass ihr lange und gesund leben möget."
Er prostete dem Paar zu. Alle hoben ihre Gläser und sagten: „Auf Rodolphus und Isabel!"
Alles war gut.
The End
Vielen Dank an alle, die meine Geschichte verfolgt und geliked haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an Alieness und an Guest für die drei Kommentare.
