Und weiter geht's mit Tag Nummer 2 in der KakuHida Woche. Der Chapter Title verrät das Thema.
Dieses Kapitel hat wirklich Spaß gemacht zu schreiben. In meiner Vorstellung nimmt Kakuzu generell den dominanten Part ein. Dieser kleine OS schließt BDSM-Praxis mit ein, nur zur Info. :-)

Liebe Grüße!
SiamKitty


Female Hidan/Female Kakuzu + my favorite kinky fantasy

Langsam öffnete Hidan die Augen. Sein Rücken tat irgendwie weh, was aber bei diesem unbequemen Futon in dieser billigen Absteige kein Wunder war. Kakuzu war mal wieder zu geizig gewesen, um Geld für ein richtiges Ryokan auszugeben. Raffgieriger, alter Bastard…

Träge gähnte er ausgiebig und kratzte sich mit der Hand über die Brust. Moment, irgendwas stimmte hier nicht. War sein Brustkorb angeschwollen?
Prompt riss Hidan die Augen auf, schlug die elende Decke weg und sah, was mit seinem Körper los war.
"Das träum ich doch!", murmelte er und schaute ungläubig an sich hinunter.
Er hatte Brüste, richtige Frauenbrüste und, bei Jashin, nicht doch! Auch zwischen den Beinen hatte sich sein Körper gewandelt.
Schnell bedeckte Hidan sich wieder und versuchte das aufkommende Zittern zu unterdrücken.
"Okay, bleib cool. Das ist nicht echt. Das ist nur ein Genjutsu, alles halb so wild. Lös es einfach auf und dann schnapp dir das Arschloch, was es angewendet hat", versuchte sich Hidan zu beruhigen.

Doch nichts funktionierte. Weder den Chakrafluss zu unterbrechen, noch als Hidan sich mit einem Kunai in die Hand stach, brachten das gewünschte Resultat. Zurecht fragte er sich, was zum Teufel hier los war. Ganz langsam stand Hidan auf und trat vor den Ganzkörperspiegel am anderen Ende des Zimmers. Da er immer nackt schlief, konnte er sich in voller Pracht betrachten.
Sein gesamter Körper hatte sich verändert. Er hatte nicht nur die typischen Geschlechtsmerkmale einer Frau, auch seine Figur war irgendwie… runder. Das Gesicht war ebenfalls anders als sonst. Er sah immer noch aus wie Hidan, jedoch die Züge wirkten, nun ja, weicher.
Im Spiegel schaute ihm eine perfekte weibliche Version von ihm an.

Hidan gefror in all seinen Bewegungen und starrte sein neues Ich einfach nur an. Wie konnte das passieren? Gestern Abend, als er sich schlafen gelegt hatte, war doch noch alles in bester Ordnung gewesen.
Hinter ihm wurde die Tür aufgeschoben und eine wohlbekannte, tiefe Stimme sagte: "Dir geht es genauso. In Ordnung, das grenzt es zumindest ein wenig ein."
"Ich versteh nicht", stammelte Hidan und drehte sich um zu seinem Partner. Nein, zu seiner Partnerin. Im Türrahmen stand Kakuzu, ebenfalls in weiblicher Gestalt. Zwar war er bereits angezogen, doch man konnte die Wölbung eines Busens sehr deutlich erkennen.
Und verdammt, sah Kakuzu gut aus. Hatte sein Haar schon immer so geschimmert?

"Zieh dir was an. Itachi und Kisame sind in der Nähe und ich habe sie hergebeten", meinte Kakuzu völlig gelassen. Wie konnte er in dieser Situation nur so ruhig bleiben. Hidan hatte das Gefühl gleich ausflippen zu müssen und gleichzeitig in einer Schockstarre gefangen zu sein.
"Meine Klamotten… anziehen… ja, das mach ich", murmelte Hidan so leise, so dass es wirkte als führe er Selbstgespräche. Er sah sich im Raum um und fand seine Kleidung neben der Matratze, da wo er sie immer hinlegte.

Wie in Trance zog er Unterhose, Hose, Socken, Schuhe an und legte zuletzt sein Stirnband und das Jashin-Medaillon um seinen Hals.
"Ich hab nichts für den Oberkörper", stellte er erschrocken fest. "Ich bin nackt! So kann ich doch nicht rumlaufen?!"
"Zieh deinen Mantel über", schlug Kakuzu vor.
"Aber darunter bin ich immer noch nackt!", empörte sich Hidan erneut.
Leicht angenervt verzog Kakuzu das Gesicht. Er ging zum Tisch, auf dem seine Maske, Stirnband und Kopfbedeckung lagen. Letzteres warf er Hidan zu und meinte: "Mach dir daraus ein Oberteil."
"Was? Wie denn? Das ist viel zu klein!", entgegnete Hidan verzweifelt. Er konnte nicht klar denken. Das war alles zu viel.
"Reiß es so ein, dass du es dir um die Brust binden kannst. Es muss irgendwie gehen. Zurzeit haben wir nichts anderes da."

Irgendwann hatte Hidan es tatsächlich geschafft, Kakuzus graue Kopfbedeckung zu einem akzeptablen Top umzufunktionieren. Zumindest fühlte er sich jetzt nicht mehr ganz so nackig. Allerdings wenn er sein Ritual durchführte, würde das Teil ganz schön vollbluten. Das war auch der Grund, warum er sonst obenrum keine Kleidung trug. Aber nun musste es so gehen.
Die Panik packte ihn immer mehr, als er sich nochmals im Spiegel betrachtete, während sie auf Itachi und Kisame warteten. Wieso sollten die überhaupt kommen? Was würden die denn schon ausrichten können? Mussten sie nicht herausfinden was hier los war? Und warum war Kakuzu so scheiß gelassen.

Nervös tigerte Hidan im Zimmer auf und ab, während es sich sein Partner vor der offenen Terassentür bequem gemacht hatte.
"Würdest du bitte versuchen Ruhe zu bewahren!", meckerte ihn irgendwann Kakuzu an.
"Wie soll das denn bitte gehen?!", regte sich Hidan auf. "Ich hab Titten und ne Muschi! Ich bin verdammt noch mal über Nacht zur Frau geworden und hab keine Ahnung wie das passiert ist!"
"Wir sind in ein und derselben Lage. Das bedeutet es muss durch irgendetwas hervorgerufen worden sein, was wir beide abbekommen haben."
"Ach keine Ahnung. Kakuzu, mach was! Irgendwas, bitte!", steigerte sich Hidan immer mehr hinein.

Kakuzu registrierte das natürlich, kam auf ihn zu und packte ihn an den Schultern. "Hidan, sieh mich an! Das wird schon wieder. Es muss irgendetwas sein was wir beide zu uns genommen haben oder was wir beide berührt haben oder wir wurden, was unwahrscheinlich ist, von irgendwas unbemerkt getroffen. Es ist jedenfalls kein Genjutsu. Ich habe Itachi dazu gebeten, damit er mit seinem Sharingan unsere Chakra-Signaturen überprüfen kann. Und Kisame stammt aus diesem Land. Vielleicht ist sowas schon mal hier vorgekommen und er kann uns sagen, was das ist. Ganz egal, wir müssen die Nerven bewahren um eine Lösung zu finden. Kapiert?!"

Hidan nickte. Das alles klang logisch. Er hatte jedoch nur einen Gedanken – was, wenn sie für immer so bleiben würden? Dann müssten sie sich mit ihren neuen Körpern engagieren.
"Du siehst schön aus als Frau", rutschte es Hidan plötzlich raus.
Kakuzu war im ersten Moment so perplex, dass er eine paar Mal blinzelte. "Du auch", erwiderte er sanft und schenkte Hidan eines seiner seltenen Lächeln.

Kurze Zeit später waren Kisame und Itachi eigetroffen. Ihre erste Reaktion hätte jeweils nicht unterschiedlicher ausfallen können. Während Kisame quasi die Augen aus dem Kopf geflogen waren, war Itachi nur ein überraschtes "Oh" über die Lippen gehuscht.

Nun war Itachi dabei ihr Chakra mit seinem Kekkei Genkai abzusuchen. Währenddessen konnte Kisame kaum seine Schadenfreude unterdrücken. Er lachte die ganze Zeit leise vor sich hin und starrte ihre weiblichen Rundungen ungehemmt an.
"Hoshigaki, ich schwöre beim allmächtigen Gott Jashin, wenn du nicht aufhörst damit schlag ich deine Visage zu Brei!", knurrte Hidan und presste seine Kiefer aufeinander. Auch Kakuzu neben ihm knirschte mit den Zähnen, ließ sich aber sonst nichts von seinem Unmut anmerken.
"Tschuldige Hidan, aber das ist einfach zu schön!", lachte Kisame auf. "Ich will mir dieses Bild von den Zombie-Combo Mädels bis ins kleinste Detail einprägen. Und wenn ich das sagen darf, ihr seht beide absolut sexy aus!"
"Du mieser…", begann Hidan und wollte schon auf ihn zustürmen, als er von Kakuzu am Arm festgehalten wurde. "Lass gut sein."

"Es ist kein Jutsu", meldete sich Itachi zu Wort. "Aber ihr habt eine fremde Chakra-Signatur in eurem eigenen Chakra-Fluss. Ich nehme an, dass diese die Spontanmutation hervorgerufen hat."
"Eine fremde Chakra-Signatur?", wiederholte Kakuzu. "Wie gelangt denn die in unsere Körper und noch dazu ohne, dass wir es bemerkt haben?"
"Das kann ich euch nicht beantworten", erwiderte Itachi und schien gleichzeitig nach einer Antwort zu grübeln.

"Hhmmm, seid ihr beide in den letzten Tagen zufällig an einer Quelle vorbeigekommen?", fragte Kisame.
"Ja…", antworteten Kakuzu und Hidan gleichzeitig. Eine Wasserquelle war auf ihren Reisen nichts Ungewöhnliches.
"Und habt ihr aus dieser Quelle getrunken, von der das Wasser extrem salzig und gleichzeitig süß geschmeckt hat?"
Beide rissen die Augen auf. "Woher weißt du das?", wunderte sich Hidan.
"Jeder von uns hat nur einen kleinen Schluck genommen. Wegen des ungewöhnlichen Geschmacks hatten wir beide gedacht, dass mit dem Wasser etwas nicht stimmte. Jedoch hatten wir keine Beschwerden, bis heute", erklärte Kakuzu.
"Na da haben wir des Rätsels Lösung!", sagte Kisame und klatschte triumphierend in die Hände.

Er erläuterte, dass es im Land des Wassers eine Quelle gab, die vor Jahren mal durch junge Genin mit Chakra aufgeladen wurde. Wenn man von dem Wasser trank, passierten teilweise ulkige Sachen. Dieser kleine Streich hatte sich jedoch schnell herumgesprochen gehabt, so dass die Anwohner diese Wasserquelle mieden.
"Wie es aussieht, habt ihr die Itazura-Quelle gefunden", feixte Kisame weiter.
"Ja und? Schön, dass wir das jetzt rausgefunden haben. Aber die eigentliche Frage ist doch, ob wir jetzt für den Rest unseres Lebens so bleiben!", gab Hidan zu Bedenken.
"Nee, für immer werdet ihr keine hübschen Frauen bleiben. Es kommt darauf an, wie viel Wasser ihr getrunken habt", sagte Kisame.
"Da wir beide jeweils nur einen kleinen Schluck genommen haben, nehme ich an, dass wir bald wieder normal sein werden", meinte Kakuzu optimistisch.
"Die fremde Chakra-Signatur wird bereits abgebaut", bestätigte Itachi die Vermutung. "Wenn ich von der jetzigen Geschwindigkeit ausgehe, schätze ich, dass es ungefähr ein bis zwei Wochen dauern wird bis ihr eure alten Körper wiederhabt."
"Was, so lange?!", rief Hidan aufgebracht. Das durfte doch alles nicht wahr sein.
"Wir werden es schon überleben", kommentierte Kakuzu seinen Ausbruch.

Etwas anderes als es die nächste Zeit auszuhalten blieb ihnen auch nicht übrig.

Und verdammte Scheiße, empfand Hidan das Frausein als nervig. Seine Hände und Füße waren ständig kalt, seine dreiblättrige Sense war schwerer als früher und er konnte nicht mehr so kämpfen wie zuvor als Mann. Er war gerade dabei einen Ungläubigen fertig zu machen auf dem wohl, laut Kakuzu, ein verfickt hohes Kopfgeld ausgesetzt war, da wäre Hidan beinah nach vorne übergekippt.
Kakuzu hatte ihn daraufhin gemaßregelt, dass er sich nicht so bewegen könne wie vorher, da Frauen einen anderen Körperschwerpunkt hätten. Hidan hatte das alles für Quatsch gehalten, bis zu diesem Augenblick. Natürlich hatten sie ihr Kopfgeld bekommen. Dennoch war Hidan in Bezug auf seinen neuen Körper immer noch verunsichert. Er fühlte sich einfach nicht wie er selbst.

Im Gegenzug dazu schien Kakuzu keine derartigen Probleme zu haben. Er machte einfach weiter wie bisher. Seine Herzmonster gehorchten ihm nach wie vor und auch seine übrigen Kampftechniken funktionierten einwandfrei. Hidan hingegen frustrierte das Dasein als Frau zunehmend. Er konnte es gar nicht erwarten, bis das fremde Chakra vollständig raus war aus seinem Körper und er wieder der gute, alte Hidan sein konnte.

Am meisten vermisste er seinen Schwanz oder besser gesagt den von Kakuzu. In Momenten wie diesen, wo seine Anspannung in unermessliche wuchs, hätten sie einfach eine ihrer Sessions abgehalten und alles wäre gut. Doch Hidan bemerkte, wie auch sein Partner immer mehr inneren Druck aufbaute. Heute in der Stadt hatten ein paar Kerle ihm hinterhergepfiffen und was von "netter Arsch" getuschelt. Daraufhin hatte sich Kakuzu besagten Typen gekrallt und kurz und klein geschlagen. Spätestens jetzt wäre es an der Zeit mal wieder Dampf abzulassen. Jedoch hatten sie beide Scheu davor, eben weil sie nach einer Woche immer noch in diesen Frauenkörpern steckten.
Kakuzu war schon immer sehr eifersüchtig gewesen, aber in der letzten Woche hatte sich das zunehmend zugespitzt. Hidan konnte spüren, dass sein Partner genauso Lust hatte es mal wieder zu tun, wie er selbst.

So saßen sie eines Abends wieder in einem billigen Zimmer und schwiegen sich an. Kakuzu hatte sich die Haare locker zu einem Dutt zusammengebunden und las irgend so ein langweiliges, altes Buch.
Hidan saß am Fenster und lauschte den Zikaden. Es gab absolut nichts zu tun und das war mindestens genauso unbefriedigend wie die angespannte Situation an sich.

"Oh man! Ich geh hier echt noch ein!", beschwerte sich Hidan lauthals.
"Wasch doch dein Oberteil. Es ist blutverschmiert und schmutzig", schlug Kakuzu vor ohne vom Buch aufzusehen.
"Das weicht gerade ein. Außerdem hoffe ich, dass ich das Scheißding bald nicht mehr brauche", erwiderte Hidan und stöhnte genervt.
"Versuch doch bis dahin es als eine wertvolle Erfahrung zu betrachten. Ich wette wir sind die einzigen die es mal ausprobieren durften, wie man sich im Körper des anderen Geschlechts so fühlt", sagte Kakuzu und blätterte eine Seite um.
"Wertvolle Erfahrung am Arsch! Ich will, dass es wieder so ist wie früher, als wir beide nicht so zimperlich miteinander waren."
"Wie kommst du darauf, dass das jetzt anders ist?" Kakuzu schaute von seinem Buch auf und schien Hidan mit seinem Blick durchdringen zu wollen.

"Naja", raunte Hidan, "Wir haben es nicht einmal getan, seit wir Frauen sind."
"Willst du es denn?", fragte Kakuzu mit gefährlich tiefer Stimme.
In Hidans Bauch kribbelte es. Er wusste, wenn er jetzt sein Einverständnis geben würde, dann bekäme er den Kakuzu, nach dem er sich so sehr sehnte. Es war wie ein Spiel, in dem jeder seine Rolle hatte und jeder auf seine Kosten kam.
Lasziv fuhr sich Hidan über die nackte Brust, sah es in Kakuzus Augen kurz aufblitzen und raunte ein "Ja".

Innerhalb von wenigen Sekunden lag das Buch vergessen in der Ecke und Kakuzu stand direkt vor Hidan. Die Fäden schnellten aus Kakuzus Körper und fassten nach ihm, banden sich um Hidans Oberkörper und fixierten seine Arme auf den Rücken. Die Fußknöchel wurden mit den Oberschenkeln verbunden, so dass Hidan sich kaum bewegen konnte. Normalerweise hasste er es so immobilisiert zu sein, nicht mehr die volle Kontrolle zu haben, aber bei Kakuzu konnte er sich fallen lassen. Sein Partner wusste was er tat, sie waren ein perfekt eingespieltes Team.

Entspannt lächelte Hidan und sah zu Kakuzu auf. Er sah atemberaubend aus, hatte immer noch diese schöne gebräunte Haut und diese Augen, die direkt in dich hinein zu sehen schienen. Auch mit diesem weiblichem Körper fand Hidan Kakuzu absolut atemberaubend. Und ihm ging es wohl nicht anders. Gierig betrachtete Kakuzu den nackten und hilflosen Hidan, der so herausfordernd zu ihm hochschaute.

"So, dann wollen wir doch mal sehen, ob dieser Körper wirklich so anders ist", sagte Kakuzu und kniete sich neben Hidan. Sein ganzer Körper kribbelte und zitterte vor lauter Erwartung, doch die Fesseln hielten ihn fest. Sanft begann Kakuzu damit Hidans Brust zu kneten und zu streicheln, bis die Nippel ganz steif waren. Fest kniff er in eine Brustwarze und umkreiste die andere mit der Zunge. Hidan stöhnte auf, das fühlte sich absolut himmlisch an. Als Kakuzu in den einen Nippel biss und ihn ein Stück langzog, spürte Hidan sich feucht werden. Das Gefühl überrollte ihn wie eine Lawine und er konnte nichts weiter tun als zu stöhnen und zu genießen.
"Sieh mal einer an. Jetzt wo du Titten hast, reagierst du ja noch empfindlicher. Wir werden noch viel Spaß haben!", kündigte Kakuzu großzügig an.

Mit der einen Hand packte er Hidan an den Haaren und zog seinen Kopf so weit nach hinten, dass es schmerzte. Hidan wurde ganz schwindelig, als Kakuzu weiter mit Lippen und Zunge seine Brustwarze neckte und mit der anderen Hand zwischen seine Beine fuhr. Er fing an, Hidan an dessen empfindlichster Stelle zu reiben. Wenn das so weiterging, würde Hidan nicht lange durchhalten. Er fühlte bereits den Orgasmus herannahen. Das Gefühl war mit diesem Körper nicht anders. Doch bevor er kommen konnte, hörte Kakuzu auf, kletterte auf Hidan rauf und presste einen fordernden Kuss auf seine Lippen. Er spürte Kakuzus Brüste auf den seinen und ärgerte sich plötzlich, dass dieser noch Klamotten anhatte.

"Ich habe eine Überraschung für dich", flüsterte Kakuzu und küsste Hidan erneut. Währenddessen verlängerte Kakuzu seinen Arm und griff etwas aus seinem Akatsuki-Mantel, der am anderen Ende des Zimmers lag.
Demonstrativ hielt Kakuzu das Ding vor Hidans Nase und grinste süffisant.
"Ein Dildo?!", sagte Hidan erstaunt und wollte gerade fragen, wo Kakuzu den herhatte, da legte sich Kakuzus Hand um seinen Hals. Er drückte nicht wirklich zu, hielt ihn aber fest an Ort und Stelle.
"Ich sagte doch, wir beide werden viel Spaß haben heute", erwiderte Kakuzu und schaltete das Ding ein. Die Vibration lief auf unterster Stufe. Doch es reichte, um Hidan einen Vorgeschmack zu geben.

Langsam ließ Kakuzu den zitternden Dildo um Hidans Eingang herumgleiten. Über seinen Bauch, weiter zu den beiden Oberschenkeln, um schließlich beim Kitzler anzukommen. Gleichzeitig drückte er Hidans Hals ein wenig zu.
"Du gehörst mir!", knurrte Kakuzu. "Nicht irgendwelchen Typen, die dir hinterher glotzen, MIR! Sag es!"
Hidan leckte sich über die trockenen Lippen. Das alles machte ihn unglaublich an. Er liebte es, wenn Kakuzu so dominant war. Tief holte er Luft, ehe er erwiderte: "Ich gehör dir!"
"Brav!", freute sich Kakuzu, stellte den Vibrator auf die höchste Stufe und versank ihn in Hidan.
Mit schnellen Bewegungen stieß er das Ding immer wieder in ihn rein, so dass Hidan bald sämtliche Hemmungen verlor. Er wand sich unter der herannahenden Welle, die seinen Körper ergriff und mit sich riss. Hidan kam schreiend in dem abgelegenen Zimmer, wo ihn hoffentlich niemand anderes außer Kakuzu hören konnte.

Kurze Zeit später saßen sie beide verschwitzt und völlig zerwühlt im Hintereingang. Im Zimmer hatte sich dieser süßliche Geruch nach Sex ausgebreitet. Sie hatten eine fantastische Aussicht auf den Sonnenuntergang, trugen die vom Hotel bereitgestellten Yukata und genehmigten sich eine Kanne grünen Tee. Es fühlte sich gar nicht so anders an als sonst.
Träge schaute Hidan neben sich zu Kakuzu und lächelte erschöpft.
"Was meinst du, wie lange werden wir noch Frauen sein?", fragte Hidan.
"Egal", entgegnete Kakuzu und nahm einen großen Schluck.

Eine Weile war es wieder still, bis Hidan schließlich meinte: "Schön, dass wieder alles beim Alten ist."