Moin ihr lieben Leserchen!
Ja, ja ich weiß. KakuHidaWeek ist eigentlich schon vorbei und ich hab lange gebraucht um upzudaten. Aber so ist das manchmal. Das verdammte reale Leben mit seiner Arbeit, seiner Grippe und sonstigen Gemeinheiten, die mich vom Schreiben abgehalten haben, hatte mal wieder voll zugeschlagen. Zur Entschädigung ist dieses Kapitel auch das Längste bisher. :-)
Aber, es ist ja bekanntermaßen niemals zu spät! Schon gar nicht für dieses wunderbare Pairing.
In diesem Kapitel geht es erst süß und dann sehr bitter zu. Am Ende wird es auch traurig mit CharacterDeath. Ihr seid gewarnt.
Nun viel Spaß mit Kapitel 3! Viele liebe Grüße!
Eure SiamKitty
Death + Sweet Sex
Was für ein idyllisches Fleckchen Erde. Wenn Kakuzu richtiglag, befanden sie sich an der Grenze zum Feuerreich. Wer hätte gedacht, dass es da inmitten der Pampa eine unberührte heiße Quelle gab. Sie war sogar groß genug, dass man in ihr schwimmen konnte.
Genau das tat Hidan auch. Ganz in Ruhe schwamm er ein paar Runden und ließ sich anschließend entspannt auf dem Wasser treiben.
Die letzten Tage waren sehr kräftezehrend gewesen, selbst für so gut trainierte und ausdauernde Ninja wie sie beide. Erst der Kampf gegen die Mönche im Tempel, dann wurden sie von diesen Shinobi aus Konoha angegriffen, wobei Hidan im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verloren hatte, nur um dann noch drei Tage lang das Nibi zu extrahieren.
Auch Akatsukis berühmtberüchtigte Zombie-Combo brauchte mal eine Pause. Dieser Platz war nahezu perfekt dafür. Er lag sehr versteckt. Sie hätten ihn ja fast selbst nicht bemerkt, bis Hidan meinte er könne heißes Wasser und Zimtbäume riechen. Und auch wenn Kakuzu es nicht mochte zu faulenzen, schon gar nicht inmitten einer Mission, so ließ er sich zu einer Pause überreden. Den Kyubi einzufangen würde noch anstrengend genug werden.
So fläzte sich Kakuzu ans Ufer, lauschte dem Wind der durch die umliegenden Baumwipfel strömte und genoss einfach den Augenblick. Es kam selten vor, dass er sich so entspannt fühlte. Es rauschte ein Wasserfall, die Vögel zwitscherten und rechts von Kakuzu flogen sogar ein paar bunte Schmetterlinge vorbei. Dieser Ort war nahezu ekelhaft paradiesisch.
Doch Kakuzu hatte kein Auge mehr für die Schönheit von Mutter Natur, da Hidan sich mitten in der heißen Quelle nun hinstellte und ihm eine Show bot.
Hidan stand bis zur Hüfte im Wasser, Tropfen perlten seinem gut definierten Oberkörper herab, seine blasse Haut dampfte und glänzte von der Feuchtigkeit. Demonstrativ strich Hidan seine nassen Haare zurück, streckte sich dabei lasziv und präsentierte Kakuzu seine Muskeln.
Ein aufforderndes Grinsen huschte über Hidans Gesicht und er fragte: "Willst du nicht auch reinkommen? Das Wasser ist absolut herrlich."
Kakuzu machte keinen Hehl daraus, dass ihm der Mund trocken wurde und verschlang Hidan quasi mit den Augen. Hier, wo weit und breit keine Menschenseele war, konnten er sich fallen lassen. Er schenkte Hidan ein schmales Lächeln, als dieser mit ausgestreckter Hand auf ihn zukam. In Nullkommanichts hatte Kakuzu sich seiner Klamotten entledigt und ging Hidan entgegen. Das Wasser war angenehm und je tiefer er Hidan in die Quelle folgte, umso mehr überkam ihn die Lust, ihre kleine Pause voll auszunutzen. Hidans Verhalten nach zu urteilen, war auch er ganz und gar nicht abgeneigt.
Zu solch seltenen Intimitäten ließen sie sich nur hinreißen, wenn sie sicher sein konnten, dass sie ohne jeden Zweifel unter sich waren. Nicht auszudenken, wenn irgendjemand, besonders aus der Akatsuki-Organisation, etwas von ihrer Beziehung mitbekommen würde. Besonders Hidan fürchtete die hämischen Kommentare und Schwulenwitze, die dann wohl an der Tagesordnung wären. Kakuzu wusste, dass Hidan Angst davor hatte sein Gesicht zu verlieren und dann als "Tucke" oder nicht mehr so männlich und stark zu gelten. Besonders Kisame würde sie dann tagein-tagaus aufziehen. Natürlich war ihnen bewusst, dass Stärke nichts mit der Sexualität zu tun hatte. Dennoch wollten sie ihr Verhältnis nicht offenlegen. Es war etwas, das nur ihnen beiden gehörte und niemand anderen was anging. Kakuzu glaubte auch nicht, dass irgendwer etwas von ihrer Bindung ahnte.
Umso mehr genoss er die Zweisamkeit, die sie gerade miteinander teilen konnten. Hidan sah in dieser Landschaft umwerfend aus. Obwohl er Kakuzu oft zur Weißglut brachte, war Kakuzu vom ersten Moment an aufgefallen was für ein schöner Mann Hidan war. Niemals hätte sich Kakuzu vorstellen können, dass dieser großkotzige, temperamentvolle Fanatiker mal so wichtig für ihn werden würde. Als Pein ihm Hidan als neuen Komplizen vorgesetzt hatte, war Kakuzu alles andere als begeistert gewesen. Inzwischen ist Hidan der zuverlässige Partner an seiner Seite, den er nicht mehr missen möchte. Denn bei allen Scherereien, die sie oft hatten, ergänzten sie sich einfach perfekt.
"Hab doch gesagt, dass du mir gegenüber nicht schüchtern tun musst", feixte Hidan und zog Kakuzu ganz nah zu sich heran.
"Halt die Klappe!", knurrte Kakuzu ungeduldig und presste seine Lippen fest auf die von Hidan.
Schnell intensivierte Kakuzu den Kuss, knabberte an Hidans Unterlippe, was diesem immer einen wohligen Seufzer entlockte. Seine Hände wanderten über Hidans Rücken, seitlich an den Hüften entlang bis hinunter zu seinem knackigen Hintern. Kakuzu liebte es so jemanden wie Hidan zu dominieren, er wollte ihn in diesem Moment einfach nur anfassen, ihn ausfüllen.
Kakuzu hob ihn an und Hidan schlang seine Beine um ihn. Als Kakuzu seinen Partner durchs Wasser ans Ufer trug, dachte Hidan nicht im Traum daran ihren Kuss zu unterbrechen. Forsch ließ er seine Zunge mit der von Kakuzu tanzen und lächelte, als dieser ihn auf einen kurzen Steinvorsprung setzte. Hidan war noch bis zum Bauchnabel im Wasser und konnte sich entspannt zurücklegen und genießen.
Ohne Umschweife machte sich Kakuzu daran, seinen Partner mit der Zunge zu erkunden. Er liebte den Geruch von Hidans Haut und wie makellos und weich sie sich anfühlte. Es war schier überirdisch, wie attraktiv Hidan war. Kakuzu fuhr über Hidans Hals, über die schon fast völlig verblasste Narbe. Kaum zu glauben, dass dieser Idiot es vor einigen Tagen tatsächlich geschafft hatte sich köpfen zu lassen und nun hier dalag und es sich unter Kakuzus Berührungen gutgehen ließ, als wäre nichts gewesen. Langsam arbeitete sich Kakuzu weiter nach unten, über den gestählten Brustkorb bis hin zu der kleinen Kuhle über Hidans Bauchnabel.
Diese Stelle war eine von seinen erogenen Zonen und Kakuzu fühlte sich beinah geehrt, dass nur er von diesem Geheimnis wusste. Egal was sie auch sonst taten, immer wenn Kakuzu sich dieser Region widmete, ging Hidan unheimlich einer ab. Er begann damit, die Haut zu küssen und daran zu saugen, bis sie ganz rot wurde. Hidan steckte sich eine Faust in den Mund, um nicht die ganze Gegend zusammen zu stöhnen. Sanft leckte Kakuzu über die gerötete Stelle und kam anschließend wieder nach oben um Hidan direkt ansehen zu können. Dessen Blick war glasig und Kakuzu konnte sich ein diabolisches Grinsen nicht verkneifen, als er sah, dass Hidan die Tränen in die Augen geschossen waren. Er wusste, dass Hidan kurz davor gewesen war zu kommen. Sein Penis stand inzwischen wie eine Eins bei dem hocherregenden Anblick seines Partners.
"Nun guck mich nicht so an!", schimpfte Hidan halbherzig mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Sicherlich war es ihm ein wenig peinlich, so die Kontrolle zu verlieren. Aber unter Kakuzu schien es ihm dennoch nicht viel auszumachen. Warum sollte es das auch? Es war ja nicht so, dass irgendeiner von ihnen je mit ihren sexuellen Vorlieben hausieren gehen würde.
Kakuzus Grinsen wurde sanfter und er beugte sich erneut hinunter um Hidan in einen intensiven Kuss zu verwickeln. Er wollte nicht länger warten. Er dirigierte sein bestes Stück in die richtige Position und schob ihn vorsichtig in Hidan. Zwar waren sie bis zur Körpermitte in dem warmen, seichten Wasser, jedoch war Hidan diesmal nicht vorbereitet. Denn auch wenn Kakuzu im Kampf absolut brutal und kaltblütig vorging, galt das nicht beim Sex.
Eher liebte er es, Hidan langsam zu nehmen und die Situation auf so andere Weise zu erleben wie es sonst seine Art war. Wieder schlang Hidan die Beine um ihn und gewährte Kakuzu dadurch noch tiefer in ihn einzudringen. Er spürte es, als er Hidans empfindlichste Stelle traf. Seine Muskeln zogen sich zusammen und stimulierten Kakuzus Penis noch zusätzlich. Das Gefühl war absolut himmlisch. Hidan fing erneut an zu seufzen und zu stöhnen und Kakuzu intensivierte seine Bewegungen. Immer schneller umspielten sich ihre Zungen, während Kakuzu sein Becken kreisen ließ und durch sachte Stöße sie beide immer näher zum Höhepunkt trieb.
Kakuzu unterbrach ihren Kuss und atmete schwer und unstet. Er schaute tief in Hidans lustdurchtränkte Augen, deren Iris durch diesen Magenta-Farbton sicherlich einzigartig auf der Welt waren und konnte nur noch sagen: "Komm mit mir!"
Noch nie waren sie gleichzeitig zum Orgasmus gekommen. Dass so etwas passierte war eh unwahrscheinlich. Doch irgendwie wünschte es sich Kakuzu in diesem Moment, der dafür einfach prädestiniert schien.
"Okay", hauchte Hidan als Antwort und biss sich auf die Lippe. Sein Blick sagte, dass er bereit war.
Noch zwei-dreimal stieß Kakuzu in Hidan, stöhnte "Warte, warte, jetzt!" und schrie beinah, als der Orgasmus ihn überrollte. Auch Hidan rief ein lautes "Ja!" aus und Kakuzu fühlte, wie auch er kam.
Kakuzu legte seine Stirn an Hidans und seufzte wohlig, als die letzten Nachbeben ihre Körper durchzuckten.
Glücklich lächelte Hidan einmal auf und kam ganz vorsichtig näher, legte seine Lippen auf die von Kakuzu. Es war eine so behutsame Geste, als ob Hidan Angst davor hätte, dass dieses Erlebnis einzigartig wäre und er den Moment durch eine falsche Bewegung zerstören würde.
Doch das war ein Trugschluss. Sie beide waren unsterblich und würden in ihrem ewigen Leben noch viele solche Augenblicke auskosten können. Kakuzu beschloss, dass es nicht schaden würde, wenn sie noch eine Weile hierbleiben würden. Er kam von Hidan runter, setzte sich neben ihn an den Rand und zog Hidan zwischen seine Beine an seinen Oberkörper heran, so dass dieser mit dem Rücken zu ihm saß. Unbekümmert schloss Hidan die Augen und bettete seinen Kopf auf Kakuzus Schulter.
Auch Kakuzu fühlte sich befriedigt und entspannt. Er strich abwesend mit der einen Hand durch Hidans feuchte Haare, der andere Arm umklammerte ihn, damit er nicht wegtrieb. Und während sie so dasaßen und an nichts Bestimmtes dachten, durchdrang Kakuzu eine Sekunde lang Wehmut.
Warum konnte es nicht immer so sein wie jetzt. Kein Streiten, keine Missionen für Akatsuki, kein Verstecken oder Bijuu, die es einzufangen galt.
Kakuzu genoss Hidans warmen Körper an seinem, vergrub die Nase in dessen Haare und schloss selbst für ein paar Minuten die Augen.
Auch als Hidan leise auflachte, öffnete er sie nicht. "Was ist?", fragte Kakuzu stattdessen.
"Ich merke gerade alle deine fünf Herzen. Fühlt sich witzig an", sagte Hidan.
Zwar wusste Kakuzu nicht, was er darauf erwidern sollte, dennoch zuckten seine Mundwinkel etwas nach oben. Schon komisch was Hidan manchmal so auffiel. Er selbst hatte sich nie darüber Gedanken gemacht, wie sich sein modifizierter Körper mit den mehreren Herzen so anfühlte. Wahrscheinlich lebte er schon zu lange in ihm.
Ein Knistern in einem Gebüsch unweit des Ufers ließ sie beide aufschrecken. Sie beide reagierten schon fast instinktiv. Schnell spannte sich Kakuzus Körper an und machte sich bereit für einen eventuellen Kampf. Hidan war sogar aus dem Wasser gesprungen und schon halb bei seiner Sense, da streckte ein Fuchs seinen Kopf aus dem Gewächs. Neugierig schnupperte das Tier, nur um sich in der nächsten Sekunde wieder zu verkrümeln.
"Ach fuck, das war nur so 'n blöder Fuchs!", kommentierte Hidan und ärgerte sich offenbar darüber, dass die gelassene Stimmung von eben zerstört war.
Für Kakuzu war das ebenfalls ein Zeichen, dass ihre Pause vorbei war. Nur wiederwillig stieg er aus dem Wasser. Es dauerte nicht lange und die Zombie-Combo stand wieder in voller Montur für ihre nächste Mission bereit.
"Na komm alter Mann, lass uns den Jinchuuriki des Neunschwänzigen einkassieren. Was meinst du, ob wir auch wieder auf diese Kiddies treffen werden? Diesen Schatten-Typen würde ich ja echt zu gern als Opfer für Jashin-sama haben wollen." Keck leckte sich Hidan über die Lippen und sah so aus, als könne er seinen nächsten Kampf gar nicht erwarten.
"Denk dran, dass ich noch meine Beute holen muss. Die 35 Millionen Ryou lass ich mir auf keinen Fall entgehen", entgegnete Kakuzu.
"Tse, das ist schon wieder so typisch für dich!", plärrte Hidan daraufhin, "Du denkst mal wieder nur an das eine!"
Das war die letzte Zeit gewesen, wo sie beide Zweisamkeit genossen hatten. Hätte man Kakuzu damals gesagt gehabt, dass er am nächsten Tag tot sein würde, er hätte es nicht für möglich gehalten. Wer war denn bitteschön in der Lage die berühmtberüchtigte Zombie-Combo in die Knie zu zwingen? Doch das Schicksal hatte sie eines Besseren belehrt. Es war so bitter, als Kakuzu dort auf dem Boden gelegen hatte und das letzte was er gesehen hatte, war das grelle Licht von Kakashis Blitz gewesen, welcher Kakuzus Schicksal besiegelt hatte.
Inzwischen war etwas Zeit vergangen. Wie viel, das wusste Kakuzu nicht. Er wusste nur, dass er mitten auf dem Schlachtfeld stand in einem Körper, der zwar wie seiner aussah, es jedoch irgendwie nicht war. Dieser Kabuto hatte ihn, wie viele andere, als eine Art Kampf-Marionette in den vierten Shinobi-Weltkrieg manövriert. Kakuzu wollte nicht hier sein. Ihm war es total egal, was aus dieser Welt und den Menschen darin werden würde. Es interessierte ihn nur eins – wo steckte sein Partner?
Er hatte gesehen, wie dieser hinterlistige Bastard weitere bereits verschiedene Akatsuki-Mitglieder in den Kampf geschickt hatte. Sasori zum Beispiel oder auch Deidara und Itachi. Obwohl die letzten beiden, als Kakuzu der Tod ereilt hatte, noch ziemlich lebendig gewesen waren.
Es musste einiges geschehen sein. Doch das Merkwürdige war, dass Hidan nicht hier zu sein schien. Eine so mächtige Waffe wie ihn würde sich doch dieser schlangengesichtige Strippenzieher nicht entgehen lassen. Das ließ für Kakuzu nur einen Schluss zu: Hidan war noch am Leben.
Und während eine junge Kunoichi aus Sunagakure auf ihn zugestürmt kam, kam Kakuzu ein schrecklicher Gedanke. Was, wenn Hidan tatsächlich nicht getötet, sondern gefangengenommen wurde?! Dann war er dazu verdammt, sein ewiges Dasein in trister und beschämender Gefangenschaft zu verbringen. Kakuzu packte das Mädel bei ihrem lächerlichen Versuch, ihn mit ein paar Kunai außer Gefecht zu setzen und riss ihr mit einem kräftigen Ruck das Herz heraus. Indes dachte er nur daran, wie furchtbar ein solches Leben für Hidan sein musste. Das Herz der Kunoichi wurde gierig von seinen Strängen aufgenommen und in Kakuzus Körper integriert. Die geschockt drein starrende Leiche in seiner Hand schmiss er einfach zur Seite. Sie hatte ihren Soll erfüllt.
Das fremde Herz begann wild in Kakuzus Brust zu pochen. Es war ein vertrautes Gefühl. Mit dieser Technik war er überlegen, stark und erhaben über die ihm aufgezwungene Existenz. Kakuzu spürte Kabutos Einfluss schwinden und wie er langsam aber sicher begann, die Kontrolle über seinen Willen wiederzuerlangen. Er hatte nur ein Gedanken, welcher ihn antrieb. Er musste Hidan finden. Dieser bescheuerte Krieg, der sicherlich sinnlos tausende Leben auslöschen würde, war das letzte worum er sich scherte. Dennoch kam ihm die Sache gelegen. Denn so war die Wahrscheinlichkeit höher einen Ninja aus Konohagakure anzutreffen, der über Hidans Schicksal bescheid wusste. Schließlich musste Kakuzu erst mal herausfinden, was mit seinem Partner passiert war. Vielleicht würde er nicht lange nach Informationen suchen müssen.
Ein weiterer Shinobi aus Suna nahm ihn ins Visier. Diesmal fackelte Kakuzu nicht lang und schnellte direkt vor. Schon war das zweite Herz in seinem Besitz. Der vollkommen überrumpelte Ninja fiel blutend zu Boden und rührte sich nicht mehr.
Ein junger Kämpfer, dessen Kleidung ihn eindeutig als Shinobi aus Iwagakure auswies, hatte das Ganze mitangesehen. Die Panik stand ihm im Gesicht, als er sich umdrehte und versuchte über einen Abhang vor Kakuzu zu fliehen. Doch er war viel zu langsam. Im Sprung durchdrang Kakuzus kräftige Hand seinen Torso und erwischte das Herz des Jungen. Das letzte, was Kakuzu von ihm hörte, war das Aufklatschen seines toten Körpers hinter dem Abgrund. Der Bengel konnte nicht älter als fünfzehn Jahre gewesen sein. Irgendwie hatte Kakuzu doch ein wenig Mitleid mit ihm. Wie verzweifelt musste diese Shinobi-Allianz sein, wenn sie sogar Kinder in den Krieg schickte.
Unwillkürlich erinnerte sich Kakuzu daran, wie er selbst als junger Mann auf eine unmögliche Mission geschickt worden war. Er sollte den Shodai Hokage, Senju Hashirama, eliminieren. Natürlich war er für ein derartiges Unterfangen nicht bereit gewesen. Kakuzu war zu jung und viel zu naiv gewesen in seinem blinden Ehrgeiz. Für ihn war eine Welt zusammengebrochen, als die Ältesten ihn für das Scheitern der Mission verantwortlich gemacht und kriminalisiert hatten. Was niemand wusste, Kakuzu war nicht nur aus Rache aus Takigakure desertiert, da er sich verraten gefühlt hatte. Er hasste außerdem dieses ganze Shinobi-System, mit allem was dazugehörte. Die Erkenntnis, keine echte Kindheit gehabt zu haben und sich bis hin zur völligen Selbstaufgabe einer Sache untergeordnet zu haben, die nicht seine eigene war, hatte ihn zu Lebzeiten recht spät erreicht. Aber zumindest war sie ihm gekommen und so konnte er noch viele Jahre seines Lebens als freier Mensch verbringen. Zwar war er als abtrünnig eingestuft worden, aber das war der Preis für seine Freiheit gewesen.
Frei sein - etwas, was für Hidan ebenfalls immer wichtig gewesen war. Kakuzu musste herausfinden, wo er war und was genau mit ihm geschehen war. Er hatte bereits drei fremde Herzen gesammelt und fühlte, wie er jetzt schon im Stande wäre, das Schlachtfeld zu verlassen. Jedoch wollte er ganz sichergehen, dass Kabuto nicht durch irgendeinen hinterlistigen Trick es dennoch schaffen würde, sich seines Willens wieder zu bemächtigen. Mit fünf unabhängigen Herzen würde die Wahrscheinlichkeit definitiv höher liegen, dass Kakuzu sich der Fernsteuerung würde entziehen können.
So sprang er den Abgrund hinunter und landete auf einer Kunoichi aus Kirigakure. Sie schrie wie am Spieß, als Kakuzu ihr das Herz aus der Brust riss. Es schlug noch in seiner Hand, warm und lebendig, als die Frau Blut spuckte und an Ort und Stelle starb.
Eine kräftige Windattacke näherte sich von der Seite und Kakuzu musste aufspringen um auszuweichen. Der Angriff kam von einem weiteren Shinobi aus Iwa, der nun todesmutig auf Kakuzu zustürzte. Routiniert verlängerte Kakuzu seinen Arm und wollte den Ninja gerade packen. Doch der junge Kämpfer war vorbereitet, hatte Kakuzu wahrscheinlich schon eine Zeitlang beobachtet gehabt. Gekonnt sprang er hoch und machte Fingerzeichen für eine weitere Attacke. Allerdings unterschätze er Kakuzus Fähigkeiten. Noch bevor er sein Ninjutsu anwenden konnte, hatte ihn Kakuzu mit der anderen Hand ergriffen. Wie Schlingpflanzen banden sich Kakuzus Stränge um den Körper des Shinobi, machten ihn bewegungsunfähig und somit wehrlos.
Mit einem kräftigen Ruck zog Kakuzu sein letztes Opfer nah zu sich heran, durchdrang den Brustkorb und verleibte sich dessen Herz ein.
Das Gefühl der Selbstkontrolle schien ihn regelrecht zu durchströmen. Es fühlte sich beinah so an, als ob sämtliche Verbindungen zu Kabutos Einfluss in dem Moment durchkappt wurden, als das fünfte Herz in seiner Brust zu arbeiten begann. Kakuzu war unendlich erleichtert und lächelte selig, als er den Körper des nun ebenfalls toten Shinobi vor sich auf den Boden fallen ließ. In diesem Krieg hatte Kakuzu nun endgültig genug Leute auf dem Gewissen. Zeit, Hidan ausfindig zu machen.
Wie aufs Stichwort vernahm Kakuzu hinter sich eine Stimme, die ihm auf seltsame Art und Weise bekannt vorkam. "Oh nein! Nicht schon wieder dieses Monster!", rief besagte Stimme und zielte damit wohl tatsächlich auf Kakuzu ab.
Neugierig drehte er sich um und da standen sie, Hidans und seine letzten Gegner. Diese Dreierbande, die durch Hidan ihren Lehrmeister verloren hatten. Da waren der Schatten-Typ, der Fettsack und diese kleine blonde Nutte, alle versammelt einen Vorsprung unter Kakuzu.
Wie nannten sie sich selbst gleich noch mal? "Ihr seid doch diese Ino-Shika-Cho-Idioten?!", höhnte Kakuzu offen. "Wie lange mag es wohl her sein, dass wir uns gegenübergestanden haben?"
"Eine ganze Weile", antwortete die Blonde.
Na großartig, diese vage Zeitangabe brachte Kakuzu auch nicht weiter.
"Du bist nur wiederbelebt. Diesmal machen wir dich fertig!", tönte der Dicke.
Das war ja richtig niedlich, fand Kakuzu. Ohne den Jinchuuriki des Kyuubi und Kakashi wären die Drei damals mausetot gewesen. Warum sollte das jetzt anders sein. Sie sahen nicht viel älter aus. So schrecklich viel Zeit schien seit ihrem letzten Kampf auch nicht vergangen zu sein.
"Mich habt ihr damals nicht geschafft!", entgegnete Kakuzu und setzte ein überlegenes Grinsen auf. Er beschloss, sie direkt auf Hidan anzusprechen. Wenn ihm jemand sagen konnte, wo Hidan steckte, dann waren es diese Kinder. "Aber wie ich sehe, wart ihr in der Lage Hidan zu überlisten. Dass er nicht hier ist, bedeutet dann wohl, dass er noch lebt?", formulierte Kakuzu seine Aussage als Frage. Vielleicht würden sie darauf anspringen.
"Keine Ahnung", sagte der Schatten-Typ lässig. Klar, der war ja nicht doof. Kakuzu wusste, dass er geschickt vorgehen musste.
"Wie, du weißt es nicht? Heißt das, Hidan konnte dir damals entwischen?", erwiderte Kakuzu und tat amüsiert.
"Nein, das nicht", antwortete er und grinste überheblich. Aha, er hatte es geschafft Hidan zu besiegen, denn er war sichtlich stolz drauf. "Dein alter Partner ist sicher verwahrt. Allerdings habe ich seit unserem Kampf nicht mehr nach ihm gesehen. Ergo habe ich auch keinen blassen Schimmer, ob dieser Wahnsinnige noch am Leben ist oder nicht."
Am liebsten hätte Kakuzu sich in diesem Augenblick auf ihn gestürzt, um ihm sein arrogantes Grinsen aus dem Gesicht zu prügeln. Doch er musste ruhig bleiben. Wenn Kakuzu jetzt den Kopf verlor, verspielte er damit jede Möglichkeit Hidan ausfindig zu machen.
"Eins muss man dir lassen", versuchte Kakuzu weiter Informationen aus den Dreien heraus zu kitzeln, "Du machst keine halben Sachen. Liegt er geköpft in einer Zelle in Konoha?"
Das war lediglich ein Schuss ins Blaue, aber eventuell hatte Kakuzu Glück. Er war mit den Jahren sehr gut darin geworden, andere Menschen zu lesen und zu erkennen, wenn sie logen.
"Pah, das wäre viel zu gut für den!", schaltete sich die blonde Tussi wieder ein.
"Nein, der liegt verscharrt unter der Erde! Und wenn du mich fragst, hat er das verdient für das was er Asuma-sensei angetan hat!", legte der fette Kerl nach.
Anders als der Schatten-Typ waren seine beiden Teamkollegen nicht besonders helle. Jedenfalls war es leichtsinnig, Kakuzu so breitwillig Auskunft zu geben. Jedoch reichte das Kakuzu. Er hatte so eine Ahnung, wo er Hidan würde finden können. Jetzt musste er sich nur unbemerkt aus dem Staub machen.
"Genug gequatscht!", rief der Schatten-Typ und machte sich sogleich für einen Angriff bereit. Seine Schatten rasten nach vorne und versuchten Kakuzu festzusetzen. Sie waren schneller geworden, das musste Kakuzu neidlos anerkennen. Jedoch schaffte er es auszuweichen. Seine neuen fünf Herzen verhalfen ihm nicht nur zur Freiheit, sondern auch zu alter Stärke zurück.
Und Kakuzu war auf der Hut. Schon damals hatte dieser clevere Shinobi seine Schatten zur Ablenkung genutzt. So war es auch diesmal. Zwei weitere Ninja aus Konoha sprangen den Felsvorsprung hinab und versuchten Kakuzu mit Ketten zu fangen. Doch sie hatten diesmal die Rechnung ohne ihn gemacht. Kakuzu war über 90 Jahre alt, hatte schon ein paar Kriege miterleben müssen und viel Erfahrung gesammelt. Auf so billige Tricks fiel er längst nicht mehr rein. Er bekam die beiden Ketten zu fassen und bevor sie sich auch nur in irgendeiner Weise um ihn wickeln konnten, schleuderte er diese samt der zwei Shinobi den Kids entgegen.
Nun waren sie abgelenkt. Kakuzu nutzte die Gunst der Stunde und sprang den Vorsprung empor und außer Reichweite seiner Gegner. Er sah sich plötzlich der Reinkarnation des toten Lehrmeisters gegenüber, den Hidan mit seinem Fluch damals getötet hatte. Auch er war wohl von Kabuto zu einer Marionette dieses Krieges gemacht worden und rannte nun schnurstracks auf seine ehemaligen Schüler zu. Kurz dachte Kakuzu daran, sich den Typen zu schnappen und endlich die 35 Millionen Ryou Lösegeld einzutauschen. In der nächsten Sekunde erkannte er jedoch, dass ihm in seinem Zustand Geld nichts mehr bringen würde. Es war ja zu befürchten, dass sich dieser Arsch von Kabuto wieder irgendwie Zugang zu seinem Geist verschaffen könnte. Kakuzu hoffte nur, dass er sich lang genug diesem Einfluss entziehen konnte, zumindest so lange, bis er Hidan gefunden hatte. Außerdem war der Sensei die perfekte Ablenkung und er konnte ungestört das Weite suchen.
Kakuzu kannte diese Küstenformation, wusste also genau, wo er sich befand und in welche Richtung er laufen musste. Am Rande des Schlachtfeldes versuchten zwei Shinobi ihn von der Flucht abzuhalten. Durch sein Suiton gelang es Kakuzu aber so dichten Nebel zu erzeugen, dass er ungesehen verschwinden konnte. Niemand folgte ihm. Er rannte immer weiter, durchquerte die felsige Küstenlandschaft, bis er zu einem Wald kam und dort geschwind von Baum zu Baum sprang. Eine lange Strecke würde er nicht zurücklegen müssen. Vielleicht würde es einen halben Tag dauern, bis er sein Ziel erreicht hatte. Vorbei an einem weiteren Schlachtfeld dieses Shinobi-Weltkrieges, durch ein paar Waldstückchen, über einige Flüsse, bis hin zu der Steppe, wo Kakuzu sein Leben verloren hatte.
Erst als er am späten Nachmittag an seinem Zielort ankam, hielt Kakuzu einen Moment inne. Er erkannte die Gegend wieder. Diesen knöchrigen Baum, die Anordnung des Gesteins und da war der Krater, in dem er gelegen hatte, als Kakashi sein letztes Herz mit seinem Blitz zum Stillstand gebracht hatte. Es kam Kakuzu so vor, als wenn dies alles erst gestern passiert war, so klar waren seine Erinnerungen daran. Gleichzeitig fiel ihm auch wieder ein, in welche Richtung der Schatten-Typ mit Hidan verschwunden war. Langsam schlug er den Weg ein und näherte sich Schritt für Schritt einem üppigen Wald.
Nachdem er die Grenze eben dieses Waldes überschritt, beschlich ihn sofort ein eigenartiges Gefühl. Kakuzu war ein erfahrener Ninja, der eigentlich immer wusste, wann ihm jemand auf den Fersen war. Ihm war so, als würde er beobachtet und verfolgt werden, jedoch war keine Menschenseele in der Nähe. Es dauerte nicht lang und er kam zu einer saftig grünen Wiese. Auf dieser stand ein majestätischer Hirsch mit imposantem Geweih, um ihn herum vereinzelt ein paar Hirschkühe. Beinahe schien es so, als würden die Tiere Kakuzu direkt ansehen, als hätten sie auf ihn gewartet. Dieser Wald barg auf jeden Fall einige Geheimnisse. Man konnte diese Eigenart spüren, fast mit den Händen greifen.
Der Hirsch machte kehrt und ging tiefer in den Wald hinein. Auch die Hirschkühe schlossen sich ihm an. Kakuzu wusste nicht warum, aber er erkannte, dass er den Tieren folgen sollte. Würden sie ihn zu Hidan führen? Hatte dieser Schatten-Typ ihn hier bekämpft und bei lebendigem Leibe begraben? Kakuzu wurde schlecht bei der Vorstellung.
Plötzlich veränderte sich der Wald. Es war schwer zu beschreiben, die Natur bekam eine eigenartige Stimmung, die Kakuzu nicht so richtig erfassen konnte. Der Hirsch blieb vor einem Steinhaufen stehen und seine Hirschkühe taten es ihm gleich. Als das anmutige Tier gen Himmel sah, war das ein dermaßen sonderbares Verhalten für diese Gattung, dass Kakuzu ebenfalls seinen Blick hob. In diesem Wald war definitiv nichts mehr normal. In den Baumwipfel hingen Schnüre und zerfetzte Zettel. Das es bereits detonierte Papierbomben waren, wurde Kakuzu erst auf den zweiten Blick bewusst. Der Hirsch sah hinunter auf den Steinhaufen und dann zu Kakuzu.
Im ersten Moment wusste Kakuzu nicht, was das zu bedeuten hatte. Bei näherem Hinsehen stellte er allerdings fest, dass es sich vor seinen Füßen um ein Loch handelte, welches mit Steinen gefüllt war. Die Erkenntnis traf Kakuzu wie ein Schlag. Ihm wurde heiß und kalt und er konnte schwören, dass alle seine fünf Herzen gleichzeitig einen Schlag aussetzten.
Ohne noch weiter Zeit zu verlieren, begann er damit jeden verdammten Stein weg zu hieven. Der Hirsch und die Hirschkühe zogen sich derweil zurück und ließen Kakuzu gewähren.
Bald hatte er einen Stofffetzen in der Hand, der sich bei genauerer Betrachtung als ein Stück eines Akatsuki-Mantels herausstellte. Die rote Wolke mit der weißen Umrandung auf schwarzem Untergrund ließ keinen Zweifel. Kakuzu hob weitere Steine ab, drang noch tiefer ins Loch vor. Er konnte es nicht fassen, als er Hidans linken Arm fand. Die grünlackierten Nägel, der Ring am Zeigefinger… "Der hat dich in sämtliche Einzelteile gesprengt", dachte Kakuzu nur geschockt und grub weiter. Kurz darauf fand er Hidans Dreiklingen-Sense, seine Beine und Teile seines Torsos.
Seine Hände waren blutverschmiert, aufgerissen und schmerzten höllisch, als zwischen zwei Steinen ein silberneres Haarbüschel hervorragte. Vorsichtig befreite er Hidans Kopf, der zum Glück noch ganz war. Kakuzu setzte sich hin und legte Hidans Kopf behutsam in seinem Schoß ab. Sanft strich er die zotteligen und schmutzigen Haare nach hinten und betrachtete das ausgemergelte Gesicht. Hidans Augen waren geschlossen und auch sonst gab er kein Lebenszeichen von sich. Wie lange er wohl schon hier begraben war? Kakuzu konnte sich kaum vorstellen, unter welchen Qualen sein Partner gestorben sein musste, so ganz allein und ohne jede Hoffnung auf Rettung. Selbst jemand, der so gnadenlos gewesen war wie Hidan, hatte so ein grausames Ende nicht verdient.
"Ich habe dich gefunden", flüsterte Kakuzu und tat etwas, was er vielleicht nur ein paar Mal im Leben getan hatte – er weinte. Das hier, wie Hidan den Tod finden musste, tat selbst ihm in der Seele weh. Seine Herzen schlugen ihm bis zum Hals. Er war zu spät.
Ein Röcheln, was aus seinem Schoß kam, erschreckte ihn unheimlich. Und tatsächlich, Hidan öffnete die Augen, kniff sie wieder zusammen und schlug sie wieder auf.
Kakuzu konnte es nicht fassen, nach all dieser Zeit war Hidan noch am Leben. Wenn jemand damit wahre Unsterblichkeit bewiesen hatte, dann er.
Erleichterung spiegelte sich in Hidans Gesicht, als er Kakuzu erkannte und auch Kakuzu konnte seine Emotionen nicht mehr verbergen. Er war froh, dass er Hidan doch noch retten konnte. Zwar wusste er nicht, wie es in dieser Welt für sie weitergehen würde, da Kakuzu selbst technisch gesehen tot war. Aber sie würden schon eine Lösung finden. Das hatten sie immer getan.
Eine Träne lief Hidan über die Wange und mit den Lippen formte er nur ein Wort: "Kakuzu". Er lächelte, als sich seine schwache Atmung legte und sämtliches Leben für immer aus seinen Magenta-Augen verschwand.
"Nein!", brüllte Kakuzu und spürte, wie ihn sämtliche Hoffnung entglitt.
Einige Minuten saß er einfach nur da, mit Hidans Kopf im Arm und starrte ins Leere. Vielleicht war es genau das, was Hidan gebraucht hatte. Weswegen Kakuzu noch mal in diese Welt zurückgekehrt war. Dass er kam und Hidan hier rausholte, ihm den Weg zeigte, damit er endgültig für immer gehen konnte.
Das war es nun wirklich. Kakuzu hatte nur einen letzten Wunsch, er wollte dahin, wo Hidan jetzt war.
Er fühlte, wie seine fünft Herzen ihre Schläge verlangsamten, rhythmisch und gleichmäßig zum Stillstand kamen. Sein Körper begann sich aufzulösen und ihn durchströmte eine nie gekannte Wärme und Zuversicht. Kakuzu wusste, dass auch er wieder gehen durfte, dahin, wo seine Seele eigentlich hingehörte. Und er wusste auch, dass es nie wieder einen Weg zurück geben würde.
