Kapitel 25
Plötzlich stand Harry in einem riesigen Garten. Zu
allen Seiten erstreckten sich Beete mit Tausenden und Abertausenden
verschiedener Blumen. Vor ihm erstreckte sich ein mehrstöckiger
Springbrunnen, auf dessen Rand ein junger Mann mit schulterlangen,
schwarzen Haaren und sanften Gesichtszügen saß. Goldene
Augen funkelten ihm glücklich entgegen und ein warmes Lächeln
lag auf seinen Lippen.
Er wirkte nicht älter als 20.
"Hallo
Harry, ich freu mich, dich endlich sehen zu können.", sagte
er.
Langsam ging Harry auf den jungen Mann, den er, als er näher
kam, als Krenjo identifizierte, zu.
"Hallo Krenjo."
"Setz
dich doch. Dann redet es sich besser."
Harry folgte Krenjos
Aufforderung und setzte sich neben ihn auf den Springbrunnen.
Neugierig beobachtet er den Älteren, der mit einer seiner Hände
im Wasser spielte.
"Ich liebe diesen Ort, er strahlt so viel
Glück und Ruhe aus, etwas, das ich zu Lebzeiten viel zu wenig
genossen habe.", lächelte Krenjo traurig.
"Ich hab's
gesehen, aber...ich fand das alles so furchtbar verwirrend."
"Soll
ich dir alles von Anfang an erzählen?"
"Ja, bitte."
"Gut.
Ich beginne bei der ersten Erinnerung, die du gesehen hast. Das ist
das erste, an das ich mich von meiner Kindheit erinnern kann.
Wie
du gesehen hast, lebte ich mit meiner Mutter, meinem Vater und meinem
kleinen Bruder in sehr ärmlichen Verhältnissen. Mein Vater
war Viehzüchter und verkaufte die Rinder auf dem Markt.
Allerdings war vor kurzem Krieg gewesen und niemand hatte sehr viel
Geld. Meine Mutter verkaufte Heiltränke. Sie war eine
Weißmagierin. Kennst du den Unterschied zwischen Schwarz- und
Weißmagiern?"
"Jein. Bei uns ist es so, dass Weißmagier
als gut gelten, weil sie die Zauber benutzen, die als ‚weiß'
eingestuft sind und Schwarzmagier gelten als böse, weil sie die
verbotenen ‚schwarzen' Zauber einsetzen."
"So ein
Schwachsinn."
"Der Meinung bin ich auch."
"Weißmagie
ist die Art von Magie, mit der man zum Beispiel heilen kann. Aber
auch Schutzzauber zählen zur Weißmagie. Ebenso wie
Hilfszauber, also Zauber, die man benutzt, um mit ihrer Hilfe
Arbeiten zu erledigen.
Schwarzmagie ist das Gegenteil, also Zauber
mit denen man Angreifen und sich verteidigen kann. Allerdings gehören
auch Schild- und somit Schutzzauber dazu. Die Grenzen beider
Magiearten waren schon immer verwischt.
Magier waren allerdings
schon sehr selten. Die Art der Magie, die ihr benutzt ist vollkommen
anders als unsere. Wahre Magier zeichneten sich nämlich dadurch
aus, das sie ohne Hilfsmittel, wie zum Beispiel einem Zauberstab,
Magie ausführen konnten. Leute die mit Zauberstab Magie
einsetzten, nannten wir Hexer.
Wie in deiner Zeit, waren Hexer
zwar selten, aber immer noch häufiger, als Magier. Der Grund
war, dass das Kind eines Hexers, zwar mit ziemlicher Sicherheit
ebenfalls ein Hexer war, allerdings nur in ungefähr einem von
Hunderttausend Fällen ein Magier war.
Schwarzmagier an sich
waren noch seltener. Den Grund dafür kennt niemand."
"War
Kilas ein Magier?"
"Nein, er war ein Weißhexer. Also die
Abstufung von dem, was unsere Mutter war. Aber er war sehr begabt und
konnte einige Zauber auch ohne Hilfsmittel aussprechen. Allerdings
zehrte es sehr an seinen Kräften. Wäre seine Ausbildung in
diese Richtung intensiver gewesen, hätte er das vielleicht
irgendwann in den Griff bekommen."
"Aha, was ist damals mit
deinen Eltern passiert?"
"Nun, du hast gesehen, dass mein
Vater sich entschlossen hatte, der Armee des Stadtverwalters
beizutreten."
"Wer ist der Stadtverwalter und warum hat er
eine Armee?"
"Du hast in einer späteren Erinnerung ja den
König und die Königin gesehen. Sie herrschten während
meiner Kindheit über das Universum. Das Universum war in mehrer
Teile unterteilt. Jeder dieser 'Sektoren', wie sie genannt
wurden, hatte einen Verwalter. Unter ihm standen die, die für
die Planeten zuständig waren und diese wiederum, befahlen über
die Stadtverwalter, die in jeder größeren Stadt regierten.
Über dem allen standen da der König und die Königin.
Der Verwalter des Planeten konnte zum Beispiel konnte die Befehle des
Stadtverwalters aufheben, aber nicht den direkten Befehl des
Verwalters des Teils des Universums, in dem er arbeitete. Verstehst
du?"
"Einigermaßen. Das ist ja wahnsinnig
kompliziert."
"Und zum Teil auch nicht kontrollierbar. Der
Stadtverwalter konnte zum Beispiel behaupten, der Verwalter des Teils
des Universum, scheiß Bezeichnung, hätte ihm den Befehl
oder die Erlaubnis gegeben, eine Verordnung, die dem
Planetarverwalter nicht passte durchzusetzen, somit waren dem
Planetarverwalter die Hände gebunden, denn Teilweise musste er
bei einer Frage Jahre auf die Antwort des ihm höher Gestellten
warten. Das war nicht nur furchtbar kompliziert, sondern auch noch
total unkoordiniert, weil keiner wirklich wusste, was der andere
jetzt gesagte hatte und was nicht.
Wie dem auch sei, der
Stadtverwalter hatte immer eine eigene Armee, um die Stadt vor den
Angriffen der Dämonen zu schützen und die Truppen der
Königin und des Königs im Ernstfall unterstützen zu
können.
Im ersten Krieg verloren viele fähige Krieger
ihr Leben oder ihren Verstand, weshalb im zweiten Krieg jeder Bauer,
der eine Mistgabel halten konnte, ein Schwert in die Hand gedrückt
bekam und ihm gesagt wurde, 'du sollst für uns kämpfen'.
Damit die feinen Herrn sich in ihre Burgen zurückziehen konnten
und ja nicht aufs Schlachtfeld mussten."
"Du hast keine
sonderlich hohe Meinung von Adeligen, oder?"
"Nein. Das sind
nichts weiter als elendige Feiglinge, die sich hinter ihrem Titel
verkriechen, wenn es ernst wird, sonst aber erwarten, dass man ihnen
die Schuhe leckt und sie in den Himmel lobt."
"Wie ging's
weiter?"
"Was? Ach so. Mein Vater trat also der Armee bei.
Damals war ich dreieinhalb und mein kleiner Bruder gerade mal ein
knappes Jahr.
Eineinhalb Jahre später brach der zweite Krieg
aus und Vater fiel in einer blutigen, grausamen Schlacht. Die wenigen
Überlebenden, die ich in meiner Kindheit traf, erzählten,
dass er starb, als er versuchte einem verletzten Kameraden zu helfen.
Du musst wissen, auch mein Vater war ein Weißhexer. Er wollte
seinen Kameraden wohl heilen, ließ dabei allerdings sein Leben.
Für seine Truppe ist er als Held gestorben und weißt du,
was sein letzten Worte waren?"
"Nein, was."
"Er bat
seinen Freund darum, sich gut um Mutter und uns zu kümmern. Ich
traf ihn im Ausbildungslager wieder. Er war mein Mentor und ich habe
viel von ihm gelernt. Vaters letzte Gedanken, waren an uns gerichtet.
Es war ihm egal, dass er starb, solange er nur wusste, dass Mutter,
Kilas und mir nichts passierte und jemand da war, der sich um uns
kümmerte.", Krenjo schluckte schwer. Die Erinnerung schien ihn
sehr mitzunehmen.
Auch Harry musste schlucken. Es war traurig, das
zu hören, aber trotzdem schön, dass Krenjos Vater seine
Familie so viel bedeutete.
"Er muss euch sehr geliebt
haben."
"Ja. Er und Mutter haben immer gesagt, Kilas und ich
wären für sie die größten Schätze der Welt
und solange sie uns hätten, bräuchten sie keinen Reichtum,
weil sie den größten Reichtum schon besitzen. Sie haben
uns beide sehr geliebt.", Krenjos Stimme war leiser geworden. Harry
schmerzte dieser Anblick. Sein Gegenüber schien seine Familie
sehr zu vermissen.
"Weißt du, wer in der Realität auf
mich wartet?"
"Nein. Ich habe bis jetzt keinen deiner Freunde
gesehen."
"Ein Junge namens Draco. Er sieht genauso aus wie
Kilas und wir beide lieben uns wie Brüder. Als ich Kilas sah,
dachte ich, Draco steht vor mir. Ich glaube, er ist Kilas
Wiedergeburt."
Krenjos Augen begannen zu leuchten. "Mein
kleiner Bruder wurde wiedergeboren und du kennst ihn?"
"Ich
glaub schon.", lächelte Harry.
"Darf ich...darf ich in
deine Erinnerungen und...und ihn sehen?"
"Natürlich."
Krenjo
legte seine Stirn an Harrys und schloss die Augen. Ein warmes Gefühl
durchströmte Harry und er musste leise lächeln. Krenjo
löste sich wieder von Harry und begann zu kichern.
"Das ist
er. Das ist Kilas. Er hat sich kein bisschen verändert. Auf
Fremde wirkt er kalt, arrogant und eingebildet, aber wenn man ihn
näher kennen lernt, kann man gar nicht anders, als ihn gern zu
haben. Verzeih die Frage, aber wer war der schwarzhaarige Mann mit
den Schwarzen Augen?"
"Du meinst Severus. Er ist Lehrer in
meiner Schule und lehrt..."
"Zaubertränke.",
unterbrach Krenjo ihn kichernd.
"Ja, woher weißt du
das?"
"Das ist Mutter. Er ist genauso wie sie. Unnahbar zu
Fremden aber herzlich und gutmütig mit Bekannten. Mum war auch
Hobbypsychologin und musste uns immer analysieren. Und der Blonde
Mann mit den grauen Augen?"
"Lucius. Dracos Vater. Sag bloß
das ist..."
"Ja, das ist Vater. Ich hätte nie gedacht,
sie wieder zu sehen. Danke, Harry."
"Schon gut. Entschuldige
bitte, aber das muss ich jetzt erst mal verkraften. Also ist Draco
die Wiedergeburt meines Bruders, Severus die meiner Mutter und Lucius
die meines Vaters, oh man.", meinte Harry nur. Plötzlich
begann er zu grinsen.
"Ob Lucius und Severus sich wieder
ineinander verliebt haben?"
"Keine Ahnung. Möglich
wär's."
"Um zum Thema zurückzukommen. Dein Vater
fiel also auf dem Schlachtfeld und was ist dann passiert?", fragte
Harry nach einer Weile, die beide brauchten um mit dem Kichern
aufzuhören.
Krenjo wurde wieder ernst.
"An dem Tag, als
Mutter das Schreiben bekam, griffen die Truppen der Dämonen
unser Dorf an. Bis auf Kilas und mich gab es keine Überlebenden.
Der Sektor ist überfallen worden und außer uns hat nur
noch Kana überlebt. Wir wurden erst ins Ausbildungslager
gebracht. Da die Soldaten aber keine Ahnung hatten, was sie mit uns
machen sollten, brachte man uns nach einiger Zeit ins Schloss. Du
hast ja gesehen, was dort passier ist."
"Ja. Und ich mag die
Königin nicht."
"Ich auch nicht. Aber damals fand ich den
König sehr nett, weil er uns geholfen hat. Wie du zum Schluss
gesehen hast, hab ich mich in ihm getäuscht."
"Ich hätte
ihm das auch nicht zugetraut. Er sah so freundlich und
vertrauensselig aus."
"Ja. Wie dem auch sei. Kana, Kilas und
ich wurden zurück ins Ausbildungslager gebracht. Dort wurden
erst mal unsere Fähigkeiten getestet. Ich war ein reiner Magier.
Daher wurde ich vor allem in Magie und der Kunst des Brauens
unterrichtete, aber auch Selbstverteidigung gehörte dazu.
Kana
war eine Magiekriegerin. Ihre Magie war zwar sehr stark, aber sie
hatte auch ein enormes kriegerisches Potential. Ihre Ausbildung war
meiner ähnlich, allerdings wurde bei ihr der kämpferische
Aspekt noch mehr hervorgehoben.
Kilas erhielt eine Ausbildung in
Heiltränken, und Zaubern. Hauptaugenmerk lag bei ihm aber bei
der Erziehung und kriegerischen Ausbildung mit dem Drachen.
Unsere
Kindheit war hart, aber wir waren glücklich. Denn wir hielten
zusammen und das Glück des einen war das Glück des anderen.
Ebenso wie der Schmerz des einen zum Schmerz des anderen wurde.
Dann
kam das Ende unserer Ausbildung, was bei mir der Tag meiner Weihe
war. Du hast ja gesehen, was Lengrand getan hat oder kannst es dir
zumindest denken?"
Harry nickte betrübt.
"Was ich
damals nicht wusste ist, dass ein wahrer Hohepriester jungfräulich
in die Weihe gehen muss. Ich konnte kein Hohepriester mehr werden und
wurde deshalb als Oberpriester, der unter dem Hohepriester stand,
einer Truppe zugeteilt und zog mit dieser in den Krieg.
Solche
Szenarien wie die mit Langrand musste ich noch öfters über
mich ergehen lassen, denn die Oberpriester haben die Pflicht für
das körperliche und seelische Wohl der Soldaten zu sorgen.
Als
mir das klar wurde, begann ich Lengrand zu hassen, dafür, dass
er mir einen Teil meines Lebens zerstört hatte.
Bei einer
Schlacht wurden ich, Kana und elf andere Mitglieder der Elite, wie
die mächtigsten genannt wurden, gefangen genommen.
Kilas
ließ, wie ich später erfuhr, in dieser Schlacht sein
Leben.
Nach einigen Jahren gelang es mir und meinen Mitgefangenen
auszubrechen. Wir kehrten an den Königshof zurück, wo die
Königin uns verurteilte, wir wären unfähig und hätten
durch die Gefangenschaft unsere Ehre verloren. Wir wurden aus dem
Palast verbannt und aus der Armee unehrenhaft entlassen.
Das alles
geschah allerdings nur, weil die Königin Angst vor uns hatte.
Wir besaßen inzwischen mehr Macht, Ansehen und Einfluss als
sie. Deshalb wollte sie uns los werden.
Wir zogen uns zurück,
mit der Bekanntmachung, dass wir hiermit nicht mehr zu ihrem Volk
gehörten und jeder, der mit ihrer Art zu regieren nicht
zufrieden wäre, sich uns anschließen könnte.
Viele
folgten uns und kaum zwei Jahre später, war ihr gesamtes Volk zu
uns übergelaufen. Auch ihre Truppen haben sich uns angeschlossen
und der König und die Königin standen alleine da.
Wir
übernahmen die Regierung und ließen beide hinrichten.
Von
da an gab es kein Königshaus mehr, das über das Universum
herrschte, sondern der große Rat übernahm die Herrschaft.
Wir änderten viel in der Regierung und auch in der Armee fanden
Veränderungen statt. Da wir dreizehn Leute waren, hatten wir
eine bessere Möglichkeit, alles zu kontrollieren und dem Volk
zuzuhören, wenn es Probleme gab. Einmal wöchentlich fand
eine Ratsversammlung statt, in der die neuesten Ereignisse besprochen
und die wichtigsten Entscheidungen getroffen wurden.
Wir schafften
es, die Dämonen lange in(unter) Schach zu halten, aber
irgendwann eskalierte die Situation. Also beschlossen wir, ein
Schutzschild um das Universum zu bilden und den verschiedenen Völkern
die Möglichkeit zu geben, selbstständig zu entscheiden und
zu leben. Wir bestimmten verschiedene Familien, die über die
einzelnen Gebiete wachen sollen und den Lebewesen dort unerkannt
unter die Arme greifen sollten, ehe wir den Zauber sprachen, der uns
selbst tötete, dafür aber das Leben von Myriaden
Unschuldiger rettete.
Viele Jahrmillionen mussten unsere Seelen
warten, ehe sie genug Kraft gesammelt hatten wiedergeboren zu werden.
In dieser Zeit befanden wir alle uns hier in diesem Garten. Kana und
ich mussten sehen, wie alle anderen vor uns geboren wurden. Dann
verschwand auch ich um als du Wiedergeboren zu werden. Doch wie du
siehst, ist Kana nicht mehr hier. Also wurde auch sie zurück ins
Leben geschickt."
"Also bist du einer der mächtigen zwei
Ratsmitglieder, von denen Schicksal erzählt hatte!"
Krenjo
begann zu lachen.
"Ja. Kana und ich hatten eigentlich den
kompletten Rat unter Kontrolle, denn ohne unsere beider Zustimmung,
konnte kein Beschluss gefasst werden. Die anderen elf vertrauten uns
und unserem Urteilsvermögen."
"Ist Kana mächtiger
als du, weil sie später wiedergeboren wurde?"
"Jein. Ihre
Magie ist nicht so stark wie meine, dafür kann sie um einiges
fester Zuschlagen als ich. Man kann sagen, wir gleichen uns aus. Was
ich nicht kann, kann sie und was sie nicht hinkriegt, schaff
ich."
"Wart ihr zusammen?"
"Nein. Ich selbst war nie
verliebt. Weshalb weiß ich nicht. Und Kana hatte ihr Herz an
einen Drachenpriester verloren. Sie hatte schon immer nen Faible für
blaue Augen."
"Du scheinst sie aber sehr zu mögen."
"Sie
ist in den ganzen Jahren, in denen wir zusammen waren, eine Art
jüngere Schwester für mich geworden, ebenso wie sie eine
ältere Schwester für Kilas war. Vielleicht treffen wir sie
ja eines Tages wieder."
"Das hoffe ich auch. Ich würde
sie gerne kennen lernen."
"Du solltest allmählich zurück.
Dein Liebster wird ungeduldig. Ich werde mich ab und zu mit dir in
Verbindung setzen und dir einen Teil unserer Kräfte zurückgeben.
Aber nur so viel, dass du damit umgehen kannst."
"Okay. Ich
freu mich drauf, mit dir reden zu können. Aber was machen wir
jetzt wegen Lucius, Severus und Draco. Soll ich es ihnen sagen?"
"Oh
nein. Ist so doch viel lustiger. Ich bin neugierig, ob Mum und Dad
auch ohne unsere Hilfe wieder zueinander finden und wie Kilas sich
entwickelt."
"Mal sehen. Aber wie komm ich wieder in die
Realität zurück?"
"Keine Angst, ich bring dich
wohlbehalten zurück. Wenn du aufwachst, wirst du neue Kräfte
in dir spüren, ich Verschmelze diesen Teil meiner selbst wieder
mit dir, wenn es in Ordnung ist."
"Wird mein Charakter sich
dabei ändern?"
"Nein. Du wirst nie wieder so sein, wie du
warst. Dafür musstest du zu viel mitmachen, aber ich hoffe, ich
kann dir eine Vernünftige Basis für einen Neuanfang
liefern. Und jetzt ist es Zeit für dich, wieder aufzuwachen.",
lächelte Krenjo.
Noch bevor Harry etwas erwidern konnte,
wurde er wieder durch endlose Dunkelheit gezogen und Krenjo und der
Garten verschwanden aus einem Blick.
