Disclaimer:Alles nichts meins.

Autor:Eve8

Originaltitel:Small Favors – THOR!

Übersetzer:Linguna

A/N:Wie immer, vielen Dank an Ursu.

Ein kleiner Gefallen

Kapitel 4

THOR!

Jack saß in seinem Truck und starrte auf Sams Eingangstür. Er hatte sie, seit er heute morgen aus der Kantine gestürmt war, weder gesehen, noch mit ihr gesprochen. In der Zwischenzeit hatte er über viele Dinge nachgedacht. Und er ist nicht wirklich zu einem Ergebnis gekommen. Aber ihm ist klar geworden, dass er vielleicht seinen 2IC verärgert haben könnte. Einige der Dinge, die er gesagt hatte … sie könnte sie falsch aufgefasst haben. Besonders wenn sie zu viel darüber nachdachte. Was, sind wir mal ehrlich, genau das ist, was sie tat.

Er war nach Hause gegangen. Ihm gefiel die Art nicht, wie ihn jeder verwundert anstarrte und wollte Daniel, dem Pop-Psyochologen, nicht über den Weg laufen. Als ihm klar wurde, dass er mit Sam reden musste, und sie nicht in ihrem Labor ans Telefon ging, war er gezwungen den neugierigen Archäologen anzurufen.

Daniel erzählte ihm, dass der Präsident, Hammond und offensichtlich noch ein paar andere höhere Tiere immer noch über Thors Bitte diskutierten, und, dass Sam für heute Nacht nach Hause gegangen war.

Er stellte seinen Truck ab und stieg aus, steckte seine Hände in seine Hosentaschen und ging zu ihrer Eingangstür. Er war sich nicht sicher, was er sagen sollte, aber hatte das Gefühl er müsste ein paar Dinge klären. Er klopfte laut und wartete ungeduldig.

Sam öffnete überrascht die Tür. Sie trug eine Jeans und ein T-Shirt.

„Hi!", begrüßte sie ihn schließlich, als er nichts sagte.

„Hey. Ähm, ich habe gerade eben mit Daniel gesprochen. Es gibt immer noch keine „offizielle" Entscheidung."

„Wollen Sie vielleicht reinkommen, Sir?", fragte sie. Sie rätselte darüber, warum er hier war. Sie besaß ein Telefon. Und ein Handy. Und einen Pager. Und mehrere E-mail-Konten. Es war nicht nötig extra zu ihr zu fahren, nur um ihr zu erklären, dass es keine Neuigkeiten gab.

„Ich wollte nur … was heute morgen passiert ist. Als ich mich so … aufregte … und gegangen bin. Ich wollte nur sicher gehen, dass Sie verstehen, dass das nichts mit Ihnen zu tun hatte." Er hörte auf zu reden. Ihr überraschter Gesichtsausdruck bereitete ihm allmählich Sorgen. Sie sagte nichts, deswegen redete er weiter und weiter, solange er konnte.

„Ich meine natürlich hat es etwas mit Ihnen zu tun, schon allein wegen dem, was die von uns wollen, aber ich meinte nur … Ich hoffe nur, dass Sie wissen … es ist nicht so, dass ich nicht … oder nicht gedacht habe … ich bin nur wütend auf die Art, wie jeder mein Leben kontrolliert. Und Ihres. Okay? Das wär's … ich wollte nur sicher gehen, dass Sie … das wissen."

Endlich nickte sie leicht, immer noch überrascht über die Tatsache, dass er überhaupt vor ihr stand und nicht viel sagte. Viel wichtiger war aber das, was er nicht sagte.

„Okay. Gut … was auch immer die entscheiden werden … es bedeutet nicht, dass …" Er schweifte ab.

„Lassen Sie uns abwarten und dann weiter sehen, Sir? Einfach das, was kommt, auf uns zu kommen lassen. Bitte.", sagte sie sanft.

„Gut. Damit komm' ich klar. ´Nacht Carter." Er lächelte zum ersten Mal an diesem Tag und ging zurück zu seinem Truck.

Er schlief nicht, als das Telefon klingelte und nahm schnell den Hörer ab.

„O'Neill."

„Hi, Jack. Ich hätte erwartet, dass Sie schon schlafen würden."

Jack sah auf die Uhr. Fast zwei.

„Nicht müde, Sir."

„Nun gut. Mein Junge, der Präsident hat eine Entscheidung getroffen, und ich dachte Sie wollen so schnell wie möglich darüber bescheid wissen."

„Ich weiß das zu schätzen, General."

„Er hat beschlossen kein Abkommen mit den Asgard zu schließen, das ihr Privatleben mit einbezieht. Die ganze Sache ist vom Tisch. Er war der Ansicht, dass eine formelle Übereinkunft unangemessenen Druck auf Sie beide ausüben würde."

„Ich verstehe.", sagte Jack gelassen.

Hammond seufzte und sagte: „Er versuchte Ihnen einen Gefallen zu tun, Jack, aber … zum Teufel, ich kenne Sie. Ich weiß, dass Sie wütend auf den ganzen Bürokratie-Scheiß sind, aber … ich bin mir nicht sicher, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben."

„Machen Sie sich darüber keine Gedanken, General. Die Entscheidung wäre so oder so getroffen worden.", sagte Jack wage. Er erinnerte sich auf einmal wie Cassie ihn eines Nachts zwang einige „Friends"-Episoden anzusehen und wie dieser Chandler-Typ sagte: „Machte die Dose auf und überall waren Würmer." Jup, das umschrieb es ganz nett.

„Haben Sie Carter schon benachrichtigt?", fragte er schließlich, als ihm bewusst wurde, dass er noch was anderes zum General sagen sollte. Es war wirklich nett von ihm, solange auf zu bleiben und ihnen zu helfen, ihm persönlich Bescheid zu geben und das alles.

„Das werde ich jetzt tun. Jack, es ist Freitag …was halten Sie davon sich das Wochenende frei zu nehem?"

„Ja, Sir. Ich weiß Ihren Anruf zu schätzen.", sagte Jack und legte auf.

Er starrte das Telefon an. Gut. Das war's. Kein Schaden. Kein Konflikt. Hoffte er. Er wartete ein paar Minuten und rief Carter an.

„Carter."

„Ich bin's. Haben Sie mit Hammond gesprochen?"

„Ja, Sir. Ich habe soeben den Hörer aufgelegt."

„Zwischen uns ist immer noch alles in Ordnung?", fragte er. Er hoffte, er würde sich wesentlich lässiger anhören, als er sich im Moment fühlte.

„Ja, Sir."

„Okay. Gut. Hammond will, dass ich mir das Wochenende frei nehme … vielleicht ist das eine gute Idee. Zumindest für mich."

„Thor macht sich Sorgen, dass Sie wütend auf ihn sind.", brach es aus Sam plötzlich heraus. Sie war sich nicht sicher weshalb sie das gerade jetzt sagte, aber ihr erschien es zum diesem Zeitpunkt wichtig.

Jack kicherte.

„Das nächste Mal, wenn er mir über den Weg läuft, dann werde ich ihn sicherheitshalber ‚umarmen'.", sagte er leicht scherzend.

„Bis Montag."

„'Nacht, Sir." Er konnte ihr Lächeln vor sich sehen, während sie sprach.

Er legte auf und seufzte erleichtert. Zwischen ihnen war alles in Ordnung.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, erschrak er – momentan desorientiert. Er wusste wo er war, er wusste nur nicht, wie er hier her gekommen war. Was nie ein gutes Zeichen war. Er starrte an die Decke seines Schlafzimmers seines Wochenendhauses und dachte sorgfältig über die Ereignisse der letzten Nacht nach. Nope. Nach Minnesota fliegen stand definitiv nicht auf dieser Liste.

Er sprang verängstigt auf, als eine laute, weibliche, definitiv wütende und definitiv vertraute Stimme schrie:

„THOR!"

TBC

A/N: So Jungs, Mädels … erstmal Danke für eure Reviews. Klar kommen die alle weitergeleitet, d.h. auch mit eurem Originaltext, an Eve, allerdings übersetzte ich die Reviews nicht wörtlich, sondern mehr als Zusammenfassung. Auf die Fragen, ob Eve eure Reviews beantwortet. Zuerst, die ff hat im Moment an die 620 (!) Reviews – ich glaube nicht, dass sie alle einzeln beantwortet – sie ist 4-fache Mama … kann mir vorstellen, das da die Zeit schon knapp ist g. Ich versuch so gut wie's geht eure Fragen zu beantworten und wenn Eve noch was zu euren Reviews zu sagen hat, das ich euch noch nicht geschrieben habe, dann kriegt ihr auch hier eine Übersetzung.

Solltet ihr noch irgendwas finden, so wie nicht vorhandene Absätze oder so, sagt was. Da kann ich was dran ändern.

So, ihr wisst was zu tun ist … g … zwinker … bitte

4