Disclaimer:Alles nicht meins.
Autor:Eve8
Originaltitel:Small Favors – Small Potatoes
Übersetzer:Linguna
A/N :Wie immer, Danke an Ursu.
Und … wer sich mit Akte X auskennt … hat jemand die Episode gesehen, die „Small Potatoes" heißt? Wenn ja, hat jemand ne Ahnung, wie die auf Deutsch hieß?
Kapitel 8
Kleine Kartoffeln
Jack O'Neill hatte einen Plan. Sam spielte am Küchentisch auf ihrem Laptop Solitär. Er brachte das Schachbrett und stellte es vor sie hin.
„Ich hab' eine Idee.", sagte er mit einem Grinsen und stellte die Figuren auf.
„Ich will Sie nicht beleidigen, Sir, aber ich habe keine Lust mehrSchach zu spielen.", sagte Sam.
Er klappte ihr Laptop zu und tat so, als hätte er sie nicht gehört.
„Hey!", protestierte sie laut.
„Das ist der Grund, warum meine Idee das Spiel ein klein wenig interessanter zu machen, so genial ist. Wenn Sie gewinnen, werde ich Ihre Theorie testen, ob der See jetzt warm genug zum Schwimmen ist, und spring hinein."
„ Und was erwarten Sie als Gegenleistung, wenn Sie gewinnen?", fragte sie.
„Och, ich hab' keine Ahnung.", sagte er beiläufig. Er sah sich um und tat so, als müsse er sich erst etwas ausdenken.
„Ich denke … wenn ich gewinnen … hören Sie auf, mich ‚Sir' zu nennen."
Sie hob überrascht ihre Augenbrauen.
„Okay!", stimmte sie zu.
„Soo übertrieben zuversichtlich, hm?", fragte er mit einem höhnischen Grinsen.
„ Zu Recht zuversichtlich, Sir. Nicht übertrieben zuversichtlich.", sagte sie und ging mit einem weißen Bauern.
„Doppelt oder nichts?", sagte Jack mit einem gewinnendem Lächeln eineinhalb Stunden später. Er stand am Rand des Docks. Die kühle Brise ließ ihn frösteln. Er hatte seine Shorts an, ein Handtuch lag über seinem Stuhl und er starrte nervös auf das Wasser.
„Nope. Wir hatten eine Abmachung, Sir.", erinnerte sie ihn lächelnd.
Er sah sie verspottend an und sagte:
„Ähm, die Sache ist so, ich habe leichte Bedenken. Thor hat den See wirklich überfüllt und es ist ziemlich eng da drinnen und …"
„Ich könnte wetten, dass sie für Sie noch ein wenig näher zusammenrücken, Sir. Jetzt machen Sie schon."
„Sollte Thor das sehen, bin ich mir sicher, dass er meine Mitgliedschaft im Club der „Fortgeschrittenen Denker" aufheben wird."
„Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.", sagte Sam ungerührt.
„Hey! Das ist ein Regelverstoß, Carter!"
„Na schön, verklagen Sie mich doch wenn wir wieder zurück sind.", forderte sie ihn spielerisch heraus und verschränkte die Arme.
„Achverdammtnochmal.", murmelte Jack, holte ein letztes Mal tief Luft und sprang vom Dock.
Das Wasser war immer noch verdammt kalt. Er hatte nichts anderes erwartet. Aber er hatte nicht die ganzen Geheimoperations-Trainings um sonst gemacht. Er unterdrückte sein Zähneklappern und sagte:
„Hey, Sie haben Recht, Carter. Es ist großartig!"
„Wirklich?", fragte sie skeptisch. „Sie sehen so aus, als wäre Ihnen kalt …"
„Es ist etwas kühl, aber wirklich erfrischend. Herrlich für mein altes Knie. Wollen Sie mir Gesellschaft leisten?"
„Ich glaube nicht.", sagte sie bestimmt und ging einige Schritte zurück, um sicher zu sein.
„Ach, kommen Sie schon."
„Netter Versuch, Sir.", sagte sie und schüttelte ihren Kopf. Beiläufig hob sie sein Handtuch auf. „Es wäre eine Schande, wenn ich das zufällig mit rein nehmen würde."
„Schon gut, schon gut. Sie haben gewonnen.", sagte er und zog sich zurück auf das Dock. Er war tropfend nass und hatte sofort Gänsehaut am ganzen Körper. Mit unnötiger Kraft riss er ihr das Handtuch aus der Hand und fing an sich abzutrocknen.
„Dieses Mal.", fügte er hinzu und beeilte sich nach drinnen zu kommen, bevor sie sehen konnte wie kalt ihm tatsächlich war.
Mit einem triumphierenden Lächeln folgte sie ihm zurück ins Haus und widerstand dem Drang, die Klimaanlage nach unten zu regulieren um ihn zu ärgern.
Während der darauf folgenden Wochen, unterhielt Jack sie beide damit, so viele Wetten abzuschließen wie er nur konnte. Angefangen bei ‚Wer wird heute den ersten Fisch fangen', über ‚Welche Art wird es sein', über ‚Wer gewinnt das Spiel' - von den wenigen, die er in seiner Hütte hatte - bis hin zu, ‚Wer weiß am meisten über Star Wars'!
Bei dieser speziellen Wette zeigte sich, dass Jack, obwohl er immer behauptete Sci-fi zu hassen, ein großer Fan war. Trotzdem konnte sich Sam gegen ihn durchsetzen, als sie wusste, dass Kenny Baker der Name des Mannes war, der im R2D2 Kostüm steckte und schickte ein stilles „Danke" an Teal'c, der alles über ‚Star Wars' wusste, und Daniel, der ihm den Film zuerst gezeigt hatte.
Jacks Forderung - sollte er gewinne - blieb immer die Gleiche: Sie musste aufhören, ihn ‚Sir' zu nennen. Und er verlor immer. Am Ende musste er die ganze Wäsche machen, zweimal das Mittagessen kochen und einmal das Abendessen. Er durfte einen ganzen Tag lang nicht fischen. Er musste das Haus aufräumen und zwei Minuten lang einen Kopfstand machen.
Es wurde während der zweiten Woche nur noch schlimmer, als Sam klar wurde, dass Thor ihre Aktivitäten überwachte, und fing an die peinlichsten Dinge als Gegenleistung von ihm zu verlangen, wie einem sehr fetten Barsch „You Were Always On My Mind" vorzusingen, den sie eines Nachmittag gefangen hatten.
„Thor, sind Sie sicher, dass das … funktioniert? Für mich sieht es lediglich so aus, als würden die beiden durchdrehen.", sagte General Hammond besorgt, als er zu sah, wie Colonel O'Neill, einer der hartnäckigsten (aber auch albernsten) Männer, die er jemals kannte, herzergreifend auf seinem Dock, und mitten am sonnigsten Tag für einen Fisch sang. „Lassen Sie uns mal über Tierquälerei sprechen.", murmelte Hammond.
„In der Tat sind eure Paarungsrituale sehr merkwürdig, und meine Studien belegen, dass sie von Fall zu Fall dramatisch variieren. Ich bin tatsächlich davon überzeugt, dass, obwohl O'Neill sich so seltsam verhält, Major Carter und O'Neill sich immer vertrauter werden und sich immer wohler in der Gegenwart des anderen fühlen.
„Nun ja, das will ich auch hoffen.", sagte Hammond unsicher.
„Ich kann's nicht glauben.", sagte Jack leise und starrte immer noch auf das Schachbrett.
„Was?", fragte Sam und blickte beunruhigt auf das Brett. Auf einmal sah auch sie es.
„Oh, Nein.", sagte sie schnell. Er zog mit seinem Turm.
„Schachmatt.", sagte er ehrfurchtsvoll.
Zwei Wochen und er hatte endlich eine Wette gewonnen. Und das beim Schach spielen.
„Ha! Ich hab' gewonnen! Sie haben verloren!", verkündete er triumphierend und führte einen Freudentanz auf. Sie sah ihm lachend zu, als er sich setzte.
„Ich denke, Du hast mir was zu sagen.", sagte er drohend. „Oder – wohl eher – Du hast etwas nicht mehr zu sagen."
„Schon gut. Sie haben gewonnen. Ich werde Sie nicht mehr ‚Sir' nennen, Colonel."
„WAS? Warte mal. Du musst mich jetzt ‚Jack' nennen.", protestierte er.
„Das war nicht die Abmachung, Colonel.", stellte sie unschuldig fest. „Sie sagten exakt, dass wenn Sie gewinnen, ich aufhören müsste Sie ‚Sir' zu nennen. Sie haben nichts davon gesagt, wie ich Sie stattdessen nennen soll."
„Ach … Du weißt, was ich meinte … Ach Mist! Okay, okay, noch ein Spiel, dieses Mal…"
„Nicht heute Nacht. Ich bin schrecklich müde. Ich denke, ich werde jetzt ins Bett gehen.", sagte sie lässig, stand auf und streckte sich. Er sah ihr verächtig hinterher, wie sie praktisch aus dem Zimmer sprang.
„Wow, ich kann nicht glauben, dass er sie letztenendes beim Schach geschlagen hat.", sagte Hammond. Er dachte ernsthaft darüber nach eine Mikrowelle in sein Büro mitzubringen, damit er Popcorn parat hatte, wenn Thor mit seinen kleinen High-light Wiederholungen auftauchte.
„Major Carter ist ein sehr cleverer Mensch.", kommentierte Thor.
„Ja, das ist sie. Aber das ist uns nicht neu, Thor."
„Es war schon spät in der Nacht, es ist möglich, dass sie müde war und sich nicht richtig konzentrieren konnte."
„Aber …"
„Würde ich, wie Major Carter und Colonel O'Neill Wetten abschließen, würde ich wetten, dass Major Carter genug von O'Neills Spiel hatte und absichtlich verlor, damit er aufhören würde."
„Gut möglich. Ich würde sagen, das ist sogar sehr wahrscheinlich."
„Ich werde es zur Liste der Dinge hinzufügen, die ich sie fragen werde, wenn das hier vorbei ist."
„Ja. Sind Sie schon bereit, Wetten abzuschließen wann das sein wird?"
„Bald.", sagte Thor, kniff seine Augen leicht zusammen und verschwand in seinem Lichtstrahl.
„Sehr hilfreich.", sagte Hammond sarkastisch in das leer Büro.
Jack erwachte mit einem Stöhnen. Er ist diese Nacht früh ins Bett gegangen. Carter hatte noch etwas an ihrem Computer im Wohnzimmergemacht. Er sah zu seiner Schlafzimmertür. Sie war einen Spalt weit offen, genug um zu erkennen, dass irgendwo noch Licht brannte.
Er stand auf, um das Licht auszuschalten. Seine Knie knackten. Überrascht blieb er stehen, als er merkte, dass das Licht vom Dock kam.
„Carter? Sind Sie da draußen?", fragte er und streckte den Kopf zur Hintertür hinaus.
Er hörte etwas im See planschen.
„Carter?", schrie er. Er hatte keine logische Erklärung dafür, was sie mitten in der Nacht im See machen würde.
Aber es hörte sich so an, als würde sie Hilfe brauchen. Er rannte zum See und versuchte etwas zu sehen, aber es war zu dunkel. Natürlich, sie waren mitten im Nirgendwo, keine Straßenbeleuchtung in Sicht. Es stand zwar eine Laterne am Dock, aber alles was sie beleuchtete, war ein unachtsam hingeworfenes Handtuch und ein Paar Sandalen.
Er konnte vage erkennen, dass sie in der Mitte des Sees war und sehr heftig mit Wasser spritzte. Und sie antwortete ihm auch nicht, als er nach ihr rief. Er holte tief Luft und sprang in das kalte Wasser. Es war tagsüber immer noch zu kühl, um sich darin wohlzufühlen, aber nachts war es noch schlimmer.
Schnell schwamm er zu ihr hin und bekam einen Körperteil von ihr unter Wasser zu fassen; er war sich ziemlich sicher, dass es ihr Bein war. Sie schrie auf und fing an, unter Wasser nach ihm zu treten und zu schlagen.
„Carter! Carter, ganz ruhig, ich bin's!", sagte er. Schließlich gelang es ihm ihre Handgelenke zu greifen.
„Colonel, was machen Sie hier draußen?", wollte sie wissen.
„Ich! Was zum Teufel machen SIE hier draußen? Ich dachte, Sie würden ertrinken oder von einer Flunder, oder was auch immer, angegriffen werden!"
„Von einer Flunder angegriffen?", fragte sie skeptisch.
„Ach, sein Sie ruhig. Kommen Sie, wir führen diese Unterhaltung innen weiter."
„Ich war …noch nicht fertig."
„Sie sind es jetzt.", sagte er bestimmt und schob sie in Richtung Dock.
Sie kletterte aus dem Wasser und nahm ihr Handtuch, trocknete ihr Gesicht ab und wickelte das Handtuch eng um sich. Dann schlüpfte sie in ihre Schuhe, nahm die Laterne und ging zur Hütte. Jack stolperte hinter ihr her, da sie das Licht hatte. Außerdem hatte er kein Handtuch und fror sich den Arsch ab.
„Bitteschön.", schrie er verwirrt.
Sam stampfte in ihr Schlafzimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Jack ging in sein Zimmer und schlug ebenfalls die Tür zu. Erst dann wurde ihm bewusst, dass er immer noch kein Handtuch hatte. Vorsichtig streckte er seinen Kopf zur Tür hinaus und ging schnell ins Badezimmer um sich ein Handtuch zu holen. Es waren keine da. Er stöhnte, als er sich daran erinnerte, dass sie heute gewaschen hatten. Und sie hatte sich freiwillig dazu bereit erklärt, die Wäsche zusammenzulegen.
Nun gut, er konnte sich zu Tode frieren, seine frisch gewaschenen Laken benutzen um sich abzutrocknen und sie mit schmutzigem Seewasser dreckig machen, oder er konnte eine sehr wütende und daher auch sehr gefährliche Sam nach einem Handtuch fragen.
Er verschränkte die Arme vor der Brust und hüpfte auf der Stelle auf und ab, während er seine Möglichkeiten abwägte. Schließlich ging er mit klappernden Zähnen zu ihrer Tür und klopfte laut an.
„Ich brauche ein Handtuch!"
Die Tür öffnete sich, er konnte einen kurzen Blick auf seinen 2IC erhaschen und bekam das Handtuch ins Gesicht geworfen. Die Tür wurde wieder zugeschlagen und er schrie: „DANKE!", und stürmte zurück in sein Zimmer.
Dort - wieder war die Tür mit einem lauten, befriedigenden Geräusch ins Schloß gefallen - zog er sich seine nassen Sachen aus und trocknete sich ab. Dann zog er sich eine neue Trainingshose und ein Unterhemd an. Er rubbelte seine Haare mit viel mehr Kraft als nötig trocken und murmelte vor sich hin.
Sam drückte das Wasser aus ihrem Haar, das jetzt wirklich längst überfällig für einen Schnitt war. Sie sah sich um, nahm ihren Bademantel und zog ihn an. Als sie ihn fest zumachte merkte sie, dass sie immer noch fror. Sie zog sich Socken an und setzte sich auf ihr Bett, um ihr nasses Haar zu kämmen. Sie fror immer noch, als sie damit fertig war. Jack O'Neill war einfach nur stur. Höchstwahrscheinlich blieb er jetzt in seinem Zimmer, schmollend, oder grübelnd, oder was auch immer er allein tat, wenn er ging und schlecht gelaunt war. Vielleicht könnte sie unbemerkt in die Küche gelangen und Kaffe machen. Sie konnte nach diesem Drama wahrscheinlich sowieso nicht mehr schlafen.
Sie spähte aus ihrem Zimmer. Seine Tür war geschlossen. Alle Lichter im Haus waren anscheinend aus, bis auf die eine Lampe am Ende der Couch, die zur Sicherheit immer angelassen wurde.
Auf Zehenspitzen ging sie in die Küche und biss sich auf die Lippe. Sie sah zurück ins Wohnzimmer und spitzte ihre Ohren um etwas zu hören. Nichts. Sie seufzte erleichtert, suchte kurz nach dem Lichtschalter und machte schließlich das Licht an.
„Um Himmels Willen!"
Sie zuckte zusammen, als sie ihren CO erblickte. Er saß im Dunkeln am Tresen neben der Kaffeekanne und sah selbstgefälliger aus, als es irgendjemandem erlaubt sein sollte auszusehen, erst recht nicht so spät nachts.
„Kann ich Ihnen mit irgendetwas behilflich sein, Carter?", fragte er unschuldig. Er schenkte ihr eine Tasse Kaffee ein, stellte sie auf den Tresen und schob sie langsam zum entferntesten Punkt, den er von seinem Stizplatz aus erreichen konnte.
Sie sah von der Tasse zu Jack und versuchte zu entscheiden, ob der Kaffe es wert war oder nicht.
„Sie werden mir so oder so erzählen, was zum Teufel das eigentlich sollte. Ich kann sie mit Kaffee versorgen, sie wärmen sich dabei auf und reden, oder wir können es auf die harte Tour machen."
„Und die wäre?"
„Schwitzkasten", sagte er schaudernd.
Sie seufzte, nahm die Kaffeetasse und ging ins Wohnzimmer. Er folgte ihr und setzte sich an das andere Ende der Couch und wandte sich ihr zu. Sie nahm die Decke von der Sofalehne, kauerte sich zusammen und trank ihren Kaffe Schluck für Schluck.
Jack ließ ihr gute fünf Minuten um sich aufzuwärmen und ihre Stimmung abzukühlen und sagte:
„Wenn wir nach Haue kommen, erinnern Sie mich bitte daran, dass ich Dad eine Nachricht schicke. Der Mann hat eine Auszeichnung verdient."
Verdächtig kniff sie ihre Augen zusammen. Sie wusste, dass diese Aussage ein Aufhänger war, aber sie musste fragen.
„Warum?"
„Nun ja, nach dem Wutanfall von vorhin zu urteilen, will ich mir nicht vorstellen, was für ein Monster sie als Teenager waren!"
„Ich hatte keinen Wutanfall! Sie waren übrigens genauso aufgebracht wie ich!" Nein, sie hatte keinen Wutanfall gehabt und sie war jetzt nicht auf dem besten Weg zu einem weiteren. Sie war nur … müde. Und mürrsich. Und wahrscheinlich noch so einiges mehr.
„Nun ja, ich tendiere dazu, so zu reagieren, wenn ich mitten in der Nacht aufwache und denke, dass mein 2IC gerade mitten in diesem verdammten See ertrinkt!", schrie Jack.
Sie war also nicht die einzige mürrische Person im Raum. Keine gute Kombination.
„Nun ja, ich war nicht dabei zu ertrinken, ich war nur schwimmen! Und Sie haben mich fast zu Tode erschreckt!"
„Ich habe Sie fast zu Tode erschreckt? Carter, ich dachte Sie sterben da draußen! Vielleicht habe ich ein klein wenig überreagiert, aber ich konnte nichts sehen und Sie gaben mir keine Antwort, was zum Teufel hätte ich denn denken sollen?"
„Ich sagte Ihnen, dass ich in Ordnung sei, und trotzdem haben Sie mich gezwungen aus dem Wasser zu gehen!"
„Warum mussten Sie auch mitten in der Nacht in einem saukaltem See schwimmen gehen?", schrie Jack.
„Damit ich verdammt nochmal schlafen kann!", schrie sie zurück.
„W … Was?"
„Ich konnte nur … ich schlafe in letzter Zeit schlecht und wenn ich genug Bahnen schwimme, werde ich so müde, dass ich schlafen kann.", erklärte sie und beruhigte sich etwas von der zweiten Runde ihres ‚Schrei-Kampfes'!
„Sie machen das öfters?", fragte er ungläubig.
Sie zuckte schuldig mit den Schultern.
„Erst seit es dazu warm genug dazu gewesen ist."
„Darüber, ob es warm genug ist oder nicht, lässt sich streiten, und ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, so oft drin zu schwimmen. Was ist, wenn Sie sich eine Lungenentzündung geholt hätten, oder was auch immer. Wissen Sie, wir können hier nicht einfach auf die Krankenstation gehen."
„Vielleicht, würde Thor uns nach Hause bringen, wenn ich krank werden würde.", murmelte Sam in ihre leere Kaffeetasse.
Als Jack nicht darauf antwortete, sah sie schließlich zu ihm auf. Er hatte einen seltsamen Ausdruck im Gesicht, so als hätte man ihm gerade einen Sack voller toter Kätzchen gezeigt.
„Carter", sagte er endlich, „Ich denke, es ist Zeit für kleines Gespräch."
TBC
A/N: So Jungs, Mädels … ich hoffe mal euch geht's allen gut und ihr entspannt schön über Pfingsten und wehe ich bekomme eine Review, in der drin steht wie toll die Ferien sind … ich muss arbeiten! Leider hab ich eine schlechte Nachricht … okay, das ist relativ. Meine Beta könnte etwas länger brauchen um das nächste Kapitel zu korrigieren, sie bastelt z.Z. mal wieder an einer Hausarbeit rum, d.h. evt. kommt das nächste Update erst etwas später … on va voir. Salut!
TBC
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