Epilog I
Ginny starrte ihr Spiegelbild an. Wie war es dazu gekommen? So schnell? Es schien gestern gewesen zu sein, da sie Hogwarts verlassen hatte. Oder besser noch, es schien gestern gewesen zu sein, da sie ihren 16. Geburtstag gefeiert hatte. Doch nein. Gestern hatte sie einen der wichtigsten Tests ihres Lebens bestanden: wie man sich einen Tag vor der eigenen Hochzeit davon abhält, seine Mutter umzubringen. Nun saß sie vor ihrem Schminktisch, hörte zu und dachte dabei nach. Die Hochzeit sollte draußen stattfinden. Die Entscheidung war in letzter Minute gefallen, just an diesem Morgen. Ginny war an einem wunderschönen, klaren, frischen Oktobertag aufgewacht und direkt zum Zimmer ihrer Mutter gelaufen, um zu verkünden, dass die Zeremonie draußen stattfinden musste. Eine Hochzeit im Freien war ein Traum von ihr gewesen, seit sie jung war, dich Molly Weasley hatte rigoros durchgegriffen, als Ginny ihr diese Idee unterbreitet hatte.
„Du kannst darauf wetten, dass es regnen oder bewölkt sein wird, Ginny, Liebes," sagte sie. Ginny konnte an ihren Tonfall hören, dass sie die Hochzeit in einer wunderschön ausgeschmückten Halle abhalten wollte, doch nicht danach klingen wollte.
„Wäre es nicht sicherer, den Fidanzato Sala zu mieten?"
Ginny hätte fast laut losgeprustet. Fidanzato Sala war eine weiträumige, extravagante Halle in der größten Zaubererstadt Europas. Die Stadt, Veneficus, befand sich in Süditalien und dort heirateten nur die reichsten Zauberer und Hexen. Sicherlich wäre es nicht zu schäbig, die Hochzeit dort zu veranstalten, doch wie in Gottes Namen sollten sie das nötige Geld dafür auftreiben? Am Ende, trotz der Proteste von Molly und Arthur, zahlte die Familie der Malfoys das meiste der Hochzeit. Ginny wusste, dass ihr Vater sich schämte, dass sie nicht mehr übernehmen konnten, als die Kosten für die Blumendekoration und das sündhaft teure Hochzeitskleid. Doch Molly war schnell dabei, ihn daran zu erinnern, dass es das Mindeste war, was Lucius Malfoy für sie tun konnte. Schließlich hatte er Arthur Erniedrigungen und vielen unnötigen Stress in seinem Leben zugebracht, oder nicht?
„Er verdient es sehr wohl, die Hochzeit unserer Tochter zu bezahlen," hatte Molly in entschiedenem Tonfall gesagt.
„Es ist auch die Hochzeit seinen Sohnes, Mum," hatte Ginny leise hinzugefügt, doch war prompt ignoriert worden.
Ginny lächelte leise, als sie sich daran erinnerte. Es war alles, das ihre Mutter tun konnte, um zu vergessen, wen ihre jüngste und einzige Tochter heiratete. In der Tat war das alles, was jeder der Weasleys tun konnte.
Ginny und Draco hielten ihre Beziehung 2 ½ Jahre geheim. Die ersten sechs Monate waren die Schwierigsten gewesen, befand Ginny – diese Monate, in denen sie noch an der Schule war und Wege suchen musste, um sich nach Hogwarts zu stehlen, oder in denen sie versucht hatte, ihm ellenlange Briefe zu schreiben, ohne dass irgendwelche neugierigen Siebtklässler über ihre Schulter mitlassen, waren hart gewesen. In dieser ersten Zeit sah sie ihn zweimal in der Woche. Jede Freitag- und Samstagnacht schlich sie sich hinaus und flog nach Hogsmeade. Das war nicht sehr kompliziert; schließlich war sie bis zu seinem Haus geflogen, um ihn zu sehen, und der einzig schwierige Teil dabei war der mit dem Flopulver gewesen. Nun konnte sie sich ohne das Flopulver mit ihm treffen. Doch es war das Draußenbleiben mit Draco, meistens bis fünf Uhr morgens und ihr Berg an Hausaufgaben, die sie tagsüber dann in der Schule zu erledigen hatte, was ihr zu schaffen machte. Und da es die letzten Monate in der Schule waren, verdoppelten die Lehrer natürlich die Arbeit, sodass jedes Fach am Schluss drei Stunden Zeit beanspruchte. Und deswegen war es unter der Woche auch nicht besser. Ginny wanderte während der Werktage halbtot herum und fragte sich, wie sie all ihre Abschlussprüfungen bestehen sollte. Nur während der Treffen mit Draco fühlte sie sich richtig lebendig. Und, neben der Tatsache, dass sie viel zu wenig Schlaf bekam, lernte sie Draco gerade erst kennen. Sicher, sie hatten schreckliche Zeiten miteinander durchgemacht und sie hatte schon fast vier Wochen mit ihm verbracht, doch nun, da die Umstände wieder normal waren, fing sie an, den wirklichen Draco Malfoy zu erforschen. Manchmal frustrierte sie das so sehr, dass sie gar nicht glauben konnte, dass sie ihre Zeit mit ihm verschwendete; oder dass sie einen Rausschmiss riskierte und ihren wertvollen Schlaf versäumte, nur um ihn zu sehen. Doch dann berührte oder küsste er sie und das änderte sofort ihre Meinung. Schließlich, als sich ihr siebtes Jahr schon dem Ende zuneigte, begann sie ihn zu verstehen. Er verhielt sich nur deshalb so, weil er es niemals anders kennen gelernt hatte. Und wenn man ganz genau hinsah, konnte man, wie Ginny nach einiger Zeit herausfand, kleine Anzeichen seiner Gefühle und Emotionen und der steinernen Miene, die er immer aufsetzte, entdecken. Wie er zum Beispiel seine rechte Augenbraue unwillkürlich hochzog, wenn er versuchte, seine Bewunderung zu unterdrücken. Oder wie sein Wangenmuskel zuckte, wenn er traurig oder enttäuscht war. Oder seine Augen, die sich nur ein kleines Bisschen verengten – so wenig, dass er selbst wahrscheinlich gar nicht wusste, dass er es tat – wenn er offensichtlich an nichts anderes als an sie dachte. Doch Ginnys liebste Angewohnheit war, wenn seine Augen sehr mehr blau also grau färbten, immer dann, wenn er glücklich war.
Ginny wurde, klar, dass er so etwas wie ein Code war. Ein Code, der sorgfältig zu lesen war. Und mit den Monaten, als sie immer mehr Zeit mit ihm verbrachte, begann sie diesen Code zu entziffern. Nun war sie sicher, dass sie ihn besser lesen konnte, als je irgendjemand zuvor.
Nachdem Ginny Hogwarts verlassen hatte, wurde alles viel einfacher. Sie verließ den Fuchsbau, noch bevor der Juni vorbei war und zog in ihre eigene Wohnung in London, wo sie in einem feinen Muggellokal als Kellnerin arbeitete. Natürlich hatte sie vor, in der Zaubererwelt Karriere zu machen, doch ihre Ausbildung fing schon im September an und sie brauchte einen Job, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre Hoffnung war es, in der Abteilung für Magische Katastrophen anzufangen, doch dort kam man nicht ohne weiteres hinein. So hatte sie sich entschlossen, wieder in die Schule zu gehen, um ihre Chancen aufzubessern. (In eine Schule, die sich nur um das Zaubereiministerium drehte; sie war natürlich weder so groß noch so berühmt wie Hogwarts.) Nun, da sie allein lebte, hatte sie die Möglichkeit, Draco wann immer sie wollte zu sehen. Obwohl er immer noch daheim lebte, fand er viele Entschuldigungen, um sich mit ihr in der Stadt zu treffen oder sogar für das ganze Wochenende in ihrer Wohnung zu bleiben. Die nächsten 1 ½ Jahre liefen genau so ab, nur dass Ginny wieder in die Schule ging. Ginny fand es beeindruckend, dass sie ihn nach 2 ½ Jahren immer noch liebte. Sie hatte gedacht, er würde sie irgendwann langweilen oder seine Art würde sie irgendwann zu sehr aufregen. Doch genau das Gegenteil war eingetreten. Sie fing an, ihn sogar noch mehr zu schätzen, nun da sie sein Verhalten verstand; nun da sie alles wusste, was es von ihm zu wissen gab. Wenn überhaupt, liebte sie ihn nach so langer Zeit noch mehr, da sie ihn nun respektieren konnte. Und anscheinend war das bei ihm nicht viel anders als bei ihr, denn er machte keine Anzeichen, sie zu verlassen. Seine Augen färbten sich immer noch blau, jedes Mal, wenn er sie ansah. Das war gut genug für sie. Doch Ginny wusste, dass er nie um ihre Hand bitten würde. Er würde sie für den Rest seines Lebens nur im Geheimen treffen, wenn er könnte. Doch sie hatte es bereits 2 ½ Jahre hinausgezögert, es ihrer Familie zu erzählen und das musste sie nun einfach tun. Jedoch völlig ohne Grund würde sie es ihnen nicht mitteilen.
Als sie sich eines Abends zusammen auf dem Sofa vor dem Fernseher, den Ginny vor einem Jahr gekauft hatte, zusammengekuschelt hatten, wandte sie sich plötzlich an ihn und machte ihm den Antrag. Sie platzierte lediglich ihr Kinn auf seiner Schulter mit ihrem Mund nur ein paar Zentimeter von seinem Ohr entfernt und wisperte, „Heiratest du mich, Draco?"
Seine Augen verengten sich und er starrte einen Moment noch auf den Fernseher. Dann drehte er seinen Kopf, um sie anzusehen und seine Augen waren vom tiefsten Blau, dass Ginny je bei hm erblickt hatte.
„Ich denke, das werde ich," sagte er gedehnt und seine Lippen kräuselten sich zu einem Grinsen.
Das war natürlich nicht die perfekte Antwort. Doch Ginny wusste, dass man bei Draco nicht darauf achten durfte, was er sagte. Man durfte nur nach seiner Reaktion nach urteilen. Und wenn man sich hier nach seinen Augen richten konnte, hatte er eigentlich gemeint, „Ich liebe dich und verdammt, natürlich heirate ich dich!"
Also hatte sie nun einen Grund, ihrer Familie von ihren zu erzählen. Einen sehr guten Grund. Den Weasleys die Liebesbeziehung, die sie die letzten 2 ½ Jahre gehabt hatte, zu beichten, was das Schwerste gewesen, das Ginny je getan hatte. Eigentlich hatte sie geplant, es ihnen allen gleichzeitig zu sagen, doch das wäre gleichbedeutend dazu gewesen, darum zu bitten, für den Rest ihres Lebens weggesperrt zu werden und Draco umbringen zu lassen. Also hatte sie es zuerst ihren Eltern erzählt. Wenn überhaupt irgendetwas, waren sie nur gekränkt, weil sie nichts von ihrem „Freund" gewusst hatten. Mit dem Punkt, dass er Draco Malfoy hieß, gingen sie sehr gefasst um.
„Nun gut, Ginny," sagte Molly mit einem gezwungenen Lächeln, „wenn du ihn liebst und wirklich denkst, dass es das Richtige ist, ist das okay für mich."
„Ich vertraue dir, Ginny," wandte sich Arthur an sie ohne überhaupt den Versuch eines Lächelns, „Wenn du denkst, dass er ein guter Mensch ist, dann werde ich dir vertrauen. Doch in dem Augenblick, da er dich nicht mehr glücklich macht, setzt du dieser Ehe ein Ende. Verstehst du, was ich dir sagen will, Ginny?"
Sie hatte verstanden. Doch am meisten war sie erleichtert, dass sie die Neuigkeiten so gelassen aufnahmen.
Ihre Brüder dagegen waren da ein ganz anderes Kaliber. Sie teilte es jedem einzeln mit, da sie dachte, sie wären weniger lebensbedrohlich, wenn sie nicht alle versammelt waren. Trotzdem machte das auch nicht mehr viel Unterschied. Als sie es Ron erzählte, verkündete Hermione, sie müsse ihn betäuben, wenn er sich nicht in den nächsten fünf Minuten beruhigte. Als sie es Fred mitteilte, rannte er direkt ins Nebenzimmer, wo George darauf wartete, die „großen Neuigkeiten" zu erfahren und schrie zusammenhangslos in höchstmöglicher Lautstärke. Sobald George die Worte „Ginny", „Malfoy" und „Heiraten" ausmachen hatte können, fiel er ins Gebrülle mit ein. Am Ende überließ sie mit einem schrecklichen Gefühl im Magen die Beidem ihrem Geschrei. Als sie es Percy sagte, fing er an, ihr einen Vortrag zu halten, was für ein wichtiger Schritt eine Ehe war, und wie lang kannte sie Malfoy eigentlich schon? Nach zehn Minuten schaltete sie ab. Sie erzählte es Charlie, als er eines Nachmittags heimkam, er schnitt eine Grimasse und wollte wissen, warum er nicht gewusst hatte, dass sie zusammen waren und ob sie schon mit Draco geschlafen hatte. Sie verließ mit hochrotem Kopf die Küche. Bill, auf der anderen Seite nahm es am besten auf. Er war an diesem Nachmittag auch zu Hause und zuckte lediglich mit den Achseln.
„Wenn's dich glücklich macht, dann hau rein, Ginny," sagte er.
Ginny lächelte ihr Spiegelbild breit an, froh, dass das Ganze vorbei war und sie es schon hinter sich gebracht hatte. Natürlich war niemand der Weasleys glücklich mit der Heirat, doch sie hatten gelernt, mit der Situation klar zu kommen. Das alles war im August passiert und danach folgten zwei Monate des Organisierens und Vorbereitens. Überraschenderweise übernahm Draco sogar einen aktiven Part im Planen der Hochzeit, neben der Tatsache, dass er die meisten Ausgaben deckte. Er war bei ihr gewesen, als sie die Farben ausgewählt hatte, mit denen sie die Hochzeits- und die Empfangshalle dekorieren wollten, hatte mit ihr gemeinsam eine Gästeliste zusammengestellt und hatte sogar einige Dinner im Haushalt der Weasleys durchlitten. Er war wunderbar höflich gewesen und hatte sogar die ausgefeilte Kochkunst ihrer Mutter gelobt.
Sie hoffte, dass ihre Familie sah, wie glücklich sie mit ihm war und wie gut er sie behandelte. Abgesehen von ihren regelmäßigen, kleinen Kabbeleien, in denen es um die unwichtigsten Sachen überhaupt ging, war er ein echter Gentleman im Umgang mit ihr. Ob sie es nun einsahen oder nicht, der Termin für die Hochzeit war auf den 21. Oktober festgesetzt und Draco war noch immer nicht brutal niedergemetzelt aufgefunden worden. Als der Tag immer näher rückte, wurde Mrs Weasley viel nervöser als Ginny. Schließlich hatte sie ihn ja schon einmal zuvor geheiratet. Es war ja nicht so, als wäre das ihr erstes Mal. Außerdem war sie sich absolut sicher, dass sie ihn heiraten wollte. Noch nie in ihrem Leben war sie sich in etwas so sicher gewesen. In der letzten Woche vor der Hochzeit, trieb Molly Ginny fast in den Wahnsinn. Jeden Tag wollte sie Ginny wieder in den Brautsalon schleifen, um zu überprüfen, ob das Hochzeitskleid noch saß.
„Glaubst du wirklich, ich habe plötzlich so viel zugenommen, Mum?" fragte sie genervt, „Es wird passen! Es hat gestern gepasst, es wird heute passen, genauso wie es das auch am Samstag tun wird."
Doch Molly ignorierte sie. Und als Ginny an diesem Morgen aufwachte und die helle Sonne durch ihr Hotelfenster hereinschien, entschied sie in einer Trotzsekunde, dass sie ihre Hochzeit draußen wollte. Es war erst 6 Uhr morgens gewesen, doch sie war in das angrenzende Zimmer ihrer Mutter gelaufen und hatte sie wach gestupst.
„Ich will," verkündete Ginny überschwänglich, „die Hochzeit draußen."
Wenn sie jetzt darüber nachdachte, wurde ihr klar, dass das ziemlich gemein und egoistisch von ihr gewesen war. Schließlich wollte ihre Mutter nur, dass Ginny eine schöne Hochzeit hatte. Fidanzato Sala hatte atemberaubend ausgesehen, mit grüner Seide, die die Wände bedeckte, dem dicken Teppich, so verzaubert, dass er silbern glitzerte und den Blumen in allen Farben, die um den Altar und auch im Rest des Raums hingen. Obwohl sich Ron nicht verkneifen konnte zu fragen, warum die Farben der Slytherins dominierend angewandt worden waren, konnte man trotzdem deutlich sehen, dass auch er es als spektakulär befand. Doch an diesem Morgen hatte Ginny so die Nase voll von ihrer Mutter, dass sie nicht wirklich über diese Sachen nachdachte; da war es ihr völlig egal, dass ihre Mutter ihr doch eigentlich nur eine möglichst schöne Hochzeit bereiten wollte. Alles, was sie wusste, war, dass es draußen sonnig und kühl und der Himmel wolkenlos war – und das war alles, das sie brauchte. Sie würde draußen heiraten, sogar wenn Draco und sie dafür durchbrennen mussten. Von ungefähr sieben Uhr morgens bis eine halbe Stunde vor dem Hochzeitstermin (der auf zwei Uhr festgelegt worden war) herrschte im Hotel absolutes Chaos. Die Zeremonie wurde vom Fidanzato Sala in den Hof des Hotels verlegt und irgendwie musste man vorher noch via Eule alle Gäste benachrichtigen, dass sich der Schauplatz geändert hatte. Sie mussten für alle Stühle aufstellen, und für die Musik wurde eine Anlage aufgebaut. Ein Altar wurde auch noch hergerichtet und dekoriert, doch für das meiste reichten die wundervollen Blumen im Hof als Schmuck. Mittags entdeckte Mrs Weasley Ginny, wie sie durch den Hof wanderte und einige Hotelpagen dabei beobachtete, wie sie durch Magie die Stühle sich in Reihen aufstellen ließen. Panisch eilte sie zu ihrer Tochter hinüber.
„Ginny. Es ist ein Uhr. Warum machst du dich noch nicht schon längst fertig?"
In diesem Moment war Ginny so glückselig, dass ihre Traumhochzeit auf diese Weise stattfand, dass sie nicht einmal genervt reagierte.
„Entschuldigung, Mum. Hab gar nicht gemerkt, dass es schon Zeit ist."
Molly nickte abwesend und war einen Augenblick abgelenkt, in dem sie Fred und George befahl, auch endlich in die Gänge zu kommen.
„Mum?" fragte Ginny etwas zögerlich, da sich schon die ersten Schuldgefühle einstellten, weil sie ihrer Mutter noch mehr Stress zugemutet hatte. „Würdest du schnell mitkommen und mir helfen? Du weißt schon, mit meinen Haaren und dem Make-up."
Molly wandte sich mit einem sanften Lächeln ihr zu. „Natürlich, Liebes. Ich komme sofort."
