So
Desintegration: Auflösen von Molekülen und deren zusammenhalt, wenn Chris das verwendet, verlieren Dinge/Menschen/Dämonen ihre Form und... sterben, hören auf zu existieren.
Das mal und jetzt, das neue Chappie!!:
Kapitel sechs in dem Chris mit seiner Mutter spricht, sich selbst einige gute Ratschläge gibt und Eric beweist das man nur dann ein guter Freund sein kann wenn man seinen Freunden das sagt was sie nicht hören wollen.
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Chris und Eric gingen mit Yemma im Schlepptau zu den Halliwellschwestern und Brüdern.
Sie sahen sich irgendwie komisch an.
„Wer hat Lust auf Kekse?" fragte schließlich Piper als sie merkte dass sie Stimmung einfach nicht aufhörte komisch zu sein.
Chris grinste.
„Ich hätte gerne welche."
Seine Mutter lächelte ihn an.
„Dann ist es ja gut. Kannst du dich und deinen Anhang orben?"
Der Hexer nickte.
„Ja, kann ich."
Piper gab ihn eine Umarmung und verschwand mit ihren Schwestern.
Wyatt und sein Bruder sahen immer noch zu ihm her.
Chris musste grinsen.
Dass hier, so wie die beiden dastanden, bereit jederzeit für den anderen das Leben zu geben, das hatte er sich für sich selbst auch immer gewünscht und …nie bekommen.
Er sah zu Wyatt.
„Würdest du Eric und Yetta" – „Yemma."- „Yemma, meine Güte noch mal," Chris fluchte fast auf, „mitnehmen ich muss mit dem Kleinen reden."
Es war gut zu sehen dass Wyatt nicht dumm war. Er drehte seinen Kopf kurz zu seinen Bruder und sah ihm in die Augen.
Chris junges Ebenbild nickte nach einem Moment.
Erst dann, nach der Erlaubnis, wandte Wyatt sich Eric zu und hatte sich auch schon mit ihm weggeorbt.
So standen sie zu zweit in der Wüste, die Sonne brannte auf sie herab und Chris sah sich Chris an.
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Lange Zeit sagten sie nicht.
Chris brach die Stille als Ersters.
„Ist Dad gut zu dir?"
Der junge Nickte.
„Dad ist der Beste."
„Er zieht Wyatt dir nicht vor?"
Dieses Mal schüttelte der junge Hexer dem Kopf.
„Nein, Dad doch nicht. Wyatt sagt immer ich sei Dads Liebling und", da lachte er, „hat er auch recht."
Erleichtert atmete Chris aus. Das war gut zu hören.
„Mädchen."
„Viele. Du?"
Chris lachte.
„Offensichtlich verlobt."
Chris blickte ihn von oben bis unten an. Es schien in seinen Kopf zu rumoren.
„Du bist kein bisschen so wie ich."
Der Junge erwiderte seinen Blick."
„Nein, ich glaub nicht. Sie … ziehen noch immer vergleiche, sie … manchmal weiß ich nicht ob ich jemals ein eigenes Original sein kann. Sie vergleichen mich noch immer mit dir, sie wissen nicht dass ich es weiß."
Chris nickte nur.
„Scheiss Empathie. Iich hab sie immer gehasst. Aber damals war es das einzige was mich glauben ließ das ich ihn noch retten konnte."
„War Wyatt wirklich so schlimm?"
Wieder nickte er nur.
„Mein Wyatt ist gut."
„Ist er das?"
Der Junge nickte.
„Ja, und wenn nicht, dann halte ich ihn auf."
Chris lachte.
„Ich glaube dass du das könntest, dein Vater war ein Eldar."
„Bei dir nicht?"
„Nein, Dad war ein normaler Wächter des Lichts. Wie bei Wyatt." Wieder sah er ihn an. „Er ist wirklich ein guter Dad?", hackte er nochmals nach.
„Ja."
„Gut."
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Sie sahen sich kurz an, dann orbten sie in den Schatten von HalliwellManor.
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Sie wurden schon empfangen, Wyatt sah immer noch argwöhnisch in Chris Richtung, aber sein junges Selbst ging zu ihm und lenkte seine Aufmerksamkeit ab.
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Chris sah sich um. So ähnlich und doch so… anders.
Ein Haus voller Leben und Bildern und… da hing ein Bild von ihm. An der Wand hing es und er stand da umringt von seinen Tanten, mit seinem kleinen Bruder auf den Arm.
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Wow. damit hatte er nicht gerechnet. Er hatte nicht damit gerechtnet, dass man sich an ihn erinnerte.
Er war so frustriert gewesen und all die Jahre, … nein damit hatte er wirklich nicht gerechnet.
Wirklich nicht.
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Fast gewaltsam entzog er sich dem Bann das dieses kleine Bild auf ihn ausübte und ging in den Wohnraum, wo schon alle saßen und Kekse aßen.
Es waren sein Dad, Mum und seine Tanten, dann natürlich auch Eric und Yett..Yemma. Er musste sich diesen Namen wirklich merken.
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Und dann, plötzlich, bekam er es mit der Angst zu tun. Er wollte sich nur Eric schnappen, seine Verlobte und gehen.
Eric sah das und stand auf, entschuldigte sich kurz bei den Schwestern, die offensichtlich
nur darauf brannten aber von Eric schon so bezirst worden waren, wie er es konnte, wenn er es darauf anlegte, und ging zu ihm hin.
Er sah ihn nur an und wusste was los war mit Chris.
Behutsam legte er ihm die Hand auf die Schulter.
„Du willst es ihnen erzählen, oder?"
Chris schüttelte langsam den Kopf, aber am Ende nickte er.
„Ich will es ihnen immer erzählen, aber ich kann nicht."
„Weil du die Zukunft schützen musst."
Chris nickte.
Eric drückte seine Schulter ein bisschen.
„Chris, jetzt ist die Zukunft, du musst sie nicht schützen weil sie schon da ist."
„Ich kann aber…"
Eric lies ihn nicht ausreden, seine Hand drückte sich fest in das Fleisch.
„Du musst. Es ist Zeit, dass du es aussprichst wenn du die Möglichkeit dazu hast."
Chris schüttelte die Hand von sich ab.
„Ich muss nicht."
„Du willst." Eric sah ihn an. „Du bist mein Freund, Chris, oder?"
Chris nickte.
„Ich habe noch nie etwas gesagt, weder ich noch meine Mädels."
Er sah ihn nur an.
„Volltrunken kommst du in mein Haus, aber wir haben nie etwas darüber gesagt."
Chris sagte noch immer nichts.
„Dir und mir zuliebe, Chris, sag es ihnen, du willst es ja sagen, sonst würde dass nicht seit 80 Zyklen passieren, oder? Jedes Jahr einmal."
Chris nickte.
„Ja."
„Dann: rede dich aus. Sag ihnen endlich die Wahrheit. Lass sie endlich wissen. Die ganze Wahrheit. Nicht nur dass was sie sich zusammengedacht haben."
Wieder nickte Chris.
„Ja."
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Der Tag verging schnell, Die Schwestern hatten ihn über das und jenes ausgefragt, er hatte sein Verhör genau so genau durchgeführt, und dann war der Abend gekommen und nach einem reichhaltigen Abendessen, einem hastig ausgesprochen Schlafzauber für seine Verlobte und einem gegähnten „Nacht" von Eric waren nur noch Chris und seine Mutter in der Küche, er half ihr beim Abspülen.
„Der Dämon hat dich nie attackiert, oder?"
Piper hob ihren Kopf und sah ihren „Sohn" überrascht an. Gerade eben hatten sie sich über seine Verlobte unterhalten und dann kam diese Frage aus dem Nichts.
„Welcher…"
„Der Dämon der dich tötet. Er hat dich nie attackiert, oder?"
Piper schüttelte den Kopf.
Sie legte den Teller aus der Hand und lehnte sich gegen die Spüle.
„Warum bist du nicht überrascht." fragte sie ihn dann, nach dem sie ihn eine Weile angesehen hatte.
„Weil ich es vermutet hatte."
Sie kannte ihn wohl gut genug zu wissen dass dahinter mehr steckte als reine Vermutung.
Und Chris sah dass sie es sah.
„Setzt dich nieder, Mum. ich … ich denke wir sollten reden."
Piper nickte nur.
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Und Chris redete.
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Es sprudelte aus ihm heraus. Er konnte, und wollte nicht aufhören.
Er erzählte es ihr. Alles, von allem.
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Er erzählte ihr von seinem Leben.
Von Wyatt, und wie schlimm es wirklich gewesen war.
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Und warum er, selbst, mit den Chancen die Ahm ihm gegeben hatte, niemals bleiben würde, sondern gehen.
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Kapitel sieben in dem Piper weint und Chris Yett…Yemma heiratet.
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Chris sah seine Mutter an.
„Ich war sieben, da tötete er seinen ersten Menschen."
Das war dass mit dem er begann.
„Sieben. Ich konnte es nicht fassen. Und ich konnte niemanden davon erzählen. Wyatt war der Gute und ich war das fünfte Rad am Wagen. Auch wenn du es mir geglaubt hättest, Dad niemals. Es hieß jetzt schon immer, Chris war das und das, Wyatt ist besser."
Er lachte.
„Natürlich war er besser, er war älter. Ich war aber zu dumm es zu verstehen und zu jung. Es lastete lange auf meinem Gewissen. Es war ein alter Mann gewesen, und vielleicht wäre er sowieso gestorben, aber Wyatt war es der es getan hatte.
Er hatte ihn mit seinen eigenen Händen getötet. Einfach so. Er sagte zu mir, es wäre unser Geheimnis. Ich … ich war versteinert."
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„Lange Zeit ging es gut, aber ich glaube er hielt es geheim von mir, ich hoffte, wie ein Idiot, es würde besser werde, und dann warst du tot. Der Dämon kam und brachte dich um. Er kannte alle deine Schwächen und du warst tot. Dann starben sie alle nach der Reihe. Ich … ich hatte es immer vermutet, aber bis jetzt war ich nie sicher dass er es war. Aber er hat sie befohlen, die Dämonen die euch töteten."
„In mir drinnen, ich hatte es wohl immer vermutet, aber ich konnte es nie aussprechen. Ich musste mir immer vor Augen halten dass es besser sein musste, anders sein, hoffnungsvoller. Ich habe mich selbst belogen."
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Piper sah ihn mit großen Augen an, sie sagte nichts.
„Ich war bereit mich gehen zu lassen, da traf ich Bianca. Und da gab es was was es lebenswert machte, was mich wider aufhorchen lies und … hoffen. Sie hat es injiziert. Sie hat mir die Stärke gegeben. Er hat sie getötet. Sie starb für mich. Und dann konnte ich es einfach nicht mehr… ich hatte keinen Ort mehr für den es zu kämpfen gab und musste weiter machen. Für sie, für mich, für einen Ort an dem ich es nie erleben würde. Am Ende ging es nicht mehr um Wyatt, da ging es nur noch um mich. Ich wollte nicht, dass ich es noch mal erleben musste."
Er sah seiner Mutter in die Augen.
„Wyatt war ein Monster. Er hat gemordet, wann es ihm in den Kram passte, er hat…"
„..dich am Leben gelassen. Warum.."
„er das getan hat." Chris nickte.
„Ich habe mich das lange gefragt. Aber jetzt weiß ich es. Er wartete auf dem Tag an dem ich ihm gewachsen bin, es ging ihm nie um Familie oder ähnliches, er wollte meine Macht. Meine Kräfte. Meinen Willen. Im Endeffekt ging es ihm darum. Mein Wille. Ich glaube er hat nie verstanden, dass er meinen Willen schon längst gebrochen hatte. Weil er mich zu hoch eingeschätzt hatte, übersah er das offensichtliche. In der Hinsicht ist er wohl wirklich ein dummer Mann, so wie Echi es mal sagte. Naiv, dumm und stark, eine gefährliche Mischung."
„Hier ist er es nicht. Hier… du warst erfolgreich."
„Ich weiß, ich sah es in meinen Augen. Ihr habt sie beide gut aufgezogen. Wyatt scheint gut zu sein, und Chris… er ist wirklich nicht ich. Ich glaube, wenn ihr ihn mit mir vergleicht, dann tut ihr mir nicht recht. Dafür habe ich nicht alles geopfert was hatte. Meinen Stolz, meine Ehre."
„Stolz, Ehre?" Piper sah ihn überrascht an.
„Ihr habt mich gehasst. Ich hab das gespürt. Mit jeder Faser meines Körpers, das später, war schön, aber vergessen konnte ich es nicht. Ihr habt mich gehasst. Ich brauchte meinen Stolz um weitermachen zu können und meine Ehre es nicht einfach zu beenden. Denn, ihr hattet recht, mit euren Vermutungen, ich wollte ihn töten. Als ich zuerst kam, da wollte ich ihn töten. Egal was Bianca gesagt hatte, aber ich wollte ihn töten. ich konnte nicht, er war mein Bruder. Mein Bruder. Also hielt ich mich an die Hoffnung. Es war töricht, aber konnte nicht…"
Chris sah sie an.
Seine Mutter. Sie sah ihn an, er wusste nun endlich wie wohl ausgesehen hätte, wäre das alle nie passiert.
Ihre Augen, voller Güte, und Schmerz.
Er beneidete diesen Chris hier.
Was er alles hatte. Seinen ganzen Träumen, in Erfüllung.
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Chris umarmte Piper.
Lange.
Dann drückte er sich weg von ihr und orbte aus ihren Armen.
„Ich komm nicht wieder. Ich freue mich für euch, aber ich komm nicht wieder.", das flüsterte er noch, dann war er weg, sein Licht schimmerte durch das Haus und als es ganz verschwand, waren Eric, Yemma und das Bild mit Chris drauf, verschwunden.
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Zwei Tage später jedoch erhielt Piper ein Expresspaket, es materialisierte sich aus dem Nichts heraus, und hinterliess nach wenigen Momenten nur ein kleines Album und einen Brief.
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Liebe Piper,
Er ist ein junges Bürschchen und etwas spröde und impulsiv in seiner Art, aber Sie müssen es ihm verzeihen. Früher oder später, wird er sich Ihnen wieder zeigen, Sie sind schließlich die einzige Mutter die er noch hat.
Das Geheimnis, wie er es manchmal nennt, er hat es lange Jahre, weit mehr als Sie glauben mit sich herumgeschleppt, und oftmals zerbrach er fast daran. Vielleicht hat es Ihnen nicht so viel Schrecken eingejagt es zu erfahren, vielleicht haben Sie sich so etwas schon gedacht, vielleicht waren sie geschockt, für ihn auf jeden fall, war es eine Kette die ihn niemals gehen ließ.
Jetzt geht es ihm besser.
Er und Yemma haben geheiratet, auch wenn ich immer noch glaube er hätte sie besser getötet, die zwei sind wie Feuer und Wasser. Und ich habe es langsam satt ihn zu heilen… (Was soll heißen das ist jetzt nicht so interessant, natürlich habe ich auch Pause gedrückt, … Ja ich liebe dich auch) Wie dem auch sei, ich dachte vielleicht wollen sie ja sehen wie es ihm geht. Es liegen ein Paar Fotos bei, was übrigens echt nicht einfach war, ich habe noch nie eine Kamera verwendet und ( ich erzähle ihr was ich will, soll ich dir den Kopf abreißen, das tut sehr wohl was zur Sache, aber echt jetzt, weißt du wenn ich aller bestechen musste das ding hier herinnen zum Laufen zu bringen.) und deshalb hoffe ich sie wissen den Wert zu schätzen.
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Mit freundlich Grüssen,
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Eric
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Piper legte verwundert den Brief zur Seite, und als sie das Album aufmachte rannten ihr Tränen über das Gesicht.
Und zum Ersten Mal seit dem Chris weggeorbt war, waren es Freudentränen.
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Kommies wären echt der Hammer.
