yay. Eine Review :freu:
Link: Was meint sie mit "Bis zum bitteren Ende"? o.O
Wahrscheinlich hat sie das Script gelesen und weiß was passiert :fies grins:
Link: Du lässt mich sterben?
Wie schon am Anfang gesagt: Mal sehen wohin das führt (:denk: - ich werd' dich höchstens schön leiden lassen :muhehehe:).
An Faylen7: Vielen Dank für deine Review. Hat mich sehr gefreut. Ja, ist wirklich schade das kaum noch welche in die Zelda FF Sektion kommen, hier hätt ich mir die meisten Storys vorgestellt, wo es doch das erfolgreichste Videogame ist. Deine FF hab ich schon angefangen zu lesen und bin begeistert :D Hab aber noch ein paar Kaps vor mir.
2. Kapitel
Neue Kleider für den Helden
Link genoss die frische Luft und ließ sie seine Lungen durchströmen. Er war draußen. ‚Endlich.' Der milchige Mond schien hell über das Gelände und enthüllte das der Hylianer sich in einem Garten befand. Rechts von ihm erhob sich ein gewaltiges, mehrstöckiges, aus weißem Stein bestehendes Gebäude das ihn mehr an ein Schloss erinnerte. Das Gras piekste unter seinen nackten Füßen und er achtete auf jeden Schritt den er tat. Überall lagen Tonscherben und Geröll herum, die damit drohten seine Haut aufzureisen. Das Gelände wurde schließlich besser und auch das Gesicht des großen Gartens war nun relativ freundlich: Blumen, in steinernen Krügen, standen auf dem Gelände verteilt. Eine Hecke grenzte den Garten ab. In der linken Ecke thronte eine riesige Eiche, weiter rechts befand sich ein Brunnen aus weißem Marmor, weiter dahinter, versperrte eine hohe Mauer die Sicht auf ein weiteren Teil des Gartens. Daneben erkannte Link ein kleines Areal mit vielen Käfigen und drei Zwingern. Er wollte das Gelände aber nicht weiter erkunden. Ihm war kalt und die beiden Krähen, die ihn vom toten Baum nahe des Kellers aus ansahen, waren ihm nicht geheuer.
Link wandte sich einer Steintreppe zu. Sie führte ihn hinauf zu einem Balkon im ersten Stock des Anwesens. Große Fenster erlaubten ihm in das Innere zu blicken. Kerzen leuchteten und ein langer Tisch mit mehreren Stühlen war in der Mitte des Raumes aufgestellt. ‚Offenbar das Esszimmer.' Weiteres konnte er nicht erkennen, es war zu dunkel. Der Herr der Zeit wandte sich ab und überprüfte links, eine eiserne Tür nahe der Balkon Abgrenzung. Sie war abgeschlossen. Jetzt blieb ihm nur noch ein weiterer Aufgang der in die zweite Etage führte. Eine einzelne Tür fand er am Ende, welche er zu seinem Glück, unverschlossen vorfand. Link betrat einen Raum der angenehm beheizt war. Ihm wurde wohlig warm und sein kalter Körper entspannte sich etwas. Das Zimmer hatte einen Erkner, wo er gerade stand, und ein großes Fenster nahm links fast die gesamte Ecke ein. Kerzen erleuchteten den Raum hell, der Mond unterstützte sie in der Arbeit. Dieser Teil des Zimmers besaß zwei Sofas, eine Couch und auf einer Kommode mit dunklem Holz stand ein merkwürdiger Apparat mit einem kleinen Fenster und Knöpfen. ‚Sehr seltsam. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen.' Der Hylianer beschloss aber die Finger davon zu lassen. Zahlreiche Abenteuer in den Dungeons haben ihn gelehrt vorsichtig zu sein. Sein Blick schweifte weiter durch den Raum. Das Ticken einer großen Standuhr, nahe einer kleinen Zweistufigentreppe zum Aufgang des zweiten Teils des Raumes, begleitete die Erkundungstour. Link nahm die Treppe und erblickte gegenüber eine Tür. Rechts von ihr fiel ihm ein weiches Bett ins Auge, dahinter stand eine Kleiderkommode. ‚Sehr gut.' Allerdings erschrak er fürchterlich als plötzlich eine Frau aus dem Schatten des Zimmers trat. Das Licht des herein scheinenden Mondes und der flackernden Kerzen, verrieten was sie trug: die Dame hatte ein grünes Samtkleid an und eine ebenso farbgleiche Halbjacke zierte ihr Oberteil. Ihre Haare waren lila, zu zwei Zöpfen gebunden und aufwendig gedreht. Ihre Haut war sehr bleich. Um ihre Hüfte war eine knielange Schürze gebunden.
‚Sie muss die Magd des Hauses sein.'
Die Frau deutete auf ein Bündel Kleidung auf dem Bett. Sauber zusammengelegt und gefaltet. Davor erblickte er ein Paar rote ledrige Stiefel, die zum Teil mit ebenso schwarzem Leder überzogen waren. Vorne, an deren Spitze, waren sie mit einer Metallplatte verstärkt. „Ich habe Sachen für Euch rausgesucht, Sir." Sprach die Dienerin leise und Link hatte Schwierigkeiten sie überhaupt gut zu verstehen. Die Frau schritt an ihm vorbei, Richtung Tür. Sie lief gerade, nicht krumm, wie es sich für eine gute Dienerin gehörte. „Halt. Bitte warten Sie." Rief Link und die Dame stoppte in ihrer Bewegung, kurz vor der Tür, ihm den Rücken zugewandt. „Wo… wo sind wir hier? Was ist das für ein Anwesen? Und wie bin ich hierher gekommen? Ich lag unten im Keller, in einem Käfig gefa-…" Der Hylianer stoppte. Die Magd hatte sich zu ihm umgedreht. Ihr Gesicht… blass, gefühlskalt und ausdruckslose Augen. ‚Wie das einer Puppe.' Ihr Blick wanderte von ihm, zu einem Ölgemälde über dem Kamin. Der Herr der Zeit folgte ihr. Das Bild zeigte das Porträt eines alten Mannes mit weißer Halbglatze, faltigen Gesicht und grimmigem Mundwinkel. „Ja, Herr." Sprach die Frau, ohne ihren Blick von dem Gemälde zu nehmen. „Er besitzt die Fähigkeit, wie Ihr sagtet. Er wird das Mädchen zurückholen. Und wir werden ihm so lange einen angenehmen Aufenthalt bereiten, bis er zu ihr findet." Link runzelte die Stirn. Was meinte sie nur? „Bis ich WEN finde? Und was für eine Fä-…?" Der Hylianer wandte sich um, doch die Frau war weg. Wie vom Erdboden verschwunden. ‚Das wird immer sonderbarer.'
Wundervoll. Er wusste nicht wo er war, geschweige denn wie er hierher gekommen ist. Dieses Schloss war merkwürdig, ebenso unheimlich, und diese Frau die mit dem Gemälde sprach ,war es erst recht. Und was meinte sie eigentlich? Welche Fähigkeit besitzt er und welche Person sollte er zurückholen?
Link schüttelte den Kopf und fasste klare Gedanken. Das war jetzt egal. Er musste erst einmal dieses Schloss erkunden, herausfinden wo er war und so schnell wie möglich nach Hause kommen. ‚Aber nicht halbnackt.' Der Herr der Zeit ging zum Bett hinüber. Er ließ seine Finger über den blauen Baumwollstoff der Jacke gleiten, hinab zu einem hell braunen Ledergürtel. Link löste den Knoten, das Tuch glitt von seinen Hüften und segelte zu Boden. Das warme Kaminfeuer drang nun an die zuvor verdeckten Zonen. Der Hylianer zog zuerst die weiße Hose an, dann ein weinrotes Oberteil, darüber eine blaue Jacke mit gelben Streifen an den Rändern, zuletzt die roten Stiefel mit schwarzem Lederüberzug. Dann band er sich den braunen Ledergürtel um.
Er sah an sich herab: alles saß perfekt. Wie für ihn extra angefertigt. Nur seine offenen Haare störten ihn ein wenig. 'Ein langes Stück Stoff würde genügen um sie zu bändigen.' Der Herr der Zeit sah einige Schubladen durch und war letzten Endes erfolgreich. Link fand ein dunkelgrünes Band was er nun zum Zopf umfunktionierte. ‚Schon besser.' Seine Ponyfrisur hing wie immer vorne ab.
Aber wo sollte er jetzt zuerst hin? Zurück in den Garten und das Gelände etwas näher erkunden? Diese Idee verscheuchte der Hylianer sofort. So würde er diesem Gruselkeller wieder näher kommen. Zu nahe für seinen Geschmack…
Link wandte sich der Tür zu, durch die die Magd vor wenigen Minuten gehen wollte. ‚Nun denn.' Er drehte den Knauf und schritt in einen neuen Teil des Schlosses.
Wer sich Link' s Klamotten, aufgrund meiner sauschlechten Beschreibung, nicht so gut vorstellen kann, sollte mal bei google Bildersuche Fire Emblem Ike eingeben. Ich habe die Kleidung für unseren Spitzohr von Ike… öööh ausgeborgt :hust:
Link: Und er steht jetzt nackt da, oder wie?
Genau. Er hat jetzt das Handtuch :3
Link :mitleidigen blick zu Ike werf:
Ike :heul:
:grins: Naja. Du hast dafür aber nicht den tollen Umhang und die Schulterpanzerung.
Link: Würde doch eh nur stören.
Stimmt. Aber Schade is nur an der ganzen Sache das ich dir nicht mehr das Handtuch klauen kann :3
Link: o.O
He, he. Reviews please.
