Aufgrund von persönlichen Problemen, hatte ich eine ganze Weile auf verschiedenen Seiten keine updates mehr vorgenommen. Ich gelobe Besserung und werde sogleich einige Kapitel meiner verschiedensten Stories on bringen. Wer möchte kann sonst auch auf www.Fanfiktion.de lesen. Dort wurden meine Stories weiterhin auf neuestem Stand gehalten und sind teilweise bereits beendet.
Viel Spaß beim Lesen!
Kapitel: 05 – Gerüchte und Neugierde
Severus kam aus dem Bad, setzte sich an den Tisch und wartete auf das Essen. Seine Beine schlug er grazil übereinander, so dass sie bis zum Oberschenkel, unter dem Kimono, hervor luken sah.
Remus schluckte als er das Essen zum Tisch brachte und Severus Beine sah. Fast hätte er sich neben den Sessel gesetzt.
Merlin, gleich fang ich an zu sabbern … wieso sieht er auch plötzlich so gut aus?´
Severus sah ihn aufmerksam an.
„Hast du etwas? Geht es dir nicht gut?"
Remus lief
knallrot an und stotterte: „Äh … nein, alles in Ordnung …
ich … hab nur gerade an die nächste Vorführung
gedacht."
Severus nahm sich seinen Teller und begann zu essen.
„Das
glaube ich dir!"
Dann verstummte er. Er dachte wieder an seinen
Vortrag. Plötzlich fiel es ihm schwer mit Lupin über diesen
zu reden.
Remus starrte noch lange auf Severus Beine, während er sich langsam etwas zu essen auf seinen Essen auftat. Sein Mund war trocken.
„Schläfst du eigentlich lieber auf der linken oder der rechten Seite des Bettes?", ertönte Severus Stimme leise.
Remus hob endlich den Blick von Severus Beinen und blinzelte verwirrt.
„Was?"
Severus wiederholte seine Frage, als ob dies die normalste Frage der Welt wäre.
„Ob du lieber auf der linken oder der rechten Seite vom Bett schläfst."
Remus war verwirrt.
„Wozu? Ich meine … äh … gibt es hier keine zwei Betten?"
Seine Wangen wurden erneut von einem zarten rot überzogen.
Wie soll ich mit diesem Mann in einem Bett schlafen … bei den Beinen ´
Severus verdrehte seine Augen.
„Das Bett ist groß genug für zwei und da ich keine Frau bin, wirst du mich wohl kaum betatschen."
Remus ließ seinen Blick wieder nach unten gleiten und über Severus Beine streichen.
Das kann ich nicht versprechen!´
Er leckte sich unbewusst über die Lippen und zwang sich, wieder zu Severus auf zusehen.
„Ich könnte auch auf der Couch schlafen … du musst dir ja nicht noch mehr Unannehmlichkeiten wegen mir machen."
Severus hatte aufgegessen und hatte sich entspannt zurückgelehnt.
„Sei
nicht albern! Die Couch ist zum Sitzen sehr bequem, aber zum Schlafen
viel zu klein und somit ungeeignet. Ich beiß dich schon nicht …
auch wenn mein Ruf scheinbar Anderes verlauten lässt."
Remus
biss sich auf die Unterlippe und murmelte: „Wenn du darauf
bestehst…!"
Dann grinste er: „Ich finde deinen Ruf eigentlich sehr interessant …"
Severus
horchte auf: „Interessant? … inwiefern?"
"Hm …", er
knabberte noch immer an seinem Essen herum. „Ich fand Vampire schon
immer sehr …", er suchte nach dem richtigen Wort, „aufregend."
Severus hob eine Augenbraue.
„Ach … das Gerücht … ich dachte eigentlich an das, welches besagt, dass ich schwul sei."
Dabei dreht er sich etwas unwohl zur Seite.
„Schwul?", fiepste Remus und riss die Augen auf.
„Ja … weißt du nicht …. Ähm … was das heißt?", fragt Severus etwas verlegen.
„Doch … klar weiß ich das!", sagte er leise entrüstet.
Remus beobachtete Severus und dachte: Wie niedlich! Er wird verlegen.´
„Na ja Gerüchte eben!", wunk Severus mit der Hand ab.
Remus grinste schief und nickte leicht.
Ob er vielleicht wirklich schwul ist … ist doch eigentlich auch egal … was interessiert es mich?´
Während seiner Gedanken starrte er noch immer auf Severus Beine.
Hoffentlich merkt er nicht, wo ich ihm hinstarre …´ Remus konnte den Blick nicht von diesen delikaten Beinen abwenden. Hoffentlich merkt er es nicht.´
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Severus zu sprechen beginnt.
„Was … wollen wir noch machen? Es ist erst 19:00 Uhr!"
Remus
lehnt sich schüchtern zurück und antwortet: „Was du
möchtest…"
Severus zuckte mit den Schultern.
„Keine Ahnung … mit Gesellschaft hatte ich nicht gerechnet. Ich meide in der Regel diese Menschenansammlungen. Daher habe ich mir nur Bücher mitgebracht", er greift zum Hexenphon und bestellte eine Flasche Rotwein.
Remus schnüffelt plötzlich ein wenig an sich herum.
„Uh … gut, ich gehe jetzt ins Bad … ich habe mich überredet."
Damit stand er auf und knöpfte sein Hemd auf. Langsam streifte er es ab, während er Severus dabei neugierig ansah.
„Tu das!", raunte dieser nur
Severus senkte seinen Blick, nachdem er die Brust des anderen Mannes begutachtet hatte.
Warum zieht er sich denn hier um…?´
„Soll ich irgendetwas beachten? Irgendetwas im Bad nicht anrühren?"
Severus sah auf.
„Du kannst alles benutzen, was im Bad steht. Nur die kleine, rote Amphore nicht."
Remus legte den Kopf schief.
„Darf ich fragen, was in der Amphore ist?"
„Nein, darfst du nicht!", antwortete Severus bissig. „Es ist kein Blut, wenn du das meinst!"
Remus zuckte zurück uns nickte schnell.
„Ja … nein, dass habe ich auch nicht gemeint … Entschuldigung, wenn ich aufdringlich war!"
Nach diesen Worten drehte er sich schnell um und zeigte Severus somit den leicht vernarbten Rücken. Dann verschwand er im Bad, während er sich fragte, was wohl in der Amphore ist.
Er findet diese auf einer kleinen Ablage. Sie siht einfach zu verführerisch aus und in Remus erwacht die Neugierde.
´Ob ich mal nachsehen sollte, was darin ist?´
Remus geht ein paar Schritte darauf zu, überlegt es sich jedoch anders. Severus war so nett zu ihm, da sollte er auch befolgen, was dieser ihm verbot und auftrug.
Er stellte sich daher unter die Dusche, ohne den Inhalt der Amphore zu Prüfen.
Als es klopfte öffnete Severus die Zimmertüre, nahm den Wein und die Gläser entgegen. Er ließ den Tisch abräumen und stellte dann die Flasche Wein auf den selbigen ab.
Er schenkt sich ein Glas ein und nippt daran.
Als er das Wasser in der Dusche rauschen hörte, lehnte er sich zurück und schloss seine Augen.
Noch immer sah er den Werwolf mit nacktem Oberkörper vor Augen.
Verdammt, Severus! Hör´ auf damit!´
Severus greift nach seinem Buch, welches er bereits neben dem Sessel deponiert hatte und begann zu lesen.
