all

Danke für alle euren lieben Kommis ich freu mich immer riesig

Ich hoffe der Geschichte so viel Realismus wie möglich eingehaucht zu haben( wie es bei einer FF mit Hervorgezerrter und hinnegierter Handlung eben geht) und für alle Punkte eine einigermaßen akzeptable Erklärung gefunden zu haben falls ihr jetzt aber denkt Akzeptabel die hat da nur unlogischen Schrott geschrieben oder euch was auffällt was ich absichtlich oder auch unabsichtlich übersehen habe Schreit mal ganz laut was es ist ich werd mir drüber Gedanken machen und es gegebenenfalls anpassen.

mad-cat

Ich hoffe die Weißheitszähne sind Problemlos raus gekommen musste das auch schon über mich ergehen lassen

Secreta

Draco brodelt sein eigenes Süppchen doch dies ist in dieser Geschichte sehr nebenrangig und wird auch nie offen ausgesprochen was da abläuft. Doch ich muss dich enttäuschen, es gibt keine Ausspreche zwischen Bella und Harry. Bella denkt nicht oft genug an Sirius für sie war er nur ein Verräter der es verdient hat zu sterben und Harry hat sich selbst einen Neuanfang vorgenommen, da passt eine Ausspreche nicht rein denn sie würde wie ein Vorwurf seitens Harry enden.

Reditus Mortis

Wie ich oben schon geschrieben habe versucht meine Harry-Karikatur allen noch mal eine Chance zu geben auch Snape und Bellatrix.

LindenRathan

Wie du gesehen hast hat es doch kein Donnerwetter gegeben als Harry Ron getroffen hat. Harry hängt an seinen Freunden und auch während des Triemagischen Turniers hätte Harry Ron jederzeit verzogen wenn Ron sich nur entschuldigt hätte. Diese Geschichte basiert auf Harrys Verwandlung und am Anfang oder auch noch Teilweise gegen Ende ist Harry der Inbegriff des Guten. Er versucht mit den Veränderungen klar zu kommen ohne sich all zu sehr zu verändern.

sana23

Ich konnte einfach nicht widerstehen Blaise und Hermine zusammen zu bringen schließlich sagt die Gute schon im Buch das er gar nicht so furchtbar ist für einen Slytherin smile

18. Hermines Fehler

In nächster Zeit wurde Harry geringfügig in die Aktivitäten des Phönixordens mit eingeschlossen. So erfuhr er, dass Snape für tot erklärt worden war.

Der Orden suchte verzweifelt nach der neuen Operationsbasis der Todesser. Doch sie blieb unauffindbar. Was jedoch den Angriffen auf ihre Gegner kein Ende bescherte.

Es nagte an Harry, Tom und die anderen disapparieren zu sehen und dann im Orden von ihren Schandtaten zu erfahren. Doch er konnte nichts tun. Er fühlte sich hilflos. Doch was er viel erschreckender fand, war die Tatsache, dass er sich damit abgefunden hatte. Das es ihm immer weniger ausmachte.

In der Zeit, die Harry im Grimmauldplatz verbrachte, begann er die Todesser immer besser kennen zu lernen.

Rodolphus, Rabastan und Bellatrix Langstrange, die alle die Eigenschaft hatten, unüberlegt zu handeln. Sie waren übereilt, impulsiv und kein bisschen nachtragend.

Augustus Rookwood, ein wahres Genie, was die Verwandlung anbelangte. Auch wenn er schrecklich humorlos und ein eiskalter Logikfanatiker war, bot er Harry bei seinen Aufgaben doch oft seine Hilfe an.

Antonin Dolohow, wenn Harry nicht genau gewusst hätte, was dieser Mann tun konnte, hätte er ihn für harmlos gehalten. Antonin war immer einer der ersten, wenn es darum ging, einen Witz zu reißen.

Draco, der ihn noch immer mit Vorsicht betrachtete, aber dennoch konnte man sagen, es entwickelte sich eine gewisse Art der Freundschaft zwischen ihnen. Harry hatte ihn sogar überreden können, die Aufgaben vom siebten Schuljahr zu wiederholen.

Dann waren da noch Narzissa und Lucius Malfoy.

So sehr Narzissa auch die reiche, überhebliche, tratschversessene Reinblüterin zum Vorschein gab, war sie doch stets da, wenn sie gebraucht wurde. Und Lucius nannten alle liebevoll ihren Ordnungsfanatiker.

Snape grenzte sich natürlich wie immer ab, aber Harry hatte ihn in sein Zaubertranklabor gelassen, und seit dem war er um einiges umgänglicher. Wobei Harry einmal fast schon bereut hatte, ihm das Labor gezeigt zu haben, da er der Mittagssuppe eine seiner neusten Trankkreationen beigemischt hatte. Es war seltsam, aber Harry mochte Snapes schwarzen Humor.

Mit den anderen unterhielt Harry sich seltener.

Fenrir Greyback ging er meistens aus dem Weg. Da dieser aber auch nur äußert selten im Grimmauldplatz war, und meistens bei seinen Artgenossen lebte, hatte Harry ihn auch noch nicht wirklich kennen gelernt.

Avery, Nott, Mulciber und Macnair waren, wie Harry festgestellt hatte, immer die ersten, wenn es darum ging, Wurmschwanz mal wieder eine reinzuwürgen.

Während Wurmschwanz die ungemütliche Eigenschaft entwickelt hatte, immer andere belauschen zu müssen. Harry hatte ihn einmal erwischt, wie er versucht hatte, in eines seiner Zimmer im zweiten Stock zu gelangen, und hatte ihn zu drei Monaten Küchendienst verdonnert.

Was die anderen natürlich furchtbar freute, mussten sie jetzt nicht mehr alleine kochen. Denn Winky hatte sich geweigert, für die Schwarzmagier etwas zu Essen zuzubereiten.

Jugson, Travers, Amycus, Crabbe und Goyle kamen Harry wie die Schläger vom Dienst vor.

Er sah sie nie oben im dritten Stock und traf sie deshalb auch kaum. Es hatte ihn gewundert, als er eines Nachts in die Küche gekommen war, um dort auf die fünf zu treffen, wie sie Karten spielten, und Harrys Elfenweinvorrat um etliche Flaschen erleichterten.

Anfang Juni wurde Harry so hibbelig, dass er sogar den ruhigen Augustus zur Weißglut trieb.

Die UTZ Prüfungen standen an und obwohl Harry der einzige im gesamten Haus war, der diese Prüfung machen würde, wollten alle ihn unterstützen. So hatte die Hektik auch auf sie abgefärbt.

Zum ersten Mal seit einem Jahr würde Harry seine alten Klassenkameraden wieder sehen. Zwar hatte er Ron, Hermine, Ginny und Neville noch ab und zu gesehen, doch weder Luna, noch sonst einer seiner alten Freunde aus der Schule war ihm sonst begegnet.

Harry wusste, dass Blaise mit Hermine zu den Prüfungen kommen würde. Ron hatte eine Szene abgezogen, als er von dem Paar erfahren hatte, doch mit dem Verweis auf sich selbst, hatte Harry Ron schnell zur Vernunft gebracht.

Zum Glück hatte Ron sich schon seit Bills und Fleurs Hochzeit damit abgefunden, dass Hermine und er kein passendes Paar abgaben.

„Morgen Leute." Harry schlenderte gähnend in die Küche und ließ sich auf einen freien Platz neben Bella fallen.

Alle im Raum sahen ihn staunend an, während er seelenruhig Rühreier auf seinen Teller schaufelte.

„Was denn", fragte der Zauberer erstaunt mit der Gabel auf halben Weg zum Mund.

„Was los ist", fragte Draco erstaunt.

„Ja", zuckte Harry mit den Schultern.

„Vielleicht, dass du die letzten zwei Wochen wie ein aufgescheuchtes Huhn durchs Haus gerannt bist, und nirgends ohne deine Bücher zu sehen warst, und nun am ersten Tag deiner Prüfung hier so ruhig sitzt, als würdest du das Wort aufgeregt nicht mal kennen", klärte ihn Rabastan auf.

Harry zuckte nur mit den Schultern.

„Entweder kann ich, was ich gelernt habe, oder ich kann es nicht. Jedenfalls werde ich in letzter Minute bestimmt nicht noch was dazu lernen", meinte er unbekümmert und schaufelte weiter Rührei in sich hinein.

Harry apparierte in einen abgelegenen Winkel von London. Von dort aus sollte er einen Portschlüssel zu den Prüfungen nehmen. Es schien so, als wäre das Zaubereiministerium - oder war es der Orden - sehr darauf bedacht, die Sicherheit der Prüflinge zu garantieren.

Der Portschlüssel brachte ihn in einen großen Raum, in dem schon viele Schüler saßen und noch einmal schnell ihre Unterlagen durchblätterten.

Harry entdeckte Hermine sofort, sie saß in einem Sessel an der Wand und blätterte hastig in einem Buch. Neben ihr ging Ron auf und ab, und Blaise stand an die Wand gelehnt daneben und blickte durch die Gegend. Als er Harry sah, hob er die Hand zum Gruß. Schnell ging der Zauberer auf die Gruppe zu und entdeckte auch Pansy Parkinson in einem Sessel neben Blaise.

„Hallo", sagte Harry zu der Gruppe und stellte Ron ein Bein, was diesen stolpern ließ.

„Danke, dass du stehen bleibst", meinte er mit einem Grinsen, was Rons wütende Erwiderung zu einem verdrucksten Lachen werden ließ.

Noch bevor eine Unterhaltung entstehen konnte, wurden sie auch schon in einen anderen Raum gebeten, in dem viele Einzeltische standen.

Die Prüfungen begannen.

Verwandlung fiel Harry ziemlich leicht, was ihn selbst überraschte, doch nach den vielen Übungsstunden mit Rookwood war es eigentlich kein Wunder.

In Zaubertränke hatte er etwas Probleme in der Theorie, aber dafür glaubte er den Trank, den er hatte herstellen sollen, mit Sicherheit gemeistert zu haben. Schließlich hatte er ihn erst vor drei Tagen unter Severus Anleitung gebraut.

In Kräuterkunde glaubte er zwei Pflanzen verwechselt zu haben, aber in der praktischen Prüfung lief es doch recht gut.

Zauberkunst ging ihm auch recht leicht von der Hand, doch am besten von allen Prüfungen lief noch immer Verteidigung gegen die dunklen Künste, und als er die Prüfung ablegte, genauso wie seine Prüfung vor zwei Jahren bei Professor Tofty, hatte er einen Moment den Gedanken, dass es sicher auch interessant wäre, eine Prüfung für die dunklen Künste zu absolvieren.

Die ganze Woche über dauerten die Prüfungen, und Harry kam spät in den Grimmauldplatz zurück. Sich mit seinen Freunden zu unterhalten, dazu kam er gar nicht. Sie bekamen gesagt, die Prüfungsergebnisse würden in mindestens drei Wochen bei ihnen ankommen, und Harry hatte aufgeschnappt, dass die Patil Zwillinge für alle, die an den Prüfungen teilgenommen hatten, eine Feier organisieren wollten.

Sie sollte das Wochenende nach Prüfungsschluss stattfinden und die Einladungen wurden am letzten Prüfungstag verteilt. Sie sollte auch hier in den Prüfungssälen stattfinden.

Die Feier war in vollem Gange. Auf der Tanzfläche drängten sich die Paare, und laute Musik dröhnte durch den Saal.

Harry schlenderte gerade von der Tanzfläche zurück zu seinen Freunden. Hermine und Blaise standen bei Neville, der Ginny mitgenommen hatte.

Als erstes war Harry verwundert gewesen, bis ihm von einer freudestrahlenden Ginny und einem missmutigen Ron erklärt wurde, das die beiden zusammen waren. Sie waren beide sehr unterschiedlich. Seiner Meinung nach zu unterschiedlich für eine Beziehung, aber vielleicht machte ja gerade dies den Reiz aus. Harry sah, wie sich auch noch Dean zu ihnen gesellt hatte. Mit Seamus im Schlepptau.

„Ihr seid ziemlich spät, Hermine", sagte Harry, als er bei der Gruppe ankam.

„Ich wollte eigentlich gar nicht kommen, aber Blaise wollte unbedingt her." Hermine warf ihrem Freund ein Lächeln zu.

„Na, wenn dem so ist, wirst du mich beim Getränke holen begleiten, Blaise. Was kann ich mitbringen", fragte Harry in die Runde.

„Konntest du nicht Ron mitschleppen", meckerte Blaise, als sie sich zu zweit durch die Menge drängten.

„Bist du dir zu fein? Sieh es doch so, so kannst du deinen Auftrag besser erfüllen."

„Welchen Auftrag", fragte Blaise scheinheilig.

„Den, den Seth dir gegeben hat. Glaube nicht, ich wüsste nicht, warum du unbedingt her wolltest. Er wollte mich am Anfang selbst begleiten, aber es gibt zu viele, die mit seinem Gesicht mehr als nur Seth verbinden."

„Deshalb darf ich Kindermädchen spielen."

„Wohl eher Anstandsdame. Ich habe dich nicht darum gebeten. Schließlich bin ich in der Lage auf mich aufzupassen. Aber ich habe was für dich zu erledigen", meinte Harry, während er einen Bogen um eine Gruppe ehemaliger Hufflepuffs schlug.

„Ich bin kein Laufbursche."

„Ich weiß gut genug, was du bist. Gib das Theodore Nott", sagte Harry, und schob Blaise einen versiegelten Brief zu.

„Was soll das", fragte Blaise, während er den Umschlag kritisch beäugte.

„Sagen wir, es ist von einem gemeinsamen Freund, der den Brief nicht persönlich überbringen kann."

Blaise wendete den Umschlag und entdeckte Theodors Namen in bekannter, fein geschwungener Schrift.

„Der ist von Dra…" Harry erstickte seine Worte, in dem er ihm die Hand vor den Mund hielt.

„Posaune es doch gleich rum. Gib ihn ihm und verlier kein Wort darüber. Auch nicht zu Hermine. Er hat mich um diesen Gefallen gebeten, und ich selbst kann schlecht zu einem Slytherin gehen. Keine Sorge, es wurde überprüft was drin steht. Nichts für uns relevantes, also lohnt es sich auch nicht das Siegel zu brechen."

Blaise nickte nur stumm, während er den Umschlag vorsichtig verstaute.

„Wisst ihr eigentlich wo Luna ist? Macht sie ihre UTZ nicht? Ich habe sie weder hier noch bei einer der Prüfungen gesehen."

„Oh, wusstest du das nicht", fragte Seamus betreten.

„Stand doch in der Zeitung. Die Lovegoods sind vor einem Monat überfallen worden. Keiner hat überlebt. Es hieß, sie hätten irgendeine blödsinnige Theorie in ihrem Magazin gebracht, und so mussten sie sterben", erzählte Dean.

„Das würde es erklären", sagte Harry und dachte darüber nach, ob er so was in der Art gehört hatte.

„Das ist ja furchtbar", hörte er Ginny neben sich sagen, der jungen Hexe standen Tränen in den Augen.

„Das stimmt… Umgebracht wegen einer ihrer Zeitungsartikel. Dabei habe ich ihr Blatt immer so runter gemacht", sagte Hermine betreten und auch Ron sah ziemlich traurig aus.

Einen Moment wunderte Harry sich über seine Freunde, seit wann machten sie wegen Kleinigkeiten einen solchen Aufstand? Bis ihm etwas bewusst wurde. Nicht sie machten einen Aufstand, es machte ihm einfach nichts aus.

Luna war seine Freundin gewesen, sie waren zusammen in der Mysteriumsabteilung gewesen, und es machte ihm nichts aus, von ihren Tod zu erfahren. Dass eine seiner Freundinnen gestorben war, berührte ihn nicht mal mehr.

Jetzt, wenn er so an Luna dachte, verspürte er gerade mal einen kleinen Stich, aber nur weil er sie gekannt hatte.

Seit vielen Wochen hörte er Berichte über Menschen, die starben. Seit er mehr mit dem Orden zu tun hatte, war er auch an manchen Tatorten. Aber diese Tode berührten ihn nicht. Am Anfang hatte er vielleicht noch Entsetzen empfunden über sie. Aber für die vielen gesichtslosen Menschen empfand er nichts, nichts mehr. Wurde er schon genauso kalt wie Tom?

„Es ist ein Schock, nicht wahr, Harry", sagte Hermine einfühlsam, da sie Harrys entsetzten Gesichtsausdruck fehl interpretiert hatte.

Harry schüttelte nur den Kopf um seine Gedanken los zu werden, griff nach einem Glas Feuerwhisky und leerte es in einem Zug.

„Hey, das war mein…", beschwerte sich Ron. Doch Harry achtete nicht darauf, sondern lief zur Bar um sich ein weiteres Glas zu holen. Vielleicht würde ihn das etwas ablenken.

„Wie lange wird es eigentlich noch dauern, bis du die zweite Phase deines Plans einleiten kannst? Wie viele müssen noch sterben?"

„So viele wie sterben müssen."

„Das hast du schon so oft gesagt. Aber irgendwann wird doch eine Grenze erreicht sein."

„Ich weiß, dass du es nicht verstehen kannst. Aber ich muss alle, die bei meiner Machtübernahme einen Widerstand aufbauen könnten, vernichten. Ich will nicht die Zauberergemeinschaft auslöschen. Sondern nur eventuelle Gegner vernichten. Erst danach kann ich mich daran machen, den Phönixorden und das Ministerium in zwei Nacht und Nebel Aktionen zu übernehmen."

„Ja ja, ich weiß. Du hast es schon oft genug gesagt. Erst besiegst du die kleinen, die sich nicht wehren können, damit sie sich später nicht zu etwas Großem zusammenschließen können, das sich wehren kann."

„Warum fragst du mich dann immer?

Harry seufzte tief.

„Ja, ich weiß warum. Weil du willst, dass es endlich endet", flüsterte Tom sachte und zog Harry an sich.

„Glaube mir, nicht mehr lange, und die erste Schlacht wird beginnen. Wahrscheinlich früher als uns lieb ist."

Es war tief in der Nacht, als ein lautes Krachen die Operationsbasis der Todesser erschütterte.

„Was war das denn?", fragte Harry, der kerzengerade im Bett saß.

„Wenn das wieder einer von den Lestranges war, drehe ich ihnen den Hals um", fluchte Tom, als er sich aus dem Bett bequemte.

„Seit wann bist du denn so rabiat", fragte Harry lächelnd und zog sich einen Morgenmantel an, um Tom zu folgen.

„Seit du mir gedroht hast, du würdest mich eine Woche nicht ansehen, sollte ich sie noch einmal mit dem Cruciatus belegen."

„Und du hast sie trotzdem mit ihm belegt."

„Ja", grinste Tom und eilte die Treppen runter.

„Was ist hier los", donnerte Voldemort, als sie die Eingangshalle betraten und dort einem Todesserauflauf begegneten.

„Wir haben nichts getan, Herr. Als wir hoch gehen wollten, sind wir ihr begegnet, sie hat rumgeschnüffelt", stammelte Jugson panisch, angesichts Voldemorts früherer Strafen für nächtliche oder abendliche Störungen.

„Wer hat rumgeschnüffelt", fragte Tom streng, doch Harry hatte sie schon entdeckt.

In der Mitte des Auflaufs saß eine Hexe. Gefesselt und mit einem Anti-Disapparier-Fluch belegt.

In ihrem Gesicht stand das pure Entsetzen geschrieben, als sie Harry erblickte. Den Retter der Zaubererwelt umringt von Todessern.

„Tom." Harrys Stimme zitterte leicht, und nun erkannte auch der Dunkle Lord die junge Frau.

„Hermine…", keuchte er atemlos.

In der ganzen Halle herrschte eine drückende Stille.

„Was sollen wir mit ihr tun, Herr", durchbrach Goyle die Ruhe mit seiner dröhnenden Stimme.

„Bringt sie in den zweiten Stock in das freie Zimmer", befahl Harry dem Todesser.

Ohne Harrys Entscheidung in Frage zu stellen, schnappte Crabbe sich die Hexe und trug sie, gefolgt von Harry und Tom, nach oben.

Harry öffnete die Tür, und Hermine wurde unsanft auf den Boden geworfen.

„Los, geht schlafen", fauchte der Dunkle Lord übellaunig, als noch immer alle Todesser hinter ihnen standen.

Als alle weg waren, schloss Tom die Tür hinter sich und Harry.

Lange standen sie so da. Harry und Tom an der Tür, die gefesselte Hermine am Boden liegend vor ihnen.

Nach einiger Zeit hob der Dunkle Lord Hermines eigenen Zauberstab, und befreite sie von allen Fesseln. Der Hexe liefen Tränen über die Wangen.

„Harry, wie konntest du nur. Wie konntest du uns nur verraten. Dich mit den Todessern verbünden."

Harry antwortete nicht. Er sah seine beste Freundin nur schweigend an.

„Ron hatte Recht. Ron hatte die ganze Zeit Recht. Er hat gesagt, Seth sei ein Todesser, doch ich wollte ihm nicht glauben. Obwohl ich von den Büchern wusste… ich wollte ihm nicht glauben. Du hast uns für einen Todesser verraten", schluchzte sie und rappelte sich auf.

„Das stimmt nicht", meinte Harry leise, leise und ruhig.

„Das stimmt nicht", kreischte Hermine plötzlich, „Natürlich stimmt es! Da steht er doch, neben dir, dieser verfluchte Todesser. Für den du uns hintergangen hast! Bedeutet er dir so viel mehr als wir?"

„Er ist kein Todesser", sagte Harry noch immer ruhig.

„Ach, von wegen kein Todesser", schrie sie ihn an, während ihr die Tränen die Wange runter liefen.

„Er ist kein Todesser. Er ist Lord Voldemort", unterbrach Harry sie ruhig.

Gespenstige Stille breitete sich über den Raum aus, als Hermine fassungslos von Harry zu Tom blickte. Harry konnte sehen, wie sie zusammenzuckte, während sie Toms rote Augen mit den schlitzförmigen Pupillen musterte. Man konnte an ihrem Gesicht erkennen, wie langsam die Erkenntnis einsickerte, dass sie dem Dunklen Lord gegenüber stand, und noch mehr, mehrere Monate mit ihm unter einem Dach gelebt, mit ihm gelacht hatte.

„Das stimmt nicht", flüsterte sie.

„Das kann nicht stimmen", flehte sie verzweifelt.

„Warum sollte ich lügen, hier in einem Haus voller Todesser", sagte Harry mit ruhiger, ungnädiger Stimme.

Langsam öffnete er die Tür. Und trat zusammen mit Tom nach draußen. Das Zimmer wurde versiegelt und schalldicht abgeschirmt.

Wortlos gingen sie zwei Türen weiter in ihr eigenes Zimmer. Die Tür schloss sich hinter ihnen, und Harry begann zu schluchzen. Er brach zusammen, doch Tom war da und fing ihn auf. Der Dunkle Lord spürte den Kummer seines Geliebten durch die zerbrochenen Okklumentikbarrieren. Er hielt ihn fest.