„Rokko

Rokko ließ seine Finger über Lisas Rücken gleiten. „Wow, ich hatte zwar viele Hoffnungen in meinen Besuch in Berlin gesetzt, aber die wurden doch glatt übertroffen." Lisa räusperte sich verlegen. „Ähm, ja. Du wirst lachen, aber das ist sonst nicht meine Art." – „Davon gehe ich aus. Ich war noch nicht völlig im Delirium, als du mir zugeflüstert hast, dass das dein erstes Mal wäre." Lisa verpasste Rokko einen Klaps auf die Brust. „Das war es auch und es war sehr schön." Rokko beugte sich vor und gab Lisa einen Kuss auf den Mund. „Aber was wird jetzt?", wollte sie wissen. „Was soll denn jetzt werden?" – „Naja, ich in Berlin, du an der Nordsee…" – „Pendeln", meinte Rokko ruhig. „Du hast doch diesen windschnittigen fahrbaren Untersatz." – „Du bist so ein Spinner. Ich meine das wirklich ernst." – „Ich auch", lachte Rokko. „Nein, nein. Hm, soweit habe ich noch nicht gedacht." – „Nicht?", neckte Lisa ihn. „Doch, ich habe den ultimativen Plan: Werbung machen kann ich überall und meine Wunschagentur passt in eine Aktentasche. Ich könnte sie einfach hier wieder rausholen und darauf hoffen, dass sie hier gut läuft. Berlin ist ja eine große Stadt, da gibt es bestimmt den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen…" – „Und was wird aus deiner Mama?" – „Meine Mama wollte immer nur, dass ich glücklich bin und mit dir bin ich glücklich. Wir besuchen sie ganz oft oder sie kommt mal her. Lisa?" Rokko sah an sich herab. „Tja, da heißt es immer, dass wir Kerle fertig werden, uns umdrehen und anfangen zu schnarchen", schmunzelte er amüsiert. „Schlaf schön, mein Engel."