Kapitel 11 Dracos Hass

Die Schüler sahsen alle in der Halle. Alle wirkten traurig und erschöpft. Am Gryffindoretisch weinten ein paar Mädchen. Ginny sah nur zu Boden. Fred und George legten beide den Arm um sie. Neville seufzte nur. Luna weinte in Seamus Armen. Pansy, Serena und Blaise machten sich Sorgen zum Draco der sich in seinem Zimmer verschanzt hatte. AM Lehrertisch erhob sich Dumbledore.

„Meine Lieben Schüler. Es tut mir wahnsinnig leid, dass dieses wunderschöne Fest, so eine Katastrophe wird. Wir haben Verluste zu beklagen. Dean Thomas, ein ehrenvoller Schüller und lieber Freund ist von einer Gruppe die sich Dark Phönix nennt umgebracht worden."

Serena sah Ginny an.

/Jetzt nennt er uns sogar Dark Phönix nett./

/dieser Alte Sack, wenn Seth uns nicht verboten hätte ihn zu killen, dann wäre er jetzt Tot./

/Ja. Ich weiß. Wie geht es Luna, sie war mit Dean zusammen oder/

/Wie soll es ihr schon gehen Serena. Den Mann den sie liebt ist TOT./

Serena zuckte zusammen. Blaise sah sie besorgt an.

„Alles ok", fragte er leise.

„Schon gut Blaise", sagte Serena leise.

Dumbledore seufzte.

„Es werden hart Zeiten. Nicht nur das Voldemort eingreift, jetzt haben wir es mit einer 3. Partei zu tun. Aber ich weiß, dass wir auch diese Zeit überstehen werden, wenn wir zusammenhalten."

Tom schüttelte sich.

/Dieser alte Sack./

Sirius grinste und stupste Remus an. Remus sah Sirius verwirrt an und dieser deutete auf Tom. Remus folgte Sirius Blick und grinste. Doch als sein Block zu Severus ging, wurde er Ernst.

/Siri. Severus sieht über aus. Auch Tom. Das mit Seth geht ihnen nicht aus den Kopf/

Sirius nickte traurig.

/Ja. Ich mache mir auch Sorgen und um Draco auch, da braut sich was zusammen./

Kaum hatte Sirius den letzen Satz ausgesprochen, da ging die Hallen Türe auf. Keiner bemerkte es, außer den Freunden. Blaise zog scharf die Luft ein. Serena wurde bleich. In der Türe stand Draco. Seine Augen waren voller Hass und sein Blick fixierte nur einen. Dumbledore.

/ Serena er wird doch nicht/

/Doch Blaise. Er trägt eine Waffe/

/Verdammt/

Draco ging langsam auf den Lehrertisch zu. Serena stand auf. Lucius hatte seinen Sohn bemerkt und sah fragend zu Serena die bleich und geschockt schien. Tom aber spürte den Hasse und sah Draco bleich an.

/VERDAMMT HALTET IHN AUF, schrie Serena an alle/

Severus sah panisch zwischen Draco und dem Direktor hin und her. Dumbledore, der den jungen Malfoy gesehen hat, sah ihn fragend an.

„Draco, was kann ich für dich tun"; sagte Dumbledore sanft.

Dracos Hand wanderte unter seinen Umhang. Serena, Neville, Ginny, Pansy, Blaise, Fred und George sprangen auf.

/Verdammt jetzt ist es aus, dachte Serena/

/Draco bitte, flehte Ginny, tu das nicht/

Doch bevor was passiert, ging die Hallentüre erneut auf. Eine Person im Schwarzen Umhang ging schnellen Schrittes auf Draco zu und legte die Hand auf seine Schulter. Draco der wieder zu Sinnen kam, sah die Person an.

„Verzeihen sie Direktor, mein Verlobter wollte nur wissen, wann die Beerdigung für die Toten ist", sagte die Person.

Draco und die anderen sahen die Person bleich an. Diese zog den Umhang runter und Harry Potter kam darunter hervor. Dracos Augen füllten sich mit Tränen. Er fing an zu zittern und fiel Harry weinend in die Arme. Harry schlang seine Arme um ihn und hielt ihn fest. Dann wandte er sich an den Direktor.

„Verzeihen sie. Es geht ihm sehr nahe. Wie sie wissen, war Bellatrixe Lestrange ja seine Tante", sagte Harry nur.

„Gewiss mein Junge, bringen sie Mister Malfoy ruigh in sein Zimmer". Sagte Dumbledore lieb.

„Danke."

Harry, der merkte das Draco ihn nicht so schnell loslassen würde, nahm ihn einfach auf den Arm. Draco krallte sich an Harry, der ihn aus der Halle trug und dann mit ihm verschwand.

In Gryffindor Manor setze er Draco aufs Sofa und hielt ihn fest. Godric und Salazar sahen ihn besorgt an. Harry schüttelte nur den Kopf und strich Draco über den Kopf.

„Hey….Drache. Willst du dich nicht langsam mal beruhigen und mich ansehen", fragte Seth sanft.

Draco schüttelte den Kopf. Harry seufzte.

„Warum denn nicht mein Drache", fragte Harry.

„….weil….du geht's….", nuschelte Draco.

„Was! Du denkst ich würde gehen. Ach Draco, komm schon sieh mich an."

Draco hob den Kopf und sah Seth in die Augen.

„Siehst du. Ich bin noch da und ich bleibe auch da", sagte Seth leise und strich Draco über die Wange.

„Ich….dachte ich hätte dich verloren. Ich….dachte du würdest mich verlassen…", stotterte Draco unter Tränen.

Harry küsste ihn sanft, was Ric schmunzeln ließ. Harry sah seinen Blonden Engel mit warmen Augen an.

„Draco, mir geht es gut. Du vergisst, wer meine Eltern sind oder. Die sich übrigens gerade sehr gut amüsieren", sagte Seth schmunzelnd.

Draco sah jetzt erst die beiden anderen und sprang auf. Er Verneigte sich.

„Verzeihung ich…"

Doch da fingen Salazar und Ric an zu Lachen und Seth zog seinen verwirrten Drachen auf den Schoß. Was diesem nur Recht kam und er sich an Seth kuschelte.

„Draco. Wie oft denn noch. Wenn wir unter uns sind brauchst du dich nicht zu verneigen. Du bist schließlich unser Schweigersohn, sagte Ric lachend.

Salazar nickte nur. Als die Türe auf ging und Serena darin stand.

„SETH! Was zum Teufel denkst du dir eigentlich."

Doch auch Serena hatte Tränen in den Augen. Seth schüttelte nur den Kopf und übergab seinen Drachen Ric, der Draco sanft in den Arm nahm. Seth stand auf und umarte Serena.

/Verzeih mir bitte. Ich weiß du hast dir Sorgen gemacht. Doch ich musste erst Draco wieder zur Vernunft bringen/

Serena schniefte und nickte.

/Mach das nie wieder Klar/

/Du weißt, dass ich das nicht versprechen kann/

Serena nickte und da standen auch schon die anderen in der Türe. Harry lachte und wiederholte die Umarmungen bei den anderen. Als er Aber Tom, Sirius, Severus, Remus, Lucius, Cissa, James, Regulus, Bill und Charlie in der Türe sah stutze er.

„Ich wusste gar nicht, dass ich ein Treffen einberufen habe", sagte Harry grinsend.

„Wir wollten sehen, wie es dir geht", sagte James und schlug Harry auf die Schulter.

Auch Regulus nickte ihm zu.

„Danke gut. Meine Väter haben mich wieder hinbekommen. Auch wenn es knapp war"; sagte Harry.

Bei diesem Satz, sah Draco auf. Ric, der das bemerkte zog ihn sanft zurück.

„Keine Angst Draco. Seth hat es ja geschafft, doch wenn Sal nicht hier gewesen wäre dann…..daran will ich gar nicht denken"; sagte Ric leise.

Sal legte ihm die Hand auf die Schulter.

„Es ist ja gut gegangen. Obwohl ich nicht übel Lust habe, diesen Sack von Schuldirektor in die Hölle zu schicken", sagte Salazar sauer.

Harry band sich die Haare zu.

„Die Hölle ist zu gut für diesen Sacke", sagte Seth nur, „außerdem wird sich Luzifer bedanken, wenn du ihm so was schickst."

Salazar lachte.

„Da hast du Recht."

Tom verstand überhaupt nichts mehr und wankte. Severus packte ihn.

„Tom….alles ok?", fragte Severus besorgt.

Tom sah ihn erst verwirrt an, doch dann wurde sein Blick kalt wie Eis. Severus wich zurück.

„ob es mir gut geht. Du fragst wirklich, ob es mir gut geht! NATÜRLICH NICHT"; schrie Tom.

Alle sahen ihn an. Harry grinste nur in sich hinein, er hatte schon geahnt, dass Tom langsam aber sicher mal Gefühle zeigen würde.

„ICH ERFAHRE DAS ICH EINEN JÜNGEREN HALB BRUDER HABE, DEN ICH ERST TÖTEN WOLLTE UND DANN WIEDER NICHT. DAS ICH IHN BESCHÜTZEN WOLLTE. ER MICH ABER HASST. DAS ER MAL EBEN EINE ARMEE AUFBAUT. DAS ER STÄRKER IST ALS ALLE ADNDERE. DAS ER WEGEN MEINER STURHEIT FAST GESTORBEN WÄRE UND DAS MEIN EIGENER VATER VERHEIRATET UND AUCH NOCH MIT GODRIC GRYFFINDOR UND VON DEM GANZEN PLAN VON SETH GEWUSST HAT. JA MIR GEHT ES SEHR GUT!"

Alle sahen Tom nur an, bis Salazar klatschte.

„Bravo mein Sohn. Du benimmst dich gerade wie ein Idiot und nicht wie ein Prinz. Du hättest Seth helfen sollen und was machst du? Deine Sturheit und deine Eifersucht hätten ihm fast das Leben gekostet und das deines Mannes das…."

„Es reicht Dad", sagte Seth sanft.

Alle sahen ihn an.

„Seth, ich dachte du hasst sie, fragte Ric grinsend.

Seth hob die Schultern und grinste.

„Grinse nicht so Vater. Du wusstest, dass ich nicht lange auf sie sauer sein kann. Auch sie wurden von Dumbeldore benutz und wussten nicht, was mit mir passiert ist. Außerdem hat Tom endlich mal seine Gefühle zu Sprache gebracht Dad. Du solltest nicht so schell urteilen. Ich kenne da jemanden, der genau so war wie Tom und ich oder"; sagte Seth grinsend.

Ric sah Salazar an der rot wurde. Harry, Draco und Ric lachten.

„Oha", sagte Neville, der große böse Schwarzmagier wird rot."

Jetzt lachten auch die anderen. Das Eis war gebrochen, doch keiner sah das kurze aufleuchten von Harrys Augen, der Draco ansah, der nickte.

/Sehr gut. Alles läuft nach Plan/