Kapitel 8. Das Denkarium.

So langsam aber sicher, wird es spannend. In diesem Kapitel, werdet ihr einiges erfahren. Das Geheimnis der Schlacht vor 10 Jahren wird gelüftet, jedenfalls zum Teil  Cloud und Zeki tauchen wieder auf. Es wird spannend, traurig, blutig und es wird Opfer geben. Warum und wie? Lest es selber.

Sirius starrte bleich auf die Stelle, wo Cloud und Zeki soeben noch gestanden haben.

„Was war eigentlich los", fragte Lillian.

„Cloud, war völlig fertig", sagte Lucas und sah Sirius ernst an.

„Wir…wir haben uns Sorgen um euch gemacht. Da…sind mir die nerven wohl durchgegangen", sagte Sirius leise.

„Was hast du getan"; sagte Sophie.

„Ich…dachte er würde zu Avicus gehören…."

„WAS!", sagte Lucas sauer und seine Augen wurden rot.

Lillian nahm seine Hand.

„Bleib ruhig Lucas. Du willst doch Hogwarts nicht in Schutt und Asche legen oder", sagte sie sanft.

Lucas Augen nahem wieder einen normalen Ton an.

„Der Arme", sagte Anastasia.

„Cloud ist treu. Er ist ein Freund von meinem Vater Sirius. Wie konntest du", sagte Lucas sauer.

„ICH HATTE ANGST EUCH ZU VERLIEREN."

Lucas sah Sirius traurig an.

„Du wirst uns nicht verlieren Sirius. Cloud und Zeki, haben ihr Wort gegeben uns zu beschützen. Ist ein Versprechen nichts mehr wert. Wenn wir kein vertrauen mehr haben, ist es aus mit der Zauberwelt"; sagt Liv.

„Leute. Ich brauche ne Dusche", sagte Sophie.

„Gute Idee. Lasst uns gehen. Wir sehen uns dann beim Abendessen", sagte Natheniel und die Kinder gingen.

Die Erwachsenen sahen bleich hinterher.

Die Wochen vergingen ruhig. Es waren nur noch 5 Tage bis Halloween.

Die Kinder sahsen zusammen am See.

„Wir müssen endlich das Denkarium finden", sagte Liv.

„Wie denn, wenn unsere Eltern uns immer im Auge haben", sagte Sophie.

„Heute ist eine Lehrerversammlung, die dauert 4 Stunden", sagte Lucas.

„Das ist unsere Chance"; sagte Natheniel.

Die Kinder nickten. Am Abend, war es dann soweit. Liv, Lillian, Lucas und Natheniel gingen in die Kammer des Schreckens, während sich die anderen im Schloss versteckt hatten, um Wache zu halten.

„Cloud hat gesagt, es müsste kein Problem sein. Aber ich habe keine Ahnung, wo wir noch suchen sollten", sagte Liv.

„Es muss etwas sein, was wir vorher noch nicht hatten", sagte Lillian.

Die Kinder sahen sich an und nickten. Sie stellten sich im Kreis und nahmen sich an den Händen. Ihre Flügel erschienen und sie schlossen die Augen. Plötzlich umhüllte sie ein weißes Licht. Bilder ihrer Väter erschienen vor ihren Augen. Sie öffneten ihre Herzen und plötzlich wussten sie, was sie machen mussten.

/nilme (Freundschaft) /

/meleth (Liebe) /

/estel (Vertrauen) /

/veasse (Kraft) /

In der Mitte der Kinder bildete sich das Denkarium.

„Wow"; sagte Lillian.

„Was für eine Energie"; sagte Natheniel.

„Dieses Gefühl war unbeschreiblich", sagte Liv.

Lucas nahm das Denkarium, das Licht verschwand.

/An alle. Wir haben es. Wir treffen uns in der Heulenden Hütte/

„Dann los"; sagte Lillian.

10 Minuten später, kamen die 4 in der Hütte an, wo sie schon erwartet wurden.

„Wo ist Lilly"; fragte Lucas.

„Sie musste was erledigen. Ich glaube Remus wollte sie sprechen, sie hat gesagt, dass sie uns Deckung gibt", sagte Sophie.

„Sehr gut. Dann haben wir Zeit", sagte Liv.

Lucas zog das Denkarium hervor und stellte es in die Mitte.

Die anderen schluckten.

„Oh man. Ich kann es kaum glauben. 10 Jahre lang ist es verborgen geblieben und nun ist es da. Einfach so"; sagte Anastasia.

„Wollen wir."

Die Kinder nickten, berührten das Denkarium und wurden reingezogen. Als sie die Augen öffneten, standen sie in einem Zimmer.

„Das ist doch Seths Zimmer im Schloss"; sagte Andre.

„Herzlich willkommen"; sagte jemand.

Die Kinder wirbelten herum und sahen Seth und Tom auf dem Sofa sitzen. Die Kinder wichen geschockt zurück. Seth schmunzelte, während Tom grinste.

„Was schaut ihr so", sagte er.

„Das ist ein Denkarium. Es zeigt Erinnerungen. Warum könnt ihr uns sehen, geschweige denn mit uns sprechen"; sagte Lucas verwirrt.

Seth grinste.

„Wir haben unsere eigenen Regeln mein Sohn. Uns waren die üblichen Denkarien zu langweilig."

„Aber, so etwas gibt es doch gar nicht", sagte Liv.

„Das stimmt. Dieses Denkarium stammt auch nicht aus diese Zeit"; sagte Tom.

„WAS", sagten alle.

Tom zauberte noch ein paar Sitzgelegenheiten.

„Setzte euch, dass wird eine längere Geschichte."

Die Kinder setzten sich. Seth sah seine Kinder an.

„Vorweg. Ich möchte noch sagen, wie stolz ich auf euch bin. Tom und ich haben gehofft, dass es euch gut gehen wird", sagte Seth.

Lillian hatte Tränen in den Augen.

„Wir vermissen euch. Besonders Draco und Sev", flüsterte sie.

„Es tut uns Leid. Wie sehr, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Aber wir hatten wirklich keine andere Wahl", sagte Tom leise.

„Was ist damals wirklich passiert", fragte Natheniel seinen Vater.

Seth seufzte.

„Avicus ist unsterblich."

Die Kinder sahen die beiden geschockt an.

„Das ist ein Witz oder", fragte Andre.

„Leider nein. Er hat 3 sehr starke Horxuxe erschaffen, die es unmöglichen machen ihn zu töten", sagte Seth.

„Warte mal, du sagtest 3. Also, ist es möglich, ihn nach dem dritten Mail zu töten", sagte Natheniel.

Tom nickte.

„Das stimmt. Das Problem jedoch ist, dass er nach jedem Tod stärker wird."

Lillian sah Seth an. Sie wusste nicht warum, doch irgendetwas an ihm, kam ihr bekannt vor.

„Aber, dass erklärt noch lange nicht, warum ihr damals gestorben seid", sagte Anastasia.

„Wohl eher gesagt, woher ihr die ganzen Details wusstest", sagte Andre.

Seth lehnte sich zurück.

„Wir hatten Hilfe", sagte er.

„Inwiefern", fragte Steve.

„Um genau zu sein von euch."

Alle sahen Tom verwirrt an.

„Ähm, wir waren zu der Zeit doch gar nicht geboren", sagte Laurant.

Seth lächelte.

„Das stimmt. Es waren eure zukünftigen Ichs", sagte er.

Stille. Das mussten sie erst mal verarbeiten. Lucas fasste sich als erstes.

„Du willst damit sagen, dass wir aus der Zukunft gekommen sind. Zu euch, um euch zu warnen, dass Avicus stärker ist und unsterblich", sagte er verwirrt.

„Ja"; sagte Tom lächelnd.

„Ihr macht dieselben Gesichter wie wir, als plötzlich eure 20 Jährigen Ichs vor uns standen. Draco und Sev waren gerade erst Schwanger. Doch, was ihr uns zu erzählen hatte, war eine mehr als düstere Zukunft", sagte Seth.

„Wir hatten den Krieg also verloren", flüsterte Lillian.

Seth nickte.

„Wir hätten keine Chance gegen Avicus gehabt. Ihr habt uns erzählt, dass 18 Jahre nach der Schlacht nur noch wenige überlebt haben. Ginny, Blaise, Albus und sogar Sal und Ric wären bei diese Schlacht ums leben gekommen. Tom und ich ebenfalls. Ihr könnt euch vorstellen wie geschockt wir waren. Die Magie ist fast ausgestorben, nur wenige beherrschen sie. Ihr wart auf der Flucht, denn Avicus jagt alle die mit Magie zu tun hatten. Jene die ihn doch noch vernichten können. Ihr seid auf das Geheimnis gestoßen, aber ihr hattet keine Macht ihn zu stoppen. Eure einzige Chance, lag also in der Vergangenheit."

Lucas schluckte.

„Schrecklich", flüsterte Sophie.

„Ihr habt uns alles erzählt. Avicus Pläne, seine Schwächen. So hatten wir die Chance, einen Plan anzufertigen, der das verhindern würde", sagte Tom.

„Mit was für einem Preis", flüsterte Natheniel.

Tom sah ihn traurig an. Seth schüttelte den Kopf.

„Ihr versteh uns falsch, oder besser gesagt, ihr habt noch nicht verstanden. Alles ist so, wie es sein sollte. So wie Tom und ich es uns gewünscht haben. 10 Jahre lang, hatte die Zauberwelt Zeit, die Gemeinsamkeiten zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht, Ying und Yang, Tom und Harry Potter zu akzeptieren. Es ist geschehen. Die Zauberwelt hält zusammen. Ihr konntet zu den Menschen heranwachsen, die wir uns von Herzen wünschten. Ihr seid Freunde. Eine Familie. Ihr haltet zusammen, dass ist es was Avicus besiegen wird", sagte Seth ernst.

„Aber ihr musstet streben", schluchzte Lillian.

Seth nahm ihre Hand und sah sie mit warmen Augen an.

„Wir sind niemals von euch gegangen Lillian. Im Herzen, in euere Seele und in euren Erinnerungen, sind wir am Leben."

Lillian grinste ihn an.

„Darf ich fragen, wie ihr Avicus gestoppt habt", fragte Natheniel.

„Ein Bann", sagte Tom.

„Ihr habt ihn gebannt", sagte Liv entsetzt.

Alle sahen ihn an.

„Was hast du Liv", fragte Andre.

„Ein Bann, fordert Blut und Tot. Wie ich euch beide kenne, habt ihr einen sehr mächtigen Bann gesprochen. Ihr seid Tot, also ist es ein Blutpackt gewesen", sagte Liv bleich.

„Du bist eine Schlaue Hexe geworden"; sagte Seth und nickte.

„Ihr seid verrückt", flüsterte sie.

„Nein, dass war der einzige Weg."

„Ich verstehe nur Bahnhof", sagte Sophie.

„Nachdem, eure Ichs uns also gesagt haben, dass die Schüler und Dunkeln Wesen unter Avicus Macht stehen. Mussten wir ihn aus ihrer Reichweite locken. Wenn er Hogwarts verlassen würde, dann würde auch der Bann über den Wesen und Menschen brechen. Wir lockten ihn zum Friedhof. Dort begann dann die wahre Schlacht", sagte Seth.

Alle schluckten.

„Für den Packt, mussten wir uns Opfern. Tom hielt Avicus von hinten fest. Ich stach mit Asvandil zu. Durchbohrte Tom und Avicus. Avicus, jedoch zog ebenfalls ein Schwert und durchbohrte mich. Die Grundlage des Banns war gegeben. Die 3 Feinde und dessen Blut, waren vereint. Avicus, war sich seines Sieges sicher. In den letzen Atemzügen, sprachen wir beide den Bann. Avicus schrie und tobte. Die Energiewelle schleuderte uns zu Boden und zerbrach die Schwerter", sagte Seth.

Die Kinder hatten Tränen in den Augen.

„Oh Gott", schluchzte Liv.

Seth sah sie lächelnd an.

„Nicht weinen Schatz. Es ist alles gut."

„NICHTS IST GUT", schrie Lillian.

Lucas nahm sie in den Arm und sah seinen Vater traurig an.

„Ihr habt euer Leben für uns gegeben. Aber, ihr wusste, dass es nicht zu ende war."

Tom nickte.

„Das stimmt. Wir wussten, dass Avicus einen Weg zurück finden würde. Er erweckte die Schattenreiter wieder zum leben und begann eine Armee der Dunkelheit zu züchten. Der Bann bricht an Halloween. Eigentlich, hätte er halten müssen. Cloud und Zeki, haben wir beauftragt ein Auge auf euch zu haben."

Lillian sah Seth ruhig an. Tom, der den Blick sah grinste in sich hinein.

„Aber wie sollen wir Avicus töten. Er ist stärker denn je. Und wenn wir es schaffen sollten, wie sollen wir in das letzte Mal töten, wenn er seine volle Macht hat", sagte Natheniel.

Seth sah ihn traurig an.

„Avicus ist dieses Mal nicht alleine. Er ist eure geringste Sorge Natheniel."

„Wie meinst du das"; fragte Sophie.

„Avicus hat eine Tochter."

Stille. Entsetzten.

„Das ist doch nicht wahr", keuchte Anastasia.

„Wer", fragte Andre leise.

Doch Tom sah zu Boden.

„Lilly", flüsterte Lillian.

Alle sahen sie an. Lillian sah ihren Vater an.

„Habe ich Recht", flüsterte sie mit Tränen in den Augen.

„Ja. Deine Fähigkeiten sind schon gut. Das du noch nicht in die Zukunft sehen kannst, ist meine Schuld. Ich habe dir diese Fähigkeit fürs Erste genommen. Warum, das ist meine Sache. Aber Lilly ist die Tochter von Avicus. Als er noch Albus unter Kontrolle hatte, hat er Hermine vergewaltigt. Lilly wird von ihm beeinflusst."

„Wir müssen Lilly töten", fragte Laurant entsetzt.

„Nein. Nicht, wenn ihr es schafft, zu ihr durchzudringen. Lilly ist zum jetzigen Zeitpunkt bei Avicus. Sie wird an Halloween mit ihm Hogwarts angreifen."

Lillian zitterte.

„Wie sollen wir das schaffen", sagte sie.

„Wir wissen, dass es schwer wird. Aber ihr seid nicht alleine. Vergesst das nicht. Dieses Denkarium hat noch eine Funktion. Ein weiteres Geheimnis. Ihr müsst es lüften."

„Aber wir wissen nicht mal in welche Richtung wir suchen müssen", sagte Liv.

Seth und Tom grinsten.

„Ihr schafft das. In euren Herzen wisst ihr, wonach ihr suchen müsst. Ihr wollt es nur nicht wahr haben. Blutbanne und Horxuxe sind die Begriffe, an die ihr euch halten müsst. Seid stark. Habt vertrauen. Wir lieben euch und sind immer bei euch."

Seth und Tom verschwanden langsam.

„NEIN."

Seth sah Lillian sanft an.

„Ihr besitzt unser Blut. Ihr wisst, was ihr tun müsst. Wir sehen uns", flüsterte Seth.

Als die Kinder die Augen öffneten, war es dunkel draußen. Das Denkarium stand in der Mitte.

„Oh Wahnsinn"; sagte Andre.

„Wir müssen zum Schloss sofort", sagte Lucas und die Kinder gingen.

Im Schloss, hatten sich alle Lehrer und Eltern versammelt. Die Kinder waren verschwunden und keiner wusste wo sie waren. Remus tröstete Sirius, der mit den Nerven am Ende war. Ginny tobte und Serena versuchte sie zu beruhigen. Als die Hallentüren aufgingen. Lucas und die anderen gingen auf ihre Eltern zu.

„WO WART IHR", sagte Severus sauer.

Lucas stellte das Denkarium auf den Tisch. Sal und Ric, zogen die Luft ein, während die anderen bleich auf das Denkarium schauten.

„Wir waren bei unseren Vätern", sagte Lucas ernst.

„Und euch wird nicht gefallen, was sie uns erzählt haben", sagte Natheniel.

„Denn wir haben ein riesen Problem", sagte Liv ernst.

„Avicus wird an Halloween angreifen", sagte Sophie.

Alle sahen die Kinder geschockt an. Draco starrte auf das Denkarium. Als sich plötzlich um seinen und um Severus Hals, 2 Ketten bildeten. Alle sahen die beiden bleich an.

„Das sind doch", stotterte Severus.

„Die Seelensteine", sagte Ric.

„Aber. Sie sind zerstört", sagte Draco.

„Als Tom und Seth starben, zerbrachen sie."

Lillian runzelte die Stirn.

/Das ergibt doch keinen Sinn. Seelensteine sind an die Besitzer und Erschaffer gebunden. Aber das würde ja bedeuten….nein….das ist nicht möglich./

Lillians Gedanken wurden unterbrochen, als sie Sirius zitternde Stimme hörten.

„Wo ist Lilly."

Die Kinder sahen Sirius traurig an. Lillian sah zu Boden. Lucas atmete tief durch.

„Sirius. Remus….es ist was passiert und es wird eure ganze Kraft brauchen, dass zu akzeptieren. Ihr müsst wissen, dass Lilly nicht die Tochter von Ron und Hermine ist", sagte Lucas leise.

„Was ? Aber wer ist dann der Vater", fragte Remus.

Lucas sah leicht zu Albus, der auf einmal weiß wurde. Er fing an zu zitternd und sank auf die Knie. Minerva kniete sich sofort neben ihm.

„Albus. Was ist los."

„….Avicus…..sie ist Avicus Tochter", stotterte er.

Alle sahen Albus geschockt an und dann Lucas.

„Ja. Lilly ist Avicus Tochter. Sie ist bei ihm. Sie wird Hogwarts angreifen und kämpfen", sagte Lucas.

Sirius packte Lucas am Kragen.

„DU LÜGST."

„Sirius", sagte Severus sanft.

„Das ist nicht wahr. Das würde Lilly niemals tun, hörst du. Sie ist meine Tochter und ich liebe sie über alles. Sie würde niemals ihre Familie eingreifen hörst du. DU LÜGST", schluchzte Sirius und sank auf die Knie.

„Du lügst doch", schluchzte er und Lucas umarte ihn.

„Glaube mir Siri. Ich wünschte, ich würde Lügen. Ich wünschte, es wäre ein Albtraum, aus dem wir erwachen würden. Aber dem ist nicht so. Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass Lilly unsere Feindin ist."

„Wussten Seth und Tom davon", sagte Sal.

Lucas nickte.

„Ja. Sie wussten davon. Schon 2 Tage vor der Schlacht wussten sie davon. Sie haben uns eine Menge erzählt."

„Warte mal", sagte Serena.

„Du willst damit sagen, dass ihr den Grund wisst", sagte Ric bleich.

Lillian nickte.

„Jedes Detail."

Lucas berührte seinen Unterarm und schloss die Augen.

Die Erwachsenen sahen ihn fragend an. Doch die Hallentüren gingen auf und 20 Kinder kamen rein.

„Du hast uns gerufen Lucas"; fragte Susan.

„Ich habe einen Auftrag an euch. Es ist einiges passiert. Andre, Sophie, Laurant, Steve, Anastasia, geht bitte in die Kammer. Schnappt euch jedes Buch, das ihr über Blutbanne und Horxuxe finden könnt. Ich will alles wissen."

Die Kinder nickten und verschwanden. Lillian setzte sich und schluchzte leise.

„Sis. Nicht weinen. Du hast Dad doch gehört. Sie vertrauen uns. Wir holen uns Lilly zurück."

„Aber wie sollen wir das anstellen":

„Er hat gesagt, wir haben Hilfe. Aber…"

Doch die Kinder sahen sich an.

„Cloud und Zeki….natürlich", sagte Natheniel.

„Ich schreibe sofort einen Brief"; sagte Liv und verschwand.

Die Erwachsen sahen Natheniel, Lillian und Lucas an.

„Lillian", fragte Ric.

„Oh verzeiht. Ihr wollt wissen, was passiert ist. Also, schlisse die Augen."

Die Erwachsen schlossen die Augen, während Lillian ihnen ihre Erinnerungen zeigte. Als sie die Augen öffnete, sah sie das Draco schluchzend zu Boden ging. Severus setzte sich erst mal hin. Ric zog Draco in seine Arme und Sal, Severus.

Lillian sah zu Sirius, der bei seinem Bruder im Arm lag und bitter weinte. James kümmerte sich um Remus und sprach leise auf ihn ein. Liv kam wieder.

„Ich habe mir deinen Phönix geliehen", sagte sie zu Natheniel.

Er nickte. Liv sah traurig zu den anderen.

/Wir wussten das sie zu reagieren/

/Ich weiß, doch ich hasse es sie so Leiden zu sehen/

Liv legte ihm die Hand auf die Schulter.

/ Kopf hoch. Wir sind die Erben, 2er großartiger Zauberer. Sie zählen auf uns/

„Alles ok Dad", fragte Lillian leise.

Draco umarte sie.

„Verzeih. Wir heulen und ihr seid so stark", sagte Draco und strich Lillian über die Wange.

„Wir haben nie gesagt, wie stolz wir auf euch sind"; sagte Severus.

Natheniel grinste.

„Doch, durch Seth und Tom", sagte Liv lächelnd.

Die Hallentüren gingen auf und eine Person in einem Umhang gehüllt kam rein. Ginny wich hinter Blaise zurück. Albus wollte seinen Zauberstab ziehen, als die Person die Kapuze zurück warf. Albus sah die Person geschockt an.

„Zeki", fragte Sirius leise.

Zeki sah übel aus. Dunkle Augenränder und eine genähte Wunde an der Schläfe.

Zeki sah Ginny an.

„Ich wollte euch nicht erschrecken."

Lucas sah ihn an.

„Es tut mir Leid, dass wir dich gerufen haben Zeki. Aber wir haben…."

Doch Zeki schüttelte den Kopf und sah zum Denkarium.

„Ich kann es mir denken. Seth und Tom, haben euch also alles erzählt", sagte er müde und setzte sich.

Severus zog einen Trank aus seinem Umhang und stellte ihn vor Zeki hin. Dieser sah ihn überrascht an.

„Ein Stärkungstrank", sagte er.

„Du siehst übel aus"; sagte Draco besorgt.

Zeki nahm den Trank und nickte Severus dankbar zu.

„Ich habe nicht viel Zeit Lucas. Ich muss bald zurück. Ich habe aus deinem Briefe gelesen, dass du Fragen über einen Bannspruch hast."

„Einen Blutbann."

Zeki sah ihn ernst an.

„Er ist verboten. Nur wenige Zauberer können ihn sprechen, sollte er misslingen sterben die beteiligten. Der Blutbann, erfordert verschiedenes Blut und verschiedenen Magiearten."

„Das heiß Schwarz und Weiße Magie", fragte Lillian.

„Korrekt. Seth und Tom haben einen Blutbann gesprochen. Dieser Bann, ist sehr mächtig. Aber man kann ihn brechen. Außer, der jenige der ihn gesprochen hat, setzt einen Frist an, wann er gebrochen werden soll."

„Du meinst Seth und Tom, können gewusst haben, dass der Bann nur 10 Jahre hält", sagte Ric.

„Wenn sie es nicht sogar geplant haben"; sagte Natheniel.

„Du hast Recht. Dad, meinte, dass die Menschen Zeit brauchten. Zeit, um Gut und Böse zu vereinen", sagte Lillian.

Liv runzelte die Stirn.

„Entweder, waren unsere Väter verrückt oder genial", flüsterte sie.

„Ich glaube beides", sagte jemand.

Zeki sah bleich auf. Cloud stand in der Türe.

„Cloud", sagte er.

Cloud sackte auf die Knie. Zeki stand sofort auf und ging zu ihm.

„Was machst du hier. Du sollst im Bett bleiben."

Cloud schüttelte den Kopf.

„Wir bekommen Probleme"; sagte er leise.

Zeki sah ihn ernst an.

„Wie viele", flüsterte er.

„2 Schattenreiter und Lilly."

Zeki wurde bleich.

„Verdammt. Das ist zu früh. Das kann doch nicht sein", fluchte er.

Cloud stand auf und atmete tief durch.

„Albus. Die Kinder sollen in ihren Räumen bleiben. 2 Lehrer zu jedem Haus."

Albus sah ihn verwirrt an.

„LOS JETZT VERDAMMT NOCH MAL"; schrie Cloud.

Albus zuckte zusammen.

Zeki legte den Umhang ab. Cloud ging auf den Lehrertisch zu. Lucas sah den Schweiß.

„Geht es dir gut", fragte er.

„Mir geht es erst gut, wenn diese Albtraum vorbei ist, oder ich tot bin", sagte Cloud und berührte das Denkarium, was verschwand.

„Was", sagte Lillian.

„In den Ketten von Draco und Severus".

„Hä", sagten sie.

„Das Denkarium sind die Ketten. Daher sind sie auch wieder erscheinen. Aber dazu später, denn."

Doch die Hallentüren wurden aufgestoßen. Cloud sah in die Augen von Lilly.

„Lilly", flüsterte Sirius.

„ich bin wieder da", sagte sie lächelnd.

Cloud stellte sich vor den Freunde. Zeki daneben.

„Oh, wie ich sehe, sind die beiden Professoren auch wieder da. Was Vater an euch findet weiß ich auch nicht", sagte sie belustigt.

Sirius und Remus, wurden bei dem Wort Vater bleich.

„Und wie ich sehe, hast du deinen Familie verraten", sagte Cloud nur.

„Meine Familie sind die Schatten", sagte Sie.

„Was willst du Lilly"; sagte Zeki nur.

Lilly lachte, das Lachen klang kalt. Sirius ging auf Lilly zu. Draco und Severus wollten ich aufhalten, doch Sirius schubste sie zur Seite. Cloud und Zeki sahen Sirius nur an.

/Du weißt was wir gleich tun müssen oder/

/Beten wir, dass sie das Rätsels lösen. Gegen Lilly, müssen sie alleine ankommen. Ich hoffe, dass wir sie dann noch retten können/

/Ist der Trank fertig. Ich glaube nicht, dass wir sie nur mit unserer Magie heilen können/

/Mach dir keine Sorgen. Der Trank ist fertig und sicher aufbewahrt/

/Will ich wissen wo/

Cloud grinste Zeki leicht an. Lillian beobachtete die beiden verwirrt.

„Lilly. Bitte, komm zur Vernunft. Avicus, ist Böse. Er liebt dich nicht. Hast du vergessen, was er deinen Freunden, deiner Familie, deiner Mutter angetan hat", sagte Sirius.

Lilly grinste nur und packte Sirius am Kragen.

„Schlammblüter und Blutsverräter, müssen streben", sagte Lilly kalt und zog ein Schwert.

„SIRIUS", schrie Remus.

Remus wollte los. Doch Cloud, packte ihn und warf ihn zurück. Remus sah ihn verwirrt an, Cloud grinste und rannte los.

Zeki machte eine Handbewegung und die Schattenreiter knallten gegen die Wände, wo er sie magisch festhielt. Lillys Schwert raste auf Sirius zu. Doch Sirius merkte, dass ihn jemand packte und zurück warf. Als er aufsah, sah er ihn Clouds Augen.

„Cloud….."

„Du wirst noch gebraucht, Sirius".

Das Schwert von Lilly durchbohrte Cloud. Zeki wurde bleich und die Magie, mit der er die Schattenreiter festhielt verschwand. Lucas sah noch, wie die beiden auf Zeki zu rannten und ihn mit 2 Schwertern durchbohrten.

„NEIN", schrie Sirius.

Lilly sah Cloud in die Augen, doch diese grinste.

„….Du…bist nicht Schuld…..Egal was passiert", keuchte Cloud.

Lilly zog das Schwert raus und Cloud sackte zu Boden. Die Schattenreiter warfen Zeki gegen die Wand, wo er regungslos liegen blieb. Blut floss zu Boden. Lilly grinste und verschwand mit den Schattenreitern. Sirius rannte zu Cloud, während Remus zu Zeki lief.

„WARUM", schrie Sirius.

Cloud öffnete die Augen und lächelte Sirius an.

„…weil…ihr noch gebraucht werdet…..Siri".

Remus legte Zekis Kopf in seinen Schoß und weinte. Seine Tränen fielen in Zekis Gesicht. Dieser öffnete die Augen und lächelte schwach.

„…ihr…werdet….das schaffen", flüsterte Zeki leise.

Zeki sah Lucas an und murmelte etwas. In Lucas Hand, erschien eine Pergament Rolle. Lucas sah ihn mit Tränen in den Augen an.

„…Alles was wir über….Banne und Horxuxe wissen…nutzt es gut….die Zukunft der Zauberwelt…..liegt in euren…..Händen", flüsterte Zeki und schloss die Augen.

„NEIN", schluchzte Remus.

Lillian, kniete neben Cloud und wollte ihn heilen. Doch Cloud legte seine Hand auf ihre.

„…das kannst…selbst du nicht heilen….vergiss nicht Kleines….der Tot….ist nicht das Ende….lasst Cloud Shinra…..sterben", flüsterte Cloud.

„Wir brauchen euch. Wie sollen wir das ohne euch schaffen. Seth und Tom haben gesagt wir haben Hilfe. Ihr dürft nicht streben", schluchzte Lillian.

Cloud sah sie an.

/Löst das Rätsel, dann sehen wir uns wieder Lillian./

Lillian riss die Augen auf und Cloud schloss die Augen.

„Nein….Bitte nicht", schluchzte Lillian.

Ginny weinte bitter. Serena klammerte sich an Azrael, dem komisch zu mute war. Da war etwas. Aber er wusste nicht was. Draco zog Lillian sanft in seine Arme, die sich an Draco krallte und bitter weinte. Albus starrte fassungslos auf die beiden.

/was….ich dachte….aber warum…wieso haben sie das getan. Ich verstehe es nicht/

Die anderen kamen und sahen bleich auf das Bild.

„oh nein", flüsterte Anastasia.

„Das ist nicht wahr", sagte Andre fassungslos.

„Wie", flüsterte Sophie.

Die Kinder gingen zu ihren Eltern, wo sie umarmt wurden. Ein Licht umhüllte Cloud und Zeki. Auch die Anhänger von Draco und Severus leuchteten.

„Was", sagte Bill.

Die Körper von Cloud und Zeki verschwanden. Lillian schloss die Augen.

„Mögen eure Seelen in Frieden ruhen und zu euren Familien zurück kehren", sagte sie leise.

Lucas und Natheniel, hatten die Rolle geöffnet und lasen. Lucas Augen wurden große und er keuchte auf.

/Sie haben ihre Kräfte versiegelt/

Die Kinder sahen Lucas geschockt an.

Ende.

So Leute, dass war ein Neues Kapitel. Tja, Armer Cloud und Armer Zeki, doch warum haben sich die beiden so einfach töten lassen. Wenn ihr euch an das vorige Kapitel erinnert, müsste einiges klar werden. Das Gespräch zwischen Azrael, Cloud und Zeki. Was genau, es mit dem Tod der beiden auf sich hat. Was genau, in der Schriftrolle steht? Wie genau sie Lilly aufhalten, werdet ihr in den letzten Kapitel erfahren. Die Letzten Kapitel, werden wie folgt heißen. „Halloween", „Vereinte Kräfte", „Des Rätsels Lösung und die Rückkehr zweier Helden" „Avicus Niederlage", „Die Versiegelung von Hogwarts" „Frieden" „Epilog". Das war dann der zweite Zyklus und er dritte wird wohl, der längste werden. Er hat mehr Kapitel als der 1.Zyklus und es wird noch blutiger, spannender und mysteriöser. Eines kann ich euch schon sagen. Im letzten Zyklus, werden Freunde zu Feinden und es werden einige sterben Auch die Muggelwelt wird mit einbezogen. Waffen. Maschinen, Motorräder usw. Also bis bald.

Blaire Naomi Lee Riddle.

PS: das nächste Kapitel kommt am nächsten Wochenende.