Hallöchen,
hier bin ich wieder. Eine Woche nach dem letzten Update und es scheint so weiter zu gehen ;D
Hoffe euch gefällt das Kapitel. Viel Spaß dabei (btw. es wird mehr Draco geben ;D)!
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Kapitel 6: What are you doing to me?
Hermine hatte sich zuerst etwas Leckeres zu essen bestellt, machte es sich dann aber vor dem Fernseher gemütlich, öffnete eine Flasche Rotwein und sah mehr wütend als sonst was fern. Sie wartete ja eigentlich nur auf Ron.
Als es Mitternacht wurde kroch ihr die Müdigkeit dann doch langsam in die Knochen, , so dass sie sich lieber noch einen Kaffee kochte. Er half ihr über die nächsten Stunden. Gegen vier Uhr früh wurde es dann aber doch wieder so schlimm, dass sie fast einschlief, doch da ging endlich die Haustür auf und man hörte noch ein „Bis dann" von draußen, bevor die Haustür ins Schloss fiel und Ron langsam reinkam.
Hermine war natürlich sofort wieder hellwach, machte den Fernseher mit einem einzigen Knopfdruck aus, lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust, um zu warten.
Ron brauchte länger beim Ausziehen und ging dann auf leisen Sohlen weiter, blieb jedoch erschrocken stehen, als er im Wohnzimmer das Licht brennen sah. „H.. Hermine", kam es geschockt von ihm und er riss sich wohl gerade doch sehr zusammen, nicht betrunken zu wirken. „Was….. Was machst du denn noch auf?"
Die Angesprochene sah nur langsam zur Tür und ihr Blick sprach Bände. „Was ich noch auf mache? Gegenfrage, wo kommst du her?"
Ron schluckte, ging langsam ins Zimmer hinein und merkte sofort, dass Hermine sauer war. Nicht einmal ein Blinder hätte daran gezweifelt. Nur ganz, ganz langsam setzte er sich und sah sie an. „Ihr wart nicht da… zur vereinbarten Zeit… und ich… ich musste los, ich wollte….. ich wollte dich ja mitnehmen." Er brauchte länger für die Sätze, denn er wollte wohl nicht noch mehr Blödsinn verzapfen, als er es eh schon getan hatte.
„Mhm…", sie sah ihn länger an. „Du hast also keine 30 Minuten warten können, ja?"
„Ich, ähm…. Ich wusste ja nicht, wann ihr kommt", er schluckte.
„Achja?" Sie stand nun auf, „Wie oft hab ich auf dich warten müssen Ron? Hm? Wie oft?" Sie sah ihn fragend an.
„Hermine, es war nur ein Mal…. Tut mir leid!"
Doch Hermine wollte das gerade gar nicht hören, sie sprach nämlich einfach weiter. „Dir tut es leid? Aber wenn wir wegen dir einen guten Platz nicht bekommen haben oder ein reservierter Tisch abgesagt werden musste, dann war das okay, ja? Ich hab oft genug auf dich gewartet, oh ja! Sehr oft sogar und du kannst keine DREIßIG Minuten warten? Wie oft hab ich schon mehrere Stunden auf dich gewartet? An unserem Hochzeitstag, wenn du ihn wieder mal vergessen hast, oder etwas wichtiger war?" Es hatte eigentlich nichts mit dem zu tun, was Ron gemacht oder nicht gemacht hatte, sie musste sich das Ganze einfach gerade von der Seele reden.
„Oder…. Wie oft hast du mich schon sitzen lassen? Hab ich dir das jemals nachgetragen?", Ron schüttelte langsam den Kopf. Nein, Hermine hatte nie etwas gesagt, sie hatte es verstanden.
„Genau, nein! Und dann, wenn ich mal dreißig Minuten zu spät komme, kann der Herr nicht warten, weil etwas ja SO wichtig ist! Wenn ich das gemacht hätte, jedes gottverdammte Mal, dann wäre ich wohl schon gar nicht mehr hier!"
Ron sah sie verwirrt an, er verstand den Zusammenhang gerade irgendwie gar nicht. „Hermine? Was ist los?", fragte er dann einfach dazwischen und sah sie fragend an.
„Was? Was los ist? Ich bin sauer auf dich! Das ist los!"
„Weil ich nicht gewartet habe? Ich hab dir doch geschrieben, dass ich dringend weg musste!"
„Und wohin genau? Zur Arbeit wohl sicher nicht, immerhin hast du getrunken! Versuch es gar nicht erst abzustreiten, ich riech es doch!" Sie stemmte die Hände in die Hüften.
Ron schloss den Mund langsam wieder und kurz darauf auch die Augen. „Es tut mir leid", meinte er dann nochmals und stand auf, „Ich werd dann mal ins Bett…."
„Ins Bett? Vergiss es!" Sie sah ihn böse an, „Du wirst heute hier", demonstrativ zeigte sie auf die Couch, „schlafen!" Damit drehte sie sich um und ging nach oben. Dort angekommen, warf sie ihm gerade mal Bettzeug raus und schloss anschließend die Tür hinter sich ab, um sich ins Bett fallen zu lassen.
„Hermine…", er klopfte an der Tür. „Hermine, bitte mach auf, ich mach's auch nie wieder, wirklich! Aber… lass mich rein!"
Hermine sah auf die Tür, drehte sich dann aber von dieser weg und schloss die Augen, er sollte klopfen was er wollte, sie würde ihn heute nicht mehr in ihr Zimmer lassen…
Es dauerte gute 10 Minuten bis Ron dann doch aufgegeben hatte und Hermine sich wieder auf den Rücken drehte. Sie konnte nicht schlafen, es war genau das gleiche Problem wie in Hogwarts. Sie dachte schon wieder an Malfoy und dieses Mal war es noch schlimmer – immerhin hatte sie den Kuss, der ja richtig leidenschaftlich war, auch erwidert und dann spürte sie auch noch seine Hände überall an sich und ihre Hand in seinem Haar.
Sie stöhnte frustriert auf und setzte sich etwas auf ‚DasistzumHaareraufen….Hörendlichaufanihnzudenken,dubistverheiratetundhastschonzweiMaleinenanderenManngeküsst…' sie starrte an die Decke.
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Eine weitere, fast schlaflose Nacht lag bald hinter ihr.
Die Sonne stand schon hoch, als sie doch aufwachte und auf die Uhr sah. Es war schon wieder gegen Mittag, das wurde langsam wirklich zu einer Gewohnheit, die sie wieder loswerden musste.
Es dauerte heute länger, bis sie sich aus dem Bett gequält und unter die Dusche gestellt hatte, um wach zu werden. Erst als sie frisch angezogen war, ging sie hinunter und fand überraschenderweise Ron in der Küche vor dem Herd, der… Er kochte?
„Ron."
Ron sah gleich auf und lächelte sie an. „Hey", er ging zu ihr und küsste sie länger. „Guten Morgen, hast du gut geschlafen? Setz dich doch…", er zog den Sessel raus und wartete, bis sie sich gesetzt hatte.
„Ich hab dein Lieblingsessen gemacht, ich hoffe es schmeckt auch."
Hermine sah ihn gerade wie einen Autobus an und nickte dann etwas, „bestimmt…", antwortete sie langsam und blickte auf die Lasagne, die er langsam aus dem Ofen holte und hinstellte. „Seit wann kochst du?"
„Ist doch egal seit wann, oder? Ich wollt dir eine Freude machen… du hattest gestern recht und es tut mir leid", er gab ihr ein Stück auf den Teller, „es war wohl in letzter Zeit für uns beide chaotisch und ich bin dafür, dass wir, dass ich etwas daran ändere."
Sie sah auf den Teller und dann wieder zu Ron. „Ja, du hast wohl recht, dass stimmt." Sie kostete ein Stück und sah gleich wieder auf, „mmmmmh, die ist so gut als hätte sie meine Mum gemacht!"
Ron grinste etwas schief. „Ich hab mir von ihr das Rezept geholt…"
Hermine musste nun doch lachen und beugte sich zu ihm, um ihn länger zu küssen. „Das ist wirklich total süß, Ronald… Mir tut es auch leid, dass ich gestern Nacht so durchgedreht bin. Ich war einfach zu lange wach und dann war die Woche auch stressig…", sie seufzte. „Tut mir wirklich leid…"
Der Rotschopf schüttelte den Kopf und küsste sie auch nochmal. „Schon gut, ich war ja auch nicht gerade unschuldig", er schenkte ihr noch etwas zu Trinken ein und begann dann ebenfalls zu essen.
Die Braunhaarige sah Ron, während sie aß, immer wieder an. Gerade überkam sie das total schlechte Gewissen, er gab sich so viel Mühe und sie, sie wusste langsam wirklich nicht mehr, ob sie ihn überhaupt noch richtig liebte…
Ja, Draco hatte sie gesagt, dass sie es nicht mehr tat, aber dann kam er wieder mit so einer Geste und schon vergaß sie wieder, was sie denn schon alles gesagt hatte. Noch dazu kam, dass sie Ron ja schon fast irgendwie fremdgegangen war.
Sie musste das mit Draco beenden, bevor es überhaupt anfing. Was dieser Bastard auch von ihr wollte, es würde aufhören, noch heute, wenn sie zurück in Hogwarts war!
…:::…
Der restliche Sonntag verging für Hermine viel zu schnell. Es war genau ein Sonntag, wie sie ihn sich in letzter Zeit immer gewünscht hatte. Sie und Ron trafen sich zuerst kurz mit Harry und Ginny, um einen Kaffee zu trinken. Bei Ginny's Gespräch unter Frauen konnte Hermine alles abstreiten, es war natürlich alles gut, war es heute ja auch. Hermine war froh, dass ihre Freundin das auch glaubte. Sie war ja auch recht überzeugend gewesen.
Als sie sich verabschiedeten, gingen sie aber nicht gleich nach Hause, nein, Ron schlug vor, dass sie ja spazieren gehen konnten und das kam ganz alleine von ihm.
Erst als es Abend wurde, waren sie wieder in ihrem Haus. Hermine packte ihre Sachen wieder zusammen und konnte sich dieses Mal nur schwer von Ron trennen. Sie küssten sich immer wieder und ihr Mann musste sie dann schon förmlich in den Kamin tragen, wo sie dann doch auch verschwand.
Hermine trat lächelnd aus ihrem eigenen Kamin und sah sich um. Der Tag war einfach nur schön gewesen, jetzt wusste sie wieder, warum sie Ron denn geheiratet hatte. Hoffentlich würde es auch so bleiben…
Als sie ihre kleine Tasche ausgepackt hatte, machte sie sich ziemlich entschlossen auf den Weg in den Kerker. Dieses Mal gab es für sie keine Ausrede, Dracos Büro/Wohnung war ihr Ziel und erst als sie davor stand, hielt sie inne.
Es dauerte dann doch etwas, bis sie sich schlussendlich dazu durchringen konnte zu klopfen. Angespannt wartete sie auf die Reaktion von drinnen.
„Herein!" Hermine zögerte nicht, sondern öffnete die Tür und trat dann langsam ein. Draco saß in seinem Couchsessel vor dem Kamin, hatte ein Buch in der Hand und war scheinbar sehr darin vertieft. Die Chance nutzte sie einfach mal, um sich hier umzusehen – dieses Mal genauer.
Er hatte so ziemlich alles in Grau und Silber gehalten, Hermine hätte es eher gewundert, wenn es Rot und Gold wäre. Es passte zu einem Slytherin und zu Draco. „Malfoy….", meinte sie nach Längerem doch noch und sah wieder zu ihm.
„Gleich Granger…", es dauerte noch weitere fünf Minuten, in denen Hermine sich jetzt einfach mal setzte und abwartete. Schlussendlich schloss er das Buch doch und sah langsam zu ihr.
„Hab ich dir angeboten dich zu setzten? Wo sind deine Manieren?"
Hermine verdrehte nur die Augen und lehnte sich zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und überschlug die Beine, während sie ihn wieder ansah. „Du hast genauso wenig Manieren, wieso sollte ich dann welche aufbringen?"
Draco grinste etwas und stand auf. „Tee?"
„Gerne, ja", sie sah ihm nach und warf dann einen Blick auf das Buch. Es war ein Muggelbuch, aber was sollte sie noch überraschen? Immerhin hatte er auch eine Firma, ein paar Firmen, in der Muggelwelt.
„Was führt dich zu mir Granger? Willst du das von gestern fortführen? Dann muss ich dich leider enttäuschen, aber heute hab ich keinen Bedarf", er hielt ihr die Tasse mit Tee hin, bevor er sich selber wieder setzte und sie fragend ansah.
Hermine lachte und nahm den Tee an sich. „Ja und nein… ich bin deswegen da, ja. Aber nicht um es etwa `fortzuführen`, sondern um das Ganze zu beenden, was es auch immer ist!"
„Beenden?", er sah überrascht auf. „Was genau willst du beenden? Etwas, das wir noch nicht angefangen haben?" Er trank einen Schluck von seinem Tee und beobachtete sie. „Hat dir Weasley etwa den Hof übers Wochenende gemacht… hast du also keinen Bedarf mehr, ja?" Er war es nun der lachte.
„Es geht dich rein GAR nichts an, was Ron gemacht oder nicht gemacht hat. Das letztes Wochenende war nur, weil ich was getrunken und einen schlechten Tag hatte! Ich hätte dich niemals geküsst… außerdem warst es ja du, der mich geküsst hat, nicht umgekehrt! Wenn ich dich daran erinnern darf…", sie trank nun auch einen Schluck und sah ihn langsam wieder an.
„Ja, ich weiß…. War wohl auch der Alkohol… damals." Er grinste.
„Was?", fragte Hermine gleich, als sie ihn so Grinsen sah.
„Aber gestern waren wir beide nicht betrunken, soweit ICH mich erinnern kann. Nun, zumindest war ich es nicht. Ich weiß ja nicht, wie dein Trinkverhalten ist, Granger, aber ich trinke nichts Alkoholisches am Tag."
Hermine verschluckte sich gleich und hustete etwas. Daran hatte sie jetzt gar nicht gedacht. Verdammt, da hatte er auch noch recht. „Das war was ganz anderes! Du… du hast mich überfallen, Malfoy!"
Draco lachte. „Natürlich…. Du hättest es aber nicht erwidern müssen", meinte er beiläufig.
Sie holte tief Luft, schloss kurz die Augen und sah ihn dann fest an. „Hör zu, egal was gestern war oder nicht war, es wird. Nie. Wieder. Passieren! Ich liebe Ron doch noch, sehr sogar und deswegen wird das jetzt aufhören!" Sie stellte die leere Tasse hin und stand auf, „Das wollte ich dir nur sagen." Sie ging an ihm vorbei, doch plötzlich spürte sie seine Hände an ihren Hüften und in der nächsten Sekunde lag sie halb auf seinem Schoß. „Malfoy!"
„Dafür, dass du Weasley ja so sehr liebst, hast du ganz schön ausgehungert und… unbefriedigt gewirkt."
„Bitte?" Sie sah ihn schon wieder geschockt an und wollte von ihm wegrücken, doch er hielt sie fest. „Das geht dich ja wohl am wenigsten etwas an!" Sie schlug ihm auf die Finger und stand dann auf.
„Ich sag nur die Wahrheit und ich bin ja nur auf dein Seelenwohl aus."
„HA? Auf mein Seelenwohl? Du bist ein arrogantes Arschloch, der seine Frau von vorne nach hinten betrügt!" Sie machte einige Schritte auf die Tür zu. „Sie tut mir leid!" Doch da hielt er sie erneut am Handgelenk fest. Sie sah zu ihm zurück und erschrak, als er auf einmal hinter ihr stand.
„Ich habe ihr noch nie weh getan!" Er ging auf sie zu und Hermine ging so gut es ging rückwärts weiter. „Du hast doch keine Ahnung von meiner Ehe! Ihr geht es gut, sehr gut sogar. Ich liebe sie, aber ab und zu brauch ich eben etwas Abwechslung und im Gegensatz zu Weasley weiß sie davon, Granger!"
Hermine spürte schon die Wand hinter sich und sah kurz auf diese zurück, ihn dann aber wieder an. „Das soll ich dir glauben?"
„Glaub es mir Granger, sie weiß es… aber sie weiß auch, dass ich sie liebe!" Er stand direkt vor ihr und drängte sich an sie. „Sie weiß nur nicht, wer es ist. Das war die Abmachung und es wird auch nie in meinem Haus passieren…"
„Du bist ein Ekel… ihr tut das doch weh!" Sie sah ihm schon wieder in die Augen, als er näher kam. Eine seiner Hände lag schon länger auf ihrer Wange, doch wehrte sie sich gar nicht dagegen.
„Dann bist du wohl genauso ein Ekel wie ich, nein, sogar noch schlimmer. Weasley weiß ja gar nichts davon." Er ließ seinen Daumen über ihre Unterlippe wandern und sah ihr fest in die Augen.
Hermine keuchte und schloss die Augen, als er sich noch näher an sie drängte. „Hör auf damit…", sie brachte nicht einmal Gegenwehr auf. „Draco…!", sie sah ihn aus verklärten Augen wieder an. Ihr Atem raste und gerade, als sie schon seinen Atem auf ihren Lippen spüren konnte, drehte er sich mit einem Grinsen von ihr weg und ging davon.
„Hey?"
Dracos Grinsen wurde breiter, es wurde wohl doch leichter sie zu bekommen, als er gedacht hätte. „Hör auf damit, Draco?", fragte er sie. „Jetzt sind wir also schon beim Vornamen?"
Hermine lief etwas rot an, als sie merkte, was sie gesagt hatte und dann, dann hatte sie gerade auch noch darum gebettelt, dass er weiter machen sollte, als er sich umgedreht hatte. „Du, du… du bist doch noch immer dieses… dieser… mhh"
Sie schloss gleich sehnsüchtig die Augen, als sie seine Lippen wieder auf ihren fühlte. Keine Ahnung wie er so schnell bei ihr sein konnte, aber es war ihr egal. Sie wollte diese Lippen, sie wollte ihn und es war ihr gerade noch egaler geworden, dass er sie hier wohl gerade nur benutzte. Was sollte es auch? Sie belog sich ja auch selber, was Ron anging. Der Tag war zwar schön mit ihm gewesen, aber wer wusste, wie es das nächste Mal sein würde?
Draco drängte sie wieder stärker gegen die Wand und schob eine Hand über ihren Oberschenkel nach oben, um sie dann etwas anzuheben.
Hermine verstand den Wink, schlang ihre Beine um seine Hüften und zog ihn enger an sich heran. Ein Stöhnen entkam ihr, als sie ihn so nahe an sich fühlte und seine Hand auch noch vorwitzig unter ihrem Shirt verschwand.
Eine Gänsehaut breitete sich dort aus, wo er sie berührte – es war gerade wie der Himmel auf Erden. Sie ließ sich hier doch tatsächlich von Draco Malfoy verführen, aber bis jetzt war es auch so verdammt gut, wie die Mädchen damals immer gesagt hatten, oder doch besser?
Hermine löste sich schwer atmend aus dem Kuss und begann seinen Hals zu liebkosen. Eine Hand hatte sie dabei in seinem weichen Haar vergraben. Sie stöhnte leise gegen seinen Hals und lehnte sich dann etwas weiter zurück.
Etwas erschrocken sah sie ihn an, als er sie fester packte und sie von der Wand wegzog und mit ihr hinüber zur Couch ging, um sie dort niederzulassen. Er kniete sich selbst zwischen ihre Beine und kam ihr wieder näher, grinste etwas, bevor er sie dann doch wieder küsste. Seine Zunge fand schnell den Weg zu ihren Lippen und musste nicht lange darauf warten, als sie ihm mit ihrer entgegen kam.
Die junge Frau hatte sich einfach in ihren Gefühlen verloren und genoss es, so begehrt zu werden. Hermines Hände hielten nicht lange inne, sie begannen nun endlich das störende Hemd fahrig zu öffnen. Es dauerte gar nicht so lange. Als es endlich offen war, löste sie sich von ihm und schob ihm das Hemd von den Schultern, beobachtete etwas das Muskelspiel seiner Arme.
Hermine leckte sich in Gedanken über die Unterlippe und musterte ihn auffällig, sah dann aber mit einem Grinsen zu ihm hoch und zog sich nun einfach selbst ihr Shirt über den Kopf. Langsam lies sie es ebenfalls zu Boden fallen, legte sich allmählich wieder zurück auf die Couch und sah ihn einfach an, als er begann sie zu mustern.
Draco betrachtete sie eingehend und erneut dachte er, dass sie einfach viel zu viel unter diesen manchmal viel zu weiten Pullovern versteckte. Er beugte sich wieder etwas näher zu ihr und begann nun ihren Hals zu küssen, wanderte langsam hinab zu ihrer Brust.
Der Frau unter ihm gefiel es wohl, denn das Keuchen, das er immer wieder von ihr vernahm, verhieß ja wohl nur Gutes. Es dauerte nicht lange, da hatte er auch endlich den lästigen BH entfernt und warf ihn ebenso achtlos weg.
Sie sah zu ihm hoch und musste die Augen sofort wieder schließen, bis jetzt hatte sie gerade mal Ron oben ohne gesehen. Sie wurde etwas rot, doch vergaß sie das dann doch recht schnell wieder, als sie diese wunderbaren Lippen auf ihrer Haut und seinen nackten Oberkörper an ihrem spürte.
Draco sah irgendwann aber etwas genervt auf und drehte sich zur Tür. „Was ist?", rief er doch etwas zu laut. Hermine hatte nicht mal bemerkt, dass es geklopft hatte.
„Dad? Kann ich rein kommen?"
Hermine sah nun auch zur Tür und Draco gleich wieder an.
„Verdammt", fluchte er leise und stand dann schnell auf, er suchte Hermines Sachen zusammen und warf sie ihr zu. „Schlafzimmer…", flüsterte er leise und deutete auf eine Tür, während er sich selber auch wieder anzog.
Hermine hatte sich auch aufgesetzt, fing ihre Sachen schnell, um dann gleich aufzustehen und im Schlafzimmer zu verschwinden. Sie schloss die Tür leise hinter sich und stand erst mal länger da, bevor sie von draußen die Stimmen von Scorpius und Draco hörte. Sofort begann sie sich anzuziehen und sich etwas hilfesuchend umzusehen.
Was hatte sie sich eigentlich dabei gedacht? Sie war gerade fast dabei gewesen, mit Draco Malfoy zu schlafen. Einfach so, weil er sie zwei Mal geküsst hatte und obwohl er sie auch noch beschimpft hatte. Und trotzdem hätte sie es getan…
Sie setzte sich langsam auf das Bett und sah auf die Tür, die hinaus führte. So schnell wie möglich musste sie aus dieser Wohnung raus, weg aus seiner Nähe. Egal was es war, sie konnte und durfte das nicht weiter machen. Auch wenn sie es wollte, naja sie wollte es nicht, aber ihr Körper wollte es ‚Wiesospielstdusogegenmich?DuvermaledeiterKörper… undMalfoysvermaledeiterKörper,dasmussunddaswirdaufhören,Hermine!DubisteineverantwortungsbewussteFrau,dieihrenEhemannnichtbetrügt!'
Hermine hatte ihren Kopf in ihre Hände gelegt und die Augen geschlossen, sie sah erst auf, als sie die Tür und Malfoys Stimme hörte.
„Er ist weg…", er ging zu ihr.
„Ja und ich muss auch weg!" Sie stand gleich auf und ging an ihm vorbei, als er sie wieder festhielt, sah sie zu ihm. „Nein…. Nein das geht nicht! Hör auf, ich, ich kann Ron nicht betrügen und das werde ich auch nicht. Hör einfach auf damit!", sie zog ihre Hand schließlich doch von ihm los und ging dann weiter.
„Granger, komm schon, dir hat's gefallen!" Er ging ihr nach.
„Und wenn schon, das darf und das wird auch nicht passieren! Niemals Malfoy!", sagte sie jetzt doch recht streng und drehte sich schließlich um, um die Wohnung endlich zu verlassen.
‚Ja,daswardasRichtige…', sie schluckte. ‚Hoffentlich….Oh,höraufdaszudenken,esISTdasRichtige!' Hermine seufzte nochmal und sah ein letztes Mal auf die Tür, bevor sie mit entschlossen Schritten davonging.
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Reviewantworten:
JenniferCullen89:
Jaaa, Hermine könnte man schon beneiden ^.^
Jup, Ron ist zur Zeit wirklich ein Sackgesicht und kein Problem... ich versteh das mit Draco/Hermine und es wird auch noch genug Zeit für die zwei geben, ich sag mal als Stichwort... „Happy New Year" ;)
Freu mich das dir das Kapitel gefallen hat und was? aww Fan? Ich hatte noch nie einen FAN *rot werd* - dankeschöön 3
See you soon!
Sunny :)
