Hallöle ihr lieben Leser ^.^
Heute gibt es das nächste Kapitel meiner Story. Vielen Dank an die, die meine Story aufgerufen haben und in ihre Favoliste gesteckt haben 333333
Ich bin bereits fleißig dabei, die nächsten Kaps fertig zu machen, was natürlich etwas Zeit in Anspruch nimmt. Aber ich bin mir sicher, dass das schon was wird ^.^
Nebenbei sammel ich fleißig Ideen für andere Geschichten *-*
So, jetzt will ich euch aber nicht weiter aufhalten, mein nächstes Kap zu lesen. Alsoooo, viiiiiiiel Spaaaaß 33
Kapitel 2
„Da seid ihr ja", sagte Lucius als Draco mit Harry an der Hand in den Speisesaal kam.
Gemeinsam setzten sie sich an den großen ovalen Esstisch, an dem auch Severus, Voldemort unnd eine schlanke Frau mit platinblonden langen Haaren und eisblauen Augen saßen. Harry sah sie kurz an, lang genug, um zu erkennen, das sie unverkennbare Ähnlichkeiten mit dem Malfoyspross hatte.
„Wie geht es dir, Harry?", fragte die Frau freundlich. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
„Besser, danke, Mrs Malfoy", antwortete Harry monoton. Es war ihm suspekt, warum ihm alle so plötzlich freundlich gegenübertraten. Irgendetwas musste doch faul sein.
Wieso saß er hier mit seinen Widersacher und dessen Anhängern?
„Schön zu hören. Bitte greif doch zu. Du musst dringend wieder zu Kräften kommen", bat Mrs Malfoy ihn.
Sie war keinesfalls anders als sonst. Narzissa wirkte immer sehr erhaben und legte sehr viel Wert auf guten Umgangston. Ihre Mimik war immer streng. Doch dieses Mal waren ihre Gesichtszüge ungewohnt weicher. Nicht viel, aber Harry dachte einen kleinen Ansatz von Lächeln zu erkennen.
Leicht schüttelte er den Kopf. Nervös knetete er seine Hände unterm Tisch. Draco bemerkte es und belud einfach Harry's Teller mit Rosmarin-Kartoffeln, etwas Gemüse und Braten.
Harry sah ihn etwas verdutzt an. Eigentlich hatte er keinen Appetit, doch Draco's Blick duldete keine Widerworte. Ergeben nahm Harry sein Besteck und versuchte etwas zu essen. Ob es schmeckte konnte er nicht sagen. Zu sehr war er in seinen Gedanken verstrickt.
Er fragte sich, warum er immer noch hier so ruhig saß. Eigentlich müsste er totale Panik habe. Doch aus einem ihm unerklärlichen Grund schrillten seine Alarmglockten nicht, die sonst sofort auf der höchsten Stufe läuten würden. Komischerweise.
Erst als alle aufgegessen hatten sah der Gryffindor auf. Schweigen legte sich in den Raum. Anscheinend traute sich niemand der restlichen Anwesenden ein Wort zu sagen. Also erbarmte sich Harry mit einem tiefen Seufzen.
„Sie wollten mit mir reden, Voldemort?", brach er die unheimliche Stille.
„Ja, Harry. Ich möchte aber von vorne anfangen. In der Hoffnung, dass du vielleicht verstehst, was und warum alles passiert ist", antwortete Voldemort während er seinen bisherigen Rivalen ansah.
Harry nickte nur.
„Es fing an, als ich selbst nach Hogwarts kam. Ich kam genau wie Severus und Lucius nach Slytherin. Sehr schnell freundeten wir uns an, da wir eine sehr große Gemeinsamkeit hatten. Unsere Leidenschaft für die Schwarze Magie. Sie war einfach faszinierend. Sehr viel besser als die Weiße, die uns gelehrt wurde.
Wie du weißt, ist die schwarze Magie verboten, aber es zog uns an und wir verbrachten jede Minute damit, sie zu erlernen."
Voldemort machte eine kurze Pause und sah Harry an. Der Gryffindor saß in einer halbwegs aufrechten Haltung am Tisch und beobachtete seinen Feind. Tom konnte nichts aus seiner Mimik deuten. Das würde sich sicherlich noch im Laufe des Gespräches ändern. Da war sich Tom sicher.
„Eines Tages entdeckte ich den Eingang zur Kammer des Schreckens, wo ich kurze Zeit später ein Basilisken-Ei versteckte", fuhr Tom nach kurzer Pause fort.
Harry erinnerte sich an sein zweites Schuljahr, als er gegen den Basilisken kämpfen musste. Automatisch wanderte seine Hand zu seinem Arm, wo noch heute die Narbe von dem Biss zu sehen war.
„Ich ging regelmäßig in die Kammer, um mit vollem Stolz zu beobachten, wie mein Basilisk größer und größer wurde. Er war so wunderschön...
Irgendwann musste ich ihn auch mal aus der Kammer rauslassen, damit er sich selbstständig etwas zu Fressen suchen konnte. Davon mal abgesehen brauchte er auch etwas Bewegungsfreiheit. Auf Dauer war die Kammer etwas zu beengt.
Einige Zeit ging es gut. Ich ließ ihn nur nachts raus, wenn ich wusste, dass alle in Sicherheit waren. Doch plötzlich starb eine Schülerin, die sich auf der Mädchentoilette befand. Ich wusste sofort, dass er sie mit einem Blick getötet hatte."
'Die maulende Myrte', schoss es Harry sofort durch den Kopf. Seit ihrem Tod hielt sie sich vorzugsweise auf der Mädchentoilette auf. Dort fand Harry damals den Eingang zur Kammer des Schreckens. Es war der einzige Ort, an dem er sich einigermaßen ungestört mit seinen Freunden aufhalten konnte, um alles zu besprechen und auf den Vielsafttrank zu brauchen.
Unbewusst rieb sich der Schwarzhaarige über die Narbe an seinen Arm, während er den Lord mit seinen smaragdgrünen Augen fixierte.
„Ich musste die Kammer sofort wieder schließen. Ich wollte nicht, dass noch jemand durch meinen Gefährten stirbt. Aber ich fasste den Entschluss den Basilisken sofort nach meinem Schuldabschluss aus der Kammer zu befreien. Ich bewahrte selbst meinen engsten Freunden gegenüber Stillschweigen. Niemand wusste etwas von ihm oder dem Vorfall.
Nach der Schule begann ich sofort meine Ausbildung zum Auroren." Tom lächelte etwas, als er die Überraschung in Harry's Augen aufblitzen sah. Tom Riddle wollte Auror werden? Das passte überhaupt nicht zu dem Bild, was man von dem dunklen Lord hatte.
„Nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass selbst die Auroren falsche Menschen waren. Sie sollten Zauberer und Hexen schützen, Verbrechen aufklären. Doch sie töteten die Schwarzmagier und schwarzmagischen Geschöpfe. Ohne einer ersichtlichen Begründung. Sie waren unschuldige Wesen, die keinerlei Gesetze gebrochen hatten, außer sich im privaten ein wenig mit schwarzer Magie auseinander zu setzen und zu existieren. Viele der unschuldigen Opfer waren auch zum größten Teil hoch angesehene Leute.
Ich empfand Auroren als noch schlimmere Menschen als wir. Wir sind nur Menschen, die genauso ein Anrecht auf Freiheit und Würde haben, wie alle anderen." Tom merkte nicht, wie sich seine Stimme etwas veränderte. Immer wenn er darüber nachdachte oder sogar sprach, loderte Wut in ihm hoch.
„Schließlich beschloss ich, mich hauptsächtlich mit Schwarzmagiern zu verbünden. Ich führte sie an und half ihnen somit gegen Dumbledore und seinen Ordensmitgliedern anzukämpfen. Wir wurden immer mehr
Wie ich später erfuhr, war Dumbledore der jenige, der jeden gegen uns anstiftete. Er wurde immer wütender. Er hasst Schwarzmagier. Aus irgendeinem Grund denkt er, dass sie mächtiger sinnd als er. Genau das ist es, was er nicht erträgt und der Neid übernahm wohl die Macht über ihn."
Harry wollte etwas sagen, doch mit einer kurzen Handbewegung deutete Tom ihm, ihn doch ausreden zu lassen.
„Er schleuste Spione in unsere Reihen. Eins muss ich Dumbledore lassen. Er hat eine äußerste Begabung dafür, die Leute zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen.
Viele Schwarzmagier fanden leider den Tod und hinterließen zahlreiche Familien.
Eines Tages erfuhr ich, dass die Spione niemand geringeres als deine Eltern waren, Harry." Sofort verengten sich Harry's Augen. War seine Körperhaltung bis eben eh schon angespannt so verkrampfte er sich. Unendlich Wut und Verzweiflung machte sich in ihm breit.
Der Lord nickte und verstand Harry. Oh ja, und wie er ihn verstand.
„Ich wollte es erst nicht wahrhaben. Schließlich hatten wir uns angefreundet, aber man erzählte mir Dinge, die nur sie kannten. Dinge, die ich ihnen anvertraut hatte.
Somit apparierte ich nach Godric's Hollow. Ich erlaubte keine Erklärungen mehr. Mein Zorn war größer denn je, die Enttäuschung zu heftig. Ich war einfach in absoluter Rage und tötete deinen Vater.
Lily hatte dich schützend in ihren Armen. Ohne Rücksicht tötete ich auch sie. Mein starker Zorn gebot keinen Einhalt mehr. Ich sah dich. Ein einjähriges Baby mit smaragdgrünen Augen. Du hast mich angesehen, so unschuldig. Als ich auch dich töten wollte, prallte der Fluch einfach an dir ab und hinterließ bei dir nur eine Narbe. Doch ich wurde geschwächt. Meine Magie fiel wie Asche von mir ab. Ein Teil davon übertrug sich auch auf dich und du bekamst somit einen Teil von meinen Fähigkeiten. Ja, wir sind dadurch miteinander verbunden." Tom machte wieder eine kurze Pause und sah in die Runde. Ausgenommen von Harry kannte jeder die Geschichte bereits.
Der Schwarzhaarige zitterte bereits am ganzen Körper. Sein Blick war auf den Tisch gehaftet. Die Erinnerungen an seine Eltern zu sehr weh, trotz dass es mehrere Jahre zurücklag. Wie sehr er sich doch eine intakte Familie gewünscht hatte. Doch Voldemort musste ihm diese nehmen. Wut und Hass loderten in ihm auf. Tom schien das zu bemerken.
„Bitte lass mich erst weiter erzählen, Harry", bat er und sah Harry bittend an. Kaum merklich nickte der Schwarzhaarige.
„Durch die Prophezeihung, wo es hieß, dass nur einer von uns beiden überleben kann, warst du unser Feind. Jedes Jahr trafen wir aufeinander, aber heute bin ich froh, dass wir dich nicht töten konnte."
Verwirrt sah Harry auf.
„Vor einigen Tagen haben wir erfahren, dass die Prophezeihung nur eine Fälschung ist. Dumbeldore hat sie machen lassen, als er erfuhr, dass ich wieder zurück war. Er hatte allen versuch weißzumachen, dass ich der skrupellose und machtbessenste Zauberer aller Zeiten wäre. Mit Erfolg, wie sich sehr schnell herausstellte. Angeblich habe ich die ganzen Muggelabstämmigen Magier umgebracht, aus Verachtung. Doch dem ist nicht so.
Wie du sicherlich mittlerweile weißt, bin ich selbst ein Halbblut, genauso wie auch Severus." Harry nickte nur leicht.
Tausende Fragen brannten ihm auf der Zunge. Wieso sollte Dumbledore eine Prophezeihung fälschen? Mit welchem Sinn? Harry verstand nichts mehr. Das alles machte keinen Sinn für ihn. Wenn nicht Voldemort und seine Todesser alle getötet haben, wer war es dann?
Tom schien seine Gedanken gehört zu haben. „Dumbledore galt während meiner Abwesenheit als der mächtigste Zauberer in der Gegenwart. Diesen Ruhm, die ihm alle gewährten, genoss und genau das wollte er um keinen Preis mehr wieder hergeben. Da du der Einzige bist, der meinen Todesfluch überlebte, begann Dumbledore dich als seine Kampfmaschine auszubilden. Er hatte nun zwei Konkurrenten, die ihm seinen Platz streitig machen könnten: Du und ich.
Deswegen zog er dich auf seine Seite, bildete dich aus, fälschte die Prophezeiung und spielte dir den väterlichen Großvater vor. So, wie mir damals auch.
Er will mich durch dich vernichten und dich dadurch gleich mit. Er tut alles dadran, Harry. Er nimmt keine Rücksicht auf dich Verluste. Dumbledore spielt seine Spielchen auf Kosten anderer."
Harry konnte es nicht fassen. Sollte es wirklich wahr sein? Hinter dem ganzen Leid? Nur wegen diesem beschissenen Ruhm?!
Harry wusste nicht mehr, was richtig oder falsch war. Auf der einen Seite war da Dumbledore, in dem er nicht nur bisher seinen Mentor sah, sondern auch einen Großvater. Doch gleichzeitig war Dumbledore nicht da gewesen, als er diesen gebraucht hatte.
Auf der anderen Seite war dort Voldemort, sein stärkster Widersacher seit er wusste, dass er selbst seit dem Tod seiner Eltern, der als der berühmteste Zauberer galt. Auch Der-Junge-der-lebt genannt. Immer wieder wurde er auf eine harte Probe von Voldemort gestellt. Jedes Mal entkam er ihm knapp. Er glaub selbst, dass er nur mehr Glück als Können hatte. Und nun saß Harry hier. Ihm gegenüber Voldemort, der ihm diese unglaubliche Geschichte erzählte. Eine Geschichte, die alte Wunden immer wider aufrissen und ein Gemisch aus Verzweiflung, Wut und unendlicher Trauer in ihm hervorrief.
„Ich weiß, dass das schwer zu glauben ist", fuhr Tom fort, der Harry's Gedankengänge und Reaktionen mitbekam. „Das beste Beispiel ist der jüngste Vorfall bei deinen Verwandten. Du hast Hilferufe per Legilimentik an die Leute vom Orden abgeschickt. Darunter auch an Dumbledore. Doch ist er gekommen? Hat er dir geholfen? Oder irgendein anderes Ordensmitglied? Nein.
Eigentlich müsste man meinen, da du sein Goldjunge bist, dass er dir sofort hilft. Doch es kam nichts.
Auch ich habe deine Hilferufe gehört. Durch Severus, der für mich der Spion im Orden ist, habe ich erfahren, dass er dir nicht helfen wollte. Er bezahlte deine Verwandte für die Sonderbehandlungen.
Ich ließ nachforschen, welche Schutzzauber auf dem Haus deiner Verwandten lag. Wir brauchten ein paar Tage, um diese zu lösen. Zum Glück kamen wir noch rechzeitig, um dich dort rauszuholen."
Etwas nachdenklich sah Tom Harry an. Er konnte nur erahnen, was der Junge empfand. „Harry, wir wollen dir helfen. Niemand verlangt, dass du uns verzeihst oder dich auf unsere Seite stellst, aber bitte lerne uns kennen, Harry ..."
Harry sah etwas auf. Er konnte in Tom's Blick erkennen, dass es eine ehrliche Bitte war. Dennoch war mehr als nur verwirrt. Tausende Gedanken rasten durch seinen Kopf, seit Tom angefangen hatte ihm alles zu erzählen.
Doch es war irgendwie alles etwas zu viel für ihn. Sein gesamtes Weltbild, was seit Anfang der Ferien eh schon zerbrach, war nun vollkommen zerstört.
„Wir finden, du hast ein Recht auf die Wahrheit, Harry", sagte plötzlich Lucius, der ein Denkarium auf den Tisch gestellt hatte. „Natürlich haben wir auch einen kleinen Beweis dafür, was Tom dir erzählt hat. Es liegt an di, ob du es sehen möchtest oder nicht. Du weißt, dass man Erinnerungen nicht fälschen kann." Eindringlich sah Lucius den Schwarzhaarigen an, der nur leicht nicken konnte.
Irgendwie war er gerade nicht dazu instande auch nur ein Wort zu sagen. Harry befürchtete, er würde sofort einen Nervenzusammenbruch bekommen.
Severus, der bisher nur geschwiegen und Harry beobachtet hatte, zückte seinen Zauberstab und führte dessen Spitze an seine Schläfe. Harry konnte sehen, wie ein silbrig schimmernder Faden sich bildete. Der Tränkemeister führte diesen Faden behutsam zum Denkarium, wo es sich sofort mit der Substanz, die sich dort drin befand, vermischte.
Unsicher, fast schon ängstlich, sah Harry alle Anwesenden an. Jeder erwiderte seinen Blickkontakt und er erkannte Verständnis. Leicht schüttelte er den Kopf, um die Verwirrung, die dort rumspukte, loszuwerden. Nach kurzem Zögern holte er tief Luft und tauchte schließlich sein Gesicht in die silbrige Substanz.
Sofort spürte Harry einen starken Sog, der ihm den Boden unter den Füßen wegriss. Er fiel durch eine schwirrende Dunkelheit, bis er nur nach wenigen Sekunden plötzlich in Dumbledores Büro landete.
Harry's Hände krampften sich sofort zu Fäusten. Am großen hellbraunem Schreibtisch saß Dumbledore. Er sah alles andere aus, wie der Mentor, den Harry kannte.
Es klopfte an der Tür.
„Herein", sagte Dumbledore.
Schnell stellte Harry sich in die Nähe von Fawkes. Seine Nähe beruhigte ihn irgendwie schon immer. Von hier aus konnte er beobachten, wie die Bürotür aufging und Professor McGonagall hereinkam.
„Minerva, was kann ich für dich tun?", fragte Dumbledore gewohnt freundlich.
„Albus, ich habe gerade einen Hilferuf von Harry wahrgenomen. Er wird von diesen … diesen Muggeln festgehalten und misshandelt ..."
Harry konnte sehen wie seine Hauslehrerin nach Fasusng rang. So unbeherrscht hatte er sie noch nie gesehen. Sie war völlig außer Atem.
„Na und?", kam es gleichgültig von Dumbledore. Geschockt riss Harry seine Augen auf. Erzählungen waren eine Sache, die schwer zu glauben waren, doch jetzt erlebte er es selbst …
Auch Harry's Hauslehrerin war nicht minder geschockt. Fassungslos starrte sie ihren alten Freund an. „Na … na und?"
„Ja, na und?"
„Du willst nicht dagegen tun?", fragte sie empört.
„Nein." Dumbledore saß seelenruhig hinter seinem Schreibtisch und sah seine Kollegin durch seine Halbmond-Brille an.
„Nein?"
„Nein", kam es wieder von dem Schuldirektor.
„Verdammt, Albus, der junge ist verletzt! Er leidet Qualen und du willst ihm nicht helfen?" McGonagall schrie schon fast. Wie Harry beobachten konnte, war sie mehr als nur geshockt über das seltsame Verhalten von Dumbledore.
„Er wird dort abgehärtet", antwortete Dumbledore ruhig. Harry konnte trotzdem seine Kälte spüren.
„Abgehärtet? Wofür, in Merlin's Namen?!"
„Er wird für den großen Kampf abgehärtet, der uns bevorsteht, Minerva", antwortete der Schuldirektor mit einer eiskalten Stimme, die Harry noch nie zuvor von ihm gehört hatte und ihm Angst machte. „Durch die Schmerzen, die er erleidet, wird er härter und stärker werden."
Harry war wie erstarrt. Zu keinerlei Bewegung mehr fähig.
„Er wird es schaffen, Minerva. Er wird den harten Kampf gegen Voldemort gewinnen und den Krieg für uns beenden!" Es war also wahr. Er wurde benutzt.
„Du vergisst, dass dein vermeintlicher Held ein Kind ist, Albus! Unser Schüler." Die Lehrerin für Verwandlung stand mit beiden Händen auf dem Schreibpult abstützend vor Dumbledore und sah ihm zornfunkelnd an. „Der Junge hat sein ganzes Leben schon so viel einstecken müssen und du? Du benutzt ihn als Kriegssoldaten. Du kannst doch nicht hier einfach seelenruhig sitzen bleiben und so tun als ginge es dem Jungen gut, verdammt noch mal."
„Wie du siehst, kann ich das. Wenn du mich nun entschuldigen würdest. Ich habe noch zu tun."
Die letzten Worte sind wie ein Schleier durch Harry's Ohren gedrungen. Es war wirklich wahr. Er wurde einfach nur als Spielball benutzt. Kindheit war nie gegeben.
Harry schloss seine Augen und schwebte abrupt wieder zurück in die Dunkelheit, bis er wieder bei Tom und den anderen Todesser im Speisesaal saß.
Na, wie hat es euch gefallen? Irgendwelche Kritiken? Ja, nein, vielleicht? Hm, hm hm? Hihihihihiiii, warum teilt ihr mir nicht einfach eure Meinung mit? =)
Bis zum nächsten Mal ^.^
