Brad Crawford: Der Auftrag war schnell erledigt. Noch vor Sonnenaufgang hatte ich Kenji's Wagen präpariert und hatte an einem unauffälligen Ort gewartet. Mit meinem eigenen Auto war ich Taku gefolgt und hatte den 'Unfall' mitangesehen. Er war tot. Am Nachmittag fuhr ich an Allens Haus und klingelte an seiner Tür, um ihm die Nachricht zu überbringen.

Allen Schezar: Ziemlich müde öffnete ich die Tür und musterte Crawford ehr überrascht. "Guten Morgen... was gibt es neues?" Fragte ich und ließ ihn ein.

Brad Crawford: "Morgen."
Dann trat ich ein und wandte mich wieder an Allen. "Ich habe den Auftrag erledigt, Herr Schezar. Taku Kenji ist heute Morgen verstorben." Ich sah ihn genau an, um seine Reaktion auch richtig mitzubekommen.

Allen Schezar: Starr sah ich ihn an. er hatte es also wirklich getan.. ich konnte es immer noch nicht so ganz glauben... "Gut danke." sagte ich noch relativ gelassen und trat an meinen Schreibtisch. Als ich mein Scheckbuch herausholen um ihm den vereinbarten Betrag auszustellen zögerte ich. "Haben sie das nur wegen dem Geld getan?" fragte ich im Flüsterton.

Brad Crawford: "Wäre es Ihnen lieber, wenn ich es für Sie getan hätte?" beantwortete ich deine Frage mit einer Gegenfrage. "Vielleicht war es so oder auch nicht. Suchen Sie es sich aus, Allen." Ich war dir bis zum Schreibtisch gefolgte und stützte meine Hände darauf ab. "Weshalb interessiert Sie das?"

Allen Schezar: "Das weis ich selbst nicht so genau." meinte ich ehrlich und machte aus dem Scheck einen Barscheck. "Er sah noch mal auf den Betrag. er hoffte nur das er niemals danach gefragt wurde wofür dieses Geld gewesen war, dann überreichte er den Scheck. "Wie können sie nur Nachts ruhig schlafen?" murmelte ich kaum hörbar.

Brad Crawford: Doch ich hatte deine Worte sehr wohl gehört. "Bei meiner Arbeit darf man eben keinen Skrupel haben. Am Anfang war es auch nicht leicht, doch Sie wissen nicht, wie lange ich diese Arbeit schon mache. Oder ob ich überhaupt schlafe...?" Mit einem geheimnisvollen Lächeln nahm ich den Scheck entgegen. "Außerdem müssten die Leute ein schlechtes Gewissen haben, die mir diese Aufträge geben."

Allen Schezar: "Wagen sie es ja nicht MIR ein schlechtes gewissen einzureden, denn ich habe sie nicht auf meinen ehemaligen Gegner angesetzt weil ich ihn tot sehen will sondern weil ich keine andere Wahl hatte..." fauchte ich Crawford ungezügelt an. beruhigt sich langsam wieder. "Wie viele gibt es eigentlich die so arbeiten wie sie?" fragte ich etwas neugierig.

Brad Crawford: "Ich möchte Ihnen kein schlechtes Gewissen einreden, Allen." Ich steckte den Scheck in meine Jackentasche und sah Allen wieder an. "Es gibt jede Menge. Nicht nur hier in Japan, sondern auf der ganzen Welt. Viele haben sich für diesen Weg entschieden. Weshalb sind Sie so neugierig, was diese Sache anbelangt?"

Allen Schezar: "Ihre Bemerkung... ganz am Anfang... das immer noch ein anderer Killer kommen könnte... wenn sie nicht den Auftrag erledigen... dann erledigt Killer B sie..." meinte er kurz angebunden. "Woher weis ich denn das Kenji nicht zur Sicherheit einen zweiten Mann auf mich angesetzt hat... bevor er einen UNFALL hatte..." grummelte ich genervt.

Brad Crawford: "Ich hätte es sonst erfahren." meinte ich knapp. "Weshalb sollte er mir misstrauen und einen zweiten arrangieren? Ich bin gut, indem was ich tue, Allen. Er hatte sicher nicht damit gerechnet, dass ich mich von Ihnen sozusagen umstimmen lassen würde. Haben Sie Angst, dass doch noch jemand kommen wird?"

Allen Schezar: Ich seufzte kurz. "ich will ehrlich mit ihnen sein... Angst kann man es nicht nennen... oder vielleicht doch... es war auch die sorge um meine Familie... als ich sie dort mit hin genommen habe..." gab ich nur schwer zu. ich liebte nun mal meine Familie... ich ging zum Spiegel und nahm den Verband um meinen Hals ab, leicht strich ich über die noch sichtbare Wunde an meinem hals die DU... die Crawford ... mir zugefügt hatte. "Was ist wenn noch jemand kommt? beschützen sie mich dann wenn ich sie darum bitte?" fragte ich und sah dich im Spiegel an.

Brad Crawford :
Ehrlich gesagt war ich über diese Frage nicht erstaunt. "Sie wissen, dass ich ein Killer bin und kein Beschützer? Bitten Sie mich oder bieten Sie mir dafür etwas an?" Ich sah in den Spiegel und begegnete dort deinem Blick.

Allen Schezar: "Sie würden aber mit ihresgleichen besser fertig werden als ich... immerhin... waren wir schon bei dem letzte Schritt vergessen?" meinte ich ruhig als ich mich zu ihm umdrehte meine Hand ruhte kurz auf die Wunde von dir. "Was müsste ich für ihren SCHUTZ bezahlen?" fragte ich frei heraus.

Brad Crawford: Mit einem feinen Lächeln sah ich kurz auf den Boden, doch dann erhob ich meinen Kopf wieder. "Nun, was wären Sie bereit zu zahlen, Allen?" Dann ging ich auf dich zu und legte den Kopf leicht schief. "Wie viel ist Ihnen das Leben wert?"

Allen Schezar: "Viel... das müssten sie doch wissen." meinte ich monoton. "Wie würde es ihnen gefallen wenn sie jeden Monat 1.000.000 Yen verdienen?" schlug ich vor.

Brad Crawford: Ich konnte nur lächelnd den Kopf schütteln vor Erstaunen. "Gut, ich nehme den Auftrag´ an. Aber ich werde mich hier wohl einquartieren müssen, Herr Schezar. Dafür müsste ich noch mal zu meiner Wohnung fahren, wenn Sie die eine Stunde alleine auskommen. Oder wollen Sie mit kommen?" Ich drehte mich bereits um und ging zur Tür.

Allen Schezar: Neugier trieb mich sofort an. "Ich will doch sehen wie sie Leben und auf was ich mich gerade eingelassen habe." meinte ich mit einem leicht fiesen grinsen. Sofort schnappte ich meine Jacke und folgte ihm

Brad Crawford: Ich wusste, dass so eine Antwort kommen würde. Mit einem schiefen Lächeln ging ich hinaus zu meinem Wagen. "So interessant ist meine Wohnung nicht. Eher gesagt, es ist ein Loft." Dann drückte ich auf einen Knopf an meinem Schlüssel und das Auto war offen. "Bitte sehr." Ich stand an der Beifahrerseite und hielt ihm die Tür auf.

Allen Schezar: Etwas überrascht sah ich Crawford an und ließ mich dann in SEIN bequemes Auto gleiten. Als er neben mir saß meinte ich scherzhaft. „Wer hätte das gedacht der letzte Gentleman ist ein Auftragskiller." Ich schmunzelte etwas.

Brad Crawford: "Tja wer hätte das gedacht..." wiederholte ich grinsend und startete den Wagen. "So übel bin ich gar nicht, wie Sie mich einschätzen." Dann fuhr ich los. Ungefähr nach einer halben Stunde waren wir auch schon am Ziel. Ich hielt an einem großen Parklatz und schaltete den Motor aus. "Darf ich Ihnen die Tür auch wieder öffnen?" fragte ich spöttisch, bevor ich ausstieg.

Allen Schezar: "Nein danke das schaffe ich schon alleine." Ich musste grinsen als ich das sagte stieg aus und musterte das Haus. "Sie scheinen ihre Arbeit gut zu machen..." stellte ich fast ein wenig beeindruckt fest.

Brad Crawford : Ich schlug die Autotür zu und grinste leicht. "In der Tat. Mal sehen ob ich meine Arbeit, Sie zu beschützen, auch gut mache." Somit holte ich die Schlüssel heraus und sperrte die Eingangstür auf. "Kommen Sie schon, nur nicht so schüchtern."

Allen Schezar: Ich lachte kurz und folgte Crawford ohne weitere Kommentare. "gut für sie, wenn sie ihre arbeit richtig machen, denn ein toter Arbeitgeber bezahlt kein Geld mehr."

Brad Crawford: Das ist mir bewusst. Also werd ich wohl mein bestes geben müssen." Ich schloss die Tür wieder, nachdem Allen eingetreten war. "Bitte, machen Sie es sich bequem." Mit einer Kopfbewegung zeigte ich auf ein breites Sofa. "Ich suche solange meine Sachen zusammen." Schon hatte ich mich auf den Weg gemacht, um 'Kleinigkeiten' einzupacken. Mein Waffen dürfen natürlich nicht fehlen...

Allen Schezar: Neugierig schaute er sich in der Wohnung um. //Unglaublich wie er dies alles finanziert hat// Ich machte den Fernseher an. Ich sah in den Nachrichten den Bericht von Kenjis Unfall... kein Wort wurde darüber verloren das es kein wirklicher UNFALL war... noch nicht vielleicht später, denn es wurde auch gesagt das noch einige Untersuchungen ausstanden.

Brad Crawford: Den Bericht hatte ich sogar bis in das andere Zimmer gehört, doch ich machte mir darum keine Sorgen. Keine Spur würde zu mir führen oder zu meinem Auftraggeber. Mit meinem Gepäck kam ich schließlich wieder ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ab. "Wir können gehen, Herr Schezar."

Allen Schezar: Stumm folgte ich Crawford wieder zum Auto, die Bilder des UNFALLS die ich im Fernsehen gesehen hatte ließen mich für einen Moment lang nicht los. Eine neue frage formte sich und ich zögerte keinen Moment sie auszusprechen. "Wieso hat Kenji sie nicht beauftragt MICH bei einem Unfall umkommen zu lassen?"

Brad Crawford: Ich blieb stehen und drehte mich zu Allen. "Er hat mich nur beauftragt Sie zu töten. Die Methode suche ich mir selbst aus. Außer einer meiner 'Kunden' besteht unbedingt auf eine bestimmte." Dann wandte ich mich wieder ab und ging zurück zum Auto. "Weshalb kümmert Sie das?"

Allen Schezar: "Ich dachte nur er hätte ihnen vielleicht so was gesagt wie... lassen sie Schezar ordentlich leiden bevor er die Bühne verlässt... oder so was." meinte ich leicht schulterzuckend.

Brad Crawford: "Kenji war ein Narr. Er besaß weder Stolz noch Klugheit." sagte ich eher zu mir als zu dir. "Denken Sie nicht weiter daran." Dann schloss ich das Auto wieder auf und wartete bis Allen eingestiegen war.

Allen Schezar: Er ließ sich auf den Beifahrersitz sinken. nun war es mir egal das Kenji tot war. Er war also ein Narr... ein Narr der mir Crawford schickte. Irgendwie spürte ich nun die Müdigkeit... immerhin hatte ich fast zwei Nächte nicht geschlafen. "Los fahren sie... zu meiner Wohnung." murmelte ich schon fast im Halbschlaf.

Brad Crawford : Ich warf dir noch einen kurzen Blick zu, bevor ich los fuhr. Mir war deine Müdigkeit nicht entgangen... Als wir bei dir ankamen, warst du bereits eingeschlafen. Mit einem feinen Lächeln, hob ich dich schließlich aus dem Wagen und ging zu deinem Haus. Aber ein Problem hatte ich noch... wo waren die Schlüssel?

Allen Schezar: Klappernd fiel der Schlüssel aus meiner Hose ohne das ich etwas davon bemerkte. Ehr im Gegenteil, ich genoss es gerade spazieren getragen zu werden, auch wenn mir im Schlaf nicht bewusst war wer mich gerade trug.

Brad Crawford : Das erste Problem wäre gelöst, doch nun hatten wir das nächste. Mit einem festen Griff hielt ich dich mit einem Arm an mich gelehnt und hob langsam den Schlüssel auf. Schnell hatte ich die Tür aufgesperrt und dich ins Haus getragen. Leise schloss ich die Tür und brachte dich erst mal auf das Sofa. Doch ein Geräusch ließ mich inne halten. Hier war noch jemand im Haus...

Allen Schezar: Irgendwas war nicht in Ordnung das spürte ich genau, etwas verwundert sah ich Crawford an der mich offensichtlich trug. "Sie können mich runterlassen... ich bin wieder wach." murmelte ich etwas verlegen, als ich bemerkt hatte wie tief ich doch auf dem Beifahrersitz eingeschlafen war.

Brad Crawford: "Scht.." Ich legte dir einen Finger auf den Mund und lauschte. "Wir sind nicht alleine hier, Herr Schezar." flüsterte ich und schlich in den Gang. Lautlos hatte ich meine Pistole gezogen.

Allen Schezar: Da du deinen Arm unter meinen Beinen weggezogen hattest konnte ich nun frei stehen. "Nicht allein?" wisperte ich kaum hörbar und sah hinter mich, ich war plötzlich wieder hell wach. Vorsichtig schlich ich hinter dir und packte eins der Ausstellschwerter von einem Regal. //Und was ist wenn es meine Familie ist? immerhin hat meine Mutter einen Schlüssel... //

Brad Crawford: Langsam schlich ich weiter und erblickte einen Schatten in der Küche. Ich drehte mich zu dir um und nickte in Richtung des Raumes. Doch dann entdeckte ich ein Schwert in deiner Hand und ich hob eine Augenbraue. Mein Blick sagte soviel wie: Was willst du damit?

Allen Schezar: Mein genervter Gesichtsausdruck meinte nur/mich verteidigen vielleicht?/ Aber dann hielt ich mich lieber zurück und lies Crawford den vortritt.

Brad Crawford: Ich konnte nur mal wieder den Kopf schütteln, denn wozu sollte ich dann gut sein, wenn du vorhattest den Eindringling in Streifen zu schneiden? Schließlich spitzte ich um die Ecke und erkannte einen Schatten, der bereits in den nächsten Raum gehuscht war. "Wer hat noch einen Schlüssel?" fragte ich leise.

Allen Schezar: "Meine Eltern... und mein Exfreund." murmelte ich etwas geknickt. Er schaute Crawford über die Schulter konnte aber den Schatten nicht zuordnen.

Brad Crawford : "Wenn ich die Person erschossen habe, werden wir schon sehen wer es ist." Meinte ich sarkastisch und schlich an dir vorbei.

Allen Schezar: "Nein du wirst erst schauen wer das ist..." Fauchte ich im Flüsterton und schlich hinter dir her.

Brad Crawford: Zum Glück konntest du nur meinen Rücken sehen, denn ich war breit am grinsen. Selbst in so einer Lautstärke konntest du immer noch fauchen wie ein tollwütiges Tier. Ich erblickte die Person im Wohnzimmer und mit schnellem Schritt stand ich hinter dem Mann und hielt ihm die Waffe an den Kopf. "Umdrehen." befahl ich kalt.

Allen Schezar: Ich hatte mich direkt hinter Crawford postiert um zu sehen wer da in mein Haus geschlichen war, es war mein Exfreund. Er stand da hob zitternd die Hände, der Mann der mich verlassen hatte weil ich nicht stark und mutig gewesen war und sah aus als würde er sich vor Angst gleich in die Hose machen. "Schon gut Brad... das ist mein Exfreund... Lucius."

Brad Crawford: Ich warf diesem 'Lucius' noch mal einen kalten Blick zu, bevor ich die Waffe schließlich sinken ließ. "Finden Sie es nicht ein wenig unachtsam, Ihrem Ex-Freund Ihre Hausschlüssel zu überlassen, Herr Schezar?" fragte ich und blickte den Fremden immer noch emotionslos an.
"Wären Sie nicht dabei gewesen, hätte ich ihn vermutlich getötet."

Allen Schezar : "Ich wollte ihn auch eigentlich NIE WIEDER sehen... also Lucius... was willst du hier?" der brünette senkte endlich die Hände wieder steckte sie eingeschüchtert in die Tasche. "Allen... es tut mir alles so leid... ich wollte... noch eine Chance... eine kleine Überraschung in der Küche." murmelte er undeutlich. ich ging hinter Lucius her. die Küche war so schön eingerichtet, Teller mit leckeren essen und kerzenlicht. "oww... Lucius... aber... "ich seufzte.

Brad Crawford : Aufmerksam folgte ich euch, denn ich traute diesem Lucius nicht. Vertraute ich überhaupt jemandem? Mit hochgehobener Augenbraue verfolgte ich alles und schwieg eine Weile. Doch dann sah ich dein 'gerührtes' Gesicht und ich meinte leicht grinsend: "Soll ich euch Turteltauben alleine lassen?"

Allen Schezar: ich schüttelte den kopf. "bleib... Brad..." ich sah dann meinen Exfreund an. "so einfach ist das nicht... wie kommst du überhaupt dazu? du hast mich damals verlassen... weil ich schwach war... jetzt.. wo ich ein anerkannter Schwertkämpfer bin... kommst du hier her und ÜBERRASCHT mich mit einem essen... so einfach ist das nicht Lucius..." Lucius ging vor mir in die knie. "bitte Allen... es ist nicht weil du erfolgreich bist... ich habe mir schon damals vorwürfe gemacht das ich dich verlassen habe... bitte..." bevor Lucius mir auf die Hose heulte gab ich mich ansatzweise geschlagen, "deck ein Gedeck mehr, wir essen zu dritt... " Lucius nickte sofort stand auf und machte ein drittes Gedeck. ich setze mich und sah Crawford auffordernd an.

Brad Crawford: "Ist das Ihr ernst?" fragte ich ein wenig skeptisch und setzte mich schließlich doch auf einen freien Stuhl. "Ich möchte ungern stören, Allen." Ein weiteres mal musterte ich Lucius und warf ihm einen scharfen Blick zu.

Allen Schezar: "Brad du störst nicht." meinte ich leicht lächelnd. Lucius teilte das essen aus, es war ein recht stilles essen denn mein Exfreund traute sich nicht in Crawfords Gegenwart etwas falsches zu sagen. scheinbar hatte der Auftragskiller meinen ehemaligen freund ohne jegliche Bedrohung genug eingeschüchtert. ich war fast froh als Lucius sich kurz auf die toilette zurückzog. "würden sie so jemanden eine zweite Chance geben?" fragte ich Crawford direkt.

Brad Crawford: "Entschuldigen Sie, Allen, doch da fragen Sie den Falschen. Mein Prinzip lautet, sich in solchen Angelegenheiten rauszuhalten. Das müssen Sie wohl selbst entscheiden. Sie können sich nur an mich wenden, wenn Sie ihn los haben wollen." grinste ich und stand auf, um den Tisch abzuräumen.

Allen Schezar: "Schon gut... Brad... danke." murmelte ich und sah zu Lucius der in der Tür stand. "Kann ich mit dir allein reden?" fragte mein Exfreund. "Ja natürlich... komm wir gehen ins Büro... Brad... du musst hier nicht aufräumen... schließlich bist du mein gast." meinte ich noch kurz zu dem Auftragskiller und ging dann mit Lucius in ein kleines abgeschiedenes Zimmer neben dem Wohnzimmer, weit genug weg von der Küche.

Brad Crawford: Mein skeptischer Blick folgte euch und ich hielt die Ohren offen. Ich traute diesem Lucius nicht und mein Instinkt hatte mich nie fehlgeleitet. Ich räumte trotzdem derweilen den Tisch ab, doch ich war aufmerksam...

RPG-Admin: Obwohl das Büro von allen ziemlich weit von der Küche weg war konnte man das diskutieren der beiden sehr wohl hören, allerdings drangen nur fetzen des Gespräches durch die Tür. "... er ist dein neuer Freund nicht war?" hörte man Lucius stimme. "und selbst wenn... was geht dich das an?" schrie Allen zurück. Dieser Diskussionsverlauf änderte sich nicht sondern wurde immer heftiger. "... er wollte mich umbringen..." warf Lucius seinem Exfreund vor. "...er hielt dich für einen Einbrecher..." schrie Allen zurück.

Brad Crawford: Aufmerksam lauschte ich dem 'Gespräch', das langsam aus den Fugen geriet. Doch ich war bereit einzugreifen, falls es ausarten sollte. Doch über ein paar deiner Kommentare konnte ich nur leicht grinsen. Mal sehen, was dabei heraus kam. Weiter schrubbte ich die Teller ab und stellte sie in den Küchenschrank.

Allen Schezar :

"... Allen wir gehören zusammen..." schrie Lucius. "... nein das glaube ich nicht... du hast mich verlassen als ich dich brauchte... jetzt brauche ich dich nicht mehr" ein dumpfer Schlag folgte etwas im Büro schien zu zerspringen. jemand fiel. Es war danach totenstill.

Brad Crawford : Ich ließ die Teller in meiner Hand fallen und zog meine Waffe. Dann stürmte ich Richtung Zimmer und schlug die Tür auf. Was ich darin sah, verschlug mir erstaunt den Atem.

Allen Schezar: Lucius starrte Brad fassungslos an. Er zeigte auf Allen der sich den schmerzenden kopf hielt und nur langsam wieder hochkam. "Er hat mich angegriffen..." meinte Lucius. "Raus..." hauchte der berühmte Schwertkämpfer. "Aber..." murmelte Lucius erst. "RAUS UND KOMM NIE MEHR WIEDER" schrie Allen dann fing sein Exfreund an zu laufen und nicht nur das schreien des Blonden sondern auch die Waffe in Brads hand ließ ihn schneller laufen als jemals in seinem leben.

Brad Crawford: Doch so einfach sollte er nicht entkommen. Ich rannte ihm ein Stück hinterher, um ihm eine zu verpassen, sodass er zu Boden ging. "Wenn ich dich noch einmal in meinem Leben sehe, dann töte ich dich." meinte ich bedrohlich. Dann ging ich zurück in das Haus und half Allen aufrecht zu stehen. "Nur ein Wort von Ihnen und ich bringe ihn um."

Allen Schezar: "Nein... schon gut..." ich rieb mir den schmerzenden kopf. "Er ist ein Idiot... er hat nicht nur Angst vor mir... sondern auch vor Ihnen..." Ich lächelte ein wenig dankbar.

Brad Crawford: "Bald ein toter Idiot, falls ich ihn noch mal sehen sollte." Ich stützte Allen und ging mit ihm ins Wohnzimmer und bugsierte ihn auf die Couch. "Sie sollten sich ein wenig ausruhen. Ich hole Verbandszeug."

Allen Schezar: Erst jetzt merkte ich das meine Stirn leicht blutete. "Nein sie bringen ihn nicht um... ihr Job ist es Aufträge auszuführen und nicht auf eigenes verlangen hin zu killen..." grummelte ich ungezügelt.

Brad Crawford: "Wie Sie meinen, Allen." Somit ging ich zum Schrank und holte den Erste-Hilfe-Kasten heraus und suchte mir einen Verband heraus. Dann ging ich wieder zu Allen und hob sein Kinn ein wenig an. "Sehen Sie mich an."

Allen Schezar: Ich sah Brad an. Sein Gesicht war so nah. Dankbar lächelte ich als er sich um meine Wunde kümmerte. Es war irgendwie seltsam von einem Auftragskiller versorgt zu werden.

Brad Crawford: Langsam wickelte ich den Verband um Allens Kopf und band ihn streng zusammen. "Ich glaube nicht, dass Sie eine Gehirnerschütterung haben, Allen. Trotzdem sollten Sie schlafen gehen. Ich passe hier auf..."

Allen Schezar: "So schlimm ist es nicht..." ich schüttelte leicht den kopf. da waren noch Unterlagen... ich musste mich darum kümmern... "Brad... entspannen sie sich... schauen sie ein Baseballspiel oder so..." Ich stand auf und ging zum Schreibtisch.

Brad Crawford: "Baseballspiel?" fragte ich ein wenig skeptisch. "Nicht mein Ding... Was haben Sie so wichtiges zu erledigen, was nicht bis Morgen warten kann?" Ich ließ mich auf die Couch nieder und sah zu Allen hinüber.

Allen Schezar: "Schreibarbeiten." meinte er kühl und setzte sich wieder um die Sachen zu bearbeiten. "Es ist wichtig." meinte ich nur und füllte die Schriftstücke weiter aus.

Brad Crawford: Nun gut, mich ging Allens Arbeit sowieso nichts an. Also lehnte ich mich zurück und schaltete den Fernseher ein. Es lief tatsächlich ein Baseballspiel, eine Komödie und einen Liebesfilm. Mir war nach gar nichts der dreien, doch ich entschied mich für die Komödie. Hin und wieder schielte ich zu Allen hinüber...